erfahrungen mit dem veterinäramt

  • ich meldete dem veterinäramt thurgau einen fall in unserer Nachbarschaft und zwar geht's um einen Schäferhund, den

    wir, seidt dem wir hier wohnen (knapp ein jahr) noch NIE draussen gesehen haben und wir wohnen ja sehr ländlich, er fährt bestimmt nicht weg

    mit dem Hund, und wir wissen von den Nachbarn, dass besagter mann eben einen Schäferhund hat..! man hört ihn auch immer öfters bellen :(

    nun sind über zwei Wochen vergangen und ich fragte mal nach, dann kam diese antwort;


    Vielen Dank für Ihre Meldung.

    Leider dürfen wir Ihnen keine fallspezifische Rückmeldung geben.

    So wie wir auch dem Tierhalter die Meldepersonen nicht bekannt geben dürfen.

    Selbstverständlich haben wir uns dem Fall angenommen.


    ist das so üblich? aber wie werde ich dann wissen, was und ob überhaupt etwas unternommen wurde und das wichtigste, wie's dem Hund geht...???


    kennt ihr solche Erfahrungen auch?



    gruss wuschy


  • Ich habe auch einmal einen Fall dem Verterinäramt gemeldet und die haben mir dann von sich aus eine Rückmeldung gegeben, welche Schritte sie eingeleitet haben und sich nochmal für die Meldung bedankt

    Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

  • aber wie werde ich dann wissen, was und ob überhaupt etwas unternommen wurde

    Gar nicht. Datenschutz.


    Nicht erfreulich, aber üblich. Und: Du hast getan, was Du konntest. Ausser direkt den Kontakt mit dem Tierhalter zu suchen.

    Signaturen sind doof! Solche mit Banner erst recht! Aber wer sie nicht mag, hat sie ja ausgeschaltet...
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  • Ist zwar schon ein paar Jahre her, dass bei uns gegenüber einer seinen kleinen Hund in der Wohnung zurückliess während er für 2 Wochen im Ausland war. Das tägliche Geheul hat mich darauf aufmerksam gemacht und habe bei der Repol angerufen. Die versuchten wie sie mir sagten erst den Besitzer zu erreichen.

    2 Tage später klingelte es an meiner Tür und 2 Männer standen mit dem kleinen Hund auf dem Arm vor meiner Tür und bedankten sich - Ich war so froh! Vergessen zu Fragen wer sie den genau seien :) , verstand nur etwas von Tierschutz und vermutlich Vet.amt was das eingeleitet hat...

    (Wie ich im Nachhinein erfuhr, hatte eine Bekannte des Besitzers dem Hund alle 2 Tage Wasser, Futter gebracht und das "Hundekloo" in der Küche gereinigt, was alles war)

  • Anderer seits gehts hier um Datenschutz. Ich meine jeder kömnte erwas behaupten. Richtig finde ich, dass dem nach gegangen wird und wenn sich der Verdacht erhärtet, handeln. Aber es muss ja nicht publik gemacht werden, was nun weiter geschieht. Du wirst ja schon merken, wenn sich etwas verändert.


    Eine gute Bekannte von mir hat einen ähnlichen Fall gemeldet. So weit ich weiss, hat sie keine Rückmeldung erhalten und seitens HH wurde glaub ich leider nichts geändert.


    Larson : unglaublich! Freunde von uns verreisten auch mal für rund 3 Tage und liessen den Hund alleine im Garten. Er hatte einen trockenen Schlafplatz und dann stetiger Frischwasser Zufuhr immer Wasser; 2 mal täglich kam jemand, um sich um den Hund zu kümmern. Ich rief sie dann an und sagte, dass ich ihn zu mir nehme. Das wollte sie aber nicht, weil sie die Sitterin nicht erreichte und nicht wusste, wann sie wieder zum Hund kommen würde. Hätten wir ihn mitgenommen, ohne ihres Wissens, hätten wir bestimmt grosse Probleme gekriegt. Aber ich wusste echt nicht, was zu tun. Der Hund tat mir leid, mitnehmen durfte ich nicht, dann wäre nur eine Anzeige/Meldung geblieben. Ob damit dem Tier tatsächlich geholfen worden wäre, bezweifle ich.

  • Larson : für uns gab es nur 2 Möglichkeiten: Die Freunde anzeigen oder im Moment das akzeptieren. Habe hinter her mit der Kollegin lange gesprochen. Sie sah ein, dass es ein Fehler war. Hätten wir die Sitterin kontaktieren können, wäre alles einfacher gewesen. Dies liegt schon etliche Jahre zurück, und die Halterin hat es eingesehen , dass es ein Fehler war.

  • Wir haben in der Nachbarschaft ein älteres Ehepaar, dass sich damals (vor rund 10 Jahren) einen Welpen dt. Schäfer anschaffte. Sie "erzogen" ihn mit Kneifen, bis er schrie und schlugen ihn mit der Leine, von der der arme Hund sein kurzes Leben nie kam ;( Ich und andere aus der Nachbarschaft haben die beiden beim Veterinäramt und beim Tierschutz hier angezeigt/gemeldet - null Reaktion :cursing: Mit 2 Jahren liessen sie ihn einschläfern - er ist dann auf sie losgegangen...

    Ich hab heute noch eine Wut im Bauch auf beide Ämter, weil sie nichts unternommen haben! Ich hab angerufen, Mails geschrieben und sogar einen eingeschriebenen Brief. Beim Anruf hiess es, ich müsse es schriftlich machen... Aber wie gesagt, beide Ämter haben NIE reagiert, ich hab von beiden nie eine Antwort erhalten und die Leute im Haus, wo das Ehepaar wohnt (und die hatten vor dem mit der Zeit sehr aggressiven Schäfer grosse Angst) haben nie Leute von einem Amt bei denen gesehen... Und ich weiss, dass direkte Nachbarn von denen es auch dem Vet-Amt gemeldet haben, eben weil sie Angst hatten!

    Ah noch nachträglich: ich hab die beiden natürlich auch direkt angesprochen!!! Aber mir eine wüste verbale Abfuhr eingehandelt... Und nein, ich hab sie nicht sofort bös beschimpft!

  • hmmmm, eigentlich fast sinnlos, diese veterinärämter zu kontaktieren, wenn sie eh keine Auskunft geben

    wollen/können, dann weiss man ja gar nicht, haben sie nun etwas getan oder nicht.....schreiben können sie ja alles!

    oder was mich vorallem interessieren würde, ist; wie geht's diesem Hund?


    Ausser direkt den Kontakt mit dem Tierhalter zu suchen.

    ja das habe ich mir schon auch überlegt, nur, dieser typ arbeitet sehr unterschiedlich und ist schwer zu erwischen und jetzt im nachhinein, da ich den Tierschutz schon informiert habe, möchte ich mich natürlich nicht mehr persönlich bei ihm melden :whistling:

    ich schau mal ob ich den direkten Nachbarn (der hat auch einen kleinen Hund) ausfragen kann!


    gruss wuschy

  • Selbstverständlich sollte erst der HH kontaktiert werden. Oftmals ist jener nicht einsichtig.


    wuschy : wenn jeder immer so denken würde, würde ja nichts unternommen.

    Es geht ja nicht darum, dass WIR informiert werden, sondern dass dem Tier geholfen wird.

  • Wobei ich das immer schwer zu sagen finde dass ein Hund nie rauskommt ... ich treff so gut wir nie jemanden an wenn ich spazieren gehe zu Hause ... mit Glück einmal im Monat odr so , vl viele aus dem Dorf habe ich noch nie gesehen und ich wohne echt in nem kleinen Dorf. Und auch wenn ich sehr ländlich wohne fahre ich sehr oft weg um spazieren zu gehen, weil ländlich eben auch sehr wildreich bedeutet ... da wäre ich persönlihc immer vorsichtig wenn ich selber noch nie mit dem Halter gesprochen hätte


    Ansonsten denk ich mal dass das Vetamt auch ans Datenschutzgesetz gebunden ist und da vermutlich eher wenjger details bekannt geben darf oder zumindest eingeschränkt ist und es da auf den einzelnen Mitarbeiter ankommt was preisgegeben wird. Ich hab damals auch nie offiziell erfahren was an Auflagen der Hündin, die Whyona gebissen hat, auferlegt wurden ...

    Grüsse Nathalie mit


    Tarek, Tervueren, 12.11.2014

    Unique, Malinois, 18.05.2018
    Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

  • jetzt im nachhinein, da ich den Tierschutz schon informiert habe, möchte ich mich natürlich nicht mehr persönlich bei ihm melden :whistling:

    ich schau mal ob ich den direkten Nachbarn (der hat auch einen kleinen Hund) ausfragen kann!


    gruss wuschy

    Und warum nicht? Kannst du nicht zu dem stehen, was du getan hast?


    Ich finds schlimm, jemanden zu melden, ohne ihn persönlich kontaktiert zu haben und ohne den Hund jemals gesehen zu haben.......nach dem Motto die Nachbarn haben gesagt und gehört! Woher weisst du, dass der nie raus kann? Stehst du 24 Stunden am Fenster?

  • Wenn du eine Rückantwort haben willst, musst du Anzeige erstatten bei der Polizei. Das heisst aber auch, das dein Name auch dem "Beschuldigten" genannt wird. Das Vet Amt muss und darf Dir keine Rückmeldungen geben, ausser der Angezeigte gibt das frei. Das heisst aber auch, das du mit einer Gegenanzeige wegen Verleumdung rechnen musst, wenn deine Beschuldigungen sich als nicht richtig erweisen.
    Genauso kann es auch die Gegenseite machen, wenn sie wissen wollen, wer sie angezeigt hat. Habe ich auch schon gemacht. Anzeige gegen Unbekannt und dann wurde beim Vet Amt die Daten ermittelt.


    Sorry für mich ist ein "er ist schwer zu erwischen" eine Ausrede. Wenn man den Kontakt wirklich gewollt hätte, hätte es sicher einen Weg gegeben. Ein kleiner Brief mit Absender/Telefonnummer zB wäre ja auch schon ein Anfang gewesen. Aber so gar keinen Kontakt suchen...für mich nicht der richtige Weg.

    Ach übrigens bin ich auch schon 3x angeschwärzt worden, weil Jemand etwas "vermutet", "gehört", "gedacht" hat...ein Besuch persönlich bei uns auf dem Hof hätte keine Minuten gedauert und die Betroffenen hätten gesehen, das diese Gerüchte (und genau das war es) nicht wahr sind. Aber neeee erst mal das Vet Amt informieren. Die müssen kommen, kontrollieren etwas was gar nicht da ist zum Kontrollieren und es werden zig Berichte in zig Ausfertigungen geschrieben. In dieser Zeit hätten sie wahrlich etwas sinnvolleres machen können. Und ja, hier kann gerne das Vet Amt jederzeit unangekündigt kontrollieren kommen.

    Von daher wäre doch der fairste schnellste Weg die direkte Kommunikation...denn solche "Vermutungen" (und das sind es solange es keine Beweise gibt) können auch Kreise ziehen, die echt nicht schön sind.

  • Und warum nicht? Kannst du nicht zu dem stehen, was du getan hast?


    Ich finds schlimm, jemanden zu melden, ohne ihn persönlich kontaktiert zu haben und ohne den Hund jemals gesehen zu haben.......nach dem Motto die Nachbarn haben gesagt und gehört! Woher weisst du, dass der nie raus kann? Stehst du 24 Stunden am Fenster?

    Hahahahaaaa, jaaaaaa ich stehe stundenlang am fenster!

    ich muss mich sicher nicht rechtfertigen. ABER ich weiss mit Bestimmtheit, dass besagter Hund NIE draussen ist ....und es sind keine grüchte von Nachbarn...!



    gruss wuschy