Stressbedingter Durchfall?

  • Hallo zäme


    Seit einigen Wochen beschäftigt mich der Gedanke, ob April zu viel Stress hat, seit wir bei meinem Freund und seinen zwei Hunden wohnen.

    Grundsätzlich ist April Zuhause ja wirklich angenehm und ruhig, man bemerkt sie kaum, ausser dass sie mir einfach folgt, wenn ich den Raum wechsle, sich dann aber direkt wieder hinlegt.


    Die beiden Hunde meines Partners sind da etwas anders. Sie werden natürlich anders gehalten, sind Jagdhunde, die gerade aktuell auch mit auf der Jagd sind. Tagsüber sind sie jeweils einige Stunden zusammen im Zwinger (entweder nur draussen oder drinnen und draussen), sie haben viel Platz und bewachen da mit Vorliebe das Haus, sind also immer etwas auf Draht.

    Morgens, mittags und abends sowie auch in der Nacht, also immer, wenn mein Partner da ist, sind sie auch im Haus. Jedoch sind sie auch drinnen nicht so ruhig wie April, vor allem der jüngere nicht.

    Er kann nicht einen Abend lang ruhig auf seinem Platz liegen, steht immer wieder auf, wechselt die Position, will einem auf den Schoss klettern, dann will er wieder raus, eine Runde drehen usw. Und mein Partner steigt voll darauf ein.

    Mittlerweile bin ich selber ziemlich gestresst dadurch, da ich abends einfach auch mal eine Stunde ruhig vor dem Fernseher verbringen möchte, ohne ständig gestört zu werden. Ich bin eh eher sensibel auf solche Unruhe/Störungen, vor allem am Abend, wenn ich den ganzen Tag gearbeitet habe.


    Auch in der Nacht hört man die Hunde oft mal rumtapsen. Ich selber wache davon eigentlich nicht auf, aber mein Partner. Es kommt in letzter Zeit auch oft vor, dass er sie mitten in der Nacht dann raus in den Zwinger bringt (dort fühlen sie sich pudelwohl!), weil er sonst nicht schlafen kann. Dann bin ich aber in der Regel hellwach und kann dann auch nicht mehr richtig einschlafen, bis der Wecker klingelt.



    Nun hatte April in den letzten Tagen immer mal wieder Durchfall. Sie neigt generell dazu, bei Stress Durchfall zu bekommen, in der Regel ist das aber eher einmalig, z.B. mal nach einem Training oder so, aber das ist in der Regel nicht schlimm. Sie muss dann auch nicht noch in der Nacht raus oder so sondern hat einfach einmalig sehr weichen Kot.

    Die letzten Tage musste sie jedoch auch während der Arbeit zwischendurch mal raus oder auch mal in der Nacht und der Kot war sehr flüssig.

    Mit Schonkost und Aktivkohle habe ich es immer gut in den Griff bekommen und das Problem war nach einem Tag wieder gegessen.


    Das kam jetzt in den letzten 2-3 Wochen zwei Mal vor und nun hat sie heute Nacht, nachdem mein Partner seine Hunde wieder mal rausgebracht hatte und ich wach im Bett lag, wieder angezeigt, dass sie raus muss und sie hatte wieder Durchfall.


    Ich werde auf jeden Fall einen Termin beim Tierarzt machen, um mal eine Kotprobe vorbei zu bringen.


    Aber mich würde auch interessieren, ob es möglich ist, dass April durch die Unruhe der anderen Hunde auch mehr gestresst ist?

    Nach aussen wirkt sie nicht unbedingt gestresst. Sie ist schon etwas weniger ruhig, steht hald auch mal auf, wenn die anderen aufstehen, was sie sonst eher nicht macht. Sie kann sonst eigentlich gut eine Stunde mit mir ruhig auf dem Sofa liegen und nichts tun. Aber wirklich gestresst wirkt sie nicht.


    Kann es sein, dass diese Unruhe reicht, dass es ihr auf den Magen schlägt?



