Futter nur noch zu Trainingszwecken

  • Futter auf einer Wiese verteilen und suchen lassen finde ich eher kontraproduktiv. Ich persönlich möchte nicht, dass meine Hunde schlussendlich überall Fressbares suchen und schon gar nicht vom Boden aufnehmen.

    Das tun meine alle nicht, obwohl sie es kennen. Denn Futter wird bur suf Kommando gesucht 😉

  • Futter gibt's durch diverse unterschiedliche (auch der Hunde-Motivation angepasste) Spiele, als Motivator / Belohnung,

    Das wiederspricht aber irgendwie deiner Überschrift, wo du meinst Futter ausschliesslich zur Trainingszwecken, was ja wie Snowdog anmerkte ND-Philosophie ist und von der Halte ich auch nichts.

  • Das wiederspricht aber irgendwie deiner Überschrift, wo du meinst Futter ausschliesslich zur Trainingszwecken, was ja wie Snowdog anmerkte ND-Philosophie ist und von der Halte ich auch nichts.

    Nein, Futter wird nicht in dem Sinne als Beschäftigung / Jagd eingesetzt, sondern (soweit ich das nach ein paar Podcast-Episoden beurteilen kann) wirklich als Motivator oder eben Belohnung. Sie nennen das einfach "Spiele", bedeutet letztlich aber nur, dass das Futter halt nicht einfach aus der Hand ins Maul befördert wird, sondern mal kugelt, mal fliegt, etc. Im Grunde genommen haben sie einfach diverse "Spiele" (das Wort kommt von ihnen und verstehe ich nicht in dem Sinne als Beschäftigungsspiel) im Repertoire, also Arten, wie man das Futter spannend geben kann, aber eingesetzt wird das als Belohnung.


    ABER eben, caveat, ich habe mir wirklich nur ein paar Episoden angehört und das gratis Einführungs-Booklet runtergeladen und kurz überflogen. Es geht mir auch gar nicht so sehr um genau diese Philosophie als um den Grundgedanken, kein Futter mehr "einfach so" zu geben sondern alles nur noch als Motivator zu benutzen.

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Ich arbeite ja am Anfang mit dem Welpen gerne mit dem Futterbeutel... aber er bekommt immer auch eine Ration zuhause im Napf. nur aus dem Beutel, neee.

    auch den Rückruf und all das kann man sehr gut mit dem Beutel festigen.
    aber eben...meist ist der bei mir im ersten Jahr dabei und danach vergesse ichs wieder :P^^

    Kira, 20.01.2003 - 09.02.2018 für immer im <3zen

    June, 19.01.2012

    Lane, 07.05.2018


    ,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

  • Solange da jetzt kein Zwang und "kein Futter wenn nicht..." dahinter steht, spricht grundsätzlich ja nichts dagegen Futter über Spiele zu verfüttern.

    Wirklich machen würd ich es aber nicht.


    Meine Hunde bisher mochten es irgendwie gern mal eine grössere Futtermenge ohne "Anstrengung" einfach mal zu verdrücken und anschliessend mit vollem Bauch ins Körbchen zu legen und einfach zu pennen.

    Hat denen glaub ich auch eine Form der "Befriedigung" gegeben ^^

  • Wenn man das Futter so durch den Tag verteilt, hätte ich glaub bei meinen das Problem, dass sie nonstopp es fast einfordern. Also wie betteln, gucken ob sie noch ein Happen ergattern könnten usw. usw. :pfeifen:

    Sie wären somit immer am Futter erarbeiten wollen (obwohl sie nicht mal die Superarbeiter sind, aber halt verfressen), somit immer in Bereitschaft und woher sollen sie wissen, wann sie ihre Tagesmenge hatten?

    Ich denke sie wären unruhiger, nerviger, würden mich belagern usw. :nicken: und genau das will und muss ich nicht haben:nönö:


    Oder sie geben dann auf und hungern dann, und naja... wenn ich hungrig bin, bin ich grantig. Ich denke ein zu hungriger Hund wird auch unleidig. :hihi::pfeifen:


    Also für mich ganz klar, Futter gehört in den Napf, +/- zu ihren Zeiten in ein geregelten Tagesablauf.

    Logisch gibt es Abweichungen (teils von bis 1 Std. locker oder fällt mal eine Mahlzeit aus weil man am Wandern ist usw.) aber sie wissen es gibt Futter. Und meine müsse rein gar nichts vor dem Futtergeben machen, sie kriegen in hingestellt fertig. Als Welpe/Junghund mussten sie ein Sitz-Bleib machen, aber sobald sie gelernt haben mir den Napf nicht aus der Hand zu schlagen, kriegen sie es ohne sonst was.


    Will ich arbeiten mit ihnen, dann gibt es halt mal die Leckerlis obendrauf oder man zieht es etwas vom Napffutter ab.


    Eben ganz normal, und finde es nicht nötig da was dran zu ändern. :zwinker::nönö:

  • Was inhii schreibt, sehe ich auch so. Zumindest wäre das bei Lady ganz sicher so. Ausserdem barfe ich und die Vorstellung, im Sommer bei Hitze mit Stücken von rohem Fisch oder Leber, Milz usw. durch die Gegend zu laufen und happenweise zu füttern - sorry, nicht mein Ding smilie_sh_019

    Zusätzlich habe ich bei jedem Hund immer die "Belohnung", die ich eher als Bestätigung für von mir gewünschtes Tun betrachte, extra abgewechselt. So im Sinne vom Spielautomaten :nicken: D.h. der Hund wusste nie, was er als Bestätigung bekam, ausser sicher Lob. Aber mal zusätzlich einen feinen Happen, mal ein kurzes Spiel, mal nur zusammen rennen usw. Ich habe mal etwas gelesen, was mir eingeleuchtet hat und das habe ich ab dann bei meinen Hunden eingesetzt und wie ich fand, mit sehr gutem Ergebnis. Und zwar war das eben der Vergleich mit dem Spielautomaten. Wenn ein Mensch an einem Spielautomaten spielt, dann verliert das den Reiz, wenn er immer verliert genauso, wie wenn er immer gewinnt. Der Reiz ist ja, dass man nie weiss, ob und wann man gewinnt... das hält die Spannung hoch und den Impuls, weiterzumachen. Und wenn man das nun beim Hund als Bestätigungssystem - um es jetzt mal so zu nennen - einsetzt, dann gibt das auch einen Reiz. Der Hund möchte die höchste Bestätigung - also den Happen :biggrin: Den gibt es aber nicht immer... Sondern nur ab und zu. Das erhöht den Reiz, besonders gut zu arbeiten.

    Übrigens baue ich immer ziemlich schnell die Happen ab! Spätestens mit 3 Jahren gibt es bei mir kein Futter mehr unterwegs. Ich habe gar nichts mehr dabei. Und trotzdem klappt alles zuverlässig.

  • Ausserdem barfe ich und die Vorstellung, im Sommer bei Hitze mit Stücken von rohem Fisch oder Leber, Milz usw. durch die Gegend zu laufen und happenweise zu füttern - sorry, nicht mein Ding smilie_sh_019

    Zusätzlich habe ich bei jedem Hund immer die "Belohnung", die ich eher als Bestätigung für von mir gewünschtes Tun betrachte, extra abgewechselt. So im Sinne vom Spielautomaten :nicken: D.h. der Hund wusste nie, was er als Bestätigung bekam, ausser sicher Lob. Aber mal zusätzlich einen feinen Happen, mal ein kurzes Spiel, mal nur zusammen rennen usw. Ich habe mal etwas gelesen, was mir eingeleuchtet hat und das habe ich ab dann bei meinen Hunden eingesetzt und wie ich fand, mit sehr gutem Ergebnis. Und zwar war das eben der Vergleich mit dem Spielautomaten. Wenn ein Mensch an einem Spielautomaten spielt, dann verliert das den Reiz, wenn er immer verliert genauso, wie wenn er immer gewinnt. Der Reiz ist ja, dass man nie weiss, ob und wann man gewinnt... das hält die Spannung hoch und den Impuls, weiterzumachen. Und wenn man das nun beim Hund als Bestätigungssystem - um es jetzt mal so zu nennen - einsetzt, dann gibt das auch einen Reiz. Der Hund möchte die höchste Bestätigung - also den Happen :biggrin: Den gibt es aber nicht immer... Sondern nur ab und zu. Das erhöht den Reiz, besonders gut zu arbeiten.

