Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

catba

Alphadoggie

Beiträge: 7 844

Doggie(s): Lagotto "Ghiro" 2006 / Mudi "Dix" 2011

Wohnort: Innerschweiz

  • Nachricht senden

421

Montag, 30. Oktober 2017, 21:44

eine andere Frage: bringt eine Niereninsuffizienz zwingend eine Blasenschwäche mit sich? ich habe weiter vorne berichtet, dass Ghiro in der Nacht öfters mal Leckanfälle am Penis hat und ich habe festgestellt, dass er dann tröpfelt und deshalb leckt...ich stehe jetzt einfach nachts einmal auf, damit er urinieren kann und dann ist auch gut...heute habe ich festgestellt, dass im Gang auch ein paar Urintropfen waren (tagsüber), deshalb meine Frage...

hier zu noch das Fazit...Ghiro hat Blasensteine und wird jetzt dementsprechend behandelt

Snowdog

Schnupperdoggie

Beiträge: 932

  • Nachricht senden

422

Dienstag, 31. Oktober 2017, 05:02

@ Schneeflocke
Die haben wir mal vor 3 Jahren kontrolliert wegen Verdacht auf SDU. Da war er grad an der Grenze, aber noch ok. Jetzt wo dus sagst - ev. müsste man die mal wieder kontrollieren :noidea:

Schneeflocken

Sportdoggie

Beiträge: 1 563

  • Nachricht senden

423

Dienstag, 31. Oktober 2017, 08:36

Snowdog, ja, das würde ich machen. Mit 9 kommen sie ja so langsam in das Alter...

Gute Besserung an Ghiro!

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

flower11

Schnupperdoggie

Beiträge: 509

  • Nachricht senden

424

Donnerstag, 2. November 2017, 09:39

Ich habe mal eine Frage an euch, ab wann ist es eurer Meinung nach besser einen Hund zu erlösen? Ich bin wirklich nicht so, dass ich es künstlich hinauszögern will und den Hund leiden lassen möchte. Aber das Problem ist, ab wann leidet der Hund, ab wann ist es besser diesen zu erlösen?

Unsere bald 14 jährige Yorkiehündin war bis letzten Sommer noch ziemlich fit für ihr Alter. Und auf einmal hats angefangen: Die Augen wurden trüber (grauer Star), sie hört nicht mehr so gut, hatte 3x Augenentzündungen,dann hatte sie 2x Fieber und nichts mehr gefressen, da bin ich schon zum Tierarzt mit dem Gedanken sie einzuschläfern, es wurde dann aber beide Male wieder gut. Und dann ist sie auf der Treppe ausgerutscht und hat sich den Ellenbogen ausgerenkt. Aufgrund dessen hat sie auch die Bänder gerissen, darum läuft sie seitdem nur noch auf 3 Beinen. Eine OP macht bei einem so alten Hund nicht mehr wirklich Sinn. Sie kann aber so auch schnell rennen, aber richtige Spaziergänge sind jetzt leider nicht mehr möglich. Sie verbringt die meiste Zeit zu Hause, im Sommer geniesst sie viel die Sonne auf der Terrasse. Zudem liegt sie jeden Tag ein paar Stunden auf dem Schoss von meinem 88 jährigen Grossvater, die beiden sind ein Herz und eine Seele und es ist so herzig die beiden Senioren miteinander zu beobachten :love: . Sie frisst auch noch gut, sie spielt ab und zu, sie hat Freude wenn man nach Hause kommt etc. Darum denke ich ist ihr Leben schon noch lebenswert, auch wenn sie nicht mehr gross spazieren gehen kann. Was denkt ihr?

Tabasco

Alphadoggie

  • »Tabasco« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 401

  • Nachricht senden

425

Donnerstag, 2. November 2017, 10:51

Der Hund denkt nicht, der lebt in den Tag hinein und findet sich mit seinem Leben ab.

Der Mensch hingegen überlegt sich, was noch lebenswert ist. Und da jeder Mensch anders ist, andere Erfahrungen, Vorstellungen und Werte hat, denke ich nicht, dass es eine schlüssige Meinung zu "was ist noch lebenswert - was nicht?" geben wird.
Es liegt immer nur am Besitzer, diese Frage zu beantworten.

gioia

Admindoggie

Beiträge: 5 212

  • Nachricht senden

426

Donnerstag, 2. November 2017, 10:55

Danke Tabasco... mich beschäftigt das Thema natürlich auch mit meinem alten Mann.
Viele Grüsse,
Gioia

Schneeflocken

Sportdoggie

Beiträge: 1 563

  • Nachricht senden

427

Donnerstag, 2. November 2017, 10:58

Eine der wirklich schwierigen Fragen, die ich mir auch immer wieder stelle.

