Das Leben nach dem Hundetod

  • Chadie wird durch nichts und niemand jemals ersetzbar sein, das soll er aber auch gar nicht.

    ob Chadie oder ein anderer - ein Hund ist eh nie ersetzbar. Was mich am meisten nervt ist die Bemerkung Aussenstehender : Ah haben Sie einen neuen Hund..... :-( Jeder Hund ist der Nachfolger, oder Nachfolgerin, der vorhergehenden.... und wie andere erwähnten, es gilt vor allem an die guten, schönen Momente zu denken, die man mit dem Vierbeiner hatte. Wir möchten ja eh nicht dass wir VOR dem Vierbeiner diese Welt verlassen... also müssen wir da durch, dass unser Gefährte eines Tages nicht mehr unter uns weilt.
    Irgendwo las ich einmal eine Geschichte, da war ein Hund in den Hundehimmel verreist und irgendwie liess er sein Herrchen oder Frauchen wissen, dass es sein Wunsch, also des Hundes ist, dass ein anderer einziehen darf und sein Körbchen usw nutzen, dass es ihm, dem Hund, nicht gefällt wenn Herrchen/Frauchen weint und das Körbchen leer bleibt.... Da ich immer Tierschutz-Tiere nahm und nehmen werde, ist für mich klar dass es immer einen Nachfolger oder Nachfolgerin geben wird, um einem anderen schutzbedürftigen Tier die Liebe und Pflege zukommen zu lassen die aktuell für Livana gilt.

  • Wahnsinn, wie es manchmal ganz kleine Dinge sind, die alles wieder aufreissen.


    Meistens kann ich ziemlich gut damit umgehen, dass Mairin nicht mehr da ist. Heute morgen dann: Jogurt aus dem Becher in ein Schäleli gelöffelt, wie früher immer gedacht: Ich lass extra ein bisschen mehr drin übrig, Mairin freut's beim Ausschlecken... und plötzlich heul ich eine Viertelstunde.

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Oh, Anne. Da kann ich dir so gut nachfühlen =O. Luna leckt auch immer Joghurt Becher aus. Wünsche dir viel Kraft

  • Meine tun und dürfen es auch...

    Doch Diuni konnte immer am schönsten mit den Augen schielen während sie am Lecken war:smile::nicken:


    Ich habe ja noch Hundis, so fällt es mir heute nicht mehr so schwer (sind nun auch 4,5 Jahre her), am schlimmsten finde ich wenn hier im Forum Jemand ein Hund verliert, dann muss ich an Diuni denken und wie hart es war/ist und heulte gleich los.

    Schon wenn ich nur lese, dass ein Hund krank ist... alt wird, dann mache ich mir Sorgen und denke ,,bitte bitte, lass ihn weiter leben,,

    Obwohl ich viele nicht oder nur wenig kenne, aber durch die Texte, die man so schreibt, stehen einem die Forum-Hundis doch nah.


    Ich hoffe, dass du nach und nach auch weniger trauern musst, du evtl. neue Pläne hast und dich auf andere konzentrieren kannst. :nicken:a020


    Ich war froh, konnte ich nach nur 2 Monaten Diuni-Welpi holen, und hatte ich danach schon ein 2. Hund, der mich zwang einfach weiter zu machen.

    Der erste Hund war in der Sicht extrem weil ich immer wieder ins Leere zur Leine griff, dies ganze 2-3 Wochen lang wenn ich aus dem Haus ging.

    Diuni dafür bleibt mir danach viel mehr in Erinnerung, ihr Verlust schmerzt mich wie mehr (wohl weil alles so schnell ging bei ihr).

  • Mir macht das jetzt schon sehr grosse angst, wenn ich dran denke, auch wenn Winja jetzt erst grad 6 jahre alt geworden ist,

    aber einfach nur schon der gedanke....


    gruss wuschy

  • Ich habe immer wieder so Situationen, egal von welchem unserer Hunde. Auch nach langer Zeit seit dem Abschied. Gerade heute bekam ich eine Erinnerung von unserer Panda welche in der Narkose nicht mehr aufwachte. So ein lebenslustiger lieber Kamerad. Obwohl ich darauf geachtet hatte und vorgängig dem TA und Personal so ins Gewissen gesprochen habe auf zu passen. Es schüttelt mich noch immer oder Tränen laufen.


    Eines Tages werde ich von einem letzten Hund Abschied nehmen müssen. Schon dieser Gedanke ist furchtbar. Ohne diesen wunderbaren Kameraden zu leben wird mir wohl sehr, sehr schwer fallen.


    Wünsche allen die Abschied nehmen mussten, dass der Schmerz doch weniger wird. Vielleicht übernimmt die Vorfreude auf einen anderen kommenden Kameraden den Schmerz etwas.

    Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


    Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

  • facebook sorgt schon dafür, dass ich die zois nie vergessen kann und insbesondere dawn fehlt mir auch noch 3 jahren immer noch extrem. wahrscheinlich ist es bei ihr stärkter, weil es halt schon länger her ist, auch wenn sich das paradox anhört.

    herzliche grüsse conny und jendayi mit nastassja und dawn im herzen

  • Meine Grossmutter hatte fast 50 Jahre lang eigene Hunde. Der letzte war ihr ihr richtiger Seelenhund. Zuerst konnte sie noch nicht loslassen so wurden im hohen Alter von 15 Jahren nochmals 7 Zähne gezogen (entweder gleich einschläfern oder versuchen die Zähne zu ziehen). Sie brauchte 5 Tage bis sie nach der OP das erste Mal wieder aufstehen konnte, im Nachhinein wäre es wahrscheinlich besser gewesen man hätte ihr die OP erspart, es war so schlimm mitanzuschauen und richtig erholt hat sie sich davon nicht mehr. Trotzdem hat sie nachher nochmal fast 1 Jahr gelebt und als es dann so weit war definitiv Adieu zu sagen war meine Grossmutter auch bereit. Sie wollte dann keinen eigenen Hund mehr obwohl wir ihr natürlich geholfen hätten. Das ist jetzt fast 3 Jahre her, mein Grosi ist 85 Jahre alt und geht auch ohne Hund noch täglich ca. 1 Stunde spazieren, ich bewundere sie sehr dass sie trotzdem die Motivation dafür hat:). Mit meinem Sheltie klappt es leider nicht die geht nicht gerne mit ihr mit obwohl sich mein Grosi so Mühe gibt:(.

  • Ich bin einfach froh dass wir nicht 'nur' einen Hund haben... Weil plötzlich ganz hundelos finde ich am schlimmsten. Da fielen wir glaube ich auch in ein riesiges Loch.

  • ich schaue jetzt langsam auch wieder um... auf einmal war der Tag da, da wusste ich, ohne Langnase wird es auf Dauer nicht gehen...

    herzliche grüsse conny und jendayi mit nastassja und dawn im herzen

  • Nachdem ich vor 14 Jahren die Hündin meiner Eltern einschläfern lassen musste, merkte ich sehr schnell, dass ich nicht ohne Hund leben kann. So zog knapp 3 Monate nach ihrem Tod unsere Taiga ein.