Beiträge von Psovaya Borzaya

    tabasco: weil dein Mischling gesünder ist, also ein einzelnes Individuum, heisst das ja nichts. Es gibt bestimmt auch Raucher, die 100 werden ohne Lungenkrebs und COPD, deshalb ist rauchen trotzdem nicht gesund.


    Wenn man zwei Rassen verpaart die beide krank sind bzw. eine typische Krankheit haben, dann werden die Nachkommen davon bestimmt nicht einfach gesund... woher hat wohl der Barsoi die CEA (collie eye anomaly)? ja, natürlich durch das Einkreuzen der Collies, der kurzhaarige russische Windhund (chortaj) hat es jedenfalls nicht. Verpaart man zwei Rassetiere, mit langem Stammbaum, wo man genau sieht, wo alles getestet wird... jo, dann passt das vielleicht, nur wer tut das bei den Desingerdogs schon? Die Rassehundebesitzer würden dann vermutlich eher mit ihren Tieren die eigene Rasse unterstützen, zumal die Rasseclubs (ob es alle sind weiss ich nicht, unsere in jedem Fall) nicht erlauben, dass die angekörten Tiere nebenher auch mal mit einnem Hund einer andern Rasse verpaart werden.


    Und natürlich kann eine Rasse auch mal durch und durch krank sein, die Berner hatten früher (heute weiss ich es nicht) massive Probleme, manche haben einen zu kleinen Genpool, manche haben einfach aufgrund der übertriebenen Grösse sei es nach unten oder oben Probleme die in er Natur der Sache liegen. Und es kann auch sonst mal ein Tier einfach krank sein und man kann Pech haben. Aber immerhin wird dies in der Regel dann verfolgt, zb. weiss ich von Border die sofort aus der Zucht genommen wurden, wenn Nachfahren Epi hatten und sogar bei einem Zuviel an Einhoder wird in der Regel eingegriffen und selbst Zahnfehler führen zum Zuchtausschluss. Welcher Vermehrer kümmert sich schon um sowas oder weiss überhaupt davon. Aber ich denke, man findet kein Ende, wer es unterstützen will, wird es sowieso tun.

    Magi : es war ein wenig Ironie dabei... ich mag das Wort Familienhund an sich schon nicht. Windhunde würde wohl kaum einer als das bezeichnen und trotzdem halte ich sie dank ihres enorm guten Nervenkostüms für solche. Hunde sind anpassungsfähig und man kann sie formen. Aber es sind Lebewesen die nicht die Aufgabe haben für uns die eierlegende Wollmilchsau zu spielen. Ich bleibe dabei: brennt man für eine Rasse, kommt man damit klar. Aber es muss ja eh jeder selbst wissen was er will. Gesundheit ist aber schlicht mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit und dazu bedarf es mehrere Generationen.

    ...werden sie aber nicht... seriös verpaart, wie auch. Es zahlt der Niedlichkeitsfaktor, das Äussere. Manchmal heisst es noch, gut gegen Allergien. Ich kenne aber 3 doodles und da sieht keiner gleich aus wie der andere und ausserdem woher soll dieses "Nicht-Allergene-Fell" denn kommen? Der eine hat das Fell vom Pudel, der andere ist fast kurzhaarig und der dritte ein absolut stark haarender Wuschel. Mein TA sagt zudem, wenn ein Kundenhund nicht in den Griff zu kriegende Allergien hat (hat, nicht verursacht) ist es garantiert irgend wo ein doodle.


    Manche bringen das Argument, dass die anerkannten Rassen auch mal durch Einkreuzungen entstanden, jep, aber zu Arbeitszwecken in aller Regel. Designerdogs heute, da frag ich mich nach dem Sinn. Es gibt ja nun glaub für jeden die richtige Rasse und wer keinen davon will - die Tierheime sind voller ganz reizender Mischlinge. Die ersten von denen ich mitbekam, dass sie gezielt gezüchtet wurden, waren die Dobertiner. Man wollte dem Dobi durch das Einkreuzen der Tintenlumpen die Nervosität nehmen. Wenn Vererbung aber so einfach wäre... wären wir alle Darwins. Mit etwas Pech hat man dann die Lauffreudigkeit des Dalmis, die Jagdleidenschaft und Schärfe des Dobis, das ganze in des Dobis Nervosität verpackt und darf hurra schreien. Möglich, dass es im Wurf auch einen gibt, der wirklich die einfachen Eigenschaften in sich vereint. Aber was ist mit dem ganzen Rest, der bei sowas unweigerlich entsteht? Ausschuss, der im Tierheim landet oder zum Wanderpokal wird...?


    Kaufe ich mir zb. einen Rotti, dann kaufe ich nichts Einfaches, aber ich weiss in etwa, welche Eigenschaften er mit sich bringt. Die Chance, dass er zu allen Freumden ganz wahnsinnig nett ist, ist bestimmt nicht das, was ich erwarte. Möglich, dass dann doch nach 10 andern der 11 so ist, aber ich erwarte es nicht. Kaufe ich einen Windhund, weiss ich, der wird wahrscheinlich viel Jagdtrieb mitbringen. Man kalkuliert das ein. Die Käufer von Designerdogs aber wissen nicht, was sie schlussendlich von welcher Rasse mitbekommen. Es ist Ü-Ei in Reinform. Viele Rassen sind schon sehr alt und man kann viele Generationen zurück blicken, was auch bei der richtigen Verpaarung hilft zb. bezüglich Krankheiten etc. Die Rasseclubs kontrollieren zudem die Anzahl Würfe, welche Hunde überhaupt angkekört werden dürfen etc. Die Desinger unterstehen keinerlei Kontrollen und gerade Wühltischwelpen werden einfach irgendwie verpaart, die "Produktion" ist so billig, dass es sich auch bei grossem "Ausschuss" sprich Totgeburten, Frühsterblichkeit etc. pp noch lohnt. Abartig.


    Dieser letzte Aspekt gilt aber natürlich auch für alle Rassewelpen ohne Papier, zb. Ostblockwelpen etc.


    Das Argument, die Rassezucht würde Qualzucht hervorbringen zählt für mich nicht. Ich bin ja nicht gezwungen eine solche Rasse zu wählen. Ich würd auch keine englische Bulldogge kaufen, keinen Cavaliert, keinen Mastino und noch eine ganze Menge anderer Rassen nicht. Aber deswegen muss ich nicht zu einem Designerhund greifen, es gibt genug andere Rassen, die plus/minus gesund sind. Es bleibt bis zuletzt ein Stück Natur und das ist auch gut so, aber man kann es ein wenig steuern.

    herzlich willkommen. bin ja auch total gegen diese designerhunde aber eigentlich müsste man sich erstmal genauer damit beschäftigen. daher bin ich auch gespannt über eure berichte. auch hier wird bald wieder ein welpe einziehen, ich teile also die vorfreude (nur dass hier schon ein hund lebt und ich seit ewig und drei tagen hundehalterin bin, aber jeder welpe ist ein bisschen wieder wie das erste mal...). /welc.1:

    Zwischen Frischfutter und Trofu sollten 7 Stunden liegen, weil Verdauung anders ist. Bei einigen Hunden spielt es wohl keine Rolle, gibt aber solche, die reagieren drauf. Ev. reagieren deine jetzt halt bei der Hitze vermehrt drauf, wo es vorher gegangen ist. Ich finde 3 mal füttern für so kleine Hunde ohnehin mind. einmal zu viel und würd der Verdauung mehr Ruhe gönnen. Trofu einfach mal weglassen und gucken was passiert. Meine eine kriegt nur am späten Nachmittag Futter und gestern hat sie auch das total verweigert, war wohl zu heiss. Um 22 Uhr geruhte Madame dann eine (natürlich frische Portion, so lange konnte ich ja das Frischfleisch nicht im Napf lassen) kleine Portion zu speisen...

    wie lange war er am neuen Wohnort drinnen eingesperrt nach dem Umzug? Je näher das alte Zuhause liegt, desto länger muss man eine Katze drin behalten. 3 Wochen sind das Minimum. Ev. mit Feliway das neue Zuhause schmackhafter machen oder mit Katnip/Baldrian probieren. Mit letzterem habe ich mir ein erwachsener Neuzugang, der in der 1. Nacht abhauen konnte wieder zurück geholt.

    Wenn der alte Hund aber so ist wie meine Nastassja, die sofort in Panik gerät und dann dichtmacht, wird es schwierig. Statt mit den Vorderbeinen hoch zu krabbeln während ich das Hinterteil trage ging sie im Kreis oder wieder zurück und war völlig kopflos, wo sie ansonsten seit Welpe kaum etwas aus der Ruhe brachte mit Ausnahme von Tutnixlern. Es wär erbärmlich sie so zu sehen.

    Nastassja musste ich ein paarmal aus irgend einem Bach oder Kanal holen. Bei ihr war es so, dass sie wenn sie erhitzt war, sich dann abkühlte und da machte ihr angegriffenes Herz jeweils kurz schlapp und das war das Problem. Sie ging eigentlich nirgendwo runter, wo sie nicht wieder hochkam, aber da im Wasser jeweils der KReislauf versackte, kam sie dann eben da nicht mehr hoch, wo sie ansonsten hochgekommen wäre. Mit der Zeit hatten wir nur noch wenige Stellen im Hochsommer, die uns zur Verfügung standen und bei denen sie sich traute. Gab es einmal an einem Ort Probleme, ging sie da nicht mehr runter.

