Beiträge von Claudia

    Mit Einzug von Yorik (oder schon davor) habe ich natürlich nach Hundeforen gesucht. Ich bin ein absoluter Foren- und FB-Gruppen-Freak. Zu jedem Thema hab ich eine Gruppe oder ein Forum .... ergo, lief mir natürlich bei Google das Doggies über den virtuellen Weg und zack war ich dabei.

    Ich halte gar nichts davon. Natürlich setze ich Futter als Belohnung/Motivator ein, auch unterschiedliche Dinge, aber das hat nichts mit den Hauptmahlzeiten zu tun. Bestenfalls würde ich die Ration der Hauptmahlzeit etwas anpassen, wenn ich weiss, dass ich über längere Zeit ein Training mit viel Futterbelohnung mache.
    Diese Methode, auch wenn sie mMn schöngeredet wird mit "Belohnung/Motivator", ist nichts anderes als den Hund in eine Abhängigkeit bringen. Man verwaltet eine der wichtigsten Ressourcen - Futter - und verkauft das nachher als "der Hund hat einen super Gehorsam". Der Hund hat schlicht und einfach Hunger und weiss sehr schnell, dass die Futterstelle nur öffnet, wenn er die Anforderungen des HH erfüllt.


    Nein, so möchte und werde ich nicht trainieren. Es geht mir hierbei nicht um "den Bauch vollschlagen können" oder so, es geht um eine Abhängigkeit, die ich ganz einfach nicht verantworten kann. Da nehme ich lieber in Kauf, dass ich länger am perfekten - da isser wieder :P - Rückruf arbeiten muss und habe dafür einen Hund, der seine Grundbedürfnisse gedeckt hat.

    Für mich gab es nur einen Rüden. Ich bin einfach mehr der Rüdentyp, alle meine Tiere sind männlich, keine Ahnung wieso. Ich denke, innerhalb einer Rasse gibt es Merkmale, die beide Geschlechter betreffen. Ich habe gerade gestern einen Dummytrainer und AL-Labi-Züchter gefragt nach dem Geschlechter-Unterschied innerhalb seiner Rasse in Bezug auf die Arbeit/Ausbildung. Er meinte, es sei wie bei den Menschen auch, die Hündinnen seien etwas schneller in ihrer Entwicklung und in der Anfangsphase der Ausbildung so gesehen "einfacher", weil weiter in der Entwicklung. Ab 3.5 Jahren sei es kein Unterschied mehr, abgesehen von den hormonellen wie eben Läufigkeit.

    Wenn alles läuft, wie ich mir vorstelle, wird aber mein nächster Toller eine Hündin sein. Ich bereite mich jetzt schon gedanklich drauf vor und freunde mich mit dem Gedanken an, dereinst Hündinnen zu führen und keine Rüden mehr.


    Früher bei uns in der Familie hatten wir Dackel Hündinnen und es kamen immer nur Hündinnen in Frage, weil man einfach sagte, sie seien familientauglicher und anhänglicher, einfacher zu führen. Ich bin mir da nicht so sicher, kann mir aber vorstellen, dass viele einfach in einer Familie dem eventuellen Rüdengeprolle ausweichen wollten.

    Nein, ich würde nicht auf Lohn verzichten, weil der Hund nichts mit meiner Arbeitsqualität und -quantität zu tun hat. Im Gegenteil, wenn man davon ausgeht, dass ein Tier im Büro sogar sehr viel zur guten Energie beiträgt, müsste sich sogar die umgekehrte Frage stellen: wieviel verdient mein Hund, wenn er zur Arbeit mitkommt? ;)


    Was ich voll ok finde ist, dass man die Zeit minus schreibt, wenn der Hund ausserhalb der Pausen raus muss.

    Naja, die Reaktion war bestimmt sehr übertrieben .... aber ganz ehrlich, wir sind z.B. umzingelt von kläffenden Kleinsthunden. Sie tun das, vorallem im Sommer, gut und gern den ganzen Tag. Da könnte man, selbst als Hundeliebhaber, schon manchmal an seine Grenzen kommen und wenn ich mir vorstelle, ich müsste infolge Nachtdienst z.B., tagsüber schlafen, dann würde es mir den Hut wohl auch mal lupfen.


    Ich bin also übrigens auch schon mal nachts um 2 Uhr rüber zu den Nachbars-Yorkie-Kläffern um für Ruhe zu sorgen. Die Viecher haben eine Katzenklappe und stehen dann auch gern mal des Nachts im Garten und bellen imaginäre Gespenster an ....


    Manchmal bringt halt gerade dieses eine, vielleicht nicht mal wahnsinnig schlimme, Tröpfli das Fass zum überlaufen.

    Für mich muss ein Hund ganz klar aufrecht sitzen können ohne dass der Kopf am Deckel ansteht. Habe grad kurz Yorik im sitzen gemessen und ich bräuchte eine Höhe von mind. 67 cm. Er hat etwa 51 cm Stockmass, also müsstest du sicher die grössere Boxe nehmen (ist das 66 die Höhe?).

    Ich weiss, man sagt, die Boxe sollte nicht zu gross sein vonwegen Unfall und rumfliegen und so. Mir ist aber einfach wohler, wenn der Hund Platz hat. Unsere Hunde sind oft im Auto, sei es beim fahren oder sei es auch wartend, z.B. beim Training. Drum habe ich mir einen Bus angeschafft und ausbauen lassen. Das ist dann natürlich schon eine ziemliche Villa, aber es zeigt sich einfach, dass den Hunden wohler ist. MIr auch, wenn ich weiss, dass mein Hund sich auch gut drehen kann und ausgestreckt pennen, wenn er 2-3 Stunden im Auto ist.

    Ich hab die 3-m-Leine von Mystique, leider halt gummiert. Die gibts in diversen Längen und Breiten, mit und ohne Handschlaufe. Vorallem haben sie keine Ringe dran, was ich sehr angenehm finde.

    Hab ich mir fast gedacht ... ;) .... Er gibt ja richtig Gas zuchttechnisch dieses Jahr. Gutes Gelingen, auf dass du deinen Traumwelpen bekommst :thumbup:


    Nachtrag: Grad gesehen, dass die Hündin leer geblieben ist im Januar, schade ....

    Hihi es gibt, wer hätte das gedacht, einen Labiiii :D

    Aber aus jagdlicher Leistungszucht und soll dann auch mit auf die Jagd, Apportieren und Schwiesshund/Nachsuche. :)

    Eigentlich wäre es noch nicht sofort geplant gewesen, sondern erst in 2-3 Jahren, aber mein Züchter plant eine tolle Verpaarung, die mir mega gefällt. Und der Rüde ist schon 11, also all zu lange wird er nicht mehr eingesetzt und eigentlich passt der Zeitpunkt schon ganz gut. :spass:

    Oohhh 😍.... darf ich fragen aus welcher Zucht?

    Ich hab meinen Ausbau bei Hund im Auto in Oberhasli machen lassen. Bei ihm sind jegliche Varianten möglich und es ist dann wirklich Mass.

    Ebenso ist die ganze Abwicklung und Termintreue perfekt. Kann ihn also nur wärmstens empfehlen.

    Willkommen in der Pubertät .... 8o ... und gute Nerven!


    Also grad im Moment spinnen unsere Rüden - und alle, die ich kenne - im Quadrat. Scheint, als wären alle Hündinnen zusammen läufig. Fressen tut Yorik zwar noch, aber sonst ist er extrem unruhig, fixiert mich dauernd, will ständig raus-rein-raus-rein .... ich befördere ihn jetzt zu Hause strikte auf seine Decke und ziehe das auch konsequent durch, bis er wieder runterkommt von seinem Trip.

    Bei meiner Namenssuche hab ich relativ schnell festgestellt, dass es Namen gibt, die auf den Papier richtig gut aussehen, aber gesprochen nicht funktionieren .... Keoma ist ein typisches Beispiel dafür ;).


    Den Botox find ich aber gut für den Shar-Pei .... :D

    Ich schicke ca. alle 6 Monate eine Kotprobe zum Untersuch. Bisher musste ich noch nie entwurmen, war immer alles negativ. Prophylaktisch entwurme ich auch nicht.


    Wurmwidrig wirken Kokosraspel oder Karotten.

    Das läuft bei Yorik wie bei Scar ... tagsüber gern aus irgendwelchen Bächen, aus dem Napf im Büro, Auto oder zu Hause nur ganz selten. Abends kann er aber einige Male zum Wassernapf laufen und saufen. Er wird gebarft und morgens und abends gefüttert.

    Wir haben ja damals zum 1jährigen Yorik auch einen Rüden geholt mit Lennox. Beide sind und bleiben intakt, mittlerweile knapp 5- und 4-jährig. Es gab nie Probleme und von Anfang an war klar, dass Yorik der Boss ist bei Lennox. Dieser wiederum ist so nicht erpicht drauf, irgendwo Scheff zu sein, dass es einfach klar ist. Lennox ist überhaupt nicht "rüdig", nur im Kopf, wenn es fein riecht. Yorik ist schon eher der Macker gegen andere Rüden, aber sie spannen diesbezüglich überhaupt nicht zusammen.

    Wenn allerdings irgendwo im Freilauf einer zu blöd auf Lennox losgeht, klärt Yorik sofort. Das hatte ich schon 2-, 3mal, aber das würde in jedem anderen Gespann wohl auch so gehen. Lennox zieht dann von dannen und lässt Yorik klären. Sie sind ansonsten sehr autonom unterwegs.


    Ich persönlich würde immer gleichgeschlechtliche Gruppen bilden, also auch zu Puka einen Rüden dazu nehmen. Man muss es ganz einfach managen, aber das muss man in jeder Konstellation.

    Ich habe das auch sehr kleinschrittig aufgebaut. Anfangs konnte ich z.B. im Büro nicht mal aufs WC ohne dass Yorik fast gestorben ist. Also hab ich ihm "erklärt", dass ich jetzt weggehe, aber wieder komme. Ja vielleicht hab ich das nur für mich gebraucht und vielleicht lag etwas in der Stimme, was Yorik geholfen hat. Es war nicht à la "arms Hundi, Mami chunnt grad wieder" sondern sehr erwachsen Marke "los, ich gang jetzt rasch use und chume denn wieder". Dann bin ich raus und halt dann nur wieder rein, wenn Ruhe war. Mir ist es in dem Moment egal, wo der Hund liegt oder ob er noch rum läuft. Das darf er ja. So hab ich peu à peu ausgedehnt und irgendwann wars kein Thema mehr. Was aber anfangs gar nicht ging, war einfach rausgehen womöglich noch im Stress und nix sagen. Ok, ich sag den Hunden auch heute noch, dass ich ohne sie weggehe, dann zotteln sie ab und legen sich irgendwo hin und pennen.
    Zu Hause hab ich meine Nachbarin informiert und sie gebeten, mir unbedingt zu sagen, wenn sie mal bellen oder jaulen hört. Wir würden die Hunde jetzt ab und an mal allein zu Hause lassen. Heute ist das kein Thema mehr und ich hab nie Reklamationen bekommen, dass die Hunde laut seien.


    Was ich z.B. nie gemacht hab, ist was zum kauen geben. Kauzeugs und Knochen gibts bei mir nur unter Aufsicht. Mir ist es ein Horror, dass mal was stecken bleiben könnte oder so und der Hund es womöglich nicht allein rauskriegt.

    Ja, ich konnte mich in meiner Anfangszeit als HH auch recht lange über solche Sachen aufregen, teils fast schlaflose Nächte haben vor lauter aufregen. Mittlerweile hat sich das echt gelegt. Ich mache mein Ding und ignoriere solche Bemerkungen meist erfolgreich. Ansonsten ist es mir recht egal, wenn sie mich doof finden.

    Mir standen letzte Woche auf dem Mittagsspaziergang 3 ältere Leute mit 2 kleinen Hunden, die frei waren, im Weg. Ein Paar und eine einzelne Frau, die tatsächlich mitten im Weg stand. Ich hab Yorik ans Halsband umgehängt, nahm ihn links und steuerte relativ langsam auf die Truppe zu. Das Paar nahm immerhin den Hund an die Leine, die Einzeldame machte wenigstens einen halbpatzigen Schritt auf die Seite. Ihr Köter *äxgüsi* kam daher, bleibt mitten im Weg stehen und fängt an frech rum zu knurren. Ich sag, sie soll ihren Hund zurückpfeifen, sonst käme er drunter (wäre er natürlich nicht, Yorik ist äusserst nachsichtig und lieb mit kleinen Gernegross) ... sie spricht dann endlich immerhin die Töle an, ich vorbei gelaufen, hör ich hinterher "ich cha im Fall gar nöd pfiiffe" und daraufhin ein Gezeter über die armen Hunde, die gar keine Sozialkontakte mehr haben dürfen, als wären sie in Einzelhaft. Früher war das noch .... *blablabla* .... Hab gar nicht reagiert, weil wenn ich reagiere, dann eskaliert das grad gröber :peinlich:, die regen mich so dermassen auf, die dämlichen Weiber.


    Naja, ich arbeite erfolgreich an meinem Ruf als sozial unverträgliche HH und ganz ehrlich, ich fahre gut damit, die nimmt nämlich nächstes Mal ihre Töle viel früher zu sich :kaug: