Beiträge von Psovaya Borzaya

    Der schwarze Nachbarskater griff auf der Suche nach Futter auch Dawn an und verletzte sie sogar knapp neben dem Auge. Er kam auch rein und frass in meiner Küche mittels Katzenklappe. Ich hätte trotzdem nicht wollen, dass Dawn diesen Kater angriff - hat sie auch nicht. Sie kam heulend zu mir... das arme Muusi. Der Kater wollte nicht wirklich einen Hund angreifen, sie war ihm einfach auf der Suche nach Futter im Weg. Es wurde ja dann eine SDÜ bei ihm festgestellt und nachdem er Medis bekam, benahm er sich wieder normal und Dawn schien ihm das auch nicht übel zu nehmen.

    Aber ja, gibt schon Leute, die entweder Katzen ODER Hunde mögen, als ob Tierliebe beim eigenen Tier anfängt oder aufhört.

    Der schwarze Nachbarskater griff auf der Suche nach Futter auch Dawn an und verletzte sie sogar knapp neben dem Auge. Er kam auch rein und frass in meiner Küche mittels Katzenklappe. Ich hätte trotzdem nicht wollen, dass Dawn diesen Kater angriff - hat sie auch nicht. Sie kam heulend zu mir... das arme Muusi. Der Kater wollte nicht wirklich einen Hund angreifen, sie war ihm einfach auf der Suche nach Futter im Weg. Es wurde ja dann eine SDÜ bei ihm festgestellt und nachdem er Medis bekam, benahm er sich wieder normal und Dawn schien ihm das auch nicht übel zu nehmen.

    Aber ja, gibt schon Leute, die entweder Katzen ODER Hunde mögen, als ob Tierliebe beim eigenen Tier anfängt oder aufhört.

    ich persönlich übersehe eigentlich nie Wild, aber Katzen durchaus. Ja, leider jagt Kalani sie, wenn sie flüchten, auch. ABER erwischt er sie ist game over und so war es bei den andern auch. Und da er nie in der Nähe einer Strasse oder in belebten Gebieten frei läuft (Katzen hat es hier auch mal mitten im Wald) ist das zwar trotzdem nicht lustig, aber ich weiss wenigstens, es passiert nichts. Uns lief schon eine Katze entgegen (bei einem Bauernhof, beide Hunde angeleint) und strich den Hunden um die Beine. Wäre bei vielen (Wind)hunden wohl ihr Todesurteil gewesen und sowas will ich einfach nicht.


    perrolina: ja, diesbezüglich (und auch bei Verletzungsabsichten mit Menschen) bin ich wirklich sehr konsequent. Ich tue viel dafür von Anbeginn an (dafür können meine Hunde keine 100 Tricks, sie müssen im Regen nicht Platz! machen etc. pp) aber für mich würd die Welt einstürzen wenn dies passierte. Ich kenne WIndhundehalter die müssen die Katzen und Hunde trennen wenn sie ausser Haus ohne Hunde sind. Unvorstellbar. Ich liess einen zur Kaninchenjagd gezüchteten Whippet mit meinen Kaninchen im offenen Gehege (zugänglich für die Hunde) frei und wusste, dass da nichts passiert. Kalani kannte die Kaninchen nicht mehr. Würd ich mir jetzt wieder welche holen, würd ich mich das nicht trauen. Aber selbst Jäger Dawn unterschied hier ganz klar. Ich brauche dieses Vertrauen in meine Hunde. Ich kann nicht 100% Gehorsam garantieren, Kalani geht immer noch, wenn auch nur noch selten, unerlaubt zu einem andern Hund aber ich kann garantieren, dass nix passiert auch wenn der andere ihn "blöd anmacht". Und mittels Pfeife ist er dann auch gleich wieder weg.

    ich persönlich übersehe eigentlich nie Wild, aber Katzen durchaus. Ja, leider jagt Kalani sie, wenn sie flüchten, auch. ABER erwischt er sie ist game over und so war es bei den andern auch. Und da er nie in der Nähe einer Strasse oder in belebten Gebieten frei läuft (Katzen hat es hier auch mal mitten im Wald) ist das zwar trotzdem nicht lustig, aber ich weiss wenigstens, es passiert nichts. Uns lief schon eine Katze entgegen (bei einem Bauernhof, beide Hunde angeleint) und strich den Hunden um die Beine. Wäre bei vielen (Wind)hunden wohl ihr Todesurteil gewesen und sowas will ich einfach nicht.