Ganz grundsätzlich denke ich, Alterswehwechen gehören dazu. Die haben wir ja auch. Irgendwie ist man es sich einfach nicht gewohnt oder kann nicht damit umgehen, seinen Hunden beim altern zu zusehen. Auf einmal stehen sie schwerer auf, haben Mühe beim sich hinlegen, sind langsam, manchmal unsicher auf den Beinen. Vielleicht ist ihnen mal übel oder sie haben sonst irgendwas und einen schlechten Tag. Aber, würden wir selber deshalb zu Exit gehen? Vielleicht ein etwas krasser Vergleich, aber ich denke, ich werde das so handhaben und mit mir selber vergleichen. Falls das dann möglich ist :gruebel1:

So wie du eure 14jährige beschreibst, würde ich sie wohl noch nicht gehen lassen. Sie scheint noch Freude am Leben zu haben und ist für ihr Alter noch einigermassen "zwäg".

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Tabasco

Alphadoggie

  • »Tabasco« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 401

  • Nachricht senden

428

Donnerstag, 2. November 2017, 11:15

Ich stelle mir diese Frage noch nicht vorsorglich. Das hatte ich bei meinem früheren Hund auch im hohen Alter nicht gemacht. Ich habe ihn dann (ohne lange Überlegungen) mit 15jährig gehen lassen, und ich weiss, dass wohl die meisten ihn nicht so schnell, wie ich es tat, eingeschläfert hätten. Wäre ich damals bereits in Foren gewesen, hätte ich deswegen bestimmt zumindest Unverständnis erhalten. Aber, es ist eben so, jeder Besitzer muss für sich und seinen Hund selber entscheiden.
Auch nachträglich betrachtet, finde ich meine damalige Entscheidung immer noch die richtige und würde es wieder so handhaben.

perrolina

Schnupperdoggie

Beiträge: 1 124

Doggie(s): Amiga, Spanischer Wasserhund, Jg. 2008

Wohnort: Zürcher Furttal

  • Nachricht senden

429

Donnerstag, 2. November 2017, 11:35

Ich stelle mir diese Frage noch nicht vorsorglich. Das hatte ich bei meinem früheren Hund auch im hohen Alter nicht gemacht. Ich habe ihn dann (ohne lange Überlegungen) mit 15jährig gehen lassen, und ich weiss, dass wohl die meisten ihn nicht so schnell, wie ich es tat, eingeschläfert hätten. Wäre ich damals bereits in Foren gewesen, hätte ich deswegen bestimmt zumindest Unverständnis erhalten. Aber, es ist eben so, jeder Besitzer muss für sich und seinen Hund selber entscheiden.
Auch nachträglich betrachtet, finde ich meine damalige Entscheidung immer noch die richtige und würde es wieder so handhaben.

Genau so ging es mir bei meinem 16-jährigen Kater. Es ging ihm altersentsprechend super bis er durch einen Hundebiss einen Nierenabriss hatte. Man hätte das operieren können. Für mich war augenblicklich klar, dass ich ihm das nicht zumuten will und habe ihn einschläfern lassen. Viele haben mich nicht verstanden. Die Tierärztin hat mir aber nachdem meine Entscheidung feststand gesagt, sie sei froh, dass ich so entschieden habe. Sie hätte mich nicht beeinflussen dürfen aber ihrer Meinung nach sei das die richtige Entscheidung gewesen.

Für mich stand das auch keine Sekunde zur Debatte und ich würde es auch immer wieder so machen. Ich glaube, man weiss es einfach, wenn es soweit ist.
Liebe Grüsse Nicole

Tabasco

Alphadoggie

  • »Tabasco« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 401

  • Nachricht senden

430

Donnerstag, 2. November 2017, 11:50

Bei meinem Hund war es der Rücken, der ihm von einem Tag auf den anderen sehr, sehr starke Schmerzen verursachte. Wahrscheinlich eine Bandscheibe. Die TÄ erklärte, wie man vorgehen könnte (Röntgen, danach höchstwahrscheinlich OP, auf jeden Fall langes Schonen) und war dann erleichtert, dass wir uns nicht für diesen Weg entschieden. Sie bot an, dass sie den Hund mit Schmerzmedis vollpumpen könne, damit wir ihn wieder nach Hause nehmen könnten, um nochmals in Ruhe darüber nachzudenken und noch ein paar Abschiedsstunden gemeinsam zu verbringen. Aber da wir uns sicher waren, taten wir ihm und uns den Gefallen, seinem Leben sofort ein Ende zu setzen.

flower11

Schnupperdoggie

Beiträge: 509

  • Nachricht senden

431

Donnerstag, 2. November 2017, 12:47

Nein eine OP käme für mich in diesem Alter auch nicht mehr in Frage. Ich weiss wie sehr sie beim notfallmässigen kastrieren und entfernen der Mamma Tumore gelitten hat, so was will ich ihr nicht mehr antun. Ich möchte sie mal in Würde gehen lassen ohne das sie vorher lange leiden musste. Meine Grosseltern mussten ihre Hündin letztes Jahr im Alter von 16 einschläfern lassen, man hat richtig gemerkt das es der richtige Moment war. Wir haben leider noch mal 3 Monate vorher eine Zahnreinigung machen lassen, da sie einen Eiterzahn hatte, der Tierarzt meinte wir sollen es versuchen und es war ja nicht ein grosser Eingriff, aber es war halt mit Vollnarkose. Im Nachhinein hätte man sie besser schon da erlöst. Es brauchte 4 Tage bis sie wieder aufstehen konnte und es war wirklich schlimm zuzusehen. Am nächsten Tag hätten wir sie eingeschläfert wenn sie es nicht mehr selber geschafft hätte. Sie hat es aber geschafft und konnte danach sogar wieder selber die Treppe hoch und runter (das war auch ein Problem, meine Grosseltern leben im 2. Stock und mein Vater war der einzige der den Hund zum Pinkeln nach draussen und wieder hoch tragen konnte). Für meine Grosseltern war es halt hart, sie hatten 40 Jahre Hunde und haben sich entschieden das sie nachher keinen eigenen mehr wollen und dann wirklich loszulassen war zuerst nicht so einfach.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flower11« (2. November 2017, 12:53)


pegasus

Schnupperdoggie

Beiträge: 8

Doggie(s): Cocker Spaniel (13)

Wohnort: Thurgau

Beruf: Freelancerin

  • Nachricht senden

432

Donnerstag, 2. November 2017, 13:06

Es gibt auch Fälle, in welchen ein älterer Hund eine OP gut übersteht und danach wieder eine gute Lebensqualität hat. Bei unserem Hund (13) erfolgte vor einem halben Jahr in einer Notfall-OP eine Milzentfernung und er hat sich sehr gut davon erholt. Die Situation auf der Notfallstation innert weniger Minuten eine Entscheidung treffen zu müssen und es von finanziellen Mitteln abhängig sein kann, ob eine lebensrettende Behandlung durchgeführt werden kann oder nicht, finde ich ziemlich brutal. Unser Hund ist inzwischen trotz einiger Altersbeschwerden wieder munter und ich bin sehr dankbar, dass damals trotz Kostenfaktor in die Notfall-OP eingewilligt wurde. Wie man mit einer solchen Situation umgehen könnte bei finanzieller Mittellosigkeit, weiss ich nicht. Es gibt anscheinend nur wenige Stiftungen, welche Beiträge an Tierarztbehandlungen übernehmen.

hasch-key

Alphadoggie

Beiträge: 2 023

  • Nachricht senden

433

Donnerstag, 2. November 2017, 13:50

Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen. Aus meiner Sicht ist medizinische Behandlung zuerst einmal nicht eine Frage des Alters sondern a) des Allgemeinzustands uns b) ob es eine realistische Chance auf ein Mehr an Lebensqualität bringt.
Sprich, bei mir ist nicht mit 10 oder 12 Schluss mit Behandeln bloss weil jetzt das Alter erreicht wurde, wo nun grössere Investitionen nicht mehr lohnen, sondern das wird dann gemacht, wenn es gute Chance auf Besserung gibt. Dass man einem alten Hund keine Narkose mehr zumuten kann und will, ist eine nette Ausrede resp. ein offensichtlich unfähiger Anästhesist und Quatsch, sorry. Bei schweren Bauch OPs hat man halt ne Woche bis die wieder wie vorher sind aber das ist halt so.

