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Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

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21

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:14

ich ging getrennt in die huschu (meistens, manchmal hab ich die stunde geteilt für die barsois und beide mit auf den platz genommen). aber ich gehe niemals getrennt laufen. windis sind rudeltiere und insbesondere jendayi wäre komplett verloren und wüsste so gar nicht, was sie jetzt auf dem spazi denn tun sollte. ich hab es einmal erlebt, als nastassja schon bei meinem vater war vor meinen afrika urlaub und ich 2 spaziergänge nur mit ihr hatte. obwohl sie sonst meistens ihrer wege geht und sich ausser beim spiel mit dem kong recht wenig für nastassja interessiert, war sie auf diesen spaziergängen todlangweilig, täbbelete nur neben mir her... schien mir recht freudlos. sie blüht dafür in grossen rudeln auf. sie ist ein 11er wurf und war keinen tag alleine mit mir. macht sicher was aus.
nastassja braucht es auch nicht wirklich, dass man mit ihr alleine was macht, es sei denn, markus ist es. nach dem urlaub kam sie einen tag früher zurück als jendayi und markus fuhr alleine mit ihr zum rheinfall, einen ort an dem sie wohl vor 9 jahren zuletzt war, als wir sie noch alleine hatten. da hat sie sich sehr gefreut (neuer ort, markus dabei...).
aber sonst hätte ich, um ehrlich zu sein, gar nicht die zeit getrennt zu gehen. ich habe extra das alter meiner hunde nah beieinander gewählt, damit ich eben allen gleichzeitig gerecht werden kann. mir graut vor dem tag, an dem nastassja nicht mehr beide spazis mitmachen kann.

bei meinem vater ist sie alleine und sie scheint es total ok zu finden. jendayi ist währenddessen in einem grossen borderrudel, was ebenfalls toll ist ihrer meinung nach. es geht ihr also definitiv mehr darum, dass hunde da sind als darum, dass nastassja dabei ist. nur auf dawn war sie schon sehr fixiert, wuchsen sie doch zusammen auf aufgrund gleichen alters.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Bello

Schnupperdoggie

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22

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:29

ich habe extra das alter meiner hunde nah beieinander gewählt, damit ich eben allen gleichzeitig gerecht werden kann. mir graut vor dem tag, an dem nastassja nicht mehr beide spazis mitmachen kann.
.[/quote] sorry, falsch zitiert. Zitat ist von *psovaya*



Ja, das WAR bei uns auch mal der Fall, dass der Altersunterschied gut 2 Jahre war. Dann starb die jüngere mit 11 Jahren...............

Jetzt ist der Altersunterschied fast 13 1/2 Jahre.
Liebe Grüsse Isa

andi+rudel

Streunerdoggie

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23

Donnerstag, 4. Januar 2018, 13:41

mir bleibt wenn ich alleine bin gar nichts anderes übrig als mit den hunden getrennt zu laufen. habe ich viel zeit gehe ich sogar mit allen dreien jeweils einzeln.
mit fagi könnte ich bsp hier nur trainieren wenn ich cheyenne in der nähe anbinde...und der wiederum braucht "seine" arbeit für sich alleine.
ayla ist sowieso ein anderes thema...
die mutiert zur bestie wenn die anderen beiden dabei sind mit aufpassen und für sie bräuchte ich in dieser situation alleine schon beide hände...
gehe ich mit ihr alleine schaut sie andere hunde nicht einmal an...ausser die kommen freilaufend zu uns. dann sieht das ganze anderst aus. jedoch bleibt sie auch hier ruhig.
fahre ich aufs feld und die hunde (wechselseitig) warten im auto klappt das super.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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24

Donnerstag, 4. Januar 2018, 13:51

@bello: deshalb zog hier bislang auch bald 2 Jahre nach dawns tod kein welpe ein und es wird auch keiner einziehen solange nastassja lebt (hab ich mir mind. geschworen und in meine jetzige lebenssituation passt sowieso kein baby).
meine beiden sind unkompliziert, um nicht zu sagen langweilig, und ich bin froh, konnte ich immer mit allen 3 bzw. beiden zusammen gehen. gerade deshalb hab ich ja mehr als einen hund. aber das ist natürlich rassebedingt auch was anderes als zb. 3 malis, borders etc.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Bello

Schnupperdoggie

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25

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:14

@bello: deshalb zog hier bislang auch bald 2 Jahre nach dawns tod kein welpe ein und es wird auch keiner einziehen solange nastassja lebt (hab ich mir mind. geschworen und in meine jetzige lebenssituation passt sowieso kein baby).
meine beiden sind unkompliziert, um nicht zu sagen langweilig, und ich bin froh, konnte ich immer mit allen 3 bzw. beiden zusammen gehen. gerade deshalb hab ich ja mehr als einen hund. aber das ist natürlich rassebedingt auch was anderes als zb. 3 malis, borders etc.

Ich würde auch sagen, es hängt sehr davon ab, wie man den Alltag gestalten will und kann.

Mir war es durchaus bewusst, dass ich mit meinen Hunden nicht nur zusammen spazieren kann/werde und z. T. getrennt gehen werde. Für mich stimmt das und klappt auch gut.

Das muss man sich einfach bewusst sein, bevor man mehrere Hunde anschafft, gerade wenn der Altersunterschied gross ist oder die Rassen sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben. Oder eben, wie du es sagst, keinen Welpen oder 2. bzw 3. Hund anschaffen. Das muss jeder selber mit sich ausmachen. Und es kommt ja schon sehr darauf an, wieviel Zeit man in den/die Hund/e investieren will bzw kann. 6%5
Liebe Grüsse Isa

Fizzy

Schnupperdoggie

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26

Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:36

Ich kann zwar selbst nichts zu dem Thema beisteuern. Hab ja nur einen Hund und meine Gast-Schützlinge sind ja eine andere Situation. Aber ich wollt trotzdem was loswerden. Dieses Thema bzw. eure Antworten und Erfahrungen, sind SEHR interessant für Leute die überlegen einen zweiten Hund anzuschaffen. Wenn ich Gespräche oder auch Forenthemen (nicht zwingend hier) mitbekomme, oder selbst frage, kommt von Mehrhundehaltern oft nur Friede, Freude, Eierkuchen. "Das sei kein Problem", "die Hunde können davon nur profiiteren", "So haben sie Spielkameraden", usw. Das mag ja alles stimmen. Bin trotzdem in dem Thread hier grad ein bisschen aus den Wolken gefallen. Dass die Hunde aber durchaus geniessen, auch mal Zeit allein mit ihrem Menschen zu haben, wurde dabei nämlich noch nie erwähnt und hier nun so oft! Und ich versichere euch, so Gespräche hatte ich schon sehr, sehr oft. Ich hab heute ein paar der besagten Mehrhundehalter aus meinem Umkreis darauf angesprochen und mal nachgefragt, ob das bei ihnen auch so ist. Die meisten bestätigen dies (andere wissen es nicht, verneint hat es keiner), werden sie aber sonst zu Mehrhundehaltung befragt, kommt davon kein Wort. Finde nur ich das ein unglaublich wichtiger Bestandteil? :noidea: Wenn also das nächste mal einer kommt und sich euch Mehrhundehaltern anvertraut mit Fragen dazu, bitte erwähnt auch dieses Detail, falls ihr das nicht eh schon tut. :good:

Silvi

Schnupperdoggie

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27

Donnerstag, 4. Januar 2018, 17:41

Wir gehen viel getrennt spazieren. Vorallem mein ältester Hund mag halt nicht mehr so lange und dann bekommt er seine Mini-Runde. Er mag nicht im Auto warten.
Mit meiner jüngsten bin ich bis 6 Monate auch meistens alleine gegangen. Manchmal habe ich dann halt 3 Runden gemacht (3 Hunde).

Das war sehr aufwändig. Jetzt dürfen die beiden Borders zusammen laufen gehen und die Jüngste kommt danach ins Auto und Milo darf dann noch eine extra Runde drehen.

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28

Sonntag, 7. Januar 2018, 16:17

Bei uns ist dies absolut normal und wir kombinieren sehr unterschiedlich.

Nun gibts auf Facebook in der Beagle Gruppe aber eine ganz andere Meinung dazu. Man dürfe das "Rudel" nicht trennen, das führe zu Mobbing und schwäche die Bindung unter den Hunden.

Wie seht ihr das?
Lange hatte ich 3 Hunde, da war das trennen eh kein Problem. Auch die folgenden Hunde wurden gleich daran gewöhnt, auch etwas alleine mit uns zu machen bzw. beim Rudel zu bleiben und zu erleben wie ein anderer etwas alleine machen darf. Mit zunehmenden Hunden, wird das aber logischerweise immer etwas weniger oft. Meistens gehe ich mit 2-3 Hunden alleine, oder 4-5 Hunden zu zweit zb. Spazieren. Das wieder integrieren im Rudel ist so auch absolut kein Problem, die freuen sich wieder zu sehen, manche mehr, andere weniger.
Nun, bei den Hündinnen (3 unkastriert,wovon 1 ja noch sehr jung & 1 kastriert, Niki zähl ich nicht), sowie bei den unkastrierten Rüden (2) ist es schon ein Thema, wenn einer alleine länger weg durfte. So kurz spielt das keine Rolle, aber zb. einen halben Tag ists schon anders. Man muss einfach extrem präsent sein, wenn man zurück kommt mit diesem einen Hund, bei den Rüden weniger, aber bei den Hündinnen. Das ist irgendwie schon ein bisschen wie bei den Menschen (Frauen). Die sind dann so: " ähh... wo warst denn du, und imfall ich war hier bei den Rüden, du musst gar nicht meinen du seist die bessere" , ich interpretiere das einfach so. Sie müssen sich wie wieder ein wenig neu finden und ein bisschen testen, ob die Rollen noch gleich verteilt sind. Meistens muss ich die Daheimgebliebenen dann etwas ausbremsen, ablenken, ermahnen und nach 5 min. ist das dann wieder gegessen. Rüden veranstalten vor allem ein Wettmarkieren. :rolleyes:

Ich denke, wenn man das nicht übt bzw. mit zunehmender Anzahl Hunde vernachlässigt, dass man dann wirklich auch Probleme im Rudel bekommen könnte. Kommt natürlich auch stark auf das Alter, die Durchmischung, Anzahl, kastriert unkastrier, Charakter etc. drauf an. Aber die Rudeldynamik sagen wir mal ab 7 Hunde ist wirklich nicht zu unterschätzen. So zumindest meine Erfahrungen.
Merkt ihr denn ein Unterschied unter den Hunden wenn einer alleine weg war?
Wenn ich mit Zelda wirklich mehrere Tage weg war, wird sie von Laila "begrüsst" (intensiv abgeschnüffelt) und mit Miyu muss ich wieder bisschen mehr aufpassen, aber hier sehe ich eher das Problem, dass ich Miyu mehrere Tage nicht gesehen habe und sie die Grenzen neu austestet und es nicht an Zeldas fehlen liegt. Fehlt ein Hund nur paar Stunden ist das dem anderen jeweils völlig egal. Aber hier sind sie auch nicht 24/7 beieinander, egal in welcher Zusammenstellung.
Du meinst Miyu testet mehr dich? So wie du das geschrieben hast, geht das doch auch eher so in meine Richtung. Neu austesten welche Stellung man hat, also in Bezug auf Zelda.
Mehrere Tage habe ich noch nie ausprobiert. Das würde wohl eine noch feinfühligere Wiederzusammenführung bedeuten.

Magira

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29

Sonntag, 7. Januar 2018, 17:44

Miyu ist ein absoluter Prollo der jegliche Grenzen von Mensch und Hund sehr gerne überrennt. Wenn sie auf Gegenwehr stösst, kann sie durchaus völlig austicken und hat dann keinerlei Hemmschwellen mehr :k_irre: Wir bekamen das so in den Griff, dass wir Menschen uns ziemlich viel eingemischt haben. Alles andere funktionierte nicht. Jegliche abwehr von Laila wurde mit doppelter Gegenwehr quittiert auch wenn Laila völlig zurecht sauer wurde. Deswegen sehe ich Miyus erneuter Prollo-Rückfall wenn ich (und Zelda) mehrere Tage weg waren eher als etwas zwischen uns (Mensch/Hund), als zwischen den Hunden. Sie neigt dann auch dazu, mich zu massregeln in dem sie mich anrempelt und wenn ich sie lassen würde, sicher auch in meinen Bewegungen einschrenken. Sie ist ein kleines Miststück wenn man sie lassen würde :hihi:


Ich denke auch nicht, dass zwischen Laila und Zelda das "begrüssen" NUR freundlicher Natur ist und sicher auch feine Sequenzen von "okay, du bist wieder da - hinten anstellen!" dabei hat. Nur sind die beiden immer so extrem höflich zueinander, dass ich dies nicht als negativen Stress sehe.


Dass mehrere Hunde auch logistische Schwierigkeiten mit sich bringen ist mir klar und auch, dass es je nach Situation eben eine gewisse Präsenz oder Management braucht. Aber ich sehe nicht ein, warum es nicht möglich sein sollte, bzw die Bindung zwischen den Hunden zerstören/zum bröckeln bringen.
Es grüsst