Beiträge von hasch-key

    Ich finde das sehr gute und wichtige Anregungen, denn schlussendlich sollte es auch hundegerecht sein.


    Ich habe Huskies, mache sehr viel Sport, halbwegs ambitioniert und auf einigermassen Level Bergsport und nicht bei allem nehme ich die Hunde mit.


    Intervalltraining, VO2 Maximierung etc. mache ich ohne Hunde. Richtig lange anspruchsvolle Skitouren auch, da ich sie nicht schleissen will. Klettern, Nordwände etc. Gehen eh nur hundelos. das heisst aber, dass ich einiges parallel mache, das ist auch nicht immer unstressig.

    Wenn ich 60 km skaten möchte, dann haben meine Wuffs auch keine Lust 2x dieselbe Strecke zu laufen und ja, das respektiere ich.
    Meiner Meinung nach sollte bei Tieren und Kindern der eigene Ehrgeiz klar hintenanstehen.

    Ein mittelgrosser Hund ab 6 älter?😳 Bei meinen habe ich das erst ab 11/12 gemerkt, dass die Sprintleistung nachlässt, da sind die aber noch locker über 1500hm und 30km gelaufen.
    Wenn man vernünftig aufbaut, regelmässig trainiert, ab und zu mal nen Physio/ Chiro Check macht, läuft Hund das gut mit.
    3500hm würde ich ab einem bestimmten zweistelligen Alter nicht mehr machen, einfach weil ich nicht finde, dass man da noch Grenzen austesten muss.


    Ist aber ansonsten wie beim Mensch, Regelmässige sportliche Betätigung hält jung.

    Snowdog : ist das mittlerweile so? Ich war mal bei ihm auf Seminar und hatte das damals mehr verfolgt + kannte auch welche, die von ihm Hunde hatten, die gesund und wirklich toll waren, ist aber sicher 10 -12 Jahre her. Was da aktuell läuft, weiss ich zugegeben nicht.


    Ich hätte einfach bei ambitioniertem Langstreckenlauf die Befürchtung, dass das nen nicht auf Laufleistung gezüchteter Hund wie bspw. nen Dalmi oder nen Flat nicht mitmacht. Und 30-40 km sind halt ne andere Nummer als 5-10 km um den Block zu joggen😊.

    Würde ich nicht empfehlen zum „nur“ joggen, Hounds sollten doch auch aktiv ziehen dürfen, mindestens Bike/Scooter. Zudem müsste man schauen, dass es eher ein MD Hund ist, kein reiner Sprinter. Wobei bis 40km auch noch Sprintertauglich ist.

    Hast schon Recht. Bin grds. Kein Fan von ihm aber HST gibt ja immer wieder 1-2 Jährige ab, da gibts sicher auch mal welche, die mit langem zügigen Joggen happy sind.
    Wenn man ambitioniert joggt, muss Hund ab einem bestimmten Pace galoppieren, das werden auch nicht grad alle Hunde 30-40km mitmachen😉.
    Und Hounds sind nette, führige Hunde, einfach etwas wenig Fell😊.


    Zum Gucken:

    https://www.germantrailhound.de

    Ich habe das leider nicht, nur als kleiner Hinweis/ Tipp: ein Klettergurt geht dazu auch super, ich nehme den bei allen Bergaktivitäten mit Hund, also wandern, Skitour, schneeschuhlaufen. Fürs Canicrossen und Jören nicht.
    der Zugpunkt (Einhängepunkt) ist da körpernäher, wenn Hund nicht dauernd voll auf Zug ist, baumelt der Karabiner sonst mehr rum bei Jöringhosen und Co.,

    Ich finde einen Einzelhund, der zu einer Meute latscht ehrlich schon etwas schräg. Das ist mir bisher sehr selten passiert und wenn war’s in keiner guten Absicht. Ansonsten wird brav ein Bogen gemacht oder der Besitzer fischt ab.
    Meine sind grundsätzlich nett, ich will aber nicht, dass einer in meinen Oppa reinrasselt. Wenn also irgendeiner tatsächlich in krawallabsicht kommt und ich bekomme ihn nicht geblockt (was in 2 Jahren 2x vorkam, dann lasse ich Ferry lang. Der macht das dann kurz und knapp (und ohne Löcher). Hier laufen aber vermutlich auch weniger verpeilte rum respektive die laufen weniger, man hat ja nen Garten 🙄.

    Ob man wissen will, wie genau es aussieht und ob man dann etwas macht, ist wohl eine Typfrage.
    Für mich ist entscheidend wie fit der Hund ist, ob er bei einer Behandlung währenddessen eine gute Lebensqualität hat und das machen kann, was für ihn letztere ausmacht.
    Chadie war zum Zeitpunkt der Erstdiagnose 13, die Prognose ist bei oralem Melanom schlecht, er war noch superfit, ist zu Berg gegangen, hat Spass gehabt.
    Er hat durch OP, bestrahlen und Vakzine zwei gute Jahre mehr gehabt, war während der Behandlung null beeinträchtigt und hatte auch nicht gross Stress obwohl er kein Fremdgrapschhund war. Ich war jeweils immer dabei.

    Schlussendlich muss die Entscheidung für einen selbst passen, Hunde leben im hier und jetzt.

    Ach shit.

    Wobei wenn das jetzt paar Jahre da war, ist’s recht konstant geblieben? Dass es nicht zu Metastasierung neigt und Grad 2 tönt doch halbwegs optimistisch.


    Das AOI war lange eine sehr gute Adresse, durch den den Verkauf an Anicura hat es sehr viel Wechsel gegeben. Ich würde wohl auch das Tierspital in Betracht ziehen.

    Toi toi toi.

    4beiner : ok, das tönt bei ihr schon nach Angst. Dann einen souveränen ruhigen TA suchen.
    Was Physio betrifft, ist meine Erfahrung dass die Hunde nach ein paar Mal eh merken, dass es gut tut. Chadie ist bspw. sehr gern zur Physio gegangen, schnurstracks auf die Matte zugesteuert, abgelegen, nach dem Motto 1x Massage bitte 😊.
    Warst du mal bei der Chiro mit ihr?
    Denke das könnte in Millys Fall sehr viel bringen.
    Von einer Kollegin der Rüde hatte auch HD, sie hat mit Unterwasserlaufband austrainiert, viel mit Donuts und Co trainiert und Zugsport gemacht, 4-5x im Jahr Chiro, der ist ohne Probleme 13.5 geworden.

    inhii: bei meinen Zweien ist es aber nicht Unsicherheit, sondern die haben gelernt nach vorne zu kommen und so aus der Situation zu kommen. Und nein, das habe nicht ich verkorkst, sondern Vorbesitzer und Vorerfahrungen.


    Meiner Meinung nach ist je weniger Geschiss man um Sachen macht, desto einfacher.
    Bei meinen kann der Tierarzt Blut abnehmen, Ultraschall machen, Röntgen, ohne Sedation und ohne Drama und meine nehmen danach noch gern Gutzi vom Tierarzt, nehme daher nicht an, dass ihr Stresslevel extrem hoch ist.

    Als erstes wichtig ist aus meiner Sicht Hund sichern mit Maulkorb, damit nichts passieren kann.
    Dann trete ich ruhig und bestimmt auf, lobe Hund wenn anständig und am Ende gibt es immer etwas vom Tierarzt. Wenn Theater gemacht wird, bleibe ich ruhig, Hund muss da durch.


    Chadie fand anfassen von Fremden immer bedrohlich und ist auch nach vorne gegangen. Er hat gelernt, dass er das mitmachen muss und es ging dann irgendwann recht gut.


    Balu findet anfassen von Fremden auch doof und hat gelernt, dass lautes Getöse zum Erfolg führt. Bei ihm ist das Motto wer zuckt verliert. Er hat mir anfangs einmal eine junge Tierärztin derart verschreckt, dass ich das tobende Tier irgendwann aus der Praxis tragen musste.
    Mein Tierarzt ist da cool, meine Chiro und die Physio auch, die wissen, dass ich gut festhalte und die Tüte ist auf.
    Mittlerweile geht es auch mit weniger Getröte...

    P.S.: zum verbünden: das ist ne Handlingsfrage. Wenn uns eine Krawalltüte entgegenkommt und Ferry würd gern drauf einsteigen, würde Balu auch gern sofort mitmachen, inkl. Yuki. Dürfen sie aber nicht. Mit anderen Hunden frei schaue ich da auch gut. Ist aber eigentlich wenig der Fall...

    Bluenote: sowohl intakt als auch kastriert, schon alle Kombis gehabt.
    Schlussendlich bist du ja auch noch da und handelst, im Sinne von fertig jetzt.

    Wir hatten ne Zeitlang mal Ferrys Bruder als Pflegehund, beide unkastriert, beide voll in der Pubertät mit 1.5 und dann Geschwister. Die mussten schon checken, wer die dicksten Eier hat. Das hab ich auch mal gestoppt, wenn sie es nicht lassen konnten, war harmlos aber anstrengend. Die Kombi bräuchte ich nicht dauerhaft. Aber ansonsten sind Rüden Easy, vielleicht weil einfacher gestrickt 😅

    Der Vorteil an Rüden ist ja, es klöpft mal, ist laut und danach „trinkt man wieder Bier miteinander“. Die sind nicht nachtragend. Ich hatte bisher immer Rüdenduos oder Trios, ging immer gut, wobei Balu etwas Tussi ist😊.

    Border sind ja nicht als besonders unverträglich bekannt oder dass schnell kurzer Prozess gemachte wird?
    Insofern würde ich sagen: Männer WG kommt gut 👍

    Ich mache bei Hunden ab ca. 8-9 Jahren 1x im Jahr auch Blutwerte und lasse Organe schallen. Bei Yuki wurde so ein ziemlich grosses Hämangiom in der Milz rechtzeitig erkannt, geext und er lebt immer noch (fast 15), das war mit 11.

    Mit 12 hatte er eine Weile mal etwas erhöhte Leberwerte, da sah man im Schall auch Flecken, ich habe etwas zur Unterstützung gegeben und nach einem halben Jahr war das weg.


    Ich denke das ist eine Typfrage; ich versuche Sachen früh zu erwischen und brauche klare Diagnosen. Andere sind froh, wenn sie es nicht so genau wissen.