    P.S. das Thema habe ich bei meinem Partner schon mehrfach angesprochen und es wird sich auch etwas ändern müssen, damit das Zusammenleben so wirklich funktioniert, weil ich auf Dauer den "Stress" auch nicht vertrage, aber da er es nicht so hat mit Konsequenz ist es leider aktuell etwas schwierig, dass sich ein Erfolg einstellt. Und ich will mich eigentlich nicht all zu sehr in seine Art der Hundehaltung einmischen. Aber wenn es dann auch noch negativen Einfluss auf April hat, dann wird sich definitiv etwas ändern müssen.

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    Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


  • Was die Hundehaltung anbelangt, so werdet ihr zusammen einen Kompromiss finden müssen, damit es für euch beide stimmt. Vielleicht blöde Frage von mir, aber wenn sich seine Hunde im Aussenzwinger wohl fühlen, warum nicht generell sie abends vor dem Zubettgehen rausbringen? Dann habt ihr eine ungestörte Nachtruhe und April ebenfalls und seine Hunde können mit euch den Abend im Haus verbringen.

    Was den Durchfall und Stress anbelangt, so kenne ich das zwar von Lady nicht, aber von mir... von daher, ja, ich kann mir gut vorstellen, dass April auf die Umstellung und Unruhe mit Durchfall reagiert. Evt. gewöhnt sie sich mit der Zeit daran und hat keinen Stress mehr damit. Das wird sich zeigen. Aber solange DU Stress hast, merkt sie das garantiert und hat auch Stress...

  • Was die Hundehaltung anbelangt, so werdet ihr zusammen einen Kompromiss finden müssen, damit es für euch beide stimmt. Vielleicht blöde Frage von mir, aber wenn sich seine Hunde im Aussenzwinger wohl fühlen, warum nicht generell sie abends vor dem Zubettgehen rausbringen? Dann habt ihr eine ungestörte Nachtruhe und April ebenfalls und seine Hunde können mit euch den Abend im Haus verbringen.

    Was den Durchfall und Stress anbelangt, so kenne ich das zwar von Lady nicht, aber von mir... von daher, ja, ich kann mir gut vorstellen, dass April auf die Umstellung und Unruhe mit Durchfall reagiert. Evt. gewöhnt sie sich mit der Zeit daran und hat keinen Stress mehr damit. Das wird sich zeigen. Aber solange DU Stress hast, merkt sie das garantiert und hat auch Stress...

    Das habe ich mir eben auch schon überlegt, dass er die Hunde in der Nacht draussen lassen könnte, hab's bis jetzt aber noch nicht angesprochen, weil es erst seit ein paar Wochen öfters vorkommt, dass er sie nachts rausbringt. Vorher ging es nachts eigentlich auch besser.

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    Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


  • Ich kenne das von Durotan bei ihm ist es das gleiche, Stress = Durchfall.. aber ich würde auch zuerst mit dem TA alles abklären, dann bist du sicher was es genau sein könnte.


    einen neuen Tages/Nachts Ablauf organisieren, so das es für euch beide stimmt :) das kommt schon & vlt. merkt April einfach auch deinen Stress was sich ja gut möglich an sie übertragen könnte.

  • Kann dein Gedankengang sehr gut nachvollziehen und würde es anhand vom Beschrieb ebenfalls in Betracht ziehen, dass es Stressbedingt ist.

    Hunde "fühlen" ja manchmal mehr als wir und wenn du dich schon gestresst fühlst dadurch, wird es ihr sicher auch zu Gemüte gehen.


    Gut wirst du das Thema mal ansprechen wegen dem jungen Jagdhund. Denn auch der sollte hie und da mal sein Cortisolspiegel etwas senken können. Immer hyperig sein wird ihm auf der Jagd nicht viel bringen.

  • Ich kann nur so viel sagen, dass ich selber Hunde hatte, welche auf ,,Stress,, mit Durchfall reagierten.

    Diuni wars vor allem in den jungen Jahren, so bis 2 Jahre... da reichte eine doofe Hundebegegnung aus und sie hatte danach ein Durchfall, oder der Gang zur Hundeschule.


    Auch merkte ich schnell, dass allgemein meine Hundis einfach immer etwas besser kackten wenn sie auf dem Lande waren und wir mal in Frankreich waren, somit der ,,stressigere,, Stadtalltag nicht da war. Kaum wieder Zuhause war der Kot schwankend weicher usw. Kaum in Frankreich zwar er schön ,,hart,,


    Somit denke ich schon, dass Hunde dies sehr wohl betreffen kann und einfach so die innere Unruhe (die sie so gar nicht offen zeigen) zu Durchfallattacken oder weicherem Kot führen kann.



    Wie ihr das aber verbessern könnt, kann ich halt nicht sagen:zwinker:

    Kommt halt drauf an in wie weit er etwas dran ändern will, also rein an der Erziehung, dass die Hunde lernen einfach sich ruhiger zu verhalten. Das kann man üben und trainieren, aber man muss wollen.



    Sieht man sehr schön auch bei uns.

    Ich habe 2 Hunde, die lebendiger sind.... in der Wohnung usw. aber total ruhig, sie bewegen sich auch ruhig.

    Meine Mutters Hunde sind generell ruhiger im Wesen als meine, aber sie kriegt sie dazu nonstopp sich zu bewegen, zu japsen, winseln und einfach unruhig zu sein... dies nervt mich teils echt. Meine Hundis stört es nicht so, jedenfalls ist der Kot OK und sie sind normal.

    Aber eben.... bei mir würden die innert 1 Woche die ,,Macken,, nicht mehr zeigen.

    Weil das nervt wirklich:zwinker::hihi:

    Aber eben, es sind nicht meine Hundis, somit kann ich nicht befehlen wie sie erzogen werden sollen. :noidea:



    Aber wenn dein Freund da mitspielt, könnte man sicher schnell etwas ändern, damit sich alle wohler fühlen. :nicken::good:

  • LaraLiina

    Ich würde auch vorschlagen, dass du mit deinem Partner sprichst, ob er seine Hunde nachts direkt in den Zwinger bringen kann, damit die nächtliche Unruhe gar nicht erst entsteht.


    Ich denke, dass es bei April stressbedingter Durchfall sein kann, vor allem, wenn du selber situationsbedingt gestresst bist, spürt April „dich auch“.


    Macht es denn deinem Partner nichts aus, nachts die Hunde rauszubringen? Das stört seinen Schlaf ja auch. 🤷🏻‍♀️

  • ich habe jetzt heute Nachmittag einen Termin beim Tierarzt und lasse das mal abklären.

    Aber ich bin ziemlich sicher, dass es eher mit dem Stress zusammenhängt, vor allem auch mit meinem Stress, das überträgt sich sicher auf April.


    Ich werde sicher auch nochmal mit meinem Freund sprechen. Ihm ist das hald nicht so wichtig, auch die Ruhe der Hunde anscheinend nicht, obwohl ich auch der Meinung bin, grad weil es Jagdgebrauchshunde sind, sollten sie auch mal richtig zur Ruhe kommen. Aber eben, da ist ihm der Aufwand wohl nicht wert, was daran zu ändern, weil es ihn ja nicht stört und seine Hunde in dem Sinne nicht beeinträchtigt, bzw. nicht merklich.

    Das gleiche Thema hatten wir schon beim Futter. Seine Hunde hatten mit dem alten Futter immer mal wieder Durchfall, dann wieder Verstopfungen usw., konnten also nie wirklich normal kacken.....für ihn war das hald einfach "normal", er wusste es nicht besser.

    Und es ist für mich ziemlich schwierig, da irgendwie durchzudringen. Er ist einige Jahre älter als ich und hält schon sehr lange Hunde auf diese Weise und alle wurden mehr oder weniger alt und hatten wenig gesundheitliche Probleme (obwohl alles Dackel waren. ;)). Da sieht man wahrscheinlich auch nicht so schnell ein, warum man jetzt etwas ändern soll.


    Ich will hald auch eigentlich auch nicht mit Forderungen kommen, dass er seine Hunde aus dem Haus sperren muss, doof gesagt. ;) das ist eigentlich nicht meine Art, Leben und Leben lassen....aber wenn es dann hald meine Ruhe und Gesundheit sowie auch die von April tangiert, werde ich wohl doch mal ein ernsteres Wörtchen mit ihm sprechen müssen.


    Aber ich warte jetzt erst mal ab, was der Tierarzt sagt. :)



    Danke schon mal für eure Inputs!

