Beiträge von Claudia

    Ja, es ist wirklich - zumindest zur Zeit - beim Toller das Problem, dass ein Hype auf die freien Rüden besteht. Aber längst nicht bei allen. Es gibt leider auch die, die auf (fast) gar nix schauen. Es wäre grundfalsch, die Träger etwelcher testbaren Veranlagungen nicht mehr zu berücksichtigen. Persönlich würde ich als Züchter halt schauen, dass meine Hündin möglichst frei ist, dann habe ich eine grosse Auswahl bei den Rüden. Jetzt rein aus gentechnischer Sicht betrachtet. Es kommen ja dann schon noch weitere Aspekte bei der Wurfplanung dazu .....

    Ich bin höchstselten nachts mit den Hunden unterwegs und noch seltener alleine, da mein Mann und ich meistens zusammen auf die Abendrunde gehen. Die findet aber am frühen Abend statt und jetzt, wo es dann wieder dunkel ist, auch eher einfach ums Dorf herum mit Leuchtweste und Stirnlampe. Es kann sein, dass ich mal spät nach Hause komme und Yorik noch rasch versäubern lasse, aber das ist auf einem Feldweg ausserhalb des Waldes. Es gibt dort zwei Bänkli auf einer Anhöhe und ich bin tatsächlich diesen Sommer mal spät dort noch auf den Nachhauseweg versäubern gegangen. Yorik hat schon ganz früh angezeigt, dass da jemand ist bei den Bänkli vorne, ging aber selbstsicher voran und lautlos. Es war aber ganz harmlos, eine laue Sommernacht und zwei Kollegen, die da sassen und sich unterhielten. Sie haben auch gegrüsst, alles paletti. Yorik hat weder geknurrt noch war er zurückhaltend, aber er hat sehr früh angezeigt und darüber bin ich sehr froh. Ich kann mir aber vorstellen, dass er bei Gefahr anders reagieren würde und auch knurren/bellen täte. Ob aus eigener Schiss oder aus Verteidigung - ähja - das lasse ich mal offen .... ;) ....


    Früher, als ich noch regelmässig des nachts ausgeritten bin, wars manchmal schon etwas gruselig alleine, aber eigentlich mag ich das ja auch. Es gibt Geräusche im Wald, da willst du manchmal gar nicht wissen, woher die kommen .... =O. Ich hatte jedenfalls immer eine Gerte dabei, damit ich zuschlagen könnte, wenn jemand mein Pferd festhalten wollte .... ist aber in allen Jahren nie was passiert. Das allerschlimmste war, als joggen mit Stirnlampen auf einmal in Mode kam. Das ha die Pferde dann wirklich scheu gemacht ....


    Ich hätte also definitiv auch viel mehr Bedenken, nachts durch die Bahnhofunterführung in einer Stadt zu laufen als durch den Wald.

    Also einen betroffenen oder nur Träger?


    Ja, das ist bei CDDY eben das schöne und auch klare. Man kann ziemlich geradeaus damit umgehen. Der RCS hat vor einiger Zeit, ich glaube 2 Jahre, eine Umfrage gemacht bezüglich CDDY. Leider kam dabei wenig brauchbares raus, weil einfach (noch) zuwenig Toller, die Rückenprobleme irgendwelcher Art haben, getestet sind oder werden. Eigentlich werden halt nur die Zuchthunde getestet, alle andern nicht.

    Der %-Satz der Probleme bewegt sich aber wirklich im kleinen Bereich. Ich finde es jedoch gut, gibt es nun diesen Gentest, so kann wenigstens die richtig starke Kurzbeinigkeit herausgezüchtet werden.

    Obwohl ... schaue ich mir die Zuchthunde in Canada und den USA an, dann graust es mir manchmal. Die stehen wohl auf kurze Beine. Wir hier in Europa eher weniger. Auch wenn ich der Meinung bin, man muss jetzt nicht die Toller zu Gazellen hin züchten, das sind sie nicht und sollen sie auch nicht sein. Sie sind gedrungener als die andern Retriever und sollen sich auch klar z.B. vom Golden Retriever unterscheiden.

