Beiträge von hasch-key

    Ob man wissen will, wie genau es aussieht und ob man dann etwas macht, ist wohl eine Typfrage.
    Für mich ist entscheidend wie fit der Hund ist, ob er bei einer Behandlung währenddessen eine gute Lebensqualität hat und das machen kann, was für ihn letztere ausmacht.
    Chadie war zum Zeitpunkt der Erstdiagnose 13, die Prognose ist bei oralem Melanom schlecht, er war noch superfit, ist zu Berg gegangen, hat Spass gehabt.
    Er hat durch OP, bestrahlen und Vakzine zwei gute Jahre mehr gehabt, war während der Behandlung null beeinträchtigt und hatte auch nicht gross Stress obwohl er kein Fremdgrapschhund war. Ich war jeweils immer dabei.

    Schlussendlich muss die Entscheidung für einen selbst passen, Hunde leben im hier und jetzt.

    Ach shit.

    Wobei wenn das jetzt paar Jahre da war, ist’s recht konstant geblieben? Dass es nicht zu Metastasierung neigt und Grad 2 tönt doch halbwegs optimistisch.


    Das AOI war lange eine sehr gute Adresse, durch den den Verkauf an Anicura hat es sehr viel Wechsel gegeben. Ich würde wohl auch das Tierspital in Betracht ziehen.

    Toi toi toi.

    4beiner : ok, das tönt bei ihr schon nach Angst. Dann einen souveränen ruhigen TA suchen.
    Was Physio betrifft, ist meine Erfahrung dass die Hunde nach ein paar Mal eh merken, dass es gut tut. Chadie ist bspw. sehr gern zur Physio gegangen, schnurstracks auf die Matte zugesteuert, abgelegen, nach dem Motto 1x Massage bitte 😊.
    Warst du mal bei der Chiro mit ihr?
    Denke das könnte in Millys Fall sehr viel bringen.
    Von einer Kollegin der Rüde hatte auch HD, sie hat mit Unterwasserlaufband austrainiert, viel mit Donuts und Co trainiert und Zugsport gemacht, 4-5x im Jahr Chiro, der ist ohne Probleme 13.5 geworden.

    inhii: bei meinen Zweien ist es aber nicht Unsicherheit, sondern die haben gelernt nach vorne zu kommen und so aus der Situation zu kommen. Und nein, das habe nicht ich verkorkst, sondern Vorbesitzer und Vorerfahrungen.


    Meiner Meinung nach ist je weniger Geschiss man um Sachen macht, desto einfacher.
    Bei meinen kann der Tierarzt Blut abnehmen, Ultraschall machen, Röntgen, ohne Sedation und ohne Drama und meine nehmen danach noch gern Gutzi vom Tierarzt, nehme daher nicht an, dass ihr Stresslevel extrem hoch ist.

    Als erstes wichtig ist aus meiner Sicht Hund sichern mit Maulkorb, damit nichts passieren kann.
    Dann trete ich ruhig und bestimmt auf, lobe Hund wenn anständig und am Ende gibt es immer etwas vom Tierarzt. Wenn Theater gemacht wird, bleibe ich ruhig, Hund muss da durch.


    Chadie fand anfassen von Fremden immer bedrohlich und ist auch nach vorne gegangen. Er hat gelernt, dass er das mitmachen muss und es ging dann irgendwann recht gut.


    Balu findet anfassen von Fremden auch doof und hat gelernt, dass lautes Getöse zum Erfolg führt. Bei ihm ist das Motto wer zuckt verliert. Er hat mir anfangs einmal eine junge Tierärztin derart verschreckt, dass ich das tobende Tier irgendwann aus der Praxis tragen musste.
    Mein Tierarzt ist da cool, meine Chiro und die Physio auch, die wissen, dass ich gut festhalte und die Tüte ist auf.
    Mittlerweile geht es auch mit weniger Getröte...

    P.S.: zum verbünden: das ist ne Handlingsfrage. Wenn uns eine Krawalltüte entgegenkommt und Ferry würd gern drauf einsteigen, würde Balu auch gern sofort mitmachen, inkl. Yuki. Dürfen sie aber nicht. Mit anderen Hunden frei schaue ich da auch gut. Ist aber eigentlich wenig der Fall...

    Bluenote: sowohl intakt als auch kastriert, schon alle Kombis gehabt.
    Schlussendlich bist du ja auch noch da und handelst, im Sinne von fertig jetzt.

    Wir hatten ne Zeitlang mal Ferrys Bruder als Pflegehund, beide unkastriert, beide voll in der Pubertät mit 1.5 und dann Geschwister. Die mussten schon checken, wer die dicksten Eier hat. Das hab ich auch mal gestoppt, wenn sie es nicht lassen konnten, war harmlos aber anstrengend. Die Kombi bräuchte ich nicht dauerhaft. Aber ansonsten sind Rüden Easy, vielleicht weil einfacher gestrickt 😅

    Der Vorteil an Rüden ist ja, es klöpft mal, ist laut und danach „trinkt man wieder Bier miteinander“. Die sind nicht nachtragend. Ich hatte bisher immer Rüdenduos oder Trios, ging immer gut, wobei Balu etwas Tussi ist😊.

    Border sind ja nicht als besonders unverträglich bekannt oder dass schnell kurzer Prozess gemachte wird?
    Insofern würde ich sagen: Männer WG kommt gut 👍

    Ich mache bei Hunden ab ca. 8-9 Jahren 1x im Jahr auch Blutwerte und lasse Organe schallen. Bei Yuki wurde so ein ziemlich grosses Hämangiom in der Milz rechtzeitig erkannt, geext und er lebt immer noch (fast 15), das war mit 11.

    Mit 12 hatte er eine Weile mal etwas erhöhte Leberwerte, da sah man im Schall auch Flecken, ich habe etwas zur Unterstützung gegeben und nach einem halben Jahr war das weg.


    Ich denke das ist eine Typfrage; ich versuche Sachen früh zu erwischen und brauche klare Diagnosen. Andere sind froh, wenn sie es nicht so genau wissen.

    Bei mir kommt da schon mal ein wasserspritzer oder ein rempler. Hier gilt wirklich wehret den Anfängen. Und vor allem sollte dir in der Öffentlichkeit möglichst egal sein was andere denken.


    Wir hatten das jahrelang mit einem unserer alten Huskies, war der Hund meines Lebensgefährten und er ist eh nicht grad konsequent. Joe ist auch ein Quietscher gewesen und er wusste irgendwann, dass er in der Öffentlichkeit nicht gross korrigiert wird.
    Ergebnis war dann bspw. wir warten vor der Bahn, Joe motzt etwas. Leute drum herum: du bist ja ein Hübscher!
    Hund jodelt mehr. Am Ende erhebliche Lautstärke, alle herum bestätigen das Dummvieh😬. Weggebracht haben wir das nicht mehr, er hat es bei mir weniger gemacht, sobald wir zu Zweit waren hoffnungslos.

    Ich bin auch gar nicht überzeugt von dieser Orga. Erstmal die Schuld an der Halter geben. Das erinnert mich zuviel an die Züchterin von Elia, als ich nach Rate suchte wegen ihrer Krankheit (weil der TA wollte was wissen), hat sie geantwortet "das ist dein Schuld du machst sicher was falsch mit der Fütterung, bei mir war sie nie krank".


    Und man muss nicht vergessen "Charité" gibt es dort nicht; der Hund zurücknehmen und weiter verkaufen; sorry aber das ist ja ein gutes Geschäft!

    Nein das gefällt mir hier gar nicht. Wenn Dreezer sich wirklich trennen will, würde ich raten, eine gute Platz für Safira zu suchen, aber nicht wieder an dieser Orga und er weiss nicht wo der arme Hund noch geschleppt wird.

    Elia: schon mal was von Abgabeverträgen gehört? Da ist meist eine Klausel drin, dass Hund nicht weitergegeben darf, sondern zurück an die Orga geht.


    und nein, beim Tierschutz verdienen sich die orgas nicht eine goldene Nase, denn es gibt genug kranke, alte Tiere, die auch darüber versorgt werden 🙄.

    Snowdog: na ja, a) wissen wir nicht genau was gesprochen wurde und b) ist das auch schwer aus Distanz zu beurteilen.
    Dass unverzüglich angeboten wird den Hund zurückzunehmen, spricht für mich für die Orga.
    Davon abgesehen kann es ja wirklich sein, dass der Hund völlig unproblematisch war, die Erfahrung habe ich auch schon gemacht;-). und dass das dann frustig ist, kann ich auch etwas verstehen.


    Manche Hund-Mensch Konstellationen oder Hund Hund Konstellationen klappen halt nicht, klar ist das immer Handling aber eben auch individuelle Leidensfähigkeit.


    In dem Fall hier habe ich den Eindruck, dass sehr viel reflektiert wird, es nur noch nicht „Klick“ gemacht hat. Daher der Rat anderer Trainer. Vielleicht lieg ich aber auch falsch.

    Leider ist das typischs Ausland“tierschutz“- meist eher Hundehandel, als Tierschutz. Es wird nicht ehrlich über die Hunde kommuniziert - alles sind „unproblematisch“ und „dankbar“. Viele Tietschutzhunde zeigen auch erst nach einer Weile im neuen zu Hause gewisse Probleme- und das liegt NICHT am neuen Besitzer, sondern daran, dass der Hund erst „ankommen“ muss. Orgas sollten bei Problemen helfen und NICHT noch Schuldzuweisungen und schlechte Gewissen machen :angry2:unmöglich, echt :wall:

    Ähm, woraus liest du das bitte heraus?!?

    Wenn ich das richtig verstehe, nimmt die Orga (offenbar eine deutsche) den Hund zurück und vermittelt ihn dann. Das spricht erstmal für die Orga.

    Und grundsätzlich ist das auch das gängige Procedere, und nicht Selbstvermittlung, es sei denn die Orga gibt das ok und der Platz ist vorkontrolliert.


    Ansonsten: wurden die Probleme denn mehr, seitdem deine Frau nicht mehr mit dem Hund geht? Du schreibst dass sie weniger Mühe hat?


    Insgesamt wirkt mir das Ganze recht reflektiert, ich würde wohl mal den Trainer wechseln, denn obwohl Dir klar ist, wo die Probleme liegen, scheint er dir ja nicht vermitteln zu können wie Du Deinen Hund souverän führst. Und ja, das kann man lernen. Viel Erfolg.