Frage zu Türgitter / Fenstergitter / Sprunghöhe Hund

  • Hallo zusammen


    Ich überlege mir ein Türgitter für die Haustüre anzuschaffen. Im Netzt habe ich ein Modell gefunden, dass mich anspricht. Die Bewertungen, die dort zu lesen sind, tönen alle gut, ich bin ich mir bei solchen Bewertungen jeweils nicht sicher, ob der Anbieter nicht selbst diese Bewertungen schreibt. Und leider kenne ich niemand, der dieses Türgitter aus eigener Erfahrung kennt. Daher meine Frage:


    Wer hat Erfahrungen mit dem Türgitter SAVIC (ohne Katzentüre), 107cm hoch?


    Jimmy ist ein Appenzeller-Niederlaufhund-Mix, 49cm Schulterhöhe und springt locker 85cm hoch aus dem Stand - reichen da 107cm? Das Gitter wird auch bei grossen Hunden als ausbruchssicher angepriesen...


    Oder wer kann mir von seinen Erfahrungen mit einem anderen Türgitter berichten? Oder gar jemand, der seins nicht mehr braucht (fragen kann man ja)?


    Oder wer hat Tipps wie ich Jimmy davor abhalte, bei uns aus dem Wohnzimmerfenster zu springen? Unser Haus ist sehr alt, unsere Fenster sind nicht nach SUVA genormt, für Jimmy kein Hindernis, dort rauszuspringen (ich vermute, er hat sich das von der Katze abgekuckt, die dieses Fenster im Sommer als Ein-/Ausgang benutzt). Das Fenster ist im Erdgeschoss, direkte Verletzungsgefahr besteht nicht, ausser natürlich dass er dann frei rumrennt, bei einem siebenmonatigen Hund durchaus gefährlich da er ja auch noch nicht sicher abrufbar ist. Das Wohnzimmerfenster permanent geschlossen zu halten ist für uns auch nicht wirklich eine Option, wie gesagt, ist unser Wohnzimmer, da möchten wir - gerade in der warmen Jahreszeit - schon gerne mal bei geöffnetem Fenster sein können.


    Merci schon mal für euere Inputs!


    Liebe Grüsse, Feder.

  • Hm also unser Welpengehege ist 105 cm hoch. Lady respektiert es absolut, sie geht auch über einen 50 cm Zaun nicht drüber! Aber punkto Sprunghöhe hat sie das Welpengehege schon übersprungen... Lady ist 42 cm SH und keine Superhochspringerin (aber da war halt eine Katze :D:evil:)... Von daher finde ich persönlich 107 cm knapp, wenn ein Hund da wirklich rüber will, dann wird er das sicher schaffen!

  • Bei meinem Vater hat es ein Hundegitter zum trennen der Hunde und ist 107cm hoch. Da geht keiner der Hunde drüber, auch nicht wenn die Verlockung riesig ist. Miyu getraut sich nicht drüber zu springen.

    Je nach Hund ist es aber halt rein theoretisch kein Hinderniss und es liegt an einem selber ihm das Gefühl zu geben er könne das nicht. Unser 130cm Gartenzaun könnte der eine Hund untergraben, der eine ihn runter Drücken und der letzte mit müh und not überspringen, kommt aber keinem in den Sinn, weil sie nicht wissen, dass sie es könnten.


    Beim Ferienhund hat es so eine Fliegengittertüre wie Catba zeigte und auch hier ist es das selbe, Zelda und Ferienhund ist vermutlich gar nicht klar wie einfach sie es kaputt machen könnten und respektieren diese Grenze.


    Beim offenen Fenster, würde ich auch ein Fliegengitterrahmen bauen mit kleinem Ausschnitt für die Katze.

  • 1m wären für meine Pyri (50cm) ein Klacks... bei meinen Hundis gäbe es wann dann nur eine stabile Gittertüre bis ganz oben :pfeifen:


    Man muss auch unterscheiden ob der Hund jagdtrieb hat oder nicht (und so ein Grund bekommen könnte sich doch zu überwinden so hoch zu springen auch wenn er es sonst nicht tut). Auch muss man einrechnen, dass der Hund ja Anlauf nehmen könnte und so locker viel höher springen kann.


    Meine Pyri sprang kürzlich in den Ferien wegen Rehduft (mit vorheriger Sichtung an der Stelle) über einen 120cm-Zaun und das mit 8 Jahren und mobbeliger Erscheinung.


    Mir wäre es zu heikel und dein Hund ist ja auch eine ,,sportliche,, Mischung.


    Aber irgendwie kapiere ich den Sinn nicht so:gruebel1:

    Also der Hund springt aus dem Fenster und du willst bei der Haustüre eine Gittertüre montieren? Warum? Müsstest ja eher das Fenster vergittern (was dazu noch viel einfacher ist mit so Klemmgitter wie im Auto oder so). Er wird ja wegen dem kaum nicht mehr aus dem Fenster springen...


    Meine Hundis boten das auch schon im EG, beim Fenster zum eingezäunten Garten. Das erschreckte mich extrem und gab mir zu denken, auch jetzt wo wir im 3.OG wohnen. Ich lasse die niedrigen Fenster nur schräggestellt, ich traue meinen gepickten Hunden nicht mehr und bei der Wohnung könnte es tödlich enden. So ist das eine Fenster (wo niedriger ist und dazu noch ein Sofa davor steht) immer zu oder nur schräg. Stört mich nicht weil gleich daneben die Terrassentüre ist, die dann geöffnet werden kann zum Lüften usw.

  • Hihi, nein, das sind zwei Verschiedene "Problemzonen". Einmal die Eingangstüre, für die überlege ich mir eben das Türgitter. Und das Wohnzimmerfenster.