    Daher war meine erste Gedanke, dass man einen gendefekten Hund nicht mit einem Freien paaren sollte, wegen dem Mutationsrisiko. Wie bei Mensch: die direkte Nachkommen sind verschont, aber irgendwann taucht es wieder auf. Hoffentlich ist diese Ueberlegung falsch.

    Nein, das ist falsch. Es lässt sich sehr gut planen und dieses Gen mutiert nicht auf einmal Generationen später. Man kann CDDY eigentlich schnell aus seiner Linie herauszüchten. Falsch wäre es, wenn man jetzt nur noch mit freien Hunden züchten würde, das wäre grundfalsch. Ein CDDY-Träger ist ein absolut gesunder Hund, der ganz leicht kürzere Beine hat als ein freier Hund. Das bewegt sich aber im kosmetischen Bereich und ist vernachlässigbar.
    Würde man nun nur noch mit freien Hunden züchten, würde der Genpool auf einen Schlag extrem klein werden und das wäre X-fach fataler als mit Träger-Hunden zu züchten - überlegt zu züchten.


    Als man diesen Gentest noch nicht hatte, also bis und mit Ende 2017 hat man einfach drauf geschaut, dass man jetzt nicht grad 2 sehr kurzbeinige Toller verpaart ... also manche haben drauf geschaut, andere nicht, genau wie jetzt auch.

    Du meintest man sieht es manchmal den Welpen an ob sie CDdY träger sind. Meintest du damit eben nur träger oder betroffen?

    Ob es nur Träger oder betroffene gibt im Wurf kann man sehr gut planen - siehe mein Schema weiter oben. Ich persönlich würde immer drauf schauen, dass ich nur freie Hunde und Träger (N/N und N/CDDY) erhalte und keine CDDY/CDDY, also betroffene. Das lässt sich wirklich super planen. Ich würde z.B. lieber eine betroffene Hündin (CDDY/CDDY) mit einem freien Rüden (N/N) verpaaren und so einfach alles Träger bekommen, als zwei Träger miteinander, wo ich zwar die Chance auf freie Welpen habe, aber eben auch auf betroffene. Es gibt jedes Elternteil eine Kopie mit, welche ist nicht steuerbar. Also würde ich persönlich Verpaarungen von Träger x Träger nicht machen.


    Also jetzt z.B. beim Yorik-Wurf aktuell ist es so, dass Amber nicht getestet ist, aber da Yorik frei ist, spielt das nicht so eine Rolle. Wir wissen bereits, dass die Hündin N/CDDY ist, was heisst, dass Amber mindestens auch N/CDDY sein muss. Aus Ambers letztem Wurf mit einem Rüden, der zwar auch nicht getestet, aber eher kurzbeinig ist, entstand Timberley und Timberley ist N/N, also frei von CDDY. Das bedeutet im Endeffekt dass Amber sowie der damalige Rüde beide N/CDDY sein müssen, ansonsten hätte es keine freie Hündin geben können.


    Nun zum aktuellen Wurf: Da Amber Trägerin und Yorik frei ist, gibt es nur N/N und N/CDDY Hunde, keine betroffenen also, nur Träger. Guck dir dann nächste Woche die aktuellen Standbilder der Welpen an, da sieht man Unterschiede. Klar, man sieht nicht direkt, ob einer frei oder Träger ist, aber die Chancen dazu. Ich gestehe, ich habe mich schon sehr stark damit befasst, dass ich wohl langsam den Blick dafür habe. Bei der Hündin hatte ich jedenfalls recht mit meiner Vermutung.


    Träger müssen auch überhaupt nicht unschön aussehen, sie können lediglich ein kleines bisschen kürzere Beine haben als freie Hunde. Wogegen betroffene Hunde schon klar kürzere Beine haben, aber auch da gibt es noch Unterschiede.

    Besser bekannt als "Achondroplasie" darunter findet man mehr :)

    Muss zuhause mal bisschen recherchieren ob CDDY wirklich der gleiche Gendefekt ist

    denn hier wäre auch ein Stoppen vom Wachstum der Röhrenknochen und folgeschäden durch das falsche Wachstum vorhanden.
    Es ist kein gesunder, reiner Zwergenwuchs der proportional verläuft.

    Ja, das ist dasselbe. Musste aber auch erstmal googeln. Scheinbar ist Achondroplasie der neuere Begriff. Beim Toller redet man allerdings immer nur von Chondrodystrophie. Ich habe soooo lange geübt, bis mir dieser Begriff flüssig über die Lippen ging, drum bleib ich dabei ... :D

    Venja .... ja klar, deshalb ist der Weg ja über einige Hürden bis ein Hund dann wirklich in die Zucht geht. Da ist diese Züchterin hier eben wirklich super. Sie hat auch schon eine Nachwuchshündin, die eigentlich auch gut gewesen wäre vom Exterieur und der Gesundheit her, nicht in Zucht genommen, weil sie eben wesensschwach war. Nicht aggressiv oder so, aber sehr ängstlich geworden über und nach der Pubertät. Sie ist ein toller Hund, braucht aber eben den richtigen Platz und ist für die Zucht schlichtweg nicht geeignet. Dasselbe mit einer Hündin aus einer ausländischen Zucht, die sogar angekört wurde, aber dann einen Mastzelltumor hatte. Kein Zuchtausschluss von offizieller Seite her, aber für sie schon, weil die Anlage dann halt doch in der Linie ist und das will sie vermeiden.


    Den perfekten (Zucht)Hund gibt es eh nicht. Da ist dann wiederum halt das Zuchtziel des Züchters ein Kriterium, die Verpaarung ... und schlussendlich auch Ehrlichkeit sich selber gegenüber und gesunder Menschenverstand.


    Ich habe letzthin bei einer Anfrage für Yorik als Deckrüde abgesagt, weil die Linie der Hündin zuviel Potential für SRMA (Steroid-Responsive Meningitis-Arteriitis) bietet. Die Züchterin war ziemlich erstaunt und ich noch mehr, dass sie so eine Hündin überhaupt in der Zucht hat. SRMA kommt in nahezu allen Linien beim Toller vor und ist ein grosses Thema. Umso wichtiger ist es, dass man nicht Linien verpaart, bei denen es dann drei- und vierfach vorhanden ist. Da muss man halt wirklich auch weiter als nur 3 Generationen nach hinten schauen. Das ist nun etwas, was nicht über Wesenstest und Röntgenresultate oder Gentests geprüft werden kann. Das ist ganz einfach die Verantwortung der Züchter UND der Deckrüdenbesitzer, die sie wahrnehmen müssen. Die Hündin dieser Züchterin hatte bereits SRMA-Fälle in ihrer Nachzucht. Das kann es geben und wird es immer geben. Aber die Konsequenz daraus ist, dass man so eine Hündin sofort aus der Zucht nimmt und auch die Welpenbesitzer darüber informiert. Meinen Rüden geb ich für solche Verpaarungen nicht her.

    Venja .... ja klar, deshalb ist der Weg ja über einige Hürden bis ein Hund dann wirklich in die Zucht geht. Da ist diese Züchterin hier eben wirklich super. Sie hat auch schon eine Nachwuchshündin, die eigentlich auch gut gewesen wäre vom Exterieur und der Gesundheit her, nicht in Zucht genommen, weil sie eben wesensschwach war. Nicht aggressiv oder so, aber sehr ängstlich geworden über und nach der Pubertät. Sie ist ein toller Hund, braucht aber eben den richtigen Platz und ist für die Zucht schlichtweg nicht geeignet. Dasselbe mit einer Hündin aus einer ausländischen Zucht, die sogar angekört wurde, aber dann einen Mastzelltumor hatte. Kein Zuchtausschluss von offizieller Seite her, aber für sie schon, weil die Anlage dann halt doch in der Linie ist und das will sie vermeiden.