Umgekehrt würde ich einen Junghund, der beidseits schwere ED und HD hat, vermutlich "himmeln" ebenso wie ich die Rollwagennummer unwürdig finde, auch wenn der Hund erst 1, 2 oder 3 wäre und das würde auch nie und niemals Option bei meinen Rentnern sein.
Dass der Hund den restlichen Tag robbt oder rumliegt und in den eigenen Extrementen ist, da eben gelähmt gelähmt ist, wird da ja gerne nicht thematisiert.

Und back to topic: ich sehs wie Schneeflocken, ein wenig Altern gehört dazu, wie Lebensqualität definiert wird, ist sehr individuell. Für mich wäre bspw. auch schon grenzwertig, wenn meine Hunde nach 20 Minuten nicht mehr laufen mögen, eben weil es eine sehr bewegungsfreudige Rasse ist und ich selbst vermutlich im Fall von eigener Immobilität sehr konsequent wäre.

Dreibeingehüpfe könnte ich mir nicht anschauen, ist für mich unterlassene Hilfeleistung; würde beim Gewicht meiner Hunde aber eh nicht gehen. Ich hätte wenigstens geschaut, ob über eine Orthese und später unterstützend Physio etwas gemacht werden kann.

pegasus

Schnupperdoggie

Beiträge: 8

Doggie(s): Cocker Spaniel (13)

Wohnort: Thurgau

Beruf: Freelancerin

  • Nachricht senden

434

Donnerstag, 2. November 2017, 14:34

Ich finde auch, dass der Alterungsprozess und Behandlungskriterien sehr individuell sind. Unabhängig von inhaltlichen Kriterien kann bei der Betreuung eines Hundes durch mehrere Personen shared decision making ein Thema sein. Das kann dann schwierig werden, wenn nicht alle Personen, welche einen Hund betreuen dieselben Ansichten haben im Krankheitsfall und dann irgendwie entschieden werden muss. Kann man nur hoffen, nicht in diese Situation zu kommen.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

Beiträge: 3 767

Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

  • Nachricht senden

435

Donnerstag, 2. November 2017, 16:20

Meine Hunde gehören mir und somit entscheide ich zur Not alleine. Aber mein Freund und ich haben noch immer dieselbe Meinung gehabt bislang was sowas betrifft. Hier in Afrika wird kein Dollar für ein Tier ausgegeben, für ein Haustier wie Hund und Katze eh nicht. Die bringen ja kein Geld. Gefüttert werden sie meist auch nicht. Wir Mitteleuropäer sind das andere Extrem teilweise. Mein Hund wird behandelt wenn es für mich Sinn macht. Und nein mit ihren 10 Jahren würde ich bei Nastassja Dinge nicht mehr behandeln lassen die ich mit 3 Jahren hätte behandeln lassen. Jeder soll das für sich und seinen Hund entscheiden finde ich. Mein TA hat zum Glück ähnliche Vorstellungen wie ich von dem was sinnvoll ist und was nicht.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

hasch-key

Alphadoggie

Beiträge: 2 023

  • Nachricht senden

436

Donnerstag, 2. November 2017, 17:16

Hier in Afrika wird kein Dollar für ein Tier ausgegeben, für ein Haustier wie Hund und Katze eh nicht. Die bringen ja kein Geld. Gefüttert werden sie meist auch nicht. Wir Mitteleuropäer sind das andere Extrem teilweise. Mein Hund wird behandelt wenn es für mich Sinn macht. Und nein mit ihren 10 Jahren würde ich bei Nastassja Dinge nicht mehr behandeln lassen die ich mit 3 Jahren hätte behandeln lassen. Jeder soll das für sich und seinen Hund entscheiden finde ich.
Für den grössten Teil von Afrika hast Du sicher Recht, für Südafrika gilt das tw. weniger. Die machen sowohl im Human- als auch im Vet.bereich recht abgefahrene Sachen. Andererseits bin ich auch froh, dass unser Lebensstandard ein anderer ist als der des grössten Teils von Afrika.
Welche Sachen würdest Du denn mit 3 behandeln und mit 10 nicht? Rein interessehalber;-).

