Zweithund zu intaktem Rüden

  • Ich weiss nicht, ob er sich vebünden würde. Bis jetzt ist es nicht so, dass, wenn wir mit einem andern Rüden (seine drei besten Freunde sind alles Rüden, zweimal intakt, einmal kastriert) er sich mit denen "stark" fühlt. Aber er reagiert auf Jendayi. Er alleine hat zb. kein Problem, wenn einer schleichend daherkommt. Jendayi mag das nicht und bellt dann zeitweise (ohne dass sie sonst eine weitere Reaktion zeigt). Tut sie das, ändert sich sein sonstiges Verhalten sofort. Die Chance, dass ich nochmals so einen verträglichen Rüden bekomme wie er, halte ich nun mal nicht für extrem hoch. Und dass er dann "mitmacht", möchte ich nicht. Mir ist wichtig, dass ich "einfach so" wie im andern Thread beschrieben die Hunde auf andere lassen kann, weil das hier einfach vieles einfacher macht. Daher würd ich eher auf Hündin tendieren. Aber das heisst keineswegs, dass es für andere so sein muss. Wenn für dich zwei Rüden stimmen, dann bist du auch bereit, zwei Rüden zu managen. Da bin ich mir relativ sicher.

    Bei mir ist es wirklich auch eine Frage von Grösse und Gewicht. Beim Barsoi sind da schon einiges an cm und vor allem Kilos. zwei Rüden zusammen seit ungefähr 25 bis 30 kg schwerer als ich...

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Ich denke zu Puka geht ein Rüde super.

    Hier hat er 6Wochen mit einem intakten zusammen gelebt, ging perfekt. Klar, er kam zu einem Intaktem heim und nicht umgekehrt, habe ich hatte nicht einmal Spannung gespürt.


    Hier zieht nächstes Jahr (wenn es klappt) auch wieder ein Rüde ein.


    Vielleicht stell ich mir das zu Bilderbuchmässig vor, aber ich seh da keine Probleme. Der Welpe wächst ja zusammen mit dem Intakten auf, vielleicht muss mann dann, wenn Zwergi Rüde wird mal kurz aufpassen, aber das wird klappen

    Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

  • Ok, super, mehr will ich gar nicht hören, tiptop, gibt einen Rüden, Thread geschlossen! :biggrin:


    Nein, nein. :hihi:


    And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.


  • Meine Sorge gilt glaubs auch voll nicht dem Aussen... sondern der Verträglichkeit untereinander im eigenen Haushalt, daheim.


    Aber ja, genau, stimmt, ich bin ja auch noch da. :biggrin:

    ich sehe bei Dir nicht wirklich Probleme die entstehen werden. Du reflektierst ja sehr gut und handelst auch dementsprechend.

    Unser damalige DSH Rüde war ein absoluter Jentleman was seine kleine Cairnprinzessin anging. Sie durfte sich wirklich ihm gegenüber allerhand leisten. Er war aber auch ein sehr gut verträglicher Rüde mit allem und mit jedem.


    Vielleicht kannst Du mehr über die Situation und das umplatzieren des anderen Borderterrierrüden bei der Züchterin erfahren. Vielleicht gab es dort einfach einen oder auch mehrere Auslöser wieso es dort nicht geklappt hat. Kann mir auch vorstellen, dass es dort mehr Hunde gab und vor allem dann ja auch Hündinnen. Das wäre ja bei Dir dann nicht der Fall.

    Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


    Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

  • Wir haben ja damals zum 1jährigen Yorik auch einen Rüden geholt mit Lennox. Beide sind und bleiben intakt, mittlerweile knapp 5- und 4-jährig. Es gab nie Probleme und von Anfang an war klar, dass Yorik der Boss ist bei Lennox. Dieser wiederum ist so nicht erpicht drauf, irgendwo Scheff zu sein, dass es einfach klar ist. Lennox ist überhaupt nicht "rüdig", nur im Kopf, wenn es fein riecht. Yorik ist schon eher der Macker gegen andere Rüden, aber sie spannen diesbezüglich überhaupt nicht zusammen.

    Wenn allerdings irgendwo im Freilauf einer zu blöd auf Lennox losgeht, klärt Yorik sofort. Das hatte ich schon 2-, 3mal, aber das würde in jedem anderen Gespann wohl auch so gehen. Lennox zieht dann von dannen und lässt Yorik klären. Sie sind ansonsten sehr autonom unterwegs.


    Ich persönlich würde immer gleichgeschlechtliche Gruppen bilden, also auch zu Puka einen Rüden dazu nehmen. Man muss es ganz einfach managen, aber das muss man in jeder Konstellation.

  • Namara : Ja, ich werde sie fragen und ja, dort sind natürlich Hündinnen, die dann auch mal läufig sind. Ich denke, das macht sicher etwas aus und dieser Faktor fällt bei mir ja weg.


    Und mir fällt gerade noch etwas ein 8o : Ich habe ja jetzt seit 11 Jahren eine wirklich nicht einfache Shirin, die mir - da bin ich völlig ehrlich - viel, viel Alltagsstress bereitet hat (draussen, daheim null Probleme). Das war streckenweise echt happig. Und das haben wir auch geschafft und ich hatte die Energie und die Nerven, mit ihr durchs Leben zu gehen. Und sie war ja auch immer Zweithund und weder Puka noch Yanchi wurden von ihr irgendwie negativ beeinflusst.


    Ich denke, ich werde es schon schaffen, meine zwei Borderbuben einigermassen ordentlich miteinander zu "befreunden" und drinnen und draussen zu managen. :zwinker:


    Claudia : Ah super, das klingt gut.

    So ähnlich stelle ich es mir eben auch vor, war mir aber extrem unsicher, ob Vorstellung und Realität da irgendwie passen könnten. Aber jetzt bin ich grad recht beruhigt. Wie es schlussendlich wird, egal welche Konstellation, weiss man ja eh nie.

    Und gewillt, die beiden zu managen, bin ich ja eh, das gehört für mich sowieso dazu.

    Und auch Shirin und Puka agieren je nach Situation als Gespann, das ist auch nichts Neues für mich... auch mit mehr als einem Einzelhund zusammenzuleben.


    Jetzt bin ich grad mega zuversichtlich, danke für all eure Inputs und das Teilen eurer Erfahrungen! :super:


    And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.


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  • 2 Intakte Rüden, läuft doch🤷‍♀️😂



    Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

  • Na wenn du anfängst, dann mach ich doch weiter... :biggrin:








    So zwei coole Quatschköpfe, die zwei. :k_irre::0herzsm0:


    Aaaaach, das kommt total gut. :zwinker::nicken:


    And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.


  • Jö die zwei Buben :love: Ja also wenn das deine Sorgen nicht zerstreut :S

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Ach die sind toll die Beide: David & Goliath. Und sicher weiss Puka nicht, dass er kleiner ist:biggrin:


    Wenn ich also gut verstanden habe, was hier gesagt wird, verstehen sich 2 männliche Hunde besser als 2 Weibliche!

    Aber ist es nicht so, solange keine Hündin dabei ist? Weil Elia hat nämlich 2 Schwärme, aber die Beide dürfen sich nicht treffen, wenn Elia in der Nähe ist. Ihr kleiner Freund, der Ratero ist ganz lieb, aber der Andere (Rasse undefinierbar) ist ziemlich rabiat und der Kleine wurde schon grausam attackiert.


    Elia ihrerseits ist auch rabiat, wenn die Hunde dabei sind und es kommt eine fremde Hündin. Ausser mit Peppa ihre liebste Freundin; sie darf alles machen; die beide lieben sich ganz heiss.:)

  • Ähm Scar?:schreck:Friss das Puka Tierchen bitte nicht ganz auf:zwinker:

    Der Golden muss mit weichem Maul apportieren können, wir haben am lebendem Objekt geübt😂


    Die 2 waren wirklich super toll zusammen

    Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

  • Ich kann nicht wirklich mitreden, da unser intakter Rüde als letztes dazu kam, 4 intakten Weiber. :noidea:


    Somit keine Ahnung wie es wäre, wenn nun ein Rüde-Welpe dazu kommt.

    Von Nevada her sicher kein Problem, aber man weiss nie wie sich das neue Rüdenwelpi entwickelt...


    Aber wenn ich persönlich wählen müsste, würde zu einem Nevada wieder eine Hündin kommen. Da müsste ich nicht lange überlegen. :zwinker::nönö:

  • Kenn es einfach von bekannten und Kunden das die intakten Rüden nicht nur Mühe während der Läufigkeit haben sondern auch territorialer werden nach aussenhin also "meine Hündin! Finger weg!!"

    die hündinnen -schicken- die rüden zum aufpassen. da reicht ein minimer seitenblick...und rüdchen regelt das. bei uns ist es unsere cheyenne welche unseren rüden beschützt..aber da denke ich nicht dass das geschlecht eine rolle spielt sondern der marammano anteil. er weiss das wohl und lässt sie auch gewähren. mischt selber nicht mit. ich denke aber auch wäre es nicht so...würde er den part übernehmen. bei zusammenlebenden hundegruppen bekommt jeder seine aufgabe..auch aufpassen gehört dazu.