Sicherheit im Wald

  • hallo zusammen

    mal etwas anderes, da ich mich dies doch ab und zu frage;


    ich bin oft mit winja allein im wald unterwegs und wenns dann ein doch recht dichter wald ist, denke ich so bei mir, schöööön, habe ich winja dabei, da ganz allein

    wäre es mir dann doch nicht so wohl, aber dank winja, habe ich null probleme, obwohl und das ist eigentlich meine frage, weiss ich gar nicht, wie winja reagieren würde, würde ich von einem fremden mal "bedrängt", ich denke schon, dass sie irgendwie reagiert, aber wie..? echt keine ahnung...:whistling:

    das fragten wir überigens auch die züchterin damals vor 7 jahren, denn die wohnte allein mit ihren hunden sehr abseits vom dorf, aber sogar sie sagte uns, sie wisse es auch nicht,

    da das noch nie vorgekommen ist, dass ein fremder ins haus wollte oder so.....

    wie ist das bei euch und euren hunden?


    gruss wuschy

  • Ich habe mich das auch schon oft gefragt, weil ich auch oft alleine im Wald bin und gerade in der aktuelle Jahreszeit auch oft im Dunkeln.

    April ist ja grundsätzlich zu jedem freundlich und ich kann mir kaum vorstellen, dass sie plötzlich zur Furie wird, wenn sie merkt dass ich mich fürchte. Sie wäre dann vielleicht zurückhaltender, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mich um jeden Preis beschützen würde, das passt nicht zu ihrem Wesen.

    Aber April kann auf Kommando bellen, ich denke das würde jemanden sicher auch schon abschrecken zu uns zu kommen, denn sie klingt für ihre feine Gestalt ziemlich eindrücklich.


    Aber ich muss sagen im Wald habe ich eigentlich weniger Angst, dass mich jemand bedrängen könnte, als z.B. bei uns im Städtli. Im Wald treffe ich selten jemanden an und warum sollte mir genau dort, wo ich durch gehe, jemand auflauern, wenn da sonst nie jemand vorbei geht?

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    Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


  • Tagsüber habe ich absolut keine Angst im Wald. Doch im Dunklen ist es mir zu unheimlich. Felfdwege sind kein Problem.


    Wie meine Hunde reagieren würden, sollte ich in Bedrängnis geraten, kann ich nicht genau sagen. Luna würde ziemlich sicher laut bellen :/. Sie ist sehr feinfühlig und würde bestimmt merken, wenn ich grosse Angst hätte. Honey würde sich wohl selbst fürchten :( oder sie knurrt, zeigt Zähne, bellt etc. Vor Furcht.


    Jedenfalls fühle ich mich viel sicherer mit Hunde :good:


    Zu Hause sind sie beide gute Wachhunde. Einmal ging ich weg, unser ältester Sohn hatte frei und war zu Hause. Er hatte sein Zimmer im UG und kam später rauf. Er trug einen Kaputzen Pulli mit Kaputze oben. Luna hatte ihn erst nicht erkannt und gebellt. Da näherte er sich ihr mit gesenktem Haupt. Sie hätte Zähne gefletscht und böse genkurrt :super: Da hat er die Kaputze runter genommen und sie angesprochen. Erst da hätte sie Freude gezeigt :biggrin:.

    Somit bin ich mir sicher, dass niemand ungehört ins Haus tein kommt und sie sicher bellt, wie blöd und Honey natürlich auch. Denn wenn eine bellt, macht es die andere auch :biggrin:

  • Da habe ich mir noch nie Sorgen gemacht muss ich sagen.. Bin vielleicht dahingehend aber auch generell etwas naiv. Bei Mairin wäre ich auch relativ sicher gewesen, dass sie mich im Notfall verteidigen würde, so vom Bauchgefühl her. Auf die Probe gestellt wurde das aber nie.


