Einige Fragen zum Alleinbleiben

  • Sooo, also wir möchten mehr darauf fokussieren, das Alleine bleiben von Namika wirklich zu üben. Jetzt hab ich ein paar Fragen.


    Es scheint mir, dass es bei Namika sehr "stimmungsabhängig" ist, wie gut es geht mit dem alleine bleiben. Mal sind 20 Minuten absolut kein Thema, dann wieder jault sie schon bei 1-2 Minuten. Wenn sie wirklich entspannt liegt/schläft, dann ist es kein Problem. Sie hebt den Kopf und sieht zu, wie ich aus der Türe gehe und legt sich wieder hin und schäft/döst weiter. Sobald sie aber irgendwie ein bisschen aktiver ist, wird es schwierig. Diese Aktivität ist auch nicht wirklich mit Spazierengehen beeinflussbar bzw. braucht sie danach unterschiedlich lang, um innerlich wieder wirklich zur Ruhe zu finden und solange scheint sie uns in der Nähe zu brauchen. Das ist auch z.B. im Auto so, sie kann da gut alleine bleiben, zumindest die 20-30min, die wir das bisher fürs Einkaufen genutzt haben. Das bedingt aber, dass wir nach dem einladen noch ein paar Minuten gefahren sind. Lade ich sie nur ein und gehe direkt weg, ist es schwierig für sie.


    Mit dem Nachlaufen in der Wohnung ist es ganz ähnlich, je nachdem fällt es ihr schwer oder nicht. Da macht sie aber Fortschritte (mir ist z.B. aufgefallen, dass es sich eingeschlichen hat, dass sie mit aufs Klo kommt. Ursprünglich mal wegen der Stubenreinheit - so konnte ich mir morgens nach dem Aufstehen noch erlauben zuerst selbst aufs Klo zu gehen und dann erst raus), jetzt darf sie konsequent nicht mehr mit. Am Anfang ist sie dann immer besonders schnell reingerannt, damit sie nicht ausgesperrt wird. Jetzt reicht ein ermahnender Blick und sie setzt sich von selbst hin statt mitzukommen.


    Anbei zwei Video, wie unterschiedlich das aussehen kann.



    Daher die Fragen:

    - Würdet ihr einfach in jeder Stimmungslage kleinschrittig üben, immer weiter bis es geht?

    - Wenn ja, bei kleinen Schritten bleiben, bis es in jeder Stimmungslage geht oder varieren (bei Aktivität nur kurz, beim Dösen aber auch länger)?

    - Sonst noch Überlegungen/Ideen dazu?


    Sie hat übrigens kein Problem damit, wenn wir in unterschiedlichen Räumen sind. Auch kann sie gut alleine bleiben mit anderen Menschen, die sie gut kennt (Arbeitskollegen im Büro, meine Schwester,...) Wenn sie mit Menschen, die sie kaum kennt, alleine bleiben soll, hat sie solange Mühe damit, bis sich diese mit ihr beschäftigt habten (Spielen, Spazieren gehen,...), danach gehts auch. Einfach so als Hinweis bzgl. Kontrollverhalten...

  • Was ist wenn sie ihre Ruhe nicht hat, du ihr etwas zum Kauen oder sonst was gibst, dass sie an dem ein Weilchen dran ist?


    Bei Durotan mach ich das, wenn er eher unruihg ist gibt es etwas zu kauen und wir gehen dann. Plus das wir ihn eingrenzen d.h. er bleibt nur in der Stube so ist es um einiges besser geworden.

  • Wenn sie etwas zu kauen bekommt, kommt sie trotzdem schauen wie wir gehen, geht dann aber zu ihrem Kauzeug zurück. Sie ist so lange damit zufrieden, bis sie das Interesse daran verliert (ja nach Kausache dauert das so 30-60 min). Wenn sie dann fertig ist mit kauen, beginnt sie unruhig zu sein und dann zu jaulen.


    Das sie unruhig ist nach dem Kauen, hat sie auch wenn wir da sind - dann läuft sie nochmal die Wohnung ab, schnuppert an der Stelle wo sie gekaut hat, etc. Aber wenn wir da sind, kippt es halt nicht ins jaulen sondern dann irgendwann wieder in Ruhe.


    Platz hat sie wenn wir weg sind einfach der offene Wohnbereich - Stube, Küche und Gang.

  • Ich persönlich würde hier nur beginnen wenn sie müde ist. Nach Spaziergang mit Kopfarbeit z. B.

    Nicht aber wenn sie schläft weg gehen. Sie sollte das mit bekommen dass du die Wohnung verlässt. Anfangs auch nur ein paar Minuten während sie auch noch am kauen ist wieder rein gehen ohne sie an zu sprechen. Einfach etwas alltägliches weiter machen🙂

  • Larson hat es getroffen. Ein Hund welcher müde ist lässt sich einfacher zum alleine bleiben trainieren.

    Ich würde noch Rituale geben welche immer die gleichen sind resp. Immer den gleichen Ablauf haben. Rituale geben Sicherheit und der Hund kann sich darauf verlassen.

  • Ich habe das auch sehr kleinschrittig aufgebaut. Anfangs konnte ich z.B. im Büro nicht mal aufs WC ohne dass Yorik fast gestorben ist. Also hab ich ihm "erklärt", dass ich jetzt weggehe, aber wieder komme. Ja vielleicht hab ich das nur für mich gebraucht und vielleicht lag etwas in der Stimme, was Yorik geholfen hat. Es war nicht à la "arms Hundi, Mami chunnt grad wieder" sondern sehr erwachsen Marke "los, ich gang jetzt rasch use und chume denn wieder". Dann bin ich raus und halt dann nur wieder rein, wenn Ruhe war. Mir ist es in dem Moment egal, wo der Hund liegt oder ob er noch rum läuft. Das darf er ja. So hab ich peu à peu ausgedehnt und irgendwann wars kein Thema mehr. Was aber anfangs gar nicht ging, war einfach rausgehen womöglich noch im Stress und nix sagen. Ok, ich sag den Hunden auch heute noch, dass ich ohne sie weggehe, dann zotteln sie ab und legen sich irgendwo hin und pennen.
    Zu Hause hab ich meine Nachbarin informiert und sie gebeten, mir unbedingt zu sagen, wenn sie mal bellen oder jaulen hört. Wir würden die Hunde jetzt ab und an mal allein zu Hause lassen. Heute ist das kein Thema mehr und ich hab nie Reklamationen bekommen, dass die Hunde laut seien.


    Was ich z.B. nie gemacht hab, ist was zum kauen geben. Kauzeugs und Knochen gibts bei mir nur unter Aufsicht. Mir ist es ein Horror, dass mal was stecken bleiben könnte oder so und der Hund es womöglich nicht allein rauskriegt.

  • Claudia , ich habe es damals z. B. nie mit einem Ziemer gemacht. Obwohl es anfangs nur ein paar Minuten war mit Kauzeugs (Panse oder Rinderohr). Ich dann noch während der Hund damit beschäftigt war wieder rein gekommen bin.

    Das auch zu Anfang dann zu unterschiedlichen Tageszeiten machte.

    Das war aber nur kurze Zeit bis ich mir sicher war, dass er auch nach beenden des Kauens keinen Stress hat und dann erst länger weg ging ohne ihm etwas zu geben.

  • Bin absolut die Meinung von Claudia. Für Elia verwende ich das Wort « Waarte » mit langem A. Sie versteht das super, auch wenn ich in einem Restaurant auf WC gehe. Draußen verwende ich auch « warte », wenn sie stoppen muss, nur dann ist es kurz. Elia ist ganz sicher 1 Stunde ruhig, mehr habe ich noch nicht getestet, weil sonst bringe ich sie bei der Nachbarin, was selten der Fall ist. Elia kriegt auch niemals ein Knochen in meiner Abwesenheit.

  • Ich habe auch ein Wort wenn ich gehe, dann ist es ,,schön warte,,

    Sie stehen da und gaffen doof. Was sie danach tun habe ich schon längst nicht mehr aufgenommen, wäre mal wieder interessant. Sie sind aber still wenn ich gehe und wenn wir kommen.


    Mich nähme auch wunder ob die Videos unter gleichen Bedingungen gemacht wurden?

    Quasi nach Spaziergang und fressen, oder eben nicht.

    Oder bei meinen spielt im Fall auch Urzeit eine grosse Rolle, morgens sind die generell weniger Aktiv. Meine pennen auch so fast den ganzen morgen, während sie vor allem so ab 15 Uhr wieder aktiver werden, auch mehr ,,aufpassen,, (da halt oft Partner irgendwann ja nach Hause kommt) oder auch einfach alle Geräusche eher wahrnehmen weil alle in der Nachbarschaft eher wieder daheim sind, also Auto kommen, Leute laufen rum im Treppenhaus usw. usw.


    Mich dünkt es fast, im zweiten Video hört sie etwas und bellt wegen dem. :gruebel1:

  • Ich sage jeweils "go Platz mache" "im Bettli bliebe. Schön warte. Ich chome gli weder". Ich verabschiede mich auch von meinen Hunden. Ebenfalls versichere ich mich, dass beide hier sind, bevor ich gehe. Gestern nämlich folgte mir Luna ins UG runter, unbemerkt. Da schloss ich sie tatsächlich ein. So suchte ich sie, bevor wir gingen. Tatsächlich kam sie dann die Treppe rauf, als ich die Türe öffnete und sie rief.

  • Gut, dass du das Thema ansprichst, ist bei uns auch grad ein Thema mit dem Allein bleiben üben.:) Wir haben das leider recht schleppen lassen, da ich meine Abwesenheiten sehr oft so geplant habe, dass mein Mann oder Tochter dann schauen können. Durch Homeoffice ist das halt auch recht einfach zur Zeit. Möchte aber unbedingt wieder mehr üben, denn es soll ja schon mal möglich sein, sie auch mal länger allein zu lassen.

    Bisher habe ich für kurzes Alleinbleiben (max 20Min) jeweils etwas Magerquark, Hüttenkäse oder auch mal Leberwurst in einen kleinen Kong gefüllt und damit ist sie dann gut beschäftigt. Das mache ich auch im Auto so. Knochen geben würde ich mich auch nicht trauen..


    Meine Hundetrainerin hat uns geraten, die Hunde doch unbedingt an die Box zu gewöhnen und wenn man weggeht kann so auch nichts passieren (Zerkauen von Kabeln oder dergleichen). Der Hund schläft dann einfach. Ich finde das eigentlich einleuchtend, denn im Prinzip sollte der Hund ja sowieso ruhig bleiben und im besten Fall schlafen, wenn er allein ist. Allerdings habe ich das noch nie gemacht, da ich auch etwas Angst habe, dass sie mir dann an der Box rumkratzt und im schlimmsten Fall Panik bekommt da drin. Denke aber, es ist wohl Gewohnheitssache.


    Generell würde ich auch meinen, am besten immer gleiche Rituale haben und regelmässig üben, vielleicht auch anfangs immer mal zur gleichen Zeit "verschwinden", wenn man weiss, dass der Hund dann eher die ruhige Phase hat. Dann gewöhnt er sich bestimmt auch besser dran, dass ja alles gut ist und man immer wieder zurückkommt..8)

  • Ich persönlich würde hier nur beginnen wenn sie müde ist.

    Meint ihr den, es braucht einfach mehr Zeit zum generalisieren? Wenn sie müde ist (und schon zur Ruhe gekommen ist/schläft - aber so dass sie mitbekommt dass ich gehe, wie z.b. im 1.Video), kann ich ja locker 20-30min weg bleiben. Trotzdem kann ich in anderen Situationen teil nicht mal für 2 Minuten das Büro/die Wohnung verlassen. Deshalb die Überlegung, ob ich das nicht dann auch in diesen Situationen mehr trainieren müsste. Klar soll sie ganz unausgelastet nicht 3h allein bleiben, aber mal 15 Minuten sollten meiner Meinung nach Situationsunabhängig möglich sein. Da ich bisher kein Generalisierungseffekt sehe, frag ich mich, wie weit ich komme, wenn ich es nur mache wenn sie müde ist.

    Mich nähme auch wunder ob die Videos unter gleichen Bedingungen gemacht wurden?

    Jein...das eine war ca. 1 h nach dem grossen Mittagsspaziergang - da wos gut geht. Dass andere erst später am Nachmittag. Da war sie sicher nicht mehr gleich müde. Trotzdem war sie da ja sehr entspannt, bevor ich rausging und in solchen Situationen sollte es meiner Meinung nach später auch möglich sein, mal für kurz wegzugehen. Deshalb die Überlegung, ob ich es in ganz verschiedenen Situationen über sollte oder halt momentan nur in Situationen, wo es gut geht.

    Im 2. Video schnuppert sie auch von Anfang an mehrfach an der Tür und grummelt paar Mal, liegt also nicht nur an Geräuschen.


    Ritual werde ich einführen. Danke für den Tipp! :thumbup:

  • Ich lese so viel von Hunden die schwer oder fast gar nicht ans Alleinsein gewöhnt werden können. Vielleicht hatte ich Glück aber noch bei keinem war das ein Thema.

    Kann nur sagen, wie ich es mache: Im Auto alleine bleiben müssen alle Welpen von Beginn weg, da ich stets direkt nach dem Spazieren einkaufen gehe. Ich sage dazu im immer gleichen Tonfall "schön warte", gehe und komme dann wieder, fertig. Zu Hause mache ich es nach einigen Tagen gleich: ich sage im gleichen Tonfall wie im Auto "schön warte" und gehe, fertig. Dann komme ich, anfangs geh ich höchstens kurz weg, zb. zum Unterflurcontainer vorn an der Hauptstrasse oder zur Nachbarin. Dann bin ich einfach wieder da, wortlos. Ich begrüsse niemanden, ich belohne niemanden und ich geb niemandem vorher was zum Kauen. Ich mache auch niemanden extra müde. Klar, hätte ich einen Welpen der noch nicht gelernt hat, die Einrichtung in Ruhe zu lassen, würd ich vermutlich dafür sorgen, dass er nichts schreddern kann das er nicht schreddern darf. Aber extra eingrenzen zb. mittels Box oder so, das mache ich nicht, ich habe erst gar keine Boxen im Haus. Sie dürfen auch von Anfang an in meiner Abwesenheit in den Garten, wie sonst auch.

    Ich mache aus dem Gehen und erst recht dem Kommen nichts Aussergewöhnliches. Ich tue es einfach. Je selbstverständlicher ich agiere, desto eher tun es meine Hunde auch.

    Meine Hunde wissen, dank dem eigentlich völlig sinnbefreiten "schön warte" auch sofort, ob sie mitdürfen oder nicht.

    Mehr als 5 Stunden lasse ich meine nicht alleine, obwohl sie in den Garten zum Versäubern können. Selbst dies ist nicht so oft der Fall, 2 bis 3 Stunden - das kommt öfter vor.

    Ich sorge zu Hause aber generell für eine ruhige Umgebung, ich spiele nie drinnen, draussen nur für kurze Sequenzen (im Garten) und gehe auch sonst ungestört meiner Arbeit nach. Hunde dürfen sich frei bewegen, aber wenn Kalani meint, er müsse immer gucken ob es bei mir Action gibt, dann sage ich ihm auch mal resolut, er solle jetzt "go Platz mache", das kennt er. Drauf trainieren, dort länger zu bleiben, das tue ich aber nicht.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Amelia , ja vielleicht braucht es noch etwas länger, mehr Wiederholungen für die Sichherheit. Sie sich dann auch selbständig in ihr z. B. Bett zurück zieht und nicht mehr in der nähe, erwartungsvoll bei der Türe bleibt?

    Das Ritual dazu war bei mir z. B. auch dass ich andere Schuhe, Jacke und Handtasche mit nahm wo er dann auch wusste dass er zu Hause bleibt🙂.


    Bei einem früheren Welpen habe ich wie mir bei ihm schien zu lange zur immer etwa gleicher Zeit das Haus verlassen. Das funktionierte dann eben morgens um diese Zeit aber Mittags und Abends nur schlecht, dass er anscheinend Stress hatte und auch mal ein Spielzeug oder Kissen verrupfte.

  • Amelia Ich würde sie nicht nur, wenn sie müde ist, alleine lassen. Ich würde in verschiedenen Situationen und Tageszeiten üben.


    Manchmal ging ich einfach rein und raus, ohne was zu sagen. Gerade in Situationen wie der Gang in die Waschküche/Keller oder zum Briefkasten. Oder kurz zur Nachbarin. Aber beim Vorbereiten, wenn er erwartungsvoll dastand und nicht wusste, was jetzt passiert, sagte ich ihm entweder „du chasch mitcho“ oder „du muesch ufpasse“. So wusste er, was passiert, und er steigerte sich nicht in eine Nervosität hinein.

  • Psovaya Borzaya

    Du sagst, dass du sie nicht begrüsst usw.

    Bin da eigentlich voll deiner Meinung, wollte es auch immer so handhaben.


    Aber:

    Was machten deine Hundis (Welpen) wenn du reinkommst?

    Nichts, oder wie?


    Also wenn ich heimgekommen bin, dann kam natürlich Welpi angerannt und begrüsste mich, ignorierte ich es, stand es noch hoch und winselte usw. Lief ich weg, dann hüpfte es mir nach....

    Es zog wie alles in die Länge, ich hätte sie voll zusammenscheissen müssen und wegschicken. :noidea:


    Dies war übrigens bei allen Welpen gleich.

    Das ganze war ,,schneller,, durch wenn ich sie kurz streichelte und dann sagte ,,isch guet,, oder sie zu einem Plüschtier schickte und sie das holte und damit spielte.



    Meine machen nur rein gar nichts wenn ich nur ganz kurz weg war, beispiel Briefkasten oder so, dann schauen sie nur doof wenn ich komme, stehen da und schwänzeln aber sonst ruhig.

    Aber sobald ich länger weg bin, dann ist Rambazamba wenn ich heimkomme:noidea: Sie kommen daher gerannt, unterwegs zu mir bellen sie, sie winseln, schwänzeln, zappeln, dann rennen sie weg und holen ein Plüschtier.

    Ich denke Flaffy alleine würde sehr ruhig begrüssen, aber in Kombi mit Pyri geht das gar nicht, sie heizen sich gegenseitig auf.

    Ist Flaffy zuerst an der Türe, Pyri weiss ich wo und hört mich evtl. nicht sofort, dann steht Flaffy ganz süss da und schwänzelt, dann kommt Pyri und bellt, und dann gehts los und Flaffy bellt auch:pfeifen: Aber egal was ich tat und tue, ich kann es nicht ändern und habe echt schon soooo viel versucht.

    Von wieder rausgehen, von durchlaufen und ignorieren und mich ins WC einsperren, von schimpfen, von wegschicken, sogar ein Knie hochnehmen damit ich hochstehende Pyri abwehren kann (und es tat ihr also auch schon weh:sad:), bis Spiess umkehren und überschwänglich begrüssen. Nicht ändert es.


    Darum nimmt mich wunder ob du wirklich Glück hattest und sie einfach so ruhig Hunde sind, oder ob du da was Speziell gemacht hast. :gruebel1:

  • ich frage mich, warum man einen Hund nicht begrüssen soll, wenn man weg war. Man liest das immer wieder, aber ich habe auch schon von guten Hundetrainern gehört, dass das überhaupt keinen Sinn macht. Man kann es sich doch denken, wie bei einem Kind oder Erwachsenen: ich gehe weg und sage Tschüss (mache natürlich kein Riesenabschiedsszenario mit Tränen etc:D) aber nett Tschüss sagen und nicht einfach gehen, ist doch ok. Dann komme ich zurück, egal wie lange ich weg war: und ich begrüsse meinen Hund (oder meinen Menschen). Natürlich auch da wieder ohne Freudentränen und Riesentamtam. Aber ich darf doch hallo sagen und mich freuen, dass ich wieder zu Hause bin, oder eben umgekehrt, meinen Hund sich freuen lassen. Ich verstehe nicht ganz, warum das nicht so sein darf.

  • Caluna, ist der Hund alleine, auch ohne Bellen, Dinge zerstören usw. heisst es nicht automatisch dass er es kann und keine Verlassenheitsangst hat. Daher wird gerade am Anfang abgeraten den Hund zu begrüssen. Das würde ihn in seinem aktuellen Gefühl noch verstärken.

    Auch wenn es schwer fällt🙂einfach gleich alltäglichem nachgehen und später wenn offensichtlich ist dass alles ok ist eine Runde Spielen, Kuscheln🙂

  • nein, ich glaub nicht, dass du nur Glück hattest 😃 Ich halte es ziemlich gleich wie du und hatte auch noch nie Probleme.

    Komm ich nach Hause lege ich zuerst meine Sachen ab und begrüße erst dann die Hunde. Klar kommen beide angesaust aber ich dulde kein anspringen.

    Ich denke es wird oft viel zu viel Aufhebens gemacht. Ob die in meiner Abwesenheit hin und wieder einen beller von sich geben, weiß ich nicht. Jedenfalls sind sie immer entspannt. Sie werden nicht mit einer Kamera kontrolliert. Käme mir nicht in den Sinn, solange es keine Veranlassung dazu gibt.

  • Meine Hunde kommen nicht angerannt wenn ich nach Hause kommen, die juckt das gar nicht. Windhunde halt... es sei denn, ich komme von der Nachtschicht, aber das liegt einzig und allein daran, dass sie wissen, dass es nun Futter gibt. Da ich nach der Nachtschicht nur noch ins Bett will, kann ich nicht erst 15 Minuten verblöterlen bevor ich sie füttere um auch in diesem Fall mein Heimkommen unattraktiv zu machen. Aber damit kann ich leben.


    Meine Hunde können nicht bis ganz runter zur Haus- oder Garagentür, da ich ein Treppengitter habe. Aber sollte der Welpe dahinter warten, dräng ich ihn zur Seite und geh die Treppen hoch und fertig. Ich sage vielleicht ein paar belanglose Worte aber sonst nichts. Nein, es gab und gibt wirklich kein Hochspringen (macht Kalani eh nicht *holzanfass*), winseln etc. Ich würde keinen Welpen der sich überschwänglich freut zurechtweisen, aber ich würd es keinesfalls fördern und hört er nach kurzer Zeit nicht auf, würd er eine Anweisung bekommen seinen Platz aufzusuchen. Mag sich lieblos anhören und ich weiss, dass unsere Hunde keine Wölfe mehr sind aber trotzdem find ich, dass wir dies manchmal zu sehr ausser acht lassen. Es ist für sie normal, dass jemand kommt und jemand geht. Ich staune manchmal auch wenn ich gleichzeitig mit andern die Hunde vom Sitter lassen. Am dümmsten tun wirklich die, deren Besitzer ein "Riesengschiss" machen wenn sie sie abholen. Selbst nach 3 Wochen Namibia machte ich nicht so ein Theater. Ich begrüsse sie maximal ganz kurz, fasse sie kurz an, lasse sie meine Stimme hören und dann ab ins Auto. Danach geht es auf einen tollen Spaziergang, bei dem ich ganz für sie da bin und davon haben sie mehr. Meine Hunde neigen nicht zum "hochdrehen" aber viele tun das und Begrüssung etc. fördert das in der Regel nur noch.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen