Urlaub mit dem Hund, Urlaub für den Hund

  • hmmm, also wenn ich mit Hund in den Urlaub fahre oder fuhr, hatten meine Hundis (inkl. jungen Hunde) auch Urlaub. Das tat denen sogar jeweils richtig gut. Aber ich muss sagen, dass ich eher weniger nur ums ,,Haus hängen,,-Ferien mache, wir gehen dann oft sehr viel uns bewegen und dann sind sie ja dann sowieso müde von all dem Neuen.
    Und die paar Male wo wir in Frankreich ums Haus hängten, liessen wir sie oft auch einfach machen und relaxen.

  • Unsre Hunde haben auch Urlaub im Urlaub. Da ist alles schon ringsum jeden Tag spannend genug. Der tagesablauf ein anderer als daheim... Was für viele Hunde schon eine grosse Umstellung ist. Wir sind auch dann mit den Hunden viel mehr unterwegs an verschiedenen unbekannten Orten dass auch die Hunde abends soviel neues input haben und wirklich müde sind. Ich denke das ist mehr als genug.

  • Es kam in meinem Kleine Übungen für jeden Tag / Ferien-Beschäftigungs-Übungsglas Thread auf: Quasi, wenn man mit dem Hund in den Urlaub fährt, hat der Hund doch auch Urlaub und "muss" nicht arbeiten / da braucht's ja keine Übungsideen.


    Wie seht ihr das? Ist euer Urlaub auch Hunde-Urlaub, also quasi "Freizeit" für den Hund, da "muss" er nicht arbeiten?


    Ich für mich persönlich seh das halt etwas anders... River (und Mairin vor ihr) "arbeitet" gerne, heisst, Tricks erarbeiten und sowas. Das ist ja nicht Arbeit wie für uns. Sie liebt es, mit mir zusammen was zu machen - und das müssen überhaupt nicht einfach möglichst weite Spaziergänge sein. Im Gegenteil würde ich sagen, dass die Arbeit mit mir zusammen für sie sicher gleich hoch, wenn nicht höher gewichtet ist, als "nur" spazieren.


    Ich fahr ja (fast) immer mit dem Hund in den Urlaub, also auf jeden Fall an hundetaugliche Orte und mache quasi hundetaugliche Ferien (ich liege nicht stundenlang am Strand oder will ständig in Städte oder so). Meistens fahren wir in ein Häuschen an einem schönen Ort und sind dann da. Jetzt z.B. nach Südfrankreich (mal wieder). Da sind die Temperaturen im Moment eher nicht so, dass man ewigs spazieren geht, und es hat auch weniger Spaziergebiet direkt beim Haus (viel Strand, Küstenweg halt, aber nicht sooo abwechslungsreich), und ich plane da auch keine extra Touren um mit dem Hund spazieren zu gehen. Erstens ist River eh noch jung, stundenlange Touren sind nicht, und zweitens habe ich darauf auch keine Lust - ich freue mich, morgens und abends an den Strand zu spazieren, da etwas zu sein, zu spielen, zu schwimmen, oder mal um den Weinberg zu spazieren oder so, und sonst viel einfach im und ums Häuschen (grosser eingezäunter Garten) zu sein, zu fläzen, zu schlafen. Weil River tendenziell etwas mehr Input als das brauchen kann und sehr gerne Tricks erarbeitet, habe ich mir halt überlegt, ein paar Trick- und Übungsinspirationen mitzunehmen, damit wir was machen, wenn ich das Gefühl habe, dass sie Bock drauf hat. Klar mach ich das dann nicht auf Teufel komm raus, und wenn ich merke, dass sie sonst viel Input hatte (Strand kennt sie z.B. noch gar nicht, das Haus und den Garten logischerweise auch nicht) und müde ist, dann muss sie nicht auch noch tricksen oder so. Aber so wie ich sie kenne, ist das Haus da nach 3, 4 Tagen kein "neuer Eindruck" mehr. Und wir sind 2 Wochen da...


    Kommt aber natürlich bei mir auch auf den Urlaub an. Als wir mit Mairin auf dem Hausboot waren, habe ich auch nicht noch extra getrickst (abgesehen davon, dass zu meinen Spaziergängen ein gewissen Mass an coolen Übungen wie Futterbeutel oder Spieli suchen, Waldagility etc. eh dazu gehören). Aber das ist halt doch auch was anderes, als bei einem bekannten Haus rumzufläzen.


    Wie seht ihr das? Wie macht ihr Urlaub? Und wie "beschäftigt" ihr eure Hunde da - oder eben nicht (extra)?

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • ... ich hab die entsprechenden beiden entsprechenden Beiträge aus meinem Thread mal noch hierher kopiert :-)

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Nimmst du mich/uns mit?! :D Der Urlaub klingt suuuper!


    Ich seh es ähnlich, Namika würde es sicher sehr geniessen, wenn sie etwas tricksen/üben darf. Sie macht das auch mit grosser Freude und es wäre für sie eher ein "Zurückstecken" wenn sie nicht darf. Aber klar, natürlich mit der Voraussetzung, dass nicht sonst weiss ich wie viele neue Eindrücke da sind. Bei aktiven Ferien mit wandern oder Zugsport, etc. wie sie glaub inhii oft macht (?!) würde ich das auch anders sehen und eher darauf bedacht sein, dass sie genug Ruhepause bekommt.


    Wir waren bisher erst einmal mit Namika in den Ferien im Winter. Da war sie erst 6 Monate alt und wir waren halt in den Schweizer Bergen, zum spazieren also super. Da waren wir einfach kleinere Spaziergänge unterwegs, schlitteln war neu für sie, etc. Im Haus haben wir da nur Pfoten geben und versorgen etwas geübt (auch da wir das ja eh machen mussten im Schnee) und etwas rundum üben in der Küche. Aktuelle Ideen hab ich ja im anderen Thread auch geschrieben. :)

  • Wir haben schon verschiedenes an Urlaub mit Hund gemacht: Wohnmobil, Haus am Meer, Hundehotel im Sommer, Hotel im Winter mit sehr viel Schnee... ich trickste schon zu Hause nicht, da werd ich im Urlaub natürlich auch nicht.

    Im Urlaub gibt es Ausflüge, auch mal einen Gang in einen Ort oder Stadt (was ich hier so gut wie nie mache), Strand und Meer je nachdem oder Schlitteln im Winter... Action genug. Aber ich hab auch keine Arbeitshunde, meine Hunde brauchen weder im Urlaub noch zu Hause sonderlich viel Extrabeschäftigung. Ich mache auf den Spaziergängen was nötig ist damit es nicht zu Zwischenfällen kommt und mal die eine oder andere UO Sequenz mit Kalani. Jendayi muss gar nichts mehr. Im Urlaub sind die neuen Eindrücke für die Hunde genug, finde ich. Vor allem aber: ICH möchte Urlaub und wäre zu faul...8o noch was zu tun. Ich möchte sehr gerne im nächsten Jahr Kalani das Meer zeigen und hoffe, es klappt.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Ich habe Arbeitshunde, die aber genau wie wir ihre Pausen brauchen. Urlaub verbringen wir meist am Meer. Da reichen ausgedehnte Strandspaziergänge. Die geniessen das und sind nachher wieder mit vollem Einsatz bei der Arbeit.

  • Als Tabasco jünger war, arbeitete ich mit ihm auch in den Ferien.

    Wir machen unterwegs-Sein-Ferien, sind also jeden Tag an einem neuen Ort. So waren die meist nur kurzen Spaziergänge für den Hund zwar olfaktorisch sehr abwechslungsreich, und auch die eine oder andere Stadtbesichtigung gaben ihm neuen Input. Gleichzeitig liebte Tabasco es, mit uns zusammen zu „arbeiten“. Von dem her gab es fast jeden Tag eine kurze Arbeitssequenz, sei es UO, ein paar Tricks oder meinen versteckten Mann suchen gehen. Und natürlich flog auch ab und zu der Ball. Gerade an Orten mit grundsätzlicher Leinenpflicht konnte ich ihm damit auch (kontrolliert) das Rennen ermöglichen.

    Im Alter hatte sich das geändert. Da waren die wirklich nur noch kurzen Spaziergänge an immer neuen Orten und das unterwegs Sein genug, um ihn voll auszulasten. Ausserdem wir haben auch geschaut, dass gewisse Rituale bestehen bleiben. Ich bin froh, hatte er so bis zuletzt sehr Freude an unserer Art des Reisens.

  • Anne

    Muss dann deiner Meinung nach immer ,,neue Eindrücke,, vorhanden sein?


    Was wenn es euren Hundis mal ,, langweilig,, wird?

    Wäre das eine Katastrophe?



    Selber mache ich auch zu Hause kaum etwas an Bespassung, darum auch nicht in den Ferien.

    Und sie machen sofort mit, wenn ich es anbieten würde.


    Aber sehe es ja länger je mehr wie erica.

    Es tut gerade arbeitswilligen Hunden auch gut mal nichts zu ,, arbeiten,,.

    Hat nichts damit zu tun, dass ich finde der arme Hund muss was tun...ich weiss, dass die meisten Hunde gerne was mit seinem Menschen was machen.😉😊

  • Wir haben mit Elia bis jetzt nur Wanderferien gemacht - also es gab in Urlaub praktisch keine andere Beschäftigung für sie und regnerische Tage hatten wir selten. Wenn dies aber mehr der Fall gewesen wäre, dann würden wir sehr wahrscheinlich auch für sie über ein Beschäftigungsprogramm denken.


    Ich finde es ist aber anders mit einem Junghund, der noch intensiv in der Erziehungsphase steckt, dass man diese auch während den Ferien weiterführt.

  • Da meine Hunde tagsüber, da ich arbeite, eh nix tun und wir Mittags einfach ne Runde spazieren gehe, nutze ich im Urlaub natürlich die zeit um auch mal intensiver was zu machen. Ich geh dann zb viel öfter Fährten, dazu fehlt mir im Alltag oft die Zeit. Wir nutzen die Zeit auch am Wochenende intensiver als vl andere. Für uns passt das so.


    Klar wenn ich jetzt im urlaub speziell längere Wanderungen mache, vl eher weniger. Aber wenn man so die Zeit in und um ein Häuschen geniessen kann, warum nicht. Und das nicht weil ich muss um die Hunde zufrieden zu stellen, sondern einfach weil dann halt auch mal die Zeit da ist um intensiver was zu tun.


    Jeder wie er halt mag :)

    Grüsse Nathalie mit


    Tarek, Tervueren, 12.11.2014

    Unique, Malinois, 18.05.2018

    Amaruq, Malinois, 15. 05. 2021
    Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

  • In den Ferien sollte doch das gemacht werden, was allen Spass macht.

    Ich geniesse es, ausgiebige Spaziergänge oder Wanderungen mit den Hunden zu unternehmen. Ich geniesse es auch, lange zu schlafen.

    Übungen etc. machen wir nicht ,ob Ferien oder nicht.

  • In den Ferien sollte doch das gemacht werden, was allen Spass macht.

    Das würde ich so unterschreiben :-) Und bei mir sind das halt auch mal kleine Tricksereien opder kleine Übungen mit dem Hund, einfach so zum Spass, egal ob daheim oder in den Ferien. Und sowohl Mairin wie jetzt auch River haben ihren Spass daran. Nicht zuletzt genau für sowas habe ich ja auch die Rasse :-) Und zum Glück sind unsere Hunde ja auch recht anpassungsfähig ;-)

    Anne

    Muss dann deiner Meinung nach immer ,,neue Eindrücke,, vorhanden sein?


    Was wenn es euren Hundis mal ,, langweilig,, wird?

    Wäre das eine Katastrophe?

    Nein, das mit den "neuen Eindrücken" kam glaube ich falsch rüber. Die müssen überhaupt nicht immer sein, ich meinte damit nur, dass WENN dann eh schon viele neue Eindrücke sind (und das kann eben schon nur ein neuer Ort sein, an dem wir Ferien machen), dann setze ich da nicht noch was obendrauf. Heisst nicht automatisch, dass wenn dann keine neuen Eindrücke da sind, ich dafür sorgen muss, dass es welche gibt ;-) Ist ein Spektrum, kein Gegensatz ;-)


    Und Langeweile: Natürlich ist das überhaupt keine Katastrophe und auch meinen Hunden ist mal "langweilig", sie können einfach ruhen oder sie sorgen dann halt dafür, dass ihnen nicht langweilig ist ;-) da gilt halt abzuwägen, inwiefern ich das zulassen will / kann / was möglich ist (in einem Ferienhaus mit eingezäuntem Garten logischerweise mehr als in einer Ferienwohnung), also an Selbstbeschäftigung. Auch da muss man eine Balance finden. Wenn die Selbstbeschäftigung auf dem Spaziergang dann so aussieht, dass gejagt wird, oder dass daheim auf dem Grundstück jede kleinste Bewegung registriert und kommentiert wird, dann überlege ich mir schon, ob ich nicht lieber selber hin und wieder Input liefere, um das in die richtigen Bahnen zu leiten und mich als spannenden Partner zu etablieren ;-)


    Langeweile gehört eh ins Hundeleben und ergibt sich ja auch ganz von selbst, jeden Tag. Ich mache ja auch absolut nicht Dauerbespassung, auch nicht auf dem Spaziergang und auch nicht mit ein paar Übungen in den Ferien ;-) Da ist immer noch der grosse Teil des Tages einfach nur "Sein". Und ich finde es auch total spannend und schön, wenn der Hund ganz sich selbst ist, ohne Input von aussen, in seiner dösen-schnüffeln- knabbern-Welt versinkt. Finde sogar, dass das unbedingt der Grossteil des Tages sein sollte. Aber das eine schliesst das andere ja nicht aus.


    Achja, Hundesport, also quasi "echte Arbeit" ;-) ist für mich auch ganz klar, dass da Pausen super wertvoll sind und dazugehören. Ist für mich aber was anderes als ein bisschen tricksen oder ein paar kleinere Übungen auf dem Spaziergang, schon nur wegen Länge, Intensität und Zielgerichtetheit des Trainings.

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Für uns gehts nächste Woche auch in die Ferien nach Frankreich, Normandie und Bretagne, wir freuen uns :) In den bisherigen Urlauben mit Hund wars so, dass zusätzliche Auslastung nicht nötig gewesen ist. Wir waren letztes Jahr in den Bergen, da gabs Wanderungen, Bergbähnli fahren, durchs Städtchen spazieren und mal mit ins Restaurant kommen. Das war genug für den Junghundekopf, da wäre zusätzliche Auslastung vielleicht sogar noch kontraproduktiv gewesen.


    Jetzt ist sie auch etwas älter und ich glaube ich nehm einfach die Wichteli für die Nasenarbeit mit, ob ich sie wirklich brauchen werde, wird sich dann zeigen :P Viel wichtiger ist der Leuchtturm fürs Wasser :)

  • In den Ferien machen wir gerne jeden Tag eine Wanderung oder einen Ausflug an einen anderen Ort, also für uns neu und unbekannt. Dadurch hat auch Lady genug Abwechslung und braucht selten noch extra Bespassung. Klar, sie nimmt immer und jederzeit Beschäftigung und Spiel oder Tricks zusätzlich, aber ich finde, sie bekommt eher (zu) viel und muss nicht noch speziell gepuscht werden. Darum muss sie meist mit extra langen Spaziergängen zufrieden sein.