    Als ich neulich noch so in der Dämmerung unterwegs war und über ein Trampelpfädli ging, ging mir plötzlich eher durch den Kopf, dass mich mal ein Jäger auf dem Hochsitz für ein Reh halten und abschiessen könnte =O:D oder naja, vielleicht nicht ein Reh, so grazil bin ich nicht... aber ein Wildschwein vielleicht :D

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Ich hab keine Ahnung, wie Namika reagieren würde, aber sie ist ja auch noch ein Baby. Die Züchter erzählten uns, dass ihre Hunde sehr auf ihre Gefühlslage reagieren würden. Es sei schon vorgekommen, dass sie in der Dämmerung z.B. betrunkene oder sonst irgendwie Unbehangen auslösende Personen gesehen hätten und dann vorallem der Rüde jeweils auffällig nahe oder schräg vor ihnen laufen würde, was er sonst im Freilauf eich nicht tue. Ernstfall hatten sie auch noch nie, ob er dann mehr als nur Präsenz markieren würde, wissen sie also nicht.


    Aber ich muss sagen im Wald habe ich eigentlich weniger Angst, dass mich jemand bedrängen könnte, als z.B. bei uns im Städtli. Im Wald treffe ich selten jemanden an und warum sollte mir genau dort, wo ich durch gehe, jemand auflauern, wenn da sonst nie jemand vorbei geht?

    Das unterschreibe ich sehr. Ich arbeite ja als Psychotherapeutin im Bereich von Traumafolgestörungen und kenne daher auch Studien/Zahlen etc. dazu. Die Wahrscheinlichkeit, dass man im Wald/an einsamen Orten bedrängt wird, ist extrem klein und viiiiel kleiner als an anderen Orten. Am meisten sind die Täter sowieso im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zu finden. Wenn Fremde die Täter sind, dann tendenziell eher an mehr frequentierten Plätzen. Dieses Angstgefühl an dunklen, einsamen Plätzen ist als eher trügerisch als real. Aber geht mir trotzdem auch so, dass ich mich da unwohler fühle. ;)

  • Anne

    Hat den Titel des Themas von „sicherheit im wald“ zu „Sicherheit im Wald“ geändert.
  • Ich bin ein absolut furchtloser Mensch und fürchte mich nie grundsätzlich irgendwo. In Afrika musste man mir deutlich sagen, welche Gebiete ich meiden musste, sonst wär ich auch dort durchgelatscht. Kalani würde, anders als die Hündinnen, reagieren, er hat es ja schon bewiesen. Wirklich jemanden angreifen - das weiss ich nicht aber da er sehr gross ist und ein relativ tiefes Bellen hat, dürfte es mindestens abschreckend wirken. Jendayi bellt einfach in Situationen die ihr unbehaglich sind (was dann auch Kalani auslöst). Ich gehe mit den Hunden aber nicht im Dunkeln laufen (nicht aus Furcht sondern weil wir einen Garten haben).

    Ich habe irgendwie ein Gespür für Situationen die nicht ganz koscher sind und die meide ich dann schon, naiv bin ich sicher nicht aber eben auch nicht grundsätzlich ängstlich.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Ich bin ja öfters mal auf einem spontanen Nachtspaziergang (so 22 Uhr bis Mitternacht) unterwegs, wenn ich am nächsten Tag frei habe, weil ich es nachts einfach liebe im Wald. :zwinker: Am liebsten bei hell strahlendem Mond, wo man nicht mal Licht braucht und sogar seinen eigenen Schatten sieht, aber auch im Stockdunkeln mit Stirnlampe.


    Ich weiss - oder nehme stark an-, dass Puka mich wohl nicht verteidigen würde. Er würde glaubs auch nicht speziell anzeigen, wenn jemand käme, er ist so menschenfreundlich.

