Wie empfindet ihr den Grossteil eurer Hundebegegnungen?

  • Loki ist ja auch zu 90% an der Leine und wir haben es momentan gut im Griff mit dem kreuzen das er nicht mehr zu allem hin will und spielen.


    Hundekontakt bekommt er genug mit Hunden die er und ich kennen und ich möchte auch nicht das er mit jedem fremden hund rumrennt.

    An der Leine gibts so oder so keinen Kontakt.


    Beim Wandern ist er oft mal frei wenns übersichtlich ist und sonst an der flex, und da hat er genug zum schnüffeln und klettern und was auch immer.

  • whyona: so eine Erklärung meinte ich. Kann ich nachvollziehen. Kreuzen können meine auch an der Leine... es macht Kalani bloß keinen Spaß. Was für Belgier die Arbeit, ist für die meisten Windis das Rennen.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Ja, warum tut man sich das an? Weil ich wissen wollte, wie wir als Team in einem uns fremden Gebiet harmonieren. Weil ich Lust hatte, mal an einem anderen Ort zu spazieren. Ausser die ersten Minuten war mein Hund wirklich sehr entspannt. Hundebegegnungen können für ihn immer, ortsunabhängig, zum Stress werden. Aber mittlerweile sind das Ausnahmen geworden.


    Jimmy ist sich gewohnt, dass Hundebegegnungen/Kreuzen ausnahmslos an der Leine stattfinden. Das ist sein Alltag, seine Norm. Das mag für einen Hund, der die meiste Zeit leinenlos unterwegs ist, anders sein. Ich behaupte jetzt mal, dass mein Hundetier, obschon oft angeleint (Schleppe), ein durchaus zufriedenes, artgerechtes und frustfreies Leben lebt.


    Tiesto Lunar: ja, genau so ist es. Und umso erfreuter war ich, dass Jimmy trotz meiner anfänglichen Anspannung so ruhig blieb.

  • Mit Tiesto gingen wir meist in versch. Wälder/Felde nicht ins Dorf oder die Stadt. Wir machten aber Ausflüge zB in die Chrienseregg, Eigental, Sonnenberg ect. das ging immer gut, hatte aber nie imens viele Leute unterwegs. Ich ging nie an Orte bei denen ich wusste da hat es bestimmt viele Leute. Zum einen weil ich wollte das er frei laufen kann, zum anderen wurde auf dem Spaziergang oft Schnüffelspiele, Übungen und UO gemacht. Und zum anderen weil ich den Stress nicht wollte.


    Mit Migo ging ich in den Qualipet und Meiko wegen Geschirre und an den BHF weil wir soviso dort hin mussten und es zu einer Zeit war, wo es ruhiger ist. Ansonsten gehen wir auch wieder viel in Wälder oder an Seen. Ich gehe aber auch gezielt mal wo laufen, wo ich weiss, da hat es Pferde oder Kühe ect auf der Weide.


    ZB heute ging ich laufen und beim zurückgehen habe ich gehört das die Schule aus ist, dann bin ich auch gezielt in die Nähe der Schule gelaufen, habe mir ein entfernteres Örtchen gesucht, wo ich wusste da laufen die meisten Schüler nicht vorbei und haben uns in Ruhe das Geschehen angeschaut. Migo im Sitz dann von alleine im Platz.

    Er soll ja auch verstehen und merken, wenn es rund um uns mal hektischer oder lauter wird, ist das kein Grund zur Aufregung.

    Ich würde aber nie an ein Strassenfest oder der gleichen mit Hund gehen, die tun mir dann immer leid (hab ich an der letzten Fasnacht gesehen).


    An beliebte Orte laufen gehen bei schönem Wetter würde ich auch nur, wenn ich selber das umbedingt wollen würde. Ich mags aber lieber ruhiger.


    Das Ziel wäre, dass Migo so gut mit der Umwelt zurecht kommt, dass man einfach dort hin gehen kann, wo man Lust drauf hat, ohne TamTam und Stess.