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    Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


  • Ich würde als erstes mal auf Giardien abklären (dazu braucht es aber meines Wissens eine Sammel-Kotprobe, um das gescheit zu machen), dazu würden die Symptome wohl auch passen. Falls da nichts ist, dreh' doch mal an der Schraube da:

    Mittlerweile bin ich selber ziemlich gestresst dadurch, da ich abends einfach auch mal eine Stunde ruhig vor dem Fernseher verbringen möchte, ohne ständig gestört zu werden.

    Wieso stresst Dich ein herzumtapsender Hund? 🤔

    Wenn er bei Dir auf den Schoss will, schickst Du ihn weg - das wird er bald lernen. Und alles andere - so what? Ich würde das räumlich so organisieren, dass Dein Hund ungestört ruhen kann - und die Zappeldackel und den Zappelfreund mit Toleranz, Langmut und leisem Lächeln betrachten. 🤷‍♀️ Sollen sie doch, Du kannst ja trotzdem ungestört auf dem Sofa fläzen.

    Es kommt in letzter Zeit auch oft vor, dass er sie mitten in der Nacht dann raus in den Zwinger bringt (dort fühlen sie sich pudelwohl!)

    Aussenzwinger? Und geheizte Innenräume? Eine doofe Kombi. Entweder machen die Fell für draussen oder für drinnen... Das jeweils andere Klima ist in der kalten Jahreszeit dann ein Problem => Hund fühlt sich nicht wohl => Hund ist unruhig.

    Signaturen sind doof! Solche mit Banner erst recht! Aber wer sie nicht mag, hat sie ja ausgeschaltet...
    Also stelle ich für die anderen hier mein Banner hin - klick darauf, dann öffnet sich ein neues Fenster mit meiner genialen und ultivmativ tollen Homepage von globalem Interesse!


  • Ich würde als erstes mal auf Giardien abklären (dazu braucht es aber meines Wissens eine Sammel-Kotprobe, um das gescheit zu machen), dazu würden die Symptome wohl auch passen. Falls da nichts ist, dreh' doch mal an der Schraube da:

    Wieso stresst Dich ein herzumtapsender Hund? 🤔

    Wenn er bei Dir auf den Schoss will, schickst Du ihn weg - das wird er bald lernen. Und alles andere - so what? Ich würde das räumlich so organisieren, dass Dein Hund ungestört ruhen kann - und die Zappeldackel und den Zappelfreund mit Toleranz, Langmut und leisem Lächeln betrachten. 🤷‍♀️ Sollen sie doch, Du kannst ja trotzdem ungestört auf dem Sofa fläzen.

    Aussenzwinger? Und geheizte Innenräume? Eine doofe Kombi. Entweder machen die Fell für draussen oder für drinnen... Das jeweils andere Klima ist in der kalten Jahreszeit dann ein Problem => Hund fühlt sich nicht wohl => Hund ist unruhig.


    mich stresst der herumtapsende Hund wohl vor allem, weil ich dann hald auch schaue, was er macht, ob er allenfalls zu April will oder so. Er geht nicht unbedingt hin und will spielen, aber er liegt gerne Kontakt und April mag das nicht und sie steht dann auf und geht weg. Das heisst, ich muss den Hund hald trotzdem immer im Auge behalten, weil ich ja meinen Hund "schützen" will, damit sie ihre Ruhe hat.


    Wenn er auf meinen Schoss will, schicke ich ihn weg, klar. Das klappt auch gut und er versucht es nicht mehr so oft.


    Aber ja, mich nervt dass, wenn ein Hund keine 10 Minuten ruhig liegen kann, WARUM mich das nervt, kann ich dir nicht erklären, aber es ist nun mal so und ich hab's auch schon mit ignorieren und machen lassen versucht, aber ich nerve mich hald trotzdem und kann das leider nicht abstellen.

    Zudem ist April eben auch weniger ruhig, wenn die ganze Zeit ein Hund wieder aufspringt. Sie hat dann das Gefühl, dass sie was verpasst oder will dann auch mit raus usw.

    Sie lässt sich da auch gut stoppen und auf den Platz schicken, aber ich find's dann hald auch irgendwie doof, wenn ich sie ständig korrigieren muss, weil seine Hunde einfach machen können, was sie wollen, und so zu sagen den Takt angeben.


    Ich habe mich jetzt öfters mal in den oberen Stock im Haus zurückgezogen, damit ich meine Ruhe habe, das geht ja auch gut. Aber ich will ja auch mal mit meinem Freund auf dem Sofa liegen und einen Film schauen können, ohne mich ständig darüber zu nerven, dass seine Hunde keine Ruhe haben.


    Bezüglich Zwinger: In der Nacht bringt er sie in die Scheune, die ist zwar nicht geheizt, aber etwas isoliert. Sie können zwar dort auch raus, wenn sie wollen, aber drinnen ist es sicher nicht so kalt wie in einem Aussenzwinger. Und das Schlafzimmer befindet sich im Keller, da ist es auch immer ziemlich kühl, da wir nur das nötigste heizen.

    Aber ich weiss schon was du meinst, hab ich mir auch schon überlegt, wie man das anders händeln könnte, da sie tagsüber oft im Aussenzwinger sind.

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    Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


  • Oh das kann ich voll verstehen; Elia neigt auch zu Stressdurchfall.


    Obwohl hier nicht die Frage ist, denke ich, dass die Hunde deines Partners auch ziemlich stress haben müssen, wenn sie Abends nicht zu Ruhe kommen können. Sehr wahrscheinlich liegt bei Ihnen auch ein Unwohl, da die Stube zuviel geheizt wird. Wenn dein Partner die Hunde in der Nacht bei sich haben will, dann sollte er für sie ähnliche Bedingungen wie in der Scheune schaffen, d.h. unbeheizte Rückzugsmöglichkeiten.


    Sowas hatten wir in der Zucht von Elia für die 2 Bernardiner, die auch dort tagsüber in einem Zwinger lebten. In Winter wurde im Erdgeschoss ein unbeheizter Raum extra für sie eingerichtet, sogar mit 2 Holzhütten. Die 2 Bernardinner waren selten in der Wohnung, vorallem damit die Kleine sich angewöhnen konnten und umgekehrt. Sie waren auch stets unruhig hinein. Sie verwechselten z.B. unsere Knien mit Knochen!!!

  • Er kann nicht einen Abend lang ruhig auf seinem Platz liegen, steht immer wieder auf, wechselt die Position, will einem auf den Schoss klettern, dann will er wieder raus, eine Runde drehen usw

    Einen ganzen Abend lang ruhig liegen bleiben macht nicht mal meine sehr ruhige 13jährige WHippethündin, Kalani erst recht nicht. WIeso lässt du dich stressen? Ich verbringe zb. durchaus einen Abend oben in meinem ZImmer, TV, Computer oder lesen... Kalani geht mal in den Garten, liegt mal im WOhzi, kommt mal rauf und legt sich in sein Bettli, mal kommt er zu mir aufs Bett. Ich lasse ihn gewähren, wenn er mal Nähe will ist das auch ok, ständig gestört werden möchte ich nicht (tut er auch nicht). Selbst Jendayi liegt mal hier, mal da oder geht mal in den Garten... das ist für mich nicht unruhig. DIe Hunde wirken dabei nicht gestresst.

    Wenn ich das richtig verstanden habe bist du mit APril zum Freund gezogen, nicht umgekehrt oder ihr beide zusammen in eine neues DOmizil. Daher dürfte es schwer werden zu verlangen wo er wann und wie seine HUnde unterbringt (ich jedenfalls liesse es mir nicht sagen). Nachts nicht durchschlafen zu können ginge für mich auch nicht, da ich ja schon genug oft wegen Nachtschicht nicht schlafe. Allerdings wache ich auch nicht so schnell auf. Jedoch sehe ich es auch so: mal Innenhaltung, mal Aussenhaltung geht nicht, entweder oder.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Einen ganzen Abend lang ruhig liegen bleiben macht nicht mal meine sehr ruhige 13jährige WHippethündin, Kalani erst recht nicht. WIeso lässt du dich stressen? Ich verbringe zb. durchaus einen Abend oben in meinem ZImmer, TV, Computer oder lesen... Kalani geht mal in den Garten, liegt mal im WOhzi, kommt mal rauf und legt sich in sein Bettli, mal kommt er zu mir aufs Bett. Ich lasse ihn gewähren, wenn er mal Nähe will ist das auch ok, ständig gestört werden möchte ich nicht (tut er auch nicht). Selbst Jendayi liegt mal hier, mal da oder geht mal in den Garten... das ist für mich nicht unruhig. DIe Hunde wirken dabei nicht gestresst.

    Wenn ich das richtig verstanden habe bist du mit APril zum Freund gezogen, nicht umgekehrt oder ihr beide zusammen in eine neues DOmizil. Daher dürfte es schwer werden zu verlangen wo er wann und wie seine HUnde unterbringt (ich jedenfalls liesse es mir nicht sagen). Nachts nicht durchschlafen zu können ginge für mich auch nicht, da ich ja schon genug oft wegen Nachtschicht nicht schlafe. Allerdings wache ich auch nicht so schnell auf. Jedoch sehe ich es auch so: mal Innenhaltung, mal Aussenhaltung geht nicht, entweder oder.

    Naja, es ist nicht so, dass er dann nur mal die Liegeposition wechselt, sondern dass er dann vom Sofa runterhüpft, wieder rauf, wieder runter, etc.

    Ist schwierig zum Erklären. April steht auch mal auf, geht an den Wassernapf usw., aber es ist einfach anders, ruhiger. Bei ihm ist immer eine gewisse Unruhe mit dabei.


    Ja, das ist richtig, wir sind zu ihm gezogen. Daher will ich ja auch nicht unbedingt mit xx Forderungen kommen. Aber wenn ich die Nacht nicht mehr durchschlafen kann, dann habe ich ein Problem damit. Ich bin dann gestresst und unausgeschlafen, was sich schlussendlich ja auch auf meine Gesundheit auswirkt. Wenn das einmal alle paar Wochen vorkommt, dann ist das ja kein Problem. Wenn April Durchfall hat muss sie auch mal nachts raus.

    Aber wenn es dann eben mehrmals die Woche vorkommt, dann ist es für mich dann eben schon ein Problem, das ich nicht einfach so hinnehmen möchte.


    Ich weiss nicht, wie es euch geht, wenn ihr gewisse Dinge/Geräusche was auch immer einfach so ignorieren könnt, die euch stören, dann freue ich mich für euch. Ich bin vielleicht auch eher anfällig auf gewisse Stressoren, das kann ich leider nicht ausschalten. Ich kann es auch einfach so hinnehmen, jedoch endet das in der Regel dann einfach in einem Streit, weil es irgendwann dann doch das Fass zum Überlaufen bringt.




    Ich war jetzt beim Tierarzt. Ganz zufrieden bin ich nicht, er meinte, es kann gut stressbedingt sein, könnte aber auch am Futter liegen, weil sie doch schon bald 8-jährig ist und ihr Futter einen hohen Protein- und Fettgehalt hat. Ich werde jetzt mal noch einen Tag Schonkost geben und schauen, dass mal der Durchfall aufhört und dann wohl mal das Futter wechseln. Sie bekommt das zwar jetzt auch schon ein paar Monate, aber wer weiss, vielleicht liegt es wirklich daran.

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    Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


  • Also ich weiss genau was du meinst! :D Ich kenne das, also nicht von meinen Hunden, aber solche Situationen. 8o


    And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.


  • Ich kann es dir auch nachvollziehen :) Durotan ist ja auch einer der ruhigen Sorte und zb. bei Hetty, die einfach schon Rassebedingt sehr aktiv ist, nervt es schon manchmal einfach nur weil ich mir anderes gewohnt bin :)


    Aber da würde ich mit deinem Partner reden, vlt. ihn selber zu einer Idee bringen (wenn du weist was ich damit meine), ist manchmal schwierig aber eine Beziehung ist immer ein entgegen kommen, dass bekommt ihr schon hin :) meine Einschätzung ist, dass deine April deinen Stress spürt und darum Durchfall hat, ich bin auch sehr schnell sehr fest gestresst, wenn ich zu wenig schlaf bekomme.

  • Ich kann mir schon vorstellen, wie das für dich ist, weil wir z.T. Gäste haben, die Lady auch stresst. Uns nicht! Wir haben von Lady nie verlangt, dass sie in ihrem Bett liegen bleiben muss. Das Bett ist ein Angebot, kein Muss. Das ist ein Rückzugsort für sie. Der einzige Moment, wo wir sie in ihr Bett schicken, ist wenn wir essen. Dann darf sie nicht an den Esstisch kommen und betteln. Egal, ob wir allein essen oder Gäste haben. Das ist immer so.

    Nun gehört Lady auch nicht zur ruhigen Fraktion ^^ Zwar kann sie durchaus eine ganze Stunde am Stück liegen. So ist das nicht. Aber dann hüpft sie vom Sofa runter (wenn sie nicht schon - wie meist - direkt vor mir unten dran liegt) und läuft z.B. zu einer unserer Plastiken und stupst dran herum, weil sie weiss, da bekommt sie Aufmerksamkeit. Oder sie schmeisst meine PET-Teeflasche, die meist am Boden steht um (ganz bewusst, sie macht Blickkontakt und nimmt die Pfote und peng, liegt die Flasche und dann wieder Blickkontakt) oder sie drückt auf eine Taste von einem Spielzeug der Enkel, damit Musik loströtet usw. Kurzum, sie sorgt für Lärm oder action... oder kommt mal stupsen, ob ich vielleicht ein wenig mit ihr spiele oder Tricks mache etc. Klar, sage ich nein, legt sie sich wieder hin. Aber versucht es halt 30-60 Min. später wieder... Oder stellt sich an die Gartentür, um eine Kontrollrunde durch den Garten zu machen...


    Uns stört das beide nicht. Mein Mann lässt sich noch mehr auf Ladys Spielereien ein als ich... und sie weiss das natürlich. Von daher denke ich, sind sich die Hunde deines Freundes das einfach gewohnt. Und er auch. Für die ist das null Stress, sondern ganz normaler Alltag.


    Und jetzt kommt die Preisfrage. Denkst du, du kannst Lara die Sache selber regeln lassen und das, ohne dass das für dich Stress bedeutet? Und das, was für dich Stress bedeutet, würde ich bald und direkt mit deinem Freund ansprechen. Es aufschieben bringt nichts. Lieber mal, wenn du gut drauf bist es ansprechen. Alles Gute.

  • Also ich verstehe es voll und ganz :nicken:wenn herumlatschende, nicht zur Ruhe kommende Hunde stressen.

    Geht mir genauso. :zwinker:


    Ich werde innerlich so kribbelig, es nervt einfach, selber findet man wie keine Ruhe, es steckt wie an.



    Aber (geht mich ja in dem Sinne nichts an:pfeifen:) auch wenn du zu ihm gezogen bist, dann seit ihr nun ein festes Paar, ihr lebt zusammen, gleichberechtigt und nicht alla; das ist seine Wohnung und du bist nur zu ,,Gast,, und musst dich voll anpassen. :noidea:(käme mir jedenfalls nicht in den Sinn:nönö:)

    Also finde ich schon, dass man da gewissen Sachen miteinander besprechen, anpassen und ändern kann/soll. :nicken:


    Ist allenfalls ,,einfacher,, zu machen wenn man zusammen in eine neue Wohnung zieht, da fällt es einfacher ein Neubeginn zu machen.




    Vielleicht war es ihm bisher eben nicht so wichtig, wie die Hunde in der Wohnung tun, da er eben die Möglichkeit der Zwinger hat.

    Man akzeptiert das Getue der Hunde, hält es aus... und wenn die es doch mal übertreiben, sperrt man sie halt einfach in den Zwinger bis man wieder Nerven für die Hunde hat.

    Ja, eine einfache Lösung eigentlich.... hätte er die Zwinger nicht, würde er wohl auch anders denken und die Hundis zur Ruhe bringen.



    Verlangt ja keiner, dass die Hundis nur an einem Fleck liegen, aber meine liegen auch ruhig mal 2 Std. wo und pennen, stehen mal auf, laufen ruhig zu einem anderen Platz, legen sich wieder. Da ist kein Generve usw. Keine hektischen Bewegungen oder so.

    ich schätze das wirklich und könnte ,,nervöse,, Hunde um mich auch nicht brauchen. :nönö:

  • Das was du von Lady beschreibst würde mich z.B. schon nerven. Ich laste April im Alltag meiner Meinung nach genug aus, also kann sie Zuhause auch mal Ruhe geben, böse gesagt. ;) Ich bin natürlich auch verwöhnt, sie hat das mehr oder weniger von Anfang an angeboten und war nie ein Thema.

    Daher bin ich es mir auch gewohnt. Aber ich bin generell ein Fan davon, wenn mein Hund dauernd meine Aufmerksam einfordert, das stresst mich und würde ich bei jedem anderen Hund auch versuchen, abzustellen.

    Meinen Freund stresst es eben nicht, genau so wie es dich und deinen Mann nicht stresst, und das ist eben der Knackpunkt in dieser Situation.


    Das mit dem selber regeln ist so eine Sache. April lässt sich eben z.B. von ihrem Platz vertreiben, wenn ein anderen Hund zu ihr hinliegt. Sie mag Kontaktliegen nur mit Menschen, nicht mit anderen Tieren. Und das möchte ich nicht. Ich kann ihr aber schlecht sagen, steh nicht auf sondern sag dem anderen Hund, er soll wieder gehen.

    Wir haben auch nicht wirklich feste Liegeplätze, wo die Hunde zu liegen haben, aber wenn April auf einem Bettli liegt, dann schaue ich hald, dass keiner zu ihr hin geht, weil sie es eben selber nicht macht und sich vertreiben lässt. Und das will ich nicht.

    Das ist aber meistens nicht das Problem, das hat sich nach ein paar Mal weg schicken mehr oder weniger gelöst und die anderen beiden haben geschnallt, dass sie nicht zu ihr hinsollen, wenn sie schläft.

    Aber wenn hald ein Hund die ganze Zeit rumwuselt, wieder zur Tür geht und dann auch rausgelassen wird, dann springt April teilweise auch auf und will raus. Sonst würde sie nie auf die Idee kommen, das einzufordern, ausser, sie müsste wirklich dringend raus. Aber dadurch ist hald auch sie viel weniger ruhig, schläft weniger tief, habe ich das Gefühl, ist viel mehr auf Strom...

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    Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


  • Das finde ich eben schon auch. Klar bin ich zu ihm gezogen und will jetzt nicht den ganzen Haushalt auf den Kopf stellen. Aber schlussendlich soll das Zusammenleben nun hald auch funktionieren. Und gerade das mit der Unruhe der Hunde ist vorher weniger aufgefallen, weil ich eben nicht jeden Tag immer da war. Dadurch hatte ich zwischendurch in meinem Zuhause die Ruhe, die ich brauche und dann hat es mich auch weniger gestresst.

    Jetzt ist es hald jeden Tag so und dadurch erhöht sich der Stress, weil ich die Ruhemomente dazwischen nicht habe. Und auch wenn ich in einen bestehenden Haushalt gezogen bin habe ich ja trotzdem das Recht, gewisse Sache auch nach meinem Gusto zu machen oder das zumindest vorzuschlagen.


    Wie gesagt verlange ich auch nicht, dass sich die Hunde nicht rühren. Sie haben auch keinen festen Liegeplatz, wo sie zu liegen haben. Klar, wenn wir zu zweit mit 3 Hunden auf dem Sofa sind, dann haben alle so ihren Stammplatz, weil es sonst einfach ein riesen Gewusel wird, aber wenn einer der Hunde lieber am Boden oder auf dem Bettli liegt, dann darf er das natürlich. Auch Schlafplatz wechseln ist kein Problem oder mal zum Napf. Es kommt auf die Häufigkeit und Intensität an, die mich stresst.

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    Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


  • An deiner Stelle würde ich mal den Fokus auf dich selber lenken und versuchen, entspannter zu sein in der Situation. Bestimmt wird sich das auf April UND auf die Hunde deines Partners übertragen. Für die ist es ja auch neu, dass da plötzlich noch jemand wohnt mit Hund. Da kann man ihnen ja schon zugestehen, dass sie mal ein bisschen rumtigern.