Beiträge von Magi

    Als erstes wünsche ich euch beiden schnell ein bisschen ruhe!

    Notfalls geb sie zu einem gewohnten Hüteplatz damit wenigstens du mal ordentlich schlafen kannst. So haben wirs mit Laila gemacht, als sie diese heftigen Lickyfits anfälle hatte. Da haben wir zu zweit abgewechselt, das wenigstens wir Menschen bisschen solide waren dank genug schlaf.


    Ich hab dir absolut keine Theorie was es sein könnte, kann nur einen kleinen zusatz liefern bezüglich Metacam.

    Zelda war mit etwa 4 Jährig auch sehr auffällig im Verhalten und meine Tierärztin meinte damals, Metacam für paar Tage hilft bei leichten schmerzen aber macht einen Hund mit chronischen/starken Schmerzen nicht schmerz frei, es lindert nur. Weswegen Zelda für 5 Tage gleich den "Vorschlaghammer" Kortison bekam das wir dann noch 2 Tage ausschlichen um zu sehen ob sie wirklich keine Schmerzen hat. Meine Tierärztin meinte, den selben Versuch mit Metacam wäre völlig unzuverlässig gewesen.

    Da wäre günstiger, höheres zu nehmen und weniger Tropfen zu geben, gerade das 15% ist meist nicht 3x so teuer.

    flower11 Laila ist um die 14 Jahre alt und ein Labbimix, Miyu ein Chowmix und Zelda ein Beagle. Aber selbst Zelda und Laila die nun doch fast 7 Jahre zusammen leben und das tagtäglich waren nie wirklich eng miteinander was sich seit dem abgeben von Laila immer mehr ändert.


    Ja Laila lässt sich kaum noch in dieser Art anfassen, selbst gewisses streicheln geht nicht mehr. Dafür ist sie anhänglicher geworden. Früher kam sie sich durch kraulen und ging in ein Hundebett zurück. Jetzt schläft sie je nach dem auch gern mal bei demjenigen wo sie ist im Bett dafür bitte ohne Anfassen. Körperkontakt ist wichtiger geworden.

    Alles was pflegen betrifft ist sehr sehr schwierig geworden, es gab shcon immer dinge die sie nicht so mochte, sie wurde deswegen kaum geduscht. Aber Krallen schneiden ist ein Ding der unmöglichkeit geworden. Bürsten verhält sie sich als wäre es eine ganz schlimme Strafe. Augen putzen läuft sie auch weg, früher hielt sie freiwillig hin wenns mal wieder an der Zeit war.. ?(

    Mir macht das älter werden von Laila extrem Mühe. Es sind die kleinen Dinge, die mir fehlen oder anstrengend werden. Nur schon sie ordentlich durchbürsten ist nicht mehr möglich. Ich weiss nicht ob es an den Knötchen unter der Haut liegt oder ihrem allgemeinen Unwohl sein. Auch ihr hie und da Umfallen tut mir vielleicht sogar mehr weh als ihr. Hab bis jetzt nur ein Tier wirklich so lange beim alt werden begleitet. Alle anderen wurden recht zügig aus dem Leben gerissen.


    Was ich aber schön finde, und das hat sich heute bestätigt und ist keine Illusion. Zelda übernimmt eine sehr spezielle Art der Verantwortung. Laila würde sich nie melden wenn sie raus muss oder durst (trinkt nicht gern im Haus) hat, wenn es noch kein Notfall ist (also wirklich kurz vor auf dem Boden pinkeln.). Zelda hingegen schon und weiss auch wie sie sich benehmen muss. Sehr oft in letzter Zeit, stubst mich Zelda an und kaum geht es in den Garten, "rennt" Laila umgehend raus, Zelda wieder zurück ins Büro geht.. auch wenn ich die Kopfhörer auf habe und Laila "nörzt" durch Bauchweh, schmerzen was auch immer, macht mich Zelda darauf aufmerksam. Lange lange hielt ich das für einen Zufall, aber seit dieser Woche bin ich mir sicher. Auch ist die allgemeine Bindung zwischen den beiden anders geworden. Freundlich war sie schon immer aber eher beschreibbar mit höflich, jetzt trifft eher das Wort vertraut sehr gut zu.

