Beiträge von Tabasco

    Danke für die interessanten Videos!


    Den Unterschied, den ich sehe: Während June „einfach“ Freude hat, an den Schafen zu arbeiten, ist Lane mit jeder Faser ihres Körpers voll bei der Sache. Da kann ich mir gut vorstellen, dass es - gerade auf Distanz - nicht einfach ist, sie zu leiten.


    Ich muss auch mal ein Video vom Border-Tierchen meiner Schwägerin bei der Arbeit machen. Auf einem Video kann man nämlich viel mehr erkennen, als beim direkten Zusehen.


    Der Mellow ist auch ein ganz Schöner!

    No Go‘s sind für mich:


    - alles Richtung Qualzucht

    - TS-Hunde aus dem Ausland, ausser ich würde selber direkt an einen heran laufen

    - Hunde, die mir optisch absolut nicht gefallen (wovon viele von denen eh unter Punkt 1 fallen)

    - Mitleidskauf

    - Hunde mit übermässigen Lefzen, die überall ihren Sabber verteilen

    Ja, ich würde, falls möglich, auch stehen bleiben. In Bewegung konnte Tabasco viel schlechter wieder runter fahren.

    Vielleicht nützt Körperkontakt. Also nicht streicheln, aber z.B. dein Bein an ihn halten oder deine Hand an seiner Brust (wobei du dich dazu runter beugen müsstest, was vielleicht zusätzlich Hektik rein bringen könnte).

    Bei Läufigkeit habe ich nicht nur an die Sauberkeit gedacht. Auch daran, dass viele Hundepensionen keine läufige Hündinnen nehmen. Manche Hundeschulen ebenso (aber zum Glück immer weniger). Auch das Spazieren kann je nach Gegend mühsamer werden.


    Nicht, dass die Läufigkeit Probleme bringen muss, aber sich bewusst sein, ist sicher nicht schlecht.

    Ein wichtiger Gedanke zum Geschlecht finde ich die Läufigkeit. Ist man bereit, ein- bis zweimal jährlich mit der Läufigkeit umzugehen? Ich kenne mehrere Menschen, die das nicht wären, und die sich deshalb bewusst für Rüden entschieden haben.


    Und zur Auswahl bin ich jemand, die sich lieber einen Hund bei einem Züchter holt, der bei der Verteilung der Welpen mitredet. Der darauf schaut, welcher Welpe am besten in welches Zuhause passen würde. Nicht direkt eine fixe Zuteilung, aber auch nicht den Käufern total freie Hand lassen.

    machst du auch genügend Kopfarbeit mit Migo? ev. vor dem spazieren? oder ev. auch während dem spazieren?

    ich denke, er sollte mehr ausgelastet werden, aber ist nur eine vermutung, gell ;)


    gruss wuschy

    Ich habe noch nie Kopfarbeit gemacht vor dem Spaziergang. Bei einem jungen Hund würde ich das erst recht nicht tun. Da ist das Geschehen, sind die Gerüche draussen meist eh schon viel (oder gar zuviel) Kopfarbeit.

    Solche Tage/Situationen gibt es immer mal. Abhaken.


    Eine Überlegung: Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, dass du Migo einen Ball/Spielzeug gibst, auf dem er bei Stress rumkauen kann. Kauen beruhigt, er hat etwas zu tun und ist dadurch ein wenig abgelenkt. Ich kenne Hunde, die damit solche Situationen besser meistern können.

    Bolotta Du sagt es: Manchen Hunden ist es egal, wenn der Mensch sich versteckt. Wenn sie es denn mal bemerken.


    Aber ja, bei meinen Hunden habe ich das auch gemacht. Oder umgekehrt und so den Hund indirekt gezwungen, zu mir zurück zu kommen. Bei Tabasco hatte ich sehr wenig verbal an der Bindung während des Spazierganges gearbeitet. Dafür immer wieder mit einem Spiel, einer kleinen Aufgabe, einer gemeinsamen Renneinlage oder eben mit meinem Interesse an der Umgebung. Wenn man vor dem Hund etwas (für ihn) Interessantes (einen typischen Markierort, ein Mauseloch, etc.) entdeckt, ist man ein interessanterer Spazierkumpel, als wenn man einfach nur hinter dem Hund herläuft.

    Mit Tabasco hatte ich einen Hund, der auch sehr viel schnüffelte. Das fand ich super, denn es ist eine gute artgerechte Beschäftigung. Wenn ich mich bei ihm z.B. einem Baum, Grasmutte o.ä. zugewandt habe, kam er immer gleich schauen, was ich gefunden habe. Er war trotz seines Schnüffelns nie ganz von mir abgehängt.

    Beim erwähnten Border Collie hat es sich aber so entwickelt, dass er meist nur noch in seiner Welt ist und seine Menschen nur wahrnimmt, wenn man ihn verbal dazu auffordert. Liesse man ihn, würde man wohl auch physisch den Kontakt verlieren, sprich, er würde sich ausser Sichtweite entfernen.

    So wie du das bei Migo beschreibst, war es auch bei meinem Hüte Border Collie. Bereits als Welpe war die Nase dauernd am Boden. Jetzt mit 3jährig ist es immer noch so, dass er auf dem Spaziergang voll in seiner (Nasen-)Welt ist. Er ist zwar gut abrufbar, aber kaum lässt man ihn wieder machen, taucht er ab in seine Welt und kümmert sich nicht um seine Menschen.


    Ich würde dieses Verhalten an deiner Stelle nicht einfach laufen lassen.

    Tabasco war ein Hund, der eigentlich fast immer eher weichen bis sehr weichen Kot hatte, egal was wir fütterten. Bei ihm hing die Kotkonsistenz klar mit Stress (positiv wie negativ) und mit körperlichen Aktivitäten zusammen. Sein immer grosser Wasserbedarf half dabei auch nicht.


    In seinen ersten Lebensjahren fütterten wir auf der Suche nach dem richtigen durch verschiedene Futter, bis wir zum Magnusson kamen. Dieses gebackene Futter vertrug er sehr gut. Aber auch bei diesem Futter blieb die Konsistenz wechselhaft. Auch mit Barfen (mehrere Jahre lang, bis er Knochen nicht mehr vertrug) und später beim erneuten TroFu änderte sich nicht gross etwas.

    ist das der den du manchmal gehütet hast?
    wie läufts mit ihm...
    sicher entspannter als mit Lane ;)

    Ja, das ist Rumi, der ein Jahr lang Teilzeit bei uns war (bis er Tabasco zu „rüdig“ wurde). Es geht gut mit ihm. An den eigenen Schafen ist er sehr gut, beim (eher seltenen) Training auswärts ist er gerne etwas überdreht. Sie gehen ab und zu an Seminare, aber Trails wollen sie nicht machen.

    Mojito03 hat es erwähnt: Geld! Ein Hund kostet. Falls der Hund gesundheitlich ein Montagsmodell ist, kann das sehr teuer werden. Ich lese leider immer wieder von HH, die Probleme haben, ihrem Hund die nötigen Untersuchungen oder Behandlungen zu ermöglichen.

    Man kann zwar mit Versicherungen (die aber auch etwas kosten) vorsorgen, aber je nach dem werden nicht alle anfallenden Kosten übernommen. Gerade wenn es z.B. um Erbkrankheiten geht.