Hund zur Arbeit mitnehmen, dafür weniger Lohn? (kleine Umfrage)

  • Weniger Lohn, wenn ihr dafür den Hund zur Arbeit mitnehmen könntet? 24

    1. Nein. (13) 54%
    2. Ja - bis 10 % Lohneinbusse würde ich dafür in Kauf nehmen. (8) 33%
    3. Ja - 10 bis 20 % Lohneinbusse würde ich dafür in Kauf nehmen. (3) 13%
    4. Ja - mehr als 20 % Lohneinbusse würde ich dafür in Kauf nehmen. (0) 0%

    Ich hab irgendwo gelesen, dass eine Studie ergeben hätte, dass Hundehalter bereit wären, weniger zu verdienen, wenn sie dafür den Hund zur Arbeit mitnehmen könnten.

    Wie seht ihr das, und wenn ja, wieviel weniger? Würde mich mal interessieren, daher hier eine kleine anonyme Umfrage, man sieht also nicht, wer was geclickt hat :-)

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Da ich ein Job habe, wo die Möglichkeit sowieso nicht gegeben ist, erübrigt sich die anderen Varianten (somit ,,nein,,).

    Aber auch wenn ich könnte, würde ich es von mir aus nicht haben wollen, da sie nicht geeignete Bürohunde sind aus meiner Sicht, grad bei einem Job wo Leute ein und aus gehen, das würde mich selber stressen und zu sehr ablenken.


    Wenn ich verzichten würde auf 10-20% Lohn, dann würde ich auf die % an Arbeitspensum verzichten:nicken:, also frei haben wollen und so mehr beim Hund sein können. Sei es kürzere Arbeitstage somit kann der Hund gut Zuhause bleiben oder aber die Zeit am Stück frei und die Zeit so geniessen.


    Oder Verzichte von Lohn wenn ich ein Job haben könnte wo per HO machbar wäre, dann wäre es mir das auch wert. :nicken:



    Wiederum, wenn man rechnet was ein Hüteplatz kostet, dann würde sich ein Verzicht von 10% ja noch lohnen, rein vom Geld her. Dazu muss aber Job und Hund stimmen. :nicken: Aber ich wähle lieber die % zu reduzieren, wenn ich schon das Geld nicht bekomme... :zwinker: Und so mache ich es ja im Prinzip auch, da ich nicht 100% arbeite. :nicken:

  • Nastassja kam damals mit, bei gleichem Lohn. Ich schrieb einfach pro Monat eine Stunde MInuszeit auf, da ich pro Schicht einmal ausserhalb der Pausen mit ihr in den Park zum Versäubern ging. That's it.

    Jetzt arbeite ich nur Nachtdienst und möchte die Hunde gar nicht mitnehmen (bin mir aber absolut sicher, in einem Notfall könnte ich), daher nein.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Ich würde auf 10 % Lohn verzichten, wenn ich voll viel verdienen würde auch auf 20%. Ein Betreuungsplatz für den Hund kostet ja in der Regel auch. Oder allenfalls so wie inhii schreibt die Arbeitszeit reduzieren (würde ich aber nur machen bei einem kurzen Arbeitsweg).

  • Also ich würde nicht auf meinen Lohn verzichten, wenn dann minus stunden aufschreiben wenn ich rausgehen würde. Im Büro jetzt kahm das gar nicht zur sprache :) also für mich ein klares Nein ^^

  • Ich arbeite ja ab Mai wieder 50 % auf einer Stelle, damit ich mich freischaffend auf wirklich coole Aufträge konzentrieren kann. Hund mitnehmen geht nicht. Ich würd schon auf etwas Lohn verzichten (aber nicht mehr als 10% vom Netto-Lohn), wenn ich dafür 1 Tag pro Woche den Hund mitnehmen könnte. Obwohl sie bei meiner Mama unkompliziert und bestens untergebracht ist (wie Mairin damals auch schon, da habe ich studiert und später 70 % gearbeitet).


    Noch lieber wäre mir, einen Tag Home Office machen zu dürfen ;-) Was aber aktuell auch nicht geplant ist. Eben, bei 50 % ist das okay und mehr Stellenprozent wollte ich eh nicht, weil ich die anderen 50 % gut mit freien Aufträgen fülle und eh von daheim aus oder aus einem Atelier arbeite, wo der Hund mit darf (sogar mit soll, ausdrücklich gewünscht ;-) ).


    Gut fände ich schon, wenigstens in Notfällen den Hund mal mitnehmen zu können, wenn das Betreuungsnetz einfach ausfällt. Kann ja mal vorkommen.

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Also ich würde nicht auf meinen Lohn verzichten, wenn dann minus stunden aufschreiben wenn ich rausgehen würde. Im Büro jetzt kahm das gar nicht zur sprache :) also für mich ein klares Nein ^^

    Du darfst Durotan aber sowieso mitnehmen, oder? ;-)


    Wahrscheinlich spielt diese Bereitschaft der Arbeitnehmer, auf Lohn zu verzichten, eh keine Rolle. Es gibt wohl Bosse, die Hunde okay finden und dann auch keinen Grund sehen, weniger Lohn zu zahlen, nur weil der Hund mit darf, und die, die es halt nicht okay finden, und daran würden wohl auch tiefere Löhne nicht wirklich was ändern.

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Ich wüsste nicht, weshalb mir ein Arbeitgeber weniger Lohn geben sollte als jemandem, der ohne Hund die gleiche Arbeit leistet.

    Einzig wenn er wegen dem Hund Zusatzkosten hat, dann kann man über einen Lohnabzug sprechen.

  • Es kommt natürlich darauf an, wieviel x% vom Lohn in Franken ausmachen. Ich wäre bereit, den gleichen Betrag für eine Lohnreduktion aufzuwenden, wie ich für die Hunde-Fremdbetreuung bezahlen müsste.


    Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich Tabascos Meinung bin. Wenn ich einen gut erzogenen, gepflegten Hund habe, der mich nicht von der Arbeit abhält, sehe ich absolut keinen Grund, wieso ich auf eine Lohnreduktion eingehen sollte.


    Da Amiga sehr schwierig ist in Bezug auf Fremdbetreuung, war ich aber auch schon in der Situation, dass ich nicht wusste, was ich machen soll und deswegen zu fast allem bereit gewesen wäre. Man wird dann halt schnell erpressbar. Aber in Ordnung finde ich es nicht vom Arbeitgeben.


    Anne gut, dass du das ausdrücklich erwähnst x% vom Netto-Lohn.

  • OK, man muss wirklich auch sagen/trennen, dass wenn ein Hund mitdarf, dann hat er ruhig zu sein und die Arbeitende nicht abzulenken:nicken:.


    Geht man ausserzeitlich raus (also ausserhalb der normalen Pausen) dann ist für mich auch ganz klar:

    Die Zeit wird aufgeschrieben, sonst wäre das ja echt noch der Hit, wenn man raus geht und andere Kollegen müssen weiterarbeiten nur weil sie kein Hund dabei haben:pfeifen::kaffee:.


    Und weil ich es sowieso aufschreiben würde, wäre ich auch nicht bereit auf Lohn zu verzichten.

    Da ich ja dann volle Arbeit leiste, nur dass der Hund eben zu meinen Füssen liegt.


    Bei meinem Job hätte ich erst gar keine Zeit nur 1 Minute mich um mein Hund zu kümmern, geschweige Gassi zu gehen. :noidea:

    Auch in einem Notfall könnte ich den Hund nicht mitnehmen, dann kann ich drauf hoffen, dass ich kurzfristig ein Ferientag oder Überzeit einziehen kann und eine Arbeitskollegin mich vertritt.

    Also bei mir Null Chance ein Hund nur annähernd mitzunehmen:nönö:. Falscher Job dazu:zwinker: aber dafür gute Familie und Leute um mich, dir mir helfen bei Notfällen. :nicken::good:

  • Ich nehme meine Hunde auch mit zur Arbeit. Bei mir ist es wie bei Snowdog. Sie sind einen Teil der Arbeit. Ich gehe vorher laufen und dann noch ca. 20-30 Minuten über den Mittag. Je nachdem, was wir am Nachmittag machen. So richtig Pause habe ich ja nicht. Ich gehe, wenn es passend ist, kurz laufen.


    Ich habe 10% Reduktion angekreuzt. Einfach, weil ich auf diesen Betrag (bei 20%) verzichten könnte.


    Meine Hunde sind aber auch total unkompliziert und sich gewohnt, ohne Beschäftigung zu sein.


    Honey hat eh Sonderstatus: sie darf sogar auf dem Sofa liegen :biggrin:

  • Anne gut, dass du das ausdrücklich erwähnst x% vom Netto-Lohn.

    Das finde ich schon ziemlich wichtig, bei einer so tiefen %-Stelle wie bei mir macht das schon gleich einen happigen Unterschied ;-)

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Nein, ich würde nicht auf Lohn verzichten, weil der Hund nichts mit meiner Arbeitsqualität und -quantität zu tun hat. Im Gegenteil, wenn man davon ausgeht, dass ein Tier im Büro sogar sehr viel zur guten Energie beiträgt, müsste sich sogar die umgekehrte Frage stellen: wieviel verdient mein Hund, wenn er zur Arbeit mitkommt? ;)


    Was ich voll ok finde ist, dass man die Zeit minus schreibt, wenn der Hund ausserhalb der Pausen raus muss.

  • Nein, ich würde nicht auf Lohn verzichten, weil der Hund nichts mit meiner Arbeitsqualität und -quantität zu tun hat. Im Gegenteil, wenn man davon ausgeht, dass ein Tier im Büro sogar sehr viel zur guten Energie beiträgt, müsste sich sogar die umgekehrte Frage stellen: wieviel verdient mein Hund, wenn er zur Arbeit mitkommt? ;)

    genau, das dachte ich auch! ist ja heute erwiesen, dass hunde das arbeitsklima verbessern können....;)


    gruss wuschy

  • Ich würde nicht auf einen Prozentsatz Lohn verzichten.

    Stimmt schon, Hundepensionen kosten sehr viel Geld. Aber mein Lohn hat etwas mit meiner Arbeitsleistung zu tun und die nimmt nicht ab, wenn ich den Hund mit dabei habe. (Xena durfte damals mit beim einten Arbeitgeber). Klar, wenn ich mit ihm raus gehe stempel ich aus oder ziehe es ab von der Arbeitszeit.


    Jetzt haben wir es so gelöst, dass ich auch "nach C" meine 2 Tage Homeoffice beibehalten kann, was mir und den Hunden sehr entgegenkommt. Dafür kriege ich ja auch nicht weniger Lohn. Aber der Arbeitgeber ein etwas ausgeschlafeneren und zufriedeneren Mitarbeiter.

  • Anne Ja Durotan kommt mit 😁 Sogar im anderen Büro in Altendorf kommt er mit, ich habe gesagt ohne geh ich nicht, ich habe nicht mal einen Sitter und will ihn auch nicht jemandem anderen geben (wo ich kenne) müsste also suchen gehen.


    Und ich finde es wie Tabasco und perrolina, ich geh doch nicht mit meinem Lohn runter, klar Hund muss anständig sein und ruhig sein aber wenn das der fall ist finde ich genau Zeit aufschreiben das einzige was okey ist :)

  • Gute Frage, kommt drauf an, wenn ich zwei Mal den selben Job angebot hätte und ich könnte den Hund einmal mitnehmen und einmal nicht, dafür wäre der Lohn tiefer, da käm es auf die Lohneinbuse drauf an.


    Beim aktuellen AG hingehen und, dann weniger Geld, weil Hund kommt mit, mmh nein, das würde ich das nicht annehmen.

  • Also, ich würde jetzt auch nicht per se einfach sagen, wenn ich den Hund mitnehmen kann, dann können sie mir auch einfach 10% weniger Lohn bezahlen. ;)

    Aber wenn ich mich zwischen zwei Stellen entscheiden muss, bei der einen kann ich den Hund mitnehmen und bei der anderen verdiene ich 10% mehr, dann würde ich mich sofort für die Stelle entscheiden, wo ich den Hund mitnehmen kann. Wenn natürlich alles andere gleich ist. ;)


    Ich habe ja momentan das Glück, dass ich April mit ins Büro nehmen kann. Hätte ich das nicht, hätte ich noch gar keinen Hund. Ich hatte vorübergehend ein paar Monate einen Job, bei dem ich den Hund nicht mitnehmen konnte. April war damals Zuhause und ich konnte in der Mittagspause heim und mit ihr spazieren gehen. Für sie war das überhaupt kein Problem, aber mir war das einfach zu stressig. Ich bin eh schon jemand, der sich sehr schnell unter Druck setzt / stresst...für mich ist es einfach super unkompliziert, wenn ich den Hund mit im Büro habe. Ich habe aktuell einen Arbeitsweg von ca. 30-40 min., je nach Verkehr. Und meine Hundeschule wo ich regelmässig trainiere ist ca. 50 min von meinem Arbeitsort entfernt. Dadurch, dass ich den Hund immer mit dabei habe, bin ich auch in der Freizeitgestaltung sehr flexibel. Ich kann problemlos nach der Arbeit spontan zu einer Freundin fahren und dort spazieren gehen, was essen usw. und muss nicht zuerst nach Hause.


    Klar, wenn ich den Hund nicht mitnehmen könnte, dann würde ich mir wahrscheinlich eine Arbeitsstelle in der Nähe suchen, aber für mich passt das so perfekt. Ich bin flexibel und habe keinen Stress. Auch wenn ich mal etwas länger arbeiten muss, kann ich kurz mit April raus und dann weiter arbeiten und muss mich nicht drum kümmern, dass sie länger betreut wird oder so. Das ist mir persönlich jetzt schon ziemlich viel wert.


    Natürlich ist der Lohn schlussendlich an die Arbeitsleistung gebunden und ich würde behaupten, dass meine Arbeitsleistung viel besser ist, wenn ich meinen Hund mitnehmen kann, weil ich generell entspannter bin. Aber eben, wenn ich einen kleineren Lohn in Kauf nehmen muss, um meinen Hund mitnehmen zu können, dann würde ich das machen, weil es für mich auch mehr Lebensqualität bedeutet.

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    Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.