Beiträge von Psovaya Borzaya

    Ich leinte Nastassja sicher keine 50 m vorher an, wozu auch? sie gingt zu keinem andern Hund hin, wollte bloss auch nicht alle bei sich haben. Da leinte ich max. 20 m vorher an. Freilaufende Hunde sollten abrufbar sein... meiner Meinung nach. Für Kalani gibt es dann halt den Notpfiff, weil er noch zu sehr Interesse an Hunden hat, allerdings mehrheitlich an herumrennenden .

    Ich denke aber genau solche ,,Erwartungen,, wie deine Aussage, dass du nur ,,freundliche Freilaufende,, willst, gibt gerade noch mehr Druck und so leinen viele nochmals mehr an.

    meine Erwartung sieht man aber nicht von weitem...8o ich meinte damit nicht, dass Hunde nicht kommunizieren dürfen oder sollen. Aber klar erwarte ich, dass eine Hündin wie die neulich, die einfach jeder andere Hündin sofort angreift (Jendayi kam da schon einige Male drunter) angeleint WÜRDE. Wenn ein freilaufender aber zu Kalani sagt, er solle nicht so stürmisch sein (meist merkt er es aber von selbst), dann ist das völlig in Ordnung.

    Und doch, wenn einer angeleint kommt, dann leine ich auch "blitzschnell" an, denn sonst ist Kalani schon bei dem bis ich fertig diskutiert habe. Wenn einer angeleint hat und dies einen speziellen Grund hat (gibt einen bei uns dessen Hund alles frisst aber extrem allergisch auf vieles reagiert, daher immer angeleint) bei dem ein freilaufender ihn nicht stört, so wird er das schon sagen. In allen andern Fällen leine ich an, das kann man so verlangen. Dass ich daran Spass habe aber nicht...^^

    Ja, finde ich auch. Mir wären freilaufende wirklich lieber oder sagen mir "freundliche freilaufende". Kalani findet es nicht lustig, wenn er angeleint wird... und ich auch nicht. Am Platz kann es bei uns nicht liegen, in meiner Gegend hat es viel Platz und ich gehe ohnehin bevorzugt da, wo er rennen kann. Aber klar, hat man einen Hund, der nicht alle mag, findet man es vermutlich besser so. Ich in meinem Fall aber definitiv nicht. Trotzdem finden wir eigentlich immer genügende und geeignete Rennpartner. Wir verabreden und auch gezielt mit andern und freuen uns über jeden der spontan mit ihm ein Rennspiel beginnt, beginnen kann weil freilaufend. Heute traf er seine Lieblingssetterin... leider noch läufig, nix mit rennen... aber das nächste Mal dann wieder. :love: Ich glaube, manche haben vor seiner Grösse Respekt. Nur mit Jendayi alleine nahm sich nämlich kaum einer die Mühe anzuleinen...:pfeifen:

    ich beobachte aber durchaus, dass Hunde sich auch orientieren können. Kalani steht auf, wenn wir in die Landstrasse einbiegen, an der es dann in unsere Sackgasse mündet und Nastassja fing ihr Leben lang an zu jaulen wenn wir 200 m ungefähr von ihrer Züchterin entfernt in die Strasse einbogen. Im Auto drin konnte sie ja noch nicht so viel riechen aber sobald der Deckel aufging war sie weg und suchte Einlass. Kalani weiss auch wo der Hundesitter ist. Er wird schon unruhig wenn ich oberhalb kehren muss, er merkt es einfach. Dann gibt es kein Halten mehr. Dass Jendayi dann nicht aussteigen will dort liegt sicher vor allem am Gebell, das dazu führt, dass sie weiss wo wir sind...

    Jendayi scheint es zwar mit ihren bald 12 Jahren besser zu gehen, aber sie hat ja auch eine Verengung im Rücken. Schmerzmedis brauchen wir noch nicht, wir besuchen aber regelmässig die Physio und ihr hilft es wirklich sehr gut. Collagile hat sie auch und Grünlippmuschel.

    ich leinte Nastassja immer an, obwohl sie mit 80% der Hunde kompatibel war. Diese Hündin ging ja schon öfters auf Jendayi los, also jedesmal wenn wir sie sehen, weil sie schafft es so gut wie nie sie anzuleinen. Es ist ihr einfach egal. Aber als sie sah, wie Kalani hinter ihrer Hündin herraste, schien sie mir dann doch nicht mehr so sicher, er ist grösser uns stärker als die Hündin. Und ganz ehrlich: hätte er sie angegriffen so wär mir das auch egal gewesen. Aber ich wusste ja, dass er das nicht tun würde. Er splittet nur, bislang hat das noch immer gewirkt.

    Bei uns gibt es eine Hündin, die wirklich jedesmal auf Jendayi losgeht. Jendayi ist alt und letztes Mal fiel sie um und zog danach das Bein nach. Ich habe ihr schon mehrmals gesagt, sie solle gefälligst diese Hündin anleinen. Ja, sie wisse, dass sie Probs mit Hündinnen hätte aber dachte immer, ich hätte "das im Griff". Äh was???? Gestern kam sie wieder, wieder frei. Ich schon auf 180. Bisher hab ich JEndayi bei dieser Hündin einfach hochgenommen, denn Kalani tut sie nichts. Gestern kam die derart schnell, dass Jendayi in Panik davonrannte, Hündin hinterher. Jendayi schreit und dann rennt da noch einer... Kalani, aber in vollem Tempo und stellt sich dazwischen (darin ist er echt Meister). Die Hündin war dann doch beeindruckt und zog von dannen. Möchte nicht wissen, was passieren würde, wenn sie Jendayi wirklich erwischt hätte. Jendayi anleinen bringt nichts, die Hündin geht dann trotzdem auf sie los und Jendayi kann nicht mal flüchten, daher nahm ich sie stets hoch. Die Halterin hat dann gestern einen ZS kassiert. Und Kalani bekam ein Extraguetzli.

    Der Idiotentag scheint sich zu verlagern in dem Fall... weil gestern war er bei uns... offenbar ist er dann Richtung Pfanni unterwegs gewesen... :kaputtlach:


    Heute hatten wir dafür einen anderen mühsamen Zeitgenossen, auch einen den ich regelmässig sehe und der meine Hunde also kennt. Meist macht er weite Bogen, meist hat er angeleint. Heute war seine schwarze Hündin frei, ich denke mir noch super, können die sich mal beschnuppern und er merkt, dass der weisse Riese wirklich harmlos ist. Dieser geht auf die Hündin zu, nicht schnell, nicht sonst irgendwie auffällig. Der Hundehalter wird total hektisch, ruft seinen Hund, dann bellt er mich an ob ich gefälligst meinen HUnd abrufen würde... ich war total perplex und sage, sein Hund sei ja auch frei und meins ein Rüde und wirklich harmlos. Die Hündin macht rechtsumkehrt und will Fersengeld geben. Ok, ich kapiere langsam, warum der immer so ein Theater macht. Nur, er sah uns ja kommen. Ich pfeife Kalani also zurück, zum Glück dreht er auch sofort um und leine ihn an. Er starrt mich bitterböse an und ich sage zu ihm, dass ein Danke angebrachter gewesen wäre und er solle doch bitte in Zukunft wieder anleinen wenn er wisse, dass sein Hund derart Panik schiebe. Meine Güte, echt!!:angry2:

    Ich musste bei Nastassja und auch schon bei Katzen die Entscheidung fällen. Nastassja war zwar erst 10.5 aber halt ein Barsoi, die werden nur extrem selten älter als 12, oft erreichen sie auch nur 10 oder 11 Jahre (oder sterben wie Dawn noch jünger). Sie hatte Spondylose und war allein dadurch schon eingeschränkt. Dann kam noch die Herzinsuffizienz dazu und der heisse Sommer 18. Als sie dann zum dritten Mal in Folge hinten zusammenbrach und diesmal nicht wieder hochkam, so dass ich das Auto holen musste (es passierte auf dem Spazi) und durchs Fahrverbot fahren und sie sich dann mit meiner Hilfe und allerletzten Kraft ins Auto hievte (und sich dabei noch verletzte) wusste ich, dass ich nun zum TA fahre und ohne sie nach Hause kehren würde. Es war mir einfach klar. 3 Tage vorher besuchten wir noch die Züchterin und den aktuellen Wurf dort. Die Züchterin fand, sie sehe doch noch gut aus und ich fürchte fast, sie fand danach auch, ich hätte sie zu schnell eingeschläfert. Aber ich kann nicht riskieren, dass sie auf dem Spazi nochmals zusammenbricht (sie wog immerhin 34 kg) und sie litt unter der Hitze und sie einfach nicht mehr mitzunehmen auf den Spazi - das wäre für sie ganz schlimm gewesen, folgte sie mir doch überallhin. Ich wusste es einfach. Sie verhielt sich ganz ruhig, lag auf dem Schragen (sie konnte auch beim TA nicht s/s aus dem Auto aussteigen) und nach dem Propofol hob sie noch kurz den Kopf und drückte mir ihre Nase ans Kinn, danach war sie ganz ruhig und nach der Überdosis hatte sie ganz schnell keinen Puls mehr. Alles ganz ruhig und Jendayi war dabei. Für mich war es richtig so, was andere sagen interessiert mich, einmal mehr, nicht die Bohne.

    Das Öl gibt man nicht wegen dem Fleisch, ist also egal ob roh oder gekocht sondern weil die fettlöslichen Vitamein (A, D, E und K) nur so aufgenommen werden können und es braucht sowohl tierisches als auch pflanzliches Öl. Ich gebe statt Lachsöl Dorschlebertran. Dazu Leinöl (von hier), Kürbiskernöl (auch von hier) und Rapsöl (auch von hier). Denke, somit kann ich das Schlimmste ausschliessen. Aber da ich mein eigenes Essen zwar kritisch betrachte, meistens Bioprodukte bevorzuge aber auch nicht alles auf rechts drehe: irgendwas muss ich den Hunden ja füttern... Fischöl einfach weglassen geht aber nicht, es gibt zu tierischen Ölen keine Alternative. Wenn der Hund aber nicht ausschliesslich gebarft wird bzw. wenn er noch ein Fertigfutter erhält ist es sicher anders.

    Ölmischungen verwende ich keine, ich wechsle ab, zweimal pro Woche tierisches Öl, der Rest pflanzliche, diese wechsle ich ab.

    Meine Windhunde haben Nerven wie Drahtseile, nicht schussfest zu sein kommt da grundsätzlich selten vor. Meine waren es dann auch alle von Anfang an (keine der Züchter hat dafür irgendwas getan). Jendayi ist es auch jetzt noch mit fast 12. Nastassja begann im Alter Angst vor Gewitter und Feuerwerk zu entwickeln, nicht aber zb. vor Schüssen. Wir konnten nach wie vor neben dem Schiessstand in Wil durchlatschen ohne, dass sie auch nur mit der Wimper gezuckt hätte. Kalani reagiert null, geht im grössten Gewitter in den Garten.


    Mein nervöser Belgier wuchs fast neben dem Schiesstand auf, hatte damit dann auch zeitlebens kein Problem. Gewitter und Feuerwerk-Horror ab dem 2. Sommer (er wurde im März geboren). Es gab keinen sichtbaren Auslöser.


    Meine Meinung: trainieren kann man das nur sehr bedingt. Schussfestigkeit vielleicht noch am ehesten aber Gewitter und Feuerwerk sind einfach eine andere Baustelle und ich glaube nicht, dass man es verhindern kann, wohl aber verstärken. Ich bleibe einfach gelassen, das hilft meiner Meinung nach am meisten. Grossen Aktionismus zu entwickeln um etwas zu erreichen find ich eher kontraproduktiv. Als Nastassja im Alter diese Angst entwickelt hat, machte ich es auch. Je ruhiger ich blieb, desto besser für sie. War ich von ihrem Getue anfangs genervt. war das nur noch schlimmer für sie. Am 32.12. und am 1.8. bekam sie Medikamente. Gewitter - da musste sie halt einfach durch.

    Ich kaufe überhaupt keine Schokolade, da ich keine esse und vor allem vergleiche ich sie nicht mit einem Lebewesen. Ich bin selten sprachlos, aber jep, jetzt bin ich es. (Ich wuchs übrigens mit Schäfer auf, belgischen einfach aber immerhin: auch Schäfer...).


    Ich zahle 2000 CHF für meine Hunde (ungefähr) und zumindest zu meiner Zeit, lagen die Schäfer auch in etwa in dem Bereich. Kennen keinen Kleinwagen in dem Segment... *Ironie*. Ich wünsche viel Vorfreude und gutes Einleben.


    Ich finde das schönste am Welpenkauf übrigens, dass ich ihm das Leben zeigen kann - aus meiner Sicht.