Beiträge von Bolotta

    Zudem besteht doch ein - aus meiner Sicht - grosser Unterschied zwischen menschlicher Pflege, Erste Hilfe und die für Hunde. Schon mal zum Vergleich: Eine Herzdruckmassage beim Menschen macht man ganz anders, als beim Hund (also ich weiss nur UNGEFÄHR) wies beim Hund geht. Aber ich persönlich würde glaub im ersten Moment auch ganz starr sein, wenn ich meinen Hund reanimieren müsste.


    Beim Menschen weiss ich zwar wie es geht, schon sehr oft geübt. Aber wenn ich nun eine Person vorfinde, die keinen Puls mehr hat und somit nicht mehr atmet, würde ich erst auch tief durchschnaufen, bevor ich mit der Reanimation beginnen könnte.


    Jeder, der behauptet, er bleibe ganz ruhig, wenn sein Hund (wie Chiara) umfällt und sich nicht mehr bewegt oder der gar sein Tier reanimieren muss, verdient meine höchste Bewunderung!


    Im Übrigen hatte ich mal einen Hund in den Armen, der ohmächtig war. Ich schrie nur noch, statt klar zu denken. Mein Mann schaffte es, dass der Hund wieder zu atmen begann. Er hatte ein Blatt beim Tauchen verschluckt, welches seine oberen Atemwege blockierte. Mein Mann riss seine Schnauze auf, konnte das Blatt rausfischen und hauchte ihn (irgendwie) an. Dann kam der Hund wieder zu sich und war einfach etwas benommen. Das liegt zwar schon fast 30 Jahre zurück, aber nur zum Sagen.

    OT: Mich nervt es, wenn Unbeteiligte gleich von sich aus auf andere schliessen. So nach dem Motto:

    "Ich hatte auch mal dies und jenes. Du musst auf jeden Fall...."

    Erlebe ich gerade zur Zeit in meinem privaten Umfeld. Hat zwar selten was mit Hund zu tun, aber jeder Mensch oder Tier ist doch so unterschiedlich. Wenn ein Mensch wegen Husten zum Arzt geht, und es wird Lungenkrebs diagnostiziert, heisst das nicht, wenn der Nachbar auch so einen Husten hat, dass es auch Lungenkrebs ist.

    Ich denke für mich würde sich da auch die Frage stellen, was bringt es meinem Hund, wenn ich ihn - noch mit grossem Stress - beim TA untersuchen lasse? Hilft es ihm?


    Ganz ein anderer Vergleich: Luna hatte ja im Frühling diese Magen-Geschichte mit ständigem Erbrechen, etc. Sie ist noch recht jung, hat nicht grossen Stress beim TA, also wollte ich wissen, ob sie irgendetwas hat, was das Erbrechen auslösen könnte. Der US war sicher nicht gerade erholsam, aber nicht totaler Stress.


    Aber in eurem Falle denke ich auch, es gibt nichts, was Chiara (und dir) helfen könnte, bei einem Untersuch. Ich persönlich würde jetzt mal abwarten. Möglicherweise war das einmalig? Ich hoffe es für euch.

    wir hatten ja vorher die Springer Spaniel Hündin, Taiga. Sie hatte auch ein dickes Fell und oft hörte ich, sie sei zu dick. Ok, sie war sicher nicht am unteren Limit, aber sie wirkte durchs Fell und Körperbau dick oder plump.


    Bei solchen Hunden sieht man es gut, wenn sie nass sind.


    Das mit dem Futternapf kann ich mir gut vorstellen ^^. Luna würde NIE das Futter von Honey anrühren, solange sie noch frisst. Honey macht es nichts aus, wenn Luna in ihrer Nähe ist, wenn sie ZB einen Knochen frisst. Wehe aber, ein anderer Hund (von der Kollegin) ihr beim Fressen zu nahe kommt. Da wird geknurrt.

    Wenn das einmalig ist und der Hund Reserven hat, kein Problem. Wenn ein Hund eh am unteren Limit ist und dies regelmäßig passiert, hätte ich Angst, dass er zu viel an Gewicht verliert.


    Seit ich Honey das Trockenfutter mit etwas mische, frisst sie es zu 80%. Wenn nicht, stelle ich den Napf weg und biete es später an. Ausser ich achte mich nicht, dann nimmt es halt Luna :P

    Im übrigen finde ich nicht, dass er zu dünn ist. Habe extra ins Fell gefasst und müsste recht tief rein greifen, damit ich die Rippen spürte. Auf dem Rücken spürt man die Knochen beim Knuddeln gut. Ist bei meinen auch so- nur haben sie kurzes Fell. 5 Tage lang nichts fressen, wäre mir viel zu lange.

    Wenn meine Hunde anwesend sind oder gar Anstalten machen, sich dem Napf zu nähern, frisst er.


    Ihr habe ich gesagt, das wäre ein Spiel. Auch soll sie als Belohnung nur das Trockenfutter gehen und keine Stängeli oder anderes. Sie will aber nicht auf mehrere Portionen füttern.


    Sie meint, er nehme immer mehr ab. Kürzlich beim TA hatte er jedoch 1 kg (innert 1 Monat) mehr.


    Ich behaupte, solange er immer wieder anderes erhält und frisst, muss sie sich keine Sorgen machen. Bin überzeugt, dass er schon frisst, wenn er Hunger hat.

    Genau deshalb gebe ich beiden Hunden immer noch was zum Trockenfutter dazu. Ich glaube Honey würde auch lieber verhungern, als nur Trockenfutter fressen.


    Der Hund der Kollegin nimmt zB von mir das gleiche Trockenfutter, wie zu Hause, als Guddeli. Würde sie ihm das Futter einzeln geben, frisst er es auch. Das möchte sie, verständlicherweise, nicht.


    Weshalb sie es nicht so macht, wie du schreibst, auch mit kleinen Mengen, verstehe ich nicht ganz. Ich weiss nun, dass es eben auch Hunde gibt, die lieber verhungern würden, als Trockenfutter zu fressen :)


    Danke für eure Antworten.

    Ich mache es so bei Honey. Wenn nicht, frisst es Luna :). Doch erst, nachdem es Honey ein paar Minuten stehen lässt...


    Meine Kollegin befürchtet, er würde verhungern, wenn sie es weg nimmt. Ich persönlich sehe das Problem, dass er ständig Guddeli kriegt, den Napf bis oben gefüllt und rund um die Uhr zur Verfügung hat. Wird er von Hand gefüttert, nimmt er es ja auch. Die Sorge, er würde zu sehr abnehmen, kann ich nachvollziehen. Ich würde es mal eine Woche versuchen, zB Trockenfutter mit etwas anderem vermischen, kleine Portion und als Belohnung nur noch Trockenfutter. Sollte das nicht klappen, kann immer noch gehandelt werden.

    Hätte mir jemand vor über 5 Jahren erzählt, sein Hund wäre ein heikler Esser, hätte ich das nicht geglaubt.


    Honey frisst das Trockenfutter nur, wenn es mit etwas gemischt ist: 1 Löffel Nassfutter- Hüttenkäse- Thon oder etwas Gemüse-Fleisch Wurst vom Fressnapf. Ich vermische es und gebe ganz wenig Wasser dazu. Lässt sie es mal stehen oder einen Teil davon, stelle ich den Napf weg und biete es ihr später wieder an. Dann frisst sie es.


    Der Hund meiner Kollegin bekommt einen ganzen Napf voll Trockenfutter, welches ihm immer zur Verfügung steht. Oft lässt er es stehen. Sie gibt ihm, meiner Meinung nach, viele Guddeli und Stängeli verteilt auf den Tag.


    Bin ich mit meinen Hunden dort, frisst er es meistens. Füttert sie ihn von Hand, nimmt er es. Auch von mir nimmt er das gleiche TroFu, wie im Napf, als Guddeli. Ich riet ihr, die Guddeli weg zu lassen, das Trockenfutter als Belohnung zu geben (für alles wird er belohnt :)) oder das Futter mit Fleisch, Thon, etc. zu vermengen, wie ich es mache. Sie meint, Frischfleisch wolle sie nicht füttern, da er dann nur dieses wolle; mit Nassfutter oder Ähnliches will sie es nicht mischen. Lässt er es stehen, stinke es und müsste weg geworfen werden. Zudem würde er nur das Nassfutter ablecken und den Resten stehen lassen. Menge reduzieren oder Napf wegstellen kommt ebenfalls nicht in Frage, da sie befürchtet, er nehme zu sehr ab, da er eh am unteren Limit sei.


    Hat hier auch jemand so einen Hund? Wie löst ihr dieses Problem? In der Hundeschule hiess es, wenn der Hund nicht alles frisst, Napf wegstellen, später anbieten und bei der nächsten Mahlzeit weniger füttern. Ich hätte da auch meine Bedenken, dass der Hund zu viel abnimmt.


    Ach ja, Futter hat sie erst vor 2 Monaten gewechselt. Anfangs nahm er es, aber nur ganz kurz.

    Früher hiess es doch, dass die roten Cocker die 'Cocker-Wut' bekommen könnten? Wir hatten ja auch schon 2 Cocker, beides Blauschimmel. Der Rüde war uns gegenüber sehr dominant. Da war wohl der Fehler, dass sich niemand Konkretes für seine Erziehung verantwortlich fühlte. Danach hatten wir (dh. Meine Eltern) eine Hündin. Sie war viel einfacher. Später war sie etwas eiversüchtig auf unseren ältesten Sohn. Sie lebte die letzten 10 Monate noch bei uns.


    Viel Freude mit dem Kleinen :)

    Bei Taiga hätte ich gerne Kontakt zu andern Halter ihrer Geschwister gehabt. Persönlich habe ich nie jemanden kennen gelernt, ausser die Schwester, die die Züchterin behielt. Die Züchterin hatte eine Homepage, worauf sie Fotos und Berichte all ihrer Hunde hatte. Mit der Züchterin hatte ich sehr lange Kontakt.


    Luna stammt von einem Bauernhof. Anfangs hatte ich noch Kontakt zur Züchterin, mit Schwester und Mutter (Von Luna). Seit vielen Jahren auch nicht mehr.

    Wir haben damals vor 15 Jahren bei Taiga ein Hunde-Badetuch erhalten, eine Tonne für Hundefutter, einen Sack Hundefutter und so ein kleines Stühlchen für uns.


    Bei Luna (Mischling ab Bauernhof) erhielten wir den angefangen Sack Hundefutter.

    In Gränichen kam gestern eine Katze heim mit erheblichem Bauchschmerzen und Schaum vor dem Mund. Ihr Bauch war ganz hart. Sie wurde ins Tierspital eingeliefert und an die Infusion gehängt. Leider verstarb sie. Es ist eine Vergiftung. Ob sie bewusst vergiftet wurde oder etwas Giftiges gegessen hat, ist leider nicht bekannt :(

    Hasen und Kaninchen Erfahrung haben wir mit unseren Hunden auch gemacht in den Sommerferien.


    Das erste Mal war in Schweden, bei einem Freund. Der hat ein riesen Grundstück, mit Wald, jedoch nichts eingezäunt. Er meinte noch so, wir sollten die Hunde an der Leine behalten, es hätte viele wilde Tiere hier, wie Wölfe, Luchse, Bären, etc. Kein Problem, Hunde an die Leine. Nachdem sich die beiden immer schön artig benommen haben, durften sie ohne Leine neben uns auf der Terrasse liegen, während wir zu Nacht assen. Nur leider sassen mein Mann und ich mit dem Rücken zum Garten, während der Freund Garte im Sichtfeld hatte. Auf einmal rennen die beiden wie wahnsinnig bellend davon. Er so, oh, da wagte sich tatsächlich ein Hase bis fast vor die Nase der Hunde....


    Ich hatte schon Angst, die Hunde würden dem weit folgen, wir riefen, pfiffen, etc. Zum guten Glück kamen sie nach 2,3 Minuten beide angerannt, schuldbewusst drein schauend :saint:. Ab da blieben sie wieder immer an der Leine.


    Das 2. und dritte mal waren sie (an einem anderen Ort) an der Leine. Einmal auf einem Campingplatz, da hoppelten wilde Kaninchen oder Hasen einfach frei herum. Das letzte Mal in Norddeutschland, mitten im Quartier hoppeln zwei Kaninchen vor uns über den Weg. Die Hunde taten wie blöd an der Leine, vorallem, weil die Kaninchen gleich neben der Hecke - von den Hunden noch sichtbar, sitzen blieben und sich ganz ruhig putzten ;)


    Also zusammenfassend gesagt, sie jagen Kaninchen und Hasen, wenn sie könnten.