Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Wuff

Schnupperdoggie

Beiträge: 49

Wohnort: AG

Beruf: Softwär-Heini

  • Nachricht senden

21

Freitag, 15. Dezember 2017, 01:21

Wow, das ist ein tolles Projekt!

Mit GPS Tipps kann ich leider auch nicht aufwarten. Es ist klar, dass man bei einer so langen Reise dieses Stils nicht jeden Kilometer mit präzisen Papierkarten abdecken kann oder will, schliesslich muss man diese Papierbeige auch tragen, und Papier stellt sich schnell als schwerer heraus als man glaubte dass es sei. Anderseits hatte ich, als ich vor bald 20 Jahren einmal für 6 Monate und dann für 3 Monate in Peru und Bolivien unterwegs war auch nur Papierkarten dabei, aber die "genauen" Karten (max. 1:100'000) und Handskizzen aus der Bergliteratur waren überhaupt nicht flächendeckend (wäre zu schwer geworden), manchmal musste auch 1:200'000 oder 1:500'000 reichen. Was ich damit sagen will: mit einer punktuellen Abdeckung mit auch nur halbwegs genauen Karten kann man sogar in völlig unbeschilderten Gegenden sehr weit kommen. Aber die Ergänzung mit GPS ist sicher schon toll.

Hinsichtlich Leichtgewichtsausrüstung, wenn auch nicht speziell hundespezifisch, lohnt es sich sicher bei Transa und auch Bergsportgeschäften vorbei zu schauen. Bergsteiger sind oft Leichtgewichts-Fetischisten, vor allem wenn es um Expeditionen geht (da gibt oder gab es sogar Leichtgewichts-Waschlappen)!
Gruss, Markus

Bluenote

Admindoggie

  • »Bluenote« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8 333

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix *Púka* Border Terrier

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

  • Nachricht senden

22

Freitag, 15. Dezember 2017, 07:40

@ Helene: :thumbsup: Danke!

@ Wuff: Peru und Bolivien...wow! :super: Ich krieg grad den Loszieh-Drang. :d

Hier www.trekking-lite-store.com findet man gebündelt so ziemlich alles an Ultraleicht-Ausrüstung für den Menschen. :smile: Ist halt in Deutschland, aber so zum Stöbern und Vorauswahl treffen echt super.

Also grundsätzlich ist der E1 - grad in Deutschland - ja durchgehend gut markiert. So total verlaufen sollte ich mich also nicht. :zwinker: Aber so ganz ohne GPS/Karten...eher nicht, oder?
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Lady

Schnupperdoggie

Beiträge: 443

Doggie(s): Lady - Berger des Pyrénées

Wohnort: Schweiz

  • Nachricht senden

23

Freitag, 15. Dezember 2017, 08:06

Also grundsätzlich ist der E1 - grad in Deutschland - ja durchgehend gut markiert.
Ja - von Küstenwegen bin ich total angefressen :biggrin: Aber zum E1... Den kenne ich nicht, aber du hast geschrieben, der gehe durch Schweden gell. Also Schweden ist punkto Wanderwege viiel besser als Norwegen (ok, vermutlich ist da jedes Land besser :hihi: ), denn in Schweden haben wir sehr viele gut beschilderte Wanderwege gefunden :good: Aber eben auch solche, die anfangs sehr gut beschriftet waren und - wir sagten immer derjenige ist jetzt müde geworden - plötzlich hörten die Markierungen auf, manchmal fanden sich nach einigen Kilometern dann wieder welche, aber nicht mal das immer 8| Da wir ja immer zum Auto zurück müssen, haben wir inzwischen Plastikbändel dabei und hängen die an die Bäume (wie Lametta...), so finden wir den Rückweg...
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

Bluenote

Admindoggie

  • »Bluenote« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8 333

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix *Púka* Border Terrier

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

  • Nachricht senden

24

Freitag, 15. Dezember 2017, 08:37

Hänsel und Gretel der Neuzeit. :d

Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark, Deutschland, Schweiz, Italien. Endpunkt ist auf Sizilien. :smile:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Helene

Alphadoggie

Beiträge: 1 229

Doggie(s): Beauci

Wohnort: BE

Beruf: Vergnügen

  • Nachricht senden

25

Freitag, 15. Dezember 2017, 10:43

So total verlaufen sollte ich mich also nicht. :zwinker: Aber so ganz ohne GPS/Karten...eher nicht, oder?

Ohne GPS, nein. Ohne Karte - doch, würde ich machen. Lieber ein gescheites Gerät mit gescheiten Karten (und ein Ersatzakku...), und ein Handy hast Du ja vermutlich auch noch dabei, da legst Du Deine Ersatzkarte drauf für Notfälle.

Und ja, kauf das Tschipi möglichst bald und übe ausgiebig damit. Es hat viele interessante Funktionen, aber man muss sich ein bisschen einarbeiten.

Wie sieht Dein Budget aus? Und willst Du mit gekauften oder mit Gratiskarten losziehen?
Signaturen sind doof! Solche mit Banner erst recht! Aber wer sie nicht mag, hat sie ja ausgeschaltet...
Also stelle ich für die anderen hier mein Banner hin - klick darauf, dann öffnet sich ein neues Fenster mit meiner genialen und ultivmativ tollen Homepage von globalem Interesse!



hasch-key

Sportdoggie

Beiträge: 1 960

  • Nachricht senden

26

Freitag, 15. Dezember 2017, 11:34

Zum GPS: ich hab nen Garmin High Tech Teil, nutze es aber kaum, da schwer. Warum ziehst Du die Karten nicht einfach aufs Natel? Gibt es doch als Apps und ist gut als GPS nutzbar.
Ich habe Swissmaps bspw. auf dem Iphone, sind Wanderrouten und Skirouten drauf, gibt es sicher auch für D und funktioniert gut.

Was Hund und Decke betrifft: wir haben ganz normale Bergsport-Isomatten für die Hunde, isolieren gut, wiegen nicht zu viel und sind wohl billiger als Ruffwear und Co., wo der R Wert sicher schlechter ist. Du hast ja nen kleinen Hund, da würde wohl auch die Hälfte der Z-Lite reichen, die gut isoliert und unkaputtbar ist.

Zu Ultralight: mir erschliesst sich der Sinn von ultralight auf nem anspruchslosen Wanderweg nicht unbedingt, oder wolltest Du den als Trailrunning Strecke machen, also rennen?

Ultraleicht Ausrüstung ist nicht besonders langlebig, ist auch nicht für den Dauereinsatz gedacht und gerne unkomfortabel. So klemmt sich bei UL Schlafsäcken immer gerne der Reissverschluss ein, bei Jacken ähnlich, Matten gehen sehr schnell kaputt usw. usf. Und mit UL Rucksäcken auch etwas Gewicht zu transportieren, ist ultraunkomfortabel.

Ich habe UL-Kram, für technische Hochtouren, wo ein Biwak notwendig ist und man mit dem ganzen Krempel auch noch klettern muss. Da ist das Ziel aber nicht irgendwie bequem zu tragen/ zu pennen, sondern Route XY auf Gipfel Z zu machen, wo es klar ist, dass man nachts eh kaum pennt, es unbequem ist und man sich den A*** abfriert. Ist bei 15h und mehr Touren aber eh egal.
Wenn wir mit den Hunden gehen, schlaf ich gerne bequem, friere nicht und esse was Vernünftiges, ergo niemals Leichtausrüstung;-).

Das einzige, was ich sicher bei so etwas wie dem E1 machen würde, ist mit Gore Tex Trailrunnern zu gehen, also leichten Schuhen mit weicher Sohle.

Bluenote

Admindoggie

  • »Bluenote« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8 333

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix *Púka* Border Terrier

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

  • Nachricht senden

27

Freitag, 15. Dezember 2017, 12:20

@ hasch-key: Wir waren mal vier Tage auf dem Jakobsweg, Kreuzlingen-Einsiedeln. Und da hatten wir normale (also keine UL) Ausrüstung dabei. Mit Zelt, Schlafsack, Matte, Rucksack...Kleidung...Wasser, Essen...Hundezeugs...wog mein Rucksack dann über 20kg.
Wir wollten eigentlich bis nach Genf, mussten aber in Einsiedeln abbrechen, weil das Gepäck einfach so abartig schwer war. :whistling: Und das Wandern war einfach nur mühsam weil "immer schwer" auf dem Rücken.

Damals habe ich mir geschworen, ein nächstes Mal mit UL-Zeugs loszuziehen.

Mir persönlich ist der "Wanderkomfort" mit so wenig Gewicht wie möglich auf dem Rücken viel wichtiger als das möglichst bequeme Schlafen. Da ich mich nicht im Hochgebirge bewegen werde und es Frühsommer/Sommer sein wird, werde ich auch nicht erfrieren.

Also das Zeugs das ich mir angeschaut habe, wird explizit für lange Fernwanderungen empfohlen und soll auch langlebig sein.