    Den perfekten (Zucht)Hund gibt es eh nicht. Da ist dann wiederum halt das Zuchtziel des Züchters ein Kriterium, die Verpaarung ... und schlussendlich auch Ehrlichkeit sich selber gegenüber und gesunder Menschenverstand.


    Ich habe letzthin bei einer Anfrage für Yorik als Deckrüde abgesagt, weil die Linie der Hündin zuviel Potential für SRMA (Steroid-Responsive Meningitis-Arteriitis) bietet. Die Züchterin war ziemlich erstaunt und ich noch mehr, dass sie so eine Hündin überhaupt in der Zucht hat. SRMA kommt in nahezu allen Linien beim Toller vor und ist ein grosses Thema. Umso wichtiger ist es, dass man nicht Linien verpaart, bei denen es dann drei- und vierfach vorhanden ist. Da muss man halt wirklich auch weiter als nur 3 Generationen nach hinten schauen. Das ist nun etwas, was nicht über Wesenstest und Röntgenresultate oder Gentests geprüft werden kann. Das ist ganz einfach die Verantwortung der Züchter UND der Deckrüdenbesitzer, die sie wahrnehmen müssen. Die Hündin dieser Züchterin hatte bereits SRMA-Fälle in ihrer Nachzucht. Das kann es geben und wird es immer geben. Aber die Konsequenz daraus ist, dass man so eine Hündin sofort aus der Zucht nimmt und auch die Welpenbesitzer darüber informiert. Meinen Rüden geb ich für solche Verpaarungen nicht her.

    Anne ... ja gell :) ... es ist sehr spannend!


    inhii .... wir sagens ihm nicht ^^ ... er hat dafür am meisten Charisma, der Herr Blau und dadurch ist er was ganz Besonderes <3. Es ist schon so, man muss auch immer einfach das Wesen dahinter sehen, den Hund als Hund und nicht nur immer die Zuchtsicht haben. Und du hast so recht: was, wenn das perfekte Exterieur eine D-Hüfte hat, dann ist alles null und nichtig in Sachen Zucht. Ausserdem muss ja um Himmels Willen nicht jeder Hund in die Zucht. Ausserdem ist der Weg bis zur Zuchtzulassung doch noch mit ein paar Hürden versehen, das kennst du ja sicher.

    Und soeben die Meldung erhalten, dass Madame Rosa CDDY-Trägerin ist, wie erwartet. Aber das ist nicht schlimm, sie geht trotzdem in die Zucht, sofern sie sich entsprechend entwickelt. Man darf sie einfach nur mit einem freien Rüden verpaaren.


    Chrondrodystrophie (CDDY) ist an sich nichts schlimmes. Es ist eine Kurzbeinigkeit, die es in unterschiedlichen Ausprägungen gibt. Der klassische CDDY-Hund ist z.B. der Dackel. Es gibt 2 Kopien: also N/N, N/CDDY oder CDDY/CDDY. Die Träger (N/CDDY) haben meist ein bisschen kürzere Beine, die Doppelträger dann schon sichtbar kürzere Beine bei aber normal langem Rücken. Also stimmt das Verhältnis überhaupt nicht und es besteht bei diesen Hunden ein erhöhtes Risiko für Bandscheibenvorfälle. Auch charakteristisch für die eben sehr kurzbeinigen Hunde ist, dass die Beine krumm sind. Das entsteht dadurch, dass die Speiche länger wächst als die Elle und dann knicken die Beine nach aussen.

    Seit Ende 2017 gibt es den Gentest dafür bei den Tollern und seither wird natürlich drauf geschaut, dass man entsprechend verpaart. Es gibt ein recht einfaches Schema:


    N/N x N/N = 100 % N/N

    N/N x N/CDDY = 50 % N/N, 50 % N/CDDY

    N/N x CDDY/CDDY = 100 % N/CDDY

    N/CDDY x N/CDDY = 50 % N/CDDY, 25 % N/N, 25 % CDDY/CDDY

    CDDY/CDDY x CDDY/CDDY = 100 % CDDY/CDDY (theoretisch, das wird eh nicht gemacht)


    Man kann also sehr genau planen und verpaaren. Klar, wenn es jetzt ist wie hier und man nur eine Hündin hat und die ist Trägerin, tja, Pech, aber kein Ausschluss. Für mich als Züchter wäre es jetzt anstrebenswert, eine Hündin zu haben, die in möchglichst vielen testbaren Dingen frei ist. Dann habe ich viel mehr Auswahl bei den Rüden. Man kann ja immer frei x Träger verpaaren, das ist kein Problem. Einfach Träger x Träger darf man nicht, da dann die Krankheiten ausbrechen (können).


    Es gibt übrigens beim Labrador auch eine Kurzbeinigkeit, die skeletäre Dysplasie (SD2). Diese entsteht schlicht und einfach dadurch, dass die langen Röhrenknochen zu früh aufhören zu wachsen. Auch hier gibt es einen Gentest und die Verpaarungen laufen genau gleich. Im Gegensatz zur Chrondrodystrophie besteht hier aber zu keiner Zeit ein gesundheitliches Risiko wie eben z.B. Bandscheibenvorfälle. Es ist einfach optisch natürlich nicht schön.

    Und soeben die Meldung erhalten, dass Madame Rosa CDDY-Trägerin ist, wie erwartet. Aber das ist nicht schlimm, sie geht trotzdem in die Zucht, sofern sie sich entsprechend entwickelt. Man darf sie einfach nur mit einem freien Rüden verpaaren.


    Chrondrodystrophie (CDDY) ist an sich nichts schlimmes. Es ist eine Kurzbeinigkeit, die es in unterschiedlichen Ausprägungen gibt. Der klassische CDDY-Hund ist z.B. der Dackel. Es gibt 2 Kopien: also N/N, N/CDDY oder CDDY/CDDY. Die Träger (N/CDDY) haben meist ein bisschen kürzere Beine, die Doppelträger dann schon sichtbar kürzere Beine bei aber normal langem Rücken. Also stimmt das Verhältnis überhaupt nicht und es besteht bei diesen Hunden ein erhöhtes Risiko für Bandscheibenvorfälle. Auch charakteristisch für die eben sehr kurzbeinigen Hunde ist, dass die Beine krumm sind. Das entsteht dadurch, dass die Speiche länger wächst als die Elle und dann knicken die Beine nach aussen.

    Seit Ende 2017 gibt es den Gentest dafür bei den Tollern und seither wird natürlich drauf geschaut, dass man entsprechend verpaart. Es gibt ein recht einfaches Schema:


    N/N x N/N = 100 % N/N

    N/N x N/CDDY = 50 % N/N, 50 % N/CDDY

    N/N x CDDY/CDDY = 100 % N/CDDY

    N/CDDY x N/CDDY = 50 % N/CDDY, 25 % N/N, 25 % CDDY/CDDY

    CDDY/CDDY x CDDY/CDDY = 100 % CDDY/CDDY (theoretisch, das wird eh nicht gemacht)


    Man kann also sehr genau planen und verpaaren. Klar, wenn es jetzt ist wie hier und man nur eine Hündin hat und die ist Trägerin, tja, Pech, aber kein Ausschluss. Für mich als Züchter wäre es jetzt anstrebenswert, eine Hündin zu haben, die in möchglichst vielen testbaren Dingen frei ist. Dann habe ich viel mehr Auswahl bei den Rüden. Man kann ja immer frei x Träger verpaaren, das ist kein Problem. Einfach Träger x Träger darf man nicht, da dann die Krankheiten ausbrechen (können).


    Es gibt übrigens beim Labrador auch eine Kurzbeinigkeit, die skeletäre Dysplasie (SD2). Diese entsteht schlicht und einfach dadurch, dass die langen Röhrenknochen zu früh aufhören zu wachsen. Auch hier gibt es einen Gentest und die Verpaarungen laufen genau gleich. Im Gegensatz zur Chrondrodystrophie besteht hier aber zu keiner Zeit ein gesundheitliches Risiko wie eben z.B. Bandscheibenvorfälle. Es ist einfach optisch natürlich nicht schön.

    Das klingt doch richtig gut und ja, er ist wirklich ein Hübscher. Es ist immer ein super Gefühl, wenn man merkt, dass die Bindung wächst und das scheint bei dir ja super zu klappen ....

    Viel Freude weiterhin :)

    Haaaaaach wie süss! Danke für den Bericht. Wahnsiiiiiiinn wie die Zeit fliegt! 8|

    Krass, dass das geübte Auge schon in dem Alter sieht, was Zuchtwert-technisch besser oder schlechter ist. Ich seh da nur knuddlige Fellbärchen :D Was macht das aus bei Mini Cooper / Herr Braun? Magst du dazu noch etwas mehr schreiben?


    Und gibt es Interessenten, die den Rüden ankören wollen? (Oder Mademoiselle?)

    Man sieht die Unterschiede vorallem auf den Standfotos. Ok, es stehen da nicht alle genau gleich, aber trotzdem. Vergleiche mal die Rückenlinien von orange, gelb und braun mit den andern. Sie sind viel gerader. Blau z.B. hat fast einen Karpfenrücken, auch wenn er die Beinchen nicht so weit nach hinten ausstellt. O-Ton der Züchterin: Herr Blau wird ein ganz schöner Hund, einfach kein schöner Toller ;). Also "schön" natürlich aus zuchttechnischer, nicht aus emotionaler Sicht.
    Als zweites schau dir die Beinlängen an, die man hier schon unterschiedlich sieht. Wiederum Herr Blau hat sehr kurze Beine, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit CDDY-Träger sein. Das ist erstmal nichts schlimmes, aber Träger-Rüden werden z.Zt. zumindest kaum bis gar nicht genommen zum decken. Seit der Gen-Test da ist, spinnen sie alle auf freie Rüden. Wenn dann genug freie Hündinnen in der Zucht sind, sind die Träger-Rüden wieder kein Problem mehr. Das dauert aber noch ein Momentchen.

    Als dritten Punkt nimmt man die Knochenstärke, die spürt man aber nur beim anfassen und es gibt sie bereits jetzt, die Unterschiede.


    Wir werden nächste Woche nochmal Stehfotos machen und dann sieht man wohl schon mehr. Ich versuche dann, die einzelnen Hunde etwas zu kategorisieren diesbezüglich.


    Es gibt eine Welpenkäuferin (die "meine" :)), die gern ankören würde und auch ausstellen. Also wird sie sicher einer der Herren orange, gelb oder braun bekommen. Welcher genau steht grad im Moment in der Evaluation. Eine zweite Welpenkäuferin wäre ev. bereit dazu, wohnt auch sehr nah bei der Züchterin und hätte von dorther die nötige Unterstützung, sie wird wohl auch einen der potentiellen Kandidaten erhalten. Jemand weiss jetzt schon, dass der Rüde kastriert wird, dort gibt man natürlich nicht den "besten" Rüden hin.
    Die Hündin geht im Zuchtrecht an ihre Familie und wird, sofern CDDY-frei, wohl für einen Wurf zur Züchterin gehen. Ich fürchte allerdings ein bisschen, sie könnte auch Trägerin sein. wenn man die Beine anschaut. Der Test von ihr ist bereits unterwegs und wir sind gespannt.


    Last but not least: Es sind natürlich alles wirklich schöne Welpen, keine Frage, und keiner hat jetzt sichtbare Mängel, die zu Problemen führen könnten. Das möchte ich schon festhalten hier. Die Zuchtsicht klingt immer etwas hart, wenn man rein auf diese Fakten schaut.

    Die Züchterin sagt, sie hätte z.B. noch nie so einen sauberen Wurf gehabt. Die gehen schon von Anfang an sehr zuverlässig auf ihre Versäuberungsstellen im Welpenzimmer. Sie sind allesamt sehr offen gegenüber Neuem, gegenüber Menschen, neugierig, lustig und verspielt. Klar gibt es forschere und solche, die sich Neues erstmal anschauen, aber keiner ist jetzt völlig zurückhaltend.

    Haaaaaach wie süss! Danke für den Bericht. Wahnsiiiiiiinn wie die Zeit fliegt! 8|

    Krass, dass das geübte Auge schon in dem Alter sieht, was Zuchtwert-technisch besser oder schlechter ist. Ich seh da nur knuddlige Fellbärchen :D Was macht das aus bei Mini Cooper / Herr Braun? Magst du dazu noch etwas mehr schreiben?


    Und gibt es Interessenten, die den Rüden ankören wollen? (Oder Mademoiselle?)

    Man sieht die Unterschiede vorallem auf den Standfotos. Ok, es stehen da nicht alle genau gleich, aber trotzdem. Vergleiche mal die Rückenlinien von orange, gelb und braun mit den andern. Sie sind viel gerader. Blau z.B. hat fast einen Karpfenrücken, auch wenn er die Beinchen nicht so weit nach hinten ausstellt. O-Ton der Züchterin: Herr Blau wird ein ganz schöner Hund, einfach kein schöner Toller ;). Also "schön" natürlich aus zuchttechnischer, nicht aus emotionaler Sicht.
    Als zweites schau dir die Beinlängen an, die man hier schon unterschiedlich sieht. Wiederum Herr Blau hat sehr kurze Beine, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit CDDY-Träger sein. Das ist erstmal nichts schlimmes, aber Träger-Rüden werden z.Zt. zumindest kaum bis gar nicht genommen zum decken. Seit der Gen-Test da ist, spinnen sie alle auf freie Rüden. Wenn dann genug freie Hündinnen in der Zucht sind, sind die Träger-Rüden wieder kein Problem mehr. Das dauert aber noch ein Momentchen.

    Als dritten Punkt nimmt man die Knochenstärke, die spürt man aber nur beim anfassen und es gibt sie bereits jetzt, die Unterschiede.


    Wir werden nächste Woche nochmal Stehfotos machen und dann sieht man wohl schon mehr. Ich versuche dann, die einzelnen Hunde etwas zu kategorisieren diesbezüglich.


    Es gibt eine Welpenkäuferin (die "meine" :)), die gern ankören würde und auch ausstellen. Also wird sie sicher einer der Herren orange, gelb oder braun bekommen. Welcher genau steht grad im Moment in der Evaluation. Eine zweite Welpenkäuferin wäre ev. bereit dazu, wohnt auch sehr nah bei der Züchterin und hätte von dorther die nötige Unterstützung, sie wird wohl auch einen der potentiellen Kandidaten erhalten. Jemand weiss jetzt schon, dass der Rüde kastriert wird, dort gibt man natürlich nicht den "besten" Rüden hin.
    Die Hündin geht im Zuchtrecht an ihre Familie und wird, sofern CDDY-frei, wohl für einen Wurf zur Züchterin gehen. Ich fürchte allerdings ein bisschen, sie könnte auch Trägerin sein. wenn man die Beine anschaut. Der Test von ihr ist bereits unterwegs und wir sind gespannt.


    Last but not least: Es sind natürlich alles wirklich schöne Welpen, keine Frage, und keiner hat jetzt sichtbare Mängel, die zu Problemen führen könnten. Das möchte ich schon festhalten hier. Die Zuchtsicht klingt immer etwas hart, wenn man rein auf diese Fakten schaut.

    Die Züchterin sagt, sie hätte z.B. noch nie so einen sauberen Wurf gehabt. Die gehen schon von Anfang an sehr zuverlässig auf ihre Versäuberungsstellen im Welpenzimmer. Sie sind allesamt sehr offen gegenüber Neuem, gegenüber Menschen, neugierig, lustig und verspielt. Klar gibt es forschere und solche, die sich Neues erstmal anschauen, aber keiner ist jetzt völlig zurückhaltend.

    Also ... leider sind es nun doch keine Toller geworden. Nach 5 1/2 Wochen schöppelen, bäschelen und schösselen sind aus den roten Fellknäueln PIRANHAS entsprungen ... :k_irre: :spass2:


    Die Zähnchen sind nun in voller Blüte und an allem rumbeissen und chaflen ist voll in *aua*. Aber trotzdem sind sie extrem härzig, voller Tatendrang und alle zusammen eine wahnsinnig aufgestellte und selbstsichere Bande. Frau Rosa führt ein strammes Regiment mit ihren Brüdern und ist überhaupt nicht zimperlich. Man muss ihr ab und zu erklären, dass ihre Erziehungsmethoden nicht angebracht sind. Herr Blau, unser Mini Cooper, ist zwar zuchttechnisch out of order, aber sonst ein so lustiger und aufgestellter Genosse. Er ist nach wie vor ein grosser Mäkler und versucht mit allen Mitteln, sein Futter aufzuwerten (nach was für ureigensten Kriterien auch immer), seine Stimmlage ist beeindruckend. Herr Orange ist das Sensibelchen im Wurf, formwertmässig wohl der beste Rüde, aber ihn gilt es wirklich geschickt zu platzieren. Herr Braun - mein Favorit - mausert sich immer mehr dazu. Er ist der Staubsauger-Surfer der ersten Stunde, unerschrocken, voller Speed, trotzdem cool, sehr neugierig ... Herr Gelb, der Yorik-Klon, scheint ein sicherer und ruhiger Genosse zu sein, hoffentlich bleibt es so und er schraubt nicht seinem Vater nach :peinlich::zwinker:.


    Es bleiben noch 3 Wochen und dann ziehen die ersten schon aus. Zur Zeit sind wir am Zuteilungen aufstellen, wieder verwerfen, diskutieren, abwägen und nächste Woche wird sicher alles stehen. Auch hier werde ich enorm einbezogen, das ist sehr toll. Und ich sehe, auf wie vieles geachtet werden sollte und im Hinterkopf behalten werden muss. Uff, also züchten ist schon nicht eben mal im vorbei gehen zu machen, wenn man es gut machen will. Aber es macht nach wie vor sehr viel Freude und ich lerne so wahnsinnig viel.


    Und gestern gelernt: des Züchters bester Freund - der Wischmopp :biggrin::biggrin:


    Fox'n'Roll im Garten .... ohne Worte


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    Ich kann zur Zeit grad beobachten, wie das so ist, wenn ein neuer Hund ins Rudel kommt. Seit einer Woche haben wir eine Tollerhündin bei uns, da die Besitzerin notfallmässig ins Spital musste. Die Hündin war bereits einmal bei uns zu Besuch und damals sind die Jungs ziemlich hochgeschraubt und alle drei tobten durch den Minigarten =O.

    Diesmal holte ich die Hündin am Dienstag Abend, traf mich mit meinem Mann und den beiden Rüden auswärts zum Spaziergang und wir gingen danach alle zusammen nach Hause. Die Hündin war etwas durch den Wind, aber handelbar. Unsere Jungs haben sie ohne wenn und aber aufgenommen, kein hochschrauben, nix ... Aber sie finden es diesmal eindeutig nicht mehr so toll wie damals nur zum Besuch. Zwar akzeptieren sie die Hündin super und sie kann tun und lassen was sie will, sich überall bewegen und fährt sogar mit Yorik im selben Abteil im Auto, wenn wir mit allen dreien unterwegs sind. Trotzdem dünkt es mich, die Jungs seien etwas in ihrer Harmonie gestört durch die Dame und zwischendurch auch leicht genervt.


    Es ist grad eine super Gelegenheit zu sehen, wie sich alles verändern kann durch einen neuen Hund. Und bei uns läuft es easy, da die Hündin gut erzogen ist und die Regeln bei uns superschnell angenommen hat und umsetzt. Ich darf mir nicht vorstellen, wie das mit einem Welpen wäre .... 8o.

    Yorik hat auch 4 Wochen gebraucht, bis er zuverlässig sauber war. Wenn dir schon auffällt, dass es immer etwa zur selben Zeit passiert, würde ich wirklich den Fokus da drauf legen und dann mit ihr raus gehen, sobald sie zur Tür läuft oder eben einen ihrer bevorzugten Pinkelplätze aufsucht.