    Übrigens baue ich immer ziemlich schnell die Happen ab! Spätestens mit 3 Jahren gibt es bei mir kein Futter mehr unterwegs. Ich habe gar nichts mehr dabei. Und trotzdem klappt alles zuverlässig.

    Ich sehe und handhabe das bis auf die letzten zwei Sätze genau so.


    Was mich bei dem ganzen Ansatz stört; es wird aus meiner Sicht eher eine Abhängigkeit gefördert, statt ein kooperatives Miteinander. Das ist vielleicht auch Geschmacksache, aber ich für meinen Teil möchte keinen Hund, der mir nur unter diesen Voraussetzungen folgt und mit mir zusammen arbeitet. Meine Rasse ist noch sehr ursprünglich und auf Selbständigkeit gezüchtet. Sie wissen auch, dass sie mich nicht brauchen, um sich zu ernähren. Wenn ich nun rein unter diesem Abhängigkeitsprinzip meinen Welpen aufziehe meine ich, könnte dies auch nach Hinten losgehen, nämlich dann wenn er merkt, wie erfolgreich er jagen kann. Ich setze bei meinen Hunden auf Beziehung. Sie werden viel belohnt und eben, wie Lady oben beschreibt, handhabe ich das auch selber. Bei Origine wäre diese Art, das Futter nur draussen und für "will to please" zu verfüttern schrecklich gewesen. Sie hatte ohnehin schon einen enormen Futtertrieb und immer das Gefühl zu verhungern, sie hätte dadurch nur noch gebettelt und garantiert so viel Stress gehabt, dass sie auf einem Spaziergang keinen Meter von mir weggegangen wäre. Ein Hund soll auf dem Spaziergang nicht einfach permanent auf mich fixiert sein. Er soll sich auch selber beschäftigen, natürlich in einem von mir festgelegten und vertretbaren Rahmen. Mir ist wichtig, dass mein Hund jederzeit ansprechbar ist und die Ansprache auch befolgt. Ich mache gerne immer mal Suchspiele, kleine Übungseinheiten, viel Impulskontrolle usw. Danach gibt es aber immer das Signal "Fyrobig" und meine Hunde gehen sofort schnüffeln usw. weil sie genau wissen, dass sie nun keine Ansprache oder Belohnungen mehr in Aussicht haben...Ich belohne meine Hunde auch im Erwachsenenalter mit Futter. Whippet sind nicht zur Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet und daher muss man sich mit dieser Art Hunde schon etwas mehr ins Zeug legen was die Be"Lohn"ung angeht, als ich dies z.B. bei meinem Bordermix musste. Ich finde das auch gar nicht nachteilig. Es soll kein Locken sein, aber eine Belohnung zum richtigen Zeitpunkt und nicht als Dauergabe hält die Motivation hoch und die ist bei meinen Sichtjägern wichtig. Dafür habe ich Hunde, die nur im Wald und natürlich an der Strasse an der Leine sein müssen und das ist bei Windis nicht selbstverständlich...

    Es Grüessli Iris mit Venia & Origine

  • Jimmy kriegt sein Futter meist aus dem Futterbeutel. Wir haben zwei kleine Beutel auf unserer Morgenrunde dabei. Wir arbeiten oder spielen oder wie man dem dann halt sagen möchte damit (verstecken/verlieren/suchen; werfen/Impulkontrolle; werfen/Hetzen; tragen...) frei nach ND. Manchmal gibt es daraus kleine Happen im Sinne von Belohnung, manchmal kommt die Belohnung aus dem Bauchtäschli, manchmal gibt es keine Belohnung. Jimmy's Highlight ist das Heimtragen des vollen Beutels, zu Hause wird er daraus gefüttert. Insofern eine feste Routine, einfach zeitlich flexibel.


    Hungern lasse ich ihn nicht. Zu Beginn, als das mit dem Futterbeutel noch nicht so etabliert war und es schon mal vorgekommen ist, dass er den Beutel nicht gesucht hat weil wenig Hunger (er ist mässig verfressen) oder anderes spannender war. Da gabs dann halt nichts auf/nach der Morgenrunde. Dafür bin ich dann halt am Nachmittag nochmals raus oder habe im Haus Suchspiele mit dem Beutel gemacht, so dass er seine Ration fressen konnte.


    Aus menschlicher Sicht tönt es vielleicht grausam, dem Hund über den Tag verteilt nur kleine Happen zu verfüttern, er also nie "sich den Bauch vollschlagen kann". Aus Sicht des Tieres ist das wohl nichts Ungewöhnliches. Auf dem Weg der Evolution haben Hunde wohl selten regelmässig einen gefüllten Napf vorgesetzt bekommen. Und auch heute suchen sich ein Grossteil der Hunde dieser Welt ihr Futter über den Tag verteilt zusammen, ich gehe davon aus, ihr Verdauungssystem hat gelernt damit umzugehen.

  • Ich halte gar nichts davon. Natürlich setze ich Futter als Belohnung/Motivator ein, auch unterschiedliche Dinge, aber das hat nichts mit den Hauptmahlzeiten zu tun. Bestenfalls würde ich die Ration der Hauptmahlzeit etwas anpassen, wenn ich weiss, dass ich über längere Zeit ein Training mit viel Futterbelohnung mache.
    Diese Methode, auch wenn sie mMn schöngeredet wird mit "Belohnung/Motivator", ist nichts anderes als den Hund in eine Abhängigkeit bringen. Man verwaltet eine der wichtigsten Ressourcen - Futter - und verkauft das nachher als "der Hund hat einen super Gehorsam". Der Hund hat schlicht und einfach Hunger und weiss sehr schnell, dass die Futterstelle nur öffnet, wenn er die Anforderungen des HH erfüllt.


    Nein, so möchte und werde ich nicht trainieren. Es geht mir hierbei nicht um "den Bauch vollschlagen können" oder so, es geht um eine Abhängigkeit, die ich ganz einfach nicht verantworten kann. Da nehme ich lieber in Kauf, dass ich länger am perfekten - da isser wieder :P - Rückruf arbeiten muss und habe dafür einen Hund, der seine Grundbedürfnisse gedeckt hat.

  • Ich sehe das ähnlich wie Claudia. Unsere Hunde sind keine Wölfe mehr, und müssen nicht in der Wildnis ums Überleben kämpfen. Sie passen sich enorm uns Menschen und unseren Bedürfnissen an und müssen ihre Bedürfnisse teilweise extrem zurückstecken. Auch werden sie oft genug in für sie unnatürliche Situationen gedrängt, weil es für uns jetzt halt so sein muss.

    Deshalb finde ich, dass sie sich das Futter nicht auch noch erarbeiten müssen.

    Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.

    (Robert Lembke)

  • Aber das ist meine Meinung - ich will hier gar niemanden kritisieren oder so :))

    Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.

    (Robert Lembke)

  • Meine Hunde arbeiten ja so oder so. Beide kriegen 2x am Tag Futter in ihr Napf (es gibt seltene Ausnahmen).

    Ich finde nicht, dass sie jedes mal für futter Arbeiten müssen.

  • Und auch Wölfe assen und essen eher nicht happenweise, sondern schlagen sich den Bauch voll wenn sie was gerissen haben und haben dann einige Tage wieder nichts. Happenweise über einen Tag verteilt isst kein Wolf, sonst wäre die Beute weg. Mir fehlt bislang bei dieser ND Methode einfach noch die stichhaltige Begründung.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Weiss nicht ob ich mit dem Verweis auf den Wolf angesprochen bin, ich antworte jetzt einfach mal ;)


    Unsere Hunde sind schon lange keine Wölfe mehr, daher hinkt dieser Vergleich für mich. Moderne Hunde, die sich ihr Futter selber suchen müssen, können sich beileibe eher selten den Bauch vollschlagen. Ihre Futterquellen sind Müllhalden, rumliegende Abfallsäcke, Hinterhöfe, dort suchen sie sich zusammen, was die Menschen weggeschmissen haben. Das ist in der Regel nicht so viel da die Menschen in diesen Ländern in der Regel selber nicht im Überfluss leben. Auch als der Wolf zum Hund wurde liessen die Menschen vermutlich eher wenig den Tieren übrig. Gerade genug, dass es sich für die Tiere gelohnt hat, in der Nähe des Menschen zu bleiben. Daher meine Aussage von oben.


    Ob ND oder x-welches Konzept oder Methode: jeder wie es ihm gefällt. So wie wir das mit dem Futterbeutel handhaben, stimmt es für mich. Ist aber auch frei nach ND.

  • Zum Vergleich Wolf mit Hund: immer wieder höre ich den Vergleich, "ein Wolf würde auch (nicht). Ein Wolf lebt(e) nicht als Haustier, wurde nicht für spezifische Aufgaben gezüchtet und sucht, holt sich sein Futter selbst, indem er jagt. Ein Wolf wird auch nicht angeleint. Er ist ein wildes Tier.


    Meine Hunde Trainerin machte auch mal den Vergleich mit einem Wolf. Das ist einfach nicht reell. Eine Katze wird auch nicht mit einem Tiger verglichen.


    Hunde dürfen ja auch nicht einfach frei herum laufen, nicht jagen, schon gar nicht töten und leben dem Menschen angepasst in zivilisierter Umgebung. Also alles andere, als ursprünglich.

  • Es ist klar, dass unsere Hunde nicht mehr eins zu eins mit dem Wolf verglichen werden können. Sie können schon genug ihrer Bedürfnisse- durch uns Menschen- nicht mehr ausleben. Warum dann ein Grundbedürfnis so begrenzen? Ein Hund würde sich den Bauch vollschlagen, wenn er könnte, wie es der Wolf auch tut, wenn er Beute gemacht hat. Die lassen kein gerissenes Tier liegen und gehen alle paar Stunden einen Happen abbeissen. Für mich passt daher in diesem Bereich der Vergleich durchaus...Das Futter, das sie in Hinterhöfen usw. finden ist begrenzt, das ist klar. Aber ob das dem natürlichen Verhalten und Bedürfnis entspringt oder aus der Not geboren ist, ist ein Unterschied...

    Es Grüessli Iris mit Venia & Origine

  • Moderne Hunde, die sich ihr Futter selber suchen müssen, können sich beileibe eher selten den Bauch vollschlagen. Ihre Futterquellen sind Müllhalden, rumliegende Abfallsäcke, Hinterhöfe, dort suchen sie sich zusammen, was die Menschen weggeschmissen haben

    Den Vergleich finde ich auch etwas schwierig. Die Hunde, die mit uns im Haus leben sind ja keine Strassenhunde / Streuner (eventuell ehemalige aus dem Tierschutz), und wenn ein Streuner die Gelegenheit hat sich den Bauch vollzuschlagen dann macht er das (meine eigene Erfahrung). Zudem haben Strassenhunde auch ganz andere Lebensumstände als ein "durchschnittlicher Haushund".

    Aber wie sagst Claudia - wenn das für dich stimmt ist es ja gut :)

    Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.

    (Robert Lembke)

  • Ich hatte meine beiden Berger des Pyrénées von Welpe an, den Terriermix mit ca. 1 Jahr. Und es ist klar, dass man das Allerwichtigste - nämlich den Rückruf - ganz anders gestalten resp. aufbauen muss, wenn ein Hund noch Welpe oder eben bereits erwachsener Hund ist.

    Bei den Welpen, die ja noch Folgetrieb haben, finde ich es mega einfach. Da braucht es gar nicht grossartig Gudies. Das ist bei einem erwachsenen Hund, der evt. sogar noch aus dem Ausland oder ein Strassenhund war wieder ganz anders. Ich denke darum, dass man generell die Art der Erziehung immer dem jeweiligen Hund anpassen muss.