Senioren, wie viel Zeit bleibt noch? Macht ihr euch da auch Gedanken?

  • Lustig, ich treff HÖCHST selten HH, die an ihren Handys rumdrücken.. habe eigentlich allermeistens den Eindruck, dass die Leute, die mit ihren Hunden unterwegs sind, das tatsächlich ziemlich geniessen.

    It's a dog's inalienable right to get dirty.

  • Aktuell mach ich mir soo viele Gedanken :(


    Chiara ist grundsätzlich super fit im Moment, viel fiter als auch schon. Motiviert, lebenslustig, kaum zu bremsen.


    Aber da ist der eine Punkt, der mir wirklich zu schaffen macht.

    Ich hab mir immer gesagt, ab dem Moment, wo sie öfters Hilfe braucht beim Aufstehen, darf/muss sie gehen. Nun häuft es sich extrem, fast täglich, teils mehrfach täglich ruft sie, weil sie Hilfe braucht. Auf Teppich und so geht es, aber auf dem Laminat kann sie kaum noch alleine aufstehen, da sie immer wegrutscht. Nun ist es aber sowas vo der falsche Zeitpunkt um sie auf die letze Reise zu schicken, aber die Gedanken kommen immer öfters.


    Unsere Hunde sind dank meinem Beruf selten alleine, aber es kommt halt ab und an mal vor, dass sie alleine sind. Wir werden nun mal beobachten, wo sie wirklich oft Hilfe braucht, also an welchem Platz und dort dann halt etwas hinlegen. Doof ist halt, es hat eigentlich überall Liegeplätzchen oder Gummimatten (halt extra für sie) und sie legt sich ja bewusst auf den Laminat, wohl weils da kühler ist.


    Ach, es ist einfach doof. Mein Ömchen💕

    Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

  • Oh je :cry:habe bisher noch nicht wirklich Erfahrung . Ich würde es pers. mit Antirutschsocken und Teppichläufern versuchen.

    Mir wird immer wieder erzählt von Menschen die den Augenblick gewählt haben, wo sie in den Augen des Hundes auch keinen (Lebens-)Willen mehr wahr genommen haben.

    Solange sie sich bemerkbar macht und ruft ist bestimmt noch Wille da.

  • ojeee, kann ich gut verstehen.

    Oft sagt man so leicht ,,wenn dies oder das der Fall ist, dann.... ,, aber ist es erst mal wirklich soweit, kommt es vorallem schleichend und fällt evtl. gar nicht sooo extrem auf, dann tut man sich extrem schwer.


    Ich hatte ja bisher 2 eigene Hunde, bei denen es immer ziemlich klar war, dass sie gehen müssen. Es kam immer plötzlich... ,,schön,, für den Hund und für mich immerhin eine relativ klare Entscheidung:sad: die aber natürlich nicht weniger weh tut...


    Ich wünsche mir ja nun, dass Pyri ein richtig alter Senior werden darf... und machte mir auch schon diese Gedanken, wie merke ich wann es Zeit ist, das sie nicht zu arg leiden muss (grad wenn es eben schleichend kommt und man es selber wie nicht richtig merkt), aber sie trotzdem so viel Zeit wie möglich dann noch bei mir sein kann:gruebel1:

    Man muss wirklich nach Bauchgefühl gehen und hoffen, dass es auch im Sinne vom Hund ist. :nicken:




    Bei Chiara fände ich nun rein von dem was du hier so schreibst der Zeitpunkt jetzt nicht gegeben. Sie erfreut sich am Alltag, nur das Aufstehen ist schwer.

    Also heisst es wie du selber schreibst, ihr Hilfestellung zu geben damit man es verbessern kann. :nicken:

    Sei es mit Meterware an Teppichläufer auslegen.

    Ihr Antirutschsocken anziehen.

    Gewisse Räume zu machen wenn sie alleine ist, so dass man einfach ein Hauptraum Chiara-gerecht hat....


    Ich würde mich glaub wenn es von der Fläche und Wohnung her ginge Teppich auslegen. Ja kostet etwas, gibt aber immer wieder Aktionen in den Baumärkte :nicken:, unten mit Antirutsch die gut halten auf Parkett (haben wir als Läufer als Haupt-Rennbahn zum Schutz vom Boden... Terrasse zur Wohnungstüre:zwinker:).

    Hey, die Wohnung muss nicht perfekt aussehen... dann ist es halt ein Gebastel für die letzte Zeit, ja und? Aber Omi-Chiara kann wieder alleine hochkommen, grad eben wenn sie alleine ist. :nicken:


    Ihr findet sich eine Lösung um ihr etwas Hilfe zu geben. :good:

  • Nastassja rutschte auf dem Steinboden auch aus und zwar fiel sie dann in die MItte, was extrem schmerzhaft war. Jedoch passierte das nicht beim Aufstehen, da Madame, ganz Windhundlike, nur auf weichem Untergrund liegt. Kam sie nicht hoch, blieb sie einfach liegen. Ich liess sie nicht mehr so lange alleine, dass sie dringend hätte raus zum Pinkeln müssen. Aber sie brach mal während dem Essen so weg und einmal vor der Treppe als es raus ging. Zwei tage später brauch sie auf dem Spaziergang zusammen und nahm mir die Entscheidung ab. Allerdings war sie auch ansonsten weit weg entfernt von dem was dein Ömchen noch ist. Es gibt Aufstehhilfen aber eben, nutzt auch nur was wenn jemand da ist. Eine wirklich schlaue Idee, ausser sie möglichst nicht auf Laminat/Steinboden liegen zu lassen, habe ich leider auch nicht.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Hmmmm, das kenne ich. Man richtet alles möglichst bequem für den Hund her und der legt sich dann trotzdem nicht dort hin. Bei der Wärme suchen sie halt kühlere Stellen zum Liegen.


    Mein Ömeli ist seit kurzem 16 Jahre alt. Wir haben viel Teppich, in der Küche, wo sie an heissen Tagen gerne liegt, Novilon. Da rutscht sie auch öfters weg. Auf Teppichen, Gummi geht es aber gut. Auch sonst ist sie fit für ihr Alter. Ttotzdem mach ich mir Gedanken. Denn auch sie lebt nicht ewig.


    Ich wünsche Chiara und euch noch eine möglichst lange Zeit zusammen.

  • Ja eben, ich finde überhaupt nicht, dass es jetzt schon Zeit ist für sie, im Gegenteil. Unser Gedanke war auch, wenn sie alleine sind, sie räumlich einzugrenzen und dort überall Teppich hinzutun. Söckchen zieht sie sich wieder aus🙄 braucht man ja nicht😅

    Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

  • Bei Tabasco ist es noch nicht soweit. Er kommt noch gut hoch. Aber das wird bestimmt auch mal ein Thema, weil er auf dem Spaziergang immer mal wieder hinten kurz einknickt.

    Für mich ist das sich selbständig und bedürfnisgerecht bewegen können auch ein Grenzpunkt.

  • Das gleiche Thema bei Quirine. Sie kommt noch gut hoch, obwohl sie viel auf dem Parkett oder Plattenboden liegt. Aber auf dem Spaziergang muss ich schon aufpassen, dass sie nicht irgendwo runter geht, wo sie dann nicht mehr raufkommt. Vor allem wenn es heiss ist, will sie dann ganz schnell an die Töss runter. Sie hat aber immer noch Freude daran, im Wasser mit dem Ball zu spielen.

    :winke: Grüessli Ruth mit Quirine

  • in der Töss gibt es auch viele Stellen, an denen ich sie hochholen muss. Oder wenn im Wald geholzt wird, will sie da immer durchlaufen, unten durchkriechen, drübersteigen, plötzlich bleibt sie stecken🤭 aber auch da hol ich sie raus. Wenn sie das will, soll sie das tun. Ist ja auch gut fürs Gleichgewicht und die Muskulatur

    Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

  • Ja, runter kommen sie immer, aber manchmal nicht mehr rauf.;) Quirine ist kürzlich mal in einen Bach runter gegangen und als sie wieder rauf wollte, ist sie seitlich abgerutscht und ins Wasser gefallen. Hat sich zum Glück nicht verletzt, denn das möchte ich unbedingt vermeiden.

    :winke: Grüessli Ruth mit Quirine

  • ......plötzlich bleibt sie stecken🤭 aber auch da hol ich sie raus. Wenn sie das will, soll sie das tun. Ist ja auch gut fürs Gleichgewicht und die Muskulatur

    :thumbup: finde ich auch. Ja nicht schonen oder vermeiden, sonst bauen sie noch schneller ab. Einfach evt. ein wenig mehr "begleiten". Wir fahren gut so :)<X

  • Nicht hochkommen hat es bei meinen nie gegeben und das wäre auch die absolute Horror Vorstellung für mich, dass ich weg bin und Hund liegt hilflos da.


    Wenn sie Hilfe annimmt und das nicht stört, ist’s vermutlich für sie ok.

    Meine würde das depressiv machen.


    Wir hatten und haben immer nich einfach viele Läufer gelegt, auch für den Jungspund, der gerne Sinn und merkbefreit rumrennt.

  • Nastassja musste ich ein paarmal aus irgend einem Bach oder Kanal holen. Bei ihr war es so, dass sie wenn sie erhitzt war, sich dann abkühlte und da machte ihr angegriffenes Herz jeweils kurz schlapp und das war das Problem. Sie ging eigentlich nirgendwo runter, wo sie nicht wieder hochkam, aber da im Wasser jeweils der KReislauf versackte, kam sie dann eben da nicht mehr hoch, wo sie ansonsten hochgekommen wäre. Mit der Zeit hatten wir nur noch wenige Stellen im Hochsommer, die uns zur Verfügung standen und bei denen sie sich traute. Gab es einmal an einem Ort Probleme, ging sie da nicht mehr runter.

    Kurz bevor sie zusammenbrach ging sie in den Kanal. Ihr Durst oder Hitzegefühl müssen stärker gewesen sein (sie schleppte sich vorher ja schon eine Weile fast auf den VOrderbeinen weil ich hoffte, wir schaffen es bis zum Auto. Sie wog 33 kg, ich hatte kein Handy, ich sah keine andere Chance). Jendayi würde ich viel länger so durchs Leben bringen. Sie darf jetzt schon nicht mehr ins AUto einsteigen und aussteigen. Kein Problem, sie wiegt nur 10 kg. Bei einem grossen Hund, der dann die Rampe nicht akzeptieren lernt... etwas anderes. Deshalb ist dies für mich alles eine Frage des Indisviduums. Meine Züchterin lässt die Hunde noch am Leben wenn sie kaum noch stehen können. Nastassja, die sich gewohnt war, stets mitzukommen auf die Spaziergänge hätte so ein Dasein extrem in Stress versetzt und für mich wäre das in ihrem Fall keine Lebensquali. Ich halte meine Hunde einfach ganz anders. Deshalb gibt es kein richtig und kein falsch, es muss für einen selbst in Anbetracht des eigenen Hundes stimmen.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen

  • Ich komme gerade zurück von einer ganz lieben Kollegin, die vor einer Woche ihren 15 Jahren alten Hund einschläfern musste. Sie ist alleinstehend und der Verlust darum fast noch schlimmer als bei Leuten, die als Paar oder sonst in einer Gemeinschaft leben. Jetzt kommt sie jeweils in eine total leere Wohnung zurück... Auch sie hat gewartet bis er nicht mehr selbst aufstehen konnte, er frass und trank noch... Da er ein grosser Hund war, konnte sie ihn nicht tragen, sondern ihm nur Hilfestellung beim Aufstehen/Laufen geben.