    Weil bei uns das mit dem Einzäunen sehr schwierig ist möchte ich eben an der Haustüre ein Gitter montieren. Wir haben - da altes Haus - keine klassische Balkontüre, unsere Eingangstüre steht daher im Sommer so gut wie immer offen. Das mit der "sportlichen" Mischung ist eben auch meine Überlegung. Ich denke, Jimmy könnte die 1.07m locker überspringen. Allerdings hatten wir bis vor kurzem unser altes Türgitter von den Kindern montiert, läppische 75cm hoch, und das hat er einmal zu überspringen versucht... nun was soll ich sagen, er hat sich voll auf die Kante gehauen, also "sportlich" sieht anders aus. Und da er beim Eingang kein Platz für Anlauf hat, könnte es reichen. Im Notfall könnte man wohl noch was oben draufmontieren und so ein paar Zentimeter gewinnen. Und da bei dem von mir gesehenen Modell die Stäbe vertikal verlaufen, hat er keine Möglichkeit sich daran abzustossen (wie z.B. bei einem Maschendrahtzaun).


    Beim Wohnzimmerfenster überlege ich mir, einen Schafszaun (diese mobilen, orangen) zu montieren. So könnte die Katze immer noch rein und raus und der Hund nicht mehr raus. Vermutlich wird er ein, zwei Mal dagegen springen und es dann bleiben lassen da kein Erfolg.


    Im OG haben wir die Fenster nur noch gekippt oder die Läden geschlossen. Weil ja, ein wenig gepickt scheint er schon zu sein, unser Jimmy ;).

  • Ja stimmt, ihr habt ja die komischen geteilten Gärten :zwinker:

    Wobei ich mich dort schon fragte, ob ich nicht einfach ein Stück einzäunen wollt. Hier im Dorf hat es auch so ein alten Haus und von der Türe kommt man auf den Hofplatz, aber daneben haben sie ein Gartenstück eingezeunt mit Gartentörchen. So können sie den Hund kurz dort reinführen und dort los lassen.


    Habt ihr dann offen wenn ihr im Garten seid oder auch wenn ihr drin seid?


    Meine würden glaub dann nur noch an der Türe stehen und wachen :peinlich::pfeifen: wenn sie schon so schön rausgucken können...


    Wenn ihr ein Fester mit Rahmen habt, könntet ihr auch einfach so Vorhangstangen reindrehen (also die wo sich so einklemmen/spannen), in der Höhe nach damit die Katze durchlaufen kann aber für den Hund zu eng sind. Schafzaun müsste man einfach schon gut spannen damit er es nicht einfach wegdrücken könnte. Ist ja doch ein Gewicht vom Hund wo da dann dagegen knallt.


    Aber viel Spass beim Basteln. :good:


    Ich habe dazumal bei der doch niedrigen Terrassengeländermauer was basteln müssen. Mit einem Seil oben spannen und nun kommt man sich vor wie auf einem Boot. :yeah:

  • Hatte was interessantes zu Türgittern herausgefunden:

    In Tierläden wie "Meiko" ist die Auswahl an Türgittern nicht gigantisch und die Dinger sind teuer. Hab dann gesehen, dass es auf Baby und Kinderzubhörläden im Netz viel grössere Auswahl hat und da kosten sie die Hälfte. (Hund ist halt ein Luxusartikel - Baby nicht :smile:)

    Einziger Nachteil: wurde dann ein halbes Jahrlang mit Windelreklamen gespammt, bis ich denen mal mitteilte dass ich knapp 60 bin und noch keine Windeln brauche.

  • Baby und Kinderzubhörläden im Netz viel grössere Auswahl hat und da kosten sie die Hälfte.

    das ist so:thumbup:



    Einziger Nachteil: wurde dann ein halbes Jahrlang mit Windelreklamen gespammt, bis ich denen mal mitteilte dass ich knapp 60 bin und noch keine Windeln brauche.

    "jammer"*:hihi:

  • Hatte was interessantes zu Türgittern herausgefunden:

    In Tierläden wie "Meiko" ist die Auswahl an Türgittern nicht gigantisch und die Dinger sind teuer. Hab dann gesehen, dass es auf Baby und Kinderzubhörläden im Netz viel grössere Auswahl hat und da kosten sie die Hälfte. (Hund ist halt ein Luxusartikel - Baby nicht :smile:)

    Einziger Nachteil: wurde dann ein halbes Jahrlang mit Windelreklamen gespammt, bis ich denen mal mitteilte dass ich knapp 60 bin und noch keine Windeln brauche.

    :biggrin: :thumbup:

  • Vielen Dank für den Input - da wir ein solches Gitter hatten als die Kinder klein waren, habe ich die Kinderzubehör-Läden noch vor den Qualipets & Co. abgeklappert. Allerdings sind die Türgitter für Kinder allesamt 75cm hoch, also definitiv zu niedrig für uns.


    Im Moment halten wir die Eingangstüre halt einfach konsequent geschlossen. Ich hoffe, dass Jimmy bis im nächsten Sommer nicht mehr jedes Mal wie der Speedy Gonzalez aus der Türe flitzt wenn diese offen steht. Diesbezüglich bin ich zuversichtlich, merke ich doch, dass er in den vergangenen paar Wochen ruhiger wurde. Als ich letzte Woche ausser Haus war und nur mein Mann mit Jimmy zu Hause hatte er gar den ganzen Tag das Wohnzimmerfenster offen und der Hund ist nicht rausgesprungen! Ich hätte mich das nie getraut, doch offenbar, so mein Mann, hätte er (also der Hund) keine Anstalten gezeigt dort raus zu wollen. Fortschritt! Liebes Hundi, brav gemacht!