Auf jeden Fall ist mir der "Rundumkomfort" relativ egal, ich mags so einfach und so wenig Zeugs wie möglich haben. Dafür dann vonn Zeit zu Zeit in eine Pension und es mir zwei Tage richtig gut gehen lassen. ;)

Schweres Gepäck macht mich unglaublich aggressiv. :d :k_irre:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

hasch-key

Sportdoggie

Beiträge: 1 960

  • Nachricht senden

28

Freitag, 15. Dezember 2017, 13:01

Dann ists ne Frage des Trainings, 20kg sind jetzt bei sowas nicht viel, geht ja nicht gross bergab/ bergauf;-).

Was Matten betrifft: ich finde Exped und da die Aufblasmatten am Besten, hab ne Downmat, für Deine Zwecke geht aber auch eine mit tieferem R.
Schlafsäcke sind Western Mountaineering Weltklasse.
Zelte Hilleberg.

Dass man etwas aufs Gewicht schaut, ja, ich würde einfach noch schauen, dass das Zeug auch hält.
Und ansonsten ists ne Trainingsfrage.

Schlingeling

Moderatordoggie

Beiträge: 1 323

Doggie(s): Timmy

Wohnort: Neerach ZH

  • Nachricht senden

29

Freitag, 15. Dezember 2017, 13:03

und ne Frage vom richtigen Rucksack und Trageeinstellungen beim Rucksack.... :nicken:

Helene

Alphadoggie

Beiträge: 1 229

Doggie(s): Beauci

Wohnort: BE

Beruf: Vergnügen

  • Nachricht senden

30

Freitag, 15. Dezember 2017, 14:53

Zum GPS: ich hab nen Garmin High Tech Teil, nutze es aber kaum, da schwer. Warum ziehst Du die Karten nicht einfach aufs Natel? Gibt es doch als Apps und ist gut als GPS nutzbar.

Weil beim Handy mit eingeschaltetem GPS die Batterie schnell down ist. Die vom GPS hält viel länger, und bei Regen sind Handy-Bildschirme meist völlig unbrauchbar, das GPS kommt damit wesentlich besser klar. Es gibt auch Modelle ohne Touchscreen, das ist für sowas eine gute Sache.

Das Gewicht ist je nach Modell sehr unterschiedlich. Mein Monterra ist gross und schwer genug, um damit einen Bären zu erschlagen. 330 g mit Akku, 375 mit Batterien. Ach ja, das ist auch noch ein grosser Vorteil: Wenn der Akku leer ist, kann ich das Teil statt dessen mit überall erhältlichen AA-Batterien betreiben. Das eTrex hingegen wiegt gerade mal 140g - mit Batterien. Der Bildschirm ist dafür etwas kleiner. Für eine Langstreckenwanderung würde ich eher letzteres mitnehmen.
Signaturen sind doof! Solche mit Banner erst recht! Aber wer sie nicht mag, hat sie ja ausgeschaltet...
Also stelle ich für die anderen hier mein Banner hin - klick darauf, dann öffnet sich ein neues Fenster mit meiner genialen und ultivmativ tollen Homepage von globalem Interesse!



Pacey

Sportdoggie

Beiträge: 1 570

Doggie(s): Pacey

Wohnort: ZH

Beruf: Pflegefachfrau HF

  • Nachricht senden

31

Freitag, 15. Dezember 2017, 17:14

Ich finde 20kg auch nicht so viel ;) ich mache ja auch trekkingtouren mit leichtem gepäck, bei mehr als 7 tage komme ich aber immer über 20kg... gut, ich nehme auch mein essen immer gleich mit. Aber das Hundefutter hat ja auch sein Gewicht ;) in der CH nutze ich schweizmobil für die touren das ist Top! Musst mal schauen obs sowas auch für Europa gibt. Dirt kannst fu selber Routen planen und im GPS zeigts dir dann immer an wo du bist ;) ah ja und der Rucksack ist wirklich sehr wichtig! Sitzt der perfekt gehts ringer...

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
Wo kämen wir hin, wenn alle fragen wo kämen wir hin und keiner ginge um zu schauen, wohin man käme wenn man ginge...

Xanthippe

Alphadoggie

Beiträge: 5 937

Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

Wohnort: Teufen ZH

  • Nachricht senden

32

Freitag, 15. Dezember 2017, 18:08

Also ich hatte auf dem Jakobsweg 9-11kg. Je nachdem wieviel Hundefutter ich dabei hatte.
Und ja, das hat mir gereicht :d

ava und karin

Wachdoggie

Beiträge: 583

Doggie(s): Parson Russell Terrier Dame Ava Aloisia

Wohnort: Pfaffnau

Beruf: Tierpflegerin

  • Nachricht senden

33

Freitag, 15. Dezember 2017, 18:39

Wie wärs mit einem faltbaren Bollerwagen zur Entlastung des Rückens?
Da könnte man notfalls auch mal den Hund reinpacken wenn etwas wäre.....
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 803

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

34

Freitag, 15. Dezember 2017, 19:43

Mir wären ehrlich gesagt 20kg auch eindeutig zu viel um andauernd so zu tragen :huh: Denke das kann einem dann schon recht verleiden. :pfeifen:

Gibt es nicht so eine Regel wie viel man an Gewicht schleppen sollte? Waren es 15% vom Körpergewicht und bei Männer 20% oder so was? :gruebel1: Wir gingen als Kind/Teenies immer viel wandern (Querfeldein mit Kompass usw. :hihi: ), war cool aber wir schauten alle, dass wir echt sparsam mit dem Gewicht waren, das auch mitten im Schnee.

Wuff

Schnupperdoggie

Beiträge: 49

Wohnort: AG

Beruf: Softwär-Heini

  • Nachricht senden

35

Samstag, 16. Dezember 2017, 00:06

Ich habe vor allem bei meinen Südamerika-Trecks immer gefunden, dass egal ob der Rucksack für eine Exkursion 50 oder 15 kg war, jedes Kilo weniger eine spürbare Erleichterung war, denn die Tage und Strecken können lang werden. Oder mit anderen Worten, wenn ich die Wahl habe zwischen einem 12 kg Rucksach und einem der 11 kg wiegt, nehme ich immer lieber den mit 11 kg. Tönt trivial und ist es auch. :pfeifen:
Für tagelang mehr als 15 kg zu tragen, sollte man sich vorher unbedingt mit kurzen Wanderungen an diese Belastung heran tasten, finde ich. Es widerstrebt mir in diesem Zusammenhang "trainieren" zu sagen, denn auch die Vorbereitung sollte unbedingt Spass machen und nicht mit todernstem "chrampfen" verbunden sein.
Gruss, Markus

Helene

Alphadoggie

Beiträge: 1 229

Doggie(s): Beauci

Wohnort: BE

Beruf: Vergnügen

  • Nachricht senden

36

Samstag, 16. Dezember 2017, 11:03

in der CH nutze ich schweizmobil für die touren das ist Top!

Die hatte ich früher auch, finde sie jedoch inzwischen überflüssig. Auf http://www.map.geo.admin.ch gibt es die Topo Schweiz in beliebigem Massstab, Ortung inbegriffen, und man kann Teile davon offline speichern.
Signaturen sind doof! Solche mit Banner erst recht! Aber wer sie nicht mag, hat sie ja ausgeschaltet...
Also stelle ich für die anderen hier mein Banner hin - klick darauf, dann öffnet sich ein neues Fenster mit meiner genialen und ultivmativ tollen Homepage von globalem Interesse!



hasch-key

Sportdoggie

Beiträge: 1 960

  • Nachricht senden

37

Samstag, 16. Dezember 2017, 17:26

Die hatte ich früher auch, finde sie jedoch inzwischen überflüssig. Auf http://www.map.geo.admin.ch gibt es die Topo Schweiz in beliebigem Massstab, Ortung inbegriffen, und man kann Teile davon offline speichern.
Das heisst Swissmap als App fürs Iphone, schrieb ich ja ;) .

Was das Rucksackgewicht betrifft, gibt es den Richtwert, dass dauerhaft nicht mehr als 1/3 vom Körpergewicht getragen werden sollten, da das langfristig nicht super für Gelenke und Knochen ist. Ich hatte auch gelegentlich schon 50% und das hat nichts ausgemacht, ist dann aber wirklich etwas zäh, da ich den Sack dann kaum auf den Rücken bekomme. Ist er erstmal drauf, ists weniger ein Thema. Sherpas tragen in Nepal oft 50-60 Kilo und mehr, also 100% und mehr des Körpergewichts, das ist aber ein anderes Thema und da gehts wohl auch weniger um Genuss.

Für tagelang mehr als 15 kg zu tragen, sollte man sich vorher unbedingt mit kurzen Wanderungen an diese Belastung heran tasten, finde ich. Es widerstrebt mir in diesem Zusammenhang "trainieren" zu sagen, denn auch die Vorbereitung sollte unbedingt Spass machen und nicht mit todernstem "chrampfen" verbunden sein.
Das tut man doch vorher ohnehin, zumindest nach meinem Verständnis?
Dass trainieren gerne mit "todernstem chrampfen" verbunden ist, höre ich ehrlich gesagt immer gerne von Gelegenheitswanderern, die gefühlte 100 Stunden für ein paar Höhenmetern + Kilometer brauchen :) .
Und ansonsten etwas ernsthafter ;) : wenn man Kondition steigern will, muss man sich aus der eigenen Komfortzone auch mal rausbewegen, das empfinden die einen als "chrampfen", die anderen als Training.


