Beiträge von Tabasco

    Alte Hund haben einen verminderten Kalorienbedarf. Eigentlich.

    Bei Tabasco ist das absolut nicht der Fall. Er bekommt momentan ca. 20% mehr als zu seinen besten Zeiten und nimmt trotzdem laufend ein wenig ab. Hatte er früher gut 27kg, sind es jetzt nur noch 23kg.

    Nun frage ich mich, ob ich ihm einfach noch mehr füttern soll, oder ob ich auf ein energiereicheres Futter wechseln soll.

    Tabasco hatte ich ab dem zweiten Tag immer mal kurz alleine gelassen. Weil mein früherer Hund problemlos alleine sein konnte, hatte ich es bei Tabasco einfach gemacht, ohne gross darüber nachzudenken. Runter in den Keller, zum Briefkasten oder zur Nachbarin und wieder zurück. Keine Verabschiedung, keine Begrüssung. Einfach normale Tätigkeit. Zu Kauen gab und gibt es nie etwas. Ich habe ihn auch nie auf seinen Platz geschickt.

    Nach einer Weile habe ich noch das „du muesch ufpasse“ gesagt, wenn ich gegangen bin. Einfach damit er, wenn ich mich zum Gehen vorbereite, er schon weiss, ob er mit kann oder nicht. Das veranlasst ihn, sich wieder hinzulegen und nicht vor der Tür rum zu tigern und aufs Halsbandanziehen zu warten.

    Psovaya Borzaya Wenn die Hunde die Köder im Garten aufgenommen hatten, sind logischerweise keine anderen Hunde betroffen.


    Jeder handelt anders. Ich weiss nicht, wie es ist, wenn man Schulden hat. Aber möglicherweise würde ich mir da auch erst überlegen, ob der Gang in den Notfall wirklich nötig ist.

    Tabasco konnte mit 4 Monaten nachts auch noch nicht durchhalten. Mindestens einmal musste er jeweils raus. Er war schon als Welpe einer, der nach ein, zwei Stunden den Schlafplatz wechseln musste. Ich ging deshalb davon aus, dass sich durch diese Aktivität sein Stoffwechsel aktiviert wurde und so der Harndrang ausgelöst wurde.

    Ich frage mal hier in diesem Thread:


    Kennt jemand einen Hund mit Nierenschwäche, dessen Appetit nicht nachlässt sondern eher noch zunimmt?

    Normalerweise ist dem Hund ja übel, und er frisst eher schlecht. So kenne ich es von meinem früheren Hund, der im Alter eine Nierenunterfunktion hatte.

    Wenn sich natürlich kein Belag bildet, umso besser. Aber wie beim Menschen ist die Neigung, Zahnstein zu bilden, individuell verschieden und vorallem abhängig von der Speichelzusammensetzung. Tabasco hatte schon beim HD-Röntgen (mit anderthalb jährig) Belag, der dann entfernt wurde.

    Die Zähne werden danach - wie beim Menschen - poliert, so dass sie wieder glatt werden.

    Wie steht es um die Zähne bei euren Seniorhunden?

    Tabasco ist jetzt gut 12 Jahre alt, und seine Zähne hatten immer schnell Belag gebildet. Der wurde dann jeweils bei den diversen Narkosen (Röntgen, CT, OP‘s) entfernt. Aber abgesehen davon sind alle seine Beisserchen und auch das Zahnfleisch noch sehr gut.

    So, ich schreibe mal, wie der Alltag mit einem praktisch gehörlosen Hund so läuft. Jetzt hört Tabasco nur noch ein lautes Klatschen oder sehr lautes Reden, was eigentlich eher ein Schreien ist. Und das nur auf sehr kurze Distanz. Ein paar wenige Meter. Also eigentlich nicht brauchbar.


    Auf der positiven Seite: Tabasco bellt kaum mehr, weil er keinen Grund mehr hat. Er hört weder die Türklingel, noch den bellenden Nachbarhund. Feuerwerk und Gewitter, sowie der ehemals böse (weil er ab und zu einen Knall machte) Rasenmäher des Nachbarn sind kein Thema mehr.


    Negativ ist klar der Abruf, der nur noch bei Blickkontakt klappt. Und Blickkontakt ist so eine Sache bei einem alten Hund, der sich auf den bekannten Spazierwegen sicher fühlt. Also läuft er mehrheitlich an der Flex. Freilauf ist meistens zu gefährlich und für mich zu mühsam. Ich bin dann noch mehr auf der Hut als früher schon und muss immer mal wieder einen Sprint einlegen, um ihn bei Gefahr möglichst schnell zu fassen zu kriegen. In unbekannten Gebieten ist er aufmerksamer, aber dort bin ich vorsichtiger, weil seine Augen immer noch gut sind, und er seine Jagdambitionen nicht abgelegt hat.


    Ich schaue mich zuhause viel mehr nach ihm um. Ich zeige mich ihm, damit er weiss, wo ich bin oder jetzt hin gehe. Ich verlasse zum Beispiel das Haus nicht, wenn er nicht sieht, dass ich gehe. Also gehe ich vorher zu ihm und zeige ihm, dass ich jetzt gehe.


    Zeichensprache klappt gut. Auch verstehen wir uns so gut und haben in vielen Dingen unsere Abläufe, die ihm Halt geben.


    Alles in allem scheint ihm das Gehör nicht zu fehlen, er ist zwar altersbedingt etwas anhänglicher geworden, ist aber nicht verunsichert oder gestresst. Jedenfalls nicht mehr als früher.

    Psovaya Borzaya Ich erwähnte explizit, dass ich nicht behaupte, Mischlingshunde seien gesünder. Aber auch nicht das Gegenteil. Ich ging nur auf deine Aussage ein, dass Gesundheit mehrerer Generationen bedarf.


    Ich sehe einfach je länger je weniger den Sinn der heutigen Rassenzucht. Mit jeder Generation wird der Genpool kleiner - egal was gemacht wird. Neue Gene kommen nie hinzu, es gibt immer nur Verluste.

    Gesundheit ist aber schlicht mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit und dazu bedarf es mehrere Generationen.

    Ich habe einen Hund, der sorgfältig über mehrere Generationen gezüchtet wurde. Jetzt die Quizfrage: Wer war gesünder, robuster? Er oder mein früherer Mischling? Bei weitem der Mischling. Ich will damit nicht sagen, dass Mischlinge grundsätzlich gesünder sind als Rassehunde. Aber garantiert nicht kränker.

    Für mich fehlen teilweise einfache Familienhunde gerade wenns Mittelgross sein soll. Damit mein ich nun nicht, Plüschtiere mit Herz und Kulleraugen sondern einfach simple Hunde ohne extrem Form. Immer mehr werden dafür Hütehunderassen und Jagdhunderassen missbraucht und verzüchtet.

    Ist das wirklich sinnvoller als ein gezielter Mischling oder eine neue Rasse zu beginnen?

    Das sehe ich auch so. Sehr viele Menschen (dazu zähle ich auch mich) möchten einfach einen umwelttauglichen Familienhund. Vor ein paar Jahren habe ich mich intensiv mit der Suche nach einer passenden Rasse beschäftigt. So viele Rassen, wie immer erwähnt wird, gibt es gar nicht, die in Frage kämen. Und das obschon ich hauptsächlich aufs Wesen und die geistige und körperliche Robustheit und weniger aufs Optische geschaut hatte.

    Bestrebungen, der heutigen Zeit angepasste Familienhunde zu züchten, würde ich sehr unterstützen.