Bewegungsbedarf junger Labrador

  • Mich beschäftigt im Moment die Frage, wieviel tägliche Bewegung ein junger Labrador Retriever benötigt.


    Eine sehr gute Freundin hat sich vor kurzem einen Labrador-Welpen angeschafft, er ist momentan 6 Monate alt. Sie hielt schon ihr ganzes Leben lang Hunde, hat also viel Hunde-Erfahrung und kann den Welpen gut erziehen. Er ist auch sehr gelehrig und macht mit. Sie geht mit ihm in die Hundeschule, zuerst bei den Welpen, jetzt in die Junghunde-Schule. Soweit also alles gut und problemlos.


    Was mir jedoch zu denken gibt... sie selber ist 71, ihr Mann 95 und schwer krank. Das heisst, die Zeit, welche sie für den Hund aufwenden kann, ist sehr begrenzt. Als Welpe und Junghund war es soweit ok, dass sie nur am Morgen einen längeren (sehr gemütlichen) Spaziergang macht, ca. 1 Std. Für den Rest des Tages besteht der Auslauf jedoch aus Spielen und Toben im Garten oder mal im Auto zum Einkaufen mitfahren.


    Mich würde es interessieren, wieviel "Bewegung" ein Labrador braucht während seiner Entwicklung. Mit Bewegung meine ich lange Spaziergänge, nicht Herumtoben im Garten (einem Ball nachjagen) oder einmal pro Woche die Hundeschule.
    Sie muss ihn 24 Std. pro Tag überwachen, weil er in jeder unbewachten Minute sofort Blödsinn anstellt, z.B. alles runterreisst, was er erwischen kann, Porzellan-Figuren, Servietten, Blumentöpfe, egal was... Spielzeug und Kauknochen hat er genug, aber die machen natürlich bei weitem nicht so viel Spass wie ein Einkaufskorb, den man in seine Einzelteile zerlegen kann.


    Ich bin der Meinung, dass ein gemütlicher 1-Std. Spaziergang plus Herumtoben im Garten nicht ausreicht für einen Junghund dieser Grössenordnung. Die Zeit läuft schnell, er wird grösser und kräftiger, also müsste auch seine Auslastung und Beschäftigung erhöht werden. Oder sehe ich das falsch?


    Wie lange und wie oft geht man mit einem jungen Labrador in seinem Alter (6 Monate) laufen, bzw. wie erhöht man diese Laufzeiten? Wie lange sollten die Spaziergänge für einen ausgewachsenen, gesunden Labrador sein pro Tag?

    :) Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

  • Meine Meinung:


    "Junkies", ob Bewegung, Ball oder was auch immer, werden zu locker 80% anerzogen! Wer ständig fremdbeschäftigt wird, wird dieses auch immer wieder einfordern! (siehe Zerstörungswut bei nichtaufpassen)


    Es gibt aus meiner Erfahrung kein "wieviel" .. sondern muss pro Hund individuell angeschaut werden. Achte auf den Hund und mach es daran fest.. je mehr du "förderst" desto mehr wird er "fordern" ..

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    Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
    und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

  • Zelda gehörte zu den Junghunden die alles schredderten, klauten und blödsinn anstellten. Es war völlig egal ob unser Wöchentliches Pensum bei 2-4 Stunden am Tag mit anderen Hunden spazieren gehen beinhaltete oder nur eine 30 Minuten Quartierrunde. Das Schreddern ist nicht unterforderung sondern herausforderung, manchmal auch einfach weil ihr Gehirn (wie bei den Menschen in der Pupertät) überdrehte. Auch heute noch, spielt es keine Rolle was für ein Tagespensum sie hatte, ob sie am Abend wieder nervig wird oder nicht. Manchmal ist es sogar schlimmer, wenn wir zu viel gemacht haben.



    Nur weil der Labrador zuhause anstrengend ist würde ich nicht auf Mangelnd Bewegung schliessen, sondern eher auf ein anstrengendes Exemplar. Das einzige was ich jetzt bei einem Labrador gut fände, wenn er in der Stunde Spaziergang hie und da frei laufen kann und nicht permanent an einer Flex/Schlepp sein müsste. Ebenfalls muss man unterscheiden, wird mit dem Hund stupide Ball gespielt oder noch bisschen was fürs Hirn mit eingebaut? Evtl. wäre ja Trickdogging etwas für die Frau? Das kann man super in den Alltag einbinden, weil man auch einfach mal nur 5 Minuten üben kann. Es lastet den Hund im Kopf gut aus und man selber braucht keine super Kondition.

  • Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass sich der Bewegungsbedarf an der Grösse des Hundes messen lässt, sondern an seinem Charakter und auch an seinem "Zuchtziel" resp. Verwendungszweck. Ein Haushund braucht meist weniger Bewegung und Auslastung als ein Jagd- oder Hütehund. Aber auch hier ist es individuell. Ein Kleiner möchte genauso oft und so lange spazieren gehen wie ein Grosser. Vielleicht nicht genauso weit, aber das ist der Schrittlänge geschuldet.


    Zerstörungswut muss auch nicht unbedingt mit Bewegungsdrang zu tun haben. Macht er den die Sachen nur kaputt wenn er ignoriert wird? Wird er evtl. die restliche Zeit etwas betüddelt und will dann Aufmerksamkeit? Kann er den alleine sein, ohne etwas kaputt zu machen? Wie sieht es aus, wenn an einem Tag einfach mal gar nichts läuft (ausser kurz raus Pipi)? :gruebel1:


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Hund als Junghund Dinge kaputt machte oder klaute, weil er nicht gerne alleine gelassen wurde oder sich ignoriert fühlte. Oder auch aus Überforderung, weil zu viel von ihm verlangt wurde. Dies hatte in der Regel überhaupt nichts mit dem Bewegungsdrang zu tun. Wenn Yoshi zu wenig Bewegung hatte, gleicht er etwas einer aufgezogenen Feder, ist also immer sofort bereit. Aber das resultiert, bei uns zumindest, nicht in Zerstörungswut sondern im Frauchen-Belästigen. :biggrin:

  • Wie lange und wie oft geht man mit einem jungen Labrador in seinem Alter (6 Monate) laufen, bzw. wie erhöht man diese Laufzeiten? Wie lange sollten die Spaziergänge für einen ausgewachsenen, gesunden Labrador sein pro Tag?

    Erwartest du, dass irgendwo geschrieben steht, Rasse xy braucht nach Alter abgestuft so und so viel Bewegung? Dann müsste man aber gleich auch klar definieren, wie die Spaziergänge auszusehen hätten (Freilauf, schnüffeln, rennen, etc). Das ist doch nicht möglich.


    Ein Hund ist ein Tier, das sich meist gerne bewegt und am liebsten immer mit seinem Menschen zusammen ist. Man kann Hunde nicht nur mit Bewegung auslasten.


    Falls es dich so beschäftigt, und deine Freundin im Moment wegen der Krankheit ihres Mannes nicht viel Zeit hat, kannst du ihr ja anbieten, den Hund gelegentlich mit auf den Spaziergang zu nehmen.


    PS: Wenn es nach einem Schema x ginge, sähe meine Hundehaltung wohl himmeltraurig aus, und der Tierschutz hätte mir den Hund schon längst wegnehmen müssen...

  • Es gibt auch innerhalb der Rasse extreme Unterschiede. Ich kenne Labis denen reicht eine Stunde spazieren ohne Aufgabe und Gehirnjogging allemal aber z.B. der Labi von meinem Freund braucht viel mehr. Sie braucht aber vor allem Aufgaben für den Kopf. Man kann drei Stunden den Ball werfen und sie ist danach zwar körperlich müde aber trotzdem nicht ausgelastet....


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    Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


  • Meine beiden Hunden müssen täglich rennen und toben können. Es reicht auch mal ein kurzer Spaziergang, wo sie frei sind und miteinander spielen und toben können. Honey ist 2 3/4 und zerbeisst ab und zu noch etwas.


    Ich gehe einmal die Woche mit beiden ins Mantrailing. Sie lieben das. Ich selber bin halt der Meinung, dass ein Hund auch frei laufen muss.

  • Ein Junghund von 6 Monaten sollte noch gar keine Stunde laufen. Als ungefähre Richtlinie gilt Anzahl Wochen in Minuten pro Spaziergang, dies 3x. Kumulieren ist nicht angesagt.


    Ergo ... alleine durchs laufen wird der Hund nicht ausgelastet, aber er muss frei laufen können, das ist klar auch meine Meinung. Mein Junghund (Toller) ist jetzt knapp 18 Wochen alt und ich laufe Grössenordnung Runden von 20 - 25 Minuten am Stück. Dort kann er frei laufen, schnüffeln, rennen, toben und auch mal Goodies suchen. In der Restzeit schläft er vorallem, manchmal auch gezwungenermassen. Danebst wird er vorallem erzogen, lernt runterfahren (was ich ganz wichtig finde) und ist praktisch überall dabei (Büro, Autofahren, Stall).

  • Zitat

    Ein Junghund von 6 Monaten sollte noch gar keine Stunde laufen. Als ungefähre Richtlinie gilt Anzahl Wochen in Minuten pro Spaziergang, dies 3x. Kumulieren ist nicht angesagt.
    ).


    Diese Reglung ist längst überholt...Mit einem 6monate alten Hund kann man durchauslänger als 30 Minuten spazieren...
    Natürlich noch keinen Marathon, aber das Minuten zählen ist nun echt Quatsch. Aber darum geht's ja hier eigentlich nicht

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  • Bolotta
    Warum denkst du ein Hund muss zwingend frei laufen können? Sinclair zum Beispiel läuft ja eigentlich immer frei, aber er rennt praktisch nur mit Ikkuma rum. Ich bin mir nicht sicher ob er Freilauf wirklich BRAUCHT. Ikkuma hingegen rennt gerne ihre Runden und jetzt wo sie meist an der Leine ist (da läufig) beschäftigt sie sich halt mehr mit schnüffel (klar auch DAS hat mit der Läufigkeit zu tun). Rennen kann sie ja am Velo/scooter.
    Finde das noch ein spannendes Thema. Vielleicht sollte ich ein neues Thema eröffnen?

  • ist wohl individuell. meine beiden brauchen freilauf, alles andere ist für sie "kein spaziergang". nastassja war und ist sowieso nie an der leine, jendayi so gut wie nie. dawn war wegen jagdtrieb durchaus mal an der flex oder schlepp und es störte sie nicht, sie (musste) lernte es schon relativ früh kennen.


    jendayi war grad in den ferien, bei border homeless. sie lief dort mit wahnsinnig viel freude am velo. es waren keine ewig langen touren, sondern kürzere und dafür richtig mit speedstrecken. sowas entspricht einem sprinter sehr. ein laufhund wie die nordischen, setter etc. können dies viel länger als sie es je konnte. nastassja mit ihren 9 jahren läuft überhaupt nicht mehr am velo, sie hätte null bock dazu.


    diese minutenregel hielt ich noch nie ein, so ein gugus. ich gucke meine welpen an, dann seh ich schon, wann schluss ist und sie müde sind. runterfahren müssen meine nicht lernen, das tun sie seit sie baby sind von selber, dürfte aber bei windis wohl eher verbreitet sein als bei den meisten andern rassen.


    bis heute mache ich zweimal eine stunde als minimum. nastassja mit ihren 9 jahren schafft auch nicht mehr viel mehr, jedenfalls nicht bei wärme und ohne pausen. wir sind heute gemütlicher unterwegs, mehr schnüffeln, mit andern zusammen. früher gab es mehr training, es wurde auch mal flotter ausmarschiert, mal am velo oder sogar mal joggen.


    kaputt gemacht haben sie nie etwas und für mich ist es oft mehr ein zeichen von über- als unterforderung aber auch das kann man nicht pauschal sagen.


    mit 71 aber ist man pensioniert, also warum sollte es da an zeit fehlen? der wille scheint ja da zu sein...?

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Eine sehr gute Freundin hat sich vor kurzem einen Labrador-Welpen angeschafft, er ist momentan 6 Monate alt. Sie hielt schon ihr ganzes Leben lang Hunde, hat also viel Hunde-Erfahrung und kann den Welpen gut erziehen. Er ist auch sehr gelehrig und macht mit. Sie geht mit ihm in die Hundeschule, zuerst bei den Welpen, jetzt in die Junghunde-Schule. Soweit also alles gut und problemlos.


    Dann ist ja alles in bester Ordnung. Ehrlich gesagt, auf eine "gute Freundin", die sich in Foren über mich und meine Hunde äussert könnte ich perönlich verzichten. :d

  • Dann ist ja alles in bester Ordnung. Ehrlich gesagt, auf eine "gute Freundin", die sich in Foren über mich und meine Hunde äussert könnte ich perönlich verzichten. :d


    Bei diesem Punkt muss ich Erica voll und ganz zustimmen. Fände ich jetzt auch nicht so bombe...

  • Qualität vor Quantität der Beschäftigung und Bewegung bei so einem jungen Hund scheint für mich beim Lesen nicht gegeben zu sein.


    Mit Qualität meine ich, auch abwechslungsreicher die Ausflüge/Spaziergänge gestalten. Miteinander Spielen, neue oder bereits gelernte Uebungen einbauen oder einfach auch nur den neuen Ort zusammen erkunden was oft bei vielen neuen Reizen schon einen müden und zufriedenen Hund macht für den Rest des Tages!


    Täglich gleicher Ablauf, Spielzeug zur freien Verfügung und Ballspiele lassen einen jungen Hund gerne dazu verleiten sich selbst zu beschäftigen...Gerade was die Gelenke anbelangt wäre ich mit so einem mittelgrossen jungen Hund sehr vorsichtig was die Stop- und Go- Spiele mit Ball betrifft!


    Generell gibt es sicher kein Rezept was die länge und Intensivität der Spaziergänge und Beschäftigung bei so einem jungen Hund betrifft. Auch ich habe die 5-Minuten-Regel nicht befolgt und war in dem Alter sicher auch einmal länger unterwegs wo es langsam vorwärts ging, Pausen und kurze Rennrunden gehörten auch dazu. Von Marschieren konnte keine Rede sein :smile:

  • Ich selber habe "nur" eine alte Chihuahua-Hündin, hatte aber vor 40 Jahren Dalmatiner, mit denen ich natürlich viel mehr unterwegs war als jetzt mit der Chihuahua-Hündin. Die Dalmatiner nahm ich auch am Pferd mit.


    Ein Labrador sollte wohl irgendwo dazwischen liegen mit seinem Bewegungsbedürfnis. Auf jeden Fall werden seine Ansprüche an Zeit- und Beschäftigungsaufwand mit jedem Monat steigen, weil ihm nur ein Morgen-Spaziergang bestimmt nicht genügt.


    Deshalb war meine Frage hauptsächlich an Labrador-Besitzer gerichtet, da mir die Vergleichswerte fehlen.


    Täglich gleicher Ablauf, Spielzeug zur freien Verfügung und Ballspiele lassen einen jungen Hund gerne dazu verleiten sich selbst zu beschäftigen...Gerade was die Gelenke anbelangt wäre ich mit so einem mittelgrossen jungen Hund sehr vorsichtig was die Stop- und Go- Spiele mit Ball betrifft!

    Da stimme ich Dir zu, genau das wären auch meine Befürchtungen. Lieber mehr Qualität, also lange, interessante Spaziergänge in immer neuen Gegenden, damit er auch vom Kopf her gefordert ist.

    :) Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

  • Naja, ich finde am Anfang ,,immer gleicher Ablauf,, nicht mal so verkehrt, so pendelt sich beim Welpen/Junghund auch ein Rhythmus ein.


    All meine Hundis haben immer mehrere Spielsachen rumliegen, was das damit zu tun hat ob ein Junghund Mist baut wie Sachen kaputt machen usw., weiss ich auch nicht :noidea: . Bei mir machte es lediglich Pyri. Der Hund (Welpe, Junghund) wo am lebendigsten und am mutigsten war. Sie war schlicht überfordert mit den Gassirunden, suchte mit ihrem ,,Benehmen,, einfach nur Aufmerksamkeit. Pensum runtergeschraubt (Gassirunden kurz gehalten), Ruhe ,,gelernt,, und alles beseitigt wo man klauen und zerstören kann... allenfalls wurde es strikte ignoriert wenn sie was zerstörte :pfeifen: . So hörte es dann ziemlich schnell auf.


    Alle anderen Hundis kamen mit mehr Gassirunden zurecht (sogar viel mehr als die 5min.-Regel) und stellten nicht so ein Mist an. ;) Flaffy und früher Diuni liefen mit 6 Monaten schon locker 10km, natürlich mit Pausen als Tagesausflug.


    Ich finde es einfach schade, dass die Person wohl früher oder später zu wenig flexibel sein wird wegen ihre pflegebedürftigen Mann. Grad wenn der Junghund ca. 1,5 Jahre ist und langsam zum Rüden wird.


    Aber rein wie viel ein Labrador braucht, lässt sich kaum sagen... es ist jeder Hund anders. Es gibt faule Labis und sehr lebendige. So wie halt bei jeder Rasse auch. Schlussendlich muss man ja einfach vor zu schauen was einem Hund gut tut. Das sieht man ja recht schnell. Dreht ein Junghund nach den Gassirunden durch, dann war es einfach zu viel für den jungen Hund.


    Ich persönlich gehe 3x raus und der Garten ersetzte bei mir nie eine Gassirunde :nönö: . Aber dies muss jeder selber wissen

  • Ich meine, die Auslastung hat nichts mit der Rasse zu tun und das zestörerische Verhalten ist wohl eher auf die Erziehung zurückzuführen. Vielmehr stelle ich mir die Frage, ist man je nach Lebenssituation vielleicht nicht mehr so belastbar, bzw. hat man noch die Kraft, nebst anderen Dingen, die nötige Konsequenz walten zu lassen? Das muss jeder für sich selber entscheiden. Andersherum ist ein Hund in einer schwierigen Lebenssituation manchmal die beste Therapie...
    Aika, nur die Besitzerin selber kann beurteilen ob so, wie es läuft, es für alle beteiligten stimmt (Hund und Menschen) und hey, nicht vergessen, es geht um einen Junghund der noch reichlich Flausen im Kopf hat :-p
    Also, bitte keinen Stress! ;)

    Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

  • @ inhii, Ja da gebe ich dir absolut recht, dass der Welpe anfangs Zeit hat sich an einen Ablauf zu gewöhnen. Die Schlafphasen sind auch noch viel länger und mehr als Haus und nähere Umgebung ist nicht nötig.


    Er ist bereits 6 Monate alt und hat dies bereits kennen/lernen gelernt (gehe davon aus). Dass er alles runter reisst wenn sie ihn nicht 24 h unter Beobachtung hat finde ich schon extrem (kenne ich persönlich von keinem meiner 3 Welpen) Konsequent sein, ihm eben auch nicht alles zur Verfügung stellen. Somit meine ich auch räumlich ihn Lernen auf seinem Liegeplatz/Raum zu bleiben und runter zu fahren. Daneben mit ihm zusammen Unternehmungen machen, Spielen (Spielzeug nur draussen) etc. Das fördert auch die Bindung und macht ihm Spass!