  • Ich verstehe dich Feder und was dich zum Ausflug auf den Pfanni bewogen hat. Super, dass es so toll geklappt hat! Mir ging - und geht es manchmal immer noch - mit Yorik auch so, dass ich ihn handeln muss bei Kreuzungen mit anderen Hunden, damit er nicht hochfährt. So mache ich genau solche Spaziergänge, die weniger der Erholung als dem Training dienen, manchmal auch. Ich denke, das ist der Unterschied: so ein Spaziergang ist eben kein eigentlicher Spaziergang, er ist Training für solch einen Hund. Wenn man jemals sowas wie Normalität und Gelassenheit erlangen will, dann braucht es dieses Training. Die meisten Leute können sich in unseren Breitengraden nicht ausschliesslich in der Abgeschiedenheit bewegen mit dem Hund und ehrlich, ich möchte das auch nicht. Natürlich geniesse ich die Spaziergänge und Wanderungen auch am meisten, wo mein Hund frei läuft und wo ich kaum jemandem begegne. Ich suche das auch meistens, aber ich möchte im Gegenzug eben auch, dass ich meinen Hund sicher und ruhig durch ein Gebiet führen kann, wo viele Leute, Biker, Reiter und Hunde unterwegs sind ohne dass es ein Spiessrutenlauf wird.


    Sowas muss trainiert sein mit Hunden, die schnell hochfahren und schlecht runterkommen... und ist mit Hunden, die Gelassenheit und hohe Reizschwellen bereits mitbringen Pipifax.

  • PS: An grossen Festlichkeiten, beim shoppen an der Bahnhofstrasse und am Jahrmarkt oder sonstigen lauten und überbevölkerten Orten hat kein Hund was verloren, da gehe ich völlig mit euch einig!

  • PS: An grossen Festlichkeiten, beim shoppen an der Bahnhofstrasse und am Jahrmarkt oder sonstigen lauten und überbevölkerten Orten hat kein Hund was verloren, da gehe ich völlig mit euch einig!

    Ich verstehe auch nicht, wie man seinen Hund an solche Anlässe mit nimmt. Ich persönlich finde es störend, wenn an einem Markt, wo es eh viele Leute hat, noch ein Hund ist. Luna würde das nicht stressen, dafür mich!

  • Sowas muss trainiert sein mit Hunden, die schnell hochfahren und schlecht runterkommen... und ist mit Hunden, die Gelassenheit und hohe Reizschwellen bereits mitbringen Pipifax.

    ja gut, das kann sein, ich muss das wirklich nicht extra üben. Sollte es nötig sein, mache ich das einfach und fertig. Aber das ist dann eben notwendig und dient nicht dem Hund. Ist dann also eher zusätzlich zu einem normalen Spaziergang, der hier eben immer den Hunden dient. So abgeschieden sind wir hier auch nicht, wir haben viele Hundebegegnungen und es hat fast überall Reiter, Passanten... aber doch so, dass die Hunde grösstenteils frei laufen können, denn das ist nun mal Kalanis Passion.

    Dafür begleiten mich meine Hunde tatsächlich auch mal an ein Dorffest, Weihnachtsmarkt... nur haben sie, wohl anders als viele, da dann auch Spass dran, nur schon weil es immer was Leckeres gibt. Jendayi nehm ich im Alter nicht mehr mit im Winter, sie würd frieren. Besonders Nastassja fand sowas aber Hammer. Möglichst noch von vielen Leuten betatscht werden... Kalani wär wohl ähnlich.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Loki ist ja auch zu 90% an der Leine und wir haben es momentan gut im Griff mit dem kreuzen das er nicht mehr zu allem hin will und spielen.

    Bei uns ists gerade umgekehrt. Sie ist zu 90% frei. Wenn andere Hunde kommen nehme ich sie einfach wegen des anderen Hundes zu mir. Sie selbst zeigt nur selten Interesse an anderen Hunden. Meist lässt sie sie links liegen und ist froh, wenn sie nicht wie wild um sie herum rennen. Ansonsten wird reklamiert:0haue-haue0::zwinker:

    Es gibt so viele Hunde auf dieser Welt! Was für ein Zufall, dass ich den schönsten habe:0herzsm0:

  • HEute wurde Durotan in die Lefze gebissen..


    Naja es war auch meine Schuld ich hätte früher eingreifen sollen X/ er durfte das erste Mal mit unseren Nachbarshund (Windi) spielen und sie meinte wir sollens doch mal probieren, zuerst hat ihrer nur gepöbelt, eig. nicht so schlimm aber dann war es ihm zu viel und hat zugeschnappt :( zum Glück hat da Durotan nicht so schlimm genommen und kahm zu mir aber alles OK, er wollte nochmals spielen versuchen, ich hab dann gesagt wir lassen es und sie sind weiter gelaufen. ist einfach wieder eine Leere das man sich besser auf sein Bauchgefühl verlassen sollte .

