Beiträge von Claudia

    Mein 9 Monate alter Rüde wollte mich letztens auch markieren, als ein ausgewachsener (kastrierter) Rüde dazu kam und ziemliche Präsenz markiert hat (ohne Pipi ;)). Ich konnte mich grad noch weg retten und ein ssschhhht platzieren. Ich denke, er wollte seine Ressourcen verteidigen. Seither hat ers nicht mehr probiert, aber ich bin jetzt natürlich wachsam und würde es ihm verbieten. Genauso wie ich ihm verbiete, Nachbars Büsche und unseren Holzvorrat zu markieren.


    Würde das nun aber auch nicht überdramatisieren, ich denke, es gehört zur Entwicklung dazu.

    Ich hab einen 17jährigen Württemberger Wallach, der seit 3jährig bei mir ist. Er lebt im Offenstall in einer Gruppe von rund 15 Pferden. Ich arbeite ihn dressurmässig, mache gern Handarbeit am Kappzaum und seit kurzem üben wir uns in der Freiheitsdressur und nehmen alle 6 Wochen eine Stunde bei Nik Muntwyler. Das macht riesig Spass und so langsam fruchtets auch ein bisschen ...


    Seit ich Yorik, meinen Hund, habe sind wir im Gelände halt vorallem zu Fuss unterwegs. Yorik ist noch jung, um zum reiten mitzukommen, aber zu Fuss klappt das schon sehr gut.

    Ich hab mit dem Toller auch so einen will-to-please-Hund und ja, es ist einfach, ihm was beizubringen und mit ihm zu arbeiten und ja, es ist genauso schwer, da selber auch die Grenze zu ziehen und ihm die langweilige Ruhe beizubringen .... Meiner hat einen sehr hohen Energielevel, das ist meiner Meinung nach weit entfernt von einfach zu erziehen. Es braucht viel Geduld, Nerven und Ruhe, die man selber auch erst mal aufbringen muss.


    Also unterschätzen darf man den will zu please nicht, finde ich zumindest ... :) .... aber es ist unbestritten angenehmer, mit so einem Hund zu arbeiten als mit einem wahnsinnig selbstständigen, den nichts interessiert als seine Selbstständigkeit. Kommt halt auch immer drauf an, was man selber möchte und einem mehr liegt.

    Wanderschuhe hab ich auch von Lowa, leichtere Trekkingschuhe von Scarpa und davon auch noch den Mojito für den Alltag. Ich geselle mich zu den Lowa-Fans, die Wanderschuhe sind für mich unübertroffen ...

    Mein Hund läuft auch wann immer möglich im Freilauf und das seit Welpe. Er ist nun 8 Monate alt. Sehe ich aber Menschen ob mit oder ohne Hund, Radfahrer, Reiter, whatever - dann kommt er sofort an die Leine und zwar früh genug. Ich scanne die Gegend sehr gut und genau ab und hab meinen Hund immer im Auge. Abrufübungen sind seit jeher und immer mit dabei und wenn ich merke, dass er sich gern etwas weiter entfernt, mache ich ein paar Abrufübungen, kleine Spieleinheiten bei mir und mich so einfach interessant. Ich muss aber auch sagen, dass sich mein Hund sehr gut an mir orientiert.
    Vor unübersichtlichen Stellen oder Weggabelungen, wo ich nicht rumsehe, muss er bei mir laufen, bis ich wieder den Ueberblick habe. Bisher - toitoitoi - hatte ich nie ein Problem und konnte ihn immer zurückrufen, aber eben, ich muss früh genug dran sein.


    Ich sehe die ganze Geschichte wie DoggyHZ und handle auch so. Im Moment will ich einfach wirklich nur kontrollierte Hundebegegnungen, die ich mir aussuche und mag kein zufälliges aufeinander lospreschen. Mein Hund ist sehr verträglich und naturgemäss auch noch sehr verspielt, manchmal dann auch etwas distanzlos. Ich möchte verhindern, dass er irgendwo unter die Räder kommt, weil er die Situation falsch einschätzt. Zum Glück bin ich in Gebieten unterwegs, wo ich gut ausweichen kann oder eben gute Hundebegegnungen habe, die auch immer als Übung herhalten zum kreuzen ohne hampeln etc. ...

    Da gehe ich mit testudo einig, dieses Zuchtziel finde ich auch sehr suboptimal ... Das sind schlussendlich Huskies, u.a. mit Einkreuzung von Saarlos Wolfshunden oder Dt. Schäfer. Und eben, das Ziel ist schlicht ein möglichst wolfsähnliches Aussehen. Würde ich mir dann doch stark überlegen, wenn ich mit dem Hund so oft in der Öffentlichkeit unterwegs bin ... ;)

    Toller sind Apportier- und Lockhunde, keine Jagdhunde im üblichen Sinne. Sie werden nicht losgeschickt, sie locken und holen oder werden zur Nachsuche eingesetzt. Das ist für mich schon ein grosser Unterschied zu einem Jagdhund, der stöbert oder hetzt.


    Schlussendlich ist der Hund grundsätzlich ein Raubtier und eine gewisse Affinität zum jagen findet man bei jedem. Und ja, haaren tun sie natürlich .... :biggrin: .... da wäre wieder die Variante Pudel angenehmer.

    Vielen Dank fürs Kompliment, ich gebs ihm gern weiter ... und ich finde also auch, ich hab ein extrem hübsches Exemplar erwischt ... :0herzsm0: . Ok, mein Blick ist nicht objektiv .... Übrigens ist Onyx von Monica W. der Opa von meinem Yorik.


    Die Retriever sind toll organisiert, das find ich auch. Wenn Yorik dann noch etwas älter ist, geh ich ganz sicher auch mal zum Tollerspaziergang im Tösstal. Falls du ihn mal kennenlernen möchtest zu Toller-Anschauungszwecken, melde dich einfach ;-) .... und viel Spass weiterhin beim finden!

    Ich hab hier einen Toller sitzen, 6.5 Monate alt und mein erster Hund, Rüde. Selber habe ich noch vor der genauen Rassenevaluation sehr mit dem Pudel geliebäugelt. Meinem Mann allerdings gings genau gleich wie dir, er kann sich mit der Rasse einfach nicht anfreunden. Dann habe ich den Toller kennengelernt und es war sehr schnell klar, dass es so einer werden wird. Auf meinen Hund habe ich ein gutes Jahr gewartet, da es ja so wahnsinnig viele Würfe nicht gibt pro Jahr in der Schweiz.


    Anfangs war er sehr anstrengend, aber das sind wohl Welpen einfach. Ich habe ihn nach einer Woche Ferien bereits ins Büro mitgenommen, das ich aber alleine "bewohne" und das in einer 2-Zimmer-Wohnung beheimatet ist. Also wars wie zu Hause. Wenns zu wild wurde, hab ich ihn im Kennel platziert, da hat er sehr schnell gelernt runter zu fahren. Mittlerweile pennt er den ganzen Büroalltag praktisch durch, unterbrochen vom Mittagsspaziergang. Er ist absolut angenehm und eine Bereicherung im Büro. Lernen tut er wahnsinnig schnell, die Ohren sind mittlerweile ab und zu auf Durchzug, trotzdem ist sein hoher will to please immer zu spüren. Er neigt noch sehr zur Aufregung in neuen Situationen und auch mit andern Hunden zusammen. Also Hundeschule ist für ihn von sehr viel Aufregung geprägt und er hat dann zwischenzeitlich auch etwas Mühe, sich zu konzentrieren. Es braucht wahnsinnig viel Ruhe und Geduld meinerseits.


    Der Toller ist sensibel, das sollte man berücksichtigen. Stimmungen nimmt er extrem schnell auf. Also wenn ich gestresst bin, läuft gar nichts mehr, dann ist er durch den Wind oder schaltet auf stur. Letztens war mein Mann bei mir im Büro (er ist auch mein Chef) und wir hatten etwas intensivere Diskussionen. Auf einmal war alles dunkel, PC auch, kein Strom mehr .... Yorik hat ein Kabel durchgebissen und das, wo er vorher die Dinger während 4 Monaten nicht einmal angeguckt hat. Ich bin überzeugt, es war seine Reaktion auf die Hektik.


    Sicher kann der Toller passen, aber ich finde, ein Hund sollte einem auch optisch gefallen, wenn man sich denn schon eine Rasse und davon einen Welpen aussucht. Beim Toller gibt es extrem viele unterschiedliche Typen und mir gefallen längst nicht alle. Schon deshalb hab ich bei der Wahl des Züchters, resp. des Wurfs viel Aufwand betrieben und mir mussten die Elterntiere einfach gefallen. Grundsätzlich aber ist der Toller schon mein Typ Hund .... auch wenn mir viele andere Hunde auch gefallen und ich mich schon in die ulkigsten Typen verliebt habe.


    Finds übrigens toll, wieviele Gedanken du dir machst und dass du Rassen, die einfach nicht ins Leben passen, auch ausschliesst, selbst wenn sie dir gefallen. Das hab ich genauso gemacht und bin eben beim Toller gelandet ... ;). Darf ich fragen, mit welchem Züchter du in Kontakt bist? *gwunder*


    Tja, schön für euch ... und wenn sich der Welpe nach 5 km hinsetzt, tragt ihr ihn die 5 km zurück? Wie gesagt, ich finds zu spät, wenn der Welpe sich durch hinsetzen oder durchdrehen bemerkbar machen muss. Ich persönlich teile das lieber anders ein. Aber jeder wie er will ... ;)

    Nunja, ich zähle auch nicht die Minuten, die ich laufe, aber ich halte es ebenso für schädlich, mit einem Welpen schon zuviel zu machen. Und wenn ich lese, dass man mit einem 6 Monate alten Hund 10 km läuft oder "schon merkt, wenn der Welpe müde ist", finde ich persönlich das bereits zu viel. Ein Welpe läuft bis er umfällt, das ist so, sie teilen ihre Kräfte nicht ein, das muss ich als HH tun. Es ist selbstverständlich jedem selber überlassen, wie er das handeln will.


    Ersthundehalter informieren sich und Züchter, TA's, whatever müssen irgendeine Richtschnur angeben. Da draus ist dann wohl mal diese Minutenregel entstanden. Natürlich muss ich als HH das auch etwas im Gefühl haben und lernen, meinen Hund zu spüren. Das Ganze aber als Schwachsinn abzutun, halte ich für ebenso falsch wie mit der Stoppuhr auf den Hundespaziergang zu gehen.


    Schlussendlich finde ich halt auch, dass die psychische (Über)forderung eines Welpen durch ständig neue Eindrücke nicht unterschätzt werden darf. Die zeigt sich auch nicht unmittelbar, kann sich aber trotzdem installieren und wenn sie ständig da ist, zu Auffälligkeiten führen.


    Zum Thema Dinge kaputt machen: Ja, das tun Welpen und es ist sicher auch normal. Meiner ist im Moment mitten im Zahnwechsel und es gilt, den Schaden in Grenzen zu halten. Das is ganz einfach eine mühsame Zeit und ich bringe sie so gut es geht hinter mich. Da bereits Unterforderung zu attestieren halte ich auch für völlig übertrieben. Mein Hund soll lernen, Dinge nicht kaputt zu machen und eine Frusttoleranz aufzubauen ... und nicht, dass ich ihn beschäftige, bespasse und auslaste, bis er schläft.

    Gratuliere zum süssen Welpen ... :-)


    Draussen ist es oft zu interessant, als dass sie noch Pipi machen können. Ich hab auch viel Geduld gebraucht. Meinem Welpen hab ich jedesmal das brünzeln mit "Bisi" kommentiert. Er kennt das mittlerweile und biselt schon fast auf Kommando. Allerdings ist es auch immer noch so, dass er sich an ganz neuen Orten kaum versäubern kann, weil alles sooooo spannend ist und beschnüffelt werden muss. Bei uns dauerte es auch etwa 4 Wochen, bis er zuverlässig sauber war und auch gemeldet hat, dass er muss. Bis dahin sind wir halt sehr regelmässig raus mit ihm und mussten ihn beobachten wie "Häftlimacher". Wichtig ist vorallem nach dem Essen, jedem spielen und wenn sie aufwacht sofort raus. Solltest du sie erwischen beim reinmachen, wortlos nehmen und raustragen, auch wenn sie schon fertig gebrünzelt hat ....


    Boxe ... unserer ist auch ein Boxenwelpe und schläft drin neben meinem Bett. Ihm war anfangs auch immer zu warm, ich hab alles rausgenommen und da konnte er endlich runterfahren und schlafen. Er liegt noch heute am liebsten auf hartem, kühlem Boden. Im Büro geht er mittlerweile freiwillig in die Boxe zum schlafen. Da liegt ein Frotteetuch drin, das er benutzen kann oder nicht und die Box bleibt offen. Sie wird sich dran gewöhnen. Wichtig ist, dass du sie nicht sofort rauslässt, wenn sie einfach nur jammert. Nachts würde ich bei winseln aber sofort rausgehen mit ihr, aber wortlos und ohne irgendwelche Anstalten zum spielen oder so.


    Es braucht halt seine Zeit und die ersten paar Wochen sind echt anstrengend, weil man eine enorme Präsenz haben muss, wenn man sie innert nützlicher Frist stubenrein kriegen will. Aber das wird schon ... :-) ....


    Ach übrigens würde ich auch keine Goodies einfach so füttern. Das mach ich nie. Mein Welpe muss für ein Goodie immer was tun, resp. ich nutze Goodies nur zum Lernen oder auf dem Spaziergang, auch da natürlich zum lernen und bestätigen bei Rückruf, Kontaktaufnahme etc. Die Meinungen da drüber gehen auseinander, das muss jeder selber entscheiden, wie er bestätigen will.

    Ein Junghund von 6 Monaten sollte noch gar keine Stunde laufen. Als ungefähre Richtlinie gilt Anzahl Wochen in Minuten pro Spaziergang, dies 3x. Kumulieren ist nicht angesagt.


    Ergo ... alleine durchs laufen wird der Hund nicht ausgelastet, aber er muss frei laufen können, das ist klar auch meine Meinung. Mein Junghund (Toller) ist jetzt knapp 18 Wochen alt und ich laufe Grössenordnung Runden von 20 - 25 Minuten am Stück. Dort kann er frei laufen, schnüffeln, rennen, toben und auch mal Goodies suchen. In der Restzeit schläft er vorallem, manchmal auch gezwungenermassen. Danebst wird er vorallem erzogen, lernt runterfahren (was ich ganz wichtig finde) und ist praktisch überall dabei (Büro, Autofahren, Stall).

    Ich würde sie gesundheitlich abchecken um wirklich ausschliessen zu können, dass dort ein Problem vorliegt. Falls das alles i.O. ist, dann wirst du dich ganz einfach damit abfinden müssen, dass sie halt so ist. Ich finde nicht, dass jeder Hund spielen MUSS ... manche sind ganz glücklich damit, einfach bisschen zu schnüffeln und hinterher zu trotten. Wenn sie kein Leaderhund ist, dann hat sie auch Mühe mit vorauslaufen, das kann Stress bedeuten für sie, dann ist ihr ganz einfach wohler beim hinterher laufen .... Ich denke, du wirst dich an ihr Wesen anpassen müssen und nicht solltest nicht versuchen, um jeden Preis etwas vom Hund zu verlangen, dass ihr einfach nicht liegt.
    Klar, ich würde auch noch ein paar Dinge ausprobieren, vielleicht machts ja irgendwo Klick bei ihr.


    Mein Pferd ist auch ein bisschen so. Er ist ein richtiges Erd-Pferd ... gemütlich, beständig, sehr geerdet. Ihn kann ich nur mit viel positivier Verstärkung motivieren und ein Schnellzünder wird er niemalsnie werden. Strengt manchmal die Nerven etwas an meinereits, aber ich kann aus ihm ganz einfach keinen Workaholic machen, weil er das einfach nicht ist. Hat alles seine Vorteile ... ;-)

    Ich bewunder ja etwas Eure Männer. Das sie in die Hundeschule mitgehen. Mein Mann war genau 1x mit und danach war er nie mehr gesehen hihi Zu viele Frauen, zuviel Gequatsche für ihn und dann noch so ein Schnickschnack wie Clickern


    Ich sags ihm, er wird sich freuen ... :biggrin:


    Mein Hundetrainer ist ein Mann, vielleicht liegts daran. Gut und mein Mann hatte auch schon mal einen Hund und es interessiert ihn soweit schon, aber er hätte gar keine Zeit für einen eigenen Hund und zu zweit mit demselben Hund arbeiten, das will ich nicht. Es ist ein bisschen mein Egoding, das mit dem Hund und ich hab ihm gesagt, wenn er jemals selber hündelen wolle, müsse er sich einen eigenen Hund kaufen ... 8) .

    mag alles so sein...aber ich finde es etas befremdlich dass ein züchter sich auf keine gespräche einlässt und sogar den besuch seiner hunde verwehrt. gerade in einem ruhigen gespräch tut auch aufklärung not und das genau denke ich ist auch pflicht von züchtern. man sollte da weiterdenken...denn es gibt genug leute die sich sagen: nun wenn ich von da keinen hund bekomme...das internet ist voll damit und jeder kann sich von irgendwoher einen hund kaufen. gerade und auch als züchter ist man in der pflicht die leute aufzuklären..nicht nur schlicht zu sagen: es gibt von mir dann keinen hund.
    aber so wie sie es schreibt war die züchterin schnell nur am "abklemmen"...und das ist finde ich nicht in ordnung, denn so verantwortungvoll und weitsichtig das handeln der züchterin (auf den ersten blick) gewesen sein mag. sie hat schlicht die interessentin da im regen stehen lassen.



    Da geb ich dir Recht, das wäre dann wirklich weitsichtig ... Aber wir kennen ja die Züchterin nicht. Ich kann mir vorstellen, dass ein Züchter viele solcher Anfragen hat und es irgendwann auch leid ist. Soll keine Entschuldigung sein und vielleicht ist nun Spielweib genau die Leidtragende.

    Mein Mann kommt manchmal auch mit zur Hundeschule. Gut, bisher haben wir erst die Welpenschule abgeschlossen, Junghunde geht dann im Dezember los. Mehr bezahlen muss ich deshalb nicht. Bisher habe ich mit dem Hund gearbeitet, auch während der Hundeschule und das wird auch mehrheitlich so bleiben. Allein geht mein Mann nicht, resp. ich will das nicht, da der Hund hauptsächlich von mir geführt wird.
    Ich finds aber wichtig, dass er mitkommt und bin auch froh drüber, damit er eben dasselbe hört wie ich und es auch glaubt, was ich erzähle ... :d ...