Sterilisation Irish-Setter wann notwendig

  • Hallo zusammen


    Irish-setter sollte man ja wenn möglich nicht kastrieren.

    Jetzt zur Situation: meine Hündin 6,5 Jährig war vor kurzem vor das erste mal scheinschwanger. Dies wurde medikamentös mit Hormonen unterdrückt. Die TA meinte, wenn die Hündin einmal scheinschwanger war, wird sie es wahrscheinlich jetzt immer wieder. (Dies war bei meiner letzten Labradorhündin tatsächlich so)

    Das Risiko ist ja die Gebärmuttervereiterung. Die TA meinte man könnte sie jetzt vor der nächsten Läufigkeit sterilisieren. Das lehne ich aber (noch) ab.


    Wäre es nicht sinnvoller, falls es nach der nächsten Läufigkeit wieder vorkommt mit der Scheinschwangerschaft, es wieder medikamentös zu unterdrücken? Wenn nötig halt nach jeder Läufigkeit?

    Sie hat die Hormone gut vertragen und die Scheinschwangerschaft ging weg.


    Ich möchte aber natürlich auch keine Scheinschwangerschaft unnötig riskieren, einfach weil ich nicht sterilisieren möchte.


    Wieviele Läufigkeiten würdet ihr warten? Ich möchte ja auch nicht dass sie ab einer Gebärmuttervereiterung stirbt, was ja durchaus möglich ist leider.... und das nur weil ich sie nicht sterilisieren will...


    was meint ihr dazu?

  • Jede Hündin wird nach jeder Läufigkeit Scheinschwanger, das ist sie Natur.


    Hatte sie den arge Probleme damit oder weshalb wurde sie medikamentös behandelt?

    Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

  • wie jessy schon sagte; scheinschwanger wird jede hündin und auch wenn die meisten weder plüschis herumräumen noch milcheinschuss haben; ein verändertes wesen haben in der zeit die allermeisten. meine dawn war richtggehend depressiv in dieser zeit und bekam dagegen homöopatische mittel vom TA, bis ich sie mit 6 dann kastrieren liess. das fell (und darum geht es ja beim setter vermutlich auch) blieb wie es war. dies ist vor allem ein faktor bei frühkastra, also vor der 1. läufigkeit.


    bei einer sterilisation würde die hündin weiterhin läufig und alles bliebe wie es jetzt ist, bloss aufnehmen könnte sie nicht mehr. ich denke daher, du meinst nicht ster, sondern eben kastra. ich würde niemals eine hündin sterilisieren lassen.


    wenn die hündin keine überwiegenden probs hat, würd ich die scheinschwangerschaft sicher nicht mit hormonen unterdrücken. wären ihre probleme hingegen so extrem, dass ich das müsste, würde sie kastriert werden.

    wir können aber nicht wissen, in welchem zustand deine hündin ist, ich würde das daher am ehesten mit dem TA (oder ev. der züchterin, die sollte von settern ja am meisten ahnung haben) besprechen.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Wir hatten früher eine Hündin (Cocker), die nach jeder Läufigkeit scheinträchtig war mit Milcheinschuss. Leider hatte sie nach jeder Läufigkeit Knoten am Gesäuge, die operiert werden mussten.


    Genau gleich bei der Springer Spaniel Hündin. Beide mussten mit ca. 9 Jahren wegen Tumoren erlöst werden.


    An deiner Stelle würde ich eine Zweit Meinung einholen.

  • Diuni wurde immer recht scheinträchtig (ab ca. 2 Läufigkeit).

    Ich finde man muss abschätzen was genau ist, wie sie genau regiert, wie krass es ist usw. usw.

    Gewisse HH kriegen ja schon Panik wenn die Hündin sich ein Nestchen baut und gemütlich reinliegt, oder nach der Läufigkeit träger wird:pfeifen::zwinker:


    Bei Diuni war so:

    Läufigkeit ganz normal, danach gemütlicher (im Sport ca. 50% an Tempo), lag mehr rum usw. aber immer noch motivierbar etwas zu tun, einfach das Tempo war nicht mehr so da.

    Um die Geburtszeit wurde es dann recht stark: von einer Stunde auf die Andere starkes nesteln, alle Plüschies sammeln und sie an ihren Bauch drücken, selber an die Zitzen gehen mit lecken und dran nagen bis sie teils blutig waren, jammern, winseln, heulen... vor allem in der Nacht. Nicht mehr so gerne raus wollen, hinterher kriechen und der Heimweg fast davon rennen (musste dann teils wegen dem an die Leine, weil sie sonst heimgerannte wäre), draussen unruhig und wenn an Anlässe wollte sie immer ins Auto.

    Milchproduktion so dass man Tropfen auf dem Boden fand...

    Dies ca. 3 Wochen...


    Einzig was nie war: Keine Zitzenentzündungen, keine Vereiterungen, keine Aggressionen gegenüber Hund oder Menschen (gibt Hunde die verteidigen dann ihr Nest und beginnen zu beissen). Dies waren für mich die Gründe warum ich nicht kastrierte.


    So behandelte ich Diuni je nach dem... ca. bis 4 Jahre konnte ich es noch mit Ablenken, kühle Wickel usw. überstehen. Dann wurde es einfach heftiger und so unterdrückte ich es jeweils mit Galastop (also Hormonen), jeweils 3-5 Tage, dann war das gröbste durch und der Rest verschwand noch so. Sie sprach gut drauf an und hatte Null Nebenwirkungen. Machte ich über Jahre so...


    Für mich wäre Scheinträchtigkeit kein Kastrationsgrund sofern die Zeichen nicht ins Extreme kippen und oben erwähnte Punkte zeigen.


    Ob nun eine Gebärmuttervereiterung wegen der Scheinträchtigkeit kommt, oder ob man dem Hund Hormone gibt, oder weiss ich warum... ist doch noch immer eine Lotterie.... :noidea: Ja, Diuni hatte dann irgendwann eine Entzündung.... aber andere Hündinnen haben es auch und werden nur leicht scheinträchtig oder gar nicht, dass wir HH es merken. Also ich schiebe es ganz sicher nicht auf ihre Scheinträchtigkeiten :nönö: sondern einfach auch Pech gehabt.


    TA sagen auch, dass eine Hündin nicht mehr wird, wenn sie mal Welpen hatte. Stimmt auch nicht, weil Pyri hatte seit dem gerade nun stärkere Scheinträchtigkeiten. :zwinker:


    Im Übrigen: Diuni wurde bei der Ops nicht komplett kastriert, man vergas ein Eierstock und sie wurde auch nach der Kastration wie Läufig plus scheinträchtig (einfach ohne Blut aber mit Milch wie zuvor usw.:pfeifen:). Dafür blieb ihr Fell schön:zwinker:

    Dann behandelte ich ihre ,,Läufigkeiten,, usw. pflanzlich was im Fall super half.

    Nur paar hochpotente Globuli (aber natürlich vom Spezialisten verordnet usw.) und um die Geburtszeit gab ich ihr Himbeerblättertee für ca. 3-4 Wochen. Das ,,reinig,, alles und somit kann man eine Gebärmuttervereiterung etwas ,,vorbeugen,,

    Ach ja, Petersilie hemmt die Milchproduktion, machte ich bei Diuni...

    Man müsste aber den Hund an diesen Geschmack gewöhnen und einfach ins Futter tun, damit man dann auch um diese Zeit genug reinstopfen kann:zwinker:, weil so eine kleine Handvoll sollte es dann pro Tag schon sein damit es genug wirkt. Und das paar Tage vorher schon anfangen, schadet ja nicht und hat Vitamine drin:nicken:

    Und ja keine Milchprodukte um diese Zeit:nönö: 


    Ich würde also heute bei Hündinnen die stärkere Scheinträchtigkeiten zeigen zur Homöopathin gehen:nicken:

    Himbeerblättertee (Gebärmuttervereiterung) plus Petersilie (gegen Milchproduktion):good:

  • Wenn die Probleme deiner Hündin Hormonbedingt ist, hilft eine Sterilisation gar nicht (da wird ja nur der Eileiter durchtrennt um Schwangerschaften zu vermeiden).

  • Ich schliesse mich ganz Connys Meinung an. Ich habe/hatte schon drei Hündinnen und jede wurde scheinträchtig, allerdings unterschiedlich. Meine jetzige Hündin Quirine wird auch im hohen Alter von über 14 Jahren immer noch läufig und gerade jetzt ist sie wieder schlimm scheinträchtig. Sie frisst schlecht und ist depressiv. Allerdings habe ich gute Erfahrungen mit meiner Tierärztin gemacht, die mir für Quirine die passenden Globuli schickt, welche die Folgen der Scheinträchtigkeit lindern. Ich würde meine Hündin keinesfalls hormonell behandeln lassen, sondern dann eine Kastration ins Auge fassen.

    :winke: Grüessli Ruth mit Quirine

  • ja meine kastration.


    sie hatte starken milcheinschuss.

    sie verteidigte ihr nestli.


    aber abgesehen davon war sie normal..


    ok ich werde die genannten präparate probieren hoffentlich klappt das.

    ja bei den settern wegen der fellveränderung, wobei ich das hald in kauf nehmen müsste weil mir ihr wohlbefinden wichtiger ist als ihr schönes fell.

  • was heisst verteidigen vom Nestchen?

    Also krass, auf dich bezogen?


    Bei meinen muss ich die Plüschies wegräumen, weil wenn der nicht scheinträchtige Hund spielt und rumquietscht, der scheinträchtige Hund seine Welpen schreien hört und es unnötig Spannung geben würde:pfeifen:. Bisher passierte nie was, aber man merkt schon extrem wie es den scheinträchtigen Hund stresst, sie winselt dann dem spielendem Hund hinterher und will ihr Welpi retten.


    Aber wenn mein Hund auf mich gehen würde, weil ich beispiel vorbeigehe oder etwas das Bettchen zurechtrücken will, dann fände ich es krass (oder würde halt selbst die Bettchen wegräumen).


    Würde aber trotzdem nochmals ein Versuch machen mit pflanzlichen Mittel, die müsste man aber im Voraus geben. Also jetzt schon Jemand suchen und Problem besprechen. Bei Diuni musste ich Anfangs Läufigkeit die ersten Mittelchen geben damit es dann um den Geburtstermin gar nicht erst so ausgebrochen ist. Es waren bei Diuni nur 1-2 Gaben bei Läufigkeit und dann bei Beginn der Scheinträchtigkeit, jeweils andere Mittelchen.


    Würde dies nicht helfen, dann würde ich erst zum letzten Mittel greifen (Hormone) und dann ist es wirklich die Frage wie es weiter geht. Ob jeweils 3 Tage Mittel reichen oder ob die ,,Spinnerei,, (grad das Verteidigen) länger geht.

    Für mich wäre das Verteidigen das Schlimmste, weil der Hund dann auch recht gestresst ist, ich meine schlussendlich geht der Hund auf sein Besitzer los:sad:.

    Dies zeigten meine zum Glück nie, weil damit hätte ich echt Mühe und dann wäre sogar bei mir eine Kastration nicht mehr ausgeschlossen.


    Kann das mit dem Fell gut verstehen:nicken:, meine Rasse wird auch unmöglich was das Fell angeht. Totale Katastrophe... hatte ja ein kastrierter Hund aber auch erst so mit 8 Jahren, das Fell war echt krass und da leidet der Hund auch. Die Unterwolle kriegte man überhaupt nicht mehr raus, das Grundfell wurde um 10-20cm länger, ganz dicht... ich habe es dann geschnitten und Bauch rasiert damit der Hund im Sommer nicht ,,kaputt,, geht.


    Viele (die sich nicht Auskennen oder das Problem noch nie erlebt haben) tun es immer ab, als würde man nur wegen Schönheit nicht kastrieren:nönö::bad:.

    Aber so ist es nicht, darum kastriere ich nur in der Not, wenn Anderes nicht mehr hilft.

  • Hoi Zäme,

    Bestimmt setzte ich mich jetzt in die Nesseln.

    Nala ist auch kastriert, doch das mit dem Fell war reine Glücksache, es hat sich nicht gross verändert, obwohl mich die Klinik darauf hingewiesen hat, müssen Sie auch.


    Doch die Scheinschwangerschaften medikamentös behandeln ist bestimmt absolut keine "gesunde" Variante.


    Ich kenne zu viele Hündinnen die Vereiterungen bekamen, ganze Zitzenleisten entfernt werden mussten, die dann trotzdem verstarben weil der Krebs schon gestreut hat.


    Natürlich kann ich meinen Hund nicht generell vor Krebs schützen.

    Doch ich habe diese Variante gewählt um meine Hündin vor diesen Tumoren zu "schützen"

    Nala war einmal Läufig und sie hatte Milcheinschuss der sich verhärtet hat.

    Grüsse Brigitte mit Nala.
    Ewig im Herzen Aemy.

  • Grad kürzlich hatte ich eine Diskussion mit einer HH. Ich fragte sie beiläufig, ob ihr Hündin denn kastriert sei. Fast entrüstet meinte sie, auf jeden Fall, etwas anderes käme für sie nicht in Frage. Ich meinte nur, ich hätte Taiga damals und nun auch Luna nicht kastriert. Für mich hätten die negativen Argumente überwogen. Fast provokativ meinte sie, das stimme alles nicht. Sie hätten schon sehr viele Hündinnen gehabt, die alle kastriert gewesen wären, und keine hätte deshalb irgendwelche negativen Veränderungen gehabt. Was ich mir eigentlich denke. Frauen nähmen auch die Anti-Baby-Pille, das sei auch gegen die Natur.


    Mich ärgerte es, dass sie mich behandelte, als hätte ich etwas "Schlimmes" getan. Ich verurteile niemanden, der sich so oder so entscheidet. Luna ist nun 6 Jahre alt und hatte noch nie Probleme. Einzig im Moment wieder mit dem Magen, was jedoch nichts mit den Hormonen zu tun hat.

  • Bella war frühkastriert und litt schnell sehr stark an Inkontinenz

    Zelda ist nach der ersten Läufigkeit kastriert und hatte mühe "erwachsen" zu werden

    Somit steht bei zwei Kastrationen, zweimal ein bereuen im Raum.

    Meine Ferienhündin wurde spät kastriert, mit glaub ich 4 Jahren, da gab es keinerlei Veränderungen. Sie litt aber an einer art von PMS ? Kann man dem beim Hund so sagen? Und das besserte sich nie. Die Kastration hat die "PMS" gestoppt und sonst hat sich nichts verändert :thumbup: Die Hündin war aber zu dem Zeitpunkt schon ziemlich fertig entwickelt - körperlich und mental.


    Miyu ist nicht kastriert und hatte letztes Jahr eine sehr heftige Scheinträchtigikeit und danach pendelte es sich wieder ein. In 2-3 Wochen kann ich sagen wie es nun jetzt ist, aber ich bin froh hab ich nach dieser heftigen Scheinträchtigkeit nicht umgehend kastriert, da es sich eben wieder einpendelt. Wenn nicht, wäre natürlich das wieder ein Thema. Rein das Verteidigen hatte Miyu auch, das sehe ich aber ehrlich gesagt eher als Konfliktsituation und nicht rein Hormonell. Miyu sah ihr Plüschies und co als Ressource und hat diese auch mal geglaubt verteidigen zu müssen, einfach auch weil sie allgemein ein Ressourcen Problem hat. Das haben wir völlig unabhängig von der Scheinträchtigkeit trainiert. Wie bei Futter und allgemein Spielzeug haben wir es stück für stück trainiert und nun ist das überhaupt kein Problem mehr, im Gegenteil, sowohl bei der übermässigen als auch bei allen leichten Scheinträchtigkeiten (die ja dazugehören) bringt sie uns "ihre" Welpen und zeigt sie uns.

  • Um Tumore vorzubeugen (warum ja viele überhaupt kastrieren... abgesehen, dass es halb bequemer ist wenn man nicht aufpassen muss und ,,Dreck,, in der Wohnung hat) funktioniert nur wenn die Hündin frühkastriert wird, also vor erster Läufigkeit.... danach zählt das Argument nicht mehr:nönö:,


    Und der Vergleich von wegen Anti-Baby-Pille hinkt ja gewaltig, da hat die HH, die argumentieren wollte, nicht viel überlegt. :pfeifen::zwinker:

    Die Pille der Frau sind zugeführte Hormone, die Frau ist ja nicht kastriert worden. Somit könnte man höchstens eine Hormongabe für Hunde damit vergleichen. Sei es eine Spritz um die Läufigkeit zu verschieben, sei es eine ,,Abtreibungsspritze,, oder halt eben um den Milcheinschuss zu stoppen.

    Diese verschiedenen Hormongaben setze ich gleich mit Pille, Pille-Danach usw. usw. Alles auch nicht gesund aber trotzdem haben wir Menschen die Grundhormone in uns, welche mit diesen Zugaben halt verändert werden.

    Also müsste man dem Fall der Vergleich so machen: Ein Kind-Teenie wird ausgeräumt (Komplett) und nun soll sich Körper und Charakter ohne diese natürlichen Hormone entwickeln. :pfeifen: viel Glück und Spass damit. Würde mich interessieren wie diese Menschen am Ende aussehen und sich entwickelt haben:noidea:


    Fell: Ja, kann gut gehen oder auch nicht... je nach Rasse eher nicht. Dies ist für mich aber kein Hauptgrund einen Hund nicht zu kastrieren, für mich stehen Entwicklung, Reifung, Körperliche Entwicklung an erster Stelle.

