Herdenschutzhunde

  • Wenn sich alle etwas bemühen, passt man sich den vorgefundenen Verhältnissen an oder verhaltet sich dementsprechend, dass es so wenig wie möglich zu Konflikten kommt.

    👍👍👍

  • Es ist doch so, dass jeder Mensch Ängst in sich trägt, weil er eben mit gewissen Sachen weniger gut klar kommt oder evtl. eben schon negatives erlebt hat. Und dies ist bei allen Menschen so, etwas ist immer.


    Beispiel würde ich niemals wie Hasch-key auf so krassen Bergen rumlaufen, weil ich ehrlich Angst habe abzustürzen. Da könnte man nun auch sagen, ich schiebe unnötig Panik es verenden ja relativ wenige Leute da oben. Diese verschiedenen Angst-Situationen kann man unendlich weiter ziehen, von Angst im Dunkeln vor Männer (meine Güte, dir selber ist ja noch nie was passiert, warum also die Panik)... dann die Spinnen, wo so viele doof tun, meine Güte, Spinnen können dich nicht fressen... wo ist das Problem. Ich könnte alles aufzählen... irgendwo ist eine Angst/Unsicherheit und ich finde es nicht fair wenn man auf Ängsten von Anderen rumhackt.

    Die Ängste werden sich auch mit Beweismaterialien verschwinden, die bleiben... werden sich evtl. durch x Wiederholungen mit direkten selber erlebten Situationen mindern... wie bei mir die Höhenangst. Aber man muss dran arbeiten, sowie man es eigentlich bei Hunden macht. :zwinker:

    Dazu erschwert es die Situation, dass es um nicht sich selber geht sondern auch noch ein 2. Lebewesen betrifft (hier der Hund von Fr. Wolfinger). Und diese Ängste können teils noch weit aus stärker sein weil man das Geliebte schützen will.

    Ist bei mir auch so, um mich mache ich mir oft keine Sorgen aber um mein Hund weitaus mehr. :zwinker::nicken: Ich selber hätte beim HSH keine Angst um mich, sondern nur um mein Hund...


    Ich verstehe also nicht, warum Fr. Wolfinger (oder ganz ehrlich ich auch etwas) nicht Angst vor HSH haben ,,dürfen,, und dies auch kundtun. Es ist keineswegs hier je eine Hetze gegen HSH entstanden. Die Tafeln, die Fr. Wolfinger einstellte sind ganz klar ,,Hunde verboten,,. Dies wussten wir am Anfang nicht, da wir wohl alle von den neueren genau beschriebenen Tafeln ausgingen. Aber nun verstehe ich sie total...


    Ich an Fr. Wolfingers stelle würde mal zuerst bei den Zuständigen (Gemeinde?) anfragen wie die Tafeln zu deuten sind, und eben evtl. fragen wem der Hund gehört. Denke man kann dann diesen Halter anfragen wie er sein Hund einschätzt. Und so kann man dann evtl. auch beruhigter sein und ein erster Test wagen. :nicken:

  • inhii

    Ängste haben ja, aber

    1. Bei der Wahrheit bleiben

    2. Andere Meinungen akzeptieren und vor allem nicht Leute als „fahrlässig“ hinstellen, nur weil sie es anders machen und dazu noch behaupten es würden Verbote missschtet.

  • Snowdog

    1. Ich las bisher keine Unwahrheiten:noidea:ausser habe was überlesen


    2. Schau doch, sie hatte diese andere Tafeln bei sich, die ein Hund durchgestrichen darstellen (also ein Verbot im Normalfall), nun dies wussten wir ja nicht, dass die Tafeln bei ihr anders aussehen.

    also aus ihrer Sicht, ist es dem Fall ein Verbot zu missachten eine ,,Fahrlässigkeit,,


    Finde ich also logisch und hat sich ja nun mit den verschiedenen Tafeln mehr oder weniger alles geklärt. :nicken:

    Die Tafeln hätte man evtl. eher reinstellen können damit man nicht aneinander vorbeiredet. :smile:

  • inhii

    Die Tafel, welche sie reingestellt hat beteutet aber eben NICHT Hundeverbot, kann man, wie bereits erwähnt, nachlesen. (Musste ich auch, da ich diese Tafel nicht kannte). Ich denke einfach wenn man damit konfrontiert ist/wird, informiert man sich doch? Warum nicht die HSH- Halter dort direkt fragen. Ich hab mich auch einmal ganz ausführlich mit einem unterhalten um Fragen zu klären - die geben gerne Auskunft!

    Aber ist ja jetzt auch egal, jeder soll machen, wie er möchte.

  • Tabasco

    Aber in diesem Fall eben nicht - kanns es ja nachlesen 😏

    Durchqueren der Herbde nein, umgehen mit angeleuntem Hund ja.

    So und jetzt lass ich’s. Lest es nach oder lasset es bleiben und glaubt, was ihr möchtet.

  • Noch zum Klarstellen: Ich finde das Schützen von Herden durch HSH notwendig und gut und damit muss man als Wanderer in den entsprechenden Gebieten klar kommen. Oder es eben sein lassen.


    Mir ging es nur um das von Frau Wolfinger gezeigte Schild, das ein eindeutiges Hundeverbot zeigt.

    Wenn ich irgendwo ein Fahrverbot sehe, gehe ich auch davon aus, dass es genau das bedeutet und nicht, dass ich zwar fahren darf, aber nur z.B. im Schritttempo.

  • Wenn ich ein Schild sehe, wo ein Hund durchstrichen ist, ist das für mich ein VERBOT und da halte ich mich dran und da werde ich mich nicht erkundigen und mich schlau machen. Sondern einfach akzeptieren was die Tafel mir in diesem Moment sagt:smile:

  • snowdog mal eine Frage: Du wanderst mit deinen Hunden und dann kommst du an das Schild wo Hund durchstrichen ist. Du weisst nichts anderes. Ist es in diesem Moment eine Verbotstafel für dich oder nimmst du in dieser Situation( auf der Wandereung) das Handy hervor und machst dich schlau was das jetzt heisst?

  • snowdog mal eine Frage: Du wanderst mit deinen Hunden und dann kommst du an das Schild wo Hund durchstrichen ist. Du weisst nichts anderes. Ist es in diesem Moment eine Verbotstafel für dich oder nimmst du in dieser Situation( auf der Wandereung) das Handy hervor und machst dich schlau was das jetzt heisst?

    Oh Mann echt?!? Cindy; wie snowdog schon schrieb und ich ebenfalls, so ein Schild ist uns noch nicht untergekommen.

    Und ja, ich wuerde nachschauen, weil mich das sehr verwundern würde.


    Und nochmal, fuer Dich als Nichtwanderin: meistens wird Herdenschutz nicht im Tal betrieben, sondern auf dem Berg, da ist man dann gerne auch schon länger gelaufen, auf dem Rückweg etc.

    und ob Du nun, wenn Du noch 1.5h ins Tal hast, retour aber 4h inklusive Wiederaufstieg von 1000hm dann sofort umgehend kehrst oder dich doch informierst, kannst du dir ja mal überlegen.


    Und wenn ich nun in nem Gebiet wohne, wo es viel HSHs gibt und nicht mehr vernünftig wandern kann (so schildert das die TE ja) dann informiere ich mich zuerst über die Schilder und spreche dann mit den Besitzern.


    Was ist denn daran so schwer?

  • Nun, es geht nicht darum, wer das Schild (durchgestrichener Hund) schon mal gesehen hat. Fakt ist, dass dieses SYMBOL ein HUNDEVERBOT darstellt.


    Snowdog : Du bist mit dem Auto an einem dir unbekannten Ort unterwegs. Es kommt eine Fahrverbots-Tafel. Nimmst du jetzt drin Handy hervor und liest nach, ob tatsächlich die Durchfahrt verboten ist?


    Ich persönlich finde das abgedruckte Schild total merkwürdig. Jogger ist durchgestrichen, Hund ebenfalls. Person neben Fahrrad nicht. Aber keine Person ersichtlich, die normal vorbei läuft.

  • Heute haben wir 3 HSH getroffen. Die Schafe waren erst weit entfernt, kamen dann aber angelaufen - HSH natürlich mit ihnen. Sie haben aber einen super Job gemacht: Herde abgeschirmt, gebellt, aber uns ansonsten in Ruhe gelassen, so dass wir unproblematisch passieren konnten. Toller Job.

    (Ach ja durch ne Muttertierherde mussten wir auch, war aber auch unproblematisch- mehr als gucken war nicht. Wir konnten allerdings schön am Rande vorbei 😏)

    Muss aber auch meine Hunde loben, die völlig ruhig mit uns durch- bzw. vorbei gingen 😍