Beiträge von Darcyschatzi

    Ich hatte gestern wieder so einen Herzschock-moment. Darcy hat ja immer mal wieder seine Magen-Darm-Geschichten. Gestern wars wieder so weit...ich natürlich die ganze Nacht immer wieder mit ihm auf und raus, meine Laune dementsprechend nicht nur im Keller sondern schon bei Tiefenbohrungen :rolleyes: als der werte Herr dann am Morgen plötzlich ängstlich- aggressiv auf fast alle Spaziergänger reagierte war bei mir der Ofen aus, ich verstand nichts mehr, sah Darcy schon beim Abstieg bis zur Eutanasie (mein Kopfkino geht da sehr schnell immer los). Den ganzen Rest des Tages wirkte er total neben den Schuhen, bis er beim Eintreffen des Freundes meiner Schwester, diesen nicht zu erkennen schien, bis er wirklich Nase an Hose geschnüffelt hat. Alles in allem ergab sich dann das Bild: Hund ist krank, hat wahrscheinlich ziemliche Bauchschmerzen und hat wegen dem einfach Gehör und Nase kurzzeitig verloren. Schlecht sehen tun Hunde allgemein ja und er wegen seinen ständigen Problemen eh :S naja dadurch war er einfach von fast jeder sich nähernden Person überrascht und reagierte entsprechend (verstärkt durch meine Laune). Moral der Geschichte: Aggression bei Krankheit sollte immer mitbedacht werden. Als es Darcy am Nachmittag wieder besser ging war das alles kein Problem mehr und er ging fröhlich auf Kuschelsuche beim Spaziergang :)

    Ich bin auch bei der ERV (wau-miau) und es ist schon beruhigend, gerade als Studentin wenn man nicht so ein planbares Budget hat. Vom Preis/Leistungs-Vergleich haben die bei mir am Besten abgeschnitten

    Das vertrackte bei der Medikation ist, dass man Beruhigungsmittel geben müsste, um die Angst zu eliminieren, das aber wahrscheinlich in solchen Mengen, dass der Hund zu abgeschaltet wäre um noch aufnahmebereit/ lernfähig zu sein. Wäre dann eher ein Ruhigstellen.

    Ich wollte nur kurz noch meine Beobachtungen bezüglich Sympathien bei Hunden dazugeben 😄 Darcy ist ja nicht immer soo ideal zu anderen Hunde, nicht übersteigert aggressiv aber wenn ihm was nicht passt zeigt er das, das im Verhältnis zu seiner Grösse ist halt kritisch. Klar kommt da immer (ungefragt) der Rat der Kastration, da er dann alles nett finden würde.... Tja was soll ich sagen, ich hab eine unkastrierte Hündin in der Umgebung, die Darcy ,auch als sie läufig war nicht mochte :/ Dagegen ist sein bester Freund ein unkastrierter distanzloser fetter Retriver.... also ich denke wirklich sagen zu können, die sympathie ist ausschlaggebend. Einzige Erklärung: kastrierte Rüden reagieren unsicherer, da ihnen quasi der Mut durch das Testosteron fehlt.

    Also nach den beschreibung der „Ressource Mensch“ haben Darcy und ich eine super Bindung 😂 hat ja 6Monate gebraucht bis er wenigstens ein paar fremde Menschen an mich rangelassen hat ohne grosses Bramborium.

    Ich denke Bindung ist eher ein Prozess des sich respektierenden Umgang bei dem man sich aufeinander verlässt und auch aufeinander verlassen kann.

    Vieles andere ist eher eine Abhängigkeit und ist unbeständiger als eine richtige Bindung. Als praktisches Beispiel arbeite ich daran, dass die Bindung zwischen Darcy und mir sich so festigt, dass er eben nicht mehr so abhängig von mir ist und mich als verteidigungsnötige Ressource sieht.

    Letztendlich muss man sich fragen wofür die HSH da sind und nein, der primäre Grund sind meist nicht Wölfe, sondern Hunde die nicht davon abgehalten werden „mal den Schafen Hallo zu sagen“

    Ah ;) ja irgendwie logisch welche Aufgabe es da sein wird. Ich hab nur gefragt, da ich dich einige HSHs kenne/treffe, die als Begleithunde gehalten werden. Entstammen dementsprechend aber auch keiner Arbeitslinie wo von man bei der Kleinen ja ausgehen kann. Dann freue ich mich auf Geschichten von Abenteuern und natürlich Bilder:love:

    Bei mir gibts Hundekontakt leider selten und wenn dann auch nur mit „vorschnuppern“ an der leine. Darcy kann halt schnell mal so ein Elefant werden und das kann ich so vermeiden. Ich denke einfach solange er sich ausweichend/abwartend oder sogar aggressiv verhält kann er den Hundekontakt nicht so vermissen.

    Es ist halt wirklich schwierig, da er die letzten Wochen widerholt angegriffen worden ist und ich auch so langsam die Lust an Hundekontakten verliere und er natürlich auch.... naja ewige Geschichte das Ganze.

    Ich finde die Idee dieses Themas super:thumbup:für mich sieht das nach einem typischen Rüde-Hündin-kontakt aus, da gehts oft so ab von seiten der Hündin, meiner findets meist super,aber gut er ist auch unkastriert und hofft halt immer noch :D jetzt mal so zu der Aussage „Hunde spielen nie“ wie steht das im Verhältnis zu „Hunde benötigen viel Sozialkontakt“ ich bin da eben oft mit mir selber am hadern ;)

    Etwas was ich selber täglich anwende und wohl schon häufiger hier erwähnt habe ^^ ich denke aber gerade so kann man viel mit seinem Hund lernen, man hat ja quasi immer einen emotionalen Spiegel dabei. Die Unterschiede der Hundecharaktere sieht man vor allem darin wie sie mit der ausstrahlung des Besitzers umgehen, manche kopieren, manche kompensieren für den Besitzer oder werden kompensiert und andere reagieren einfach.

    Bei Gelenkprobleme ist eh meist nicht die Bewegung an sich das Problem sondern die Art der Bewegung, die meist zu schnell und unkontrolliert ist. Darum egal was immer langsam und bewusst machen, bei Hunden dann halt am Geschirr festhalten und so bremsen ;) eine tolle Alternative zu Ballspielen im Sinne von werfen und holen hab ich auch mal gesucht und gefunden in diesen grossen Gitterbällen, mit denen kann man eher am Boden-bleibend spielen ohne grossen Speed und hat trotzdem Spass. Ist dann halt eher so eine Art Senioren-Fussball :brav0:

    Darcy hat keine Diagnose bezüglich HD, da er aber aufgrund seiner Grösse, des schnellen Wachstums und der Art seines Aufwachsens dafür prädestiniert ist fang ich jetzt schon an dagegen zu arbeiten. In der Hundeschule hat er dann mal mit ca. 1.5 Jahren ein aufälligeres Gangbild gezeigt, bzw eine leichte Ataxie der Hinterläufe woraufhin ich das stärker beobachtet hab, laut meiner Hundetrainerin kommt das bei grösseren Hunden im Wachstum häufiger vor. Cani-Cross merke ich einfach tut ihm gut und ist eine wirklich ideale Art die Hinterhand zu kräftigen, finde ich, klar bei Yoshi nicht zu empfehlen. Mir fällt gerade ein, am Ende des „Grundtrainings“ bin ich mit Darcy immer mal wieder langsam(!) Treppen hoch gestiegen, am Anfang nur hoch, jetzt nach dem Umzug muss er auch runter laufen. Da denke ich aber ist auch die Geösse entscheident, deiner ist da ja doch etwas kleiner. Allgemein orientiere ich mich da immer so an der Reha für Menschen :zwinker: Sind ja doch gleich/ähnlich aufgebaute Gelenke.
    Weichere Betten usw findet meiner leider doof und wenn er sich hinlegt auch immer mit Karacho auf die Hüfte  :ohmann: Aber solange das noch geht scheint er keine Schmerzen zu haben ;)

    Als ich Darcy übernommen hab hatte er auch einen „Wackelhintern“, lange Spaziergänge an sein Gangbild angepasst (also eher leichtes Jogging) über verschiedene Bodenbeschaffenheiten haben da gut geholfen. Und wie hash-key gesagt hat Hindernisse helfen auch, vor allem wenn er die Hinterbeine heben muss. Stärkt auch alles die Körperwahrnehmung und Koordination was ein besseres Gangbild fördert. Wenn du so langsam aufbaust, kannst du dann zu längeren Wanderungen oder schnellerem Laufen übergehen was dann wirklich die Muskulatur aufbaut.
    Ganz wichtig ist jetzt eine schlanke Linie, damit die Gelenke entlastet werden.
    Ich massiere Darcy auch häufiger, auch um eventuelle Schmerzhaftigkeiten zu erkennen.
    Beim Abtrocknen nach dem Spaziergang lass ich ihn stehen und hebe so jede Pfote einzeln zum Abtrocknen, wieder eine Übung zur Körperwahrnehmung. Bei Darcy hat das gut geholfen und es war/ist schön zu beobachten wie es hilft und er sich viel besser ausbalanciert und auch mal an die Hinterbeinchen denkt. Jetzt sind wir mit Cani-Cross und langen Wandertouren die Muskelmasse am aufbauen.