Beiträge von Tabasco

    Die meisten Hunde haben Probleme, wenn es abrupt wärmer wird. Der Körper muss sich ja erst wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Wir Menschen merken es kaum, da wir uns mit den Kleidern anpassen können. Aber gehe mal jetzt mit den normalen Winterkleidern spazieren! Da wirst du‘s auch merken.

    Für Norwegen muss der Hund 24-120 Stunden vor der Einreise gegen den Fuchsbandwurm behandelt werden. Die Behandlung muss (mit genauer Zeit) vom TA im Ausweis eingetragen werden. Alternativ kann man die 28-Tage-Regelung anwenden. Dabei wird der Hund bereits einen Monat vor der Einreise tierärztlich entwurmt, dann innerhalb der 28 Tage ein weiteres Mal.

    In Norwegen gilt Leinenpflicht.


    Zum Alkohol kann ich nichts sagen.

    Mein früherer Hund liebte nicht alle Hunde, brauchte eine gewisse Individualdistanz, kommunizierte aber sehr sauber. Bei kleinen Hunden war ihm alles egal, die ignorierte er einfach. Egal ob die ihn böse ankläfften, nervig um ihn herum rannten, unanständig an ihm rochen oder - wie in deinem Fall - auch einer mal mit allen vier Beinen vom Boden weg an seinem Hals hing. Er behandelte solche Zwerge, wie Katzen, sie waren ihm schlicht egal. Höchstens ein Blick zu mir „mach die bitte weg!“.

    Ich war vor ca. 15 Jahren mit dem Hund in diesen Ländern. Und letztes Jahr im Juni war ich u.a. in SLO und HR, aber ohne Hund.


    Unsere Reisetage sehen folgendermassen aus: Wir stehen zwischen 7-9 Uhr auf, gehen kurz mit dem Hund versäubern und fahren dann los. Frühstück gibt‘s manchmal im Womo, häufig aber in der nächsten Ortschaft in einem Café. Dann fahren wir ein, zwei Stunden und machen dann eine Pause an einem Ort, wo man spazieren kann (20-30min.). Danach fahren wir bis am Mittag, wo wir auswärts essen gehen. Der Hund bleibt dabei im Womo. Danach fahren wir - wenn wir gemütlich unterwegs sind - nur kurz wieder irgendwo in die Natur, gehen etwas spazieren und machen dann z.B. noch Lesepause. Dann fahren wir wieder ein, zwei oder auch drei Stunden und suchen uns einen schönen Übernachtungsplatz in der Natur. Dort gibt‘s wieder einen Spaziergang, oder wir sitzen zufrieden draussen.

    Und zwischendurch gibt es natürlich auch mal was zu besichtigen oder einzukaufen.


    Wenn es irgendwie geht, fahren wir nicht auf der Autobahn, mit Vorliebe Nebenstrassen. So kommen wir gemütlich auf etwa 200 km am Tag, mit etwas mehr Fahrzeit und/oder besseren Strassen 300 km. Zu Beginn und Ende der Reise spulen wir meist auch ein oder zwei Tage Autobahnkilometer runter. Beispielsweise nach Schweden, da nehmen wir die Autobahn hoch, damit wir nach ein paar Tagen mal ins gewünschte Reisegebiet kommen. Dabei sind es dann 500-700 km am Tag.

    Holger Deine vorgeschlagene Reise tönt sehr gut. Aber ich muss sagen, dass sie für drei Wochen sehr ambitioniert ist. Und das sage ich, die nun wirklich eine Schnellreiserin ist. Die baltischen Staaten in nur drei Tagen zu durchfahren (und mehr würde bei dieser Reise kaum drin liegen), empfinde ich als sehr schade.


    Dann muss bedenkt werden, dass, wenn jemand zum ersten Mal mit einem Wohnmobil unterwegs ist, es auch Zeit fürs Campingleben braucht. Da möchten manche Menschen vielleicht auch gerne mal einen ganzen Tag an einem Ort bleiben (ich nicht, ich fahre jeden Tag weiter). Mit Hund fährt man auch immer wieder von der Hauptroute weg, um ein schönes Spaziergebiet zu suchen. Sogar wir mit unserem reiseerfahrenen Hund, der altersbedingt keine langen Spaziergänge mehr braucht, kommen pro Tag das Äquivalent von mindestens anderthalb Stunden weniger weit, als wenn wir ohne ihn unterwegs wären. Bei einer Strecke von mehreren Tausend km wird das relevant.

    Claudia An deiner Stelle würde ich daran denken, eventuell vorsorglich den Tollwuttiter bestimmen lassen. Falls nämlich der Brexit ohne Vertrag passiert, könnte es sein, dass wieder die alten Einreisebestimmungen zur Geltung kommen, bei denen eben der Titer verlangt wird.

    Ich bin viel Ende Frühling/Anfang Sommer unterwegs. Das ist für mich eine sehr angenehme Reisezeit, weil sich die Touristenmassen in Grenzen halten, die Tage schön lang sind, es schon warm aber noch nicht heiss ist.

    Wir werden dieses Jahr im Mai voraussichtlich nach Spanien fahren. Falls es dann noch nicht heiss ist, eventuell nach Portugal. Und falls die Temperaturen bereits nicht mehr tabascotauglich sind, werden wir uns auf Galizien konzentrieren. Das ist das Schöne mit dem Wohnmobil: Man ist so flexibel und kann immer die Pläne über den Haufen werfen und z.B. dem Wetter nach fahren. Deshalb empfehle ich, nichts vorzubuchen. Wenn man schon den Luxus dieser unabhängigen Reiseart hat, finde ich es schade, sich selber unnötig einzuschränken. Ausser natürlich, man will zur Hauptreisezeit unbedingt an einen bestimmten Ort reisen.


    Wenn man das Wohnmobil nicht in der prallen Sommersonne parkiert, kann man den Hund auch viel besser im Fahrzeug lassen als in einem normalen Auto. Ich parkiere die Windschutzscheibe von der Sonne weg, verdunkle natürlich alle Fenster und öffne die Dachluke und einen Teil der vorderen Seitenscheiben (mit einem Gitter gesichert). Dadurch, dass die Wärme steigt und durch das Dachfenster entweichen kann, ist es auch für den hitzeempfindlichen Tabasco meist kein Problem, wenn wir mittags essen gehen und ihn alleine zurück lassen.


    Noch ein kleiner Tipp: Anfänger (und auch andere) meinen häufig, dass ihr Wohnmobil auf einer französischen oder spanischen Raststätte inmitten der vielen Menschen sicher steht. Aber genau dort treiben sich die Diebesbanden mit Vorliebe rum, denn wo es viele Menschen hat, fallen sie nicht auf.

    Claudia Ich finde Schweden absolut nicht eine kulinarische Einöde. Zwar gibt es als Beilage meist Kartoffeln in irgend einer Form, aber ich habe bisher immer gut gegessen.


    Schweden hat der Nachteil, dass während des Frühlings und des Sommers Leinenpflicht herrscht.


    Als besonders hundefreundlich empfinde ich Frankreich und GB, und auch die Niederlande, wobei ich das nicht so gut kenne und dort erst einmal mit dem Hund rumreiste.

    Schau doch auch mal in den Camperthread! Der Camper-Thread (Split aus Blablabla) Da hat‘s vielleicht das eine oder andere Interessante.


    Ich bin seit vielen Jahren mit Hund im Wohnmobil unterwegs. Ob ein Land geeignet ist, hängt ganz davon ab, welche Vorlieben man hat, was man machen möchte. Um mit Hund in ein europäisches Land einzureisen, genügt fast immer der Heimtierausweis, Chip und gültige Tollwutimpfung. Nur für GB, Norwegen und Finnland muss zusätzlich gegen den Fuchsbandwurm behandelt werden. Und für viele Länder im Osten (ausserhalb der EU) muss ein Tollwutantikörpertest gemacht werden, um wieder zurück in die EU reisen zu können.


    Am besten fragst du genauer, was du und zu welchem Land du etwas wissen willst.:)

    Ui, wir wollen ja im Sommer einen Monat reisen gehen, in den Norden. Schweden ist auch auf der Liste. Da bin ich aber gespannt.


    Die Route haben wir noch nicht festgelegt. Das werden wir demnächst tun. Da wir mit dem Camper unterwegs sind, müssen wir auch Campingplätze suchen.

    Keine Angst! Gerade was die Strassensignalisation betrifft, sind die Schweden sehr gut. Da steht an jeder Abzweigung der/die Ortsnamen. Also auf der Strasse werdet ihr euch bestimmt gut zurecht finden. Für Campingplätze gibt es z.B. Apps.

