Beiträge von Magi

    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=409009


    Zitat

    Halbwahrheiten und Falschnachrichten verbreiten sich schnell in sozialen Netzwerken

    Angaben darüber, wer die Artikel geschrieben hat oder über die hinter dem Portal stehende „Neosmart Consulting AG“ werden hingegen nicht gemacht. Um kommerzielle Interessen und objektive Hinweise auf Gesundheitsportalen besser voneinander unterscheiden zu können, rät die Verbraucherzentrale NRW: „Es sollte für Sie deutlich werden, wer für den Inhalt der Gesundheitsinformation fachlich verantwortlich ist und welche Qualifikation der Autor bzw. Verantwortliche besitzt. Dies gilt insbesondere für Seiten deren Anbieter Sie nicht kennen und deren fachliche Kompetenz Sie nicht einordnen können.“


    Ich gestehe, ich hab den Bericht nicht gelesen weil ich keine Quellenangaben gefunden habe und weil mir die Seite bisschen bekannt ist. Die gehört einer grösseren Firma die gerne Ernährungszusätze und co vermarktet.

    Das stimmt aber wenn du zum Beispiel die Hunde von Séverin oder Marcel anguckest, wie toll das läuft - und sie haben ja beide grosse Malamutenrudel. Dann glaub ich schin, dass das viel mit der Haltung und Erziehung zu tun hat.

    Die Frage ist hier auch mehrere Linien gibt?

    Beim Beagle ist das durchaus der Fall dass es Meutetauglichere gibt und Zickigere

    Gerade diese Nacht gehabt. Viel gehechelt, immer wieder neu Positioniert usw

    Laila hatte aber definitiv schmerzen, ihre Spritze lässt nach.

    Allgemein schläft sie kaum noch mehrere Stunden durch

    Muss sagen ich find das schon noch praktisch.

    Bin aktuell am Informieren über Spaniel und der Jagd-Spanielklub hat einfach schon mal viel mehr Infos bezüglich jagdlicher Arbeit und auch Züchter die daran interessiert sind, dass ihre Hunde nicht nur hübsch sondern auch arbeitsfreudig sind. Ich hab mich bei 5 Jagdclub-Züchter. In der Schweiz empfand ich es als sehr harzig, heraus zu finden, wie nun die Hunde vom Züchter sind, da zu 90% nur von Schönheitstitel gesprochen wird.

    Mich würde mal wunder nehmen wie das so bei euren Rassen ist


    Wo sind die Vor- und Nachteile

    Gibt es überhaupt diese Unterschiede

    Wenn ja wofür und mit welchem Ziel



    Beim Beagle gibt es alle drei Typen und ich bin froh darum. So gibts doch verschiedene Typen und man kann sich die Linie suchen die man möchte. Zelda ist nur zufällig "Dual Purpose", so ist ihr Papa der Schönling und die Mama jagdliche Linie. Passt für mich ganz gut, da die Züchterin an alle möglichen Interessenten verkauft und so auch eine Vielfalt an Welpen hat. Interessanterweise kam jeder Welpe ziemlich in die richtigen Hände. Wobei prägung sicher auch noch viel bewirkt hat von den jeweiligen Besitzer.


    Was ich persönlich nie holen würde, wäre ein Beagle aus Showlinie. Sie sind mir zu lasch im Kopf und zu "dumpf". Das hemmt nicht nur den Jagdtrieb, sie sind in der Regel weniger Flink, meist ein Stückweit weniger führig und wenn sie doch jagen, dann meist sehr sehr dumm (richtiges Hetzen, statt brackieren.. vergessen wie sie zurück kommen usw..)


    Gesundheitlich sind alle Linien genau gleich belastet oder nicht, das hängt vom einzelnen Züchter ab ob er auf IGS, EPI, Lavora und was es nicht alles schreckliches beim Beagle achtet und darauf Wertlegt. Nur bei Disitenzzuchten weiss man, dort wird Epi "schöngeredet" und diese sind alles Showlinie.


    Showlinie und Arbeitslinie kann man nicht immer in der Optik auseinanderhalten. In Deutschland wird die Arbeitslinie eher brummig, mit breitem Kopf, kurzem Gebäude gezüchtet. Unter anderem auch weil sie dort immer mehr auf Wildschweine angesetzt werden. In der Schweiz hingegen, sind es die Showlinienhunde die brummiger und schwerer sind. Rein die Optik sagt noch nicht zwingen etwas aus. Genau so wenig die Farbe der Hunde.

    Es gibt zwar tendenziell mehr Bi-Color Showlinie, weil diese eine Zeitlang in Meuten nicht gezüchtet wurden, es ist aber kein Indiz dafür. HarePied hingegen sind häufiger Arbeitslinie, genau so Hunde mit vielen kleinen schwarzen Punkten (Tickles- wie Sommersprossen) aber auch das ist nicht ausschliesslich AL nur tendenziell.

    Komplett verzüchtet wird so gesehen keine Linie. Es gibt immer mal wieder extremformen in beiden Richtungen und doch keine schlimme anhaltende Tendenz. Sowohl die Nasenlänge als auch die Ohrenlänge pendelt sich immer mal wieder ein. Hie und da gibts mal einen "unformigen" Deckrüden und paar Jahre später ist etwas anderes "modisch". So ändert sich die Vielfalt immer mal wieder und es ensteht kein Basset-Ohr und keine Boxer-Nase.

    Bin gespannt auf Infos eurer Rasse :)

    und ist ein stabiler, gut hütender Hütehund nicht einfacher zu führen als nicht-gut hütender Hütehund?


    Bei Jagdhunden ist es zumindest so, dass die saubere arbeit und gute instinkte den Hund gleich führiger machen, weil er auch berechenbarer und selektierter ist. So jagen gute Jagdhunde schnell mal keine Autos, Vögel und Schmetterlinge mehr. Während andere ein leben lang an ihrer Impulskontrolle hadern, auch wenn sie das Reh in Ruhe lassen würden.

    Holger hatte nicht nur die Meinung "nicht anzuleinen".

    Holger hatte aber teilweise schon bisschen mehr Zen in sich das auch mir manchmal gut tun würde.

    Bis jetzt sah ich niemand, der unberechtigt dies sagte, alle die dies aussagten, empfand ich schon, dass sie da oder dort, mal seiner Meinung waren.

    Hm, stell dir die Frage, wie gut kannst du "Hündisch" als nicht Hund?

    Macht es für dich sinn das selbe zu tun wie eine Hündin?


    Knurrst du, um ihr zu sagen das ist aus/nein/pfui
    Bellst du, wenn du ihr rufst

    und pinkelst du an die Haustüre um zu zeigen, das gehört dir?



    Bei Zelda hatte ich bisschen mühe sie war da sehr hartnäckig. Grundsätzlich hab ich ihr Kaubedürfniss genau wie ihr mit erlaubten Gegenständen versucht zu beschäftigen. Wenn sie rüppelig wurde, hab ich sie weg gesetzt. Also auf dem Sofa durfte man nur sein wenn man nicht quängelt und rumbeisst. Wenn es arg weh tat hab ich auch mal gequietscht und AUA "geschrien", das hat sie doch beeindruckt. Würde nicht sagen, dass es ihr dann leid tat aber sie merkte halt "okay, war uncool". Hie und da hab ich aber eben auch mal sie austoben lassen. Dafür eignen sich z.b. Handtücher mit einem Knoten drin.

    Immer wieder suche ich nach Alternativen und keine wirkt bei Zelda, ausser absammeln oder Chemie

    Da ich noch Nexgard zuhause hatte wird dies aufgebraucht, bei ihr reicht aber meist eine Tablette im Jahr und finde die Dosier empfehlung masslos übertrieben.

    Laila kriegt nichts mehr drauf, sie läuft täglich auf den selben Spazierwegen und da haben wir zum Glück kaum bis keine Zecken.

    War gestern an einem Gross-Konzert,

    30'000 Menschen auf engstem Raum.

    Keine Prügelei, keine Verletzten, alle die ich gesehen haben waren glücklich und zufrieden ;)


    Reden wir hier nun von einer Stresssituation oder nicht?


    Das ist eben denke ich das was Whyona stört. Das Holgers aussage suggeriert, es war völlig gechillt und Stressfrei.

    Das ist aber eben eine andere Definition, meiner Meinung nach und stimme da Whyona zu.

    Wiederum wenn Holger und Ara an einem "Woodstock für Hunde" Freude haben, dann dürfen sie das ja gerne besuchen. Ich nehme mal stark an, das wird nicht täglich der Fall sein wo Ara in dieser Situation ist und vor allem nicht der einzige Auslauf.

    Was mich noch wunder nimmt, ob er versteht was du denn von ihm möchtest.


    Klar kann man mal auf die Leine stehen

    wenns sein muss auch seinen Hund zwicken

    doch versteht der Hund schon was du damit bezwecken möchtest?


    Das eine ist für mich ein Verhalten antrainieren und dem Hund alternativen beibringen

    das andere ist dem Hund grenzen setzen wenn er das gewünschte Verhalten kennt und eigentlich auch könnte.


    Jetzt wo Miyu durchaus sehr sehr gut Hunde kreuzen kann, keine Hunde mehr fixiert und so weiter. Da schnauze ich sie auch mal an, wenn sie den Nachbarshund fixiert und er sich dann nicht an uns vorbei getraut. Bis sie aber verstanden hatte, welches Verhalten ich wünsche - habe ich es erst antrainiert und bis dahin gemanagt.


    Von beiden Arten parallel laufen zu lassen beim selben Problem, hatte ich bis jetzt persönlich keine guten Erfahrungen gemacht.

    Hm, es liest sich so als wären die Abstände noch zu nahe gewählt.

    Mit allen drei Hunden begann ich mit Distanzen, da war der Hund knapp zu erkennen, also ordentlich mehr als 50 Meter? (bin da echt schlecht im Schätzen).

    Bei den Sozialspaziergängen und Hundeschule wars natürlich weniger.

    Wie reagierst du denn wenn er sich so aufführt?

    Und wenn du mit ihm spielst?

    So ein ultimatives Balli, Zergel, was auch immer?


    Wie alt ist Loki?


    Zelda wollte früher auch zu jedem hin und machte Spielaufforderungen. Ihr half es, dass ich in eine Hundeschule ging wo ich mich nach und nach anschliessen konnte. Zuerst war die Distanz zu allen anderen riesig. Wir haben immer mal wieder kleine Such- und Spielaufgaben gemacht. Bis ich nach mehreren Monaten soweit war, dass sie neben völlig fremden Hunden sich auf mich konzentrieren konnte. Ich würde es immer wieder so machen.

    Wichtig war mir hier aber, dass sie in diesem Kurs nie Kontakt zu den Hunden hatte. So ging eben auch die Erwartungshaltung weg. Weder vorher noch nachher wurde "Hallo" gesagt.

    Zu beginn habe ich Click für Blick nur auf sehr weite Distanzen angewendet bei denen ich wusste es funktioniert ohne dass der Hund auslöst in seinem unerwünschten verhalten (Das ist hier bei jedem anders). Ich hab mir also ein Gebiet gesucht in dem ich zwar Hunde sehe aber nicht zwingend immer Kreuzen muss. So konnte ich die Belohnung mit Distanzvergrösserung zusätzlich verstärken, da alle drei Hunde Distanzvergrösserung innerlich wünschten.


    Das Kreuzen hab ich beim Aufbau dann noch gemanagt wie üblich.


    Weiter ging es dann mit immer kleineren Distanzen. Gekreuzt mit Click für Blick habe ich erst, wenn der Hund zuverlässig bei "Hund" (oder was auch immer) den Hund anschaute und dann mich förmlich anstarrte bis die Belohnung folgte und der Blick zum Hund gefühlt unter einer Sekunde lag und der Blick zu mir mehrere Sekunden andauern konnte.


    Bei Miyu musste ich immer noch Bewegung rein bringen in die Belohnung. Ein da stehen, sitzen lassen, Hund ansehen und dann folgt ein Keks war ihr nicht sinnvoll genug. Bei ihr handhabe ich es immer so, dass sie läuft, danach kommt "gsehsch de Hund" als Signal zum scannen, und sobald sie den Hund im Blick hat, laufe ich gezielt paar Schritte rückwärts und der Keks fliegt hinter mich.


    Was ich hier auch wichtig finde ist das variable Belohnen, sonst finden die meisten Hunde irgendwann "kommt ja eh nur ein Keks..". So bleibt die Spannung grösser was passiert nach dem sie den Hund angeschaut haben

    An öffentlichen Anlässen wissen meine Freunde und selbst nur flüchtige Bekannte bescheid, dass ich Zelda vehement von anderen Hunden abschirme so gut es geht. Einfach weil sie kein Bock hat. Passieren würde überhaupt nichts. Sie hat nicht mal grossartig Stress. Es ist mehr eine Art Geste von mir an sie für ihre unglaubliche Geduld um diese nicht unnötig zu strapazieren.


    Nun waren wir letzten Samstag wieder einen ganzen Tag an einem solchen Anlass und es war strikte Leinenpflicht. Es ist schon sehr interessant wie böse und abfällig die Leute werden weil man keinen Kontakt möchte. Zelda zieht auch nicht hin, sie schaut die Hunde nicht mal an, sie sprüht förmlich von "mir doch egal" und trotzdem fallen Sätze wie "die arme darf nicht mal spielen" "wie kann man nur so unfreundlich sein" "der möcht doch nur Hallo sagen" "ABER meiner tut doch nichts!!!". Auch sehr viel Unverständnis von denen die ohne Leine unterwegs waren und deren Hund halt am Halsband mal festgehalten wurde damit er nicht hin kann..


    Nicht falsch verstehen, ich ärgere mich nicht darüber. Ich fand es nur wieder sehr erstaunlich und verwunderlich. Wie schlimm das noch immer viele empfinden.