    Kurz bevor sie zusammenbrach ging sie in den Kanal. Ihr Durst oder Hitzegefühl müssen stärker gewesen sein (sie schleppte sich vorher ja schon eine Weile fast auf den VOrderbeinen weil ich hoffte, wir schaffen es bis zum Auto. Sie wog 33 kg, ich hatte kein Handy, ich sah keine andere Chance). Jendayi würde ich viel länger so durchs Leben bringen. Sie darf jetzt schon nicht mehr ins AUto einsteigen und aussteigen. Kein Problem, sie wiegt nur 10 kg. Bei einem grossen Hund, der dann die Rampe nicht akzeptieren lernt... etwas anderes. Deshalb ist dies für mich alles eine Frage des Indisviduums. Meine Züchterin lässt die Hunde noch am Leben wenn sie kaum noch stehen können. Nastassja, die sich gewohnt war, stets mitzukommen auf die Spaziergänge hätte so ein Dasein extrem in Stress versetzt und für mich wäre das in ihrem Fall keine Lebensquali. Ich halte meine Hunde einfach ganz anders. Deshalb gibt es kein richtig und kein falsch, es muss für einen selbst in Anbetracht des eigenen Hundes stimmen.

    Nastassja rutschte auf dem Steinboden auch aus und zwar fiel sie dann in die MItte, was extrem schmerzhaft war. Jedoch passierte das nicht beim Aufstehen, da Madame, ganz Windhundlike, nur auf weichem Untergrund liegt. Kam sie nicht hoch, blieb sie einfach liegen. Ich liess sie nicht mehr so lange alleine, dass sie dringend hätte raus zum Pinkeln müssen. Aber sie brach mal während dem Essen so weg und einmal vor der Treppe als es raus ging. Zwei tage später brauch sie auf dem Spaziergang zusammen und nahm mir die Entscheidung ab. Allerdings war sie auch ansonsten weit weg entfernt von dem was dein Ömchen noch ist. Es gibt Aufstehhilfen aber eben, nutzt auch nur was wenn jemand da ist. Eine wirklich schlaue Idee, ausser sie möglichst nicht auf Laminat/Steinboden liegen zu lassen, habe ich leider auch nicht.

    ich sage es mal deutlich: es sind Lebewesen und die haben nun mal Eigenschaften, Triebe und ein Geschlecht. Man kann eben nicht alles haben, den Fünfer, das Weggli und noch die Bäckersfrau. Entweder man trennt konsequent und in den Stehtagen am besten so, dass die Hunde in zwei Haushalten leben oder man kastriert. Steri halte ich für puren Stress. Mein TA führt dies nicht durch. Für den Rüden ist der Eingriff geringer, somit würde ich dann auch eher den Rüden kastrieren. Ich hatte damals mit Nastassja eine Hündin, intakt als die beiden andern kamen (sie war 15 Monate alt und wurde erst mit 23 Monaten zum ersten Mal läufig) und so war klar, die zwei andern müssen Hündinnen sein. Schon damals hätte ich gern mal einen Barsoirüden gehabt.

    Jetzt zieht demnächst tatsächlich ein Rüde ein, nach Möglichkeit bleibt der natürlich intakt, sofern dann beide Hoden absteigen. Jendayi ist aber seit 7 Jahren kastriert, da sie sowas wie "dauerhaft gut roch" und ich ständig irgendwelche Rüden hatte, die mir nicht gehörten und da sie klein und zierlich ist, war mir das auf Dauer nicht nur zu mühsam sondern auch zu gefährlich.

    Hündinnen können im unpassendsten Moment läufig werden, das ist nun mal so, Rüden sind quasi "dauerbereit" und hat es viele Hündinnen in der Umgebung oder kommt man an einen fremden Ort zb. Restaurant, Hotel... kann das zu einem Problem werden, wenn da vorher eine läufige war. Aber der Hund ist noch nicht mal wirklich geplant, noch nicht mal geboren... ich würde mir dann Gedanken machen, wenn der gewollte Wurf da ist, beide Geschlechter vorhanden und zur Auswahl stehen. Bis dahin fliesst vermutlich noch viel Wasser die Thur runter und plötzlich kann sich eine Situation ändern weil plötzlich eine Pyo da ist und die Hündin kastriert werden muss oder der gewünschte Rüde Kryptorchismus hat... who knows.

    ich würde sie mit infusion nach hause nehmen. hab ich sogar schon bei einem chinchilla gemacht.


    medis für darmflora sind ja in der regel eher per os (es sei denn es ist damit flagyl gemeint, das gibt es natürlich über infusion auch). ich habe nastassja damals bei ihrer meningitis auch nach 4 tagen heimgeholt (zur probe ohne infusion, hab aber die option gehabt sonst bei meinem haustierarzt eine zu fassen). sie frass in der klinik auch nicht, zu hause, sobald cortison per os gegeben wurde, ging das dann super.

    falls dein hund cortison per os kriegen müsse (bei einer darmentzündung nicht so unwahrscheinlich) würd ich mir da weniger sorgen machen, unter cortison frisst fast jeder hund...

    du kannst sie ja probehalber mitnehmen, wieder in die klinik ist sie dann schnell gebracht.