    Wanderwege hingegen muss man sich anhand von eigenem Kartenmaterial selbst zusammenstellen. Oder einfach wie wir drauflos laufen und nach Halbzeit umkehren und zurück laufen.

    Tabasco ist auch ein Hund mit schlechter Speichelzusammensetzung. Bereits beim HD-ED-Röntgen (mit etwa anderthalb jährig) bekam er zum ersten Mal die Zähne sauber gemacht. Seither noch dreimal. Bei ihm schaue ich eigentlich gut, dass er Dinge zum kauen bekommt. Und trotzdem setzt er viel mehr Belag an als der frühere Hund, bei dem ich überhaupt nicht auf die Zähne achtete. Der hatte auch mit 15 nur wenig Belag.


    Aber obschon sich bei Tabasco jeweils recht schnell wieder Zahnstein bildet, sind seine Zähne auch jetzt alle noch gesund. Ich lasse sie beim TA reinigen, bevor es Zahnfleischrötungen gibt. Und beim TA kann dann auch der Belag, der sich unter dem Zahnfleisch bildet, sauber entfernt werden.

    Ich frage mich gerade, ob es wirklich nötig ist, dass dann dein Partner anders mit dem Hund umgehen müsste. Er selber würde ja mit ihm nicht ins Dummytraining gehen.

    Hunde können sehr gut unterscheiden, was wie bei wem läuft.


    Der Punkt „der Partner muss dann manches anders machen“ birgt sehr viel Konfliktpotential, so dass ich dies gar nicht mehr zur Sprache bringen würde, sondern einfach so mit dem Hund das Dummytraining angehen würde, wie es für dich und den Hund passt. Und wenn du dazu halt auch z.B. ein neues Bei-Fuss antrainieren müsstest. Das ist einfacher, als den Partner bezüglich seines Hundes umerziehen zu wollen.

    Kann man bei der Schilddrüse anhand nur vom T4 Wert erkennen ob weitere Tests notwendig sind oder nicht?

    oder müssen zwingend andere Werte mitgeprüft werden?

    Zusätzlich sollten die anderen Organwerte und mindestens TSH kontrolliert werden. Ganz sicher kann man eine primäre Hypothyreose eigentlich nur mit allen 8 SD-Werten diagnostizieren. Aber da gerade alte Hunde gerne eine solche entwickeln, würde mir persönlich ein Organprofil sowie T4 und TSH reichen.

    Hat sie denn irgendwelche Symptome? Fellmässig, Gewichtszunahme, wenig Bewegungslust, etc.?

    Noch zu den SD-Werten: Hast du von früher Organwerte? Falls ja, ist dort meist das T4 mitbestimmt worden. Da könntest du mal vergleichen, wie sich dieser Wert entwickelt hat.

    Und sonst kann es eben auch sein, dass das T4 durch eine andere Erkrankung gedrückt wird, und die Hypothyreose somit nur sekundär ist.


    Was mich an deinen Schilderungen irritiert, ist, dass sich Mairin im Auto entspannen kann. Das deutet für mich eher weniger auf körperliche Beschwerden (Schmerzen). Wie verhielt sie sich denn bei deiner Schwester? Kam sie dort besser zur Ruhe als bei dir?

    Es tut mir sehr leid, wie schlecht es Mairin geht.


    Dass das Forthyron mehr Zeit braucht, um ihr zu helfen, kann ich mir nur schlecht vorstellen. Gerade die körperlichen Dinge zeigen nach sehr kurzer Zeit Fortschritte. Bei uns war das bereits am zweiten Tag. Der Hund verstoffwechselt das Hormon sehr schnell, viel schneller als der Mensch, so dass sich nicht erst ein Level aufbauen muss. Die Halbwertzeit von T4 (also das durchs Forthyron verabreichte Thyroxin) beträgt 12 Stunden.


    Wurde das Forthyron eigentlich eingeschlichen? Viele Hunde vertragen es gar nicht, wenn gleich mit einer „normalen“ Dosis begonnen wird.


    Was du so von Mairins Zustand schreibst, sehe ich persönlich eher wenig, was zu einer Hypothyreose passen würde. Klar sind die Symptome vielfältig. Aber nur weil eine Hypothyreose besteht, heisst das noch lange nicht, dass sie für diese Probleme verantwortlich ist.

    Ich würde auf jeden Fall weiter suchen und nicht abwarten.


    Alles Gute der Mairin!