Was gibt euch euer Hund?

  • Gestern habe ich einer Freundin erzählt, dass ich mich so drauf freue, wenn ich endlich wieder "vollständig" bin und wieder einen Hund hab. Seit so Anfang Jahr fehlt es mir unglaublich, einen Hund zu haben. Die Freundin (keine Hundehalterin, kein "Tiermensch") hat mich dann gefragt, was mir ein Hund denn eigentlich gebe, was es sei am Hund, was mir so fehlt. Und ich wusste irgendwie gar nicht recht, wie ich das ausdrücken soll.

    Versucht ihr doch mal ;-)

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Das ist wirklich schwierig aber ich versuchs mal :smile:


    Er gibt mir die Motivation etwas zu tun.

    Er gibt mir das Vertrauen in mich wie auch in ihn zu haben.

    Er zeigt mir Verständnis, nimmt einem nicht alles übel.

    Er gibt mir Kraft und einen starken Nerv.

    Er gibt mir die Leidenschaft zu der Natur.

    Mit ihm bin ich nie alleine.

    Wir können zusammen den grössten Quatsch machen.

    Er zeigt mir seine Welt und wie wir zusammen alles meistern können.

    Er bringt mir bei, mehr Ruhe zu bewahren.

    Mit ihm kann ich mich viel selbstbewusster ausdrücken.

    Er gibt mir Stolz ihn zu haben und allen zu zeigen das wir es können.



    Und ich könnte mir die Zeit nicht ohne ihn Vorstellen, ER ist mein ein und alles <3

  • Sie ist die beste Lehrmeisterin, die ich jemals hatte. Wir richten uns sehr nach ihr. Ein Leben ohne sie ist unvorstellbar. Sonst kann ich auch nicht recht ausdrucken; es ist so überwältig. Ähnlich war es aber auch mit allen meinen Tieren.

  • Kann ich so nicht sagen. Gibt mir mein Hund etwas? Eher nimmt er mir doch etwas... mein Essen wenn ich nicht aufpasse... mein Geld, meine Sauberkeit im Haus, meine Freiheit mal eben zu verreisen (ok, das tut Corona noch mehr...) etc. Ich weiss auch nicht ob mir meine Hunde etwas geben müssen. Ich liebe Hunde, ich habe Spass an Ethologie und beobachte sie gerne. Tatsächlich bin ich keine, die ihre Hunde verhätschelt, mit ihnen auf dem Sofa Kuschelstunden macht (da ist mir mein Zweibeiner dann tatsächlich lieber) oder Dinge wie "mich gibt es nur mit Hund" faselt. Sie sind Teil meines Alltags, sicher mein zeitaufwändigstes Hobby und einfach ein Teil von mir. Aber anders als Kathrina geschrieben hat (ich meine das völlig wertfrei und keinesfalls als Kritik) bin ich genauso selbstbewusst ohne Hunde und auch nicht stolz auf sie und ich bin auch ohne sie nicht weniger ruhig.

    Jeder ist da wohl anders. Ich höre zb. oft, ohne Hund ginge ich nicht raus. Ich schon, ich bin ein Bewegungsmensch und mache auch ohne Hunde Sport. Beim Biken, klettern, schwimmen können sie eh nicht oder nur sehr bedingt dabei sein. Auch wandern ohne Hund ist gar kein Problem für mich und ich bin gerne alleine. Aber mein Alltag ohne Hunde sähe sicher anders aus, ich würd zb. mehr arbeiten gehen, denn meinen Job ist sicher das grösste was ich für meine Hunde zwar nicht aufgeben aber doch stark reduzieren musste. Ich liebe einfach Tiere und Hunde ganz besonders. Zwischen beiden Hunden und mir besteht etwas, das spürbar ist. Ich liebe jeden Hund aber die beiden sind mir näher als sonst ein Hund. Ich habe Spass, meinen Tag mit ihnen zu verbringen aber wenn ich ohne sie Zeit verbringe, so kann das genauso gut sein. Nach einigen Tagen freue ich mich dann aber jeweils wieder auf sie. Mit ihnen mache ich Bekanntschaften, die ich ohne sie nie machen würde. Sie machen viel Arbeit, vor allem im Haus aber alles in allem überwiegt die Freude an und mit ihnen sicher. Trotzdem kann ich mir auch ein Leben ohne vorstellen - hab ich meinem Freund auch so versprochen... Kalani sei dank muss ich mir aber darüber in den nächsten Jahren hoffentlich noch keine Gedanken machen.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Mir geben Tiere eine Struktur, die Verantwortung für sie zu tragen und mich zu kümmern gibt einen geregelten Tagesablauf, den ich sonst nicht so hätte/haben müsste.


    Meine Hunde sind "Partner in Crime", sie sind eine konstante im Leben egal wohin mich das Leben verschlägt, egal wo ich wohnte, was ich arbeitete, welche Beziehung ich hatte. Sie gehörten zu mir, waren/sind da und das ändert sich nicht. Dazu sind sie immer auch Partner bei meinen Hobbys, auch nicht hündischen.


    (sonst wurde schon sehr viel genannt was natürlich auch bei mir zutrifft :) )

  • Ich habe es wie Psovaya Borzaya , ich habe mich noch nie gefragt, was oder ob er mir etwas gibt. Er ist einfach ein Teil unserer „Familie“. Mit einem Hund geht es mir nicht besser also ohne. Der Alltag ist mit oder ohne Hund unterschiedlich, aber weder besser noch schlechter.

  • Mein Hund ist auch meine Familie, er gibt mir Abwechslung und einen sehr guten Ausgleich zum Alltag.

    Ebenso geniesse ich einfach seine Anwesenheit, sei das wenn ich alleine bin oder irgendwo unterwegs, er gibt mir quasi das Gefühl von wie sagt man jetzt dem....heimelig, familie, nicht alleine zu sein. Obwohl ich eigentlich ein Mensch bin der sehr gerne alleine ist, was andere Menschen angeht.

    Aber bei den Tieren geniesse ich die Anwesenheit immer:)

  • Mein Alltag ist definitiv besser mit Hund, als ohne!

    Er ist ein Familien-Mitglied, Begleiter beim Spazieren (ohne Hund würde ich viel weniger spazieren gehen, evt. was anderes sportliches tun)

    Teils ein (lustiger) Unterhalter. Alles, was ich mit ihm unternehme, tu ich gerne mit ihm, also ist er auch ein Freizeitgestalter.

    Er kann mich an Schei** Tagen durch seine Anwesenheit/streicheln oder eben raus an die Luft, runterholen, glücklich machen. Und er gibt Struktur in den Alltag.


    Ohne Hund müsste ich neben meiner Arbeit echt ein Hobby/Sport aussuchen, sonst wär es mir in der plötzlich vielen freien Zeit langweilig.


    Er ist ein voll dazugehörender Schatziputzi 💕.

  • Meine/Unsere Hunde sind unsere Kameraden und gehören zur Familie. Durch sie ging ich die letzten 40 Jahre täglich hinaus aus dem Haus. Mittlerweilen habe ich den Samstag meistens Hundefrei was den Auslauf oder die Beschäftigung mit ihnen angeht. Ich widme mich dann einem anderen Hobby. Und ich geniesse es einen Tag in der Woche nicht hinaus zu gehen mit ihnen. Mein Mann unternimmt an diesem Tag einiges mit den beiden Hunden.

    Alleine würde ich wohl kaum viel spazieren/laufen gehen, jedenfalls nicht täglich. Sie haben vermutlich auch viel dazu beigetragen diesbezüglich gesünder und beweglicher zu bleiben. Ich mag auch viel in der Natur zu sein.

    Ich mag sie zu beobachten, zu erleben in ihrer Art. Sie sind ein wichtiger Teil in unserem Leben. Sie brauchen Verantwortung, Zeit. Sie geben Freude-Trost-Unterhaltung-Zuneigung-Gesellschaft, Sorge zum Beispiel bei Krankheit, vielleicht auch mal Ärger und zu letzt auch Trauer.

    Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


    Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

  • jaaa winja gibt mir sehr viel, durch sie habe ich eine tolle aufgabe (therapiehund...) und zum anderen

    habe ich dank ihr gelernt wieder ca. 2-3 stunden laufen zu können, da sie meine motivation war, immer weiter und weiter zu gehen

    und wir haben immer mega viel spass zusammen und regen kontakt mit anderen hh und ich geniesse es einfach sehr,

    mir ihr zusammen zu sein und vorallem mit ihr draussen unterwegs zu sein .... :)


    gruss wuschy

  • Super interessant, eure Antworten zu lesen - auch, wie unterschiedlich sie teilweise sind und ihre eure Hunde wahrnehmt! Total spannend. Grade dass ihr sagt, eure Hunde geben euch "nichts", finde ich interessant.. Warum dann Hunde haben? Mindestens Freude werden sie euch ja geben ;-) Vielleicht ist auch einfach "geben" falsch formuliert, und die Frage müsste lauten: Was bedeuten euch eure Hunde? Oder. Was gewinnt ihr durch eure Hunde?

    Ohne Hund müsste ich neben meiner Arbeit echt ein Hobby/Sport aussuchen, sonst wär es mir in der plötzlich vielen freien Zeit langweilig.

    Genau so geht's mir, seit Mairin nicht mehr ist. Kurz nach ihrem Tod war mir das erstmal gar nicht so bewusst, weils einfach weh getan hat und sie vor allem als Lebewesen einfach sehr gefehlt hat. Immer mehr wurde mir dann bewusst, wie stark neben einer Beziehung (sicher das am schwersten zu verarbeitende) durch ihren Tod doch auch ein Hobby und auch Menschen weggefallen sind.


    Ich kann daher vielleicht aktuell vor allem eine Negativdefinition davon machen, was mir ein Hund gibt, weil ich grad sehe, was mir fehlt / worauf ich mich dann wieder besonders freue:
    Die Spaziergänge, nicht wegen der Bewegung (ich geh durchaus auch mal ohne Hund spazieren), aber auf dem Spaziergang dieses Band zu haben, dieses Wesen aus einer anderen Welt fast schon, das mich irgendwie auch mitnimmt in "seine" Welt, das ich beobachten kann, aber auch mit mir interagiert und Kontakt aufnimmt, sich auch in "meiner" Welt bewegt.

    Die Hundestunden, die spannend, bereichernd und spassig waren, dort dann auch die Leute, mit denen ich zwar keine dicken Freundschaften, aber nette Kontakte hatte, die dann irgendwie eben doch fehlen, wenn sie wegfallen.

    Auch die Herausforderung, für dieses Lebewesen und dafür, dass es gut in unsere Gesellschaft passt, verantwortlich zu sein.

    Auch mal kleine Mikro-Gespräche mit Wildfremden, die Freude haben an meinem Hund unterwegs.

    Kuschelstunden vorm Fernseher.

    Das nächtliche Schnaufen neben dem Bett.

    Die Aufforderung, mal vom Bürotisch aufzustehen und rauszugehen.

    Einfach, dass da noch ein anderes Lebewesen ist, mit dem ich so eng bin, das aber trotzdem auch selber ist und eigene Bedürfnisse hat, die ich nur durch Aufmerksamkeit sehen kann, um sie dann zu erfüllen.


    Mein Leben ist auch ohne Hund gut, keine Frage. Ich mache mein eigenes Glück nicht von einem Hund abhängig. Ich hab nach Mairins Tod mal geschrieben, dass es im Leben sehr wichtig ist, anzuerkennen, dass es verschiedene Arten von "gut" gibt, und ich habe ohne Hund ganz andere Möglichkeiten (zum Beispiel, dass ich meinen Masterabschluss in München machen konnte). Das kann ich auch geniessen und habe es auch genossen, mir fehlt nicht 24/7 ein Hund. Aber jetzt ist bei mir definitiv die Zeit reif und ich freue mich wahnsinnig auf dieses andere Art von gut, die hoffentlich bald mit einem Hund wieder anfangen wird.

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Ich finde es auch wahnsinnig schwierig in Worte zu fassen. Vieles passt, was schon geschrieben wurde. Gerade so in Sinn kommen mir vorallem die Punkte:


    - Ich geniesse es, ein soziales Team zu sein, zusammen etwas zu erarbeiten oder unternehmen. Und dies im sozialen Austausch zu machen, der aber doch so anders ist als mit anderen Menschen - also irgendwie geniesse ich die nicht menschliche aber doch soziale Bindung zw. meinem Hund und mir.

    - Das Hobby durch den Hund - ich hab Spass an der Hundeschule, den Besuchen bei der Züchterin oder anderen Hunden,...

    - Das Spazierengehen - alleine ist mir das schnell zu langweilig, auch mit anderen Menschen beim Wandern. Mit Hund hab ich eine weiter Aufgabe, nehme die Umgebung ganz anders war, hab den Austausch mit dem Hund - da wird mir dann nicht langweilig. (Meine Eltern erzählen, dass das als Kind schon so war, da mussten wir entweder über Stock und Stein klettern oder Pferde mitnehmen, damit ich begeistert mit dabei war).

    - Ein gemütlicher Tag zuhause, der aber doch einen aktiven Spaziergang beinhaltet, ist viel gemütlicher - und mit eigenen Hund trotzdem spontan genug, um das Gefühl zu haben, in den Tag hineinleben zu können (anders als z.B. bei Abmachungen).

    - Ich kann mit ihr so gut abschalten wie sonst nie - alleine auf einem Spaziergang oder so denkt der Kopf viel weiter, soziale Treffen sind mir manchmal nach der Arbeit aber auch zu anstrengend. Mit dem Hund bin ich beschäftigt, abgelenkt im Hier und Jetzt und hab das Gefühl trotzdem aufladen zu können und auch etwas Zeit für mich zu haben.

    - Ich geniesse die Freude, die sie ausstrahlt, aber auch die Wärme und Nähe beim kuscheln.


    Spannend finde ich es im Moment in meinem Umfeld - natürlich nicht alle, aber sehr viele verstehen mich irgendwie besser seit Namika da ist, als vorher. Meine Mutter erzählt im Moment allen: "Ich bin ja nicht so der Hündeler, aber dieses Hündchen, dass finde ich soo härzig, da hab ich richtig Freude daran."

  • Amelia - ins Schwarze getroffen! Das unterschreibe ich genau so, alle deine Punkte. Pfote drauf! Wie wir hier vor dem Like Button immer gesagt haben ;-)

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Ich finde es auch spannend.

    Und ja, meine Hunde müssen mir nichts geben, das ist nicht ihre Aufgabe bzw. generell nicht die Aufgabe eines Lebewesens (für mich).

    Ohne Hund müsste ich neben meiner Arbeit echt ein Hobby/Sport aussuchen, sonst wär es mir in der plötzlich vielen freien Zeit langweilig.

    Mir wird nie langweilig und meine Hunde sind auch nicht dazu da, meine Langeweile zu vertreiben. Ein Hobby wie Joggen kann man anfangen wann man will und aufgeben wann man will. Der Hund ist aber für 10 bis 15 Jahre, je nach Rasse da. Glaube aber Bello hat es auch nicht so gemeint.

    Ich bin generell gerne jemand, der beobachtet. Deshalb hab ich wohl auch Chinchillas. Mit denen kann man so gut wie "nichts" anfangen, ausser sie zu beobachten. Ich beobachte auch meine Hunde viel. Wenn Kalani dereinst allein sein wird, wird mir das fehlen. Ihr Verhaltensrepertoire zeigen sie nun mal vor allem zu mehreren (bei Windhunden, die nun mal typische Rudelhunde sind). Ich finde es schwierig, genau zu sagen wie ich es meine. Ich habe mich für sie entschieden und wir teilen unseren Alltag. Das ist gut so, es ginge aber anders auch. Vielleicht bin ich da einfach etwas pragmatisch. Mein Exfreund sagte immer, es möchte keinen Hund mehr weil er die Verantwortung als sehr belastend empfindet. Dies hab ich nun wiederum gar nicht, da ich es vom Job her gewohnt bin für viele Menschen Verantwortung zu übernehmen. Andere finden es schwierig, angebunden zu sein. Hier kann ich schon eher mitreden. Ich glaube, es spielt auch keine so grosse Rolle wie man es definiert. Es ist meine Aufgabe für die Hunde zu sorgen, so dass es ihnen gut geht. Umgekehrt haben sie für mich keine Aufgabe zu erfüllen, einfach da zu sein, fertig. Sie sind auch nicht meine Therapeuten oder "Glücklichmacher", sie wären damit überfordert.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Grade dass ihr sagt, eure Hunde geben euch "nichts", finde ich interessant.. Warum dann Hunde haben? Mindestens Freude werden sie euch ja geben ;-) Vielleicht ist auch einfach "geben" falsch formuliert, und die Frage müsste lauten: Was bedeuten euch eure Hunde? Oder. Was gewinnt ihr durch eure Hunde?

    Was er mir bedeutet?

    Das ist schwierig und für mich nicht zu beantworten. Er ist Teil unserer Familie; er wird geliebt.


    Was ich durch ihn gewinne?

    Auch das kann ich nicht beantworten. Er ist da, teilt sein Leben mit mir. Es geht mir damit gut und ihm auch.


    Wenn er nicht mehr ist, kann ich dann sagen, was ohne ihn fehlt. Aber auch, was ohne ihn möglicherweise besser ist. Da ich wie mein Hund meistens im Hier und Jetzt lebe (besonders was die Gefühle betrifft), wird das für mich dann so unwichtig sein, dass ich kaum darüber nachdenke.

  • Das ist wirklich sehr schwer in Worte zu fassen, damit es auch so rüber kommt wie man es wirklich meint, und gerade für ein Nicht-Hundemensch es überhaupt zu verstehen oder nachzufühlen.


    Ich müsste nun die Worte sehr genau überlegen, damit es nicht rüber kommt als wäre ich abhängig vom Hund.

    Oder es scheint ohne ihn geht nichts mehr, oder eben man hätte sonst nichts zu tun.

    Oder er ein ,,weiss-ich-was,, für ein Ersatz wäre, oder ich nur leben kann mit Hund.


    Für mich macht es mit Hund einfach viel mehr Spass:yeah:.

    Ich gehe lieber laufen, joggen, auch nur rumhängen... vieles ist einfach schöner für mich, wenn ich meine Hundis dabei habe / um mich habe.


    Darum bin ich auch gerne bereit auf Sachen zu ,,verzichten,, , die ich allenfalls ohne Hund machen oder mehr machen würde.


    Oder wären genau dann diese Sachen ein Ersatz für den Hund?

    Man kann es fast drehen wie man will, oder?:zwinker:.


    Klar würde ich viel auch ohne Hund machen, aber ich habe ja die Wahl, ich schmiede mein Leben zurecht und mir ist der Hund wichtiger als andere Sachen, auf die ich eben wegen Hund nun verzichte.

    Man setzt halt seine Prioritäten im Leben. Und diese ist für jeden Mensch anders. :nicken:

  • Ich würde mich definitiv weniger bewegen ohne Hund oder Pferd. Aber es ist trotzdem nicht DER Grund, warum ich einen Hund habe. Tiere waren schon immer, seit ich denken kann, ein sehr wichtiger Punkt in meinem Leben. Ich liebe Tiere einfach - ganz ohne Grund. Ich empfinde auch nichts als Verzicht, das ich jetzt vielleicht eher nicht mache wegen den Hunden - wobei, wenn ich genau drüber nachdenke, mache ich nichts nicht.


    Und ich liebe das Fell, ich liebe es mit ihnen zu kuscheln (zum Glück hab ich einen Schmusi-Hund erwischt :D) und ich liebe es, mit ihnen zu arbeiten, etwas zu erarbeiten, zu sehen wie es fruchtet und immer harmonischer wird.