Beiträge von Huskyrudel

    Ich denke, wir stören damit die Waldesruhe nicht mehr, als mit einem normalen Spaziergang. Wildtiere flüchten auch, wenn ich noch weit weg auf den Wegen laufe, also störe ich sie schon allein mit unserer Anwesenheit. Ich betreibe diese Schnüffeltouren nicht im Frühling und im Sommer, im Herbst / Winter sieht man durch die kahlen Bäume recht weit. Und ich bin auch nicht kilometerweise im Wald unterwegs...

    Da ich Hunde aus der Nothilfe übernehme, hab ich immer wieder mit wie auch immer „geschädigten“ Hunden zu tun. Ich erlebe einfach, dass sie durch diese Ausflüge wie „geerdet“ werden, sie helfen mir im Umgang mit ihnen, daher werde ich darauf nicht verzichten. Mein Haus steht direkt am Wald, ich hatte schon einen Fuchs bei mir in der Wohnung, der mir ein Halsband geklaut hat... Für mich stimmt das Zusammenleben so :)

    Ich hatte mein Leben lang nur Huskys und immer nur Secondhand Hunde. Teilweise hab ich auch ganz alte (14jährig) übernommen, da mach ich sicher kein Training mehr. Das frei laufen lassen hab ich mir ziemlich bald abgeschminkt, dieses ständige helikopter laufen ist mir schlicht zu anstrengend, die Stimmung immer angespannt, es könnte etwas passieren... Meine Hunde haben einen sicher eingezäunten Garten mit Zugang über eine Hundeklappe. Draussen sind sie nun einfach immer an der Schleppleine, wir gehen spazieren oder wandern. Um ihnen gerecht zu werden, fahren wir je nach Gesundheitszustand mal kurze, mal längere Runden und zweimal die Woche haben wir die Möglichkeit ca 2 Stunden auf einem Hundeplatz zu verbringen. Mittlerweile sind es 5 Huskys, die sich auf dem Hundeplatz treffen und da geht es ausschliesslich um frei laufen, raufen, rennen, spielen können. Wir machen da meist noch ein paar Suchspiele oder jagen sie auch mal durch nen Tunnel oder über sonst ein Hinderniss, aber eigentlich geht es da nur um den Genuss und Freilauf. Auch wenn ich nun vielleicht auf Unverständnis treffe, will ich euch berichten, dass ich teilweise sogar extra quer durch den Wald spaziere, weg von den Wegen, meine Hunde haben die Nase nur am Boden und ziehen sich mit Wonne die ganzen Wildgerüche rein. Danach sind sie ober zufrieden, haben einen anderen Blick und träumen nach so einem Spaziergang extrem viel. Klar, bei Wildsichtungen springen sie schon in die Leine, dann gibts ein Abbruchkommando, ich rufe sie zu mir und wir drehen kurz um, laufen ein paar Meter zurück. In der Zeit verschwindet das Wild und wir können weiter laufen. Mit Pferden oder Kühen haben sie keine Probleme. Mit dieser Kombination sind wir echt zufrieden und haben von der Qualität her wie ich finde ein tolles Zusammenleben.

    Ich kann deine Gedanken nachvollziehen, denke aber, es muss nicht alles bis zum Schluss ausgereizt werden. Wie du sagst, die Sachlage an sich ist schon belastend genug, die Waage zu finden zwischen zumutbar und nicht mehr zumutbar ist da extrem schwierig zu beantworten. Die Folgen in der Beziehungsebene sind bei Test nicht vorauszusehen, diese Verantwortung obliegt dem Besitzer. Ich wollte meiner Freundin lediglich eine Hilfe sein, als ich Euch um Erfahrungen in Sachen Medi angefragt habe und nicht ihr tun oder nicht tun erklären oder verteidigen. Das kann ich ja gar nicht, das wäre ihre Sache, dies zu tun...

    Na klar ist Dauerstress ein riesen Mist und sie sucht nach Wegen, um ihm ein qualitativ gutes Leben zu ermöglichen - und der Hund ist noch nicht so alt, dass man nicht wenigsten nach einem Weg suchen sollte, auch wenn die Chancen einer Lösung immer geringer werden.

    Was passiert, wenn er sich im Hof in Rage bellt und sie sind grad weg? Einkaufen, beim Arzt oder mit den anderen Hunden?

    Im Moment ist es so, dass er 24 Stunden von ihnen betreut wird, damit immer jemand da ist, der eingreifen kann - dafür muss er auch mit ins Auto... Aber ihr alle wisst auch, dass das auf Jahre extrem schwierig zu organisieren ist, wenn man nicht grad Rentner ist und sonst nix anderes am Hut hat...

    Also ich denke, wir sind auf einem guten Weg und sie wird es lernen... Auf der Station wurde schon 3 Wochen intensiv mit ihr geübt, als klar war, dass ich sie hole... paar Meter laufen, stehen bleiben, paar Meter laufen, auf ne Bank sitzen, paar Meter laufen... Sie läuft schon recht gut an der Leine, ohne heftigem Drang nach vorne. Sie versucht beim Stehen immer einen Schritt nach vorne zu machen, wenn sie die Leine spürt, geht sie den Schritt zurück. Dabei geht sofort der Schwanz unter sie, stehen bleiben findet sie einfach extrem doof, beim weiter laufen hängt er entspannt nach unten, die Spitze geht manchmal zur Seite. Ich will sie jetzt auch noch nicht einspannen, lieber noch etwas üben...

    Und ich hab sie schon paar Mal beim schnüffeln beobachtet, einige Male ist sie sogar aktiv zu meinen anderen zwei hin und hat die Nase dazu gesteckt. Kurz darauf kommt immer der Moment, als ob sie sagen würde „uhi das ist ja verboten, ich muss sofort weiter“. Einmal hat sie sogar ne Pfote in ein Mauseloch gesteckt - und gleich wieder weiter. Gras beisst sie im Vorbeigehen ab. Es wird kommen, da bin ich mir eigentlich sehr sicher!


    Sie bekam TF, ich hab auch welches mitbekommen, für die Umstellung, wird wohl einfach noch bissle Zeit brauchen... Aber manchmal rumort es schon heftig da drin... Ein blödes Gefühl im Bauch ist ja auch nicht förderlich, um sich wohl zu fühlen... Da gehen wir jetzt halt durch, es wird sich einpendeln...


    Und so sehen die Eltern aus. Mutter sib Husky, Vater Husky-Pointer Mix:


    Ich werd den Namen einfach üben und mit der Zeit gibt es eh einen Übername :zwinker:

    2x ja, so sehe ich das auch :super:


    Das Rudel zu trennen ist leider die einzige Chance, die Hunde zu plazieren... Wer nimmt schon 5 Hunde im Alter von 12 und 14 Jahren? Bis jetzt ist es ruhig im Rudel und sie sehen keine Veränderung, seit Ronja draussen ist... Kleiner Trost...

    Sie heisst Ronja, wird demnächst 12 Jahre alt. Wurde mit ihrer kompletten Familie (Vater, Mutter, ein Bruder, eine Schwester) in der Nothilfe abgegeben... Mann ist verstorben, Frau muss umziehen und kann die Hunde nicht mit nehmen.


    Eigentlich gefällt mir der Name Ronja, ich weiss nur nicht genau, warum ich ihn nicht so richtig über die Lippen bekomme... irgendwie läuft der mir nicht flüssig und ich muss immer studieren... aber ne Abwandlung des Namens, der ähnlich klingt und mir besser läuft fällt mir auch nicht ein (nei, Sonja ist nicht der Plan :))


    Also ihr Vater ist ein Husky-Pointer Mischling, Mutter ein sib Husky, wurden als Hounds abgegeben, wobei mir das echt auch nicht schlüssig ist... Aber eigentlich auch egal, alaskan Husky ist bei Fragen von Fremden einfacher zu erklären... :)


    Sie ist ne ganz zarte, unglaublich vorsichtig, liegt fast nur in ihrer Kudde und traut sich kaum, mal durch die Wohnung zu schlendern. Beim Laufen draussen ist sie ok. Wurde bis jetzt nur gefahren, kennt spazieren eigentlich gar nicht, erlaubt sich nicht, mal zu schnüffeln oder so.... Da hat sie noch grossen Nachholbedarf, aber meine anderen zwei werden sie da schon unterstützen...

    Was mir etwas Sorgen macht, sie frisst nicht richtig, manchmal einen Tag lang nix, dann 3/4 Portion TF, dann wieder nur ein Streifen Trockenfleisch, dann mal ein Stück Weissbrot. Es ist einfach nicht zuverlässig und ich möchte eine ständige Magenübersäuerung vermeiden...

    Da ist doch ein noch sehr schüchternes, aber herziges Mädel bei uns eingezogen, sie ist sich nur noch nicht ganz sicher, was sie eigentlich ist :pfeifen:


    Ein Kängurru?


    Oder ein Flughund?


    Bei Aufmerksamkeit können die Ohren auch stehen...


    Preisfrage an die Kenner unter Euch: Alaskan Husky oder Hound?



    Danke schon mal für eure Beiträge. Wie das Verhalten sich äussert... da könnte man Bücher mit füllen... Jedenfalls dreht er einfach hoch, bellt sich in Rage, speichelt dabei extrem, so dass der Brustkorb total durchnässt usw... Das Wahnwitzige dabei ist, dass das in Situationen passiert, die er kennt, heute ganz normal sind und morgen ein Grund zum Durchdrehen. Beispiel: aus dem Auto aussteigen, die immer selbe Situation, Einmal alles problemlos, das nächste mal nicht mehr zu halten. Es steht auch die Vermutung im Raum, dass die Hündin ein Problem mit dem Langzeitgedächnis hat und dadurch ständig „neue Situationen“ bewältigen muss...

    Snowdog ja schon probiert

    Vaku Erfahrungen mit Psychopharmaka bei Hunden, da es zwar immer wieder so ist, dass Menschenmedi bei Tueren eingesetzt wird, aber wie idt das bei Psychopharmaka

    catba wir denken auch nicht, dass wir mit homöopathischen Mitteln viel ändern können, aber man beginnt ja immer irgendwo im Kleinen...

    @ holger Beschaffung ist nicht so das Problem, die Tierärztin ist bereut zum umwidmen...

    Magi Vielen Dank für den Tip!

    Hallo zusammen


    Eine gute und erfahrene Hundefreundin von mir hat einen Hund bei sich aufgenommen, der unter einer generalisierten Angststörung leidet. Dies ist die Schlussfolgerung von vielen verschiedenen Tierarztbesuchen, Psychologengespächen, Experten für Angsthunde und so weiter. Sie hat schon einiges an homöopathischen Dingen durch, im Moment probiert sie CBD... Über die ganze Zeit stand die Frage von Dauermedi im Raum, sie wollte es aber zuerst mit anderen Dingen versuchen...

    Sie muss für die Wirkung des CBD noch etwas abwarten, ist aber so langsam an der Frage angelangt, ob dem Hund wirklich nur mit Medi (Psychopharmaka) geholfen werden kann. Bei diesem Thema ist es aber extrem schwer herauszufinden, welche (Menschen)Medi beim Hund reagiert wie gewünscht. Im Netz ist kaum etwas zu finden und ganz allgemein weiss man wenig darüber, da ja alles irgenwie ein „Pröbeln“ ist. Hat irgend jemand Erfahrung in diesem Zusammenhang? Also Menschen-Psychopharmaka für Hunde oder weiss jemand ein spezielles Hundemedi dafür? Gesprächstherapie funktioniert ja leider nicht beim Hund...


    Liebe Grüsse Simone