catba

Alphadoggie

Beiträge: 7 844

Doggie(s): Lagotto "Ghiro" 2006 / Mudi "Dix" 2011

Wohnort: Innerschweiz

  • Nachricht senden

437

Donnerstag, 2. November 2017, 18:32

ich stand noch nie vor so einer Entscheidung (Ghiro ist mein erster Hund und andere Tiere hatte ich nicht), aber ich bin überzeugt, dass ich es spühren werde, wenn Ghiro gehen will (wenn es zu einer solchen Situation kommen sollte)...fast schwieriger finde ich die Entscheidung, wenn es um einen OP im Alter geht (wenn er sonst noch fit ist), denn keiner kann sagen, wie es ausgeht :gruebel1: :gruebel1:

Namara

Alphadoggie

Beiträge: 3 180

  • Nachricht senden

438

Donnerstag, 2. November 2017, 18:57

Zitat

fast schwieriger finde ich die Entscheidung, wenn es um einen OP im Alter geht (wenn er sonst noch fit ist), denn keiner kann sagen, wie es ausgeht :gruebel1: :gruebel1:
Wir hatten mit Zaira im Alter von 16 Jahren eine solche 50%50 Chance bei einer Not OP. Wir entschieden uns damals dafür weil sonst ihr Allgemeinzustand noch gut war. Sie hatte zwar nach dem Eingriff eine kritische Zeit im UZH, doch schlussendlich war sie nach zwei Tagen Stationär und einem Notanruf von der Klinik, wir sollen uns zum Abschied beeilen, sich doch noch aufgerappelt sich zum weiter leben entschieden. Wir konnten sie nach eingehendem Gespräch mit der Ärztin sogar am Abend nach Hause nehmen. Sie lebte dann noch gute weitere zwei Jahre.

Jede Entscheidung ist furchtbar schwierig. Bei unserem einen Kater hätte ich heute ganz bestimmt anders entschieden und mich nicht so vom TA beeinflussen lassen. Ich wollte so von Herzen das Richtige tun und entscheiden und bin heute überzeugt zu lang gewartet zu haben. Das ist immer noch schrecklich für mich, wenn ich zurückdenke.

Und unsere Lupina an DM erkrankt. Im Kopf noch hellwach und jung nur die Beine die immer mehr versagten. Für uns kam auch kein Rolli in Frage. Sie schlief so friedlich ein beim Quarkbecher ausschlecken in der freien Natur an einem Platz den sie so liebte.

Ich habe den Anstoss gegeben, dass nach all den Therapien der Zeitpunkt gekommen war, denn ich spürte so stark wie das Leben auch für sie immer beschwerlicher wurde.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Tabasco

Alphadoggie

  • »Tabasco« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 401

  • Nachricht senden

439

Donnerstag, 2. November 2017, 19:21

Welche Sachen würdest Du denn mit 3 behandeln und mit 10 nicht? Rein interessehalber;-).

Ich z.B. hätte bei meinem Hund im jungen Alter ganz bestimmt bei dem vermuteten schweren Bandscheibenvorfall eine bildlich abgesicherte Diagnose erstellen und dann operieren lassen. Aber mit 15 nicht mehr. Und zwar nicht wegen der Narkosegefahr (die bei einem sonst gesunden alten Hund wohl nicht wirklich grösser ist als bei einem jungen) sondern wegen der auf die OP folgenden Zeit, die man mit einem jungen Hund halt einfach meistern muss. Bei einem so alten hätte ich grosse Bedenken, dass der nicht mehr wirklich in ein normales bewegungsfreudiges Leben zurück kommt. Man sieht dies ja oft auch bei alten Menschen. Mein Grosi war bis 90 absolut fit und selbständig. Nach einem Sturz und Hüft-OP und der dadurch eingeschränkten Selbständigkeit war ihr Lebenswillen erloschen, und sie starb ein paar Monate danach.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

Beiträge: 3 767

Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

  • Nachricht senden

440

Freitag, 3. November 2017, 07:17

Doch, ich spreche von Südafrika, denn da bin ich gerade. Allerdings gilt dies mehr für die schwarze Bevölkerung, same in Namibia.
Krebsbehandlung zb. würde ich nicht mehr machen oder ja, Bandscheibenvorfall gehört auch dazu.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen