Beiträge von Darcyschatzi

    Feder :saint: macht mich irgendwie glücklich von anderen Problemhunden zu hören, so blöd das vielleicht klingt. Bei Darcy blicken wir alle zT nicht so 100% durch was das Problem ist, klar ist ein starker Beschützer- und Territorialinstinkt aber der Rest ist schwierig :rolleyes: entweder Angst oder pures Machogehabe....... Blöderweise haben uns bis jetzt alle Hundetrainer gesagt das er sich komplett "normal" für einen Hund verhält, dabei aber blöderweise das 4-fache des Durchschnittswuffis wiegt, was es problematisch macht.

    Auf das Hecheln und Trinken hab ich penibel geachtet nur Monsieur musste am Anfang ein paar divenartige Anfälle des "Mit dem Ding im Gesicht bin ich nicht mehr in der Lage zu laufen oder gar zu trinken" hinlegen. Mittlerweile ist Gewöhnung eingetreten:thumbup:

    Maulkorb-shop kann ich auch nur empfehlen, sehr netter Service und riesen Auswahl, Darcy trägt ein schwarzes Chopo-Modell aus Draht weil alles andere irgendwie an der Nase schubbert. Ist noch etwas tricky das richtige Modell zu finden, würde also definitiv das Auswahl-Paket empfehlen was angeboten wird.

    Ich hatte mal mit der früheren Hundetrainerin von uns das Gespräch über Anfängerhunde, und sie hat gesagt sie würde Menschen die unsicher bezüglich der Rassenwahl sind zuerst mal den Pudel empfehlen, einfach weil der sich am ehesten an den Besitzer anpassen würde, während andere Rassen schon gewisse stärkere Tendenzen mitbringen würden.

    Ein Vorurteil was ich häufig zu hören bekam war "Tierheimhund ist sicher schon mal Hundekompatibel weil er im Rudel aufgewachsen ist" -> stimmt nicht siehe Mein Exemplar ;) "Sein" Rudel liebt er aber das war`s dann auch, neue Hundebekanntschaften nach dem 2-3 Lebensjahr sind fast nicht möglich :S

    Ich denke die beste Rasse findet man wenn man sich das "worst-case-szenario" überlegt, was bei der Rasse rauskommen würde, und ob man das managen könnte (siehe einsame Spaziergänge mit Akita). Besser kanns ja immer laufen :saint:

    So ich hab schon laaange nichts mehr von mir hören lassen, darum hab ich gedacht wird mal wieder Zeit :S

    Darcy hatte bzw. hat ja immer mal wieder Auseinandersetzungen mit anderen Hunden, zu meinem (und jedem der mit ihm unterwegs ist) Leidwesen meist während er an der Leine war und ein anderer unangeleinter Hund kam. Das fand im Winter den Gipfel darin, dass meine Schwester 3x bei Eis und Schnee mit angeleintem Darcy angegriffen wurde und leider gebissen wurde. Dummerweise das erste mal wirklich von Darcy, als er nach dem anderen Hund geschnappt hat und dabei ausgerutscht ist:rolleyes:. Als Konsequenz hatte wirklich niemand mehr Lust mit dem Hund vor die Tür zu gehen. Das ging so natürlich nicht daher die Suche nach einer Lösung.......

    Lösung: Maulkorb für Darcy

    Aus mehreren Gründen haben wir uns für einen Maulkorb entschieden:

    1: So blöd wies auch ist, die Chance das der andere Hund angeleint wird steigt enorm

    2: kleinere Hunde die auf Darcy losgehen müssen nur einmal von ihm erwischt werden und nach Schweizer Recht bin ich Schuld, muss zahlen etc.....

    3: Die Menschen am anderen Ende der Leine fühlen sich sicherer, so blöd das auch ist zuzugeben?(

    4: Es wird auch Darcys, leider mit jedem Vorfall steigender, Antipathie gegenüber Artgenossen Rechnung getragen.

    Ich muss sagen immer trät er den Maulkorb nicht, z.B. wenn ich weiss das um diese Zeit niemand unterwegs ist oder wenn ich mich irgendwo im Nirgendwo befinde. Aber "innerorts" ist jetzt der MK montiert.
    Meine Erfahrungen bisher:

    - Hunde werden angeleint

    - einige Menschen laufen mit mehr Abstand, andere weisen mich darauf hin das er nicht böse aussieht ^^

    - aus unbekannten Gründen ist Darcy ruhiger mit MK

    - Ich "trau" mich mehr im Bezug auf -> nicht grad umdrehen wenn ein Hund kommt, sondern "nur" einen 3-5m Bogen machen

    Klar die ideale Lösung wäre ein gut erzogener Hund, der bei Pöbeleien von anderen Hunden nicht reagiert, aber das ist das Fernziel was ich hoffe durch Training mit MK zu erreichen.

    Das ist so das was mich momentan mit Darcy beschäftigt:saint:

    P.S.: wegen Studium und Arbeit ist Darcy zum "Familienhund" geworden bis Studium beendet und "Einarbeitung" mit Planung der "Hundezeiten" abgeschlossen, d.h. er verbringt immer wieder längere Zeit in GR bei meinen Eltern und Schwestern

    Also ist jetzt eher für später gedacht aber ich hab da auch so einen ewig dünnen Hund, der entsprechende Mengen essen muss, weshalb ich auf ein reichhaltiges Futter umgestiegen bin (zu grosse Mengen sollte man ja nicht aufs Mal füttern...) Als er jung war hab ich gute Erfahrungen mit Josera gemacht (musste ich einfach wechseln, weil Darcy Mais nicht verträgt). https://www.zooplus.ch/shop/hu…tter/green_petfood/703771 falls dir das hilft ansonsten ignorieren ;)

    oder bei mir... :kaputtlach:


    Ich höre auch dauernd, Windhunde seien schwierig. Für mich sind sie eine der einfachsten Rassegruppen also mind. die okzidentalen, zu denen meine beiden Rassen zählen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es keine schwierigen und einfachen Rassen gibt, nur passende und unpassende.

    ^^ und ich hab ehrlicherweise Probleme mit Retrievern..... keine Ahnung warum. Obwohl ich jetzt bei meinem auch den absoluten Dreh noch nicht draus hab, aber das macht`s dann ja wieder spannend.


    Aber mal so zum Beitrag:thumbup: ich finds faszinierend wie da wirklich alles so zu einem Hund zu passen schein, wenn ich da an mich denke mit Hund...:S

    Das ist glaub bei den asiatisch angehauchten Rassen noch oft so das sie Fisch besser vertragen als Fleisch, hab ich mal irgendwo gelesen und kenne einige akita Besitzer die ebenfalls nur Fisch füttern können:biggrin:

    Random fact: hab mal gehört "asiatischere" Rassen vertragen Reis sehr gut, bei Darcys geschätzten 25% Asien hab ich`s mal ausprobiert und... er könnte nur von Reis leben, trocken ohne Zusatz :biggrin:

    ZU Futtersuche kann ich leider wenig helfen, ich bin mit Green Petfood sehr glücklich (Insektenfutter kein Thema?) da hat das Farmdog aber halt nur Hünchen, genauso wie das Bosch Bio was ich vorher gefüttert hab.

    Ich hatte gestern wieder so einen Herzschock-moment. Darcy hat ja immer mal wieder seine Magen-Darm-Geschichten. Gestern wars wieder so weit...ich natürlich die ganze Nacht immer wieder mit ihm auf und raus, meine Laune dementsprechend nicht nur im Keller sondern schon bei Tiefenbohrungen :rolleyes: als der werte Herr dann am Morgen plötzlich ängstlich- aggressiv auf fast alle Spaziergänger reagierte war bei mir der Ofen aus, ich verstand nichts mehr, sah Darcy schon beim Abstieg bis zur Eutanasie (mein Kopfkino geht da sehr schnell immer los). Den ganzen Rest des Tages wirkte er total neben den Schuhen, bis er beim Eintreffen des Freundes meiner Schwester, diesen nicht zu erkennen schien, bis er wirklich Nase an Hose geschnüffelt hat. Alles in allem ergab sich dann das Bild: Hund ist krank, hat wahrscheinlich ziemliche Bauchschmerzen und hat wegen dem einfach Gehör und Nase kurzzeitig verloren. Schlecht sehen tun Hunde allgemein ja und er wegen seinen ständigen Problemen eh :S naja dadurch war er einfach von fast jeder sich nähernden Person überrascht und reagierte entsprechend (verstärkt durch meine Laune). Moral der Geschichte: Aggression bei Krankheit sollte immer mitbedacht werden. Als es Darcy am Nachmittag wieder besser ging war das alles kein Problem mehr und er ging fröhlich auf Kuschelsuche beim Spaziergang :)

    Ich bin auch bei der ERV (wau-miau) und es ist schon beruhigend, gerade als Studentin wenn man nicht so ein planbares Budget hat. Vom Preis/Leistungs-Vergleich haben die bei mir am Besten abgeschnitten

    Das vertrackte bei der Medikation ist, dass man Beruhigungsmittel geben müsste, um die Angst zu eliminieren, das aber wahrscheinlich in solchen Mengen, dass der Hund zu abgeschaltet wäre um noch aufnahmebereit/ lernfähig zu sein. Wäre dann eher ein Ruhigstellen.

    Ich wollte nur kurz noch meine Beobachtungen bezüglich Sympathien bei Hunden dazugeben 😄 Darcy ist ja nicht immer soo ideal zu anderen Hunde, nicht übersteigert aggressiv aber wenn ihm was nicht passt zeigt er das, das im Verhältnis zu seiner Grösse ist halt kritisch. Klar kommt da immer (ungefragt) der Rat der Kastration, da er dann alles nett finden würde.... Tja was soll ich sagen, ich hab eine unkastrierte Hündin in der Umgebung, die Darcy ,auch als sie läufig war nicht mochte :/ Dagegen ist sein bester Freund ein unkastrierter distanzloser fetter Retriver.... also ich denke wirklich sagen zu können, die sympathie ist ausschlaggebend. Einzige Erklärung: kastrierte Rüden reagieren unsicherer, da ihnen quasi der Mut durch das Testosteron fehlt.

    Also nach den beschreibung der „Ressource Mensch“ haben Darcy und ich eine super Bindung 😂 hat ja 6Monate gebraucht bis er wenigstens ein paar fremde Menschen an mich rangelassen hat ohne grosses Bramborium.

    Ich denke Bindung ist eher ein Prozess des sich respektierenden Umgang bei dem man sich aufeinander verlässt und auch aufeinander verlassen kann.

    Vieles andere ist eher eine Abhängigkeit und ist unbeständiger als eine richtige Bindung. Als praktisches Beispiel arbeite ich daran, dass die Bindung zwischen Darcy und mir sich so festigt, dass er eben nicht mehr so abhängig von mir ist und mich als verteidigungsnötige Ressource sieht.