Beiträge von Aika

    Es würde klar später werden wie herbst ist aber nicht das problem für mich.

    Gut, dass Du Dich sorgfältig vorbereitest und Dir mögliche Züchter sehr genau anschaust.

    Egal, wie Du Dich entscheidest, möchte ich Dir einfach den Tipp geben, dass Du nach Möglichkeit keinen "Winter-Welpen" nehmen solltest. Du machst Dir und dem Welpen das Leben unnötig schwer damit.


    Chihuahuas sind extrem kälteempfindlich (vor allem Kurzhaar) und hassen es wie die Pest, wenn sie nach draussen müssen bei Kälte und Schnee oder Regen. Ein Chi-Welpe sollte mindestens 1 kg wiegen, lieber mehr, bei der Abgabe, das ist aber trotzdem noch enorm klein, sozusagen nur ein Meerschweinchen.

    Solch ein winziger Welpe wird sich also "mit Händen und Füssen" dagegen wehren, in der kalten Nässe draussen sein Pipi zu erledigen. Das kann schlimmstenfalls monatelang dauern, bis solch ein Winterwelpe stubenrein wird. Zudem ist die Gefahr von Unterkühlung sehr hoch, je kleiner und leichter solch ein Chi-Welpe ist.

    Wenn Du wartest bis nächsten Frühling, ist es viel einfacher, einen Welpen stubenrein zu kriegen, weil es dann angenehmer ist, nach draussen zu gehen, um Pipi zu machen.

    Alle Jahre wieder...


    Bei allen Mantel-Diskussionen wird häufig vergessen, dass es halt auch leichte/kleine Hunde gibt, welche in unseren Breitengraden viel zu sehr frieren ohne Unterwolle.

    Ein 3 kg-Chihuahua (und das ist sogar ein "grosser" Chihuahua, laut Standard an der obersten Grenze) kann nun mal rein physiologisch nicht genügend Eigenwärme produzieren, um seinen Körper warm zu halten bei kalten und nassen Temperaturen. Oder anders gesagt, über die Körperoberfläche (vor allem über die riesengrossen Fledermaus-Ohren!!!) geht mehr Wärme verloren als die vorhandene Körpermasse produzieren kann. Das ist ein ganz einfacher physikalischer Grundsatz (Körperoberfläche vs. Körpermasse). Der Körper kühlt also rasant schnell aus.


    Deshalb ist es völlig klar, dass Hunde ohne Unterwolle und unter einem bestimmten Gewicht (ich könnte jetzt nicht sagen, wo da die "magische Grenze" liegt) ganz bestimmt einen Kälteschutz brauchen. Alles andere ist einfach mit dem Leben und dem Wohlbefinden des Hundes gespielt.


    Smilla, meine alte Chi-Hündin Kurzhaar (3 kg) friert bereits bei 15 Grad und kühler. Vicky, der Windspiel-Terrier-Mix hat zwar etwas Unterwolle, wiegt aber auch nur 3.7 kg, schlottert also auch rel. bald, sobald es kühl und windig ist. Trotzdem ist Vicky "hart im Nehmen"... sie ist jederzeit für einen Spaziergang zu haben, egal, wie kalt und nass es draussen ist. Sie schlottert dann zwar ganz erbärmlich, aber ihre Freude am Spazigehen lässt sie sich nicht nehmen. Auch ihr ziehe ich daher einen Mantel an bei kaltem Regenwetter.


    Die kleine, alte Smilla verkriecht sich unter ihrer Decke auf dem Sofa und stellt sich tot, sobald ich die Leinen nehme und raus will...

    Er ist kastriert. Wie sich das meiner Meinung nach für Freigängerbüsis gehört 😉

    :thumbup:

    Im Übrigen trägt er einen Sender, sie wissen also, wo er sich bewegt - und das ist immer wieder zurück zum alten Wohnort.

    Ich habe diese Situation mal von der andern Seite her erlebt... ein Kater meiner Vormieterin kehrte immer wieder in sein altes Revier zurück, d.h. zu meiner Wohnung. Ich informierte sie dann jeweils, und sie kamen ihn wieder holen. Dieses Spielchen wiederholte sich x-mal, der Kater kam hartnäckig immer wieder zurück. Sein neues Zuhause war in Luftlinie nur ca. 4 km entfernt, also Peanuts für einen entschlossenen Kater (auch dieser natürlich kastriert).


    In einer eiskalten Winternacht stand er vor wieder vor meinem Haus, es war bereits sehr spät. Kurz entschlossen holte ich ihn rein in die Küche, meine eigene Katze sperrte ich im Wohnzimmer ein.

    Der Kater musste die Nacht in meiner Küche verbringen und merkte vielleicht zum ersten Mal, dass dies nicht mehr sein altes Zuhause war, dass alles anders roch, dass eine fremde Katze da wohnte, kurzum, er fand die Situation vermutlich nicht so ganz prickelnd.

    Nach diesem "Zwangs-Knast" kehrte er nie mehr zurück, er hatte endlich begriffen, wohin er gehörte.


    Aber ich weiss natürlich nicht, ob das ein Erfolgsrezept ist für den Kater Deines Freundes.

    Ein guter Freund von mir sucht einen Tierpsychologen für seinen Kater.

    Ist der Kater unkastriert?


    Falls ja, wundert es mich nicht, dass er so lange unterwegs ist. Adressen von Tierpsychologen habe ich leider nicht, rate jedoch dazu, den Kater kastrieren zu lassen, falls er das nicht bereits nicht.

    Ich finde das ein schönes Video, die Hündin benimmt sich vorbildlich. Sie leistet damit sogar bereits Vorarbeit für zukünftige Halter, dass "man" mit Quengeln und Drängeln eben nicht alles sofort kriegt!


    Ein umsichtiger Züchter liefert eine Hündin nicht 24 Stunden den Welpen aus, sondern gibt ihr Ruhe- und Rückzugs-Zeiten, entweder mit erhöhtem Podest oder eben durch Trennung. Das ist auch für Wildhunde und Wölfe völlig normal. Das Muttertier betüdelt die Kleinen nicht dauernd, sondern lässt sie zurück am Bau, um jagen zu gehen.


    Da die Welpen bereits recht gross sind (ich schätze etwa 7 Wochen), beginnt jetzt langsam die Zeit der Entwöhnung. Die spitzen Zähnchen der Kleinen tun der Hündin weh. Sie ist aber nicht grob zu den Kleinen, sondern zeigt ihnen sehr deutlich durch ihre Mimik, dass sie gefälligst langsam und zart vorzugehen haben, wenn sie Bedienung an der Milchbar wünschen.

    Die nächste Steigerung ist dann, dass die Hündin den Welpen verbietet, überhaupt noch zu trinken, denn irgendwann mal ist schliesslich "Schluss!" Ich schätze, diese Hündin steht wohl kurz vor der Entwöhnung für die Kleinen, soooo viel Milch scheint sie gar nicht mehr zu haben.

    Ein grosser Teil der Hundehalter weiss doch nicht mal, was so ein gelbes Band an der Leine bedeutet.

    Deshalb schrieb ich ja auch, dass viele HH die Bedeutung des gelben Bandes (noch) nicht kennen. Aber es fällt auf, vielleicht fragt mal jemand danach und so kann sich diese Information schrittweise etwas weiter verbreiten.

    Irgendwo muss man ja schliesslich anfangen... man kann nicht immer sagen "nützt ja nix!" Klar, wenn man nichts unternimmt, nützt es tatsächlich nichts.:(

    Aus diesen Gründen wäre es vielleicht gut, wenn man einem Hund ein gelbes Band an die Leine hängt. Vermutlich kennen noch nicht viele Hundehalter die Bedeutung des gelben Bandes, aber zumindest sieht der andere HH, dass da offenbar was "speziell" ist mit diesem Hund.


    Hier sind Informationen zu finden zum "gelben Hund."

    Liebe Aika

    Das „Fliessheck“ der deutschen Schäferhunde hat rein gar nichts mit Hundesport zu tun, sondern ist aus einem irren Schönheitsideal von Richtern und Züchtern entstanden. Diese Hunde sind für den Sport genau deswegen nicht mehr geeignet.

    Ok, vielen Dank für die Aufklärung und danke, dass Du selber "irres Schönheitsideal" geschrieben hast... ;)


    Trotzdem erinnert mich diese Sternguckerei halt extrem an die tief gelegten Schäferhunde. Vielleicht ist es ganz gut, wenn mal ein "Laie" von aussen darauf hinweist, dass solch ein Sterngucker-Lauf mit extrem eingeknickter Hinterhand und völlig verdrehtem Genick beim besten Willen nicht gesund sein kann.


    Das ist ganz und gar nicht "reine Geschmackssache." Es wäre sicher interessant, solch einen Sterngucker mal von einem Hunde-Osteopathen untersuchen und abtasten zu lassen.

    Aika die Fliessheck DSHs sieht man im übrigen eher auf Ausstellungen als auf BH und co Prüfungen ...


    Ja logisch, weil die Fliessheck-DSH ja gar nicht mehr richtig laufen können im BH-Sport. Aber die ursprüngliche Zucht-Absicht war ganz bestimmt, die Sternenguckerei zu fördern.

    Ich habe übrigens schon mehrfach die Prüfungsordnungen durchgelesen, es steht nirgends was von dieser extremen, unphysiologischen Stern-Guckerei, die alle so toll finden.

    Aber ok, ich schaue mir das nicht mehr an (wäre gut, wenn solche Videos mit einer Warnung versehen werden könnten, damit kein "böser Kritiker" sie nicht versehentlich anklickt).


    Ich habe mir wirklich sehr lange überlegt, ob ich was schreiben soll oder nicht. Aber meiner Meinung nach sollte man halt schon alle Seiten vertreten in einem Forum und nicht einfach alles runterschlucken, wenn man mal nicht in den allgemeinen Applaus einstimmen möchte. Wer weiss, vielleicht gerät der/die eine oder andere sogar mal ein bisschen ins grübeln...

    es zwingt dich auch keiner, die Videos anzusehen


    Ja, Gott sei Dank nicht...


    Ich habe solche Bilder vor 20 Jahren gesehen und war damals entsetzt.=O Meine Hoffnung, dass sich etwas verbessert hätte, hat sich heute zerschlagen. ;( In Zukunft werde ich einen weiiiiiten Bogen um solche Videos herum machen.<X

    Jetzt verstehe ich endlich, wieso man den deutschen Schäferhunden solch ein tiefes "Fliessheck" angezüchtet hat mit allen gesundheitlichen Negativ-Folgen und Schmerzen. Tut mir leid, aber mit sowas kann ich gar nichts anfangen.

    Ich hatte eigentlich gehofft, dass sich in den vergangenen Jahren einiges verbessert hätte und auch der BH-"Sport" sich hundeschonender entwickelt, schade. :(


    In Zukunft klicke ich solche Videos ganz bestimmt nicht mehr an.

    Wie geht es Mairin inzwischen, merkst Du irgendwelche Veränderungen?

    Er hat mir jetzt einen Medi-Cocktail (Cortison, Karsivan und Säureblocker, der hilft, allfällige Ödem-Flüssigkeit abzuleiten) mitgegeben, der sollte innerhalb von 24-48 Stunden eine deutliche Verbesserung bringen.

    Es irritiert mich etwas, dass in diesem Medi-Cocktail kein Schmerzmittel (ausser Cortison) drin ist. Ich vermute, dass sie (evtl. massive?) Kopfschmerzen hat, schlimmstenfalls auch einen erhöhten Hirndruck.

    Hast Du evtl. ein Schmerzmittel nicht aufgezählt oder gibst Du das sowieso bereits? Du hast früher mal von Metacam geredet, soviel ich mich erinnere. Da würde der Säureblocker ja dazu passen.


    Ich drücke weiterhin ganz fest die Daumen, dass sich Mairin stabilisieren lässt und sie noch eine kürzere oder längere schöne Zeit mit Dir verbringen kann.

    Oh je, das tut mir sehr leid, das ist ja schrecklich, dass es Mairin so schlecht geht. ?(


    Wenn ich mir Deine Beschreibungen so durchlese, kommt mir als erstes ein Hirn-Tumor in den Sinn. Die ganze Lethargie, jetzt sogar Wimmern (Kopfweh?) und ihr seltsames Verhalten könnte nebst hormonellen Entgleisungen eben auch auf einen Hirn-Tumor hindeuten.


    Wurde ihr Kopf auch geröntgt, hat einer der TÄ die Möglichkeit eines (Hirn-)Tumors in Betracht gezogen?


    Alles Gute, ich drücke ganz fest die Daumen!

    Ich schicke Euch viel Kraft für hoffentlich noch viele Monate Lebensqualität für Tiesto. Ihr habt bestimmt genau das Richtige gemacht, eine Amputation wäre bei so einem grossen, alten Hund nur noch eine Qual gewesen für ihn. Er soll seine letzte Lebenszeit einfach noch geniessen mit möglichst wenig Schmerzen.

    Alles Gute!

    ob das die katzen auch so sehen...X/


    gruss wuschy

    Alles eine Frage der Gewöhnung und der "Bindung"...


    Wenn Katzen natürlich nur so "nebenher laufen", sogar auch draussen gefüttert werden, wie Betti schrieb und gesamthaft keine Bindung weder zum Haus noch zu den Besitzern haben, dann muss man sich nicht wundern, wenn sie bei den Nachbarn alles vollkacken.


    Natürlich behaupte ich nicht, dass meine Katze 100% alles nur drinnen erledigte, aber ich konnte schon so ungefähr abschätzen, wieviel Würste und Urin sie pro Tag absetzte und wieviel Prozent davon allenfalls bei den Nachbarn landete... das war wenig bis gar nichts.