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cindy

Admindoggie

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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21

Sonntag, 5. März 2017, 14:46

Kann es sein, das wir Hundehalter zu sehr auf Sicherheit getrimmt wurden, von der Gesellschaft, von den vielen Hundegesetze und auch weil es einfach zu viele Hunde gibt in der kleinen Schweiz? Und somit nichts mehr passieren darf, weil man ja Angezeigt werden kann?
Ich denke früher waren die Hundehalter lockerer drauf. Eal ob sich zwei Hunde mal gezofft haben oder ob ein freier Hund Kontakt zu seinem angeleinten Hund hat.
Ja die Zeiten ändern sich und wie schon geschrieben, es hat einfach viele Hunde auf kleinem Gebiet und da sind nun mal Konflikte vorbrogramiert, leider :sad:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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DoggyHZ

Sportdoggie

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22

Sonntag, 5. März 2017, 14:50

Genau das ist das Problem. Wenn ein Hund nicht immer freundlich ist, gehört er eingeschläfert, ist aggressiv und man hat seinen Hund schlecht sozialisiert. Wenn es mal kracht, wird man gleich angezeigt und es dauert nicht lange, hat man Maulkorb- und Leinenpflicht. Und nein, das will ich meinem Hund nicht antun. Ausserdem können viele Hunde schon gar nicht mehr richtig kommunizieren und so können sie kleine Signale von urtümlichen Hunden nicht lesen bzw. nicht verstehen. Da sind Missverständnisse vorprogrammiert.
Und ja, zudem hat es sehr viele Hunde auf kleinem Gebiet und gerade Stadthunde sind durch die Stadt schon einem gewissen Stress ausgesetzt (das ist jetzt nicht negativ gewertet) und das zeigt sich durchaus auch in ihrem Verhalten. Menschen sind gestresst, Hunde falsch ausgelastet... alles potentielle Problemfaktoren.
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

MG1393

Schnupperdoggie

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23

Sonntag, 5. März 2017, 14:51

Kann es sein, das wir Hundehalter zu sehr auf Sicherheit getrimmt wurden, von der Gesellschaft, von den vielen Hundegesetze und auch weil es einfach zu viele Hunde gibt in der kleinen Schweiz? Und somit nichts mehr passieren darf, weil man ja Angezeigt werden kann?
Ich denke früher waren die Hundehalter lockerer drauf. Eal ob sich zwei Hunde mal gezofft haben oder ob ein freier Hund Kontakt zu seinem angeleinten Hund hat.
Ja die Zeiten ändern sich und wie schon geschrieben, es hat einfach viele Hunde auf kleinem Gebiet und da sind nun mal Konflikte vorbrogramiert, leider :sad:
Das kann schon sein, aber wie schon gesagt es gibt halt Hunde die sind einfach nicht verträglich und wollen mit gewissen HUnden keinen Kontakt und dann wird nicht einfach mal gedroht sondern arg zugebissen. Und es ist so wenn mein Hund einen anderen Beisst weil der andere Hundehalter sein Hund nicht im Griff hat und diesen nicht an die Leine genommen hat bin ich nachher die, welche ne Anzeige im Haus hat oder der Hund weggenommen wird oder schlimmeres....
Und genau deshalb sollte man respektvoller mit einander Umgehen und nicht so egoistisch nur für sich denken.
Es will ja keiner das erst was passieren muss bis die Leute verstehen das der Hund angeleint gehört wenn andere Hunde kommen.

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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24

Sonntag, 5. März 2017, 14:53

Zitat

Und genau deshalb sollte man respektvoller mit einander Umgehen und nicht so egoistisch nur für sich denken.


:good:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Tabasco

Alphadoggie

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25

Sonntag, 5. März 2017, 15:06

@cindy: Ja, ich merke es auch, dass früher die Hundehaltung lockerer war. Unser erster Rüde hatte so seine Feinde, mit denen er sich voller Freude zoffte. Das störte damals niemanden gross, weil es normales Hundeverhalten ist.

Aber: Damals hatte es viel, viel weniger Hunde. Das ist bestimmt der wichtigste Unterschied. Und Hunde, die wirklich gefährlich waren, lebten meist nicht lange. Ich bin zum Beispiel sicher, dass Tabasco als unser damaliger Familienhund nicht alt geworden wäre. Einen solchen Hund hätte man damals nicht haben wollen und hätte ihn ein letztes Mal zum TA gebracht. Das wäre heute undenkbar und unmöglich.

Claudia

Schnupperdoggie

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26

Sonntag, 5. März 2017, 15:24

Mein Hund läuft auch wann immer möglich im Freilauf und das seit Welpe. Er ist nun 8 Monate alt. Sehe ich aber Menschen ob mit oder ohne Hund, Radfahrer, Reiter, whatever - dann kommt er sofort an die Leine und zwar früh genug. Ich scanne die Gegend sehr gut und genau ab und hab meinen Hund immer im Auge. Abrufübungen sind seit jeher und immer mit dabei und wenn ich merke, dass er sich gern etwas weiter entfernt, mache ich ein paar Abrufübungen, kleine Spieleinheiten bei mir und mich so einfach interessant. Ich muss aber auch sagen, dass sich mein Hund sehr gut an mir orientiert.
Vor unübersichtlichen Stellen oder Weggabelungen, wo ich nicht rumsehe, muss er bei mir laufen, bis ich wieder den Ueberblick habe. Bisher - toitoitoi - hatte ich nie ein Problem und konnte ihn immer zurückrufen, aber eben, ich muss früh genug dran sein.

Ich sehe die ganze Geschichte wie DoggyHZ und handle auch so. Im Moment will ich einfach wirklich nur kontrollierte Hundebegegnungen, die ich mir aussuche und mag kein zufälliges aufeinander lospreschen. Mein Hund ist sehr verträglich und naturgemäss auch noch sehr verspielt, manchmal dann auch etwas distanzlos. Ich möchte verhindern, dass er irgendwo unter die Räder kommt, weil er die Situation falsch einschätzt. Zum Glück bin ich in Gebieten unterwegs, wo ich gut ausweichen kann oder eben gute Hundebegegnungen habe, die auch immer als Übung herhalten zum kreuzen ohne hampeln etc. ...

testudo

unregistriert

27

Sonntag, 5. März 2017, 15:53

Ikkuma war bis ca 6-7 Monate fast immer frei, da super abrufbar. Seither an übersichtlichen Stellen (Pubertät lässt grüssen). Ich schaue weit voraus. Ist der sndere Hund auch frei, muss sie einfach bei mir laufen, bis wir dort sind (da sie zur Zeit wieder ne Phase hat wo sie teils zu schnell los rennt. Vor Kurven etc. muss sie warten, bri Jogger / Velo zu mir kommen. Momentan ist sie wieder vermehrt an der Schlepp, da sie super hört. Das kann 10min oder 3h sein und dann plötzlich ausklinkt und weg wäre sie für die nächsten 2-3min wo sie wie ne Irre rumrennen würde. Das geht so plötzlich und muss nicht mal einen Auslöser (wie Vogel haben). Und das obwohl sie vorher 100 Vögel ignoriert hat zum Beispiel Das geht schlicht nicht smilie_sh_019 Janu muss halt wieder Schleppi dran..

Bello

Schnupperdoggie

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28

Sonntag, 5. März 2017, 16:09

@Cindy

Ich verstehe schon, wie du das meinst, mit "draussen" ableinen ist es anders / schwieriger. Aber, du musst es doch erst in sicherer Umgebung üben, bis es DORT "100%" klappt und dann erst draussen weiter machen.

Und ja, du hast Recht. Früher waren die HH entspannter. Es hatte aber in der kleinen Schweiz weniger Hunde, viel mehr Grünfläche, weniger Gesetze, wo man den Hund nicht frei laufen lassen darf, schlicht mehr Platz. Wenn ich sehe, wie viel Spatzierareal nur in den letzten 10 Jahren bei uns in der Region weggefallen ist, aber Hunde gibt es immer mehr, müssen wir uns an gewisse Regeln halten, damit alle friedlich aneinander Vorbeikommen.

ABer wie überall, an Regeln halten sich längst nicht alle. :angry2:

Deshalb muss ich mich halt mit den Gegebenheiten arrangieren lernen. Das klappt mal gut, mal weniger. So ist das eben.
Liebe Grüsse Isa

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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29

Sonntag, 5. März 2017, 16:11

Ich habe nirgends geschrieben, dass es mir gleichgültig ist und ich finde, man solle die Hunde einfach machen lassen. Aber es gibt auch Leute, mit unverträglichen Hunden, die es nicht schaffen, ihn an der Leine zu fixieren.

Sorry, aber ich verstehe, dass es Hunde gibt, die nicht verträglich sind. Aber sollten nun alle Leute darauf gefasst sein, dass sich dieser Hund doch losreisst, weil ich mit meinem Hund vorbei gehe, wohlverstanden gesichert?

Wie ich schon in einem anderen Thema geschrieben habe, passierte uns genau das. Wir hatten unsere an der Leine, hatten genug Abstand zum anderen Hund. Wollten aber etwas anschauen und waren deshalb eine Zeit lang in Sichtweite des anderen Hundes. Der tat wie doof an der Leine. Die Halterin war kaum im Stande ihn zu halten. Statt dass sie sich entfernte, schrie sie uns an, dass wir gefälligst verschwinden sollten.

Wenn ihr nun einen unverträglichen Hund habt, an der Leine, und ein junger Hund kommt angerannt, obwohl HH ihn abruft. Dann versucht ihr ja auch alles, um ihn von eurem Hund abzuhalten, oder? Der HH entschuldigt sich, kommt daher und tut alles, um seinen Hund zu holen. Dann finde ich, sollte man diesem HH nicht gleich den Kopf abreissen, sondern halt mal denken, dass es menschlich ist, wenn ein junger Hund mal nicht abrufbar ist. Sollten aus diesem Grunde immer alle Hunde nur noch an der Leine laufen, nur weil sie eventuell zu einem anderen hingehen, der unverträglich ist? Das meinte ich mit tolerant sein.

Cindy fragte im Eröffnungstext, ob sie ihren Jungspund denn die frei laufen könne, eben aus diesem Grunde? Denn wenn er zu einem anderen hingehe, würde dieser HH total wütend werden. Wozu dann noch entschuldigen, wenn der andere gar nicht zuhört?

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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30

Sonntag, 5. März 2017, 16:15

Es ist ja ganz klar, dass keiner 100% sein Hund im Griff hat. ;) Es kann immer mal passieren, dass ein Hund warum auch immer zu einem anderen Hund geht wo er nicht sollte.

Wichtig ist aber, dass ich eine entsprechende zügige Reaktion vom HH sehe.

Beispiel: Bei uns eine mit Rüde (Miniatur Bullterrier), er läuft frei... dann sieht er meine, sie ruft, ich bleibe stehen mit meinen angeleinten Hunden da ich ihr eine Chance geben will und nicht noch aufschiesse damit es nicht schwerer wird), sie schafft es nach 6x rufen, sie hatte Erfolg usw. :good: Nächstes Mal (ums Eck, etwas weniger Abstand zu uns), sie ruft und ruft, wir stehen wieder da und warten. Nun reicht es nicht mehr und Hund rennt los zu Flaffy. Sie will spielen (aber ist im Wald und Naturschutzgebiet, ich lasse sie sicher nicht los), er geht weiter zu Pyri und wuselt unter ihrem Bauch durch, duckt sich und bedrängt sie aufs gröbste. Ein Wunder wäffelte sie ihn nicht voll weg oder packte ihn. Aber sie kurrte und stumpfte immer wieder auf ein Nacken als Drohung. Er ignorierte es und wuselte weiter rum. Die HH rennt hin und ruft ihn, fängt ihn auf und leint ihn an... sie entschuldigte sich. Also ist es OK... kann passieren. Aber hätte Pyri ihn doch gröber abgewehrt, hätte sie einfach kein Mucks sagen müssen.

Weil früher (vor über 25 Jahren) hatte es wohl sicher noch weniger Hunde, aber es waren vor allem auch ganz klare Verhältnisse. Ein angeleinter Hund war ,,geschützt,,. Heisst ging mein Hund wo frei ist zu einem angeleinten und wäre da gebissen worden, wäre der Hund an der Leine im Recht gewesen. Ich hätte mein gebissenen Hund genommen und wäre davon gegangen. Quasi: Wenn ich rufe, Hund hört nicht und geht zum Angeleinten, ist Pech wenn er gebissen wird. So waren die Verhältnisse einfach ganz klar. Und für alle war es so OK, man wusste woran man ist usw.

Heute: Egal ob Leine oder nicht, der Hund wo beisst ist schuld. Und da beginnt das Problem ja. Weil nun lässt man den Hund eher rennen, auch wenn er gar nicht hört. Weil man weiss, der Hund an der Leine darf nichts tun, weil sonst zeige ich halt an und er bekommt deftige Probleme. Und so verschob sich einfach das im Recht sein etwas durch die neuen Regelungen.

Dadurch leint man viel eher an auch wenn es gar nicht nötig wäre. Man wird vorsichtiger. Auch waren früher die aggressiven Hunde gesichert, heute laufen doch einige rum die eine Saumode haben und Angreifen. Aber diese sind dann frei.

ich bin ganz ehrlich: Meine sind auch oft an der Leine als Schutz gegenüber anderen Hunden wo meine angreifen wollen. Vor allem war es mit Diuni so. Weil bei mir konnte ich sie schützen vor Angreifer aber nicht wenn sie ein Stück davon gejagt wurde und was in 30m Entfernung passierte. Das erlebte mit Diuni ging mir so rein, dass ich auch oft heute zum Schutz meiner Hunde anleine und erst nach Absprache und abchecken überhaupt Kontakt zulasse. :nicken: (obwohl ich denke, dass sich Pyri gut wehren könnte ;) , Flaffy eher nicht, sie wäre ein Hund wo eher psychischen Schaden nehmen würde).

Selber leine ich immer an sobald ein Hund entgegen kommt. Kommt einer frei zu meinen dann versuche ich auf die schnelle Abzuschätzen wie der wohl drauf ist. Ist es ein Ort wo ich frei lassen kann (wegen Jagen) dann lasse ich sie frei, oder gebe ihnen etwas Leine. Aber bin ich nicht wirklich sicher, dann nehme ich meine kurz in UO und weisse den anderen Hund ab. Ich mag einfach meine nicht beissen lassen wenn sie bei mir an der Leine sind, dass kann ein Hund so schnell und so prägend ,,verletzen,, dass man so lange wieder dran arbeiten muss, dass sie normal kreuzen können.

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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31

Sonntag, 5. März 2017, 16:40

Ich lernte ja eine HH kennen, die findet, man solle die Hunde alles alleine machen lassen. DAS finde ich jetzt total übertrieben. Ich möchte weder dass mein Hund beisst, noch dass er gebissen wird.

Sie erzählte mir die Story, dass sie HH begegnete, wo sagte, sein Hund wäre unverträglich, sie möchten lieber nicht frei lassen. Doch die andere HH bestand darauf, dass auch der "böse" Hund frei ist. So liessen sie die Hunde los, und genau das, was der andere HH befürchtete, passierte. Sein Hund stürzte sich auf den anderen. Es gab eine Keilerei, der andere wurde verletzt. Doch laut dessen HH war das völlig ok. Seither sei das geklärt. Die Wunde hätte sie selber verarztet, also kein Problem. Kommt mir vor, wie das Video, wo hier mal gepostet wurde ("hinten alles ok), mit den Hunden, die aufeinander los gingen.

Ich bin ganz inhiis Meinung: Wenn ich als HH möchte, dass kein Hund zu meinem kommt, so bleibe ich stehen, meine sind an der Leine, und ich warte so lange, bis der andere HH seinen Hund ebenfalls anleint. Tut er das nicht, so lasse ich ihn wissen, dass er bitteschön seinen Hund anleinen soll. Aber: Ich bin mit 2 Hunden unterwegs. Die Leinen habe ich dann umgehängt. Kommt mir jemand mit Hund oder sonst was - entgegen, rufe ich meine gleich ab. Sie kommen zu mir. Doch bis sie bei mir sind, ich beide Leinen abgehängt und parat habe, ist oft der andere HH bei mir, bevor ich meine angeleint habe. Oft mache ich dann so, dass ich Luna ins Fuss nehme und Honey anleine oder ich halte Honey, stehe mit beiden zur Seite und sorge dafür, dass sie nicht zum anderen Hund hingehen.
Doch eben: Wenn ich möchte, dass der andere anleint, dann sollte er bitte schön auch genug Zeit haben, dies zu tun.

Ich erwarte aber auch, wenn ich ganz klar sage, ich wünsche keinen Kontakt zu anderen Hunden, dass dies respektiert wird. Auch nicht an der Schlepp oder Flex oder gewöhnlicher Leine kurz hinlassen, zum "Sali sagen".

Das mit zur Seite stehen mache ich auch, wenn ein anderes "Hindernis" kommt. Sprich: Fahrrad, Moped oder gar ein Auto (auf Fahrverbotswegen, Veloweg). Gerade am Freitag war ich mit den Hunden unterwegs. Dort kommt in der Regel auch kaum ein Velo, höchstens ein Biker. Aber auch das ganz selten. Meine sind dort immer frei. Auf einmal sehe, wie aus dem Wald 2 Autos daher kommen. Ich rufe meine Hunde ab, schaffe es aber nicht, sie anzuleinen. Beide Autos nähern sich uns mit realtiv hoher Geschwindigkeit. Wohl verstanden, auf diesem Weg sind nur Fahrräder erlaubt. Meine lassen sich zum Glück gut abrufen und setzten sich schön brav zur Seite.

Aber wenn schon ein Autofahrer auf einem Weg fährt, wo Fahrverbot ist, so erwarte ich, dass sehr langsam gefahren wird und er auch ggf. anhält, eben damit ein HH seinen Hund anleint.

In Zweisimmen gibt es einen Weg, auf dem absolutes Fahr- und Reitverbot ist. Auf der einen Seite sind Felder, auf der anderen der Fluss. Doch dort kommt es auch ab und zu vor, dass sich von hinten ganz leise Biker nähern und wütend werden, wenn ich erst meine Hunde zu mir nehmen muss. Parallel zu diesem Weg gibt es den offiziellen Veloweg.

Uranus

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32

Sonntag, 5. März 2017, 16:44

Zum Glüch hatte ich fast immer sehr soziale Hunde, aber auch das gegenteil kenne ich, und auch klar ist kommt ein angeleinter Hund auf uns zu kommen meine Hunde an die Leine, kommt einer ohne leine und geht auch nicht bei seinem Halter lass ich auch meine Frei,
hatte auch schon ängstliche Hundehalter derren Hunde zeitweise Probleme mit anderen Hunden haben, da ich weiss das Fina nicht austickt wenn sie angezickt wird und immer sehr sozial bleibt laufe ich dann eine weile mit ihnen, weil ihre Hunde können auch nicht lernen wenn sie immer an der leine bleiben müssen und deren Frust wird auch immer grösser,
Und dann gib es noch diese Hundehalter halten 2 Hunde einer an der Leine einer nicht, da kommt Fina an die Leine weil da möchte ich keinen Kontakt, da man nie sicher ist was die möchten,
und wenn ein Hund mal auf uns zurennt was solls kann jedem Passieren seh es da nicht so eng, rufe Fina zu mir so das ich zuerst auch schauen kann was für ein Hund auf uns zurennt, Schütze sie wenn nötig und ja die meisten Hundehalter entschuldigen sich und dann ist das Tema für mich gegessen.
Toleranz ist ein grosses Wort, leider wird es heute gerne Vergessen jeder hat mal angefangen, und nicht immer hat man den Perfekten Hund, aber wenn alle ein wenig Schauen würden hätten sehr viele Hundehalter weniger Streit miteinander.

Psovaya Borzaya

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33

Sonntag, 5. März 2017, 17:04

meine welpen laufen von anfang an frei, weil es nie ein problem war. ich bin immer spannender als andere hunde gewesen. ich habe kong dabei, für jendayi hatte ich sogar quietschi dabei, leckerlis und ich kondidionierte sie frühzeitig auf die pfeife. die welpen leinte ich an sobald ein hund in sicht war. heute leine ich nicht mehr so früh an einfach weil es nicht nötig ist.

ich bin meinen welpen davon gerannt wenn was "spannendes" in sichtweite war und sie rannten sofort hinterher. jeder muss ja selber wissen, worauf sein hund abfährt. aber viele halter sind einfach "langweilig" aus sicht des hundes. wieviele sehe ich die mit mp3 player, handy oder der kollegin beschäftigt sind statt mit dem hund. die kriegen dann schon mal alles viel später mit oder es ist ihnen einfach egal.

wenn unangeleinte hunde daher kommen stört mich das vor allem dann wenn sie aufdringlich sind.

dass man seinen hund (den man von welpe an hat, aus dem TS als erwachsen ist natürlich was anderes) monatelang an der schleppe führen muss weil er sonst nicht abrufbar ist, kenne ich zum glück gar nicht.

ich muss dazu sagen, dass ich mich immer gezielt mit freunden getroffen habe mit deren hunde meine toben und kommunizieren durften. so konnten sie sich dort ausleben.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Chiara

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34

Sonntag, 5. März 2017, 17:24

Meine sind eigentlich immer frei.. Für Scar habe ich im Wald die Schleppe mit, für den Fall der Fälle.
Bei Hundebegnungen achte ich erst einmal auf den entgegenkommenden Hund und Halter und rufe ggf Scar zurück. Chiara bleibt frei, sie kennt das Kommando "isch Leine" was soviel heisst wie, der hat dich nicht zu interessieren und dann geht sie auch nicht hin.

cindy

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35

Sonntag, 5. März 2017, 17:26

Zitat

dass man seinen hund (den man von welpe an hat, aus dem TS als erwachsen ist natürlich was anderes) monatelang an der schleppe führen muss weil er sonst nicht abrufbar ist, kenne ich zum glück gar nicht.


Conny das hatte ich bei Cindy auch nicht. Charly ist da ein ganz harter Typ :sad: und ich bin halt auch älter und vorallem Gesundheitlich nicht mehr so fit wie vor 16 Jahren :sad: Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, das Charly irgendwan mal ohne Schleppi laufen kann und sind weiterhin am üben :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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36

Sonntag, 5. März 2017, 17:28

@psovaya

Tja es kleben nicht alle Welpen an seinen HH ;)

Diuni war immer ganz nah bei mir (wohl durch die Unsicherheit und schlechte Erfahrungen wo sie von Welpenalter erleben musste), aber auch bei ihr gab es eine Phase (ca. 7-8 Monate alter) wo sie dann abhaute zu anderen Hunden. Einfach über ein Feld und spielen wollen. Also gab es auch bei ihr eine Zeit wo sie an die Leine musste.

Bei Pyri war der Jagdtrieb so gross und sie war sooo selbstständig, dass sie mit 10 Wochen als ich sie hatte, schon Adler nach gerannt ist. Und da war klar, Leine dran, fertig ;)

catba

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37

Sonntag, 5. März 2017, 17:31

Ghiro ist immer frei, er gehorcht auf`s Wort, ist sehr sozial und wenn angeleinte Hunde kommen, nehme ich ihn ins Fuss...mit Dix bin ich am üben (wie ihr vielleicht schon gelesen habt), sie muss sowieso hinter mir laufen...das klappt inzischen gut, aber bei angeleinten Hunden übe ich nicht, dann kommt sie an die Leine, weil es ja noch nicht sattelfest ist :nicken:

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38

Sonntag, 5. März 2017, 17:34

Zitat

Ich lasse die Hunde frei wenn kein wild oder andere Hunde in Sichtweite sind. Viel Kommentar brauche ich dazu nicht zu schreiben.


Ja das wäre mein Traum, aber hier bei uns in der Nähe von Zürich wird es schwer, weil Hunde hats hier einige und Wild laut Charlys Nase auch :biggrin:

Dann würd ich zum Training mal etwas weiter weg fahren wenn du die möglichkeit hast. Einen Ausflug machen wo weitläufiges Gebiet ist und zuerst mal mit ner langen Schleppleine probieren und so nach und nach mal ohne Leine.


Das ist ja unser Vorteil hier... Viel Land und wenig Leute unterwegs. Natürlich bin ich darüber nicht böse. Kenne jedoch auch die andere Situation zur genüge und weiss wie mühsam es sein kann.

Tiesto Lunar

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39

Sonntag, 5. März 2017, 17:46

Ich denke schon dass die gesellschaft immer endfindlicher wird, sei es weil es immer mehr hunde gibt, immer weniger platz oder dumme halter.

Es ist uns schon oft passiert dass einfach fremde hunde angerannt gekommen sind, zum glück ist nie etwas passiert, ich weiss aber wenn bei unserem zug auf die leine kommt dass er dann anfängt zu keifen, ( meistens ) dann entscheide ich je nach situation da weg zu kommen oder ableinen. Meistens versuchten dann die halter durch rufen ihren hund zurück zu bewegen, meistens mit mässigem erfolg, oder wenn meiner anfängt zu keifen nahmen sie manchmal auch von alleine abstand.
Lustigerweise haben sich die wenigsten entschuldigt... ?(

Oder heute:
Meiner frei mit ball in der schnauze, eine frau mit jungem appi kam von einem anderen weg, wir sahen uns recht spät, was mir sehr selten passiert, der appi an der leine, meiner blib stehen, ( er hat die dumme angewohnheit, wenn er ein hund sieht vor mir, bleibt er stehen, dass ist ja suuuper, aber sobald ich zu ihm komme um ihn anzuleinen oder um ihn am halsband zu halten läuft er 1-2 schritte nach vorne, keine ahnung warum) ich also hund am halsband festgehalten und wollte weg laufen, der appi an der flexi zog aber exrem an der leine nach vorne mit bellen,( aber nicht böse, sondern wohl aufgeregt ) meiner mag dass aber nicht so und liess noch den ball fallen :wacko: , sie machte aber absolut keine anstalten den hund zurück zu rufen oder sonst irgentwas dass dazu beitragen würde die situation ruhiger zu machen und er ist ja sogar noch an der leine, sondern kam immer näher weil sie sich einfach vom appi WELPEN nach vorne ziehen lies?? :0haue-haue0:
Und ich war damit beschäftigt meinen hund zu halten, den ball einzusammeln und weg zu kommen...
Sie meinte dann noch ob sie ihn frei lassen soll, ich hab nicht mal eine antwort gegeben weil ich zu beschäftigt war ( sonst bin ich nicht unhöflich ) und sagte noch jaaa er ist noch ein welpe und will zu allen hin...
Ich sagte nurnoch ok und ging, und habe mich im nachhinein über sie UND mich aufgeregt 8| ...


Ich denke mir dann manchmal was sich die hh in dem moment überlegen, und bin nach bald 8 jahren zu dem schluss gekommen, dass nicht überlegt wird. Punkt.


Ich würde nie das risiko eingehen meinen hund frei laufen zu lassen wenn er nicht hört.
Dass es mal eine ausnahme geben kann ist völlig klar und normal, weder die hunde noch wir sind perfekt, da kann es schonmal zu sowas kommen, aber man sollte es doch versuchen auf das absolute minimum zu reduzieren, in den 7,5 jahren passierte es mir 2 oder 3 mal das er abgehauen ist und er läuft zu 95% frei und beide male war ich stinksauer auf mich und habe mich sehr entschuldigt.

Ich denke nämlich auch, dass wohl schnell angezeigt wird oder der hund schlussendlich der leidtragende wird durch maulkorb und/oder leinenzwang :sad:




Muss aber auch sagen, dass ich es sehr begrüsse wenn die hh sich endschuldigen und schnellst möglichst versuchen die situation wieder in den griff zu bekommen.
Dann bin ich auch ganz sicher nicht böse oder nachtragend.

testudo

unregistriert

40

Sonntag, 5. März 2017, 17:47

Bei mir ist es ja so, dass ich mich weitaus mehr ärgere, wenn einer meiner Hunde nicht hört oder sonst was macht, dass er nicht sollte, als wenn das bei jemand anderem pasdiert :peinlich: Also ich finds in der Regel nicht tragisch, wenn ein anderee Hund zu uns rennt ( weil nicht abeufbar). Insbesondere wenns ein Jungspunt ist :P Das liegt abetdaran, dass meine sehr unproblematisch sind, was das anbelangt. Ich ärgere mich nur, wenn ich klar kommuniziere man möge bitte anleinen, da meine Hündin läufig ist ( als Beispiel) und es der anderen Person einfach egal ist :ohmann: Niemand ist perfekt und Hunde sind keine Maschinen, aber man kann sich Mühe geben undsich notfalls entschuldigen. Was ich abee nicht verstehe ist, dass wenn ich weiss mein Hund jagt, ihn dann trotzdem im Wald oder in Gebieten mit Katzen frei lasse, oder an Flüssen jnd er "darf" frisch, fröhlich Enten aufschäuchen. Da neh mich meinen Hund doch andie Leine. Dasselbe wenn ich weiss er jagt Vögel, dann leine ich doch an wenn ich Vögel sehe. Das als Beispiele