Beiträge von Lady

    ui, gleich so viele Zähne kaputt?

    Krass... da sieht man mal wieder was Hunde alles aushalten können ohne, dass wir Menschen viel merken.


    Jedenfalls besser gleich raus, dann tut es ihr nach dem Abheilen auch nicht mehr weh.

    wünsche gute Besserung:nicken::brav0:


    Naja, die Reisszähne waren ja nicht kaputt, sondern haben einfach gewackelt. Gemäss TA hätte das noch bis zu ihrem Lebensende, also einige Jahre gut gehen können, aber er meinte, in den meisten Fällen würden früher oder später der eine oder andere Zahn eh ausfallen und gerade bei Lady, die beim Mausen mit den Reisszähnen ganze Wurzelballen Gras ausreisst... Da könne ihr leicht mal so ein lockerer Zahn abbrechen und dann sei meist eine erneute Narkose fällig, um den Zahn zu entfernen. Abgesehen davon, dass wackelnde Zähne eben auch schmerzen... Darum haben wir uns dafür entschieden, bei ihr jetzt alle wackelnden Reisszähne zu entfernen.

    Trotz jahrelangem Tragen des Wurfseils waren schlussendlich nur drei Backenzähne beschädigt. Ich hätte ehrlich gesagt erwartet, dass da mehr betroffen sind...


    Draussen ist Lady bereits wieder fit und fröhlich, will auch ihre normal langen Runden gehen. Einzig beim Spielen merkt man, dass sie zwar eins ihrer Plüsch-Spielzeuge ins Maul nimmt, aber dann sofort aus gibt, das macht ihr definitiv noch Schmerzen. Und mausen lassen wir sie natürlich noch nicht. Und sie leckt sich oft, was sie zuvor nie tat. Entweder weil ihr das leere Gefühl noch fremd ist oder sie noch Schmerzen hat.

    Gestern war Lady gar nicht fit! Ihr wurden sage und schreibe 13 Zähne gezogen ;( Zwar waren schlussendlich nur 3 Backenzähne schlecht, die entfernt werden mussten. Aber alle Schneidezähne vorne, also oben und unten wackelten. Der TA meinte, die würden zwar einfach selbst ausfallen, aber erstens mache ihr das immer wieder Schmerzen und zweitens könne ihr so ein Zahn abbrechen und das brauche dann wieder eine Narkose. Darum rate er zur Entfernung, wenn sie jetzt eh schon in Narkose gelegt würde.

    Tja, für Lady und uns eine arge Umgewöhnung nun einen so zahnlosen Hund zu sein /haben 8o Zwischen den Reisszähnen ist jetzt einfach leer =O Die nächsten drei Wochen darf sie weder ihr geliebtes Seil tragen/zerren noch harte Sachen fressen. Vorläufig bekommt sie also keine Knochen und erst mal gewolftes Fleisch.

    Gestern war sie tattrig und hat - die OP dauerte 1.5 Std und war um 12.30 Uhr fertig - den ganzen Tag mehr oder minder verschlafen. Hier hat man deutlich gemerkt, dass sie nun eben älter ist. Sie hat zwar immer schon stark auf Narkosen reagiert, d.h. sehr lange geschlafen. Aber heute Morgen gingen wir um 6.30 h Gassi und sie hat ihr Frühstück so schnell inhaliert, da gewolft, dass ich erst dachte, sie hätte gar nichts gefressen :biggrin: Ich hoffe jetzt mal, dass sie das AB verträgt...

    ich weiss qirklich nicht was du dir vorstellst. Das ich daneben sass und auf dem Handy gezockt habe bis sie wieder da war?

    Glaub mir, auch für mich war das eine stressige Situation, nur ist es 1. Nicht die 1. Synkope die ich beobachte (zwar die 1. Bei Chiara), 2. Ist die Maus 13 Jahre und 9Monate, ich muss also leider damit rechnen, dass sie irgendwann tot umfallen kann und werde sie in dem alter bestimmt nicht mehr reanimieren sondern ihr diesen "schönen" Tod gönnen, nicht das ich will, dass sie mir jetzr gleich stirbt, aber sie hat ein hohes Alter. Ich weiss deine aich, ich weiss, deine ist noch super fit und gesund und alles. Dieses Glück haben wir leider nicht. Ist nunmal so, damit müssen wir leben und können es auch.

    Abgesehen davon arbeite ich schon jahrelang im Krankenhaus auf der medizinischen Abteilung, ich han dadurch viel Erfahrung und traue mir zu, Situationen - auch Stresssituationen - korrekt und vernünftig einzuschätzen und irgendwo auch realistisch zu bleiben. Ich habe ja nicht nur die Erfahrung, sondern auch die Ausbildung dazu - die nebenbei gesagt, ein wenig länger ging aus ein Hundenothelferkurs.


    Also ich weiss nicht, wie ich deiner Meinung nach reagieren sollen hätte, ich weiss aber, dass ich korrekt reagiert habe.


    Ich wollte dich bestimmt nicht angreifen oder dir gar unterstellen, dass du falsch reagiert oder gehandelt hast 8| Das liegt und lag keinesfalls in meiner Absicht und ist mir gar nicht in den Sinn gekommen!

    Ich hatte einfach wieder das Bild vor Augen, wie Skipper damals - für mich aus heiterem Himmel - den für uns ersten erkennbaren Epi Anfall bekam und zugleich den Herzstillstand. Das war so ein dramatisches Schockerlebnis für mich, das kann ich gar nicht beschreiben. Und darum wollte ich zum Ausdruck bringen, dass ich es bewundere, dass du relativ ruhig bleiben konntest :!:

    Zwar habe ich schon bei einer Person, die tot umfiel längere Zeit Herzdruckmassage und Beatmung gemacht, aber eben, Hund und Mensch sind nicht vergleichbar.

    Und knapp 2 Jahre älter sind bei einem Hund sehr viel älter! Falls Lady so alt wird, weiss ich nicht, wie es ihr dann geht... Und wenn es dich stört, dass sie noch fit ist, ist das dein Problem.

    Womit du hingegen absolut recht hast, ist, dass wenn einer unserer Senioren-Hunde einmal einfach tot umfällt, dass dies für den Hund ein Geschenk ist. Ein langes, schönes Hundeleben und ein rascher Tod ohne Schmerzen und Leidenszeit zu haben ist jedenfalls in meinen Augen wünschenswert.

    Wenn ich weiss, WAS los ist und warum, kann ich mit einer Situation umgehen, sogar ziemlich gefasst.

    Als Skipper auch für uns aus dem Nichts heraus einen Epi Anfall mit Herzstillstand hatte, war das für mich eine totale Stressangelegenheit und ich war völlig überfordert ;( Obwohl wir erst ca. ein halbes Jahr vorher einen erste Hilfekurs für Hunde gemacht hatten, war ich unfähig irgend etwas davon abzurufen! Ich habe dem armen Skipper total panisch auf dem Brustkorb schon fast herumgetrommelt, von Herzmassage keine Spur... Ein Wunder, dass ich ihm nicht noch eine oder mehrere Rippen brach =O Aber seine Atmung setzte dann - flach und unregelmässig - wieder ein :thumbup: Dadurch beruhigte ich mich soweit, dass ich ihn vernünftig massieren konnte... Später, als ich erstens wusste, dass er Epi hat und zweitens den Ablauf seiner Anfälle kannte und auch klar war, dass er immer nach einem Anfall für mehrere Stunden mit Untertemperatur in ein tiefes Koma fiel, hatte ich damit keinerlei Probleme und/oder Stress mehr. Je nach Stärke/Länge des Anfalls musste ich ihm Diazepam rektal spritzen, was mir keine Mühe machte.

    Aber wenn mein Hund einfach umkippt und bewusstlos wird und ich weiss nicht, warum, dann weiss ich ja auch nicht, ob er/sie wieder zu sich kommt und wann... Von daher kann ich doch nicht einfach abwarten :/ Ungeachtet dessen, ob ich in einem humanen Pflegeberuf tätig bin oder nicht...

    Als Lady bei uns mit 9 Wochen als einzog, habe ich extra noch einen grossen Sack Welpen Trockenfutter gekauft. Ich wollte sie im ersten Jahr mit Trofu füttern, damit sie sicher alles hat, was sie braucht. Aber sie hatte null Lust darauf... Die ersten Tage schob ich ihr schlechtes Fressen auf die Umgewöhnung, aber sie mäkelte stark und nahm in der ersten Woche 300 g ab =O Das konnte nicht so weitergehen! Und so gab ich ihr halt versuchsweise eine Barfmahlzeit. Und hui, sie verschluckte sich prompt, so gierig verschlang sie die. Tja, dann hiess es für mich rechnen und ab dann wird Lady voll gebarft und ist seither verfressen ohne Ende :D

    Wenn ich mir vorstelle, Lady würde einfach umfallen und wäre 2 Minuten bewusstlos, da wäre ich schon auf dem Weg zum TA und total hysterisch smilie_sh_019 Klar, wenn ein Epi Anfall voraus ginge, dann nicht, weil ich das ja leider kenne... aber einfach so, aus dem Nichts, da wäre ich völlig fertig und konfus. Oder hat sich das denn angekündigt und falls ja, wie :/

    Ich bin jetzt schon zittrig, Lady hat am Freitag ihren Termin beim Zahnarzt ;( Ich wäre froh, es wäre jetzt schon Samstag...

    Eine frühere gute Kollegin hatte (nacheinander) zwei Groenendael. Die erste Hündin habe ich sehr oft gehütet und sie war schlicht perfekt erzogen, draussen lebhaft, aber im Haus ruhig, zu meinen Kindern (die damals zwischen 8 - 13 waren) absolut souverän und liebevoll - kurzum, eine Traumhündin. Die zweite von ihr war bedeutend nervöser, wilder und das trotz ihrer konsequenten Erziehung! Sie war sehr stürmisch und unsicher draussen, mit anderen Hündinnen nicht sehr verträglich, kurzum kein Vergleich zur ersten... Und obwohl unsere Kinder Hunde gewohnt waren, klappte es mit der zweiten Hündin hüten nicht mehr, sie zwickte die Kinder, rannte sie um usw. Hätte ich jetzt nur ihre erste Hündin gekannt, hätte ich gesagt, ja, Groenendael sind super geeignet, aber so zweifle ich und denke, es hängt sehr vom einzelnen Hund ab resp. von der Zucht/Prägung.


    Generell würde ich sagen, da immer noch interessanterweise sehr viele Leute tatsächlich schwarze Hunde als unheimlich oder sogar gefährlich einstufen, dass sich Groenendael und Flat Coated weniger für eine Physio-Praxis eignen. Da würde ich genau aus diesem Grund nach einem Hund mit hellem oder zumindest nicht schwarzem Fell schauen...

    Tabasco ist jetzt gut 12 Jahre alt, und seine Zähne hatten immer schnell Belag gebildet. Der wurde dann jeweils bei den diversen Narkosen (Röntgen, CT, OP‘s) entfernt. Aber abgesehen davon sind alle seine Beisserchen und auch das Zahnfleisch noch sehr gut.


    Bisher hatte Lady nie Belag, darum auch keine Zahnreinigung und ich frage mich, ob das Reinigen eigentlich nicht die Zahnoberfläche aufrauht und dann nicht gerade deswegen sich schnell wieder neuer Belag absetzt :/

    Durch das jahrelange, inzwischen ist es bereits über ein Jahrzehnt, Tragen des Wurfseils hat Lady interessanterweise nur oben beidseitig je 3-4 total abgeschliffene Backenzähne =O Diese sind jedoch bis aufs Zahnfleisch abgeschliffen und ich denke, dass sie ab und zu Schmerzen hat. Noch nicht stark und /oder dauernd, es ist auch noch nichts entzündet, aber soweit will ich es natürlich auch nicht kommen lassen!

    Darum habe ich nun am 20.9. einen Termin bei einem vet. Zahnspezialisten für sie gemacht. Ob die Zähne gezogen oder gar rausoperiert werden müssen, wird sich zeigen. Ich befürchte, dass sie per OP rausmüssen, aber lass mich überraschen. Bei dieser Gelegenheit lass ich ihr auch gleich eine Zahnreinigung machen. Bis vor ca. 1 Jahr hatte Lady so gut wie keinen Zahnbelag, aber jetzt plötzlich schon und zwar sichtbar. Ich denke, dass es mit den abgeschliffenen Zähnen zusammenhängt, denn sie hat inzwischen auch Mühe mit harten Knochen. Die Reisszähne sowie die hintersten Backenzähne und vorderen Schneidezähne sind alle noch tadellos und spannenderweise auch die unteren Backenzähne, obwohl sie damit ja auch das Wurfseil hält :/

    Wie steht es um die Zähne bei euren Seniorhunden?

    Ich muss noch dazu sagen, grossartig Welpenfutter würde ich persönlich heute nicht mehr wollen... Zwar würde ich den neuen Welpen in der ersten Eingewöhnungswoche noch sein Welpenfutter vom Züchter geben, damit nicht zuviel Neues für ihn resp. sie wäre, aber danach würde ich eh wieder barfen. Hab ich bei Lady auch so gemacht und würde ich wieder so machen. Von daher finde ich das mit einer kleinen Decke oder eben weichem Spielzeug, das nach Mami und Geschwister riecht optimal...

    Ich kenne zwei Besitzer von Wurfbrüdern von Lady (sie stammt aus einem 6er Wurf) und habe losen Kontakt zu ihnen.


    Einen Wurfbruder, der in Leipzig lebt, haben wir schon zweimal gesehen, d.h. einmal an einem Berger-Treffen im Saarland und das zweite mal privat getroffen, als wir vor zwei Jahren unsere Deutschlandreise durch den Osten machten und auch in Leipzig waren. Der fauve, also helle ist Ladys Bruder Karou, die schwarze ist Ruby, die Zweithündin von Karous Halterin. Karou ist übrigens ebenfalls noch top fit.

    Dann ist eine andere Halterin von einem Wurfbruder von Lady in der Fb Berger-Gruppe aktiv und von daher sehe ich immer wieder Fotos von ihm oder sie schreibt mir auch mal privat, wie es ihm so geht, er ist leider nicht mehr ganz so fit wie Lady. Auch sie hat zwei Berger.

    Eine Wurfschwester von Lady ist bereits vor 2 oder 3 Jahren an Krebs gestorben.


    PS. ja, das sind alle drei Berger des Pyrénées ^^


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    Wir haben weder bei Lady noch Skipper etwas bekommen... Bei Skipper immerhin einen kleinen Sack von seinem gewohnten Welpenfutter, bei Lady nicht mal das... Ich hätte mich gefreut, wenn die Züchter dem Welpen z.B. ein Plüschtier mitgegeben hätten, so dass der Welpe noch etwas mit dem gewohnten Geruch gehabt hätte. Zwar hatte ich genau aus dem Grund bei einem Besuch bei Lady eine kleine Decke mitgebracht, aber die war so zerfetzt, dass ich sie gar nicht mehr nach Hause nahm 8| Bei Skipper war ich noch nicht auf die Idee gekommen, er war unser erster Welpe.

    Von daher fände ich ein weiches Spielzeug gut und sinnvoll. Das macht dem Welpen sicher Freude und hat anfangs noch den Geruch nach der "alten Heimat".


    Ist hier ganz genauso!
    Lady würde sich nie in einem Raum versäubern, erst bevor sie platzt.


    Fliegen mit Hund kommt für mich nur in Frage, wenn ich auswandere und das würde ich nie ohne Hund tun.

    Wenn der alte Hund aber so ist wie meine Nastassja, die sofort in Panik gerät und dann dichtmacht, wird es schwierig. Statt mit den Vorderbeinen hoch zu krabbeln während ich das Hinterteil trage ging sie im Kreis oder wieder zurück und war völlig kopflos, wo sie ansonsten seit Welpe kaum etwas aus der Ruhe brachte mit Ausnahme von Tutnixlern. Es wär erbärmlich sie so zu sehen.


    Das muss wirklich schlimm sein, seinen Hund so zu erleben und ans schier Unerträgliche grenzen 8|  


    Wenn ich so eure Berichte lese, dann merke ich schon, dass ich mit Lady bisher ganz viel Glück habe. Sie kommt noch absolut problemlos steile Böschungen hoch und runter, springt noch locker ins und vom Boxspringbett (80 cm) und weigert sich die extra gebaute Treppe zu benutzen... Ins Auto in ihre Box lassen wir sie allerdings nicht mehr springen seit wir den Pickup haben und ihre Box auf der Rückbank und damit auf 1.20 m ist. Da mussten wir uns sehr durchsetzen, weil sie immer super schnell reinhüpfte oder schon draussen war, aber inzwischen klappt das gut und sie wartet bis wir sie rein- resp. rausheben. Und gerade wegen ihrer Arthrose in den Zehen ist uns das wichtig.


    Andererseits bin ich überzeugt davon, dass schonen kontraproduktiv ist. Ich habe stark fortgeschrittene Arthrose in den Füssen und Knien und mir fehlen zwei Bandscheiben, die sich schlicht und einfach aufgelöst haben und ich laufe trotzdem jeden Tag mehrere Stunden und das ganz und gar nicht nur eben! Ich denke, dass eine gute Muskulatur stützt und stabilisiert.

    Lady und ich laufen sehr viel Treppen, weil wir unsere Zimmer im kleinen Haus auf vielen Etagen verteilt haben und so gezwungen sind (oder zumindest ich), ständig Treppen zu laufen. Lady kennt inzwischen alle Geräusche genau und kommt immer dann gucken, wenn sie weiss, dass etwas für sie zu tun anfällt :) Sie läuft mir nicht ständig hinterher, was ich nicht möchte. Aber das Treppen laufen ist auch Training... und wir haben noch alte, hohe Stufen, die zudem noch um die Ecke laufen, also unterschiedlich breit sind und die oberste Treppe ist eine offene Wendeltreppe.


    Aber auch wir würden uns jederzeit anpassen, wenn Lady Probleme hätte und auf Wanderungen oder lange Spaziergänge verzichten oder ihr helfen, wenn sie nicht mehr hoch käme usw. Für uns gilt auch für unsere Haustiere: in guten wie in schlechten Zeiten!

    Ich komme gerade zurück von einer ganz lieben Kollegin, die vor einer Woche ihren 15 Jahren alten Hund einschläfern musste. Sie ist alleinstehend und der Verlust darum fast noch schlimmer als bei Leuten, die als Paar oder sonst in einer Gemeinschaft leben. Jetzt kommt sie jeweils in eine total leere Wohnung zurück... Auch sie hat gewartet bis er nicht mehr selbst aufstehen konnte, er frass und trank noch... Da er ein grosser Hund war, konnte sie ihn nicht tragen, sondern ihm nur Hilfestellung beim Aufstehen/Laufen geben.

    Zum Glück war ich noch nie in der Situation einen Hund einschläfern lassen zu müssen! Mir fiel die Entscheidung bei den Katzen schon unglaublich schwer.

    Aber ja natürlich mache ich mir auch immer wieder Gedanken, denn in 2 Monaten wird Lady 12 Jahre alt. Und sie ist so eine unbeschreibliche Bereicherung, fröhlich, frech, sie kennt uns genauso gut wie wir sie, kann auf uns eingehen und reagieren und tut das auch und bisher sind die Anzeichen ihres fortgeschrittenen Alters gering.

    Lady hat Arthrose in den Zehengelenken und wenn wir längere Zeit auf geschotterten Wegen laufen merken wir, dass ihr das Schmerzen bereitet. Sie zieht dann eine vordere Pfote hoch und bleibt stehen und schaut mich an. Ich streichle dann die Pfote und laufe mit ihr neben dem Weg, wenn irgend möglich im Gras oder Erde usw. Das ist aber bisher das Einzigste, wo sie zeigt, dass sie Probleme hat. Im Herbst will ich ihr die Zähne machen lassen, sie hat jetzt starken Belag und einige Zähne sind vom ständigen Tragen des Wurfseils stark abgeschliffen und müssen evt. gezogen werden.

    Wenn sie die Box schon kennt und gut annimmt, dann finde ich das eine gute Idee, ihr die auch im Büro anzubieten. Andererseits würde ich ihr nicht das Maul zuhalten, wenn sie bellt, sondern ihr deutlich zu sagen/zeigen, dass sie das lassen soll.

    Wir haben z.B. vor uns auf dem Campingplatz neue Dauernachbarn bekommen und deren Hund bellt leider nonstop, wenn er allein ist und wenn er mehrere Stunden allein ist, dann kläfft er halt eben mehrere Stunden =O Lady kam dann plötzlich auf die Idee, sie müsse auch bellen :thumbdown: Und anfangs gab sie nur kurz Ruhe, wenn wir es ihr sagten und kläffte dann wieder los - sie lässt sich schnell mitreissen X( Ich hab mich dann direkt vor sie gestellt, die Arme seitlich eingestützt, leicht nach vorne über sie gebeugt (also eine drohende Haltung) und mit richtig strenger Stimme ein wenig knurrend nein gesagt und sie mit den Augen fixiert und das anfangs halt immer SOFORT, wenn sie den ersten Beller von sich gab. Jetzt reicht ein Blick und Mucks von mir und sie ist ruhig :thumbup: Wichtig ist wirklich das Timing, sie darf sich nicht schon reingesteigert haben und richtig ins Bellen kommen... Die Reaktion von dir muss sofort erfolgen und konsequent sein. Viel Erfolg.

    Hm, also dass der TA am Telefon fand, Luna schwebe in Lebensgefahr wegen mehrfachem Erbrechen finde ich schon übertrieben! Sie hat ja nicht nonstop erbrochen, sondern einfach an mehreren Tagen... Ich finde es zwar sinnvoll und richtig das abzuklären, aber hätte sie eine Magendrehung oder Vergiftung gehabt (also eben akute Lebensgefahr), dann hätte sie nonstop erbrochen. Ich wünsche Luna jedenfalls gute Besserung und einen guten Befund :thumbup:

    Ich glaub, ich weiss woher das kommt. Wenn wir nicht direkt nach dem letzen Pipi gehen schlafen gehen, ist sie total ruhig. Scheint wohl die Anstrengung zu sein🤔 wohnen ja doch im 3. Stock ohne Lift


    Interessant, dass sie ruhig ist, wenn ihr nicht sofort nach dem letzten Gassigang schlafen geht :/ Lady versucht sich seit ca. 1 Jahr ein wenig als Tyrannin (was wir aber nicht akzeptieren!) und wenn wir bei Freunden zu Gast sind, dann fängt sie so ab ca. 23 Uhr an aufdringlich zu werden, weil sie nach Hause möchte :cursing: Erst stubst sie freundlich mit der Nase an, die Stubser werden dann aber stärker und in immer kürzeren Abständen und mit der Zeit kommen Pfotenpatscher dazu und nach ca. 1 Stunde noch Fiepser :rolleyes: Das ist spätestens der Moment, wo sie in strengem Ton auf ihren Platz geschickt wird und einige Zeit Ruhe gibt... Aber sie ist generell an anderen Orten unruhig, obwohl wir seit wir sie haben ja immer wieder bei denselben Leuten (Familie, Freunde) zu Besuch sind.

    Boah, da habt ihr also Fizzy und du schon viel hinter euch =O Es ist jedenfalls gut, dass endlich erkannt worden ist, dass es tatsächlich ein Problem gibt und welches!

    Punkto Futter kann ich dir nicht raten. Lady ist auch Allergikerin und wird voll gebarft. Ich würde IMMER nur noch frisch füttern, selbst wenn mein (evt. zukünftiger) Hund keine rohe Nahrung möchte, dann würde ich halt Fleisch und Gemüse dünsten. Ich finde den Aufwand gerechtfertigt, wenn ich dafür weiss, was mein Hund für Inhaltsstoffe erhält und nichts beigemischt ist, was da nichts zu suchen hat.

    Lady wird im Herbst 12 Jahre alt, ich barfe sie seit sie 10 Wochen jung ist und sie ist top fit. Die Allergie hat sie mit 5 Jahren entwickelt...

    Lady schläft auch nicht mehr so ruhig wie früher. Sie hechelt aber nicht, sondern ist einfach generell unruhiger. Sie wechselt einfach oft die Position und den Schlafplatz. Da ich einen leichten Schlaf habe, wache ich auf und kriege das mit. Sobald ich aber merke, es ist alles gut, schlafe ich sofort weiter.

    Sie hat jetzt plötzlich so verrückte Anwandlungen, dass sie nachts wie eine Irre um unser gepolstertes Bett flitzt und sich dem Polster entlang schrubbt... findet sie angenehm und toll, aber ich halt nicht, weil ich davon eben wach werde! Wenn sie zwei-, dreimal rundum gerannt ist und sich ausgiebig geschrubbert und entlang gerieben hat, hüpft sie wieder zu uns ins Bett, dreht sich und kuschelt sich ein. Solche Macken halt. Aber ich sag mir immer, sie ist jetzt älter und darf Macken haben <3