Mutterhündin erzieht ihre Jungen

  • cindy

    Hat den Titel des Themas von „Mutterrhündin erzieht ihrre Jungen“ zu „Mutterhündin erzieht ihre Jungen“ geändert.
  • Danke Cindy für diesen Beitrag. Also ich persönlich finde dies zu heftig. Ich erkenne hier absolut keine Mutter Liebe. Aber ich habe auch keine Erfahrung mit Hündinnen und ihren Welpen.


    Wenn ich es mit der Menschen Welt vergleiche, wäre es das gleiche, wenn ich als Mutter meinem Kleinkind drohe und es anschreie, weil es weint, das es hungrig ist und ich sein Fläschen, Essen oder den Busen noch nicht frei habe,

  • Bin im Ausland und die Leitung scheckenlangsam, kann das Video nicht laden. Versuche es dann von Zuhause aus.

    Ich sehe nur, dass es um eine Hündin geht, die zum Säugen wohl zu den Welpen gelassen wird. :noidea:

    Ich sehe zurückgebildetes Gesäuge, was aber normal ist bei den ,,grossen,, Welpen. Grad die vorderen Zitzen bilden sich zuerst zurück und diese sehe ich am Anfang.


    Was dann passiert, sehe ich leider nicht.

    Aber Hündinnen, die langsam ihre Welpen loswerden wollen, was in dem Alter ist, dann können sie schon recht die Welpen abwehren.

    Ich meine, die Welpen sind mit fiesen Zähnchen ausgestattet und wer schon mal gesehen hat, wie Welpen teils an den Zitzen reissen und kauen, kann man sich nicht verwundern wenn die Hündin flüchtet oder den Welpen mal ,,Schimpfe,, verteilt. :pfeifen:

    Da gab es bei uns schon die eine oder andere Hündin, die aufschrie weil die Monsterchen einfach zu grob waren, andere Hündinnen ertrugen es tapfer aber man sah das ,,Leiden,, an ihren Augen an, oder sie wehrten sich mit Schnauzengriff oder kurz die Welpen zu Boden drücken, dann aber liessen sie wieder ran aber wehe sie waren wieder grob, dann gab es wieder eine Korrektur. Und sonst rannte die Hündin davon...


    Aber bin gespannt wenn ich das Video dann sehe ob es wirklich zu viel ist oder nicht.


    Wir hatten auch sehr verschiedene Hündinnen, die einen haben ihre Welpe (vor allem die Rüden) schon ziemlich korrigiert, da kam einer immer wieder drunter, aber waren auch echt die frechen, die sogar die Mutterhündin anknurrte und nach ihr schnappte. Also völlig richtig kriegt der mal ein Tag Privatlektion.

    Wiederum hatten wir Hündinnen, die eher wenig korrigierten aber auch immer sehr aufpassten und wie frühzeitig dazwischen gingen und fein korrigierten. Beispiel war Pyri so eine...


    Jedenfalls gab es kein Unterschied wie die Welpen rausgekommen sind, auch die streng erzogenen erlitten kein ,,Schaden,, :zwinker:

  • inhii : Im Video sind die Welpen in einem Raum, ohne die Hündin, abgetrennt durch ein Absperr-Gitter. Die Hündin wird zu den Welpen gelassen. Diese drängen sich alle zu ihr hin. Sie knurrt diese Kleinen extrem an und schnappt in die Luft (für mich sieht es so aus). So lange, bis die Hunde alle ruhig im Platz liegen und keinen Wank mehr machen.


    Wie schon geschrieben, finde ich dieses Verhalten zu extrem. Die Kleinen machen danach auf mich einen sehr eingeschüchterten Eindruck. Als ich den Film sah, hatte ich richtig Angst, sie würde den Welpen etwas antun (sie beissen) :(


    Wie geschrieben, ich kenne mich zuwenig aus mit Welpen und Hündinnen. Aber ich frage mich, weshalb wird die Mutter (Hündin?) zu den Kleinen in diesen nicht allzu grossen Raum gelassen, so dass sie denen hilflos ausgeliefert ist?


    Vor zig Jahren besuchte ich unsere neue Hündin mit ihrer Mutter. Sie hatten draussen ein Gehege, auf der einen Seite ein Zwinger. Für die Mutter gabs eine erhöhte Schlafstelle, wo die Kleinen nicht hin kamen. Wollte sie Ruhe, so sprang sie dort rauf, und die Kleinen konnten sie nicht erreichen.


    Ich weiss noch, wie meine Mutter begeistert meinte, sie hätte sowas auch gebrauchen können, als wir noch klein waren :)

  • @ Bolotta

    Ich finds komisch, dass die Hündin von den Welpen abgetrennt ist. Allerdings habe ich nirgends das Gefühl sie würde/könnte den Welpis gleich was tun? Wo siehst du das?

  • Also ich find's nicht zu heftig. Und ich habe null das Gefühl, dass die Hündin den Welpen ernsthaft irgendwas tun würde. Und dass sie auch mal abgetrennt ist bei Welpen in dem Alter, auch wenns nur mal zum in Ruhe Versäubern ist, oder einfach mal eine Stunde ohne die ganze Rasselbande, finde ich persönlich normal. Ich weiss nicht, aber ich seh jetzt nichts Schlimmes an dem Video. Sie knurrt mal ordentlich in die Runde, die Welpen beruhigen sich. Ich finde, die ganze wilde Truppe kann ruhig lernen, dass auch mal Pause und kein Gestürme angesagt ist. Es sind ja keine 2-wöchigen Babies mehr, die zwingend auf Dauersäugen angewiesen sind.:noidea:


    Die Mutter von Puka hat die Kleinen in der Zeit kurz vor der Abgabe auch recht gemassregelt, wenn alle mit ihren Tackernadelzähnchen an ihre Zitzen wollten. Sie hat das gar nicht mehr immer toleriert und das dann auch klar durchgegeben, wenn sie keine Lust hatte.


    Ich glaube es heisst sogar, dass sie danach die Welpen wieder etwas hat trinken lassen?


    And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.


  • Ich sehe es ähnlich, die Welpen sind schon recht gross (schätze um die 6 - 7 Wochen?!) und scheinen diese Massregelung auch bereits zu kennen. Der Hündin mal Ruhe gönnen und die Rasselbande zusammen in abgegrenztem Raum zu halten finde ich nichts aussergewöhnliches in diesem Alter

    Es ist nur eine Momentaufnahme, in einem geschlossenen Raum wo die Hündin diesen nicht selbständig gleich wieder verlassen konnte so wie sie vielleicht wollte...Das stört mich etwas, und kann daher ihre etwas deutlicher Ansage nachvollziehen

  • Ich finde es angepasstes Verhalten. Die Hündin war evt. vorher auf einer Versäuberung oder ähnliches, deshalb die Trennung. Vielleicht hat sie in diesem Raum auch kein höheres Podest, wo sie von der Jungmannschaft ausweichen kann. Ebenfalls benötigt sie den Respekt der Jungmannschaft. Sehr schön zu sehen wie nach der klaren Ansage die Welpen Ruhe geben. Ausserdem werden Welpen in diesem Alter bereits zugefüttert. Nicht jede Hündin hat genug Milch bis die Jungen ausziehen. Ob dies bei dieser Hündin so ist, keine Ahnung. In diesem Alter der Welpen können diese auch ein-zwei Stunde ohne Mutter auskommen. Und da habe ich schon Anderes erleben können bei den Arbeitsrassen DSH und CP, gehen die Massregeln mindestens so zu, wenn nicht noch eindrücklicher.

    Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


    Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

  • Ich finde das ein schönes Video, die Hündin benimmt sich vorbildlich. Sie leistet damit sogar bereits Vorarbeit für zukünftige Halter, dass "man" mit Quengeln und Drängeln eben nicht alles sofort kriegt!


    Ein umsichtiger Züchter liefert eine Hündin nicht 24 Stunden den Welpen aus, sondern gibt ihr Ruhe- und Rückzugs-Zeiten, entweder mit erhöhtem Podest oder eben durch Trennung. Das ist auch für Wildhunde und Wölfe völlig normal. Das Muttertier betüdelt die Kleinen nicht dauernd, sondern lässt sie zurück am Bau, um jagen zu gehen.


    Da die Welpen bereits recht gross sind (ich schätze etwa 7 Wochen), beginnt jetzt langsam die Zeit der Entwöhnung. Die spitzen Zähnchen der Kleinen tun der Hündin weh. Sie ist aber nicht grob zu den Kleinen, sondern zeigt ihnen sehr deutlich durch ihre Mimik, dass sie gefälligst langsam und zart vorzugehen haben, wenn sie Bedienung an der Milchbar wünschen.

    Die nächste Steigerung ist dann, dass die Hündin den Welpen verbietet, überhaupt noch zu trinken, denn irgendwann mal ist schliesslich "Schluss!" Ich schätze, diese Hündin steht wohl kurz vor der Entwöhnung für die Kleinen, soooo viel Milch scheint sie gar nicht mehr zu haben.

    :) Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

  • Nun werde ich meine Gedanken zum Video schreiben😊

    Ich finde es super, wie die Mutterhündin der Jungmanschaft durchgibt das die Milchbar nicht geöffnet hat. Wie ich das sehe, berührt sie kein Welpe sondern nur mit knurren, Zähne zeigen und Körpersprache. Und wow, die Welpen verstehen es und nehmen sich sehr zurück👍

    Man sieht auch gut, das 2 Welpen den Stress abschütteln und nachher gechillt sich hinlegen.

    Ich finde das die Welpen hier ganz klar Impulskontrolle lernen und das finde ich super.


    Was ich im Facebook gelesen habe, zu diesem Video war: Das die Züchter dies abschwächen könnten, so das die Hündin so wie die Welpen nicht gestresst wären. Und zwar das man der Mutterhündin einen Rückzugort ermöglichen könnte und das man den Welpen zuerst Futter gibt, bevor die Mutter wieder zu den Welpen kommt.

    Was meint ihr? Hätte das die Situation "entschärft", ist es gut, wenn der Mensch sich immer und überall einmischt?

  • So viel zum Einmischen des Menschen: in der Natur wäre die Hündin auch nicht in einem Raum eingesperrt. Der Mensch mischt sich ja schon ein, indem er die Hündin decken lässt, sie muss auch gefüttert werden und vieles mehr.

    Deshalb fände ich es gut, wenn die Situation durch kleines Handeln entschärft wird.


    Oder was spricht dagegen, dass die Hündin einen Rückzugsort hat, wo sie sicher ist vor den Kleinen? - diese erst zu füttern? Ich habe nämlich auch gedacht, dass die doch bestimmt schon gefüttert werden. Das dient ja allen. Den Kleinen und der Mutter.

  • Schwer zu sagen, da es eben nur eine Momentaufnahme ist mit einer kurzen Sequenz wo gezeigt werden sollte wie sie mit den bald Flügge gewordenen Welpen kommuniziert.


    Stress würde ich es nicht nennen, sondern elementar wichtiges Erlernen der Welpen für die Zukunft. Die Hündin wird sonst bestimmt Ausweichmöglichkeiten/Rückzugsort haben wenn ihr drum ist.

    Ich würde mir eher Sorgen machen, wenn mein zukünftiger Welpe in dieser Zeit, dies wie anderes auch mit den Geschwistern untereinander nicht erfahren/erlernt hätte. Der Mensch sich immer wieder eingemischt/getrennt hätte...

  • Ich würde mir eher Sorgen machen, wenn mein zukünftiger Welpe in dieser Zeit, dies wie anderes auch mit den Geschwistern untereinander nicht erfahren/erlernt hätte. Der Mensch sich immer wieder eingemischt/getrennt hätte...

    Genau das fehlte bei Tabasco. Zwar hat die Züchterin nicht extra getrennt, aber die Mutterhündin durfte sich entfernen und tat dies auch ausgiebig. Nachdem ich später bei anderen Würfen gesehen habe, wie eine Mutter die Kleinen behandelt, wurde mir klar, dass Tabascos Mutter sich zu wenig um ihre Jungen kümmerte. Ob es eventuell an einer etwas schwächeren Bindung wegen des Kaiserschnitts lag, weiss ich nicht.

  • Ich denke man sollte auch die Anzahl Welpen im Wurf berücksichtigen und ob die Mamma genügend und lang Milch hat. Bei den Würfen die ich bei Terrier, DSH und CP anschauen konnte gab es Rückzugmöglichkeiten für die Hündin. Entweder ein Podest, wo die Jungen nicht hinauf konnten im selben Raum oder eine höhere Abschrankung. Und wie erwähnt in diesem Alter können die Welpen auch mal alleine sein. Bei den Würfen welche ich beobachten konnte waren dann nach ein paar Lebenswochen auch die anderen Hunde wie der Vater oder die Tante anwesend welche die Welpen mit erzogen. Anouks Mamma hatte noch viel Milch als wir sie mit achteinhalb Wochen holten. Ihr blieb aber noch ein Welpe der erst später abgeholt wurde. Zugefüttert wird ja auch ziemlich früh mit Brei und danach mit festerem Futter. Entlastet die Mutterhündin vermutlich schon wenn sie erst danach zu den Jungen kommt. Zudem mindestens eine Schüssel Wasser ab ein paar Wochen alter Welpen ist ja auch vorhanden.

    Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


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  • Tabasco , ja das weiss man leider nicht:(

    Hatte die Hündin als Welpe schon diese Erfahrungen selber nicht machen können? Instinktsicher und belastbar? Alter/Reife usw. Faktoren die auch eine Rolle spielen können.