Erster Hund, welche Rasse ? Gibt es einen "passenden" Anfängerhund für uns ?

  • Hallo Zusammen


    Danke für die Kommentare.

    Ich wollte euch darüber informieren, dass ich eine Freundin habe die einen Hund besitzt.

    Mir kam die Idee zu fragen, ob es möglich wäre jetzt in den Sommerferien mit Ihr & Ihrem Hund spazieren zu gehen. (mit den Kindern natürlich auch).

    Sie findet es super, dass ich so detailiert versuche alles über Hunde zu erfahren.

    Ich hoffe sehr, dass uns diese einigen Spaziergänge & Ihre Erfahrungen von über 30 Jahren uns helfen werden bei der Entscheidung, ob wir uns einen Hund anschaffen oder nicht.

    Gerne dürft auch Ihr uns weiter beraten und eure Erfahrungen mit uns teilen.

    Wir schätzen dies sehr.

    Vielen Dank ☺️

  • Fabii92


    Weil meine Hündin wieder mal was Unheil aufgelesen hat und wiedermal gesundheitliche Probleme zeigt, möchte ich noch einen Argument zeigen, der manchmal auch gegen die Haltung eines Hundes in einer kleinen Familie spricht.


    Sicher will ich keine Spielverderberin sein, Hunde sind im Leben von Menschen bzw. von Kindern bekanntlich eine grosse Bereicherung, aber es kann auch Probleme geben, die wirklich zu schaffen geben. Natürlich kenne ich auch Hunde, die selten krank sind. Aber genau so viele, die Probleme haben. Wir leben nämlich in einer ausgesprochenen Hundegesellschaft; es gab noch nie soviel Hunde wie diesen letzten Jahren, aber auch noch nie soviele Hundekrankheiten.


    Wenn unseren kleinen Vierbeiniger krank sind kann einem schon extrem viel belasten. In einer Familie mit so kleinen Kindern erreicht das noch mehr unheimliche Proportionen und verlangt viel Kraft und Nerfen.


    Daher möchte ich auch zeigen, dass andere Tierarten für Kindern sehr bereichern sind. Ich würde jede Familie raten einen Tier zu halten. Aber für jedes Tier sollte die Kinder grösser sein - so ab 10 Jahren.


    Andernfalls würde ich "Fabii92" raten mal die Rubrik "Sörgeli & Ängstli" in diesem Forum zu lesen und sich danach noch ganz gut zu überlegen. Die Kindern können jetzt schon darüber informiert werden, wieso sie noch einwenig Geduld haben müssen, wieso einen Hund nicht nur angenehm sein kann; sie werden das sicher verstehen.

  • also ich sehe das anders als Elia, habe ja selber eine 2jährige Tochter und einen Hund. Und das klappt absolut problemlos. Sie weiss ganz genau, wie man auf einen Hund zugeht, wie man ihn streichelt, dass er nicht beim Fressen gestört werden soll etc. Gleiches bei den Katzen. Und mein Hund macht nicht nur Spaziergänge, ich bin auch mehrmals pro Woche auf dem Hundeplatz.


    Und die Kinder der TE sind ja bereits in einem Alter, in dem sie in den Kindergarten bzw in die Schule gehen, dh am Morgen ist sicherlich ausreichend Zeit für einen Hund. Ich weiss einfach nicht ob ein Welpe in die Lebenssituation passt, ein erwachsener, sauber sozialisierter und bereits grunderzogener Hund könnte wesentlich einfacher sein.

  • Oh ja in diesem Fall bin ich auch total deine Meinung, aber nicht alle Kindern sind so. Wir haben in unserer Familie auch verschiedenen Charaktere. Auch Familie mit Hund und Kleinkind. Aber wenn wir mal ein Familienfest haben sehe ich unter den Kindern auch Differenze wie sie mit Elia (z.B.) umgehen, auch wenn man es erklärt hat.


    Mit Kleinkindern ist es so weit gut, wenn der Hund keine grosse Probleme macht. Wenn nicht kann es aber ziemlich unangenehm sein für Alle - vorallem auch für den Hund selbst.

  • klar sind nicht alle Hunde und Kinder gleich, aber ich glaube fast, es ist einfacher, wenn die Kinder es von möglichst klein an lernen, wie mit Tieren umzugehen ist und dass es keine Spielzeuge sind. Logisch klappte das bei uns auch nicht von Geburt an reibungslos, aber das ist meine Verantwortung als Mutter und Hundehalter, dafür zu sorgen, dass mit dem Hund sauber umgegangen und sie nicht bedrängt wird. Ich bin dafür verantwortlich, dass der Hund nie das Gefühl hat, sich wehren oder gar das Kind erziehen zu müssen. Genauso wie ich dafür verantwortlich bin, dass der Hund ausgelastet ist. Ein Kind kann diese Verantwortung gar nicht übernehmen. Und ich finde es eigentlich auch gut, lernt meine Tochter von klein auf, dass nicht nur ihre Bedürfnisse sondern auch die von anderen (in dem Fall des Hundes) zählen.

  • Hallo Zusammen


    Ich muss mich korrigieren bezüglich einer Aussage.

    Mein Mann hatte als Kind keinen Jack Russel, sondern einen Fox Terrier glatthaar.

    Hat jemand Erfahrungen mit dieser Rasse ?

  • Es gibt verschiedene Hundetypen

    Als Beispiel (es gibt mehr)

    Jagdhunde

    Hütehunde

    Gesellschafts- und Begleithunde

    Schlittenhunde

    und einige mehr.


    Diese Typen sind im Grundwesen als grobe zusammenfassung anders.


    Der Fox Terrier ist eher noch ein Ursprünglicher Jagdhund und auch von dem Typ plus eben ein Terrier.

    Das gibt ihm gewisse Eigenschaften und damit muss man sich gut auseinander setzen.

    Wenn es einem liegt, sind Jagdhunde spannende Begleiter.


    Fox Terrier sind zu ihrer Familie sehr loyal und freundlich. Draussen aber furchtlos und auch bisschen selbst überschätzend, mit erhöhtem Jagdtrieb und auch ein Stückweit Wachtrieb.


    Fox Terrier sind schon noch ein Stück mehr arbeitshund als manch Jack Russel, dort gibt es auch Zuchten die speziell auf Familienhund Züchten während Fox Terrier, Fox Terrier sind.

  • Danke magi! Die Übersicht wollte ich auch noch teilen.


    Für Neueinsteiger empfehle ich sonst immer auch gern das Buch "Partnerhunde" von Katharina von der Leyen. Dort werden die Rassen eher nach Typen eingeteilt, die dann quasi zum Menschentypen / den Wünschen des Halters passen (grobe Einteilung der Menschen in Kopf / Herz / Hand Typen, also Denker / Fühler / Macher). Eventuell könnte euch das als Anhaltspunkt helfen.


    Der Foxterrier wird in dem Buch als Hund mit sehr viel Energie und Jagdtrieb beschrieben. "Er ist überhaupt kein Schosshund, sondern braucht einen energischen Besitzer, der sich auf keinen Fall von dem kleinen Komiker um den Finger wickeln lässt."

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Ok.

    Danke für die Infos.

    Das dachte ich mir schon mit dem Jagdtrieb..erlebte ich beim Hund von meinem Mann leider nicht so viel, da er dazumals 12 jährig war..mein Schwiegervater hatte viel Bergläufe gemacht und beim Training den Hund mitgenommen, deshalb war der Hund auch am Abend immer "ruhig".

    ich gehe zwar gerne spazieren, bin aber auch froh wenn es nicht mehr als 3h täglich sein müssen ! (hoffe ihr haltet mich jetzt nicht für faul..)

  • Also, 3 Stunden täglich bin ich mit meinem Australian Shepherd auch selten gegangen ;-) Und das ist eine Arbeitsrasse ;-)


    Spaziergänge allein (also Auslauf) lasten die meisten Hunde nicht aus, da kann man noch so lange gehen. Es gibt schon so Laufspezialisten wie Huskies und so, die wirklich die Bewegung brauchen, aber für die meisten heisst "Auslastung" was anderes. Je nach Rasse muss man schon bereit sein, den Hund sonst noch zu beschäftigen, also zum Beispiel Tricks mit ihm einüben, Schnüffelspiele spielen, einen Hundesport machen, ein lustiges Training besuchen, wo man diverse Übungen macht (viele Hundeschulen bieten sowas wie einen "Familienhundekurs" oder so an). In die Hundeschule geht man auch nicht nur für die Erziehung, sondern v.a. später dann eigentlich mehr für die Beschäftigung.


    Hunde sind schlaue Tierchen und die meisten von ihnen wollen auch was zu denken, eine "Aufgabe" haben, nicht nur Kilometer abspulen. Also wenn wir hier von Auslastung sprechen, meinen wir nicht nur die Spazierzeit. "Viel Auslastung" heisst nicht automatisch "stundenlange Spaziergänge".


    Wenn ihr so intensiv nach Rassen sucht, ist denn die Entscheidung eigentlich gefallen, dass ihr einen Hund haben möchtet?

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Anne

    Hat den Titel des Themas von „Erstes Hund welche Rasse ? Gibt es einen "passenden" Anfängerhund für uns ?“ zu „Erster Hund, welche Rasse ? Gibt es einen "passenden" Anfängerhund für uns ?“ geändert.
  • Nein wir haben uns noch nicht entschieden. Wir werden uns min. noch bis Ende Sommerferien mit der Entscheidung Zeit lassen.


    Bezüglich der Beschäftigung:

    Wir haben einen grossen Garten. Müssten diesen aber einzäunen. Aber man könnte gut Spiele und Aufgaben mit Ihm machen.


    Wir suchen immer noch;


    - Hund mit wenig Jagdtrieb

    - familiengeeignet

    - max. 2 1/2h Spazieren gehen. (Spielen im Garten nicht eingerechnet)

    - ausgewachsen ca. 35-45cm gross

    - wenn möglich kurzhaar Hunde


    Gerne dürft Ihr auch Fotos verlinken, mit Hunden die Ihr denkt, diese könnten passen.


    Vielen Dank 😁

  • Elia wäre der ideale Hund für eine Familie. Sie hat alle obgenannte Eigenschaften, liebt Kinder über alles.


    Sie war zwar die ersten Jahren nicht gesund, aber sie ist die einzige von Wurf, die solche gesundheitliche Probleme hatte. Vielleicht weil sie als Prager Rattlerin viel zu gross geraten ist. Ich weiss auch nicht wieso; die Rasse ist sonst als ziemlich robust bekannt.


    Dennfalls würde ich eine Pinscherart empfehlen, auch wenn sie oft Kläffer genannt werden. Das stimmt nämlich nicht so ganz. Sie sind sehr intelligent und verstehen sofort, wenn etwas nicht passt. Man kann sie also entsprechend erziehen. Wachhunde bleiben sie aber immer.


    Es gibt noch der Ratanero aus Mallorca, der grösser ist als einen Prager Rattler. So einer kenne ich auch, er passt auch sehr gut zu den Kindern, ist extrem geduldig und robuster noch als einen Pinscher. Siehe unter Google: Ratanero Majorca. Leider aber FCI nicht anerkannt.

  • Kennt Ihr den Bostonterrier ? Kurzhaarig und Mittelgross. Ich habe früher jeweils einige auf der Spazierrunde angetroffen. Beeindruckende Hunde.

    Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


    Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

  • Nein. Ich finde die Haare sogar angenehmer zu entfernen als zB die Haare vom Ridgeback meines Kollegen. Aber haaren tun sie schon, besonders im Fellwechsel.

  • Wir haben einen Sheltie, hat aber langes Haar☺️


    Ansonsten vielleicht:

    - Kromfohrländer

    - Kooiker

    Vom Kooiker würde ich sehr abraten als Anfänger und Familie. Das sind sehr sehr sehr sensible Hunde und ich würde ihn mitnichten als geeignet für Anfänger bezeichnen.

  • Hallo Zusammen


    Ich mache hier ein neues Update ☺️

    Also wir haben entschieden....

    dass wir uns einen Hund zu tun !! 🤗✌️

    Aber erst nächstes Jahr gegen Frühling.

    Zuerst wollen wir das unsere Kinder sich an den neuen Tagesablauf gewöhnen

    Tochter (1.Klasse) & Sohn (1. Kiga).


    Wir hatten ein aufschlussreiches Gespräch mit einem Freund. Dieser ist ebenfalls mit Hunden aufgewachsen. Dieses Gespräch mit ihm hat meinem Mann und mir sehr geholfen bei der Entscheidung.


    In unserer Gemeinde gibt es eine Hundetrainerin. Ich kenne Sie flüchtig. Vor 4 Tagen lief sie mit ihrem Dalmatiner bei uns vorbei und wir kamen ins Gespräch. Sie sagte sie würde uns helfen mit der Erziehung des Hundes (mit uns spazieren gehen, das Verhalten lernen, was er darf und was nicht..)


    Nun ist wie vorhin immer noch die Rasse das Thema.


    Was ich noch fragen wollte, falls man den Hund direkt von einem Züchter möchte. Wie lange im voraus sollte man dort Kontakt aufnehmen ?

  • Lieber schon früh beim züchter anrufen und sich betreffend dem nächsten Wurf informieren. Viele Uüchter haben nämlich eine lange Warteliste!

    Es gibt so viele Hunde auf dieser Welt! Was für ein Zufall, dass ich den schönsten habe:0herzsm0: