Beiträge von Claudia

    Ich habs mit Yorik gar nicht trainiert, seine ersten Schüsse (abgesehen vom nahen Schiessstand, die er einfach so mitbekam) erlebte er am Wesenstest. Im Formwertring hat er kurz gezuckt und sich umgeschaut, später im Spielverhalten sowie beim Dummy hat er den Schuss offenbar gleich positiv verknüpft und seither sucht er bei einem einzelnen Schuss den Dummy .... :D - Bingo! War vielleicht etwas blauäugig, wenn ich mir heute anschaue, wie für den Anlagen- und Wesenstest geübt wird, aber eigentlich wäre ja eben genau die Prüfung der natürlichen Anlagen das Thema.


    Als ich im Sommer im Dummytraining war, haben wir am letzten Tag mit Schuss trainiert und er war voll parat, sobald er den ersten Schuss hörte.


    Das wäre auch mein Ansatz für ein gezieltes Schusstraining. Etwas worauf der Hund wirklich scharf ist, also bei uns natürlich Dummyarbeit und den Schuss da einbauen. Das kann man gut in der Nähe eines Schiessstandes üben z.B. ....


    Schlussendlich aber kann natürlich immer irgendwas schief gehen und eine Fehlverknüpfung entstehen. Doofe Situationen oder Verknüpfungen sind nicht immer vermeidbar.

    Ich habe seit 7 Wochen eine Hündin in den Ferien, die bei der Vorbesitzerin (nicht die jetzige, die Hündin ist wegen Krankheit bei uns) scheinbar wahnsinnig leinenaggressiv gewesen sein soll und kleine Hunde unbedingt fressen wollte. Sie hat dieses Verhalten weder bei der jetzigen Besitzerin noch bei uns überhaupt gezeigt. Nichts, nada ... die Freundlichkeit in Hund, ob frei oder an der Leine.


    Ergo, führ den Hund klar, stelle deine Regeln auf und daran hat er sich zu halten. Das Problem muss die Besitzerin in den Griff kriegen und dran arbeiten. Es wird genau gar nichts nützen, wenn du dran arbeitest und die Besitzerin womöglich wieder alles wie immer macht. Eine 2-m-Leine gibt dem Hund null Spielraum und ist Potential genug, um den Hund überhaupt so "aggressiv" werden zu lassen, weil ständig Spannung drauf ist.

    Und ich denke nicht, dass dich ein Frenchie an der Schleppleine zu Fall bringt, wenn man es nicht grad allzu doof anstellt.


    Ansonsten würd ich auch möglichst ruhige Gebiete aussuchen, viele Hundebegegnungen vermeiden und die zwei Wochen so angenehm wie möglich (für mich) hinter mich bringen. Es ist nicht deine Aufgabe, den Hund umzuerziehen.

    Das klingt super gut, da kannst du dich wirklich freuen .... schön, dass es geklappt hat und eine kurze Wartezeit! Aber du kannst ja nun deinen Welpen besuchen, das macht alles etwas kurzweiliger :)

    Hast du nachgefragt, ob alle Welpen vergeben sind? Könnte sonst gefääääährlich werden .... :D


    Viel Spass beim Welpi knuddeln - Pudel sind absolut toll!

    Die Wittnauer Höhe kann ich sehr empfehlen!
    Oder auch rauf zur Farnsburg und dann auf die obere Weide.

    Wir laufen auch oft von Rünenberg nach Gelterkinden (da wohnen wir😉😎).

    Völlig OT: in Rünenberg oder Gelterkinden? Mein Brüetsch wohnt in Rünenberg ... :)


    Da gibts doch noch den Wiesenberg? Der ist meistens aus dem Nebel raus ...

    Die Wittnauer Höhe kann ich sehr empfehlen!
    Oder auch rauf zur Farnsburg und dann auf die obere Weide.

    Wir laufen auch oft von Rünenberg nach Gelterkinden (da wohnen wir😉😎).

    Völlig OT: in Rünenberg oder Gelterkinden? Mein Brüetsch wohnt in Rünenberg ... :)


    Da gibts doch noch den Wiesenberg? Der ist meistens aus dem Nebel raus ...

    Ich würde mich definitiv weniger bewegen ohne Hund oder Pferd. Aber es ist trotzdem nicht DER Grund, warum ich einen Hund habe. Tiere waren schon immer, seit ich denken kann, ein sehr wichtiger Punkt in meinem Leben. Ich liebe Tiere einfach - ganz ohne Grund. Ich empfinde auch nichts als Verzicht, das ich jetzt vielleicht eher nicht mache wegen den Hunden - wobei, wenn ich genau drüber nachdenke, mache ich nichts nicht.


    Und ich liebe das Fell, ich liebe es mit ihnen zu kuscheln (zum Glück hab ich einen Schmusi-Hund erwischt :D) und ich liebe es, mit ihnen zu arbeiten, etwas zu erarbeiten, zu sehen wie es fruchtet und immer harmonischer wird.

    Danke Magi ... ich sehe das genau gleich.


    Es gibt Hunde, mit denen kann man täglich 2x 2 Stunden laufen gehen und abends sind sie trotzdem nicht ausgelastet. Sie finden das zwar toll, aber eben nicht nur. Und ja, Hunde haben ein immenses Ruhebedürfnis, das ist eine Tatsache. Bei vielen Hunden, die immer aufdrehen, stellt sich bei genauer Abklärung heraus, dass sie schlicht und einfach zu wenig Ruhe haben und schlafen. Wenn ich sehe, wie absolut kaputt ein Hund sein kann nach einer Trümmersuche oder einem Trail von 800 m, dann gibt es tatsächlich nicht nur laufen, laufen, laufen .... genauso wenig wie täglich 22 Stunden pennen.


    Die Mischung machts und solange ich einen zufriedenen Hund hab, muss ich mir über die Länge der Spaziergänge keine Gedanken machen ....

    Ich lasse auch viel und lange schnüffeln, aber ich lasse die Hunde nicht in Wiesen oder ins Unterholz rein. Also alles was einen halben Meter neben dem Weg ist, ist ok und danach wird raus zitiert. So haben sie zuverlässig gelernt, auf den Wegen zu bleiben. Sie zeigen zwar Wildwechsel an im Wald, aber gehen nie rein und dafür lobe ich sie auch. Bei unseren Hunden ist es jedoch auch nicht die Spur, die sie reizt sondern die Bewegung. Es ist bei unserer Ferienhündin nun ganz anders, die sucht richtiggehend Spuren und wird im Wald ziemlich wuschig. Niemalsnie würde ich sie freilaufen lassen, da ihr Rückruf sehr ausbaubar ist und ich das in so kurzer Zeit nicht hinbekomme. Ich bezweifle, ob das jemals was wird mit Freilauf in Wald- oder waldnahen Gebieten. Sie und Yorik, obwohl dieselbe Rasse, agieren da sehr unterschiedlich.

    Ich finde es enorm wichtig, dass man eben solche Schnüffelspaziergänge macht oder eben den Hund mal in einem gewissen Umkreis machen lässt und erkunden lässt. Gerade für junge Hunde ist das enorm wichtig.

    Wir haben zum 1jährigen Yorik den Welpen Lennox geholt und die beiden waren von Anfang an Arsch auf Eimer. Es war und ist immer klar, dass Yorik der Boss ist und Lennox ist zum Glück gar nicht der Typ, der Boss sein will, im Gegenteil. Wir hatten sicher auch einfach Glück mit den beiden, dass sich die Charaktere wunderbar ergänzen und sie gar nicht in die Situation von Rangkämpfen kommen. Heute sind sie 4 und 3 und ich denke nicht, dass es noch kommen wird. Einzig beim Knochen füttern trennen wir die beiden konsequent, da sie beide sehr scharf drauf sind und da hat es einmal geknurrt zwischen beiden, als sie zu nah waren. Überhaupt beim fressen sind wir eh immer in der Nähe, das wäre die einzige Situation, wo es mal knistern könnte.


    Die Chance, dass es klappt ist sicher gut, wenn ein Welpe einzieht und der Althund souverän und sauber ist.

    So, ich habe nun - nicht zuletzt wegen diesem Thread - meine Bekannte heute Nachmittag grade angesprochen wegen ihrem Hund. Sie ist 76, die Hündin knapp 4, alles ist gut, aber eben ... und siehe da, sie hat nichts geregelt und wollte das schon lange mal in Angriff nehmen. Ich hab ihr angeboten und sie auch drum gebeten, dass sie uns einsetzt als Kontakt und Übernahmestelle und ihr gesagt, dass die Hündin bei uns immer einen Lebensplatz haben würde. Sie war sichtlich froh und wird das so aufnehmen in ihre Patientenverfügung und ihr Testament. Da sie keine Nachkommen oder sonstigen Verwandten hat, würde die Hündin sonst wohl in einem Notfall einfach im Tierheim landen und sie da raus zu bekommen, wäre dann sehr schwierig.

    Das finde ich auch eine super Sache. Ich höre oft von älteren Menschen, dass sie sich eben keinen Hund mehr anschaffen, weil sie den Hund nicht überleben möchten oder niemanden haben, der sie unterstützt.
    Wir haben gerade aktuell eine Hündin bei uns in den Ferien, die einer älteren Kollegin von mir gehört. Sie musste im vergangenen Sommer ihre 13jährige Tollerhündin gehen lassen und wollte zwar wieder einen Hund und am liebsten einen Toller, aber keinen Welpen. Nun sind ja erwachsene Toller eh schwer zu finden und wenn, dann Rüden mit Special-Effects. Einen Monat nach dem Tod ihrer Hündin konnte ich ihr über die Züchterin des Fox'n'Roll-Wurfs eine 3jährige Tollerhündin vermitteln. Es ist auf beiden Seiten ein wahrer Lottosechser. Vor 2 Monaten erkrankte die HH allerdings und musste notfallmässig ins Krankenhaus. Sie hat mich - zum Glück - angerufen und ich hab die Hündin sofort geholt. Jetzt ist sie seit 5 Wochen bei uns. Die HH ist wieder zu Hause, ist aber vernünftig genug, um die Hündin erst wieder zu sich zu nehmen, wenn sie voll fit ist. Aber es geht aufwärts, heute Nachmittag gehen wir mal zusammen spazieren.

    Die Frage nach dem Notfall stellt sich ja eh immer, aber gerade bei älteren Menschen halt auch die Endlösungs-Frage. Ich finde es toll, wenn jemand bis ins hohe Alter einen Hund haben kann, damit auch beweglich bleibt und wenn es solche Lösungen wie die Vereine gibt. Ich wusste das gar nicht....

    Ich war beim letzten Hundekongress dabei. Es ist eine Heidenarbeit, die sie sich da machen und es gab wirklich tolle Videos. Mir wurde es aber irgendwann zu stressig, alles zu schauen, muss ich ehrlich sagen ....


    Gucke aber sicher wieder rein. Das eine oder andere Thema ist ja immer interessant.


    Viel Spass!

    Die Reitleine von Weggefährten ist suuuuuper! Mit Yorik hätte ich auch nicht von Hand beim raufstehen anleinen können, da er einfach zu klein war. Raufgestanden ist er schon, das wär nicht das Problem gewesen.
    Bei der Reitleine muss der Hund einfach parallel zum Pferd stehen oder sitzen und nicht zurückweichen, wenn du die Leine über seinen Kopf legst.


    39854621kr.jpg


    39854622em.jpg


    Diese Leine würde ich übrigens verkaufen, da ich sie nicht mehr brauche. Mein Pferd ist auf der Weide und wird nicht mehr geritten. Die Leine hab ich glaubs 3x gebraucht, sie ist also praktisch neu.

    Ich hab das "Hunde" abonniert, wobei es jetzt nicht das ultimative Magazin ist. Es ist sehr sportorientiert und halt das Heft der SKG. Vom Retriever-Club erhalte ich mit der Mitgliedschaft das "WOW!" (sehr toll, Hochglanz, edel und natürlich Retriever spezifisch) und vom Verein Toller das Toller-Magazin (A5-Heftli, nur Toller, "handgemacht").


    Mittlerweile orientiere ich mich schon mehr online.

    Morgen ist es soweit: Marley (Herr Gelb) und Ranti (Herr Grün) beginnen mit dem Auszug beim Züchter und dem Einzug im neuen Leben. Ich bin schon etwas traurig, dass sie nun verstreut in alle Windrichtungen ihres Weges ziehen. Aber natürlich sind sie nicht weg und wir werden mit Sicherheit das eine oder andere Bild im Gruppenchat bekommen und Geschichten lesen können über die Entwicklung der kleinen Fox'n'Roller .... trotzdem geht gerade eine sehr intensive, spannende, lehrreiche und lustige Zeit zu Ende, die es in diesem Umfang wohl kaum mehr geben wird.


    Als Highlight wollten wir dann am letzten Samstag unbedingt noch ein Familienfoto machen, wo Yorik schon mal da war .... *räusper* .... es wurde das tolle Sofa mit dem Kuhmuster aus dem Eingangsbereich ins Wohnzimmer platziert, schwarze Tücher drunter und dahinter aufgehängt. Meine Idee war, die Welpen in der Mitte und links und rechts sitzen Amber und Yorik natürlich ganz fotogen mit gradem Rücken und leuchtenden Augen und rahmen ihre Kinderchen ein .... *troim* .... ähja, Amber war ja noch gewillt, einigermassen anständig hinzusitzen, wenn auch leicht missmutig. Yorik fands extreeeem gruselig, auf dem Sofa neben diesen kleinen Wusels. Er sperrte sich mit allen vieren, guckte wie kurz vor dem Schafott und sein Blick sagte immer nur eins "RETTE MICH!!!!". Dazu sieben Zwerge, die mit ruhig sitzen eh nix am Hut hatten. Wir haben sie mit einer Leine durch alle Halsbänder etwas fixiert. Selbstredend wollte ich auch die Geburtsreihenfolge einhalten, damit ich weiss, welches welcher Welpe ist .... die rollenden Augen der Züchterin waren mir sicher, aber natürlich werden Wünsche umgesetzt . Zum Glück war mein Mann da zum fotografieren .... auf etwa 45 von den 59 Fotos sind Hände oder Köpfe drin, auf 10 sind nicht alle Hunde sichtbar, 2 verwackelt, 1 unscharf .... und eins wurde bearbeitet, also der Hintergrund, nicht die Welpen ... das ist vorzeigbar .... und natürlich kann ich es euch nicht vorenthalten .....


    Von rechts nach links in Geburtsreihenfolge:


    Orange - Schesaplana's Fox'n'Roll Jacky

    Blau - Schesaplana's Fox'n'Roll Sonny

    Violett - Schesaplana's Fox'n'Roll Yaro

    Rosa - Schesaplana's Fox'n'Roll Lecla

    Grün - Schesaplana's Fox'n'Roll Ranti

    Gelb - Schesaplana's Fox'n'Roll Marley

    Braun - Schesaplana's Fox'n'Roll Diego



    Machts gut, meine Welpli - rockt das Leben! <3

    Dafür begleiten mich meine Hunde tatsächlich auch mal an ein Dorffest, Weihnachtsmarkt... nur haben sie, wohl anders als viele, da dann auch Spass dran, nur schon weil es immer was Leckeres gibt. Jendayi nehm ich im Alter nicht mehr mit im Winter, sie würd frieren. Besonders Nastassja fand sowas aber Hammer. Möglichst noch von vielen Leuten betatscht werden... Kalani wär wohl ähnlich.

    Ja siehst du und mich würde sowas extrem anschneggeln, weil ich es kaum geniessen könnte, weil ich meinen Hund in solchen Situationen einfach viel mehr handeln muss als du deine. Aber so sind sie nunmal verschieden ... ist ja auch gut so.


    Ich kannte z.B. ein Pferd, für den war es das allergrösste, auf Turniere zu gehen und das brachte er einfach so mit. Den konnte man am liebsten mitten ins Geschehen stellen, die Zügel in irgend jemandes Hand legen und er war seelig, wenn um ihn rum Tumult war .... Ein Segen für Leute mit Turnierambitionen, zum Glück hatte er eine solche Besitzerin.

    Ich verstehe dich Feder und was dich zum Ausflug auf den Pfanni bewogen hat. Super, dass es so toll geklappt hat! Mir ging - und geht es manchmal immer noch - mit Yorik auch so, dass ich ihn handeln muss bei Kreuzungen mit anderen Hunden, damit er nicht hochfährt. So mache ich genau solche Spaziergänge, die weniger der Erholung als dem Training dienen, manchmal auch. Ich denke, das ist der Unterschied: so ein Spaziergang ist eben kein eigentlicher Spaziergang, er ist Training für solch einen Hund. Wenn man jemals sowas wie Normalität und Gelassenheit erlangen will, dann braucht es dieses Training. Die meisten Leute können sich in unseren Breitengraden nicht ausschliesslich in der Abgeschiedenheit bewegen mit dem Hund und ehrlich, ich möchte das auch nicht. Natürlich geniesse ich die Spaziergänge und Wanderungen auch am meisten, wo mein Hund frei läuft und wo ich kaum jemandem begegne. Ich suche das auch meistens, aber ich möchte im Gegenzug eben auch, dass ich meinen Hund sicher und ruhig durch ein Gebiet führen kann, wo viele Leute, Biker, Reiter und Hunde unterwegs sind ohne dass es ein Spiessrutenlauf wird.


    Sowas muss trainiert sein mit Hunden, die schnell hochfahren und schlecht runterkommen... und ist mit Hunden, die Gelassenheit und hohe Reizschwellen bereits mitbringen Pipifax.