Wie empfindet ihr den Grossteil eurer Hundebegegnungen?

  • Das wird von der Allmend Zürich auch von einigen HH behauptet - in Wahrheit achtet einfach niemand auf seinen Hund und es ist jedem sch... egal, was Hund gerade treibt. Von einem befreundeten Diensthundeführer weiss ich, dass sie fast täglich mehrmals dort hin müssen, wegen Problemen. Aber es ist ja alles immer Freude Friede Eierkuchen dort :0engel0:

    Von daher bin ich immer sehr skeptisch wenn jemand sowas erzählt 😇

    Ich frage mich wohl wieso seid ihr so oft negativ; es handelt sich nämlich aber gar nicht um die Zürcher Allmend. Dort würde ich auch nie mit einem Hund gehen. Vor allem gibt es dort auch oft Hundekrankheiten, das ist ja bekannt.


    "Unseren" Ort befindet sich schon im Kanton ZH aber gar nicht in der Stadt Zürich. Dort am Sonntag hat es auch HH aus der Stadt und die meistens von uns vermeiden den Samstag/Sonntag deswegen. HH, die ihre Hunde erst am Wochenende richtig ausführen begegnen wir auch nicht so gerne. Dann sind die Hunde endlich frei und sind nicht mehr zu halten. Traurig wirklich für diesen Hunden.


    Sorry - es gefällt mir absolut nicht - irgendwie drücke ich immer falsch - Nanu, da kann man auch nicht mehr helfen!:(

  • Elia

    ich weiss, dass du nicht von der Allmed ZH sprichst 😉 Das ist mir schon klar 🙃Die ist ja nicht im Wald . Insbesondere während der Setzzeit die Hundis im Wald einfach „machen“ lassen, finde ich allerdings extrem suboptimal:0engel0:

  • ausser wenn die Hunde exklusiv auf dem Wanderweg und beim Besitzer bleiben. Wenn du weisst wo ich meine, dann weisst du auch, dass dort nicht nur Wälder gibt.

  • ausser wenn die Hunde exklusiv auf dem Wanderweg und beim Besitzer bleiben. Wenn du weisst wo ich meine, dann weisst du auch, dass dort nicht nur Wälder gibt.

    Nö keine Ahnung wo du meinst, ist auch egal 😉 Aber du hast geschrieben im Wald 🤔

  • Das wird von der Allmend Zürich auch von einigen HH behauptet - in Wahrheit achtet einfach niemand auf seinen Hund und es ist jedem sch... egal, was Hund gerade treibt. Von einem befreundeten Diensthundeführer weiss ich, dass sie fast täglich mehrmals dort hin müssen, wegen Problemen. Aber es ist ja alles immer Freude Friede Eierkuchen dort :0engel0:

    Von daher bin ich immer sehr skeptisch wenn jemand sowas erzählt 😇

    Sehr gut, wenn ich das weiss, dann mach ich dort einen grossen Bogen drum herum 😜

    Gar nicht meins/bzw. unsers.

  • Ehrlich, ich mag auch total unkomplizierte Begegnungen. Von mir aus muss auch nicht angeleint werden.


    Aber ich bin jetzt nicht die, die Plätze bevorzugt, mit vielen Hunden.


    Für mich auch völlig ok, wenn es für dich Elia stimmt und andere.


    Zum Thema Wald: ich lasse meine im Wald nicht frei. Höchstens Honey auf einer "richtigen" Waldstrasse. Hier nur unter totaler Aufsicht.

  • Ich bin eigentlich gar nicht gegen die Zürcher Allmend. Irgendwo sollten auch Stadthunde einen Ort haben um sich zu bewegen. Und soviel ich weiss es gibt so einen Teil wo sie dürfen oder ist das schon nicht mehr gültig?


    Wegen Hundekrankheiten auf dem ZA handelt es sich eigentlich um ein trauriges Thema, weil nicht die Hunde sind Träger von ansteckbare Krankheit, sondern die viele Party-Gänger, die auf dem Allmend ihre Geschäfte machen. Es gab früher dort oft Goa-Party. Heutzutage weiss ich aber nicht, ob dies immer noch aktuell ist. Hunde schnuffeln ja überall und wie man weiss Menschenkot ist nicht frei von Parasiten.


    Ganz früher kursierte auch die Hunde-Gale (Räude) auf der ZA, die ZA wurde sogar deswegen eine Zeit lang für Hunde gesperrt. Es ist aber schon sehr lange her. Bei mir ist es aber geblieben und dann noch solche "Sauerei" von Menschen, deshalb bin ich dort nie mehr mit einem Hund gewesen.

  • Mich nimmt mal wunder was für euch ,,unkomplizierte,, Begegnungen sind???


    Heisst das, Hund frei, Hunde machen unter sich aus, selbst wenn halt mal gewäffelt wird, ist das völlig OK weil HH eben kein Tamtam drum machen?


    Oder heisst das für euch, Hunde MÜSSEN automatisch immer friedlich sein und wehe es wird mal laut oder einer fordert Respekt und Abstand ein, dann ist es dann doch nicht mehr so unkompliziert... :noidea:


    Ich meine, ich könnte auch unkomplizierter sein wenn es für andere HH OK wäre wenn meine dann hündisch reden und klar machen, dass da Gegenüber halt mal ein Schritt zurücktreten soll. Aber dies wird eben dann doch nicht so locker und unkompliziert genommen.

    Darum verstehe ich es teils nicht was unkompliziert heisst.


    Grad wenn Elia schreibt von wegen ,,Stadthunde,, kommen nur 1x / Woche richtig raus (was ja auch ein Quatsch ist) und dann eben sich nicht vorbildlich aufführen. Also ist man doch selber dann auch nicht unkompliziert. :gruebel1:

    Man will also unkomplizierte Hunde, die nur friedlich sind... ist dies nicht der Fall, wird man selber als HH kompliziert weil man es nicht mag wenn Hund mal Hund ist.


    Sehe ich das so richtig?

  • Für mich heisst unkompliziert einfach nur, man kommt aneinander vorbei, d.h. das Gegenüber hat seinen Hund im Griff / kennt ihn und respektiert mich und umgekehrt. Ob sein Hund sich dann an der Leine blöd aufführt, ist mir egal.


    Einfach ein aneinander Vorbeikommen so, dass keiner der beiden sich nachher aufregen muss ;-) Wobei ich ja weiss, dass sich manche Leute schon aufregen, wenn sie mal ihren Hund abrufen und anleinen müssen ;-)

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

    • Zitat von Elia Bei uns gibt es einen wunderbaren Ort mit stundenlange Wandermöglichkeiten. Dort dürfen alle Hunde frei herumlaufen


      ohhh solche orte liebe ich.., wo ist das elia?

      gruss wuschy


    • magst du mir das schreiben, bitte, ev. per PN....

  • Anne

    So sehe ich es eben auch... :nicken:



    Aber oft denke ich, dass dies bei vielen was Anderes bedeutet. :noidea:

    Weil es oft beschrieben wird mit Sätzen wie, Hund ist frei, alles friedlich, alle spielen und treffen sich... usw.

    Also es wird nie erwähnt, dass man respektiert, dass mal ein Hund sich auch wehren darf und man dies einfach auch hinnimmt und es locker nimmt. So wie man es vor 20 Jahren noch machte unter HH, da war alles unkompliziert. Heute ist alles kompliziert. Man will immer den Fünfer, das Weggli und Bäckers Frau:noidea::zwinker:


    Und das geht eben in meinen Augen nicht auf. :nönö:

  • Wegen Hundekrankheiten auf dem ZA handelt es sich eigentlich um ein trauriges Thema, weil nicht die Hunde sind Träger von ansteckbare Krankheit, sondern die viele Party-Gänger, die auf dem Allmend ihre Geschäfte machen. Es gab früher dort oft Goa-Party. Heutzutage weiss ich aber nicht, ob dies immer noch aktuell ist. Hunde schnuffeln ja überall und wie man weiss Menschenkot ist nicht frei von Parasiten.


