Beiträge von andi+rudel

    Frust, wenn sie längere Zeit in so einer Institution sein müsste. Oder sich apathisch in eine Ecke verkriechen.

    Von daher finde ich es mega spannend eure Berichte zu lesen. Eure Hunde sind offensichtlich viel flexibler.

    Ich finde so eine Aussage sehr spannend... Ohne dass man es wirklich weiss. Unsere Hunde verhalten sich in der Regel völlig anderst in anderer Umgebung ohne ihre bezugspersonen. Hunde sind sehr Anpassungsfähig und kommen mit ungewohnten Situationen in der Regel sehr gut klar. Ausser natürlich ein absoluter angsthund. Das ist eine andere Liga. Ich denke eher wir trauen unseren Hunden viel zu wenig u und sind oft als Halter wesentlich unfelxibler als unsere Hunde allgemein.

    Laufhunde heissen nicht Laufhunde weil sie Marathonläufer sind sondern weitläufig jagen. Laufhunde sind meist langsame läufer und haben ihre Nase tief am Boden. Kenne einige Beagle (und auch andere Laufhundebesitzer) die ohne Hund joggen gehen, weil die Hunde nur nerven würden :S


    Also wenns um Rassen geht und Jagdhund, sehe ich auch eher Vorsteher und Setter die für weiträumiges rennen gezüchtet sind und auch darin ihren Spass sehen. Da wäre z.b. auch der Bretone noch etwas, da gibts durchaus "Lauf-Junkys" die kaum bis wenig Kopfarbeit haben müssen.

    mit dem bretonen kann ich absolut zustimmen. da er auch zur weitläufigen stöbersuche eingesetzt wird und extrem ausdauernd und flink ist eignet er sich sicher auch zum laufen für lange strecken. ich jogge ja selber nicht...aber unsere nachbarin hat unseren ausgeliehen und ist mit ihm über 20 km weit gejoggt. wobei unser fagi sicher nicht gerade -im (ausdauer)training- ist hat er da locker mitgehalten. allerdings ist zu bedenken dass der bretone aus schweizer zuchten bisher nur an jäger abgegeben wird. zumindest ist das soweit ich weiss immer noch so. es gibt jedoch einen ganz speziellen verein welcher sich nur um die vermittlung dieser hunde kümmert falls interesse besteht. dort wird auch ausführlich informiert und von -jung- bis alt sind eineige bretonen in der vermittlung. oft sogar aus frankreich von jäger abgaben etc... https://bretonen-in-not.de

    bei uns sind einfach rituale das was den tag durch gleich abläuft und die hunde kennen.

    bsp am morgen. nach dem aufstehen gehe ich ns bad, fagi und cheyenne (schlafen bei mir) bleiben liegen bis ich wieder hoch komme mit kaffee und noch kurz vor dem pc sitze, mails checken etc..

    danach reicht es wenn die tasse "klimpert" (leer ist) und beide wissen dass es jetzt raus geht.

    das hat sich völlig manifestiert.

    andere abläufe den tag durch sind ähnlich und haben sich eingeprägt.

    ich denke es ist wie Snowdog schon schreibt: es ist stark rasseabhängig.

    fagi braucht unbedingt beschäftigung mit allem möglichen was für ihn rund um die jagd "wichtig" ist.

    cheyenne reicht dass sie rennen kann. einfach nur kurz ganz schnell...

    und tessa findet spaziergang als notwendiges übel. die würde nie und nimmer da noch beschäftigt werden wollen.

    beschäftigung ist für sie draussen liegen und aufpassen.

    fagi ist ein -müllschlucker- und isst alles was irgendwie essbar ist. am liebsten selbst geklaut...was er da am liebsten mag..ich weiss es nicht.

    cheyenne isst alles ausser yoghurt, quark und fisch. hier ernte ich ein ungläubiges ekelgesicht...

    tessa isst auch alles, obwohl sie am längsten dazu braucht. sie muss erst selektieren ob es essbar ist.

    was ich als favorit nennen würde was wir auch gerne haben ist spaghetti mit tomatensosse. das gibt es öfters und da stehen alle drei drauf.

    Ich würde erst mal den 'Jäger' ruhe lernen... Und im schlimmsten Fall auch mal auf seinem Platz anbinden. Gerade solche Hunde sollten Entspannung lernen. Danach würde ich die häusliche Situation ändern.... Sonst kommt ihr alle nicht zur Ruhe und der Dauer Stress ist kein Zustand. Zwinger/Wohnung bei zunehmender Kälte.. Na ja. Der Wechsel kalt /warm ist ebenfalls nicht ideal. Ich denke ihr müsst dringend miteinander reden um mehr Ruhe in die gesamte Situation zu bringen.

    Ich habe mir das hier heraus gesucht...

    Was mir mehr Sorgen bereitet ist die Vehemenz ihrer Drohungen, und dass sie bei Hunden Zuhause bei jeder Bewegung direkt auf 180 ist.

    ....

    Für mich ein mega wichtiger Aspekt welcher wohl bei meiner... Wäre es meine Entscheidung der wichtigste Punkt wäre.

    Ihre individualdustanz gepaart mit Einschränkung anderer.....

    Ein Knackpunkt.

    Die Frage ist glaube ich weniger warum sie es tut... Als vielmehr dass sie es tut.

    Sie kontrolliert und dominiert damit sehr erfolgreich.

    Würde ich jetzt zu so einem Hund einen andren hinzu nehmen wollen... Was ich wahrscheinlich unter diesen doch sehr wichtigen Aspekten nicht würde....

    Würde ich mir mit gehörigem augenmass einen sehr devoten rüden suchen welcher schon erfahren in gruppenhaltung ist und mit Hündinnen Erfahrungen hat.

    Ich möchte jetzt auf keinen Fall dazu raten dass du nach so einem Hund gezielt suchen musst... Aber

    Wenn ich jetzt summum sumarum alle Hündinnen welche ich kenne Revue passieren lasse wäre da keine einzige Darunter welche sich das gar auf Dauer bieten lassen würde. Unter Hündinnen etwas ganz ganz fatales was gehörig schief gehen kann. Selbst ein Welpe wird erwachsen und da könnte es zum grossen Problem werden welches evtl ernsthafte Konsequenzen haben könnte.

    Ich gehe nicht davon aus dass dieses Verhalten abgelegt oder gar abtrainiert werden kann. Im Gegenteil... Wenn Sie verstanden hat dass der Hund nicht nur auf 'Besuch' ist und sogar bleibt könnte sie ihr Verhalten noch steigern... Weil da Konkurrenz eingezogen ist.

    Ich bin mit Prognosen sicher vorsichtig... Aber wohl ist mir hier für einen zweiten Hund nicht.

    ich kenne jetzt schon 2 frenchies welche die op (u.a. noch einiges mehr an op`s) gut überstanden haben obwohl..noch nichtmal einjährig. beide hunde sind leider sehr krank..und leider nicht nur das gaumensegel. bei beiden wurden ausserdem auch die nasenlocher erweitert, da die tierärztin meinte dass dies in der regel schon fast gleichzeitig notwendig ist und für sie zur rassespezifischen standart op gehört. beide hunde sind sehr sehr lieb und lebhaft. traurig dass es mit den rassen soweit kommt.

    @Psovaya Borzaya..deshalb habe ich auch erwähnt dass man urlaub mit einplanen sollte wenn der neue hund einzieht. so kann man wenn ein problem besteht es rechtzeitig erkenn und etwas unternehmen. ich würde zur sicherheit eh immer die möglichkeit in betracht ziehen dass ein hundesitter greifbar ist. das haben wir im ernstfall auch. ich denke da kann man sich schon im vorfeld informieren wer denn in frage käme.

    bei euch seh ich da keine Probleme, nur halt ev. nicht von Beginn wen, denn der Hund muss, egal ob Welpe oder erwachsen aus dem TS, erstmal lernen alleine zu bleiben.

    Warum muss? Keiner unserer tierschutz Hunde hatte damit Probleme. Was ich allerdings wichtig finde ist dass man mindestens 1 Woche Ferien hat um es testen zu können ob es klappt. Wenn nicht muss man eben trainieren und den Aufbau wie bei einem Welpen absolvieren.

    Ich arbeite 4,höchstens 5 Std am tag und auch da müssen die Hunde leider alleine bleiben. Ich könnte mehr arbeiten, kann es mir jedoch zum glück aussuchen und länger würde ich die Hunde auch nicht alleine lassen. Allerdings hatten wir es auch schon dass ich den ganzen Tag weg war und mein Partner dann im home office. Im äussersten Notfall haben wir noch einen Kollegen welcher beruflich hundesitter ist und aushelfen könnte. Unsere jetzigen 3 Hunde sind aus dem tierschutz und haben sich sehr schnell daran gewöhnt. Hätte es so nicht geklappt hätten wir eben trainiert.

    Unsre Hunde haben auch Urlaub im Urlaub. Da ist alles schon ringsum jeden Tag spannend genug. Der tagesablauf ein anderer als daheim... Was für viele Hunde schon eine grosse Umstellung ist. Wir sind auch dann mit den Hunden viel mehr unterwegs an verschiedenen unbekannten Orten dass auch die Hunde abends soviel neues input haben und wirklich müde sind. Ich denke das ist mehr als genug.

    Unsre Hunde haben auch Urlaub im Urlaub. Da ist alles schon ringsum jeden Tag spannend genug. Der tagesablauf ein anderer als daheim... Was für viele Hunde schon eine grosse Umstellung ist. Wir sind auch dann mit den Hunden viel mehr unterwegs an verschiedenen unbekannten Orten dass auch die Hunde abends soviel neues input haben und wirklich müde sind. Ich denke das ist mehr als genug.

    Also rein persönlich finde ich, das die Kommando-Sprache besser Deutsch tönt als Franz. Ausser Pablo!:biggrin:

    Aber "Komm" tönt strenger als "viens oder ici" / "Fuss" als "au pied" / sitz" als "assis" / "Platz" als "coucher" / "warrrte" als "pas bouger (ou attends) usw….^^

    Ansonstens für die Komplimente tönt Franz auch nicht schlecht!;)

    Ich liebe die Franz. Kommandos. Mit meinem damaligen Mali sprach ich nur auf dem Hunde Platz und nat. In der Ausbildung die französischen. Bei der Prüfung war jedoch auch eindeutig geregelt dass wir nur eine Sprache benutzen durften. Für mich war es einfach für den Hund klarer da die Franz Wörter sich völlig von den deutschen unterscheiden. Viele Hunde hatten bei den Kommandos 'sitz' oder 'Platz' richtig Mühe wenn diese nicht exakt gesprochen wurden in den Prüfungen und der Besi nervös ist. Das konnte uns mit assis oder couche eindeutig nicht passieren. Au pied fand ich auch immer hilfreich weil manche da schon 'FUSS' vor lauter Nervosität derart schrien... Und der Hund plötzlich im Platz lag... 🤦‍♀️

    inhii ..das war auch ein älterer hund mit dem es erst angefangen wurde zu trainieren. er hat mit zunehmendem alter angefangen alles mögliche zusammen zu fressen und wenn er etwas fand um so schneller wurde geschluckt. nat. ist nicht jeder hund gleich....aber auch hunde können im alter noch lernen.

    es soll ja da auch nicht abtrainiert werden sondern belohnt werden wenn er etwas findet...nur der letzte akt des selber fressens wird umgelenkt.

    es könnte immerhin einen versuch wert sein.

    ich erinnere mich mal wie jemand futteranzeige trainiert hat. quasi...wenn der hund draussen fressbares findet er dafür separat belohnt wird. er -zeigt- es also quasi an. kann mir vorstellen das so eine art training bei einem derart motivierten hund durchaus erfolgreich sein könnte. dazu muss man wohl auch improvisieren und gezielt futterköder einsetzen. findet der hund diese lernt er -anzeigen- und darf im anschluss seinen fund auch fressen. wenn das sitzt wird umkonditioniert und die phasen der anzeige verlängert so dass der hund anschliessend dennoch nach freigabe sich seinen fund auch aneignen darf. das ziel sollte dann sein dass der hund "nur anzeigt" und dafür separat vom hundehalter (mit höher wertigem) belohnt wird.

    der hund darf hier seiner motivation fressbares zu finden durchaus nachgehen...nur den letzten schritt des selber fressens wird umgeleitet.

    es ist wie bei der jagd....der hund jagd aber der letzte schritt des erlegens und fressens seiner beute wird unterbrochen und lediglich die jagd als solches belohnt.

    Also.. Ein gut auf trainierter Maulkorb ist wohl weniger doof als ein toter Hund wo irgendwo irgendetwas gefährliches aufnimmt. Für mich gäbe es da zuerst mal keine andere Alternative bis zu einem Training auf gesichertem Gelände und es dort auch zuverlässig klappt. Was wohl auch sehr zeitintensiv ist. Zumindest Dort auf so einen Gelände wäre... Und das nur zum Training der Hund ohne Maulkorb. Dazu braucht man jedoch auch zeitnah einen guten Trainer und ein passendes Gelände und ein Trainer der sich mit dem Metier auskennt.