    Was ich auch mega mega froh bin, man liest ja immer wieder von alten Hunden die vom "Rudel" ausgestossen werden von den jüngeren, gerade bei Rassen die innerartlich schwierig sind. Auch Miyu hat sich Laila gegenüber geändert, bei ihr ist es nun im Stadium höflich. Sie lässt ihr freiwillig den Vortritt ins Auto, sie schubst sie gar nicht mehr, rempelt nicht mal mehr von einem Mausloch weg und Laila ist nicht grantiger geworden, im gegenteil, sie wehrt sich noch viel weniger.

    Es ist alles so ruhiger um sie geworden, als wäre jeder daran bedacht, ihr nicht zu schaden.

    Hm, Maulkorb find ich ehrlich gesagt noch kein mega Drama. Da gibts doch Rassen die können hysterisch werden und dann überreagieren. Das heisst nicht, dass man danach ein Deckakt zulässt! Nur dass der Rüde der abgeblitzt wird nicht gleich "geschreddert" wird nur weil er nicht der richtige ist. Also rein der Einsatz vom Maulkorb zur Vorsicht finde ich noch kein Drama, es kommt für mich darauf an, was der Züchter daraus macht.

    Ansonsten geh ich mit der allgemeinen Meinung einher, ein erzwungener Deckakt ist scheisse und daneben, genau so eine künstliche Befruchtung die aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist. Wie bei Erica erwähnt, eine Besamung mit gefrorenen Samen zur Auffrischung aus anderen Länder oder älteren Generationen fänd ich wiederum völlig okay, das hätte vielleicht der einen oder andren Rasse sogar gut getan.

    Laila die Labbimix ist meeega verfressen aber da würde definitiv auch ohne Leckerli gehen, selbst ohne Ball wenn es sein müsste. Aber ich mach ihr gern mal eine Freude. Nur weil sie mit weniger zufrieden ist, heisst das nicht, dass es immer so sein muss :)

    Bei Zelda hab ich es gar nie versucht in jüngeren Jahren, bei Miyu würde etwas wie Ball oder ähnliches funktionieren wenn man sich sehr mühe gibt beim Aufbau.

    Mich stört an diesen Hundeschulen die ohne Guddis arbeiten, dass ein grossteil davon damit wirbt, sie würden ohne Bestechung arbeiten, was selten wirklich stimmt, da auch soziale Interaktion und erst Recht jedes Spielzeug und nicht essbare Werkzeug eine Manipulation ist.

    Mir kam gerade noch das einfachere aber unschönere gleiche Prinzip in den Sinn.
    Der Abbruch wurde früher beim Jagdhund auch doppelt Aufgebaut "NEIN" und Thrillerpfiff. Beides verwendet man noch heute, baut es nur anders auf.

    Früher war Abbruch "NEIN" einfach mit einem am Nacken packen oder ähnlichem unterbrochen worden, der Hund kannte dies, liess dann vielleicht vom essen vom Tisch und anderen normalitäten ab. Der Thriller wurde meist mit Elektrohalsband aufgebaut, denn Thrill ist Platz, immer(!) und wenn da 25 Rehe und 50 Wildschweine davon Galoppieren. Hund verknüpfte also Thrill = heftiger Schlag, Nein = bisschen ärger. Würde man nun immer den Elektro nehmen, würde der Hund abstumpfen und resignieren und die Wirkung verliert sich.

    Der Doppelte Rückruf, Notpfiff und so weiter, kommt von daher, dass er mit viel mehr verstärker aufgebaut wird. Wenn man sich jedes Kommando als Eimer vorstellt, so wird mit jeder positiven Verknüpfung (Belohnung) Wasser rein gefüllt. Mit jeder Anwendung Wasser raus geschöpft. Bei normalen Kommandos wie einem Hier, Sitz, Warten reden wir von wenigen Centiliter pro Anwendung weil wenig verbraucht wird an Impulskontrolle und anderen endlichen Ressourcen. Genau so geben stimmliches Lob und andere eher minderwertige Belohnungen etwa so viel wieder rein.

    Einen Hund von etwas, das er WIRKLICH möchte abzurufen, erfordert von einem Eimer aber schnell mal 10 Liter (es hat 30 drin) und mit schnöden Keksen wird dieser Eimer einfach nie voll.. weil das Wasser immer wieder vorher Verdunstet. Dieser Doppelte Rückruf, Notpfiff, was auch immer, ist so sehr verstärkt, dass der Hund auf dem Absatz kehrt macht und sich so etwas von Freut.. und ja sehr sehr gut konditioniert und aufgebaut ist es genau das was man noch hat um einen Hund abzupfeifen vom Hasen. Pfeife weil Emotional stabil, immer funktionstüchtig, laut und eindringlich.

    Hoffe das war nun Sinnbildlich gut erklärt.

    Hab aktuell mit Zelda Einzelstunden weil sich einiges im Training verschlechtert hat unter anderem waren eben gewisse Belohnungen keine mehr weil sie abgenutzt waren. Wenn es IMMER für den Rückruf Belohnung Tube gibt, auch wenn diese besonders ist, dann ist die Tube berechenbarer Einsatz und Hunde schätzen dann ab ob lohnenswert oder nicht.

    Aktuell arbeiten wir so, dass schnöde Leckerli wieder aufgewertet werden, in dem ich unberechenbar belohne. Es ist immer gut und nett, aber mal schnöde, mal toll. Man kann auch zum Beispiel trockene Leckerli aufwerten, in dem der Hund nicht weiss ob danach doch noch Käse oder Wurst kommt.


    Angenommen ich nehme beim Dummy immer gekochtes Hühnchen, würde Zelda sich nach dem 10ten mal nicht mehr auf gekochtes Hühnchen freuen sondern sich fragen: gekochtes Hühnchen oder Wild?
    wenn ich im Dummy aber bei 10 Aufgaben Leckerli nehme, bei 1ner Käse, bei einer Würstchen, bei einer Le Parfait
    beim nächsten Training 15x Leckerli, 1x Lungenbrocken, 1x Pansen, 1x Käse. Weiss sie nie, was sie bei mir verpasst, aber weiss, es gibt immer etwas.

    Normalerweise gehe ich immer sofort auf eine Seite, beordere eventuell einen oder mehrere Hunde ins Sitz. Seit aber Laila wirklich sehr sehr langsam ist, stresst es Laila viel mehr, wenn ich sie zurück rufe, als ein "achtung Velo" und dem Velofahrer kenntlich mache, "die tut nix" (wie auch, sie kann ja knapp noch gerade aus laufen ?(). Miyu und Zelda nehm ich immer zu mir, auch wenn beide schon sehr souverän sind was Velos betrifft, einfach zum zeigen, dass ich gerne Rücksicht nehme.

    belohnen.
    Vorstehen ist Impulskontrolle
    Impulskontrolle ist dein einziger Freund im Jagdverhalten.

    Unterbinden wirst du dir ganz viel zeit zum reagieren wegnehmen. Klar ist es möglich, dass sein Interesse sich minimiert, nur wenn er dann geht, hast du diese Sequenz vom Vorstehen nicht mehr und weniger/keine Zeit um ihn noch abzurufen.


    Die Schwierigkeit liegt hier nur daran, nicht zu tolerant zu werden. Vorstehen ist vorstehen, das heisst er darf nicht plötzlich noch 5 Schritte machen, dann "nur" 2 Meter los sprinten usw.

    Wenn du clickst oder markerst, kannst du ins Vorstehen reinklicken und entweder zu ihm hin und genau dort belohnen oder er holt die Belohnung bei dir. Hier gibts auch Hunde die dann zum Frustabbau etwas mit bewegung benötigen, also evtl Keks nach hinten weg werfen, zergeln, was auch immer er lustig findet.

    ein baby geht nicht auf die jagd als solches, also sind auch meine windis immer frei. ich weiss was passiert, wenn man es nicht tut und erst damit anfängt, wenn der jagdtrieb wirklich da ist.

    Ab wann hört bei dir diese Phase auf?


    Zelda war knapp 5 Monate alt, als sie mir den ersten Fuchs stellte und vorher auf SPUR ab ist.

    Weil ich eben auf dieses "in der ersten Zeit jagen sie ja sowieso nicht" gehört habe. Das war mein grösster Fehler in der ganzen Erziehung.

    Kenn nur einen CaneCorso und deswegen find ich das nun nicht wirklich ausschlaggebend. Gerade auch weil der Hund absolut nicht dem entspricht was man sonst von der Rasse liest. Vielleicht eine von 100 die aus der Reihe tanzt? (Obwohl der Besitzer sagt, es wär sein dritter und alle waren ungefähr so..)


    An richtiger Arbeit oder Sport ist sie überhaupt nicht interessiert. Sie war sportlich im Sinne von stetig im Trab unterwegs und kein "schluffi". Es war bis jetzt die sauberste, klarste und sozialste Hündin die ich je kennen gelernt habe.

    Ausgelastet wird sie mit "nichts" ausser dass sie überall mit darf und der Besitzer mit den Pferden im Wald (Holzrücken) arbeitet. Sie ist einfach dabei und fertig.

    Jein,

    Es gibt "Nasenlegastheniker" die einfach viel viel mehr übung und Motivation benötigen dazu auch kein grosses Interesse haben an Lösungsorientertem arbeiten. Miyu unser Chowmix, der deinem Ink ja bisschen ähnlich sein könnte, ist da genau so. Dafür, wenn sie mal etwas verstanden hat, macht sie es sehr gerne. Dummy hat sie jahrelang nicht apportiert bis sie durch nachahmen gelernt hat, es gibt dafür etwas und der Dummy fliegt nochmals.

    Genau so ist es mit dem Schnüffeln bei ihr. Mausen kann sie ewig, Leckerli suchen nicht.


    Wichtig ist bei solchen Hunden sie IMMER zum Erfolg kommen lassen

    Kleinschrittig arbeiten

    lieber mehrmals täglich als einmal lange

    Gerüche explizit nach vorliebe wählen und nichts "kurioses" aufbauen wollen

    Nicht nur mit Futter als Belohnung arbeiten, sondern variabel damit der Hund nicht denkt "oh, ich verpass ja nur bisschen Futter.."

    Definitiv
    auch weil Teebeutel staubig sind, schnell auslüften usw.
    Gerade jetzt an den Weihnachtsmärkten kann man sich ja gut kleinstmengen abpacken lassen :)


    Wie ein Hund das Anzeigt ist völlig frei, ist ja nicht wie im ZOS oder so wo es ein Reglement gibt. Zelda bringt alles oder kratzt wenn sie nicht ran kommt, sie findet anzeigeverhalten dämlich und ich zu faul das fleissig zu trainieren.

    Nimmt man da grundsätzlich Gewürze, oder ist das deine persönliche Entscheidung?

    Bei Gerüchen haben auch Hunde persönliche Präferenzen und es macht das Training viel einfacher, wenn der gewählte Duft als angenehm empfunden wird. Zelda mag zum Beispiel kein Pfefferminz dafür Anis/Fenchel. Bei Gewürzen und Tee würde ich wie Anne frische vom Teehaus nehmen und nicht fertige Beutel oder gemahlenes aus dem Glässchen. Es ist angenehmer zum riechen für den Hund und enthält mehr ähterische Öle die zur Differenzierung helfen.
    Wir haben in der Hundeschule jeweils eine Auslage gemacht, draussen auf geteertem Weg im Abstand von ca. einem Meter die Gerüche in Tupper oder ähnlichem Platziert und den Hund ohne Kommando, ohne aufforderung riechen lassen. Man erkennt da gut, dass z.b. der Hund bei Lavendel "eine Nase voll" nimmt während jetzt z.b. eben Zelda bei Pfefferminz die Nase in die Luft hob und das Dösschen ignorierte.
    Eignen tun sich alle Gerüche. Man kann auch spezielles nehmen.

    Was ich feststellte, was sich gar nicht eignet, ist spezielles (Speise-)Öl. Zelda hatte mega mühe zwischen Olivenöl und Rapsöl zu unterscheiden und sie war schnell gefrustet.

    pfändi , nein ich kenn die Marke nur von manchen Zusätzen.

    Inhaltsstoffe lesen sich nicht übel, mir wärs einfach zu sehr "light". Ich kürze lieber bei den Leckerli und Kausachen als beim Grundnahrungsmittel und wenn das immer noch zu viel ist bzw. der Hund von der gekürzten Ration nicht satt wird, streck ich es mit frischem wie Karotten und ähnlichem