Welpen und Junghunde Quatsch Tread

  • Amelia ja sie akzeptiert es sehr gut. Wenn wir da sind geht sie nie rauf und wenn ich sie so mal 20-30min allein lasse, mach ich da die Schiebetür zu, dass sie sich das nicht angewöhnt😉


    Ivy bekommt jetzt so einen „Knochen“ aus 100% Rinderkopfhaut. Da kann sie gut mal 40min dran kauen und hat nur paar Millimeter weg. Find ich echt gut. Ist vom Coop🤷🏻‍♀️ Ev. wäre das was für euch...

  • Amelia

    Ivy bekommt jetzt so einen „Knochen“ aus 100% Rinderkopfhaut. Da kann sie gut mal 40min dran kauen und hat nur paar Millimeter weg. Find ich echt gut. Ist vom Coop🤷🏻‍♀️ Ev. wäre das was für euch...

    Da unbedingt drauf achten, dass du keinen Chinesischen kaufst (Qualipet und co gat nur solche), die sind voller Giftstoffe.

  • Danke euch für die Tipps. 👍


    Rinderkopfhautplatte, Schweineöhrchen, etc. haben wir auch (vom Kauartikelversand von CH-Rind). Das geb ich ihr dann auch ab und zu und nehms nach 30-40 min wieder weg. Ich glaub von selbst würde sie es nicht liegen lassen und z.b. einschlafen. Wenn ichs ihr dann wegnehme, schnuppert sie zuerst die Stellen noch etwas ab und legt sich dann (wenn ich im Homeoffice arbeite) unter meinen Stuhl. Bis sie dann einschläft, geht es je nach Müdigkeit eine Weile in denen dann die Stuhlbeine dran sind. Sie knabbert jetzt auch nicht so richtig an den Stuhlbeinen, sondern nimmt sie einfach in den Mund und beisst vielleicht in 2-3 Mal pro Minute.


    Ich versuch mal den Tipp mit den „aromatisieren“ des Kaffeeholzes. Ein Geweihstück hätte ich auch, aber bei der Arbeit. Sie knabbert da gerne dran, aber bom „Einschlafen-Stuhlbein-lutschen“ hält es auch nicht ab. 😂🙈

    Der Kettentrick zum Leinenschutz ist auch eine gute Idee, das werd ich zumindest bei der Arbeit machen. Danke 😊👍

  • Ich wollte gerne mal nachfragen, wie ihr das so mit dem schnüffeln auf dem Spaziergang macht. Namika entdeckt immer mehr die Geruchswelt und ist fasziniert von ihr ^^ wie lange lässt ihr den Hund schnuppern, bevor ihr ihn abruft? Unterbrecht ihr jede "schnüffelspur" wegen potentiellem Jagen oder lasst ihr welche zu? wenn ja, wie erkennt ihr welche? und wie reagiert ihr, wenn sie beim schnüffeln "stecken bleibt" - also nicht mehr weiterläuft? wenn sie irgendwo hinzieht, finde ich das reagieren einfacher (Richtung wechseln, abrufen, Spiel werfen,...), da kann ich sie ja auch daran hindern zum Erfolg zu komme. Aber wenn sie irgendwo stehen bleibt und nicht weiter will, weiss ich jeweils nicht so recht, was jetzt am besten wäre. :S

  • wegen potentiellem Jagen hätte ich beim Belgier keine Bedenken. Das sind wenn schon, dann Sichtjäger.

    An der Leine unterbinde ich Schnüffeln. Im Freilauf lass ich sie. Sind sie wirklich zuerst weg, werden die zurückgepfiffen.

  • Meine dürfen schnuffeln, ausser sie dind zu seit weg, ich hab das Gefühl da wird gleich was gefressen, Hund beginnt wohin zu starren oder mit Nase in der Luft Witterung aufzunehmen (letztere 2 da Huskies nunmal Sichtjäger sind)

  • Durotan liebt das schnüffeln und ich möchte eig. nicht wenn ich ihn an der Leine hab dauernd anhalten nun mit rufen oder zöckeln, klappt es eher selten, dann gebe ich ihm 5 sec und zähle laut und dann sag ich jetzt geht's weiter, meistens klappt es. Wenn er Frei ist darf er schnüffeln so lange wie er möchte ich laufe dann einfach weiter und er kommt dann nach (ausser es kommen Hunde, Velos usw.) :)


    Ich muss auf jeden fall mit ihm mehr trainieren auf meine Stimme zu hören, da muss ich mich selber an der Nase nehmen, vor allem jetzt wo er seine Grenzen testet..

  • Ich lasse da viel und lange schnüffeln, auf dem Spaziergang sowieso, und zwar frei wie auch an der Leine. Ich warte dann auch durchaus mal eine Weile und schaue in die Luft oder den Wald oder dem Hund beim Schnüffeln in "seiner" Welt zu. Schliesslich ist der Spaziergang v.a. auch Qualitätszeit und Input für den Hund, und der kommt halt grösstenteils über die Hundenase rein. Will ich dann doch mal wietergehen, bevor der Hund fertig geschnüffelt hat, kündige ich das an und nehme den Hund freundlich mit (nicht einfach loslatschen und an der Leine mitziehen).


    Wildspuren ins Unterholz nachgehen liess ich Mairin jeweils nicht, habe sie aber auch nicht hysterisch oder so rausgeholt oder abgerufen. Schnüffeln lassen und dann etwas früher abgeholt als bei "normalem" Schnüffeln. Der Jagdtrieb war bei ihr aber auch nicht durch Schnüffelspuren, sondern ganz klar durch Bewegungsreize. Klar, wenns mal ganz intensiv gerochen hat, wurde sie nervös, das war dann aber nicht entspanntes Schnüffeln, sondern wirklich Hektik, da wurde abgeholt und angeleint.


    Also "normales", ruhiges Schnüffeln würde ich auf jeden Fall viel, viel zulassen und dann auch dort jedes Umwenden zu dir, "auftauchen" aus der Schnüffelwelt belohnen damit nicht der Frust entsteht "Schnüffeln = Toll, Frauchen = Bä, Spass vorbei".


    Sehr interessant fand ich übrigens im Reaktive Hunde-Video im Hundekongress den Input der Trainerin, öfters mal einen (wie sie es nennt) Bommelspaziergang zu machen, in der man den Hund seinen Bedürfnissen nachgehen und für sich entscheiden lässt (im Rahmen, in dem das möglich ist, versteht sich) und nichts von ihm abfragt (ich denke ich würde das mit Schleppleine machen, je nach Hund).

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Ich lasse auch viel und lange schnüffeln, aber ich lasse die Hunde nicht in Wiesen oder ins Unterholz rein. Also alles was einen halben Meter neben dem Weg ist, ist ok und danach wird raus zitiert. So haben sie zuverlässig gelernt, auf den Wegen zu bleiben. Sie zeigen zwar Wildwechsel an im Wald, aber gehen nie rein und dafür lobe ich sie auch. Bei unseren Hunden ist es jedoch auch nicht die Spur, die sie reizt sondern die Bewegung. Es ist bei unserer Ferienhündin nun ganz anders, die sucht richtiggehend Spuren und wird im Wald ziemlich wuschig. Niemalsnie würde ich sie freilaufen lassen, da ihr Rückruf sehr ausbaubar ist und ich das in so kurzer Zeit nicht hinbekomme. Ich bezweifle, ob das jemals was wird mit Freilauf in Wald- oder waldnahen Gebieten. Sie und Yorik, obwohl dieselbe Rasse, agieren da sehr unterschiedlich.

    Ich finde es enorm wichtig, dass man eben solche Schnüffelspaziergänge macht oder eben den Hund mal in einem gewissen Umkreis machen lässt und erkunden lässt. Gerade für junge Hunde ist das enorm wichtig.

  • jap bin ich eurer Meinung :) Bei uns ist Durotan zu 80% des Spazierganges frei und der Rest an der Leine, so hat er seine Schnüffelzeit und ich kann rumlatschen, wenn wir nach dem arbeiten gehen und es schon Dunkel ist, dann geb ich ihm ein Kommando, dass er auch an der Leine schnüffeln darf ^^Heute Mittag zb. hatten wir einen tollen Spaziergang , zuerst an der Leine, da haben wir ein wenig trainiert und dann frei und da hab ich dann mit ihm rumgespielt sind gesprungen und es war klasse er hörte auch wieder mal sehr gut und das hat gleich nochmals mehr Energie gegeben^^

  • Ich lasse Loki auch schnüffeln, also nicht die ganze Zeit weil dann wären wir ewig unterwegs.

    Das habe ich einmal gemacht auf unserer Abend Pipi Runde die geht in normalem Tempo so 15min, wir waren dann etwa 40min unterwegs weil ich ihn mal wirklich überall schnüffeln liess und so lange wie er wollte:biggrin:


    Was ich nicht dulde ist wenn er an einem Ort wo mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Hundedame war schnüffelt und dann sich kurz abwendet und wieder dort schnüffelt, da unterbreche ich dann und er muss weiter.

    Und wenn er sich halt anfängt reinzusteigern beim schnüffeln, heisst nur noch Kopf unten und dann vor zurück, rechts, links und nervös wird, dann wird auch abgebrochen.

  • Bei uns ist es auch so, Elia darf ihr Hobby sicher erleben! Aaaber nicht Mäuse jagen. Ich kenne sie langsam und sie weiss ganz genau, dass ich sie beobachte. Wenn es um Maus geht, findet sie immer eine Möglichkeit!! Sie hat doch vor einige Tage eine Maus erwischt; ich weiss aber nicht, ob es war ihr Werk oder, ob die Maus schon tot war. Immerhin wurde sie der Rest des Weges an der Leine gehaltet!

  • Wir lassen auch lange schnüffeln. Wenn da das Ästlein von oben bis nach unten intensiv beschnüffelt wird, ist so jeweils eine Situation die mich fasziniert und ich stehe da und rieche nichts...Einzig wo ich jeweils es nicht gerne habe, wenn es so am Boden hinter einem Büschel Gras ist. Habe dann ein schlechtes Gefühl. An Fuchskacke oder dergleichen gibt es ein "Nein". Wild zeigt mir vor allem Anouk an, bleibt stehen und schnüffelt in die Direktion, oder kommt zurück. Stubst mich auch an. Dafür bekommen sie meistens ein feines Guetzli. Sogar wegfliegende Vögel im Wald die etwas weiter weg sind zeigt Anouk mir an. Dann bekommt sie eine verbale Bestätigung. Abseits des Weges mag ich es nicht und sage den Hunden dann auch sie sollen raus kommen.

    Letzthin etwa 25 Meter vor uns überquert ein Reh den Waldweg. Bevor ich was sagte, zack kehrt Anouk um und kommt zu mir. Quency musste ich abrufen und blockieren, der kam aber dann doch auch um die Belohnung zu holen. Danach konnten sie den Übergang vom Reh intensiv abschnüffeln.

    Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


    Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

  • Super, danke euch fürs Berichten! Dann kann ich ja Namika ganz entspannt machen lassen. :love: Im Freilauf ist das kein Thema, da hat sie momentan noch ein relativ enger Radius und schnüffelt interessanterweise fast weniger als an der Leine. Sie darf bei uns auch an der Leine schnüffeln - auch weil ich sie z.b. in der Stadt (bzw. Nebenquartier) im Büro nicht freilassen kann/möchte, der Spaziergang über Mittag ja aber trotzdem Ausgleich für sie sein soll.

  • Meine dürfen schnüffeln so lange sie auf den Wegen bleiben.
    vor allem im Wald achte ich sehr darauf das sie nicht abschweifen und das brech ich auch ab.
    meist zeigen sie mir Wild aber an und wir können ruhig weiter.
    sie haben dies von klein an so gelernt.
    Was viele nicht verstehen wollen ist, dass ich meine bei treffen nicht spielen lasse im Wald... Hunde die doof durchs unterholz rennen mag ich überhaupt nicht und lass ich nicht zu. :rolleyes:
    da hat ich schon ein Paar Diskussionen.^^

    Kira, 20.01.2003 - 09.02.2018 für immer im <3zen

    June, 19.01.2012

    Lane, 07.05.2018


    ,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

  • Ich lasse Migo auch viel schnüffeln, aber nicht immer ewig, bei ihm muss man auch aufpassen, dass er nichts ekliges frisst :rolleyes:

    Wenn er zielstrebig wohin will mit der Nase am Boden, ist die Chance gross, dass da was zu fressen liegt für ihn. Die Nase ist aber allg viel am Boden...

    Da er dann wirklich zielstrebig und auch schneller läuft, getrauen wir uns immer noch nicht ihn ab der Leine zu lassen, wir haben einfach immer noch Angst, dass er dann weg ist und wenn man ihm so zuschaut, könnte ich mir dass wirklich noch vorstellen :|


    Wann haben eure Welpen aufgehört die ganze Zeit Hände und Finger Schlecken und knabbern zu wollen? Migo macht dies immernoch mit einer grossen Hingabe :D:/

    Wir unterbinden es immer öfters aber er möchte trotzdem immer und immer wieder sooo gerne...

  • Durotan mag Hände auch sehr (er hat sie einfach im Mund:nönö:) Keine Ahnung, wir schauen das nicht mit Händen gespielt wird und sagen auch immer nein, aber weg ist es immer noch nicht :kaffee: Ich versuche es umzuleiten das er die Hand ableckt und nicht in den Mund nimmt, dann ist es immerhin eine kleine Verbesserung :peinlich:

  • Als Jimmy jünger war, hat er sich regelmässig festgeschnüffelt an Mauslöcher und wenn ich ihn nicht weggeholt habe, hat er ein Tunnel nach Australien gegraben, das ging schneller als ich pip sagen konnte. Wir haben gearbeitet an Rückruf, Abbruch und "laufe"-Kommando. Mittlerweile funktioniert das gut, festschnüffeln tut er sich nicht mehr. Wir haben zudem das "Müüsli sueche" als Kommando, wenn ich ihm das erteile kann er sich durch die Löcherlandschaft schnüffeln. Merke ich, dass sein Interesse erlischt (meist nach wenigen MInuten), folgt ein "laufe" und weiter geht's.


    Im Wald entscheidet sein Verhalten, was er tun kann und wo ich abbreche. Schnüffelt er ohne Hektik am Wegrand, lass ich ihn. Steigt sein Kopf in die Höhe, blähen sich die Lefzen und "träbelet" er hin und her ruf ich ihn zu mir und nehme ihn kurz bis ich den Eindruck habe, er habe sich wieder beruhigt. Er ist im Wald immer an der Schleppe, rassebedingt reagiert er auf Gerüche wie optische Reize. Positiv werte ich, dass er auch in hoher Erregungslage immer ansprechbar ist.