    Zum Glück war ich noch nie in der Situation einen Hund einschläfern lassen zu müssen! Mir fiel die Entscheidung bei den Katzen schon unglaublich schwer.

    Aber ja natürlich mache ich mir auch immer wieder Gedanken, denn in 2 Monaten wird Lady 12 Jahre alt. Und sie ist so eine unbeschreibliche Bereicherung, fröhlich, frech, sie kennt uns genauso gut wie wir sie, kann auf uns eingehen und reagieren und tut das auch und bisher sind die Anzeichen ihres fortgeschrittenen Alters gering.

    Lady hat Arthrose in den Zehengelenken und wenn wir längere Zeit auf geschotterten Wegen laufen merken wir, dass ihr das Schmerzen bereitet. Sie zieht dann eine vordere Pfote hoch und bleibt stehen und schaut mich an. Ich streichle dann die Pfote und laufe mit ihr neben dem Weg, wenn irgend möglich im Gras oder Erde usw. Das ist aber bisher das Einzigste, wo sie zeigt, dass sie Probleme hat. Im Herbst will ich ihr die Zähne machen lassen, sie hat jetzt starken Belag und einige Zähne sind vom ständigen Tragen des Wurfseils stark abgeschliffen und müssen evt. gezogen werden.

  • :thumbup: finde ich auch. Ja nicht schonen oder vermeiden, sonst bauen sie noch schneller ab. Einfach evt. ein wenig mehr "begleiten". Wir fahren gut so :)<X

    Also der grüne ürgs-Smilie hat sich ungewollt reingeschlichen :). Der hat hier nichts zu suchen :pfeifen::noidea:

  • Chiara geht halt oft irgendwo in die Töss, läuft soweit es geht im Waaser und will dann irgendwann wieder hoch, aber das ist easy, dann spring ich runter und helf ihr hoch. Aus dem Auto darf sie auch schon ewigs nicht mehr springen, da trag ich sie, rein steigt sie mit den Vorderpfoten hoch und hinten heb ich sie dann. So geht das alles ganz gut.

    Ich glaub Chiara hat nicht mal ein halb so grosses Problem wie ich damit, dass sie nicht mehr allei e hochkommt auf Laminat. Sie hat ja iht Personal das helfen kommt ;)

    Aber eben ansonsten geht es ihr mega gut! Daher ist es für mich auch so schwer

    Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

  • Also ich habe jüngere Hunde und die kommen regelmässig nicht mehr von Wasserböschungen hoch:pfeifen::zwinker:

    Sind verwöhnte Flauschies, die genau wissen, dass Frauchen da ist und hochzieht. :pfeifen:


    Aber ich weiss schon wovon die Sprache ist:nicken:. Ich fände es nicht schlimm, wenn ich einem alten Hund von einer Böschung hoch helfen muss, weil er sich selber überschätzt hat und irgendwo runterkrabbelte. Dann helfe ich gerne...


    Ich hätte lediglich Mühe, wenn der Hund alleine Zuhause ist und wo liegt, nicht hochkommt und trinken gehen will:sad:. Das wäre ja im Prinzip die einzige doofe Situation.

  • Wenn der alte Hund aber so ist wie meine Nastassja, die sofort in Panik gerät und dann dichtmacht, wird es schwierig. Statt mit den Vorderbeinen hoch zu krabbeln während ich das Hinterteil trage ging sie im Kreis oder wieder zurück und war völlig kopflos, wo sie ansonsten seit Welpe kaum etwas aus der Ruhe brachte mit Ausnahme von Tutnixlern. Es wär erbärmlich sie so zu sehen.

    herzliche grüsse conny, jendayi und kalani mit nastassja und dawn im herzen