Wenn der Hund älter wird

  • Schwierige Entscheidung. Aber ich hätte jetzt auch eher runterdosiert und abgewartet was passiert. Also so wie du es jetzt probierst. Allerdings hatte ich noch nie einen Hund der Luminal brauchte. Daher habe ich da auch keinerlei Erfahrungswerte.
    Ich denke, du wirst das schon richtig entscheiden. Du kennst ja Deinen Hund am Besten.

  • ich habe nichts geschrieben, weil ich mich auf diesem Gebiet (Epi/Medi) gar nicht auskenne...einfach so aus dem Gefühl heraus, würde ich als wichtigstes schauen, dass sie keine Epi Anfälle mehr hat, was ja jetzt mit der Dosierung funktioniert...was meint denn der Arzt? kann er dich dabei nicht besser unterstützen?

  • Finds total schwierig etwas dazu zu schreiben. Kenne sowohl jemand mit Malamute, als auch jemand mit Husky, die Epi hatten. Müssten leider beide irgendwann eingeschläfert werden wegen den Anfällen. Von daher denke ich, wäre es wohl schon wichtig die Anfälle im Griff zu haben...

  • Danke für eure Zeilen, aber ich glaube, ich muss kurz was klarstellen.

    Hätte gerne von euch gewusst, was ihr zu meinem Gedanken im letzten Abschnitt sagt.


    Die Entscheidung und der Zustand von Laika ist im moment noch nicht so prekär. Ich sehe einfach eine Verschlechterung, bin aber schon eher geneigt zu sagen, lieber kein Epi und dafür einen schlechteren Gang. Nach Epi brauchte sie 3-5 Tage, um wieder „auf der Höhe“ zu sein, dagegen sind einige Stolperer zu verschmerzen. Optimal ist diese Lösung leider nicht.

    Wenn ein Hund nur darf wenn er soll, aber nie kann wenn er will, ... dann mag er auch nicht wenn er muß!
    Wenn er aber darf wenn er will, dann mag er auch wenn er soll, und dann kann er auch wenn er muß.....
    Denn... Hunde die können sollen, müssen wollen dürfen.

  • Zu Epianfällen und Medikation habe ich keine Erfahrungen. Aber denke mir wäre es wichtiger, dass der Hund keine Anfälle mehr hat, weil wie du selber schreibst, der Hund ist dann paar Tage reduziert. Und was wenn die Anfälle wieder häufig werden....


    Zu deinen Gedanken im letzten Abschnitt:

    Verstehe was du meinst, aber: Wenn ein Welpe tapsig ist, dann ist es weil er noch nicht laufen kann usw. Beim alten Hund ist es weil er abbaut... oft und das ist der Punkt, dann leider auch Schmerzen hat. Und das macht uns Menschen Kummer und Sorgen.

    Wenn ich wüsste mein Hund hat Nervenschäden (nicht schmerzhaft) kann dadurch nicht mehr gut laufen... wäre es mir eigentlich egal. Ich kann dem Hund helfen so gut es geht und ihn mit gutem Gewissen die letzte Zeit verbringen:nicken:.


    Aber: Wir können leider unsere Hunde nicht fragen ob sie Schmerzen haben und wie fest diese sind... darum gehen wir bei hinken usw. von Schmerzen aus und leiden so mit dem Hund eben mit.


    Aber generell ja: Ein Welpe braucht ,,Hilfe,, und so auch ein Senior, und die sollen beide erhalten :nicken:

  • Klar geht man bei einem Senior schneller davon aus, dass ein Schmerz zugrunde liegt, da geb ich dir vollkommen recht! Anfangs ist es oft eben nur weniger Kraft und diesen Unterschied zu erkennen, empfinde ich als enorm wichtig. Denn daraus ergeben sich dann Entscheidungen, die schwer sind zu treffen. Und ein Hund, der im Alter seine Koordination nicht mehr so gut im Griff hat, darf das einfach auch haben.


    Ich habe eine liebe Freundin und mit ihr gibt es immer wieder lange Gespräche disbezüglich, auch über Laika. Sie sieht bei ihr zu wenig Lebensqualität und würde sie viel früher gehen lassen, als ich. Aber sie hat auch 4 gesunde Hunde, die sie alle vom ersten Tag an begleitet, ihnen die bestmögliche Haltung bietet. Laika hat andere Voraussetzungen, 11 Jahre an der Kette und das erste, was sie bei mir gefressen hat war ein Karton <X, den sie sich aus dem Altpapierkorb gefischt hat... Da weiss man dann auch, was in ihrem Napf bisher war...


    Jeder Tag, an dem sie frei über die Wiese schlendern kann, selbst die Richtung bestimmt, die Nase nach den guten Goodies streckt :) sich an der berühmten Rüdenecke 10 min im Liegen die besten Gerüche förmlich reinzieht :love: und danach wohlig ausgestreckt vor sich hinbrummt, ist meiner Meinung nach ein guter Tag für Laika :brav0:

    Wenn ein Hund nur darf wenn er soll, aber nie kann wenn er will, ... dann mag er auch nicht wenn er muß!
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  • Verdammt Axt - sorry!

    Die Medireduktion war wohl keine gute Idee, Laika hatte grad einen Epi...

    Von daher werd ich bei 100mg bleiben und die Hinterhandschwäche in Kauf nehmen :taschentuchtraurig:

    Will ihr ein weiteres „pröbeln“ nicht zumuten... Am Dienstag wären es 10 Wochen ohne Anfall gewesen... Nun hoffe ich einfach, dass sie in den letzten Wochen genug Kraft gesammelt hat, um sich schnell zu erholen...

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    Einmal editiert, zuletzt von Huskyrudel ()

  • Nein, mit TA besprochen, war ein Vorschlag, hätte ja auch funktionieren können.

    Ich denke, wenn reduzieren, dann braucht sie etwas als Ersatz.

    Dank dir, jetzt ist erst mal Valium und ausschlafen angesagt...

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  • Ojeee, schade, dass die Reduktion nicht klappte.

    Und hoffe sie kommt wieder bald auf die Beine. :brav0:


    Ich würde glaub die Dosierung einfach so lassen. Sie ist ja auch schon älter und die Anfälle sind ja auch nicht lustig.

    Dann wie du schreibst, nimmt man lieber die schwache Hinterhand in kauf und hat sie halt einen unschönen Gang.

    Evtl. kann man dann dort die Muskulatur irgendwie aufbauen damit sie wieder besser läuft.


    Jedenfalls vorerst mal gute Erholung :nicken:

  • Ich denke, wenn reduzieren, dann braucht sie etwas als Ersatz.

    das ging mir eben auch durch den Kopf, deshalb habe ich gefragt, ob du es besprochen hast zum Reduzieren...ich wünsche auf jedenfall ganz gute Erholung:1daum-drück:

  • Punkto Epi- Medi kann ich nur von meinem früheren Skipper mitreden. Er hatte schwere Anfälle und war nach einem Anfall immer 6-8 Stunden im Koma. Dank der Medis war er ein Jahr anfallsfrei und der TA meinte schon, wir könnten die Medis reduzieren, aber ich wollte kein Risiko eingehen und noch abwarten. Mein Instinkt war leider richtig. Einen Monat später erlitt Skipper erneut einen grossen Anfall und danach jeden Monat einen bis zu seinem Tod vier Monate später (er starb nach einem langen, schweren Anfall von selbst zu Hause). Diazepam usw. halfen alles nicht mehr.

    Ja, ich hätte ihn zudröhnen können bis zum Geht-nicht-mehr, evt. hätte er weniger oder keine Anfälle mehr gehabt. Wobei nicht mal das sicher gewesen wäre. Aber er hätte keine Lebensqualität mehr gehabt! Und zwischen den Anfällen konnte er nach der Erholungszeit rennen, spielen und Hund sein. Und das war mir wichtig ihm zu geben, diese Zeit, in der er einfach nur Hund sein und sein Hundeleben geniessen und leben konnte.

  • huskyrudel, weiss grad nicht, wie ich dir privat schreiben kann, aber ich hätte den anderen halben sack Josera noch

    zu verschenken, falls du möchtest, melde dich, okee?


    gruss wuschy

  • Hallo zusammen

    Danke für eure Mitteilungen und der Nachfrage, Laika hat sich körperlich fast wieder stabilisiert. Ihre Epi scheinen sich im Moment zu ändern... Sie hat jetzt täglich kleine, fokale Anfälle, die sich bei ihr in ganz leichten Zuckungen mit dem Kopf, manchmal wie nach Fliegen schnappen äussern. Dabei reagiert sie auf mich (Augen also nicht starr) und sie dauern zwischen 1 und 2 Minuten. Danach ist sie sofort wieder normal, nicht kaputt, sie scheint völlig unangestrengt. Woher diese Änderung jetzt kommt, weiss ich nicht. Bin ja mit der normalen Epimedi wieder auf die 100mg hoch wie vorher. Letzte Woche war wieder Spritzenkur gegen die Gehirnentzündung angesagt, vielleicht hat diese noch etwas bewirkt? Ausserdem hab ich ihr noch ne Bachblütenmischung erstellen lassen. So lässt es sich viel besser leben, diese fokalen Anfälle sind echt zu vernachlässigen. Vor allem, weil sie kein Valium dagegen braucht, sie kommt alleine wieder raus. Bin im Moment wieder guten Mutes :)


    wuschy ich schreib dir ne pn...

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    Wenn er aber darf wenn er will, dann mag er auch wenn er soll, und dann kann er auch wenn er muß.....
    Denn... Hunde die können sollen, müssen wollen dürfen.

  • Ich glaub bei Mairin lassen die Augen jetzt wirklich nach. Bei komischen Lichtverhältnissen (Dämmerung, Licht/Schattenspiel, blendende Sonne) habe ich das Gefühl, dass sie zum Beispiel Spieli, die Hooper Ringe, Guetzli und dankbarerweise auch Katzen ;-) nicht mehr so gut sieht.

    Auf ihr wenig oder unbekannten Spazierstrecken geht sie ausserdem in sehr vorsichtigem Schneckentempo hinter mir her. Habe mir natürlich zuerst Sorgen gemacht, dass es am Bewegungsapparat was sein könnte, aber auf bekannten Strecken geht sie wie immer freudig vorweg.


    Ich geniesse meine Maus natürlich trotzdem noch in vollen Zügen und finde es irgendwie auch schön, sie ins Alter begleiten zu dürfen, aber manchmal ist es auch echt schmerzhaft, sich von manchen gemeinsamen Abenteuern (Erkundungsspaziergänge an neuen Orten oder Militaries zum Beispiel) endgültig verabschieden zu müssen :taschentuchtraurig:

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • In seinen jungen Jahren habe ich mir gewünscht, dass im Alter bei Tabasco eher das Augenlicht als das Gehör nachlässt, in der Hoffnung, dass er in die Distanz nicht mehr alles genau sieht und vielleicht dann nicht gleich hinterher will.

    Jetzt schwindet sein Gehör, und sehen tut er noch ausgezeichnet... Aber ich denke, dass ihn schwindendes Augenlicht mehr verunsichern würde als das nun nachlassende Gehör.

  • aber manchmal ist es auch echt schmerzhaft, sich von manchen gemeinsamen Abenteuern (Erkundungsspaziergänge an neuen Orten oder Militaries zum Beispiel) endgültig verabschieden zu müssen :taschentuchtraurig:

    ja das ist so...ich vermisse die langen Spaziergänge, das Wandern und die sportlichen Aktivitäten auch sehr...Aber Ghiro hat mir so viel gegeben und hat jetzt ein gemütliches Senioren Leben mehr als verdient:)ich bzw Ghiro darf zufrieden sein, er hat zwar BSD und Nierenprobleme, aber das ist mit Medis / Diät Futter gut händelbar (holz alänge)...Ghiro hört / sieht gut und hat auch keine Probleme mit den Gelenken (Arthrose)