Wenn der Hund älter wird

  • Meine finden Spaziergänge an fremden Orten megacool, aber von jeher. Ich gehe unter der Woche auch selten 2x denselben Weg, weil sie das langweilig finden.


    Was Pensionierung geniessen und Co. betrifft: meine würden es schlimm finden nur ne halbe Stunde um den Block zu latschen, nicht mehr wandern zu gehen, etc. Muskukatur baut dann ja noch mehr ab...

    Und Hund hat doch auch im Alter das Recht auf Aktivität, hat ja etwas mit Lebensqualität zu tun, vorausgesetzt er kann noch? Dass ich mich dabei anpasse, ist ja klar, ich empfinde das aber nicht als Einschränkung.

  • Tabasco liebt es auch, neue Orte zu erkunden. Deshalb sind für ihn unsere Art Ferien (jeden Tag weiter zu fahren) perfekt.

    Wenn er gesunde Gelenke hätte, bekäme er auf jeden Fall noch dasselbe "Programm" wie in jungen Jahren.

  • Tabasco liebt es auch, neue Orte zu erkunden. Deshalb sind für ihn unsere Art Ferien (jeden Tag weiter zu fahren) perfekt.

    Wenn er gesunde Gelenke hätte, bekäme er auf jeden Fall noch dasselbe "Programm" wie in jungen Jahren.

    Glaub ich, dass ihm das taugt. Das Einzige, was sich da im Vergleich zu früher geändert hat, ist, dass die sich nun förmlich festsaugen können an guten Gerüchen^^. Und in unbekannten Gegenden riecht es ja eh spannender.

  • Meine finden Spaziergänge an fremden Orten megacool, aber von jeher. Ich gehe unter der Woche auch selten 2x denselben Weg, weil sie das langweilig finden.


    Was Pensionierung geniessen und Co. betrifft: meine würden es schlimm finden nur ne halbe Stunde um den Block zu latschen, nicht mehr wandern zu gehen, etc. Muskukatur baut dann ja noch mehr ab...

    Und Hund hat doch auch im Alter das Recht auf Aktivität, hat ja etwas mit Lebensqualität zu tun, vorausgesetzt er kann noch? Dass ich mich dabei anpasse, ist ja klar, ich empfinde das aber nicht als Einschränkung.


    Das ist bei Lady auch so, sie findet Spaziergänge an fremden Orten super toll und darf zu Hause ja immer den Weg selber bestimmen. Da es in der Regel viele Möglichkeiten gibt, wie man laufen kann (auf der Chrischona, unserem "Hausberg" können wir z.B. ungefähr 10 völlig verschiedene Rundspaziergänge machen), finde ich es spannend, dass Lady nie zweimal hintereinander denselben Weg wählt! Sie wechselt tatsächlich ab...

    Und auch ich finde es generell, aber im Alter ganz speziell wichtig, dass ein Hund genug Bewegung bekommt, damit er eine möglichst gesunde Muskulatur hat, die evt. geschädigte Gelenke mittragen hilft.

    Es gibt Dinge, die Lady nicht mehr so mag, die sie früher aber ganz toll fand (Tricks) und da passe ich mich an. Hat sie Lust, mache ich es mit ihr, zeigt sie, dass sie keine Lust hat, fällt es aus...

  • wir gehen kaum 2x am selben Ort spazieren in der selben Woche, sind auch immer wieder mal im Gelände unterwegs (Berge), aber halt einfach kürzere Strecken...auch wenn Ghiro vom "Gerüst"her noch super zwäg ist, ist er halt doch schneller müde und deshalb werden die Wege auch angepassst...

  • Chiara liebt fremde Wege auch.

    Im Wald findet sie die kleinen schmalen Wege mega toll! Im Winter gehen wir oft querbeet durch den Wald, hat 2 tolle Nebeneffekte. Einerseits liebt sie es, da viel interessanter und andererseits ist es für die Koordination auch toll, da überall was liegt wo man drüber steigen muss, durchkriechen etc

    Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

  • das war bei nastassja auch so, bis zum schluss. neue wege, selten gegangene wege - das waren die besten. meiner whippette ist es schnurz wo wir lang gehen. das war aber schon immer so. ich weiss jetzt nicht, ob sie einfach anspruchslos oder etwas "einfach" ist... :pfeifen::brav0::kaug: aber so oder so: ich wechsle immer ab, nur schon wegen mir... :biggrin:

    herzliche grüsse conny und jendayi mit nastassja und dawn im herzen

  • Lange Zeit war das bei Mairin auch so mit den neuen Wegen, und wir haben regelmässig neue Gebiete erkundet. Fanden unseren "Hauswald" beide langweilig, wenn wir ihn mehr als 2x die Woche abliefen ;-) Ich mache sowas auch heute noch mit ihr, passe mich dann einfach ihrem Tempo an, aber wir machens seltener als früher, weil ich auch merke, dass es für sie sehr anstrengend ist.


    Körperlich ist sie ja zum Glück von den Gelenken und so noch fit (ausser weniger bemuskelte Hinterhand) und da fordere ich sie auch immer noch. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie sich ans weniger Sehen gewöhnen wird, habe das Gefühl, dass das jetzt recht schnell abgenommen hat (was mir die Augenärztin damals ja auch so gesagt hat, dass das so passieren könnte).

    We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Unsere Yorkiehündin ist ja fast blind und hören tut sie auch nicht mehr wirklich gut. Und sie geht leider allgemein nicht mehr gerne spazieren. Mit ihr gehen wir einfach irgendwo hin auf eine Wiese oder so und lassen sie etwas schnuppern etc, laufen aber nicht wirklich weit. So ist es ihr am wöhlsten. Am schönsten findet sie es aber definitiv zu Hause. Mittlerweile nicht mal mehr auf der Terrasse sondern in der kühlen Wohnung. Bei meinem Grossvater ist sie gerne stundenlang auf dem Schoss. Aber ansonsten kuschelt sie nicht mehr so gerne, sie fängt immer an zu zappeln und früher konnte sie davon nicht genug bekommen. Das tut schon etwas weh, aber es ist halt nun mal so, sie will einfach ihre Ruhe :(


    Zu Hause findet sie sich eigentlich relativ gut zurecht, ausser nachts verirrt sie sich manchmal. Immer wenn sie Hilfe braucht (das hat sie schön früher so gemacht, z.B. wenn man irgendwo die Türe öffnen muss) bellt sie 1x. Wenn nichts passiert bellt sie nach 10 Sek wieder 1x. Bis jemand kommt und ihr hilft :).

  • Immer wenn sie Hilfe braucht (das hat sie schön früher so gemacht, z.B. wenn man irgendwo die Türe öffnen muss) bellt sie 1x. Wenn nichts passiert bellt sie nach 10 Sek wieder 1x. Bis jemand kommt und ihr hilft :).

    Genau so macht Mairin das auch :-) Ein ganz spezifisches Bellen, bei dem man sofort weiss, dass es ihr "Hilf mir!"-Bellen ist.

    We think it's a dog's inalienable right to get dirty.