Beiträge von Claudia

    Irgendwie beruhigt mich, dass sowas auch andern mal passiert .... es gibt einfach so Tage, da läuft alles schief und die Aussage "das hat er/sie noch nie gemacht" ist eben wirklich angebracht. Mit Yorik schaue ich ja wirklich mega voraus und versuche, den Abruf im Griff zu haben, aber naja ... wir sind bei der 80/20er- Regel und wenn ich zu spät bin, ist er auch weg.


    Es sind Tiere und wir sind Menschen, da gehts halt nicht immer wie programmiert und solange man sich entschuldigen kann und nix passiert, sollte man auch mal 5 grade sein lassen. Aber peinlich isses allemal, versteh ich total .... ^^

    ...... und obwohl ich mich sehr lange über diese Rasse informiert und erkundigt habe, muss ich sagen dass ich nicht wirklich etwas damit anfangen konnte, was ich jetzt schon viel besser beurteilen könnte. Aber er wird ja nicht der letzte Welpe sein zum aussuchen:hihi:

    Das ging mir im Fall genauso. Wenn ich mir heute überlege, wie das damals mit Yorik lief, dann hatte ich einfach nur Glück, dass die Züchterin ihn unbedingt mir geben wollte. Das aber mehr vom Wesen her, weil sie fand, dass mein eigentlicher Favorit (der Optik wegen) eher in die Familie mit Kindern passte. Wenn man bedenkt, dass sie bereits mit 4 Wochen zuteilen wollte und das unbedingt, habe ich heute schon etwas Fragen. Würde ich im Leben nicht machen, aber sie hatte wohl keine Lust, die Leute ständig zu vertrösten. Sie meinte nur mal, die Leute wollen eben uuuuunbedingt wissen, welchen Welpen sie bekommen ... naja ... ich hatte einfach mega Glück, dass ich mich von ihr überzeugen liess. Der andere Rüde wäre zuchttechnisch überhaupt nicht geeignet gewesen, aber er ist in der Familie ein toller Hund geworden - alle happy :)

    Seh ich auch so. Jeder definiert den "besten Welpen" anders. Ich selber schaue sehr stark mit dem Züchterauge, also Exterieur, zuchtausschliessende Dinge und ja, auch Weissanteil z.B. beim Toller. Etwas, das zuchtausschliessend ist, muss aber nicht schlimm sein für jemand anderer, der gar nicht züchten will. Einzig Gesundheit verträgt keine Mängel, aber auch hier hat man nie eine Garantie.


    Schlussendlich spielt auch noch eine ganz grosse Rolle, wo ein Welpe hin kommt. Bei Anne und ihren beiden Favoriten-Hündinnen ist es ja ein schönes Beispiel, dass die "stärkere" Hündin eben zu jemandem kommt, wo Erfahrung vorhanden ist und die "einfachere" zur Ersthundehalter-Familie. Da spielen dann Farbe, Pigmentierung und (Zucht)-Exterieur nicht mehr eine so grosse Rolle.

    Kann mich Snowdog nur anschliessen: ich würde direkt einen richtigen Maulkorb nehmen. Mit einer Pseudolösung kannst du, wenn alles schief geht, gleich mal "Maulkorb ist doof" installieren. Yorik trägt einen Windhundmaulkorb vom Maulkorbshop, die kosten auch nicht alle Welt und ich denke, die gehen für Namika gut. Dort hats auch die Masse drin.

    Obwohl Yorik von Welpen an gewohnt ist, dass an ihm rumgefingert wird an allen Körperteilen und wirklich alles mit sich machen lässt, ziehe ich ihm bei Dingen, die ihm weh tun könnten, den MK an. Das hat sich sehr bewährt, als er sich die Dorne in die Pfote getreten hatte und das halt einfach behandelt werden musste. Er droht zwar sauber und schnell, wenn ihm was weh tut, aber ich will ihn gar nicht in die Situation bringen, dass er weiter gehen müsste. Lustigerweise legt er sich, sobald er den MK auf hat, auf die Seite und ist still. Aber er kennt den MK sehr gut und ist es gewohnt, ihn zu tragen aus anderen Gegebenheiten. So ist ihm und mir gedient damit.


    Ich hab ja kein eigentliches Medical Training gemacht. Weiss auch nicht, ob das ganze heute einfach einen Namen hat. Ich will meine Tiere überall und immer anfassen können, bürsten, trimmen, behandeln, whatever .... und dafür würde ich sehr viel ins Training investieren. Bei uns lief das nebenher, weil ich eh jedes krumme Haar untersuche :D

    Ich hör oft, dass die eigenen Katzen, wenn gut aneinander gewöhnt, voll easy sind, aber Fremde trotzdem gern gejagt werden. Oder sogar die eigenen, wenns nicht "daheim" ist sondern draussen.

    Es kam also schon vor, dass unser Pauli friedlich im Garten sass und den Vögeln lauschte und Yorik auf einmal drinnen ein Riesentheater machte, weil er wohl dachte, es sei eine fremde Katze. Ich kann ihn dann aber rauslassen und er jagt Pauli nicht .... ok, Pauli lässt sich nicht jagen, der rennt nicht weg. Aber Yorik ist dann jeweils raus und hat sofort gemerkt, dass es sein Kater ist.

    Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass er ihn, wäre er eine normale Katze irgendwo auf dem Feld draussen, jagen würde.


    Gestern aber der Burner ever .... ich lauf mit beiden Hunden los und sehe weiter vorne eine Katze am Wegesrand sitzen. Die sieht uns und duckt sich ins Gras. Die Hunde schnüffeln, sind an der Flexi und reagieren nicht. Ich hab mir natürlich die Stelle gemerkt und nehme die Hunde zu mir, als ich näher komme. Die Katze scheint weg zu sein, durchs Gras das Bord hoch geschlichen oder so, jedenfalls seh ich sie nicht mehr. Kommt mir aber komisch vor, weil ich gar nicht gesehen hab, dass sie weggelaufen wär. So hoch ist das Gras ja noch nicht. Auf einmal seh ich sie, 50 cm weiter weg, immer noch am Wegesrand, platt wie eine Flunder und mit angelegten Ohren. Sie sah äusserst gefährlich aus. Wir sind dann 1.5 m neben ihr vorbei gelaufen, sie blieb komplett starr und die Hunde? Die Hunde haben von all dem nix mitbekommen ...... :spass2:

    Ich habe mich auch an den Rippen orientiert und mich auf meine Hände und Augen verlassen. Zudem habe ich ein Jahr lang jede Woche gewogen und das aufgeschrieben (und die Datei ist nicht mehr da X(). So hatte ich einen guten Anhaltspunkt, wieviel er zunimmt und vorallem ob er zunimmt. Habe meinen Barfplan anfangs wöchentlich angepasst. Von wegen, Welpen werden nicht fett, das ist Quatsch. Ich habe schon Welpen gesehen, die extrem fett waren. So ein 12 Wochen alter Labi in meiner Welpengruppe damals mit 13 (!) kg. Der arme Kerl konnte sich kaum bewegen. Auch in Yoriks Wurf wurden manche Welpen überfüttert und zeigten mit 4 Monaten also kaum mehr fühlbare Rippen ...

    Unsere leben gut mit "ihrem" Kater zusammen. Yorik ignoriert ihn grösstenteils, Lennox putzt ihn ab und zu hingebungsvoll. Der Kater lässt sich das gern gefallen. Das funktioniert aber nur mit unserem eigenen Kater. Alle Katzen draussen mögen sie auch sehr - zum jagen. Bei Yorik wäre ich mir sogar sehr sicher, dass er im Jagdtrieb drin auch eine Katze packen und verletzen würde. Ich glaube nicht, dass er richtiggehende Tötungsabsichten à la Terrier hätte, aber so im Trieb? Ich möchte es nicht drauf an kommen lassen. Lennox beschränkt sich drauf, die Katzen durch einen Sprung in ihre Richtung zu erschrecken, damit sie davon rennen .... und dann mit ihnen rennen, das ist sein Ding. Er lässt sich aber gut abrufen.


    Grundsätzlich denke ich, dass Hund & Katz eben schon Hund & Katz sind ... irgendwoher kommt der Ausdruck "die sind wie Hund & Katz" ja auch.

    Also einfach zum spazieren wo Leinenpflicht ist, während der Brut- und Setzzeit oder auch an unbekannten/stark frequentierten Orten nutze ich auch die Flexi. Das ist dann einfach bequemer. Die Schleppleine nutze ich mehr dann, wenn erzieherische Massnahmen nötig sind und ich gezielt eben z.B. an der Distanz arbeiten möchte oder am Rückruf.

    Für mich sind auch Hunde an Schleppleinen angeleint und ich wünsche mir, dass deren HH die Hunde dann auch zu sich nehmen beim kreuzen. Dasselbe tu ich auch. Die Schleppleine führe ich durch die hohle Hand, hintenraus liegt sie am Boden, vorne meistens nicht. Für mich ist die Schleppi auch ein Werkzeug, um den Hund ab einer gewissen Distanz zu stoppen und gleich wieder zu lösen, um den Hund zu begrenzen in seinem Radius. Was ich niemals nie tun würde ist, die Schleppleine nur am Ende in der Hand zu halten und den Rest irgendwo schleifen zu lassen. Da ist mir die Gefahr zu gross, dass der Hund voll reinbrettern würde bei Sichtung z.b. einer davonrennenden Katze. Ich hätte keine Chance, ihn zu stoppen und das mit dem auf die Leine stehen halte ich auch für unpraktikabel bis gefährlich.


    Ich nutze die Schleppleine sehr gern, immer mal wieder und habe absolut kein Problem mit dem Handling. Da hilft mir die jahrezehntelange Erfahrung mit dem longieren der Pferde schon sehr.

    Ich möchte möglichst fair und verständlich ausbilden, wahrscheinlich wie jede/r Hundehalter/in auch. Gelingen tut mir das auch nicht immer und ja, auch ich habe definitiv schon ungehalten und entnervt reagiert und da war dann nix mehr mit positivier Verstärkung usw. usf. Was ich aber merke ist, dass ich je mehr ich weiss, desto fairer und verständlicher kann ich agieren und reagieren für meinen Hund. Ich werde auch geduldiger und genauer. Es ist mir wichtig, dass mein Hund lernen kann in der Situation und darüber mache ich mir schon so meine Gedanken. Aber vieles läuft auch sehr intuitiv und aus dem Bauch heraus. Allzu schlecht ist es bisher nicht rausgekommen und ich möchte immer offen sein und lernen, mich nicht auf Methoden versteifen oder was gerade in ist. Die Lerntheorie ist sicher mein Leitfaden, aber auswendig aufsagen kann ich das alles nicht ....


    .... und dann ist mir letztens doch dieser Beitrag von Maren Grote über den virtuellen Weg gelaufen. Ich finde ihn grossartig und er beschreibt eigentlich alles, was ich denke, auch wenn ich keine Trainerin bin: Nach welcher Methode arbeiten Sie denn?

    Ich hab bei allen Welpen gute Erfahrungen gemacht, wenn sie hinten bei der Bezugsperson auf dem Schoss nach Hause reisen. Alles mit alten Frotteetüchern belegen, dann kann auch mal was daneben gehen und es passiert nix. Einfach am Geschirr mittels Verbindung am eigenen Sicherheitsgurt einschnallen, dann haben sie auch etwas Freiheit und können, falls sie wollen, auch neben einem liegen. Yorik fand das am Anfang die beste Position - möglichst weit weg von mir :D. Unsere Fahrt ging 2 Stunden und ich war froh drum. Nach einer halben Stunde näherte er sich an und nach einer Stunde lag er auf meinem Schoss. Kurz vor zu Hause einmal raus zum Pipi machen und dann nach Hause.

    Unsere schlafen im Bett, einer bei mir und einer bei meinem Mann. Sie wechseln in schönster Regelmässigkeit die Schlafzimmer und so ist einmal Yorik bei mir und ein anderes Mal Lennox. Und meist schlafen sie so lange wie wir auch. Klar, wenn einer früher aufsteht, dann will der im anderen Schlafzimmer natürlich auch raus, aber das ist ja kein Problem. Meist steh ich früher auf, dann lass ich den andern raus und mach wieder zu. Mein Mann hat eh einen Bombenschlaf.

    Ich würde ihn klar auf seinen Platz verweisen, ihn dann ignorieren und erst aufstehen, wenn er sich wieder hinlegt und Ruhe gibt. Idealerweise verlängert er dann irgendwann auch seinen Schlafmodus .... idealerweise 8).

    Was Pfungen anbelangt, das heisst als sie noch in Diessenhofen/Basadingen waren vor ca. 11 Jahren, hatte ich nicht nur zufriedenstellende Erfahrungen.


    Es betraf vorwiegend die geplante Nachbetreuung nach einer Liquorentnahme und einer geplanten OP. Unser Patient hätte die Nacht über ohne Betreuung verbringen müssen. Wir entschlossen unseren Hund mit nach Hause zu nehmen wo er die ganze Nacht über betreut werden konnte. Nur auf meine Nachfrage erfuhren wir, dass unser Hund über Nacht so hätte in der Praxis verbringen müssen:(.

    Pfungen war nicht in Diessenhofen, resp. Dr. Bass hatte eine Partnerschaft mit Dr. Koch in Diessenhofen. Das Vetzentrum wurde von Dr. Bass neu aufgebaut. Ich denke also nicht, dass man deine - zugegeben sehr doofe Erfahrung - mit dem Vetzentrum in Pfungen in Verbindung bringen kann. Das ist eine ganz andere Nummer als die Klinik von Dr. Koch in Diessenhofen von der Grösse und ich denke auch der Betreuung her.