  • Oh tut mir sehr leid arme Durotan, blöd solche Erfahrungen, aber vielleicht lernt er auch dadurch mehr vorsichtig zu sein. Ich muss aber sagen, auch wenn Elia manchmal junge Hunde wegjagt oder der Bolonka von meiner Schwester, der manchmal penetrant mit ihr ist, hat sie noch nie zugeschnappt und darüber bin ich schon sehr froh; spitzige kleine Zähne können nämlich auf weh machen.

  • Jaa es ist ja auch nicht weiss Gott wie schlimm..


    und Durotan kann sehr stürmisch sein.. das hab ich ihr auch gesagt und sie meinte nur wir sollens probieren naja der hat ja auch gerade seine "Tage" (ICH mach was ICH will) jaja der Herr muss auch lernen irgendwann ist genug und ja ich bin da auch am trainieren aber das ich ihm das verknüpfen kann fällt mir sehr schwer weil ich einf. nicht sicher bin was eine gutw Methode ist :S

  • Heute später Nachmittag sind wir zu einer grösseren Runde aufgebrochen. Ich wählte extra einen Teil der Route, der über Felder führt, wo die Hunde richtig rennen können und auch kaum HH anzutreffen sind. Wenn, dann wollen sie eigentlich immer frei lassen.

    Die Hunde haben es genossen und rannten einander hinterher.


    Als Rückweg nahm ich wieder den gleichen Weg. Der andere wäre am Waldrand entlang gewesen (haben wir am Doggies Treffen genommen). Dort hätte ich die Hunde anleinen müssen, was ich nicht wollte.


    Inzwischen war es schon recht dunkel. Am einen Ende bzw. Anfang vom Feld sah ich eine beleuchtete Gestalt "meinen" Pfad entlang kommen. Gleichzeitig lief ein Hund übers Feld, dachte ich :/. Denn auch meine Hunde sahen diesen "Hund" und rannten quer übers Feld dem flüchtenden "Hund" hinterher. Abruf unmöglich =O. Da realisierte ich, dass es kein Hund war. Nochmals energisch die Hunde abgerufen, Taschenlampe im Sack gesucht und übers Feld geleuchtet. Nun kam Honey daher und etwa eine Minute später Luna :cursing:. Mit beiden geschimpft und angeleint, bis zu Hause.

    Die Gestalt war inzwischen bei mir und meinte nur so, na,war der Fuchs spannender? (HH mit Hund an der Leine).

    Für einen Fuchs dünkte es mich zu gross. Es hatte etwa die Grösse eines Cocker Spaniel. Reh kann es auch nicht sein. Ob ein Fuchs so alleine in der Dämmung übers Feld rennt :/. Der Wald war ein rechtes Stück entfernt. Dazwischen ist noch der Bach, Feld und ein Fuss/Radweg :|. Er rannte auch zum Wohnquartier, wo es nur Blöcke und Weg gibt.


    Meine Lehre daraus: Nächstes Mal gehen wir früher, wenn ich sie frei lassen will. Normal gehen wir tagsüber, dann frei und meistens noch im Dunkeln, dann ganz an der Leine. Da nehmen wir auch einen Weg einem Feld entlang, mit angrenzendem Wald. Da ist es mir zu heikel, sie im Dunkeln frei zu lassen. Aber auf diesem Feld erwartete ich kein Tier.

    Womöglich war es auch eine Katze. Könnte Sinn machen (nur die Grösse würde nicht stimmen)

  • Also die meisten Füchse wo ich schon so sah, waren nur knapp kleiner als meine Hundis. Grad die Männchen sind schon recht gross.

    Und ja, warum sollten die nicht mitten im Feld sein, die sind überall. Felder, Acker, um Häuser, Gärten usw. usw.


    Meine sind bei Dämmerung /Dunkelheit immer an der Leine, da schleicht alles Getier umher... :pfeifen:

  • Jaa es ist ja auch nicht weiss Gott wie schlimm..


    und Durotan kann sehr stürmisch sein.. das hab ich ihr auch gesagt und sie meinte nur wir sollens probieren naja der hat ja auch gerade seine "Tage" (ICH mach was ICH will) jaja der Herr muss auch lernen irgendwann ist genug und ja ich bin da auch am trainieren aber das ich ihm das verknüpfen kann fällt mir sehr schwer weil ich einf. nicht sicher bin was eine gutw Methode ist :S

    Oh sorry habe falsch verstanden!

  • Uh ja im Dunkeln oder auch in der Dämmerung die Hunde freilassen würde ich auch nicht :peinlich:Das deke ich auch oft bei anderen HH(letzte Woche 2x plötzlich fremden Hund alleine bei uns im Dunkeln -HH kam viiiiiel später - sah uns also überhaupt nicht 🙈) :0engel0: man sieht nix bzw. zu wenig und hat viel Wild unterwegs.

  • Einfach mal kurz für mein Verständnis, weil ich verstehe den Sinn nämlich tatsächlich nicht. Warum tut man das sich und seinem Hund an, zig Hunde und daneben das ganze andere Volk, an der Leine kreuzen zu müssen?


    Gut, an der Leine muss hier eigentlich niemand kreuzen, da in der Langen Erle keine Leinenpflicht ist und 99% der Hunde frei laufen. Aber es gibt hier eben leider in Stadtnähe sonst kaum ein Hundeauslaufgebiet auf dieser Stadtseite und vor allem nicht mit Teichen, Flüssen, Wiesen und Wald in dieser Grösse. Darum tummeln sich halt massenhaft Hundehalter in diesem Gebiet. Aber wir wohnen nun mal 5 Gehminuten davon entfernt. In der Regel fahren wir am Morgen mit dem Auto ins Grüne, schon nur, um selber Abwechslung zu haben und auch damit Lady nicht immer am selben Ort laufen muss. Aber zweimal am Tag extra das Auto nehmen, wenn man ein 40 km Erholungsgebiet ohne Autoverkehr vor der Haustür hat, das machen wir nicht. Selbst, wenn sich dort jede Menge Leute mit Hunden aufhalten. Schliesslich bin ich auch ein Mensch und habe auch einen Hund, gehöre also auch dazu :D

    Und darum, nein, ich denke nicht, dass ich Lady etwas "antue", wenn ich dort mit ihr laufen gehe.

    Und der Sinn ist ganz einfach, dass der Ort total nah und praktisch und ideal zum abwechslungsreichen Laufen ist und Lady baden kann, wenn sie Lust hat auch mit anderen Hunden spielen (und das tut sie immer noch mehrmals pro Woche) und bei schlechtem Wetter laufe ich praktisch allein, da sind dann plötzlich keine anderen HH mit Hunden mehr unterwegs...

  • Da bin ich wieder einmal dankbar, dass wir hier wohnen. Zu Fuss habe ich 5 Minuten, dann bin ich im Grünen, wo ich die Hunde frei lassen kann. ÖV in weniger als 10 Minuten zu Fuss, 1/4 Takt, Autobahn Anschluss ca. 8 Minuten. Im Ort haben wir Coop, Migros, Denner, Volg, Landi, Bäckerei, Apotheke, Drogerie. Kindergarten bis Oberstufe ca. 400 m von hier entfernt (Nur das höchste Niveau der OS ist im Nachbarsort),es gibt viele Vereine. Von hier aus bis zum Flüsschen ist es genau 1 km, Wald ebenfalls in rund 5 Minuten erreichbar. Wir wohnen an einer Sackgasse, wo nur Fußgänger und Velos ab und zu Mofas durch dürfen und können. Dafür ist unser Haus (im Moment noch) einseitig angebaut, ringsum Nachbarn. Auch die (bis jetzt) alle sehr nett. Hoffe, dass die neuen auch alle ok sein werden.

    Kurzum gesagt: der beste Platz zum Wohnen :). Ach in die Stadt (5 km entfernt) könnte ich gar mit dem Velo. Von der Haustüre weg bis in die Stadt alles Veloweg.

  • Dafür begleiten mich meine Hunde tatsächlich auch mal an ein Dorffest, Weihnachtsmarkt... nur haben sie, wohl anders als viele, da dann auch Spass dran, nur schon weil es immer was Leckeres gibt. Jendayi nehm ich im Alter nicht mehr mit im Winter, sie würd frieren. Besonders Nastassja fand sowas aber Hammer. Möglichst noch von vielen Leuten betatscht werden... Kalani wär wohl ähnlich.

    Ja siehst du und mich würde sowas extrem anschneggeln, weil ich es kaum geniessen könnte, weil ich meinen Hund in solchen Situationen einfach viel mehr handeln muss als du deine. Aber so sind sie nunmal verschieden ... ist ja auch gut so.


    Ich kannte z.B. ein Pferd, für den war es das allergrösste, auf Turniere zu gehen und das brachte er einfach so mit. Den konnte man am liebsten mitten ins Geschehen stellen, die Zügel in irgend jemandes Hand legen und er war seelig, wenn um ihn rum Tumult war .... Ein Segen für Leute mit Turnierambitionen, zum Glück hatte er eine solche Besitzerin.