    Ganz früher kursierte auch die Hunde-Gale (Räude) auf der ZA,

    ? Wie meinen?

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Für mich heisst unkompliziert einfach nur, man kommt aneinander vorbei, d.h. das Gegenüber hat seinen Hund im Griff / kennt ihn und respektiert mich und umgekehrt. Ob sein Hund sich dann an der Leine blöd aufführt, ist mir egal.


    Einfach ein aneinander Vorbeikommen so, dass keiner der beiden sich nachher aufregen muss ;-) Wobei ich ja weiss, dass sich manche Leute schon aufregen, wenn sie mal ihren Hund abrufen und anleinen müssen ;-)

    Sehe ich genauso. Hauptsache man kommuniziert miteinander und nimmt ein wenig Rücksicht. War heute beim Wandern richtig positiv überrascht, fast alle haben ihre Hunde von sich aus an die Leine genommen, sobald sie uns gesehen haben und die anderen haben auf meine Bitte hin die Hunde ohne Probleme zu sich gerufen und rasch warten lassen. So macht's Spass unterwegs zu sein:super:

  • inhii: für mich ist unkompliziert, wenn die Hunde frei sein können und problemlos aneinander vorbei gehen. Spielen muss nicht sein, darf aber.


    Wie schon oft erwähnt, habe ich 2 Hunde, die sehr deutlich kommunizieren. Vorallem Honey ist da sehr deutlich. Wenn ihr einer nicht passt, zickt sie ihn an. Geht er immer noch nicht, wird heftiger geknurrt oder so in die Luft geschnappt.


    Ich greife erst ein, wenn ich merke, es wird kritisch.


    Heute ging ich am Flüsschen laufen. Begegnen wir einem Mann mit einem recht grossen Hund. Dieser knurrte etwas. Anhand seiner Haltung sah ich, dass er nicht auf Angriff war. Honey leinte ich erst an, da es für mich so aussah, dass der andere gehalten wird. Als er so auf uns zu kam, liess ich Honey los. Sie hatte zwar etwas Schoss, merkte dann gleich, dass er ihr nichts tat.


    Im Feld stand ein zweiter Hund, der bellte. Halter wies ihn zu recht. Es sei eine Hündin und etwas eine Zicke. Sie hätte ein Problem, weil andere Hunde hier sind.


    Wir gingen den selben Weg. Dh. Wir holten ihn kurze Zeit später ein. Ich musste noch ein Robidog Säckli entsorgen.


    Ich wollte wegen der "Zicke" anleine, doch er winkte ab.


    Die Hunde schnupperten sich kurz ab und von da an interessierten sie sich nicht mehr für einander.


    Ich gerate nicht gleich in Panik oder rege mich auf, wenn ein anderer ungefragt auf uns zu kommt.


    In fast jedem Fall geht das auch problemlos.


    Einmischen nur wenn ich merke

    - es stimmt für einen Hund nicht mehr (Angst)

    - einer akzeptiert die Grenze des anderen nicht, es könnte eskalieren.


    Hat mein Hund Angst, stehe ich ihm verbal zur Seite und beobachte gut.

  • Also ist das unkompliziert auf das Verhalten der HH zu ziehen und nicht auf das der Hunde?


    Also auch wenn Hunde sich nicht mögen und es mal ein Gerangel gibt, dann ist es so... aber es war unkompliziert weil die HH sich nicht aufregten?


    Für mich wären solche Begegnungen nicht unkompliziert sondern, man lässt Hunde machen... auch wenn dann immer die gleichen Hunde das Nachsehen haben. Und wirklich toll kann das doch auch für ein HH nicht sein...:noidea:


    Ich glaube die Meisten bezeichnen unkompliziert mit dem, dass alles friedlich ablaufen MUSS, und das kann man nicht gewähren weil Hunde halt nunmal Lebewesen sind und immer anders reagieren.


    :hihi:ich kapier es immer noch nicht :zwinker:

    Darum gibt es für mich ein ,,ich mag unkomplizierte Begegnungen,, vor allem nicht wenn es so klingt als ob man diese immer hätte und an speziellen Orten finden kann:nönö:. Es gibt schöne Begegnungen wo es einfach zwischen den Hunden passt (wer mag diese nicht, jeder mag diese Fälle) aber es gibt genauso viele Begegnungen wo es eben nicht so passt.. und die kann man sich halt nicht auswählen.


    Ich sehe es als jeweils 1/3

    30% es läuft friedlich ab, total unkompliziert (sei es weil das Gegenüber einfach super friedlich und souverän ist)

    30% neutral, Hunde wollen kein Kontakt haben

    30% es passt nicht, sie würden sich nur anstänkern, mobben, anknurren oder anzicken und schlimmeres.


    Unabhängig von Leine oder nicht Leine...


    Und da sehe ich es eben so, welche Kontakte müssen/sollen meine Hundis haben. Eigentlich sind ja dem Fall nur 30% für sie wirklich eine Bereicherung. Soll ich sie dem Fall weiteren 60% aussetzen? Oder lieber doch erst anleinen, abchecken ob es passt und dann diesen 30% wo es passt, den Kontakt ,,frei,, zustehen?


    Hätte ich aber ein ,,starken,, Hund, würde ich auch die anderen 30-60% zulassen... mein Hund würde ja dabei kein ,,Schaden,, nehmen (nicht nur körperlich gesprochen) aber habe ich ein ,,schwachen/sensiblen,, Hund, würde er darunter immer schwächer/verkorkster werden, da die Mehrzahl an negativen Kontakten somit übersteigt.... wenn man es eben nicht kontrolliert macht.


    Ich hoffe man versteht was ich sagen will.


    Das Wort unkompliziert ist eben doch etwas kompliziert :zwinker::kaputtlach:

  • inhii: ich habe ja geschrieben, ich mische mich nur ein, wenn ich sehe, es KÖNNTE brenzlig werden.

    Und von 100 Begegnungen sind 99 problemlos.


    Wenn du dem Hund das Gefühl gibst, du musst alle Konflikte für ihn lösen, so wird er immer unsicher bleiben und drunter kommen.

  • neeee, meine würden sich in der heutigen Zeit nun wehren, soweit sind sie nun (auch Flaffy).


    Es ist nur eben die Frage, wie wird das dann vom Gegenüber aufgefasst?

    Ich merkte aber, dass ein Abwehrwäffeln (weil sie Distanz einfordern schon zu viel ist für die anderen HH...:pfeifen:) darum meinte ich auch, ob es immer friedlich sein MUSS, damit man es als unkompliziert wahrnimmt...



    Und der Auslöser für meine Fragen warst ja nicht du:zwinker::nönö:


    Es klingt einfach tels bei Einigen hier als ob immer alles friede-freude-Eiserkuchen ist... ist es bei mir ja auch (hatte Monate/Jahre keine wirklichen Probleme mehr), aber ich sichere mein Hund zuerst und lasse sie dann nach Einschätzung und Absprache erst frei:nicken:.


    Andere machen das Gegenteil, Hund frei und dann wird mal geschaut (was ja nicht falsch sein muss), und anscheinend ist immer alles super und friedlich. Und das glaube ich einfach nicht, ausser man hat einen super souveränen Hund (wie meine erste Hündin war), aber wiederum wird dann ,,gemötzelt,, wenn man dann doch mal an einen schwierigen/unkorrekten Hund gerät.

    Es passt einfach nicht zusammen für mich. :noidea: