• Finde es spannend das es bei dir auch so läuft, ich meine dein Migo ist ja wirklich noch klein ( im Verhältnis zu Durotan) dass da die Leute schon wieder anleinen, obwohl es mit einem Junghund viel mehr Spass macht zu spielen (denk ich mir) der kleine Welpe mag ja oft nicht so lange :/ da soll einer die Menschen verstehen :kaffee:

  • Kathrina

    Meinem Zwerg würde es sicher gut tun mal mit Durotan zu spielen. Sie wurde leider vor 4 Wochen (also mit gerade Mal 4 Monaten) von einer Dogge, welche 400m übers Feld dauergeschossen kam, über den Haufen gerannt. Das sind nun die einzigen Hunde, vor denen sie mega Respekt hat.

    Zum anderen: es gibt halt doch recht viele Hunde, welche so stürmische Junghunde nicht mögen, denke das wird der Grund sein, dass angeleint wird :noidea:

  • Wir können uns gerne mal treffen :) Ahh die arme, ja so eine rasende Dogge ist nicht ohne.. versteh ich auch nicht warum man eine Dogge voraus springen läst, klar kann mal passieren, sollte aber nicht, vlt. hab ich da Glück mit Durotan ich seh die Hunde immer vor ihm und sonst geht er automatisch ins Sitz :brav0:


    Sorry Tiesto Lunar wegen OT :smile:

  • Heute habe ich wieder viel zu lange gschlafen (vor ein paar Wochen war ich immer zwischen 8 und 9 wach, wenn ich frei habe, und jetzt komm ich fast nicht aus dem Bett, 9-10h schlafen, einfach so smilie_sh_019)

    Jetzt habe ich abgestaubt, Kaffe getrunken, Bad gereinigt, Schuhe, Geschirr und Leine (wird immer so dreckig im Welpenkurs :S), geduscht und jetzt steh ich da und Migo auf der Schuhablage seelig am schlafen, ich hör ihn bis in die Küche ^^...

    Dabei wollte ich jetzt los spazieren.

    Staubsaugen wollte ich auch noch, wenn ich jetzt anfange, wacht er wieder auf und steht im Weg rum :D

  • Ich war gerade laufen und bin enttäuscht. Über mich oder Migo? Ich weiss es nicht mal genau!

    Es fing gut an, Migo frei, wenn er zu weit vor lief/rannte sah er sich selber um und kam dann auch gleich wieder, habe lecker Leberwurst Tube mitgenommen, die ist nur fürs zurückkommen mit oder ohne rufen. Klappte gut. Auch sonst hörte er nicht schlecht, aber er bliebt immer mal wieder stehen und fiebte.

    Dann kam ein Schild, wollte ich ein bisschen "ume" üben, da bellte er mich die ganze Zeit an wie bekloppt. Hab ich abgebrochen, an die Leine genommen, vom Weg weggestanden auf die Wiese, weil von weitem sah ich noch eine Frau kommen. Hab mit ihm gewartet, ging auch ok, sie bliebt dann stehen wir redeten ein paar Worte, dann bellt er sie auch noch an. Danach rutschte er an der Leine im Schnee rum und frass dieses und jenes. Als er dann mal ruhiger wurde sagte ich ihm sitz, machte er gleich und schaut mich an als wäre alles in bester Ordnung, dass Lamm von neben an. Also ging ich weiter, mit Leine, ging naja, zog mehr als was anderes, da kam von hinten noch ein Ross, wollte ich auf dem anderen Weg ausweichen und wegstehen aber sie musste genau auch dort hin, also Migo am Geschirr gehalten, weil konnte nicht mehr wohin wo es mehr Abstand gehabt hätte. Gin aber gut, Migo war interessiert aber sonst ok. Also weiter. Dann ging es ein Weg runter, kam ein Päärchen, genau auf ihrer Höhe rutschte ich aus X/

    Migo tat nichts der gleichen also ok. Sie fragten mich dann noch ob alles ok sei und lobten Migo dass er so brav blieb. Als ich mit aufstehen beschäftigt war, schnupperte er an ihr und bellte sie nicht auch noch an :S

    Was soll denn dieses angebelle? Und wiso dreht er schon nach nicht mal der Hälte am Rad? Ist es schon zu viel? Ich muss/will ja mit ihm nach draussen dass er die Welt entdeckt, mit 15min geht das schlecht und jetzt ist er 5 Monate alt, da sollte er schon 30-40min laufen gehen können? Er hat ja auch Energie die wo hin muss... Oder will ich einfach zu viel? Seh ich das falsch?

    Muss ich wieder reduzieren?

    Letztens im Schnee hat er mich dann auch auf einmal angebellt...

    Vlt ist es wirklich zu viel...

  • Was wäre wenn einfach die Strecke halt mehr ist, aber weniger Kopfsachen (was auch oft noch anstrengender ist als das Laufen an sich)?


    Ich ging mit meiner Diuni dazumal in dem Alter schon locker 2 Std. am Stück. Sie liebte das Laufen aber war ein unsicherer Hund und so oft überfordert, an ruhigeren Orten (Wald, Felder) lief sie locker rum und war total zufrieden.


    Sind Appenzeller nicht frühreife Hunde?

    Evtl. schon Pubertät und somit unsichere Phase?

    bei Weibchen kommt das sehr oft kurz vor der ersten Läufigkeit, dann werden sie plötzlich ganz komisch / unsicherer.


    Hoffe es geht schnell besser mit ihm :nicken:

    Kopf hoch und weiter machen:good::zwinker:

  • Jaa Tiesto das klingt für mich auch ein bisschen nach Hormonschüben, also Durotan hat und hatte genau solche Phasen, was ich jetzt mache wenn ich mit anderen spreche steh ich auf die Leine und diese darf nicht zu lang sein, so weis Durotan jetzt muss Herr ruhig sein. JA vlt. einfach mal nur laufen und eher weniger Kopf :) ein bisschen aus probieren :) Lass den Kopf nicht hengen und dran bleiben :thumbup: Du hast es bis jetzt ja auch toll gemacht ^^

  • Vielleicht macht es Sinn, körperliche und geistige Ausflüge etwas zu trennen. Tabasco hatte an Orten mit viel Reizen (Menschen, Hunde, Lärm, etc.) sehr viel mehr Mühe, wenn wir in Bewegung waren. Da konnte er schon nach kurzer Zeit nichts mehr aufnehmen und war absolut überfordert.

  • Tiesto Lunar

    Da würde ich denken typisch Appenzeller. Ich habe ja lang genug mit Appenzeller (Hunde!) gelebt. Das anbellen, damit du läuft da wo er will oder damit du in seinem Rythmus weiterläuft oder aus irgend einen anderen Grund ist also üblich und schwierig ihnen das abzugewöhnen. Schlussendlich wurden sie auch dazu gezüchtet, damit der Kuhherd dort geht wo man will.

    Mit Filou habe ich wieviel mal Angst gehabt auf engere Wege, weil er lief zwischen den Beinen und bellte wie verrückt dabei. Zuhause war er ein Engel, aber unterwegs das war nicht immer so cool mit ihm!

  • Reizempfinden ist so unterschiedlich, mit 5 Monaten war Marvel auch nicht soweit wie andere Hunde und das musste ich auch erst lernen okay zu finden.

    Er konnte eine ganze Stunde trainieren oder draussen sein wenn nichts besonderes passierte. Aber einen Reiz zu viel und es gab nur noch kläffende Blubberblasen in seinem Kopf. Dieser Zustand war weder auslastung, lehrreich, noch hilfreich.

    Hab dann die Spaziergänge stark an ihn angepasst. Mehr das getan was er gut konnte und die schwierigen Sachen sehr langsam gesteigert.

    Er konnte erst sehr spät den Reiz "Pferd" verarbeiten obwohl er während dem Kreuzen nie bellte, kippte er im Kopf 20-50 Meter danach und schon ein "Nein" "aus" oder "hier" war in dem Moment zu viel.


    Ärgere dich nicht über dich oder ihn, seh es als blöden Tag, den es geben darf.

    Morgen beginnt ein neuer, mit vielleicht weniger Reizen :)

  • Ich versuche auf dem Spaziergang nicht viel mit ihm zu machen, dass er einfach schnüffeln und erkunden kann. Wenn jemand kommt oder so dann reagiere ich natürlich und er wird angeleint oder wenn er von sich aus schön neben mir läuft gibt es Guzi und ein "fein da laufe".

    Das mit der Übung "ume" war spontan und machte ich nun das zweite mal, aber hörte dann gleich wieder auf.

    Ich versuche trainieren/üben und laufen schon zu trennen...

    Ich habe manchmal auch den Eindruck, dass wenn er frei laufen darf, er am liebsten überall auf einmal hin will, so orientierungslos. Dann kann er wieder ruhig schnüffeln ect und dann wieder kreuz und quer, so kopflos.

    Und dann gibts wieder Tage wo er eher ruhig und konzentriert ist.


    Ich versuche mal noch weniger zu machen und wenn viele Begegnungen dabei sind früher schluss zu machen.

    Mal schauen ob sich was änderet...

  • Ob sie frühreif sind weiss ich jetzt grad nicht, habe ich zumindest noch nie gehört..?


    2h am Stück? Da würde Migo wohl nicht mitmachen, nach einer Stunde ist er K. O und zu Hause wird gleich gepennt ^^

    (gehe nicht regelmässig 1h)

  • 2 Stunden hätte ich mit Tabasco in diesem Alter auch nie gehen können - auch nicht in total reizfreier Gegend. Ich glaube, ich war im Normalfall nicht einmal eine ganze Stunde mit ihm unterwegs.

    Wenn er „nicht zu gebrauchen“ war, kam er an die lange Leine und musste nichts machen.

  • Ich denke nicht, dass dein "Ume" zu viel war sondern einfach das Tröpfchen was den Eimer heute überfüllte.

    Gestern oder morgen wäre es vielleicht gar nicht passiert oder wegen etwas völlig anderem.

  • http://www.schmerzensangelegenheit.de/die-loeffel-theorie/

    hier geht es zwar um Schmerzen

    aber ich mag diesen Gedankengang sehr und nehme ihn immer wieder zu Herzen, auch für mich selbst, für mehr Achtsamkeit.


    Unsere Hunde haben eine gewisse Anzahl "Löffeli", die werden den ganzen Tag aufgebraucht, mit jedem Sitz vor dem vollen Napf, jedem Frust, jedem Tabu und jedem Aussenreiz. Manche Dinge brauchen viel, manche brauchen wenig. Je erfahrener, souveräner sie werden, je mehr "Löffeli" stehen zur Verfügung und je weniger "kostet" etwas. Wenn früher ein Sitz vor dem Napf einen ganzes benötigte, ist es später, an guten Tagen, keines mehr.

    Mit Schlaf, fressen, ruhe, wird der Tank gefüllt.

    Migo scheint wie Marvel einer zu sein, der schnell "Löffeli" braucht und langsamer dazu erhält. Sorgsamer umgang damit wird schneller zum Erfolg und mehr Ressourcen führen, als der Frust es sollte funktionieren :)

    Mit der Zeit erhält man ein Auge dafür, ob nun die Katze ein "Löffeli" aufbrauchte oder nicht, ob das Pferd obwohl er ruhig blieb - eben genau weil er ruhig blieb - etwas aufbrauchte oder nicht.

    Bin da ein sehr visuell denkender Mensch und mir half dies bei jedem Hund sehr, mir dies wieder bewusst zu werden und darauf zu achten.

  • Yorik war und ist manchmal heute noch ein Hund, der die Dinge verbellt, wenn er Stress hat. In dem Alter wie Migo jetzt ist, reichte es, wenn ihn jemand 2 Sekunden anschaute und schon hat er ihn verbellt. Das hat sich mit zunehmender Sicherheit stark verbessert, aber ein Ventil ist es immer noch bei ihm und wird es wohl auch bleiben.

    Die Zeit von 6 Monaten bis zu 3jährig empfand ich als sehr anstrengend, weil eben kein Tag wie der andere war. Es gab bei mir oft solche Frusttage und dann wieder war alles eitel Sonnenschein. Ich glaube, du darfst da nicht zu menschlich und emotional denken und vorallem nicht enttäuscht sein, weder über dich noch über Migo. Wenn du merkst, dass er einen Tag hat, an dem er schnell an seine Grenzen kommt, dann behalte im Hinterkopf, dass er nicht anders kann in dem Moment.

    Magi's Input finde ich sehr gut und hilfreich :thumbup:

  • Ich möchte mich den anderen anschliessen und noch kurz was ergänzen:

    Ich versuche auf dem Spaziergang nicht viel mit ihm zu machen, dass er einfach schnüffeln und erkunden kann.

    Amiga ist inzwischen fast 13 Jahre alt, hat eine sehr gute körperliche Kondition und auch arbeitsmässig ist sie voll dabei und kann gut und gern eine Stunde am Stück intensiv ZOS trainieren....aber eine halbe Stunde an einem Ort unterwegs, wo es für sie viel Interessantes zu Schnüffeln gibt (bei ihr ist das z.Bsp. in einer Stadt), dann fällt sie total hinüber und geht nur noch kreuz und quer und ist nachher total k.o. Früher wäre sie in solchen Situationen auch immer wieder ins Bellen gekommen, das habe ich ihr aber fast ganz abgewöhnen können.


    Ich würde körperlich nicht weniger machen mit Migo. Bewegung ist gesund und baut Muskeln auf. Aber ich würde sehr darauf achten, wo du mit ihm spazieren gehst und daran denken, dass Kopfarbeit für Menschen nicht immer gleichzusetzen ist mit Kopfarbeit für Hunde.


    Die Züchterin von Amiga hat immer gesagt "Spanische Wasserhunde sind die Appenzeller des Südens"....ich kann dir also sehr sehr gut nachfühlen ^^

  • [...] Die Züchterin von Amiga hat immer gesagt "Spanische Wasserhunde sind die Appenzeller des Südens"....ich kann dir also sehr sehr gut nachfühlen ^^

    Und ich habe die amerikanische Version. Der Aussie ist wie der Appenzeller der typische Hof- und Treibhund.

  • Danke euch für die Inputs...


    Heute war es wieder ganz anders.

    Ich ging extra wo hin wo ich nicht viel spnnendes vermutete und so war es auch. 2 Personen und zwei Autos, und vom Bauernhof Metallsäge Geräusche, sonst nichts. War etwa 40min unterwegs, nicht so schnell und habe nichts von ihm verlangt ausser wenn er kommen musste zum anleinen. Frei war er konzentrierter und hat rumgeschnüffelt und an der Leine auch konzentrierter mit schnüffeln, habe ihn aber gelassen und wenn er schön von sich aus neben mir lief/anschaute, gelobt und Guzi.

    Er war viel ruhiger heute. Beim Auto wollte ich die Decke noch ausschütteln, da blieb er ruhig sitzen und wartete, bis ich fertig war, da rannte er einfach weg, haha. Nach ein paar mal rufen und warten kam er dann doch noch angeschossen und bekam Leberwurst. Im Auto dann ruhig und zufrieden.

    Ich denke ich werde in der nächsten Zeit mehr solche Spaziergänge machen, bei denen ich nichts/nicht viel verlange und dafür zu Hause in Ruhe Kopfarbeit.