    Shirin hingegen würde tun wie Sau, garantiert. Sie bellt ja bereits tagsüber normale Fremde an, wenn ich sie nicht manage. Und würde tatsächlich mal jemand kommen, der wirklich komisch/potenziell gefährlich ist, würde ich sie einfach ungehindert Radau machen lassen. :hihi:

    Aber ich weiss, solange sie nicht reagiert, ist da auch niemand und das gibt noch zusätzlich ein sicheres Gefühl. :smile:


    Aber allgemein habe ich um diese Zeit irgendwo mitten im Wald eigentlich am wenigsten Angst. Weil ausser so ein paar Komischen wie ich :biggrin:, ist da ja meistens wirklich niemand mehr unterwegs und schon gar nicht lauernd, bis genau da vielleicht iiiirgendwann zufällig doch noch jemand vorbeispaziert.


    Und das trotz ausgeprägter Traumafolgestörung :zwinker:, weil ich mich da - und mit Shirin noch mehr - eigentlich sicher fühle, weil so schlimme Dinge, wie Amelia schon schrieb und ich für mich bestätigen kann, meist im engeren Umfeld oder an stärker frequentierten Orten passieren und nicht im einsamen Wald "im Irgendwo". Ich werde von Leuten, die meine Geschichte kennen, auch immer wieder gefragt, ob ich spinne, so nachts alleine im Wald und warum ich keine Angst habe...aber mir ist es tagsüber dann wirklich fast mulmiger und ich fühle mich ungeschützter, wenn noch viele andere Leute unterwegs sind, seit mir vor einiger Zeit am heiterhellen Tag mal ein Exhibitionist begegnet ist. :sad:


    Aber die Frage, wie ein Hund im Ernstfall wohl reagieren würde, finde ich mega spannend. Aber man hofft ja, das nicht rausfinden zu müssen.


    And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.


  • Ich bin sehr gerne alleine, auch früh Morgens oder Nachts im Wakd unterwegs. Da mache ich mir gsr keine Gedanken - :pfeifen:würde ich mir eher in der Stadt machen :0engel0:Weilnim Wald müsste jemand ja sehr lange warten bis dann zugällig jemand vorbei kommt 😉

    Beschützen würden mich alle 3 nicht :pfeifen: (allerdings würden wohl 3 Hunde einen potentiellen Täter bereits abschrecken, denke ich)

  • Ganz ehrlich: ich fürchte mich im Dunklen auch vor funkelenden Augen (Tier) :peinlich:. An frequentierten Orten, also bei Häuser, fühle ich mich auch sicherer, well ich da um Hilfe rufen könnte. Ich habe einige Jahre auch (unter anderem) SV trainiert. Ich bezweifle, dass ich mich im Ernstfall nicht wie gelähmt da stehen würde.


    ,

  • Ich habe einen Holländer, da kann nix passieren ;) bei Pepper, der jetztigen Hündin, war ich mir lange nicht sicher was kommen würde. Mittlerweile, ist aber auch nur ein Bauchgefühl, bin ich sicher das der Angreifer ganz schlechte Karten hätte und sie richtig abgehen würde. Ihre Zündschnurr ist zwar da und kontrolliert aber eher kurz.


    Ihre Vorgängerin, Venja, hat es zweimal bewiesen. Da hätte ein Einbrecher echt schlechte Karten gehabt. Beim ersten Mal war es eher ein Versehen, meine Mama (sie wohnt in der Wohnung über mir) ging durch meine Wohnung in den Keller, war nie ein Thema nur muss diesmal Venja wohl draussen gewesen sein und es nicht mitbekommen haben. Als sie wieder hochkam hat Venja sie gestellt, hat aber auch sofort ihren Irrtum bemerkt und aufgehört. Beim zweiten Mal wurde beim Nachbar (EFH Quartier) eingebrochen, bei mir waren ALLE Fenster und die Sitzplatztüre zu und trotzdem hat sie angegeben. Als ich rausging um nachzuschauen, ging sie direkt dort an den Zaun und hat geknurrt wie blöd. Ich habe sie dann zurechtgewiesen weil ich dachte das sie den Nachbar (es war dunkel) anknurrt. Zwei Tage später habe ich von dem Einbruch erfahren, nächstes Mal 'werfe' ich sie über den Zaun 8o8o

