Beiträge von Tabasco

    Als Tabasco jünger war, arbeitete ich mit ihm auch in den Ferien.

    Wir machen unterwegs-Sein-Ferien, sind also jeden Tag an einem neuen Ort. So waren die meist nur kurzen Spaziergänge für den Hund zwar olfaktorisch sehr abwechslungsreich, und auch die eine oder andere Stadtbesichtigung gaben ihm neuen Input. Gleichzeitig liebte Tabasco es, mit uns zusammen zu „arbeiten“. Von dem her gab es fast jeden Tag eine kurze Arbeitssequenz, sei es UO, ein paar Tricks oder meinen versteckten Mann suchen gehen. Und natürlich flog auch ab und zu der Ball. Gerade an Orten mit grundsätzlicher Leinenpflicht konnte ich ihm damit auch (kontrolliert) das Rennen ermöglichen.

    Im Alter hatte sich das geändert. Da waren die wirklich nur noch kurzen Spaziergänge an immer neuen Orten und das unterwegs Sein genug, um ihn voll auszulasten. Ausserdem wir haben auch geschaut, dass gewisse Rituale bestehen bleiben. Ich bin froh, hatte er so bis zuletzt sehr Freude an unserer Art des Reisens.

    Aber ich wäre für Brauchbarkeitsprüfungen für die Ankörung, für Leistungstest und für eine Genehmigung für Verpaarungen.

    Wenn man sieht, was die FCI mit all ihren angegliederten Rassen zustande gebracht hat, kommen mir Bedenken, wenn es auch noch für Verpaarungen und Leistungstest eine Genehmigung brauchen würde. All diese Richtlinien und Reglemente haben bis heute zwar (vor allem optisch) einheitliche Hunde hervorgebracht - aber zu welchem Preis für viele Rassen?

    Danke, Kimimila für deinen Beitrag!


    Je länger ich dem Hundegeschehen zuschaue, desto mehr empfinde ich diese geschlossenen Zuchtbücher als einen kapitalen Fehler. Früher, als der Hund noch ein Gebrauchshund war, wurden einfach taugliche Exemplare in die Zucht genommen, ohne darauf zu schauen, ob das jetzt auch wirklich ein „reinrassiges“ Tier ist.


    Ich war gerade eine Woche lang in den norditalienischen Alpen unterwegs. Was ich da an arbeitenden Hütehunden gesehen habe, würde den FCI-Anhängern wahrscheinlich die Haare zu Berge stellen lassen. Für mich war die Vielfalt einfach nur wunderbar.


    Ich glaube, der Wandel vom (fast nur) Gebrauchshund zum (fast nur) Begleithund hat dem Hund als Art nicht gut getan.

    Naja. Manchmal sind gewisse HH beleidigt, wenn sie gefragt werden, ob ihr Rassehund ein Mischling sei oder falsche Rasse.

    Bei Tabasco wurde ich häufig gefragt, was für eine lustige Mischung das denn sei.

    Weil er sehr gross war und sein Fell sowohl farblich (sehr hell) wie auch von der Beschaffenheit (lockig) eher rassenuntypisch war, kam sogar von Aussiekennern immer mal wieder die Frage, ob er eine Aussiemischling sei.

    Ausser einmal, als jemand sagte, das müsse ein Combremont-Aussie sein. Worauf ich grinsend verneinen musste, aber mit der Erwähnung, dass sein Vater einer sei, und er genau so aussehe.

    Alles Gute der hübschen Pyri!


    Bei den nun folgen Untersuchungen würde ich (!) mir überlegen, was sie mir und meinem Hund bringen. Was würde ich machen, wenn ich wüsste, es hat bereits gestreut?


    Ich liess bei Tabasco nur die ersten beiden Male (als er noch jünger war) das entnommene Gewebe untersuchen. Als er dann älter war, wollte ich gar nicht mehr wissen, ob die herausgeschnittenen Lipome oder Warzen allenfalls bösartig waren. Eben wegen der Überlegung, dass ich danach eh nicht den ganzen Körper nach Krebszellen absuchen lassen würde.

    Genau deshalb machten wir mit der vergrösserten und verhärteten Lymphdrüse nichts, obschon das laut TA höchstwahrscheinlich ein Tumor war.

    Eben, und darum auch bei anderen hh mal ein auge zudrücken, kann jedem passieren, dass mal ein hund nicht so "funktioniert" wie wirs kennen

    oder gewohnt sind............und drum nicht motzen oder kopfschütteln, einfach auch mal die 5 grade sein lassen.........;)


    gruss wuschy

    Dies aber nur, wenn sich der „schuldige“ HH entschuldigt. Bei meinen unangenehmen Begegnungen kam leider nur selten eine Entschuldigung oder gar Verständnis für das unangebrachte Verhalten. DAS nervt viel mehr, als wenn sich ein Hund mal nicht benimmt.

    Wer nimmt dann die Anderen?

    In jedem Wurf, jeder Verpaarung, bei jedem Züchter gibt es super Welpen und weniger ,,gute,,

    Ich. Ich nahm einen der „weniger guten“. Es war bei der Abgabe klar, dass Tabasco nicht der einfachste des Wurfs war. Die Züchterin war froh, dass er nicht zu einem Ersthundehalter ging.

    Aber „verteilt“ wurde bereits mit 3 Wochen, nach Geschlecht und Farbe. Sowas würde ich nie mehr machen.

    Gerade von dir, Aika, lese ich immer wieder, dass man Kleinhunde nicht diskriminieren soll, dass sie vollwertige Hunde mit Bedürfnissen wie andere Hunde auch, seien. Und nun sollen sie aber bevorzugt behandelt werden - weil sie Kleinhunde sind?


    Wenn deine Hunde an der Leine weder normal laufen noch sich versäubern können, liegt das vielleicht daran, dass sie es nicht gelernt haben.😉

    Ich esse meine Nahrung am Tisch aus dem Teller, mein Hund seines aus dem Napf. Ich möchte nicht, dass jemand mein Essen häppchenweise versteckt, und ich es mir zusammensuchen muss. Also bekommt der Hund seines auch einfach so. Suchspiele oder Beschäftigung trenne ich vom Grundbedürfnis Nahrung.


    Vielleicht, wenn man einen wirklich faulen Hund hat, aber sonst sehe ich den Sinn dahinter nicht.

    Für mich wäre der Fall klar. Wenn er nicht raus muss, Oropax rein, ignorieren und weiterschlafen.


    Und dass das Problem bereits seit einem Dreiviertel Jahr besteht, gibt mir etwas zu denken. Da hatte er nun schön lange Zeit, dich zu erziehen.

    Ich frage mich, ob er nicht einfach in einer Was-kann-ich-was-muss-ich-Phase ist. Dazu würde auch das von dir erwähnte mäkelige Fressen passen. Dort würde ich übrigens nicht wegen dem mäkeligen Fressen auf BARF umstellen, sondern nur, wenn DU ihn barfen willst.

    Das kenne ich.


    Zu Nr. 1: Tabasco kam Anfang Juli zu uns. Da war es morgens noch viel früher hell als jetzt. Ergo Welpi nervte schon ab 5 Uhr.=O Aber das kriegten wir hin, obschon er leider nie ein Langschläfer wurde.


    Nr. 2: Same here! Ich oder meine Kleider waren eine Zeit lang immer irgendwo kaputt. Es dauerte etwas, aber eben, wir haben ja Hütehunde.:D


    An Nr. 3 kann ich mich nicht mehr so recht erinnern. Entweder war es nicht schlimm, oder ich habe die Erinnerung daran verdrängt.


    Ich wünsche euch weiterhin eine schöne Welpenzeit.:)