Sozialhund, Therapiehund, Schulhund etc.

  • Sehr spannend hier zu lesen. Lange bevor die Hundeidee bei uns aktuell wurde spielte ich mit dem Gedanken, mit dem zukünftigen Hund eine Therapie- oder Sozialhundeausbildung zu machen. Dann kam Jimmy in unser Leben und mir war beim ersten Kennenlernen klar, dass er nie ein Therapie-/Sozialhund werden wird.


    Ein Freund von uns, Lehrer, arbeitet an einer Stelle, die Jugendliche, die durch sämtliche Schulnetze gefallen sind, auffängt. Bei einem Treffen, bei dem Jimmy mit dabei war meinte er, Jimmy wäre der perfekte Therapiehund für seine Schüler da er gnadenlos ehrlich und schnell deren Gefühle und Verhalten spiegeln würde.

  • Sehr spannend und interessant. Unsere beiden Hunde kämen dafür auch überhaupt nicht in Frage, da einer zu instabil in Hundebegegnungen und der andere bei Geräuschen, obwohl sie beide mit Menschen sehr nett und umgänglich sind.


    Ich finde es schon auch sehr sehr wichtig, dass eine solche Arbeit für den Hund stimmt. Mir fällt gerade in den Tollergruppen auf FB auf, dass fast jede 2. Frage in die Richtung geht, ob der Toller ein geeigneter Therapiehund sei. Es wird meistens davon abgeraten, obwohl es auch Toller in solchen Jobs gibt, die das durchaus gut meistern. Aber ich käme schon vom Rassebeschrieb im Leben nicht auf die Idee an den Toller zu denken bei der Suche nach einer geeigneten Rasse.


    Die Arbeit, die solche Hunde leisten, sind enorm wertvoll und selbst wenn sie nichts tun, tun sie so viel .... <3

  • Das Ferienlager mit Behinderten bei welchem meine Tochter als Betreuerin einmal war, kamen auch noch 3 Bernhardiner, ausgebildete Therapiehunde von der Fondation Barry mit.

    Die Hunde seien super mit den Menschen gewesen und bereiteten viel Freude.

    Einzig, bei teils Betreuern kam das Sabbern der Hunde nicht so gut an was halt leider bei dieser Rasse ist.

    Aber meine Tochter hätte gleich einen mit genommen 😀

  • Aber ich finds einfach mega interessant und habe eben so eine sich entwickelnde Idee im Kopf, wie ich in Zukunft meine eigene (dann hoffentlich mal ausreichend bearbeitete) Traumaerfahrung einsetzen könnte, um andere Betroffene zu unterstützen, und da kommt zur Zeit neu gedanklich langsam auch der Hund dazu. ;)

    Das klingt doch nach eine tollen Plan! Viel Erfolg dabei :good: