Hundeschule zu zweit?

  • Ich hätte eine Frage, an die Hundehalter mit Partner hier im Forum:


    Wie habt ihr das mit der Hundeschule geregelt? Rica muss unbedingt wieder in die Hundeschule, da sie scheinbar davor nicht wirklich erzogen wurde. Im Grossen und Ganzen ist es nicht so schlimm. Wir konnten ihr schon viel neues beibringen. Aber die grösseren Probleme bekommen wir wohl ohne Hilfe nicht weg...


    Rica ist offiziell mein Hund (Gemeinde/Amicus). Allerdings will mein Mann gerne mit in die Hundeschule. Leider kostet diese nicht so wenig und wenn wir den doppelten Preis bezahlen müssten, ginge das wohl nur unregelmässig...


    Sind die Hundeschulen da so kulant und lassen Paare zu zweit einen Kurs besuchen oder wie ist das so üblich? Beim Praxis-SKN-Kurs mussten wir nur Fr. 20.00 mehr bezahlen und konnten beide hin.

  • Bei uns zahle ich pro Hund. Bzw. ich mache jetzt Mantrailing und Agility mit beiden Hunden. Ich zahle aber nur 1x. Beim Agility wäre es so, wenn wir regelmäßig zweit mit zwei Hunden wären, müsste man auch für 2 zahlen.


    Aber in UO für einen Hund müsstet ihr zu zweit bei uns nicht mehr bezahlen. Aber wären es 2 Hunde und 2 Personen, müsstet ihr wohl schon doppelt zahlen.

  • Also bei uns war und ist es so, dass wenn wir zu Zweit hingehen und jeder eine Lektion macht (also andere Zeit oder andere Gruppe), man auch 2x zahlen muss. Man besetzt ja auch 2 Plätze :nicken: . Was aber bei jeder Hundeschule ohne Probleme bisher ging (sofern kein aufbauender Kurz-Kurs oder Seminar, also so Gruppenlektionen, sei es Plausch oder Agility oder weiss ich was) ist, dass man 1 Platz zahlte und entweder ich oder mein Partner mit dem Hund arbeitet.


    Heisst man hat einfach 1 Platz, einmal arbeite ich und 1x arbeitet mein Freund. Entweder ganz alleine oder die andere Person ist anwesend und schaut einfach zu. Also man teils sich 1 Platz. So ist jede Person all 2. Woche dran.


    Wenn wir 2 Pers. hingingen mit je einem Hund, dann logisch zahlte man auch 2 Plätze. Aber ist bei dir ja nicht der Fall, hast ja nur ein Hund.


    Ich hatte bisher 1 Hundeschule wo mir als 1 Pers. mit 2 Hunden einen Rabatt gab für den 2. Hund :super: . Sonst zahlte ich immer voll pro Platz wo ich eingenommen habe.


    Wäre es eine Lösung wenn du 1x mit dem Hund arbeitest und dein Mann dann 1x arbeitet?


    Dann denke ich sollte es kein Problem sein, 1 Platz zu zahlen und dann so zu teilen. Alles andere wäre sehr grosszügig von einer Hundeschule oder Trainer. :nicken:


    Wer der Besitzer ist kommt nicht drauf an, es sind ja keine gesetzlich vorgeschriebene Kurse wo du nun machen willst. Und Zuschauer waren bei keiner Hundeschule ein Problem, sogar gerne willkommen als Übungsobjekte oder helfende Hand beim Aufstellen beim Agility ;)

  • Wäre es eine Lösung wenn du 1x mit dem Hund arbeitest und dein Mann dann 1x arbeitet?

    Grundsätzlich wäre das ok. Weiss nur nicht, ob dass den Hund dann nicht überfordert? Beim SKN-Kurs haben wir uns abgewechselt (z.B. 30 Min. ich, dann 30 Min. mein Mann).

  • Also bei winja ist das so, dass beide (mein sohn und seine frau) hingehen , meistens noch mit Kleinkind und dann machen sie eigentlich alles
    zusammen was halt so geht, oder wechseln sich auch mal ab bei den versch. uebungen oder posten! das machen sie jetzt schon drei
    jahre so und sie müssen nicht mehr bezahlen, als wenn nur einer gehen würde.... :zwinker:


    gruss wuschy

  • Warum sollte es den Hund überfordern, wenn du 1x hingehst und in der Woche drauf dein Mann 1x hingeht?


    Ich finde es sogar für den Hund ,,einfacher,, denn er kann sich 1x voll auf eine Person konzentrieren. Und muss nicht innert einer Lektion ,,umstellen,, weil es arbeitet doch jede Person wieder klein wenig anders.

  • Ich finde es sogar für den Hund ,,einfacher,, denn er kann sich 1x voll auf eine Person konzentrieren. Und muss nicht innert einer Lektion ,,umstellen,, weil es arbeitet doch jede Person wieder klein wenig anders.

    da finde ich es genau anderst herum...jeder abeitet mit dem hund anderst, gibt das (gleiche) kommando anderst etc etc...
    das zieht sich durch alles durch.
    der hund muss also für ein und dieselbe sache mit zwei verschiedenen personen das gleiche ausführen...und eben genau auch zwei verschiedenen arten den trainings, der hilfen, der sprache,...zeichen etc.
    für den hund ist das schwieriger sich darauf einzustellen als mit einer gleichbleibenden person.

  • was anderes bei einer ausbildung z.b. bh etc...
    da kann ich einen super gut arbeitenden hund auch kindern geben, da er genau weiss wie wann was kommt..und welches kommando was bedeutet.
    so konnte ich bereits nit 9 jahren einen ipo hund durch eine prüfung führen....und ich habe dem hund sicher das nicht beigebracht.

  • Ich finde es gut, wenn ihr euch beide um die Erziehung kümmert. Und auch beide in die Hundeschule geht. Wir hatten das zum Teil auch so gemacht. Meist war zwar ich mit dem Hund am trainieren, aber mein GöGa schaute zu und gab mir wertvolle Inputs. Und wenn er ab und zu "am Hund" war, konnte ich zuschauen, was für mich sehr interessant war. Bezahlt hatten wir nicht zusätzlich.


    Andis Sichtweise, es sei nicht gut, wenn der Hund in der Hundeschule von zwei verschiedenen Personen lernen muss, teile ich nicht. Im Gegenteil: Der Hund soll ja dann auch im Alltag von euch beiden gut geführt werden können. Also muss er auch lernen, dass es im Tonfall, der Körperhaltung, etc. Unterschiede gibt.


  • Andis Sichtweise, es sei nicht gut, wenn der Hund in der Hundeschule von zwei verschiedenen Personen lernen muss, teile ich nicht. Im Gegenteil: Der Hund soll ja dann auch im Alltag von euch beiden gut geführt werden können. Also muss er auch lernen, dass es im Tonfall, der Körperhaltung, etc. Unterschiede gibt.

    nicht gut nicht unbedingt. sie schreibt ja es gibt probleme.
    wenn er nun mit dem hund seine probleme in angriff nimmt, welche spezifisch bei den beiden auftreten (gerade im alltag) ist das eine gute sache.
    geht es jedoch bsp um agillity etc bin ich der meinung wenn den aufbau hier nur eine person macht bis der hund ein wenig gefestigt ist, um ihn letztendlich nicht zu verunsichern wenn dann eine zweite person trainiert.
    da würde ich das training eben splitten bis der hund weiss was eigentlich von ihm verlangt wird.

  • Aber hier reden wir ja nicht von Prüfungs-Sportarten sondern sie will in die Erziehungslektion mit dem Hund. Und da finde ich sollen ruhig beide dran arbeiten. Sehe da nichts negatives. :noidea:


    Beim Sport machte ich den Aufbau, später versuchte es mein Partner mit dem Hund. Aber auch hier, wenn dann arbeitet er eine ganze Lektion mit dem Hund durch und ich schaute zu. Heisst mein Hund konnte sich auf ihn einstellen (was sie auch taten, sie nahmen extrem Rücksicht auf ihn ;) ). Mache ich eine Übung und dann wieder er, würden sie wohl bei ihm viel mehr Pfuschen und bei mir nur richtig mitmache. Es wäre viel unruhiger die Lektion als wenn er grad die ganze Lektion macht. So meinte ich es.


    Das wenn ich eine Lektion mit einer Person machen würde und nicht in einer Lektion rumswitchen würde zwischen 2 Personen. :nicken:


    Jedenfalls haben so meine Hundis gelernt, mit mir (oder wem auch immer von den Leuten wo sie kennt) zu arbeiten während eine bekannte Person anwesend ist und zusieht. Dies finde ich ein sehr positiver Punkt. Wie oft sieht man an Prüfungen, dass die Bekannten ausser Sicht sein müssen, ins Auto gehen müssen oder erst gar nicht mitfahren dürfen, weil der Hund sonst gar nichts tut und immer zu ihnen rennt. Ich ging immer an Prüfungen und jeder durfte anwesend sein, es spielte keine Rolle. Dies war mir noch wichtig, finde es ja schön wenn Bekannte es sehen können. :nicken:


  • Das wenn ich eine Lektion mit einer Person machen würde und nicht in einer Lektion rumswitchen würde zwischen 2 Personen. :nicken:


    Jedenfalls haben so meine Hundis gelernt, mit mir (oder wem auch immer von den Leuten wo sie kennt) zu arbeiten während eine bekannte Person anwesend ist und zusieht. Dies finde ich ein sehr positiver Punkt. Wie oft sieht man an Prüfungen, dass die Bekannten ausser Sicht sein müssen, ins Auto gehen müssen oder erst gar nicht mitfahren dürfen, weil der Hund sonst gar nichts tut und immer zu ihnen rennt. Ich ging immer an Prüfungen und jeder durfte anwesend sein, es spielte keine Rolle. Dies war mir noch wichtig, finde es ja schön wenn Bekannte es sehen können. :nicken:

    das meinte ich eben...wenn es um den alltag geht sehe ich das durchaus positiv wenn diejenige person mit dem hund die schwierigkeiten zusammen meistert, welche anstehen. zwei verschiedene personen haben oft auch andere probleme bei ein und demselben hund...
    zum sport differenziere ich. da sollte erst einer alleine dran arbeiten.
    das mit dem verstecken an prüfungen kenne ich auch...
    das war ich wo im jeweiligen vereinsheim auf tauchstation gehen musste wenn meine kinder mit den hunden prüfung liefen.
    zu den übungen war ich jedoch dennoch immer mit dabei und gar nicht allzuweit weg.
    situationsabhängig waren jedoch meine kinder auch sehr nervös wenn es ums prüfungslaufen ging..und das übertrug sich schnell auf den hund. in solchen situationen war ich besser ausser sichtweite. :kaputtlach:

  • Wir sind zu 99% immer zu Zweit in die Hundeschule. Wir haben auch immer gewechselt, sogar während der gleichen Übung. Ich sehe da kein Problem, der Hund muss sich im Alltag auch an beiden Personen orientieren. Es geht ja schliesslich (hoffentlich) nicht nur immer die gleiche Person mit dem Hund. Einen anderen Vorteil sehe ich auch darin, dass der/ die Trainer/in gleich eventuelle Korrekturen anbringen kann wie der Mensch mit dem Hund umgeht. Die Kosten waren bei uns im Setterclub für die ganze Saisongleich ob 1 Person od. mehrere. Da wir für die Anzahl Hunde bezahlen mussten. Da im Club die Lektionen meistens 2 Stunden dauerten ist es auch noch ein Vorteil zu Zweit zu sein: auch der Mensch wird müde nicht nur Hundi. Fazit: Wir fanden es toll zu Zweit zu gehen für uns stimmte es und wir würden es wieder so machen :super:

  • Mein Mann kommt manchmal auch mit zur Hundeschule. Gut, bisher haben wir erst die Welpenschule abgeschlossen, Junghunde geht dann im Dezember los. Mehr bezahlen muss ich deshalb nicht. Bisher habe ich mit dem Hund gearbeitet, auch während der Hundeschule und das wird auch mehrheitlich so bleiben. Allein geht mein Mann nicht, resp. ich will das nicht, da der Hund hauptsächlich von mir geführt wird.
    Ich finds aber wichtig, dass er mitkommt und bin auch froh drüber, damit er eben dasselbe hört wie ich und es auch glaubt, was ich erzähle ... :d ...

  • Ich bewunder ja etwas Eure Männer. Das sie in die Hundeschule mitgehen. Mein Mann war genau 1x mit und danach war er nie mehr gesehen hihi Zu viele Frauen, zuviel Gequatsche für ihn und dann noch so ein Schnickschnack wie Clickern :kaputtlach:


    Also er war nie wirklich beteiligt an der Erziehung/Hundeschule/Hundesport in der Hundeschule und trotzdem hört Breeze auf ihn als sei er immer dabei gewesen...ich finde es nicht zwingend notwendig das beide Seiten mit dem Hund in die Hundeschule gehen. Für mich reicht es, wenn man das Training im Alltag dann teilt bzw dann der Partner auch etwas tut. Wobei mein Mann...nun ja. Er hat einfach Glück das Breeze gerne arbeitet und gerne gefällt :-)


    Für mich kommt es auch sehr auf den Hund an. Ein Hund den es verwirrt wenn er von 2 Seiten Kommandos bekommt etc...da würde ich mir eine Hauptperson aussuchen für die Hundeschule.

  • Mein Freund und ich haben bisher alle Kurse zusammen absolviert. Wir wechseln uns immer ab, dieser Woche ist er dran, nächste Woche dann wieder ich. Der andere steht entweder am Rand und schaut zu, oder steht einfach auch dabei. In einer Stunde abwechseln würde ich Dir nicht anraten...


    Da wir beide mit unserem Hund spazieren gehen und uns mit ihm beschäftigen finde ich es wichtig, dass wir beide das gleich lernen und auch beide das gleiche umsetzen, und wie sagt man so schön "learning by doing". Unser Hund hat auch keine Probleme damit, dass wir die Schulen zusammen und abwechselnd machen.


    Momentan machen wir einen Kurs "gelber Hund on Tour", da er leider etwas Probleme hat, wenn er an der Leine ist und wir eine Hundebegegnung haben. Hier ist der einzige Unterschied, dass er, wenn mein Freund ihn führt, etwas mehr verunsichert ist. Dies aber auch nur weil mein Freund sehr verunsichert ist ob er denn nun alles richtig machen wird... Deshalb finde ich es super, wenn wir beide den Kurs machen und beide lernen können.


    Wir haben bis jetzt jeden Kurs "pro Hund" bezahlt und es fanden bisher auch alle gut, dass wir das gemeinsam machen.

  • Also wir gingen oft zu zweit und bezahlten nur 1x nicht für beide peronen. Wir hatten auch nie dass problem dass unser hund verwirrt war oder ännliches obwohl wir uns abgewechselt haben...

  • Ich bewunder ja etwas Eure Männer. Das sie in die Hundeschule mitgehen. Mein Mann war genau 1x mit und danach war er nie mehr gesehen hihi Zu viele Frauen, zuviel Gequatsche für ihn und dann noch so ein Schnickschnack wie Clickern


    Ich sags ihm, er wird sich freuen ... :biggrin:


    Mein Hundetrainer ist ein Mann, vielleicht liegts daran. Gut und mein Mann hatte auch schon mal einen Hund und es interessiert ihn soweit schon, aber er hätte gar keine Zeit für einen eigenen Hund und zu zweit mit demselben Hund arbeiten, das will ich nicht. Es ist ein bisschen mein Egoding, das mit dem Hund und ich hab ihm gesagt, wenn er jemals selber hündelen wolle, müsse er sich einen eigenen Hund kaufen ... 8) .

  • Seit kurzem geht mein Freund mit Pyri (und mir mit Flaffy) zusammen in die Hundeschule. Ich habe ihn dazu etwas motiviert (halt so hinten durch ;) ). Grund: Pyri führte ihn je länger je mehr an der Nase rum, weil er sich oft nicht durchsetzen kann, seine Reaktion ist zu langsam und zu larsch, dadurch unsicher was Pyri animierte zu reagieren. Sie nahm auch Saumoden an wenn er sie führte, Beispiel sprang sie in die Leinen wenn ein anderer Hund doof tat, Kinder kreischten oder weiss ich was... was sie bei mir nicht tut, weil sie weiss bei mir gibt es sonst Ärger.
    Nun kommt er mit, freut sich natürlich weil er den ,,guten,, Hund hat (ich habe ja die junge Flaffy wo noch viel lernen muss ;) ). Er nimmt auch Tipps von Fremden besser an (also Trainer), sage ich ihm das Selbe, dann empfindet er es als Motzen und wird sauer. :rolleyes:


    Er ist nun richtig aufgestellt weil er nun sieht, dass nach 4x Hundeschule und klein wenig genauer/strenger sein, Pyri nun ganz brav ist :pfeifen: ;) Sie schaut besser auf ihn und hört auch besser. Er ,,traut,, sich nun sie zu korrigieren usw. Ja, kürzlich sagte er, es sei nun viel besser und er freut sich richtig auf die Hundeschule.


    Er war aber auch früher so oft es ging dabei (ausser wenn er arbeiten musste), er schaute aber einfach auch gerne zu.... Am Anfang hatte er Mühe in die Hundeschule zu gehen (er ging jeweils nur einzelne Male und hörte wieder auf) ,,wir seien alle viel besser und er käme sich doof vor nichts zu können,,.
    Aber in der jetzigen Hundeschule ist er eben mit Pyri gut, und so fühlt er sich auch gut 8o ;) ...


    Ja, ich finde es schön wenn der Partner mein Hobby teilt und mal mitkommt. :nicken:

  • inhii geht er denn mit Pyri auch in die UO? Ich ging nicht lange mit meinen in die UO. Dafür wechselten wir erst ins Fährten, später noch Agility und nun machen wir Mantrailing (anstelle Fährten). Da gehe ich aber alleine hin.


    Finde es toll, dass dein Freund auch mitkommt.