    Aber das Fell kann den Hund in kastrierter Form echt beeinträchtigen. Und ich sah noch kein Eurasier, der normales Fell hatte und kastriert ist. Grad bei Hündinnen ist es extrem.


    Schlussendlich muss jeder selber überlegen, abwägen usw. Sich aber bitte auch über negative Auswirkungen informieren und nicht nur das was sie TA sagen (Fell, ist das kleinste negative)...

    Unsichere Hunde beispiel würden bei mir niemals kastriert, das verschlimmert sich danach, da auch das männliche Hormon genommen wird.

    Und auch mal etwas im Internet lesen: Schilddrüsenunterfunktion (vor allem bei Rüden), Knochendeformationen (weil sie sich nicht richtig entwickeln können) bis zu Knochenkrebs werden extrem gesteigert bei Frühkastrierten... Also will man die Tumore, die evtl. im Alter kommen könnten ausschalten, dafür riskiert man Krankheiten, die schon viel früher kommen könnten.


    Mich ärgert es einfach wenn man nur die eine Seite sieht, sich über die andere Seite nicht informiert aber weiss ich wie seine Seite vertritt und die Anderen fast als Deppen da stehen lassen will :bad:

    Ich weiss um beide Seiten und ja, die gewissen Argumente sind auch für mich verlockend, eine Kastration zu befürworten, aber die negativen Sachen überwiegen für mich im Moment doch noch sehr, darum bleiben meine Hunde alle intakt sofern sich nichts gesundheitliches aufdrängt, das eine Kastration nötig würde.

  • Unsere Schäfermixhündin haben wir damals schon mit 8 Monaten kastriert. Man wusste es nicht besser und machte einfach das was der TA empfohlen hat. Ich weiss ja nicht wie sie sich sonst entwickelt hätte aber sie blieb irgendwie immer sehr "kindisch" und war bis am Schluss mit 16 Jahren sehr verspielt.


    Unsere Yorkiehündin hatte mit 11 Jahren 5 Mamatumore die wir entfernen mussten. Bei einem 1.5 kg Hund nicht gerade toll wenn der halbe Bauch aufgeschnitten wird. Danach hatte sie noch eine Gebärmuttervereiterung wo sie notfallmässig kastriert werden musste. Sie litt extrem und sie tat uns so leid und wir sagten uns dass wir sie nicht mehr operieren werden wenn sie irgendwas hat. Zum Glück hatte sie dann bis 15 jährig nichts mehr. Also uns wurde gesagt dass es nach einer Kastration keine Mamatumore mehr geben kann? Damals sagte ich mir dass ich eine nächste Hündin kastriere weil im hohen Alter ist es wirklich nicht toll.


    Meine Sheltiehündin habe ich aber nun auch nicht kastriert. Sie ist 3 jährig und hat keine Probleme mit der Läufigkeit. Zudem habe ich Angst da sie eher ängstlich ist dass sich das noch verstärkt und das sie noch mehr Fell bekommt.

  • June wurde im Januar Kastriert, da sie eine Zyste in der Blase hatte und Veränderungen in der Gebärmutter hatte.
    eigentlich wollte ich ja nur die Blase machen lassen.
    Aber June war ja immer scheinschwanger... ca. 2 Monate nach der Läufigkeit bekam sie Milcheinschuss und war teilw. auch im verhalten ,,schwierig,, ich habe das schon länger überlegt sie Kastrieren zu lassen, aber sie war ja im Zuchtrecht gekauft.
    ausserdem waren meine Finanziellen mittel nicht gerade gut :-( 

    Lane ist jetzt gerade Läufig und wird danach gleich Kastriert.
    ICH will das so und da muss mir niemand schräg kommen!

    meine Kollegin hat alle ihre Hunde immer mit 6mt. Kastriert.
    heisst nicht das ich das gut heisse, aber ich würde sie deswegen nie verurteilen! den Hunden geht es bei ihr super.;)





    Kira, 20.01.2003 - 09.02.2018 für immer im <3zen

    June, 19.01.2012

    Lane, 07.05.2018


    ,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

  • Ja, die Irish Setter neigen zu Fellveränderung nach der Kastration, wobei klar Gesundheit vor Optik kommt. Was ich aber noch erwähnen möchte: Gerade bei grossen Hunden ist mit der Kastration die Gefahr von Inkontinenz da. Das wäre mir ein wichtiger Grund, wirklich nur bei gesundheitlichen Problemen zu kastrieren.