    perrolina: ja, diesbezüglich (und auch bei Verletzungsabsichten mit Menschen) bin ich wirklich sehr konsequent. Ich tue viel dafür von Anbeginn an (dafür können meine Hunde keine 100 Tricks, sie müssen im Regen nicht Platz! machen etc. pp) aber für mich würd die Welt einstürzen wenn dies passierte. Ich kenne WIndhundehalter die müssen die Katzen und Hunde trennen wenn sie ausser Haus ohne Hunde sind. Unvorstellbar. Ich liess einen zur Kaninchenjagd gezüchteten Whippet mit meinen Kaninchen im offenen Gehege (zugänglich für die Hunde) frei und wusste, dass da nichts passiert. Kalani kannte die Kaninchen nicht mehr. Würd ich mir jetzt wieder welche holen, würd ich mich das nicht trauen. Aber selbst Jäger Dawn unterschied hier ganz klar. Ich brauche dieses Vertrauen in meine Hunde. Ich kann nicht 100% Gehorsam garantieren, Kalani geht immer noch, wenn auch nur noch selten, unerlaubt zu einem andern Hund aber ich kann garantieren, dass nix passiert auch wenn der andere ihn "blöd anmacht". Und mittels Pfeife ist er dann auch gleich wieder weg.

    In diesem Fall wurde der andere Hund nicht aufgrund "unverstandener Kommunikation" getötet, sondern in der Folge des Beutefangverhaltens. Da wurde vorher nicht kommuniziert....gejagt, gepackt, geschüttelt....hat rein gar nichts mit Unverträglichkeit gegenüber Artgenossen zu tun.

    wenn ein Hund da nicht unterscheiden kann (leider bei vielen Windis auch ein Problem) dann ist das dasselbe Problem wie eine Unverträglichkeit. Geht gar nicht. Es kann immer mal ein Zwerghund (oder wie ist es mit Kleinkind?) vorbeirennen und nein, sowas find ich einfach nur...


    Nastassja hätte never ever einen Zwerg angegriffen, nicht mal wenn der aufdringlich war. Dies tat sie erst ab Hunden die eine Grösse hatten die dazu geneigt war, sie zu verletzen. Sie wurde tatsächlich mal von einem Chi angegriffen, der biss ihr sogar ins Bein. Sie hob es, schüttelte den Kleinen am Bein hängend ab und ging weiter. Sie hatte definitiv keine Beschädigungsabsichten, wollte die andern nur los werden. Der Rüde der aufhockte war ohne Unterwolle, extrem dünnes Fell und gespannte Haut (Windhund halt). Und obwohl sie da für mein Empfinden schon heftig war (wurde sie nie wieder danach) trug der nur zwei kleine Löcher davon. Aber um den Faden weiterzuspinnen: hätte sie einen Zwerg so schwer verletzt, dass er gestorben wäre, ja, dann hätte ich sie eingeschläfert. Ich muss meinen Hunden trauen können und das könnte ich so nicht mehr. Zudem war sie mit im Pflegeheim und da gab es auch Zwerghunde. Nicht auszudenken wenn sie da mal einen angegriffen hätte.

    @Amiga: wenn dieser Mali einen andern Hund getötet hat, ist es für mich irrelevant ob er zuerst noch dem andern Hund "gesagt" hat, dass er ihn gleich töten wird oder ob er es einfach gemacht hat. Dieser Hund hätte bei mir keine Überlebenschancen gehabt, vollkommen egal wie es passiert ist. Gleiches gilt übrigens bei einer toten Katze (ich weiss, dann würden einige Hunde meiner Windhundbekannten nicht mehr leben).


    Ich erlebe mehr Hündinnen, die zickig sind als Rüden. Aber richtig heftige Unverträglichkeit mit Beschädigungsabsichten erlebe ich eher bei Rüden. Ich hoffe, meiner bleibt so wie er ist, wirklich. Es ist diesbezüglich nicht zu toppen. Heute zb. kamen uns 2 Personen entgegen mit 3 Zwerhunden und einem etwas grösseren, alle frei. Da dachte ich, ok, die leinen nicht an, wird wohl alles kein Problem sein. Kalani geht denen entgegen, der grössere tut dasselbe. Auf einmal schiesst einer der Zwerge wie eine Furie auf Kalani los und kommt wirklich an ihn ran. Das hätte bei einigen WIndis die ich kenne unlustig ausgehen können. Kalani kümmerte sich einfach nicht um den kleinen Teufel sondern spielte mit der grösseren Hündin. :love:

    Allerdings hörte ich auch von Leuten, die sagen, dass wenn Hündinnen sich in die Haare bekommen, dies oft schlimmer endet als bei Rüden. Aber ich kenne wirklich einige Rüden, die würden ohne mit der Wimper zu zucken den andern Hund in der Luft zerreissen.

