Beiträge von Claudia

    Anne .... die Trainerin ist eben nicht reine Dummytrainerin, ihr Steckenpferd sind vorallem verhaltensoriginelle Hunde, das hilft :D.


    Das wäre auf jeden Fall ein Angebot, das sich lohnt. Gerade heutzutage mit diesen vielen Reizen und wenig Toleranz ist es einfach immens wichtig, dass die Hunde auch die Chance haben, das zu lernen. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich die Chance hatte mit Yorik genau an diesen Themen zu arbeiten und dabei begleitet zu sein. Früher wäre sicher besser gewesen .... aber es ist nie zu spät ;)

    Toll, der Anhänger .... das muss ich mir glatt auch noch überlegen ;).

    Ich weiss nicht, ob der Link hier drin schon steht: Weggefährten. Vorallem die Reitleine ist sehr empfehlenswert für die Rösseler mit Reitbegleithund unter euch.


    Klappt wunderbar, vorallem das an- und ableinen vom Pferd aus:


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    Yorik bellt auch gern, vorallem auch aus Frust. Das äussert sich dann eben vorallem auch in Trainings, wo mehrere Hunde zusammen sind, wie im Dummytraining. Der Gipfel war im letzten Herbst, als er komplett hochgefahren und nie mehr runtergefahren ist, weil er noch nicht dran war. Meine Trainerin meinte, ich soll mich etwas weiter weg mit ihm hinsetzen und eine Standby-Übung machen. Also nicht mehr mit schönfüttern, wie wir das anfangs gemacht haben, sondern mit konsequentem sitzen zwischen meinen Knien und nicht zu den anderen hinstarren. Das braucht sehr viel Schnauf und Geduld .... Das täubelnde, rote Monster sass also zwischen meinen Knien, Rücken zu mir, meine Hände an seiner Brust und abwechselnd die Beine runter gefahren. Immer wenn er denn Kopf nach hinten drehen will, ein "äh-äh" und blockieren mit meinem Arm. Es hat satte 3/4 Stunden gedauert, bis er runter gefahren ist und sein Gequengele aufgehört hat. Einen Dummy sahen wir in diesem Training nicht mal ansatzweise. Mein Dummytraining war kurzerhand umfunktioniert worden in ein Ruhetraining .....
    Es hat sich gelohnt! Klar wird er immer ein sehr aufmerksamer Hund sein, wenn Action ist, aber wenn er so überbordet, dann ist aus die Maus mit Arbeit, dann wird er gleich in eine Ruheübung beordert. Mittlerweile geht es für meine Begriffe schon sehr gut, dass ich mit Lennox was arbeite und er zuschaut.

    Ich kenne Leute, die haben sich explizit mit ihrem Welpen/Junghund an einen Trainingsplatz gesetzt zum zuschauen. Mit meinem nächsten Welpen werde ich das Thema ganz sicher intensiver angehen und aufbauen.

    Mir hat letzthin eine Kollegin von "bedürfnisgerechtem Belohnen" (Anja Fiedler) erzählt. Das macht für mich sehr Sinn. Vereinfacht: wenn der Hund am schnüffeln ist, belohne ihn mit Schnüffelspielen bei dir. Wenn der Hund zum jagen neigt, belohne ihn mit "Jagdspielen" (zerren, werfen etc.) bei dir. Also kurz gesagt, immer mit dem belohnen, wovon man den Hund abruft, resp. was man grade unterbricht. Klar, das muss man aufbauen, aber schlussendlich wäre das Ziel, dass der Hund eben gern kommt, weil er weiss, das lässige Spiel findet bei Frauchen statt oder die leckere Fresserei gibts aus dem Bauchtäschli etc. ...


    Muss mich selber mal noch genauer einlesen in das Thema.

    Doch, das ist mit Sicherheit nicht nur auf dem Zahn, das sieht man selbst auf dem unscharfen Bild deutlich. Das Zahnfleisch ist entzündet und bereits am zurück gehen. Da würde ich professionell unter Narkose entfernen lassen.

    Gut, das Bild des "fetten" Labis rührt ja bei Weitem nicht (nur) von der Überfütterung her - sondern ist ja zu grossen Teilen auch tatsächlich eine fragliche Entwicklung der Zucht des (Show-)Labis. Ich war ein einziges Mal an einer Ausstellung hier in Aarau und war echt schockiert, was da bei den Labis im Ring zu sehen ist! Und hier im Quartier traf ich eine Weile lang jeweils einen Labi an, der nicht in dem Sinne "fett", also übergewichtig war, sondern mit Normalgewicht einfach aussah wie eine Tonne... angekörter Zuchtrüde. Allerdings denke ich schon, dass dieses Bild und diese Richtung der Zucht dann vielleicht bei manchen Haltern ein bisschen als "Ausrede" gebraucht wird, respektive die haben dann dieses Bild im Kopf und können zwischen Körperbau und Übergewicht nicht wirklich unterscheiden (was ja kein Wunder ist bei den teils echt grotesken Vorbildern, die als "Ideal" gelten).


    Und die Arbeitslabis, die ich kenne, sind alle auf jeden Fall verfressen :D (die Aussies, die ich so kenne, allerdings auch ;-)).

    Ja klar, was die Show-Richter da anstellen, ist unglaublich. Aber das ist ja nicht nur bei Labradoren so, auch bei anderen Rassen. Es entsteht ein "Schönheitsbild", dass dem Wort nicht würdig ist.

    Klar frisst unser Lennox auch gern, aber er ist niemals so verfressen wie der Toller ... :D und für Arbeit lässt er jedes Futter stehen.

    Unsere beiden waren und sind immer schlank, da achte ich auch drauf. Lennox dürfte sogar ein klein bisschen mehr auf den Rippen haben für mein Auge, aber eigentlich ist er grundsätzlich super. Das erste, was wir von allen hören, wenn sie ihn sehen: "Was, das ist ein Labi? Der hat eine super Figur!" Schade, dass die Leute inkl. Tierärzte einfach das Bild des fetten, verfressenen Labis vor Augen haben.


    Yorik hat A-Hüften und 0er-Ellbogen, Lennox war grad gestern zum röntgen und wir warten auf die Auswertung, aber ich gehe eigentlich auch von sehr guten Resultaten aus.

    Ja klar, jede Rasse ist irgendwann mal aus einem Mix entstanden und schlussendlich in einem Rassestandard zusammengefasst und als eigenständige Rasse anerkannt worden. Das ist aber nicht dasselbe wie Designerhunde, denen man als F1 einfach mal einen neuen "Rassenamen" wie eben Australian Retriever gibt, nur damit die Leute was Besonderes haben.


    Ich habe überhaupt nichts gegen Mischlinge, das können ganz tolle Hunde sein und auch da ist jeder ein Individuum, das süss, nett und für vieles absolut toll sein kann. Aber ich habe was gegen Leute, die aus solchen Kreuzungen Rassen verkaufen wollen, die es so einfach nicht gibt. Nur solange die Menschheit halt nach dem Besonderen sucht und was Einzigartiges haben will, wird es solche Auswüchse immer geben. Ein profaner Labrador oder Golden Retriever ist da halt zu einfach .... X/.

    Die lustigste und härzigste Begegnung vor einigen Wochen beim Mittagsspaziergang mit beiden Hunden. Drei etwa Erstklässler auf dem Heimweg, trennten sich und einer lief ännet der Strasse und rief ganz laut und überaus ernsthaft: "Sie händ schöni Hünd". Habe mich lächelnd bedankt und er lief weiter .... ^^.


    Ansonsten gibt Yoriks Rasse natürlich immer mal zu fragen und Leute, die die Rasse kennen, sprechen mich eigentlich immer an und sind ganz stolz, dass sie den Hund erkannt haben. Da wir aber kaum in der Stadt oder im ÖV unterwegs sind, sind die Begegnungen eher selten und öfter halt Leute, die man eh schon kennt. Streicheln lassen sich beide nicht so wahnsinnig gern, sie schnuppern aber gern an Leuten, um dann wieder ihres Weges zu gehen.

    Ich frage mich, wofür man Hüte- und Apportierhund gezielt mixen muss und werde solche Modeerscheinungen im Leben nicht verstehen. Sowas sind in meinen Augen keine Züchter, das sind ganz einfach Vermehrer.

    Ich finde das auch noch schwierig und bei mir wars damals die rein optische Auslese und so hab ich auch kommuniziert in meinem ersten Kontaktaufnahmemail, dass mir eben die Hunde/die Hündin gefällt. Ok, ich hatte mal die Bilder eines Deckrüden in der Schweiz gesehen und der gefiel mir soooo gut, dass ich sehr gerne einen Nachkommen gehabt hätte. Allerdings war er nicht mehr in der Zucht, aber als ich die HP meiner Züchterin entdeckt habe und die Hündin dann ausgerechnet eine Tochter dieses Rüden war, da wars eh schon klar. Als die persönliche Chemie dann noch gestimmt hat, wars gesetzt und ich habe auch keine weiteren Zuchten mehr angeschaut und den vorhandenen abgesagt. Hab also voll auf die eine Karte gesetzt.


    Heute, mit etwas mehr Wissen um die ganzen Linien und vorallem mehr Kontakten, würde ich anders aussuchen, mehr nach Linien, aber natürlich muss es optisch auch der Typ Toller sein, der mir gefällt.

    Mein Langhaarhund hat nicht viel Unterwolle oder noch nicht. Die krieg ich gut mit einer ganz normalen Drahtbürste mit diesen kleinen Noppen obendrauf raus und zwischendurch mit einem Kamm. Den Furminator benütze ich beim Pferd, dort ist er super. Beim Hund würd ich ihn nicht nehmen bei langem Fell, das wäre mir auch zu heikel.

    Unsere Hunde sind auch nur draussen, wenn wir zu Hause sind. Trotzdem könnte ich im Leben nicht reagieren, wenn ich drinnen bin und eine Katze - und davon haben wir viele - vorbei spaziert ... da wären sie weg & tschüss.


    Ursprünglich allerdings wurde der Zaun für den blinden Pauli gebaut, damit er etwas Freigang geniessen kann:


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    Zur Info betreffend Züchter: Es gab aus dieser Zucht nur diesen einen Wurf in der Schweiz. Die Familie ist ausgewandert in die USA.


    Die jetzige Stelle ist notfallmässig als Pflegeplatz und zur Einschätzung und Weitervermittlung eingesprungen. Und das steht nun an. Sie ist eine absolut tolle Hündin in den richtigen Händen und wenn ich könnte, würde ich sie sofort nehmen.

    Ich kenne nun ja auch nur Rüden, aber schon die zwei waren sehr unterschiedlich in der Pubertät. Ich denke, das kann man nicht unbedingt nur am Geschlecht festmachen. Bei Yorik ging es voll ins Machogehabe, Prollerei, Rüden sind unbedingt nur Konkurrenz ... und bei Lennox gings ins "ich bin dann mal weg, da bewegt sich was am Horizont" und das so unvermittelt, dass man null komma null Chance hatte zum reagieren. Nicht mal Yorik hats gemerkt, wenn er los ist und ist nie mit gegangen. Dafür muss und musste man sich bei Lennox keine Sorgen ggü. anderen Rüden machen, er ist extrem friedliebend und nett.

    Unser Garten ist winzig und komplett und übergangslos umgeben vom Land unseres Nachbarn. Also gut, unsere Hunde würden es sicher toll finden ohne Zaun, aber wohl der Nachbar nicht. Drum müssen wir halt doch täglich mit ihnen laufen gehen .... :zwinker: *ironieoff*

    Unser Garten ist winzig und komplett und übergangslos umgeben vom Land unseres Nachbarn. Also gut, unsere Hunde würden es sicher toll finden ohne Zaun, aber wohl der Nachbar nicht. Drum müssen wir halt doch täglich mit ihnen laufen gehen .... :zwinker: *ironieoff*