  • Honey wurde ja auch sehr früh kastriert, im Tierheim. Da war sie wohl knapp 4 Monate alt. Honey ist immer noch in gewissen Situationen 'unreif'. Ihre Zähne sind ähnlich wie Milchzähne. Wenn ich mit Luna vergliche, die 'richtige' hat. Honey ist über 5 Jahre alt.


    betti86 : ich lese nirgends, dass du eine Rechtfertigung angeben musst, weshalb DU deine Hündin kastriert hast =O


    Ich persönlich verstehe nicht, dass der "Dreck" als Grund abgegeben wird. Die HH meinte kürzlich, dann müssten die armen Hunde so lange an der Leine laufen :/. Was ist denn mit All diesen Hunden, die (fast) immer an der Leine sein müssen, da sie wegen ihres Jagdinstinkts nicht abrufbar sind? Sind das auch arme Hunde? Luna ist an absehbaren Stellen während der Läufigkeit frei. In die Ferien gehe ich auch unabhängig von ihrem Zyklus. Auch ich möchte mich nicht rechtfertigen, weil ich NICHT kastriere :(

  • Ja, die Irish Setter neigen zu Fellveränderung nach der Kastration, wobei klar Gesundheit vor Optik kommt. Was ich aber noch erwähnen möchte: Gerade bei grossen Hunden ist mit der Kastration die Gefahr von Inkontinenz da. Das wäre mir ein wichtiger Grund, wirklich nur bei gesundheitlichen Problemen zu kastrieren.

    gilt laut meinem TA nicht für jede rasse gleich, beide barsois wurden nicht inkontinent (also nastassja am schluss stuhlinkontinent, aber das hatte natürlich eine andere ursache), aber labis kenne ich grad mehrere und laut TA sei es beim boxer zb. schon fast vorprogrammiert. ich finde grundsätzlich, kastriert wird, wenn ein massives problem besteht, das durch eine kastra behoben werden kann oder mit grosser wahrscheinlichkeit behoben wird. gerade barsois neigen zu knochenkrebs, eine kastra verstärkt dies. ich habe es mir wirklich dreimal überlegt vorher... das fell war bei beiden nach wie vor sehr schön und unterschied sich rein äusserlich nicht von intakten (nur der haarwechsel veränderte sich).

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Der TA meiner Mutter sagte bisher bei einer Hündin ganz klar, Nicht kastrieren! Anscheinend hätte diese Hündin eine ,,steile,, Scheide usw. und da wäre eine Inkontinenz vorprogrammiert (fand er raus als sie wegen dem Decken die Hormone bestimmen lies und ein Abstrich gemacht werden musste).


    Es muss sich ja überhaupt Keiner rechtfertigen, weder auf die eine noch andere Seite.

    Nur hörte ich noch Keiner ein HH beschimpfen, weil er seine Hündin oder Rüde kastrieren lies:noidea:. Aber schon oft wurde ich doof angemacht, weil meine Hündin intakt ist :pfeifen:.

    Als erstes kommt die Frage:

    Sind es Zuchthunde?! Und wehe es kommt ein ,,nein, mit ihr züchte ich nicht,, Uiuiui, dann bekommt man was zu hören.

    Man könnte glatt meinen, dessen Hunde sind vom Storch gebracht worden:pfeifen:...


    Meine Mutter sagt nur noch: Gott sei dank war mal eine Hündin läufig, sonst hätten sie ja kein Hund...

    Dann ist Ruhe und sie laufen weiter:zwinker:.


    Ist eigentlich krass, wenn man sich rechtfertigen muss.

    Ich habe auch nicht das Bedürfnis Jemanden überzeugen zu müssen, warum sie den Hund intakt lassen sollen. Ist nicht meine Aufgabe:nönö: (werde ich gefragt, äussere ich meine Erfahrungen und meine Meinung, was die Leute daraus machen, ist mir so ziemlich egal...

    Es wäre einfach schön wenn Jeder sich frühzeitig darüber informiert um sich selber eine Meinung zu bilden.

    Nicht das sie einfach tun, weil ein TA es nun sagt (wo möglich dann noch unter Zeitdruck kommt, weil man es ja gerade jetzt machen muss usw.), und danach motzt über Sachen, die als Veränderung des Hundes an oberster Stelle stehen.

    Dafür habe ich dann kein Verständnis:nönö:.