    Anne: ich glaube, du hast mich falsch verstanden oder ich mich falsch ausgedrückt. Dass im Sinne eines Standards gezüchtet wird ist mir klar. Ich störe mich ab dem Wort Zuchtfehler (hab das auch noch nie zuvor gehört) bzw. ich wollte wissen, was damit gemeint ist. Wenn Marin zb. merle mal merle Verpaarung gewesen wäre, so wäre das Vermehren und somit falsch. Aber ich kenne einen Border der taub war, als einzige vom Wurf und es war keine Merle mal Merle Verpaarung. Beide Elterntiere angekört. Zuchtfehler würd für mich bedeuten, hier hat jemand etwas falsch gemacht, einen Fehler begangen. Aber die Natur bringt manchmal auch aus gesunden (angekörten und somit dem Standard entsprechend) etwas hervor, das züchterisch gesehen "Ausschuss" ist.


    Nastassjas Bruder war fast 1 m gross, selbst für einen Barsoi viel zu gross. Beide Elterntiere waren mehrfache Champion, natürlich angekört, mit Papieren gezüchtet etc. pp. Der andere Bruder von Nastassja war ein sehr gefragter Deckrüde, ebenfalls mehrfacher Champion und perfekter Vererber, seine Nachkommen sind ebenfalls zu einem grossen Teil sehr erfolgreich. Hat die Züchterin nun einen Fehler gemacht, wo doch der andere Bruder viel zu gross ist (und mit 7 an Herprobs starb). Nein, hat sie nicht. Ich meinte nur, nicht immer wird ein Fehler gemacht wenn ein Tier total ausserhalb des Standards zur Welt kommt.


    (Und das mit den Menschen war eine Provokation, aber was glaubst du, wie viele von unsern Bewohnern bzw. deren Eltern sich anhören müssen ob man das in der Pränataldiagnostik nicht gesehen habe? Und doch, wenn wir alles abtreiben was nicht ganz gesund aussieht, wenn wir bei Invitro und Samenspender (die man nach Eigenschaften aussuchen kann!!) sind, dann sind wir nicht mehr so weit weg von Zucht. Aber darum geht es hier jetzt natürlich nicht. )

    Was ist ein Zuchtfehler??? Die Natur bringt nun mal Diverses hervor. Nur weil manches nicht der Norm oder dem Standard entspricht, ist das doch nicht einfach ein Fehler. Sonst würde ich statt für wunderbare Menschen mit Besonderheiten für lauter "Fehler" arbeiten...

    Hier das pure Gegenteil: wir lieben Knutschnasen. Kalani mag sowieso alles und jeden und er ist jetzt mehr als 1.5 Jahre alt, ich habe noch Hoffnung, dass es so bleibt, auch mit intakten Rüden. Was ich jetzt schon zweimal erlebt habe bei hibbeligen Welpen die ihm angeleint um die Beine wuseln, das ist ihm zu viel und er sagt das verbal. Sobald er abgeleint ist und sich frei bewegen kann ist es gar kein Thema.

    Jendayi hatte noch nie auch nur die geringsten Probs mit andern Hunden.

    Mein einziger Hund in all den Jahren der sich nicht mit allen vertrug war Nastassja. Bei ihr begann es mit 3, kurz vor der 2. Läufigkeit. Auf der Allmend hockte ihr ein Rüde auf, zu weit weg als das ich eingreifen konnte und wie aus dem Nichts wehrte sie sich so heftig, dass er zwei kleine Löcher davon trug. 3 Tage später hab ich sie kastriert (schon die erste Läufigkeit war Stress pur für sie). Sie hatte danach mit intakten Rüden keinerlei Probleme mehr, im Gegenteil, sie hatte total den Plausch an ihnen, hockte ja auch keiner mehr auf. Dafür hatte sie seit der Kastra mit Wlepen (ausser solchen von Freunden) und generell mit distanzlosen Hunden so ihre Probleme. Sie wäre nie von sich aus auf einen losgegangen aber wenn ihr einer zu nah kam, griff sie den an. Sie blieb daher bei unbekannten Hunden an der Leine. Für mich nach der Anfangszeit kein Problem mehr, sie war stets abrufbar und eben - von sich aus ging sie nicht auf diese Hunde zu. Dass viele nicht anleinten selbst wenn ich sie bat ist dann ein anderes Thema. Je älter sie wurde, desto toleranter wurde sie auch.

    Sie war aber generell eine Hündin, die all zu nahen Körperkontakt nur von Menschen liebte. Auch unsere Katzen durften sich nicht zu ihr legen. Kalani ist da ganz anders und Dawn war es auch. Alle diese Hunde kamen als Welpe aus guten Zuchten.

    Ich sorge stets vor und lasse Kontakt mit allen Rassen von klein auf zu. Wir sind in Welpen- und Junghundegruppen und da wo es viele Hunde hat. Aber es bleibt ein Rest Glück. Ich glaube daran, dass man viel tun kann um keine Unverträglichkeit zu bekommen, aber es liegt nicht zu 100% in unserer Hand. Und eine wirkliche Unverträglichkeit liegt bei mir nur vor, wenn einer wirklich auf jeden Hund oder mind. auf jeden Hund des eigenen Geschlechts losgeht und das hatte ich noch nie auch nur ansatzweise.

    Nur schon die Vorstellung, dass Jendayi einem der Welpen auch nur ein Haar gekrümmt hätte, ist wirklich völlig absurd... zumal sie damals schon gleich gross waren wie sie...

    Dass man aber keinen fremden Hund einfach mit Welpen allein lässt, versteht sich für mich von selbst.

    Meine Freundin die Whippets züchtet, hatte noch einen Jack Russel. Sie war die beste Welpenerzieherin, ABER erst ab einer gewissen Zeit. Neu geborene Welpen waren für sie Mäuse und Mäuse tötet sie gnadenlos. Einmal hat die Züchterin einen Spaziergang gemacht mit allen Whippets, inkl. Mutterhündin. Die Russelhündin blieb zu Hause und auf einmal fiel ihr ein, dass sie die Tür zum Welpenzimmer wohl nicht verschlossen hätte und dachte noch, jetzt zu rennen bringt nichts mehr, die Welpen sind eh tot. Sie hatte GLück und wusste nur nicht mehr, dass sie die Tür eben doch zugemacht hatte. 2 Wochen später wär keine Gefahr mehr gewesen (sobald die Welpen laufen konnten). Auch meine eigenen Hündinnen waren völlig friedlich mit Welpen der Züchterin, sie durften jeden nachkommenden Wurf besuchen.

    Ich bin froh, um einen möglichst unkomplizierten Züchter. Je komplizierter, desto eher wende ich mich davon ab, egal wie toll die Hunde sind. Ich musste 800 km zu Kalanis Züchterin fahren und natürlich hab ich da Jendayi dabei und natürlich nehm ich sie mit rein. Da stürzten sich etwa 8 ausgewachsene Barsois, 3 Deers und zwei Möpschen auf sie (die Havaneser der Tochter wären auch noch, blieben aber weg) und die Mutterhündin war mitten unter ihnen und immer 3 bis 4 Hunde plus Jendayi durften zu den Welpen. Die Mutter kennt dies und hat null Stress. Der eine Mops ist scheinbar ein echter Welpenbespasser der vom 1. Tag an mit dabei ist, sich sogar in die Wurfkiste legt - und nein, Fleurelle hat damit sicher keinen Stress. Unsere Hunde sind keine Wölfe mehr und eine gute Mutterhündin vertraut auch ihrer Besi in diesen DIngen. Natürlich verteidigt sie die Welpen vor fremden HUnden - aber nur falls dies nötig ist. Jendayi jedenfalls stresste sie kein bisschen.

    Und auch bei der Züchterin der Hündinnen war das nie ein Thema. Ebenso bei meiner Freundin, die Whippets züchtet. Bei Jendayis Züchter sind sowieso ständig Hinz und Kunz da und gehen rein und raus. Windhunde sind aber nun mal sehr gechillte Hunde. Dass ein rudelfremder Deckrüde nicht weiss, dass er Papa ist, versteht sich von selbst. Ich denke auch weniger, dass der die Welpen zu sehen bekommt, es sei denn er lebt um die Ecke. Die eigenen Deckrüden hingegen sah ich genauso um die Welpen rum wie alle andern Hunde. Von einer Mutterhündin die wegen allem und jedem Stress hätte, nähme ich persönlich keinen Welpen.

    Meine Erfahrungen bei andern Rassen sind schon zu lange her als dass ich mich erinnern könnte.

    die Barsoizüchterin meiner Hündinnen lässt sogar andere Hunde zu den Welpen auch schon vor dem IMpfen... ich war immer bass erstaunt aber sie war da völlig entspannt (also andere Hunde erst sobald die Welpen auch raus gehen, natürlich nicht zur Wurfkiste oder so). Und auch vom 1. Tag an andere Menschen. Jedoch hat sie auch durchwegs entspannte Hündinnen. Bei Kalanis Züchterin ginge das nicht. Wenn auch aus andern Gründen. Dort gibt es offizielle Besuchstage, dafür kommen dann dort grad alle und fremde Hunde dürfen auch mit. Jendayi durfte sogar ins Welpengehege, hatte dann allerdings etwas Stress.