Hoch zu Ross, wer noch?

  • Zwischenfrage von einem interessiert mitlesenden Nichtrösseler.. Was ist Dualaktivierung? 😬

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Zwischenfrage von einem interessiert mitlesenden Nichtrösseler.. Was ist Dualaktivierung? 😬

    Kurz erklärt: bei der Dualaktivierung wird mit blauen und gelben weichen Stangenmatten, Pylonen und Fahnen gearbeitet. Kann an der Hand, an der Longe und auch geritten gemacht werden. Dies soll die Vernetzung der beiden Augen und auch Hirnhälften fördern, die Gelassenheit aber hilft auch, das Pferd gerade zu richten (durch die Gassen) und wieder zu biegen. Blau und Gelb deshalb, weil das wohl die Farben sind, welche Pferde am besten sehen. War das einigermassen verständlich? :)

  • Danke Xuxa, ich glaube, das habe ich hier mal auf einem Reitplatz beobachtet und habe den Farben einfach keine Bedeutung zugemessen :-) Sehr interessant!

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Gestern war wieder ganz Lustig auf dem Reitplatz mit dem Herrn :biggrin: Aber nach Anfänglichem rum gehopse, drehern und weg spurten, gings dann nach dem der Dampf draussen war super toll.

    Er hat noch recht mühe sobald es anfängt zu Dämmern und das Licht auf dem Platz nicht gleich angeht, dann sieht er an jeder Ecke etwas gespenstiges.

    Aber es wird nun von mal zu mal schon besser, es ist nicht mehr so arg schlimm wie am Anfang.


    Was ich aber gestern noch erfahren habe, das 2 vom Stall Personal anscheinend Arg Probleme haben im Umgang mit ihm. Der eine kann ihm keine Decke mehr anziehen, er drehe sich anscheinend einfach im Kreis oder rennt di ganze Zeit davon. Und noch eine kann nicht mehr auf die Weide ohne das sie gleich bedrängt wird....


    Nunja er wird im Januar 5 und steht natürlich voll im Saft und Flegel hoch 10, sonst muss es halt anders eingeteilt werden, wenn die beiden nicht zurecht kommen. Mit den anderen hat er keine Probleme bis jetzt, aber die zeigen ihm halt auch gleich was er soll und was nicht und das ist einfach unglaublich wichtig bei ihm....die beiden sind halt noch sehr jung und eher also nicht direkt unsicher aber sie hauen halt nicht so auf den Tisch....

  • Da meine kleine braune Kugel unkompliziert ist und ich mit ihr alleine auf Ausreit-entdeckungstours reiten kann, nur im schritt aus aktuellen befinden. Also los in eine anders richtung weg von Stall.... hmm, warum gucken da soviele menschen von einem Gebäude so intressiert zu uns rüber? Weg ist schon schön, links und rechts vom weg rasen 1 cm aber war kein Reitverbot:noidea:

    In schöne allee reingeritten Fussgängergekreuzt wurde auch freundlich zurrück gegrüsst..


    Uuups weg zu ende und ich stehe in einem relativ grossen Park links von mir steht ein Reitverbot Tafel..

    ich bin irgendwie durch ein zwischen weg von hinten in ein Reitverbot reingetrampt.=O Umkehren geht nicht dann reite ich ja wieder ins offizielle Reitverbot nochmals rein..

    Weiter geritten, auf der suche nach einem Ausweg, netten Hündeler getroffen, sei hier überrall Reitverbot =O super wie komme ich wieder raus ?? Hätte sie am liebsten zusammen gefaltet und in die Jackentasche gesteckt..


    Bin auf irgend schnellstem weg zur Hauptstrasse rauf geritten, gefasst das mich jetzt dann einer im vierten Gang auf uns zu springt wegen dem verbot...


    Ging alles gut:D

  • Uiiiii das wäre mir auch total unangenehm, da schäm ich mich in Grund und Boden in solchen Situationen... Und mit Pferd ist man halt dann doch ziemlich auffällig :Ddabei kann man ja gar nix dafür! Ich hab auch mal den Hund nicht angeleint in einem Naturschutzgebiet, wo ich die Tafel nicht gesehen habe... da hat mich dann auch eine Spaziergängerin alles andere als freundlich zurechtgewiesen und hat mich sogar noch zusätzlich angezickt, als ich mich entschuldigt habe und gesgt habe, dass ich das Schild nicht gesehen hätte... Das ist jetzt schon Jahre her und nervt mich immer noch, wenn ich dran denke :D

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Seit Freitag ist der "Amore" meiner kleinen braunen zu uns in den Offenstall gezogen. Er war zur rekonvelz auf einer Weide und sollte eigentlich nächstes Jahr in den alten Stall ziehen...

    Aber von Anfang an:


    Im Jahr 2014 kam Riverisco (Pfüdi/stockmass 1,80) selbstgezogen zum damaligen Stall zum Einreiten von der Fohlenweide zurrück.
    Kein Führpferd vorhanden zum Einreiten stellte ich Fannamo zur verfügung. Der jüngling oder Schnuderi wird vom erfahrenem als Handpferd geführt, gezeigt wo wie es geht, bevor frei geritten wird mit den jungen wilden8o.


    Dann wurde Pfüdi mit Fannamo in kleinen Runden das Gelände gezeigt. Sie stehts souverän und klar immer an seiner Seite. Wir wussten das die zwei sich mochten, waren immer freundlich zusammen, sie brüllte ihn in der Rosse immer an ^^


    Nach 15 Jahren alten Stall zogen ich und meine Kollegin zusammen in einen anderen Stall. Dort waren sie noch mehr auf einander fixiert, das lautes Liebespaar:peinlich:


    Ende 2019 zog meine Kollegin mit Pfüdi in einen anderen Stall um dort in der Ausbildung weiter zukommen.

    Ein Tag nach dem Auszug, weinte nicht nur ich sondern auch meine braune (sie kuschelte sich immer unter meinen Arm und blieb dort) mir brach es fast das Herz jedesmal wenn sie sich so vergrub. Ich ging nicht mit in den anderen stall es wäre keine verbesserung gewesen für meine . Es war da schon klar mit der Arthrose ( Halblahm in einen Ausbildungs-sportstall.. nö). Sie wurde auch nicht mehr "rössig", null nichts. Von schreiender, bislender rossigen Stute zu Null nichts mer=O


    Rosse= wie läufigkeit bei den Hunden, nur werden Stuten plus/minus einmal im Monat rossig..


    Wegen Verlauf der Arthrose zog ich im Sommer bekannterweise in den Offenstall. Meine Kollegin war immer an meiner Seite und ihr gefiel der Stall immer mehr, und so reifte der Gedanke das Pfüdi doch auch kommen könnte..


    Auszug eines Pferdes machte es möglich, mit Fannamo holten wir den Herrn... sag mal einer Pferde erkennen sich nicht wieder.. so wie die sich begrüsst haben, fast gegenseitig sich eingesogen haben. <3


    Sie hat Ihn nicht mehr aus den Augen gelassen, und ist rossig vollgas..


    Jemand sagte im Stall wie die sich benehmen wie ein altes Ehepaar^^


    Eventuell hilft es auch das Sie wieder glücklicher ist das es Ihr auch körperlich besser gaht.


    Lg

  • hach, das klingt wie meine beiden früheren Pferde, die nannten wir auch Romeo und Julia. Sie wurde auch zuerst an der Hand jeweils mitgenommen, bevor sie eingeritten wurde. Sie waren in verschiedenen Offenställen jeweils die beiden Leittiere. Als ich aufgrund des Studiums nur wenig Zeit hatte, habe ich die Stute für ein Jahr in Beritt gegeben. Als sie wieder kam, haben wir sie zusammen auf die Weide gestellt, sie haben sich kurz beschnuppert und dann war's, als wären sie nie getrennt gewesen. Das wäre mit einem fremden Pferd niemals so gelaufen, ich bin mir also auch sicher, dass sie sich durchaus erinnern. Als der Wallach dann langsam alt wurde und seine Rolle als 'Leithengst" nicht mehr wirklich wahrnehmen konnte, hat sie dafür gesorgt, dass er weiterhin alles machen konnte, wie er wollte, sie war immer an seiner Seite und hat aufgepasst.. Hach meine zwei Schätze, sie fehlen mir heute noch <3

  • Oh ja, Pferde kennen sich auch nach langer Trennung wieder, keine Frage! So schön, dass die beiden wieder zusammen wohnen dürfen. Das ist eine super Entscheidung deiner Kollegin .... :)

  • Hat jemand von euch Erfahrungen mit Reitleinen, insbesondere dieser hier?

    https://www.xn--weggefhrten-q8a.ch/reitbegleitleinen

    Da Niro nun soweit ist, dass ich ihn beim Reiten auch mal frei laufen lassen kann, überlege ich mir nun doch die Anschaffung einer solchen. Das Absteigen zum Anleinen oder lösen dauert oft einfach zu lange, bzw. kann und möchte ich nicht vom Boden aus aufsteigen. Man hat allerdings nicht alle paar Meter eine erhöhte Stelle.
    Er durfte gestern zum ersten Mal frei laufen und ich habe dann einfach die Schleppleine fallen lassen. Nur ist die Schleppleine am Boden nicht gerade ungefährlich. Erstens stellt sich Lord plötzlich einmal aus Versehen darauf oder wenn unangekündigt Velos kommen, könnte sich jemand verheddern.
    Ich bin sooo stolz auf den Buben



    Meine Frage wäre vor Allen, welche Seildicke besser geeignet sein könnte und ob die Handhabung sehr schwierig ist.

  • Die Reitleine von Weggefährten ist suuuuuper! Mit Yorik hätte ich auch nicht von Hand beim raufstehen anleinen können, da er einfach zu klein war. Raufgestanden ist er schon, das wär nicht das Problem gewesen.
    Bei der Reitleine muss der Hund einfach parallel zum Pferd stehen oder sitzen und nicht zurückweichen, wenn du die Leine über seinen Kopf legst.


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    Diese Leine würde ich übrigens verkaufen, da ich sie nicht mehr brauche. Mein Pferd ist auf der Weide und wird nicht mehr geritten. Die Leine hab ich glaubs 3x gebraucht, sie ist also praktisch neu.

  • Unser Jüngling ist grad richtig Anstrengend in der Winterzeit:D:kaffee:

    Eigentlich macht er es ganz Gut, für die ganze gestaute Energie die er hat. Das einzige "Problem" was wir haben ist die Dunkelheit.....wir haben ja leider keine Halle und nur den Aussenplatz mit dezentem Licht. Und da ich oft am Abend nach der Arbeit gehe ist es dann halt schon dunkel und er macht toll mit, aber sobald irgendwie ein Auto durchfährt oder sich etwas Bewegt, ein anderes Pferdchen oder ein Mensch vorbeiläuft dann könnte man meinen das ein riesen Drache gelandet wäre:biggrin:


    Letzte Woche hat er's geschafft mich abzuladen, wir waren fertig mit der Dressur Arbeit und ich hatte ihn am langen Zügel im Schritt um etwas runterzufahren . Dann kam ein Pony ins Roundpen (was gleich neben dem Platz steht) und ich hab mir nichts dabei gedacht weil, ja kennt er ja. Schwupps, aus dem nichts 180° Drehung und ich Bügel verloren und er im Galopp davon, ich seitlich am Pferd und liess mich dann fallen :biggrin:


    Wenn ich im HomeOffice bin kann ich jeweils über Mittag gehen und dort ist er toll, also macht keine Anstalten andauern sich zu Erschrecken oder sonst wie. Hat Power und etwas übermässig GO aber ist total Händelbar. Weiss auch nicht....ich longier ihn jetzt am Abend einfach immer zuerst etwas ab, bevor ich mich draufsetze, aber auch dann zuckt er recht oft zusammen wenn sich was bewegt im Dunkeln. Hoffe das bessert sich dann noch mit der Zeit, das kleine Baby :biggrin:


    Oder hat jemand eine Idee wie ich ihm die "Dunkelheit" schmackhaft machen kann?

  • Nicht aufgeben :) ... Er wird sich an die Dunkelheit gewöhnen. Als ich früher noch regelmässig nachts ausgeritten bin, war Anfang Winter immer alles etwas explosiv, aber nach ein paar Wochen haben sich die Pferde immer gut dran gewöhnt.