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Magira

Schnupperdoggie

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41

Mittwoch, 17. Januar 2018, 09:19

Da wäre an der Hundemesse an einem Stand eine Besitzerin von einem Cimarron :)
Die kann dir SEHR viel über die Rasse erzählen da sie über 5 Jahre auf ihren Hund gewartet hat.
Es grüsst

Claudia

Schnupperdoggie

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42

Mittwoch, 17. Januar 2018, 11:22

@psovaya: Ja, wenn man unbedingt die eine Rasse haben will, dann gebe ich dir recht. Aber Tiesto Lunar hat mehrere Rassen in den Raum geworfen, also brennt sie offensichtlich nicht für DIE eine Rasse.

Man muss sich einfach bewusst sein, dass es Hund und Mensch grundsätzlich einfacher haben, wenn die Passung stimmt. Ja, vielleicht kann man aus einem Akito einen sozialverträglichen Hund (wobei es bei Rüden ja nochmals ein Stück weit anders ist als bei Hündinnen) machen. Aber wenn einer verträglichen Hündin so viele unverträgliche gegenüberstehen, würde ich mich nicht darauf verlassen, dass es bei dem einen Hund, wo's schlussendlich darauf ankommt, auch klappt. Ein Hund sollte mMn auch einigermassen seinem gezüchteten Wesen entsprechend leben können, ohne ihn stark verbiegen zu müssen. Ein Wachhund soll wachen dürfen, ein Schosshund soll möglichst dauernd bei seinem Menschen sein dürfen, etc.



Danke Tabasco .... seh ich genauso :good:

Natürlich ist schlussendlich auch jeder Hund ein Individuum und in jeder Rasse kann es welche geben, die dem Standard so gar nicht entsprechen. Grundsätzlich sollte man aber auf die Rassebeschreibung gemäss Standard schon Rücksicht nehmen und nicht einfach hoffen, man kriege dann die grosse Ausnahme. Und ja, ich würde mir immer einen Hund anschaffen, der zu meinen Vorlieben, meinem Lebensstil, meinen Aktivitäten und meiner Gesinnung passt ... wenn ich innerhalb dieses Rahmens eine Rasse finde, die mir auch noch gefällt, dann passts :) ....

Und der Rassestandard und die Charaktereigenschaften vom Akita sind nunmal eher auf der schwierigen Seite anzusiedeln .... bei Rüden sowieso. Aus diesem Hund mit allen Mitteln einen verspielten, arbeitsfreudigen, anhänglichen Begleiter in allen Lebenslagen machen zu wollen grenzt für mich dann schon fast an Tierquälerei ....

Psovaya Borzaya

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43

Mittwoch, 17. Januar 2018, 11:50

andersrum kann es aber auch schiefgehen. man versteift sich zu sehr auf die genannten eigenschaften und kauft den hund deswegen und hurra, hurra, dann zeigt er diese nicht oder nur ein teil davon. extremformen sind die, die ganze würfe kaufen und den "besten" davon behalten und den "ausschuss" dann verscherbeln. ist mir schon klar, dass wir hier nicht auf dem level sind. trotz allem ist mir persönlich das verhalten der elterntiere und das von vorangegangenen würfen wichtiger als der rassestandard. mit offenheit kommt man hier am weitesten, glaube ich einfach. aber klar, muss jeder selber wissen was er möchte. für mich daher klar, ich hole mir den hund, den ich will und würde nie andere nach ihren meinungen fragen... :biggrin:
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Tiesto Lunar

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44

Mittwoch, 17. Januar 2018, 18:55

Ich frage hauptsächlich nach euren meinungen und erfahrungen da ich im umfeld ausser den einen oder den anderen appi kenne und jemanden mit einer akita hündin niemanden habe den ich fragen könnte.
Ich bin auch ehrlich gesagt erstaunt dass ihr "soviele" leute kennt mit einem akita, ist wohl langsam schon verbreiteter als ich annahm?
Dachte da kommt am wenigsten :d
Und weil so, zb siehe cimarron, noch andere rassen "entdeckt" werden können.

Ich muss sagen so aus dem bauch raus, im moment, rückt der akita bisschen in den hintergrund...
Vorallem wegen des starken jagttriebes und der unverträglichkeit. Beim akita muss man wohl eher damit rechnen das es so ist, als das es nicht so wird.


Dafür kriege ich den cattle dog nicht mehr aus dem kopf.


Zum glück hab ich noch so viel zeit :thumbup:

Psovaya Borzaya

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Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:03

cattle dog hab ich dir sonst eine adresse an die du dich wenden kannst, meine hundesitterin hat welche und auch schon notfälle aufgenommen. sie hat wirklich ein grosses wissen, ihr einer rüde ist auch deckrüde.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Tiesto Lunar

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46

Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:43

@Psovaya Borzaya
Ja gerne.
Was arbeitet sie den so mit ihren hunden?

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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47

Mittwoch, 17. Januar 2018, 20:18

schick dir eine PN
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

andi+rudel

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48

Heute, 10:54

Bei territorialen, wachsamen Hunden ist der Grundtonus so ausgerichtet, dass Hündinnen meist noch semi- verträglich sind, Rüden dagegen ab einem gewissen Alter mindestens eine Rüdenaggression entwickeln (wie Magira schon erwähnt hat), Ignorieren ist dann meist alles was man da noch trainieren kann. Die wurden halt darauf gezüchtet alle Eindringlinge fernzuhalten und Canide sind halt eine potentielle Bedrohung für das zu bewachende Vieh usw, bei Rüden ist dies biologisch schon verstärkt. Aber eben, alles nur meine begrenzte Erfahrung und Ausnahmen gibt es sicher immer. 1_(53)



dass kann ich dir glaub ich wiederlegen....
auch hündinnen sind da perfekt und oft sogar noch noch vehemmenter als rüden. wenn der territorialtrieb ein zuchtziel ist und es eine rasse ist welche darauf spezialisiert ist gibt es keinen prägnanten unterschied zwischen rüden und hündinnen. die rasse wäre ansonsten als ganzes "untauglich"...denn wenn jemand (bsp ein hirte) mit einer grossen herde auf mehrere hunde angewiesen ist kann er nicht nur rüden zusammen halten. somit braucht es in aller regel gemischte geschlechter um die verträglichkeiten untereinander zu gewährleisten. hündinnen sind hier gegenüber den rüden im vorteil, da sie vom geschlechtstrieb her weniger konkurrenzdenken entwickeln und oft auch die gruppe anführen...und die rüden hündinnen eher respektieren. guter herdenschutz funktioniert mit geschlechtlich gemischten gruppen am besten...und nicht nur das. junge hunde lernen von der gruppe wo und wie sie ihre aufgabe zu bewältigen haben ei bsp. arbeitsteilung. auch hier spielen die mütter eine grosse rolle weil sie erzieherisch (als vorbild) schon die junghunde stark miteinbeziehen und demnach oftmals sogar ernsthafter agieren als rüden.

hasch-key

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49

Heute, 11:35

Also bei den Herdis, die ich kenne, sind die Hündinnen die problematischeren, sprich bei anderen Hündinnen klare Verletzungsabsichten während die Rüden eher viel Lärm um nichts betreiben.

Darcyschatzi

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50

Heute, 12:24

Gut das mit dem viel Lärm um nichts kann ich (zum Glück) nur bestätigen, vielleicht ist es einfach als Rüden Besitzerin meine eigene Erfahrung ;) so oder so: Territorialer Hund eher schwierig mit anderen Caniden
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

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