Beiträge von LaraLiina

    Ich habe ja eine Hündin, die auch mit jedem mitgeht oder vor allem auch zu jedem hin will, vor allem wenn er sie anspricht.

    Sie ist einfach freundlich und neugierig und sie liebt Menschen. Deswegen würde ich jetzt aber nicht sagen, dass wir eine schlechte Bindung haben.


    Ich habe jetzt noch nie konkret darüber nachgedacht, aber ich würde sagen wir haben sogar eine sehr gute Bindung. Sie vertraut mir und ich ihr, sie versichert sich immer bei mir zurück, sie überlässt gerne auch mal mir die Verantwortung und das nicht aus Angst oder Unsicherheit. Sie ist aber auch rassetypisch kein reiner 1-Mann(Frau)-Hund. Wie gesagt, sie würde auch mit fremden mitgehen, wenn diese freundlich sind und mit Leckerlie sowieso. Aber auch z.B. bei der Hundesitterin, wo sie sehr gerne hingeht, dreht sie sich jedes Mal noch einmal zu mir um.


    Daher würde ich definitiv sagen, dass wir eine gute bis sehr gute Bindung haben. Und wenn das keine Bindung ist, dann ist es mir egal, denn wie sind beide glücklich damit.


    Ich glaube wie man es nennt und definiert ist sowieso egal, man muss sich in dieser Beziehung wohl fühlen und zufrieden sein. :)

    Also der eine Jäger mit dem ich mich detaillierter über die Hunde und die Ernährung ausgetauscht habe, hat zwei Dackel, einen Rauhaar, ca. 5 jährig und einen Kurzhaar, 1.5 jährig.

    Der Rauhaar ist nicht pummelig aber auch nicht dünn, ich würde sagen gerade richtig, eher an der oberen Grenze. Er ist aber auch eher gemächlich unterwegs auf der Jagd.

    Der Kurzhaar ist sehr dünn, eher untere Grenze, und könnte wohl gut auch noch etwas mehr vertragen. Der gibt aber auch viel mehr Gas, auch auf der Jagd, der ist wirklich unermüdlich. Ich denke gerade beim Kurzhaardackel wäre ein Wechsel auf ein hochwertigeres Futter sicher nicht schlecht.


    Und wie gesagt, über die Vorbereitung zur Jagd kann ich aktuell nichts sagen, da ich die Hunde erst seit Beginn der Jagdsaison kenne, aber da werde ich sicher auch mal nachhaken.

    Ich bin generell kein Fan vom aktuellen Futter das er gibt (eben das Aldi), da an erster Stelle Getreide steht und es auch vom Preis her kaum wirklich hochwertig sein kann. Und ich dachte mir vielleicht gibt es ja noch andere Anzeichen, anhand derer ich ihm verständlich machen könnte, warum er besser auf ein anderes Futter umsteigen sollte. ;)

    Aber er hat jetzt schon mal ein anderes (kein Sportfutter) ausprobiert und sich schon ein paar mehr Gedanken gemacht..


    Mich hat es hald auch erstaunt, dass man einen Jagdhund hält und ihn auch jagdlich führt (wie intensiv und alles ist jetzt Nebensache) und man sich trotzdem über die Ernährung kaum Gedanken macht. Bei sich selber macht man sich erfahrungsgemäss auch automatisch mehr Gedanken über die Ernährung, wenn man mehr Sport macht und eigentlich hatte ich bisher immer eher das Gefühl, dass man beim Hund fast mehr bzw. besser auf die Ernährung achtet als bei sich selbst. ;) Aber das waren dann wohl einfach andere Hundehalterkreise :P



    Ich finde das Thema hald auch sonst sehr interessant, die Ernährung allgemein aber vor allem auch die Ernährung von Sporthunden.

    Es gibt ja mittlerweile schon von vielen Marken auch eine High-Energy Version, daher denke ich schon, dass das nicht mehr nur bei Schlittenhunden gegeben wird sondern auch sonst bei aktiven Hunden.

    Vielen Dank für die Rückmeldungen.

    Alle Jagdhunde, die ich bisher kennen gelernt habe, sitzen nicht den Rest des Jahres im Zwinger sondern sind auch normale Familienhunde. Aber über die Vorbereitung auf die Jagdsaison und den Konditionsaufbau kann ich momentan nicht sehr viel sagen, könnte aber gut sein, dass es daran liegt. Ich werde da mal vorsichtig nachhacken. ;)

    Na ja, darunter fallen 95% der Jagdhunde schon mal nicht. Du überschätzt da eventuell deren Ausbildungsstand und körperliche Leistung massiv. Und wenn der sich dann 2x pro Jahr doch mal richtig auskotzt, liegt das bei einem normal ernährten Hund allemal drin.


    Sportfutter macht meiner Meinung nach erst Sinn, wenn der Hund wirklich Hochleistungsarbeit erbringt (Schlittenhunde in der Rennsaison oder sowas). Ein bisschen Agy, Fährten oder Joggen 3x pro Woche läuft noch laaaange unter normale Bewegung. Und an die übliche Aktivität passt man das Futter ja sowieso an.


    Ich achte darauf, dass bei meinem Hund In- und Output, Bemuskelung, Fell und anderweitige Fitness passen. Wenn ja, alles gut. Wenn nein, Tierarzt, gesundheitliche Abklärungen, Futter überdenken.

    Also die Hunde die ich kenne sind Stöber-/Treibhunde und sind auf jeder Treibjagd mit dabei. So macht ein Dackel ca. 25-30 Kilometer den ganzen Tag.

    Klar sind es keine Schlittenhunde, das ist nochmal eine ganz andere sportliche Leistung, aber für so einen kleinen Hund ist es ja dann doch auch viel, jedenfalls für mein Empfinden.


    Zudem kenne ich auch einige Malinois, die aktiv im Schutzdienst und in der Trümmersuche sind, aber natürlich auch nicht täglich Einsätze haben sondern einfach regelmässiges Training, und die auch Sportfutter bekommen. Aber evtl. haben die einfach auch durch ihre Art einen erhöhten Energiebedarf?


    Mir ist natürlich auch klar, dass ein Hund, der 2-3 Mal die Woche ein bisschen joggt kein Sportfutter benötigt. Aber die Jagdhunde leisten meiner Einschätzung nach jetzt während der Jagdsaison schon eine Menge.

    Zudem habe ich jetzt öfter gehört, dass die Hunde 1-2 Tage nach der Jagd mehr oder weniger nicht zu gebrauchen sind und da habe ich mich hald auch gefragt, ob das evtl. am Futter liegt, dass die Regeneration einfach länger dauert.

    Aber dann wäre vielleicht einfach ein anderes, hochwertigeres Futter die bessere Wahl und nicht unbedingt ein Sportfutter. Und vor dem Jagdtag und evtl. auch am Jagdtag zwischendrin eher mit Power Riegeln und vielleicht etwas Öl die Fettzufuhr erhöhen, um den Energiebedarf an diesem Tag abzudecken.

    Hallo zäme


    Ich habe seit einiger Zeit privat mit einigen Jägern zu tun, die auch aktiv Jagdhunde auf der Jagd mitführen. Da es mich nur schon von meinem Job her immer interessiert, wo die Hundehalter einkaufen und vor allem, was sie füttern, habe ich natürlich auch die Jäger nach dem Futter gefragt.

    Ich war etwas schockiert, dass die meisten von ihnen nicht mal ihre Futtermarke kannten. Und dass keiner von ihnen ein Sportfutter gibt, auch nicht während der Jagdsaison. Teilweise füttern sie ihren Hunden ein günstiges Futter von Aldi, einfach weil sie es nicht besser wissen.


    Ich selber habe mich mit dem Bereich Sportfutter sowie dem Energiebedarf von Sporthunden bisher nur oberflächlich beschäftigt, da ich selber keinen Sporthund habe. Ich war aber bisher immer der Meinung, dass ein Hund, der aktiv im Sport geführt wird und wirklich eine körperliche Leistung erbringen muss, in der Regel auch ein Sportfutter bekommen sollte, damit er die nötige Energie zugeführt bekommt.

    Mich würde mal eure Meinung und eure Argumentation interessieren, WARUM man einem Hund, der körperlich viel leistet, ein Sportfutter geben sollte und vielleicht auch ob und wie man merkt, dass das aktuelle Futter weniger geeignet für den Hund ist.

    Auf was achtet ihr beim Futter für euren Sporthund? Und wechselt ihr das Futter in der Haupt- und Nebensaison und arbeitet ihr mit Zusätzen unmittelbar vor, während und nach der Arbeit?


    Bin gespannt auf eure Inputs. :)


    Liebe Grüsse

    Lara

    Ich kann die Takelung nochmal aufmachen und die Halsung vergrössern, kein Problem, wenn du sie haben möchtest :-) Die Leine ist dann (ohne Halsung, mit Handschlaufe) immer noch ca 1.40m lang.

    Joa, wenn das nicht zu aufwändig ist, würde ich sie gerne nehmen. :) bräuchte eh mal eine neue Leine für's Dummy, da die alte nicht mehr schön ist. ;)

    Vielleicht können wir die Übergabe ja bei einem Spaziergang arrangiere, falls es die Umstände dann noch zulassen, sich im Freien zu treffen....

    Ich habe mich das auch schon oft gefragt, weil ich auch oft alleine im Wald bin und gerade in der aktuelle Jahreszeit auch oft im Dunkeln.

    April ist ja grundsätzlich zu jedem freundlich und ich kann mir kaum vorstellen, dass sie plötzlich zur Furie wird, wenn sie merkt dass ich mich fürchte. Sie wäre dann vielleicht zurückhaltender, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mich um jeden Preis beschützen würde, das passt nicht zu ihrem Wesen.

    Aber April kann auf Kommando bellen, ich denke das würde jemanden sicher auch schon abschrecken zu uns zu kommen, denn sie klingt für ihre feine Gestalt ziemlich eindrücklich.


    Aber ich muss sagen im Wald habe ich eigentlich weniger Angst, dass mich jemand bedrängen könnte, als z.B. bei uns im Städtli. Im Wald treffe ich selten jemanden an und warum sollte mir genau dort, wo ich durch gehe, jemand auflauern, wenn da sonst nie jemand vorbei geht?

    Bei den Karabinern kommt mir noch in den Sinn, dass die Standard-Karabiner je nach Grösse des D-Rings am Halsband / Geschirr bei gewissen Bewegungen von selber aufgehen kann. Aber ich weiss nicht, ob das bei Angsthunden überhaupt ein Thema ist ober ob da die Leine in der Regel eh immer eher straff und weniger beweglich gehalten wird. ;)

    Ansonsten gäbe es da mittlerweile auch einzelne Alternativen die ähnlich sind wie Kletterkarabiner und auch ohne Federn, die teilweise auch mal brechen könnten. So regulär habe ich das aber noch nicht so oft gesehen, kommt aber immer mehr. :)

    April will auch jetzt, mit 6.5 Jahren, noch immer zu jedem Hund hin und ist super freundlich und aufgeschlossen. Aber wenn ich mal einen anderen Hund hüte, dann merke ich ihr ziemlich gut an, dass sie viel lieber Einzelhund ist.

    Sie ist hald eine verwöhnte Prinzessin. ;)


    Ich selber habe auch schon über einen Zweithund nachgedacht. Wenn dann wäre der Zweithund aber sicher ein Arbeitshund, mit dem ich auch aktiv arbeiten möchte. Und momentan wäre es mir dann wohl einfach zu viel, weil ich April nicht vernachlässigen möchte. Und wie gesagt, sie ist gerne Einzelhund. Sie würde sich sicher auch an einen Zweithund gewöhnen, aber da momentan auch alles andere nicht passt für einen Zweithund, bleibt sie Einzelhund. :)

    Aber ein aufgeschlossenes Wesen muss nicht zwangsläufig heissen, dass der Hund unbedingt einen Kumpel braucht. Und das muss sich auch nicht unbedingt legen, wenn ein Kumpel da ist.

    LaraLiina .... ich gehe ein wenig mit dir, mir sind sie auch noch zu wenig Hund. Aber wenn man sie dann so in Händen hält, sind sie trotzdem süss und sie riechen so fein. Ok, ich bin nicht ganz objektiv ... :love:

    Klar, in deiner Situation wäre ich wohl auch nicht sehr objektiv und gerade live sind sie dann doch irgendwie süss. So ganz junge habe ich zwar noch nie live gesehen, aber ich durfte auch schon 4-5 Wochen alte Welpen besuchen. Damals waren sie schon etwas mehr Hund, aber eigentlich optisch immer noch nicht unbedingt mein Ding, aber wenn man sie dann so beobachten kann, wie sie miteinander interagieren, dann sind sie eben doch süss. ;)

    Der absolute Vorteil bei dieser Rasse ist, dass sie alle relativ ähnlich sind, es gibt nicht so riesen Farbunterschiede wie z.B. bei den Aussies. So kann man sich wahrscheinlich auch etwas weniger beeinflussen lassen von der Farbe.


    Und wie du sagst, schlussendlich liebt man seinen Hund sowieso, egal wie er aussieht oder welche Farbe er hat. ^^

    Phuu, anhand der Optik könnte ich mich aktuell echt nicht entscheiden...

    Ich muss aber auch gestehen, dass mir Hunde in dem Altee nicht gefallen, sie sind mir zu wenig Hund :P


    Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln ^^

    April hatte den Namen schon, als ich sie übernommen hatten. Damals gefiel mir der Name nicht so, aber sie hat schon gut auf ihn gehört. Mittlerweile gefällt er mir sehr. :D


    Die Katzen waren seit meiner Kindheit die ersten Tiere, für die ich selber einen Namen aussuchen konnte und ich hatte auch ellenlange Listen, einmal für Weibchen und ein Männchen.

    Mir war wichtig, dass es keine Fantasienamen sind, dass sie gut klingen, nicht so Standard-Katzennamen und wenn exotisch, dann dass die Bedeutung auch passt.

    Vor allem beim Kater, der am Anfang zu wenig Milch bekommen hat und nach wie vor eher klein ist, wollte ich nicht einen Namen, der ihn noch kleiner macht.

    Und beim Weibchen hätte ein süsser Name mit zarter Bedeutung einfach nicht gepasst, sie ist ein ziemlicher Wildfang.


    Nun heissen sie Taio (Bedeutung: Hoffnung, geboren zum Glücklich sein, je nach Schreibart und Sprache) und Yara (naturverbunden, mutig...) Und wir sind immer noch zufrieden, auch wenn Yara sehr ähnlich klingt wie Lara 😅

    Am Anfang dachten einige, dass ich die Katze nach mir benannt habe 😂


    Ich fand die Namenssuche aber sehr spannend und konnte mich stundenlang damit befassen.

    LaraLiina , ja es war etwas und doch nichts:nicken:

    Gerade vor der Anschaffung wäre es wichtig das nicht "schleifen zu lassen". Es ist schwierig. Ein Bussgeld aus zu sprechen falls der Hund vorher schon da ist, könnte kontraproduktiv sein da a) der Hund wieder abgegeben wird, b) umgeschrieben wird auf Bekannte, Familienangehörige welche schon einen Hund besitzen usw.

    Auch das Personal zu haben welche die Kurse anbietet und eben auch kontrolliert ist aufwendig.

    Eine Kurspflicht in mehreren Modulen, wobei das letzte im Alter von ca. 1 1/2 - 2 Jahren statt findet würde ich auch nicht schlecht finden.

    Ja, das mit dem Abgeben habe ich mir eben auch gedacht. Man schafft sich dann trotzdem einen Hund aus zwielichtiger Quelle an und dann kommt er am Schluss ins Tierheim...

    Nein, ein Führerschein so wie ich es mir vorstelle wäre gar nicht umsetzbar. Trotzdem wäre es schön. ;)


    Ich fände eine Kurspflicht auch sehr wünschenswert. Vielleicht auch 3-4 Module in den verschiedenen Lebensabschnitten, dass man dann auch den "fertigen", erwachsenen Hund noch einmal zeigen muss.

    Nur müsste man eben das Ganze irgendwie anders angehen als beim SKN, so dass es klare Vorgaben gibt und jeder sich dran hält. Es wäre ja auch eine Beschaffung von Arbeitsplätzen. :P

    Vielleicht sollte man mal damit anfangen, den Begriff "Hundetrainer" zu schützen und eine kantonsübergreifende Ausbildung anzubieten. Aber die Hundelobby ist einfach viel zu klein und zu unstet, als dass man so was auf die Beine stellen könnte.

    Vielleicht wäre es doch sinnvoll wieder einen obligatorischen Kurs vor dem Hundekauf ein zu führen?! Dass dort auch nebst den Gesetzen auch die Anstandsregeln thematisiert worden sind!

    Ich hatte vor kurzem noch während der Schonzeit eine Begegnung wo mich eine HH welche ich schon länger flüchtig kenne wirklich fragte wieso mein Hund am Waldrand angeleint sei?! Sie fragte ob er nicht gut höre oder aggressiv sei ^^. Von Schonzeit habe sie nichts gewusst :(

    Ich fand den SKN an sich eigentlich sehr gut, ich habe den Theoriekurs bereits einige Jahre bevor ich einen eigenen Hund hatte, gemacht, weil ich da in einer Hundeschule aushelfen wollte.

    Das Problem war hald einfach, dass nichts kontrolliert wurde bzw. werden konnte. Im Theoriekurs war ich von ca. 6 Teilnehmern, die einzige, die noch keinen Hund hatte. Obwohl man den Kurs theoretisch VOR Anschaffung des Hundes hätte machen müssen.

    Und auch bei den Kursinhalten gab es wohl einige Unterschiede.


    Aber die Idee an sich finde ich eigentlich sehr gut. Man müsste es einfach allgemein anders aufziehen, klare Vorgaben machen, welche Themen behandelt werden müssen etc.


    Ich bin für die Einführung eines Hundeführerscheins, ohne den man gar keinen Hund halten darf. :biggrin:

    Aber die Umsetzung wäre wohl unmöglich. :tanz:

    Ich persönlich finde eine Regelung wie Zürich sie hat (Hund muss jederzeit abrufbar sein, keine generelle Leinenpflicht zu gewissen Zeiten) eigentlich sinnvoller als eben eine Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit und sonst nicht.

    Aber ich treffe so viele Hundehalter, die ihren Hund nicht unter Kontrolle haben, nicht einschätzen können oder einfach machen lassen, dass ich die Leinenpflicht wirklich verstehe. Ich halte mich zur Brut- und Setzzeit zu 95% dran. In den 5% mache ich im Wald mal eine kleine Übung, bei der ich die Schleppi nicht dran lassen möchte, weil ich nicht will, dass sie sich irgendwo verfängt, da April sonst schnell verunsichert wird. Ich lasse sie aber im Wald grundsätzlich nicht einfach quer durch's Dickicht laufen und April muss generell immer auf dem Weg bleiben, egal ob mit oder ohne Leine. Ich lasse sie aber im Wald auch ausserhalb der Brut- und Setzzeit nicht immer einfach frei laufen sondern nur, wenn ich wirklich voll bei ihr bin. Wenn ich einfach etwas rumträumen und den Kopf verlüften möchte, dann ist sie an der Leine. Einfach weil ich mich dann nicht die ganze Zeit voll auf sie konzentrieren möchte und ich sie so einfach absichere. Sie verlässt den Weg zwar auch wenn sie frei ist so gut wie nie und der Abruf sitzt wirklich super. Wir machen ja auch Dummy und da ist sie natürlich frei und darf da auch wirklich eine gewisse Distanz machen und ich vertraue ihr da völlig. Aber das ist auch was anderes, wenn sie im Arbeitsmodus ist.

    Ich lasse April im Wald auch nicht mit anderen Hunden spielen. Da kann man sie einfach schlecht kontrollieren, dann rennen sie vom Weg ab in den Wald rein, scheuchen vielleicht noch was auf und hetzen dann hinterher. Davon hat weder sie noch ich was. ;)


    Wenn ein Hund entgegen kommt, nehme ich sie immer an die Leine. Dasselbe auch bei Pferden und Kindern. Bei Velofahrern oder Spaziergängern ohne Hund nehme ich sie einfach ins Fuss, ausser jemand bittet mich explizit darum, sie anzuleinen.


    Ich finde dieses Thema geht in das gleiche Thema wie das Anleinen wenn man einen angeleinten Hund kreuzt oder auch sonst einfach Rücksicht nimmt aufeinander. Leider nimmt allgemein die gegenseitige Rücksichtnahme immer mehr ab, jeder fühlt sich in seinen Grundrechten eingeschränkt, jeder hat das Gefühl er kommt zu kurz. Das sehe ich bei den Hundehaltern, bei den Velofahrern, bei den Fussgängern...

    Ich bin jemand der es so gut wie möglich allen Recht machen will und das fällt mir zunehmend schwerer. Bei uns im Wald fahren die Fahrradfahrer kreuz und quer und das allgemeine Fahrverbot interessiert sie nicht. Da müsste ich April permanent an der kurzen Leine führen, um niemandem im Weg zu sein und darauf habe ich auch keine Lust, vor allem weil April wirklich sehr gut hört.


    Es wäre ja eigentlich einfach, wenn jeder seinen Hund ein bisschen einschätzen und lesen lernen würde, wenn man sich einfach an gewisse Regeln hält und sich einfach mal mit einem Lächeln begegnet, statt alle auf ihre Fehler aufmerksam machen zu wollen.