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Tabasco

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121

Samstag, 30. Dezember 2017, 14:43

@Kailani: Ich weiss von ein paar HH, die ihre einhodigen Rüden bei der Entfernung des nicht abgestiegenen Hodens gleich unterbinden liessen. Von dem her wird das Sterilisieren bestimmt auch hier in der Schweiz möglich sein.

Psovaya Borzaya

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122

Samstag, 30. Dezember 2017, 15:15

ich bin ganz klar gegen sterilisation. wenn ich nicht in der lage bin zu verhindern, dass meine hündin schwanger wird oder mein rüde deckt, bin ich auch nicht in der lage zu verhindern, dass sie sonstwas anstellen. dann muss man bald noch zähne rausnehmen, stimmbänder kappen (USA lässt grüssen). im TS ist es etwas anderes, das seh ich ein. gegen sters von strassenhunden (und dann wieder freilassen) zb. hätte ich nix.

ich glaube nicht, dass man da zu einem punkt kommt. die einen wollen dies, die andern jenes. ich habe eines gelernt: bei manchen sollte man stillschweigend den kopf schütteln, besser nix sagen, weil sie es eh nicht verstehen würden und seiner wege gehen. man kann sich seine leute ja zum glück aussuchen... :spass:
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Tabasco

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123

Samstag, 30. Dezember 2017, 15:53

@Psovaya: Dass man ganz klar gegen Sterilisation ist, verstehe ich nicht wirklich. Wenn ich meinen Hund sterilisiere, um 100%ig ausschliessen zu wollen, dass es Nachwuchs gibt, ist das doch keine grosse Sache. OK, ein Eingriff. Aber sonst schadet es dem Hund doch gar nicht.

Lia

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124

Samstag, 30. Dezember 2017, 16:47

Dass Bläss ihren Rüden kastrieren liess finde ich gut. Wenn er nur sterilisiert wäre, würde er vermutlich trotzdem den Hof verlassen, sobald läufige Hündinnen in der Nähe sind. Und das Streunen möchte man ja mit der Kastra auch verhindern. Aus diesem Grund lasse ich meine Katzen auch kastrieren und nicht sterilisieren. Da musste ich Cri immer bewundern, obwohl unser Garten nur mit einer niedrigen Steinmauer eingezäunt ist, ist er trotz läufiger Hündinnen immer brav beim Haus geblieben. Auch wenn ich mal nicht da war und die Hundis im Garten liess.

inhii

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125

Samstag, 30. Dezember 2017, 18:43

Wir haben ja nun 4 intakte Weiber und 1 intakter Rüde.
Ob wir mal zu denen gehören, wo den Rüden kastrieren weil wir nicht in der Lage sind, ihn so zu erziehen, dass er keine Hündin besteigt, kann ich jetzt nicht sagen.
Es ist ganz klar ein grosses Risiko, dass er irgendwann einer unserer Mädels deckt 8|
Darum sehe ich die Zukunft eines intakten Rüdes im Rudel skeptisch entgegen.
Aber wir möchten ihn eigentlich intakt haben oder wenn, dann so spät wie möglich kastrieren.


Ich bin gegen Kastration aber es gibt Umstände wo es einfach nicht anders geht. :noidea:

Fizzy

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126

Sonntag, 31. Dezember 2017, 03:24

Wie sind so eure Erfahrungen/Beobachtungen?
Du triffst bei mir gerade genau ins Schwarze. In meinem Umfeld wurden die letzten Monate so viele Rüden aus halbherzigen Erziehungsgründen kastriert, da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Ich lehn mich vielleicht etwas weit aus dem Fenster, hab ja meinen ersten Rüden und der ist noch nicht einmal in der Pupertät. Jedoch sträube ich mich stark gegen Kastration und bei seiner Rasse sei das sogar gesundheitsschädigend (Fell wird dichter, stumpfer und verliert seine Atmungsaktivität was nebst einem sehr deutlich erhöhten Pflegeaufwand trotzdem Hauterkrankungen zur Folge haben könne, von Hitzschlägen im Sommer mangels der natürlichen Luftzirkulation zu schweigen. Das Scheren keine Lösung is muss ich hier glaub nicht erklären... Klingt komisch, is aber so. Habs auch erst geglaubt, als ich kastrierte und intakte Tiere nebeneinander im Vergleich hatte. Ist echt krass.). Das käme also wirklich nur im absoluten Notfall durch andere gesundheitliche Beschwerden in Frage. Für mich gibt es da also gar keine Alternative zu guter Auslastung und Erziehung - wobei ich natürlich immer noch das beste hoffe. Muss ja nicht jeder Rüde zum Härtefall mutieren. Aber selbst wenn ich nicht durch diesen eher seltenen rassenbedingten Umstand zu diesem Weg gezwungen wäre, würde ich immer alles daran setzten meine Hunde nicht unnötigen Eingriffen auszusetzen. Sonst hätte ich natürlich auch keinen Hund mit dieser rassenspezifischen Bedingung genommen.

Gleich alle kastrierten Hunde bzw. ihre Halter in einen Topf zu werfen, selbst wenn sie "Erziehung" als Grund nennen, würd ich dabei aber trotzdem nicht. Das ist schon sehr schwarz weiss betrachtet und etwas mehr Hintergrundwissen für die Einzefälle wäre angebracht und sollte berücksichtigt werden. Für mich ist ein sehr wichtiger Punkt auch das Alter des Hundes. Es ist schon ein sehr grosser Unterschied, ob sich die betroffenen jahrelang damit auseinander gesetzt haben und irgendwann aufgaben, oder ob beim ersten Anzeichen der Pupertät direkt zum Messer gegriffen wird. Die oben genannten Hunde in meinem Umfeld sind alle unter 1 jährig. Das ist für mich das No-Go. :angry2: Mein Hund ist fast 8 Monate alt und zeigt noch keine Pupertären anzeichen, wie man da bei einem 9-11 monatigen Hund sagen kann man habe alles versucht und es gäbe keinen anderen Ausweg, versteh ich nicht. Wie gesagt, ich lehne mich vielleicht weit aus dem Fenster und bin noch auf meinem kleinen vorpupertären Ponyhof mit Ink, aber allein mathematisch geht das doch gar nicht auf. Wenn ich eine 10-15 Jahre lange Verpflichtung für ein Lebewesen eingehe, werf ich nicht schon nach 1-2 schweren Monaten das Handtuch... Auffällig ist dabei sowieso, dass die meisten dieser oben erwähnten Hunde aus meinem Umfeld auch vor der Pupertät kaum Erziehung genossen haben und oh Wunder in der Pupertät wurde es nicht magisch besser. :0haue-haue0: Im Anschluss folgt fast schon obligatorisch das Schönreden der Besitzer, der Hund sei seither ja einfach zum besten und bravsten Hund der Welt mutiert und es gäbe keine bessere Entscheidung. Nur sieht sonst keiner einen Unterschied im (immernoch sehr mangelhaften) Verhalten besagter Vierbeiner, da in besagten Fällen die Erziehung ja auch schon vorher mangelhaft war. Da frag ich mich wirklich, warum ein Tierarzt sowas mitmacht. Braucht ein so junger Hund nicht noch seine Hormone für die Entwicklung? War man inzwischen nicht schon soweit, dass ein Hund mind. 2 jährig sein soll? Meinte ich jedenfalls mehrfach von TA's gehört und auch sonst gelesen zu haben...

Ich muss hier nochmal anmerken, das besagte Hunde nicht von grundauf schwierig wären. Einen davon hab ich z.B. 1 Woche lang gesittet und schon an Tag 2 war Fuss gehen inkl. Ink dabei kein Problem. Bei den Besitzern gibt es aber nur röchelndes in der Leine aufhängen und dann wird von problematischer Hund gesprochen. So eine Einsicht hat man aber eben nur, wenn man das ganze miterlebt, die Leute/Hunde kennt und in der Nähe ist. In diesen spezifischen Fällen das vorher/nachher sieht, und bei manchen durfte ich von Tag 1 an die Entwicklung mit erleben. Daher nehme ich mir auch raus, hier ein Urteil fällen zu dürfen. Bei fremden Hunden wo der Besitzer das mal so nebenbei erwähnt, wäre ich da immer noch vorsichtig mit schnellen Urteilen.

Bei den Rüden gibt es ja die chemische Kastration und da wird ja nichts rausgeschnitten. Nun meine Frage an die Kastrationsgegner: Warum findet ihr dies auch nicht ok?

Weil eben viele die Kastration aus Faulheit wählen. Bei dir mag das anders sein. Bei gesundheitlichen Gründen versteh ich das voll. Bei Erwachsenen Hund lässt sich von mir aus sogar noch darüber streiten. Aber bei Junghunden find ich es einfach nicht ok. Wie oben bereits erwähnt, brauchen meines Wissens nach die Hunde die Hormone noch zur Entwicklung. Diese Entscheidung in einer der beiden Pupertätsphasen zu fällen, finde ich sehr fragwürdig. Weiss Gott wie viele solcher Hunde hätten vielleicht nur wenige Wochen später ihr Verhalten wieder normalisiert. Auffällig ist dabei eben auch - wie oben schon erwähnt - welche Art von Hundehalter meist zu diese Mittel greift. Eben genau die, die auch vorher schon wenige Bemühungen zeigten, teilweise nicht mal Hundeschulen besuchen und generell schon vor der ersten Pupertät erzieherische Probleme hatten. Diese Art Halter hat meist auch immer wieder die perfekte neue Ausrede bereit. In den ersten Wochen "er ist halt noch zu jung, das kommt noch", dann kommt schon der böse Zahnwechsel, und von da gehts diiirekt in die Pupertät. Kleiner Frühentwickler wohl. Die Rasse ist auch immer wieder gerne Schuld - dabei ist eigentlich egal was es ist, hauptsache der Gesprächspartner hatte diese Rasse nie selbst und man kann "du weisst halt nicht wie das ist mit so einem" sagen. Ob Pitbull, Beagle, Chihuahua oder Labrador, alles schon gehört. Bei solchen Erfahrungen, kann ich bei "Kastration für Erziehung" halt nur noch den Kopfschütteln.

Nehmen wir an der Stelle nun noch etwas menschliche Psycholgie dazu... In der Gesellschaft ist Kastration von früher noch verankert und akzeptiert, trotz neuer Erkenntnisse die Gesundheit der (jungen) Hunde betreffend. Die Masse lernt eben langsam. Dies wiederum macht es Leuten wie den oben beschrieben leicht, einen solchen Entschluss zu fassen und auch umzusetzen. Evtl. wissen sie sogar wirklich nicht, dass es einen anderen Weg überhaupt gibt. Nicht jeder Hundehalter setzt sich auch mit dem Thema Hund auseinander. Traurig aber wahr. Das mitzuerleben wiederum löst bei Leuten wie mir Frust aus, weil - entschuldigung... es mir einfach zu blöd ist die dummen Ausreden mit anzuhören während man ganz offensichtlich sieht (eben bei den Personen in meinem Umfeld, nicht Fremde), dass der Halter Schuld hat und das Tierchen muss dafür unters Messer... Dieser Frust wandelt sich dann eben zu einer Abneigung und in manchen Fällen dann auch zu Schwarzseherei - an dem Punkt ist Chiara inzwischen vlt schon angekommen. Kein Angriff auf dich Chiara! Das wiederum hat dann zur Folge, weil Mensch nunmal so ist, dass Schubladendenken in Kraft tritt. Und genau dem bist du in dem Thread hier zum Opfer gefallen. Gerade weil es Leute gibt, die so faul sind wie Chiara beschreibt, und gerade weil die Kastration nach wie vor von der Masse als Norm gesehen wird und leicht zu bekommen ist, stehen Leute wie du dann in einem schlechteren Licht da.

inhii

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 08:30

Würde ich aus faulheit kastrieren, wäre Flaffy schon längst fällig ;) da sie selbst jetzt nach 2 Jahren echte Konzentrationsmängel hat. Klingt fies aber so ein Doofie hatte ich noch nie. Im Moment ganz krass :hihi:
Aber so ist es und kein Grund zum Messer zu greifen, nur weil sie an Pinkelstellen klebt, mit Mama rangeln/kleine Machtkäm pfe will oder eben Null Wille zeigt überhaupt mit mir ein Team zu bilden. ;) bis 1Jahr wars super und seit dann alles weg, oder ein grossteil.
Für mich wieder eine Phase der Entwicklung, wo man sich durchboxen muss...

sürmel

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 09:55

Fizzy - Soeben habe ich Deinen Beitrag zu dem leidigen Thema gelesen. Ich kann Deine Meinung voll du ganz akzeptieren und es bedarf eigentlich keine weiteren Kommentare mehr.

Chiara

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 09:56

Cindy, den Chip find ich eine gute Sache, bevor ich def kastriere. Um zu sehen, liegt es daran? Wenn ja, würde mein Rüde noch in der Zeit kastriert werden.

Chip als Dauerlösung (alao immer wieder chippen gehen) find ich nicht gut

cindy

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 15:31

Cindy, den Chip find ich eine gute Sache, bevor ich def kastriere. Um zu sehen, liegt es daran? Wenn ja, würde mein Rüde noch in der Zeit kastriert werden.

Chip als Dauerlösung (alao immer wieder chippen gehen) find ich nicht gut


Ja dann begreife ich nicht, dass du das geschrieben hast

Zitat

Und ja, ich versteh deine Beweggründe nicht, weshalb du Charly kastrieren lassen hast, dazu steh ich.


Charly hat einen 12 Monats Chip um zu sehen ob sein Verhalten mit den Hormonen zu tun hat und nach 6 Monaten, kann ich 100% sagen JA es hat bei ihm mit den Hormonen zu tun. Er wird somit nächsten Sommer entweder nochmals einen Chip bekommen oder ganz kastriert.

Warum findest du den Chip nicht für immer nicht gut?
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

Chiara

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Montag, 1. Januar 2018, 21:48

Ich liege eigentlich gemütlich auf dem Sofa. Blättere in einem Buch, nebendei läuft der TV. Da kommt diese Werbung von Peta


Wuff

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132

Dienstag, 2. Januar 2018, 04:42

Ich liege eigentlich gemütlich auf dem Sofa. Blättere in einem Buch, nebendei läuft der TV. Da kommt diese Werbung von Peta

Wenn da "sterilisieren" statt kastrieren stünde, könnte ich für viele Fälle dafür sein, aber wie man der bisherigen Diskussion hier entnehmen kann, ist man anscheinend in der Schweiz mit der Sterilisation als Alternative zur Kastration bei Hunden heute auf einem ähnlichen Stand wie bei der Möglichkeit vor 25 Jahren Kunststoffüllungen als Alternative für Amalgamfüllungen für unsere eigenen Zähne ernstahft in Betracht zu ziehen; es gab damals relativ wenige Zahnärzte welche Kunsstoffüllungen machen wollten, und noch weniger welche diese empfahlen, und heute sind diese (und Keramik-Inlays) Standard. Ich vertraue dem Zahn der Zeit, der alt hergebrachte Denkmuster zu verändern vermag.

Die Frage ob kastriert werden soll oder nicht ist vielschichtig und komplex, und lässt sich nicht auf das Schema Koastrationsgegner/Befürworter reduzieren. Dass die Phase des Umdenkens voll im Gang ist, sieht man ja gerade sehr anschaulich in diesem Forum hier. :super:
Gruss, Markus

Psovaya Borzaya

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Dienstag, 2. Januar 2018, 08:20

für katzen seh ich das auch genauso... aber ansonsten begegne ich PETA so oder so kritisch... ich hoffe immer, auch gut aufklärende TA.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Chiara

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134

Dienstag, 2. Januar 2018, 10:41

Ja bei Katzen seh ich das absolut auch so.

Aber ein Hund ist ja (im Idealfall) nicht alleine unterwegs.

Fizzy

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Mittwoch, 3. Januar 2018, 01:20

[ACHTUNG HALBWISSEN INCOMING]

Das unkontrollierte Rumstreifen draussen ohne Besitzer is die eine Sachen, die definitiv schon als Argument reicht. Aber bei Katzen soll das ja biologisch schon ganz anders ablaufen als bei Hunden. Während Rüde und Kater sich da noch relativ ähnlich sind, sei das wohl bei den Weibchen der beiden Arten n grosser Unterschied. Ne ungedeckte Hündin kann mit ihrer Läufigkeit meistens gut leben. Manche Hündinnen wehren sogar selbst Rüden ab trotz Läufigkeit. Katzen hingegen haben einen richtigen Drang gedeckt zu werden und gehen bei jeder Rolligkeit durch die Hölle - so zumind. meine Informationen, keine eigene Erfahrung. Wie bei Hunden kann es zu einer Scheinschwangerschaft kommen. Viel öfters jedoch kommt es zu einer Verkürzung der Abstände der Rolligkeit bishin zur Dauerrolligkeit. Da fühlt sich das Tier (angeblich, wer weiss wie veraltet dieses Wissen mal wieder ist) richtig gestresst und verzweifelt, wenn es nicht gedeckt wird. Beim Kater wirkt sich das eher aus wie beim Rüden, markieren, schnüffeln, Mädels hinterherstellen,... Aber auch da sind Samtpfoten (angeblich) anfälliger für Stress, verlieren plötzlich die Stubenreinheit um auch ja jede Ecke im Revier (eben auch im Haus) zu markieren, usw. Soweit zumind. meine Quellen, wer weiss ob es stimmt.

Schneeflocken

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Mittwoch, 3. Januar 2018, 10:36

Manche Hündinnen wehren sogar selbst Rüden ab trotz Läufigkeit. Katzen hingegen haben einen richtigen Drang gedeckt zu werden und gehen bei jeder Rolligkeit durch die Hölle - so zumind. meine Informationen

Oh, da gibt es auch Hündinnen, die Rüden schier vergewaltigen und ihr Hinterteil extrem aufdringlich feil bieten. Da sind auch Deckakte durch Zaun möglich... ;)

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Darcyschatzi

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:45

:kaputtlach: Eine wohlgemerkt NICHT läufige Hündin mit 13 (!!) Jahren hat das mal bei Darcy probiert, das verwirrte Gesicht von ihm :bruell:
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Fizzy

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:49

Bei Rüden hör ich oft, sie werden schlimmer, wenn sie schon mal ran durften. Da haben sie dann wohl iwie den Spass an der Sache entdeckt. :hihi: Das kann bestimmt auch auf Hündinnen zu treffen :biggrin:
Hoffe unsere intakte Nachbarshündin und mein Rüde lassen sich durch den Zaun aufhalten. smilie_sh_019

Snowdog

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139

Donnerstag, 4. Januar 2018, 17:16

Hoffe unsere intakte Nachbarshündin und mein Rüde lassen sich durch den Zaun aufhalten. smilie_sh_019
Da würd ich nicht drauf wetten und die Hunde NIE unbeaufsichtigt draussen lassen, wenn sie läufig ist.

Fizzy

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 17:41

Ja da hast du natürlich Recht. Müsste ich aber vorher noch die Information erhalten, dass sie nun läufig ist. Meiner ist aber eh fast nie unbeaufsichtigt im Garten.