Was mir gerade noch einfällt: weiss grad gar nicht, ob Dein Wuff viel Unterwolle hat, würde sonst neben einer Matte evtl. noch einen Mantel mitnehmen, nach Möglichkeit gefüttert + wasserabweisend, da Gras und Co. ja morgens feucht sind und Hund, wenn er draußen liegt, während ihr zusammen räumt sonst was feuchtes anhat. Und warme Muskulatur ist zum Loslaufen gesünder als kalte.

Lia

Sportdoggie

Beiträge: 1 532

  • Nachricht senden

38

Samstag, 16. Dezember 2017, 19:22

Tolle Idee! Denke sowas braucht jedoch auch konditionell eine gewisse Vorbereitung für dich und Hundi. Für die Pfoten würde ich ev. noch Booties einpacken, die Belastung ist nicht zu unterschätzen. Was wirst du füttern? Mit hochwertigem Futter mit dem entsprechenden Protein- / Fettgehalt kannst du sicher noch etwas Gewicht einsparen. Für entsprechende Bekleidung ist Bächli Bergsport noch eine gute Adresse.

Bluenote

Admindoggie

  • »Bluenote« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8 333

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix *Púka* Border Terrier

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

  • Nachricht senden

39

Samstag, 16. Dezember 2017, 20:09

Danke für eure Ideen und Tipps! :super:

Booties und Pulli/Mantel für Shirin stehen auf der Liste. :good:

Trainieren werde ich schon vorher. Sowohl was längere Strecken als auch das Wandern mit mehr Gewicht angeht. Auch für Shirins Vorbereitung sicher kein Seich, wenn wir nicht einfach losstürzen. :nicken:

Ich habe auch nichts gegen Training und kein Problem damit, meine Komfortzone zu verlassen. ;) Ich kann aber noch so trainiert sein, ich gehöre trotzdem zu denen, die mit so wenig Gewicht wie möglich unterwegs sein möchten. Kompakt, leicht, das Nötigste. Das ist dann wohl auch eine Vorliebe und ein Prioritätensetzen. Den Einen ist viel Gewicht egal, die Anderen nervts...mich nervts. Und ich mache gerne Abstriche beim Komfort, wenn ich dafür bei den Kilos sparen kann. Man trägt ja das Gewicht dann doch über mehrere Wochen und viele Stunden täglich auf den Schultern.
Und das "Minimalistische" reizt mich auch. Alles was man wirklich braucht, aber kein bisschen mehr. Ich mag's, wenn ich nur habe, was ich grad so benötige. :smile:

Die Futterfrage stellt sich auch noch, ja. Das Gute ist, dass Shirin alles gut verträgt und nicht auf ein einziges spezielles Futter angewiesen ist. Von daher kann ich "von überall her" Futter besorgen unterwegs. Wie ich es über so viele Wochen anstelle, dass sie möglichst vernünftig zu fressen kriegt, bin ich noch am überlegen. Auf so absolut minderwertigen Billigfood vom Supermarkt möchte ich eigentlich - wenns geht - verzichten. Ihr Körper leistet da ja schon auch einiges.

@ Ava und Karin: Deine Idee vom faltbaren Bollerwagen ist an sich ja nicht schlecht ;) , aber den muss ich ja dann auch irgendwie transportieren? :gruebel1:
Ich glaube darauf verzichte ich. Da ich genügend Zeit zur Verfügung habe (bis sechs Monate, die ich niemals ausschöpfen werde), werden wir auch ausreichend Pausen einlegen können, wo auch Shirin sich erholen kann.
Und sollte etwas passieren, habe ich mein Handy dabei und werde Hilfe holen können...und im schlimmsten Fall brechen wir dann halt ab.
Deutschland ist ja zum Glück einigermassen zivilisiert :d , da sind wir nirgends total verloren. :smile:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Bluenote

Admindoggie

  • »Bluenote« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8 333

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix *Púka* Border Terrier

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

  • Nachricht senden

40

Samstag, 16. Dezember 2017, 20:13

@ Xanthippe: Wie hast du die Futtersache auf dem Jakobsweg gelöst?
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.