  • Beschützen würden mich alle 3 nicht

    wirklich nicht? bist du dir da sicher...?


    hmmm ja klar, . in der stadt oder wo viele leute sind, lauert ev. sicher mehr gefahr, aber komischerweise habe ich da überhaupt nie ein mulmiges

    gefühl, hingegen im wald schon, obwohl mir bewusst ist, wie ihr sagt, dass da bestimmt nicht einer wartet, bis zufällig jemand vorbeikommt, aber

    allein im wald also so richtig dichter wald, da hätte ich schon oft ein mulmiges gefühl, würde da auch ohne winja nie spazieren gehen...,

    aber eben, wie winja reagieren würde, hmmm keine ahnung, sie ist ja auch eine total liebe kinder- und menschenfreundlicher hund, sie bellt auch

    praktisch nie, früher haben wir ihr das auch beigebracht auf kommando zu bellen, aber das kann sie nicht mehr, zu lange nicht mehr geübt...,

    und trotzdem fühle ich mich mit winja eigentlich sehr sicher im wald....^^


    gruss wuschy

  • Mir ist der Gedanke auch schon durch den Kopf, wenn z. B. längere Zeit hinter mir jemand gelaufen ist welcher in mir ein mumliges Gefühl auslöste...Oder plötzlich wieder vor mir auftauchte 😀Angst habe ich keine wenn Larson dabei ist, fühl mich mit ihm recht sicher, dass er nicht das Weite suchen und mich im Stich lassen würde 😄-Gehe dann einfach davon aus was mich wieder sicherer werden lässt.


    Ich habe eine blinde Freundin welche vor vielen Jahren in einer Unterführung, nachts von hinten von einem Fremden gepackt wurde... Ihre Führhündin (Labi x Rottimix) setzte sich in diesem Moment auf ihre Füsse und gab kein Ton von sich. Den Hund musste sie aber Wochen später abgeben da ab diesem Vorfall sie erst danach gegen Männer ging.

  • Also wie meine im Haus/Garten reagieren weiss ich ganz genau... Da muss man Mut haben um die Schwelle zu betreten:pfeifen:

    Wie weit sie aber reagieren würden im totalen Ernstfall (oder Beispiel ein Eindringlich, der in böser Absicht kommt) weiss ich nicht, aber ganz sicher tun sie etwas und liegen nicht nur da oder schwänzeln rum :k_irre:


    Im Wald habe ich auch keine Mühe oder sonst wo im Dunkeln unterwegs... ich habe auch da ja meine Hundis.

    Und wenn hätte ich auch eher Mühe eben in so Städten oder so, aber im Wald weniger.


    Aber ja, mit dem zunehmenden Alter, macht man sich allgemein eher mal seine Gedanken:pfeifen:, darum mache ich zum Beispiel beim Auto am Wald-PP nach der Runde die Pyri-Autobox nicht zu, bis ich wirklich einsteige und parat bin:nicken:. Das gibt mir einfach etwas Sicherheit, wenn ich weiss, sie passt auf wenn ich noch Sachen ausziehe und somit mein Rücken gegen Wald und Feld habe usw. Weil sie sieht alles kommen und könnte somit im Ernstfall die Türe aufdrücken und mir hoffentlich ordentlich zur Seite stehen:angry:.


    Somit fürchte ich mich nicht, aber halt auch teils weil ich weiss, dass ich Hunde habe, die nicht ,,ohne,, sind. :nicken:



    Ich kenne viele HH die Angst haben trotz Hund...

  • Lady hat, genau wie Skipper früher, einen hohen Wachtrieb (und von unseren vielen Berger des Pyrénées Bekannten weiss ich, dass sicher 95% der Pyries das auch haben). Sie hat das auch schon bis zum Beissvorfall bewiesen 8| Wobei ich ehrlich gesagt selber erschrocken war, dass sie beisst!

    Es gibt hier einen älteren Bauern, der oft stark betrunken ist, schon tagsüber. Dann rast er mit seinem Traktor kreuz und quer auch über seine eigenen Felder, mäht sein Angebautes um - was mir ja egal ist - aber er rast eben auch über die Feldwege und wehe man bringt sich und seinen Hund da nicht schnell genug in Sicherheit... Kurzum, er kam wieder mal den Feldweg hoch gerast und ich stand darum mit Lady nicht an den Wegrand, das war mir zu heikel, sondern in das ca 1 m breite Grasbord zwischen Feldweg und Acker. Er hielt dann direkt neben uns, kletterte vom Traktor runter und fing an mich laut und böse zu beschimpfen, dass ich sein Gras niedertrampeln würde und mich verpissen solle usw. Da ich mit Betrunkenen nie diskutiere, habe ich nur gesagt, tut mir leid, ich wollte nur Platz machen und wollte weitergehen, da hat er mit der Faust aufgezogen und gesagt, ich solle nicht rummaulen, er gebe mir eins aufs Maul... Bevor ich reagieren konnte, hing Lady an seinem Oberschenkel und hatte sich darin verbissen =O Er fluchte, kletterte auf seinen Traktor - zuerst hing Lady immer noch an ihm, dann liess sie sich fallen, knurrte ihn aber an - schimpfte dann oben vom Traktor runter und meinte, er überfahre uns jetzt... Ich rannte dann zwischen die Bäume auf der anderen Wegseite und er versuchte wirklich uns zu überrollen :cursing: Ich hab dann das Handy genommen und ihn gefilmt, dann ist er weggefahren. Zuvor hat er mich schon oft beschimpft, aber immer nur vom Traktor herunter, völlig grundlos, er beschimpft hier aber alle, ist also nicht persönlich... Seit dem Vorfall lässt er mich in Ruhe, obwohl er mich ja hätte anzeigen können.

    Ein anderes Mal war ich Nähe Bässler Gut (Ausweisungsgefängnis/Asylunterkunft) unterwegs, dort ist ein Flüsschen knapp 2 m breit im Wald, wo Lady gerne badet. Aus dem Wald kam ein dunkelhäutiger Mann angerannt, sprang über den Bach und direkt auf mich zu. Lady kehrte um und stellte sich vor mich und knurrte ihn an. Als er nicht stehen blieb, ging sie nach vorne und bellte und zeigte die Zähne. Da hielt er an und gestikulierte, ich verstand nicht, was er sagte. Ich sagte dann auf Englisch und Französisch zu ihm, dass er nicht näher kommen solle, aber er tat, als ob er nichts verstehe und kam näher, da ging Lady nach vorne und er begriff, dass er wegbleiben muss. Er folgte mir dann und Lady hat sich darum ohne dass ich etwas zu ihr sagte hinter mich gestellt und lief hinter mir und sah immer zurück. Plötzlich war er verschwunden. Als ich eine Woche später mit einer Kollegin und ihrem Hund laufen war, kamen wir an einer Bank vorbei, worauf ein Mann sass, der Zeitung las. Die Hunde liefen vorbei, als Lady plötzlich kehrt machte und bellend auf den Mann losstürmte. Ich war ganz erstaunt, sie ignoriert fremde Leute sonst immer. Als der Mann von der Zeitung aufsah, war es der Dunkelhäutige, der die Woche zuvor über den Bach auf mich losgerannt war...

    Unsere erwachsenen Kinder haben alle noch den Hausschlüssel und Lady kennt sie natürlich seit Welpe. Wenn wir zu Hause sind, begrüsst sie sie freudig. Wenn wir nicht zu Hause sind, fällt sie sie an :( Sie lässt niemanden ins Haus, wenn wir abwesend sind, zumindest nicht ohne Blessuren. Und wenn wir zu Hause sind, reagiert sie unfreundlich bis wir sagen, dass es ok ist. Dann sind alle willkommen.


    Wir haben lange diskutiert, ob und wie wir das mit Hund handhaben sollen und wollen. Aber wir hatten mal einen "Überraschungsgast" und zwar einen Dieb, der im Hotelzimmer über den Balkon eingestiegen ist. Mein Mann ist von seiner Taschenlampe erwacht, ich erst von meinem Mann, der auf den Dieb losgegangen ist. Typisch mein Mann hat der sich gleich voll auf den Dieb gestürzt, was auch total hätte schief gehen können || Der Dieb ist zum Glück abgehauen und zum Klauen ist er auch nicht gekommen, wobei das nicht mal das Problem ist. Aber wir haben monatelang keine Nacht mehr richtig schlafen können, wir hatten ein echtes Trauma! Wir waren richtig froh, dass uns das nicht zu Hause passiert ist! Ich denke, da ist es noch viel schlimmer und man fühlt sich noch viel unsicherer danach im eigenen Zuhause.


    Ganz ehrlich, wenn jemand wirklich einbrechen oder überhaupt Gewalt ausüben will, dann ist selbst ein wehrhafter Hund für den kein Problem. Solche Leute erkunden vorher alles. Von daher ist es bei uns kein Problem, bei uns kann man nur bringen, nichts holen :D Ich würde nie meinen Hund auf Zugriff mit Beissen drillen aus Angst, das wäre mir viel zu riskant. Abgesehen davon denke ich eh, dass man im Wald bedeutend sicherer ist als in der Stadt.

  • Mir ist der Gedanke auch schon durch den Kopf, wenn z. B. längere Zeit hinter mir jemand gelaufen ist welcher in mir ein mumliges Gefühl auslöste...Oder plötzlich wieder vor mir auftauchte 😀Angst habe ich keine wenn Larson dabei ist, fühl mich mit ihm recht sicher, dass er nicht das Weite suchen und mich im Stich lassen würde 😄-Gehe dann einfach davon aus was mich wieder sicherer werden lässt.

    :thumbup::thumbup:


    gruss wuschy

  • Von allen Hunden die wir hatten ist nur ein Einziger der wirklich ernsthaft und zuverlässig uns verteidigt hat und dies wirklich unbeeindruckt und heftig, wie auf immer auf den Hund eingewirkt wird. Zwei welche Angeben aber ernsthaft sind sie nicht.

    Gerade heute hatte ich auch den Gedanken als ich wie täglich mindestens einmal im Wald unterwegs war mit zwei Hunden, dass ich wohl andere Strecken wählen würde, hätte ich nur noch den einen kleinen Hund dabei.


    In die Nähe des Fahrzeugs muss auch niemand kommen, da wird wenigstens zuverlässig geknurrt oder gebellt.


    Letzthin war ich wieder in einem meiner Lieblingswälder, als ich erfuhr, dass ein Schwerverbrecher dort aus der Klinik der psychiatrischen Forensik entwichen war zur etwa gleichen Zeit. Dem hätte ich schon nicht begegnen wollen.

    Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


    Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

    Einmal editiert, zuletzt von Namara ()

  • auf einsamen Wegen habe ich nachts eigentlich keine Angst, denke nicht dass der Bölimaa ausgerechnet irgendwo lauert, wo nur alle vier Stunden jemand durchkommt :) so freundlich mein Hund auch ist und eigentlich alle Menschen liebt, ich bin mir trotzdem sicher, dass sie schützen würde. Wir sind schon einige Male Betrunkenen und komplett in schwarz gekleideten Männern mit Kapuze begegnet, da ging sie jedes Mal nach vorne und knurrte (das herzige Flauschetierchen klingt noch erstaunlich beängstigend). Auch ein Hundetrainer vom Militär, mit dem ich ab und zu unterwegs war, sagte mir, er sei sich sicher, dass sie schützen würde. Aber ich bin froh, wenn wir's nie testen müssen.. Und im Zweifelsfall habe ich eine Zeitlang Krav Maga trainiert, wohl eine der effektivsten Selbstverteidungsmethoden.