NOTFALL oder nicht?

  • Die Sorge um ein Tier lässt einem fast nicht mehr los.


    Ich bin insgesamt ein emotionsreduzierter Mensch. Im Falle des Unmittelbaren (anfassbaren) Umfeldes (Tiere, Ehefrau) bin ich jedoch emotional Out of Order.
    Als Snoop vorn und hinten Blut verlor, war ich handlungsunfähig. Ich sass rotz und Wasser heulend auf dem Boden mit dem hund im Arm. Den Stolz in meinem Herzen über meine Frau und ihre Nüchternheit in der Situation kann ich nicht beschreiben. Ich nehme an, das ist eine Mutterleistung.
    Sowas haut mich trotz meiner sonstigen hervorragenden Kontrollfähigkeit immer total weg.


    Good Luck.

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    Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
    und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

  • … das mich nun ansieht und fragt, was mit ihr geschieht. ;(


    Das ist ein ganz schlimmer Moment, ich hoffe es geht ihr bald wieder etwas besser und du kannst deine Sorgen wieder etwas legen.. Es ist bestimmt nur eine Phase, ich denke die Medis brauchen bestimmt auch eine Zeit lang bis sie gut wirken? Ich hoffe es geht ihr bald wieder besser!!! Gute Besserung süsse, kleine Yanchi :love:

    Liebe Grüsse
    Jessy & Camiro



    Unser Onlineshop – Beispielfotos der Halsbänder sind online! :-)

  • ojeee, das tut mir so leid... arme Yanchi a020


    ist es dann so ziemlich sicher, dass es dies ist und kein Schlaganfall oder sonst etwas? OK, Schlaganfall tigert der Hund zwar nicht, bei uns hatte es ein Nachbar-Schäfer. Der lief krum, wackelig, Kopf schief... erholte sich davon nie wieder, aber lebt noch und hat Interesse an anderen Hunden.


    Kann man dies mit dem Gleichgewichtsorgan nicht wie bei Menschen ,,einrenken,, ? Man könnte ja den Hund in die Positionen ,,kippen,, ging evtl. bei Kleinen. :noidea: weil das kann schon heftig sein, ein Wunder das sie aber noch herumtigert weil dies ja dann oft noch schlimmer wird.


    Kannst du sonstige Schmerzen ausschiessen? Also reagiert sie nicht auf Drücken oder sonst was?


    Ich hoffe, dass es schnell weg geht :nicken:


    Drücke die Daumen und viele Knuddels an Yanchi :brav0:

  • Ohjeh! Arme Yanchi!


    Gute Besserung der kleinen Maus. Bei uns sind alle Daumen und Pfoten gedrückt, damit alles wieder gut kommt! :brav0:

  • Toi toi toi.


    Zwei Sachen: Karsivan kann auch Unruhe und Hecheln auslösen, gerade am Anfang der Gabe. Bei den meisten Hunden legt sich das wieder, bei anderen nicht, da stoppt man dann.
    Und ist bei Yanchi vom Herzen her alles ok? Das kann auch Unruhe produzieren. Niere/ Leber sind ok?


    Ansonsten, wenns ihr nicht ganz übel ist: bei solchen Geschichten geht, vereinfacht ausgedrückt, immer etwas Hirnleistung verloren, weshalb man gerade mit älteren Hunden "Gehirnjogging" machen sollte. Nichts Schwieriges, aber wenn sie mag Suchspiele, einfache Tricks, kurze Frequenzen. Für den Hund selbst ist "verwirrt" sein ja auch ziemlich blöd,. solche Dinge helfen auch wieder ein Stück zum Alltag zurück.

  • Danke auch euch allen.


    @ inhii: Beim Schlaganfall hätte sie keine solche fast normalen Phasen. Es gibt ja Momente, da ist sie fast die alte Yanchi und man merkt praktisch nichts.


    Ob man da was "einrenken" kann, weiss ich nicht...habe ich jetzt nirgends gelesen oder gehört und mein TA hat auch nichts erwähnt.


    Also auf das Rumdrücken am ganzen Körper hat sie gar nicht reagiert. Und mit dem ganzen Schwindel und so, denke ich schon, dass es irgendwas im Kopf ist.


    @ hasch-key: Das Hecheln scheint schon abzunehmen. Das Rumtigern hatte sie auch schon, bevor das Ganze angefangen hat, da tippt mein TA eher auf Richtung Demenz. Nun ist es einfach noch stärker geworden. Es wirkt auch so leicht desorientiert...nicht wie ein Hund, der vor lauter Schmerzen oder so rumtapst.


    Das Herz schlägt sehr kräftig, regelmässig und klingt sauber. Der TA meinte, so rein vom Abhören des Herzens her werde der Hund 150 Jahre alt. ;)


    Blutbild haben wir noch nicht gemacht. Hole ich vielleicht noch nach.




    Sie zeigt sich sehr unterschiedlich. Von fast schwindelfrei und aufgeweckt, bis hin zum Schwanken/Umkippen. Mal kommt sie mir recht relaxt und zufrieden vor, dann guckt sie mich klar und wach an und wedelt herum...und dann wiederum zittert sie und kann kaum gerade stehen und es ist ihr mega unwohl.


    Allgemein finde ich nicht, dass es ihr besser geht, bis auf die Phasen, wo es ihr nicht oder viel weniger schwindlig zu sein scheint. Ich mag sie auch gar nicht mehr alleine lassen, dabei wäre mir gar nicht wohl.


    Sie schläft auch nicht mehr durch. Erwacht so zwei, drei Mal und tigert wieder rum...dann muss ich auch aufstehen, a) um sie rauszulassen für ein Bisi, sonst macht sie irgendwann rein, und b) um sie wieder zu beruhigen und zum Weiterschlafen zu bringen.


    Ich frage mich, was man macht, wenn es sich nicht normalisiert in den nächsten Wochen. Also so ist das echt heftig um damit zu leben. Vorallem...wenn es einfach schlimm aussehen würde, ich aber das Gefühl hätte, Yanchi steckt es gut weg, dann ginge es ja noch. Aber es geht ihr nicht gut damit.


    And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.


  • Oje, ihr Armen! Ich wünsche euch, dass es sich einpendelt und ihr noch ein paar wunderschöne Jahre zusammen habt.
    Obwohl ich Yanchi nicht persönlich kenne, ist sie mir aufgrund deiner Berichte und Fotos sehr ans Herz gewachsen.
    Alles Liebe von uns :0herzsm0: :brav0:


    Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
    Es könnte sein, dass keines da ist.

  • Oh je! Ich hoffe, es bessert bald. Ich kann mir vorstellen, dass es eine grosse Belastung ist, seinen Hund so zu erleben.
    Ich drücke die Daumen, dass es sich bald wieder normalisiert.

  • Ich schliesse den Thread hiermit für neue Antworten. Yanchi ist heute Abend um 18 Uhr zu Hause in meinen Armen gestorben.


    And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.