Beiträge von Psovaya Borzaya

    @cathi: nein, ich bin wieder zu Hause. In meinem Garten hat es noch Schnee, aber wir waren an der Thur am Nachmittag und da hat es keinen Schnee, hatte wohl nie gross welchen (Eschikofen). Ich fand es gestern fast unangenehmer als heute.

    ich bin ja gerade im urlaub im oberallgäu in den bergen. hier sind nicht nur die leute sehr nett und entspannt was hunde angeht, auch die hunde sind es. obwohl die meisten hier im dorf ihre hunde anleinen, stört sich keiner dran, dass jendayi frei läuft. ich hab auch noch keinen einzigen gesehen, der mit ihr ein problem gehabt hätte (also hund meine ich). gestern kamen zwei dobis, da war ich unsicher und bin mit ihr aus dem weg. da hier enorme schneemengen sind und die räumfahrzeuge den schnee so räumen, dass zwischen strasse und trottoir ein meterhoher schneeberg ist, leine ich sie da nicht an. morgens treffen wir einen 5jährigen RR der sich benimmt wie ein welpe und mich auch schon in den schnee schmiss... aber sooo ein nettes tier. labi hatten wir auch schon, viele kleinen kläffer an denen sie einfach vorbeischiesst. sie geht nicht zu andern hunden hin, aber die meisten laufen an flexis und die besis lassen sie ran und es funzt hervorragend. ich weiss nicht was hier anders ist, aber ich traf noch keinen einzigen hund, bei dem ich das gefühl hatte, da könnte was schief laufen.

    happy birthday quirinchen :geb4:. wir hoffen, dich noch lange auf unseren morgenrunden zu treffen... gibt nicht viele, denen jendayi so freudig entgegenzottelt wie dir... 6%5

    sowohl bei Nastassjas erster Läufigkeit und auch bei der von Dawn haben die Rüden nicht reagiert, nein. Alle andern Läufigkeiten waren dann eben keine weissen mehr. Meine Züchterin sagte, die erste Läufigkeit sei oft noch nicht "so richtig"... und eben, nicht selten eine weisse. Kannte aber auch eine Hündin, die im Alter fast nur noch weisse Läufigkeiten hatte und auch kürzer und da haben die Rüden trotzdem reagiert.

    ich habe vom 31.8. bis 15.9. meine Ferien nehmen müssen. Ich weiss noch nicht, ob ich mit oder ohne Hund gehe, sobald mein Freund seine Scheidung durch hat, wird er hoffentlich eher bereit sein, Pläne zu machen... tendentiell kann ich es auch nicht sagen... ich würde gerne mal wieder weiter weg fliegen/fahren und das ist dann wohl ohne Hund. Von daher...

    jendayi isst, seitdem wir barfen und das ist nun über 9 jahre, auch kein trofu mehr. ich gebe ihr auch im urlaub kein trofu, sondern nehme fertigbarf aus büchsen oder in würsten, welches nicht kühl gelagert werden muss.

    is(s)t sie bei der hundesitterin, zieht sie das auch durch und kommt dann nach ein paar tagen so mit bis zu 2 kg leichter nach hause (und sie ist eh schon untere grenze). es gibt wirklich hunde, die vor dem "vollen napf verhungern". die sitterin gibt ihr dann manchmal aus mitleid katzenfutter (dafür würd sie töten) drauf...

    der einfachheit halber gibt es hier aber nur eine hauptmahlzeit und die ist nachmittags und am späteren vormittag wenn wir vom morgenspazi zurück sind, gibt es einen RFK im wechsel mit einem trockenen snack. hier funzt das gut.


    aber generell gilt auch hier: alle meine hunde frassen morgens schlechter bzw. ein teil auch gar nicht.

    kann man sicher machen, würd ich bloss nicht. mit dem hund spazieren gehen - klar, von mir aus mal an ein military, aber sonst möchte ich nicht, dass jemand anders mit meinem hund arbeitet und dies anders macht als ich (was nun mal der fall sein wird, weil jede person anders mit einem hund arbeitet/umgeht). ich denke, wenn ein hund sehr arbeitsfreudig ist, kann er damit schon umgehen, kenne aus früheren zeiten aber auch solche, die dann verwirrt waren. ich finde auch nicht, dass ich einem partner sagen möchte, wie er mit dem hund zu arbeiten hat. er hat das recht, mit seinem hund ein team zu sein, genau wie ich auch. ich lasse mir ja auch nicht reinreden, von niemandem. entweder ich habe genug zeit für meinen hund und sonst hätte ich keinen. geteilt wird hier fast alles - bloss nicht die hunde... :P

    auch ich wünsche euch eine gute restliche zeit. ich kann mir vorstellen, was du durchmachst, bei meiner grossen war es nicht unähnlich, einfach mit andern symptomen. für mich war auch am wichtigsten, dass sie noch freude hat. ich weiss nicht was mairin am liebsten hat, bei meiner waren es intakte rüden, da zeigte sie bis ganz am schluss freude. solche schönen momente wünsche ich euch von herzen.

    ich finde es so rum auch besser als andersrum. nastassja musste ich mind. bis sie 8 war bei jedem passant (ohne hund) zu mir nehmen, sonst wär sie hingelatscht um sich streicheln zu lassen. es hat unendlich viele vorteile... beim TA, wenn da kinder sind, wenn erwachsene sich "komisch" verhalten und einfach den hund antatschen... etc. pp. unterbinden würd ich das auf keinen fall. ich musste sie aber nicht anleinen und war sie angeleint, zerrte sie nicht. dies ginge mir auch auf die nerven. mir fielen diverse möglichkeiten ein, von leckerli in den mund und hund dann anspucken (so haben wir früher das fusslaufen mit hochschauen aufgebaut...), spielzeug/ball in die hand nehmen oder aber sich einfach in eine andere richtung drehen, wortlos, so dass der hund die person nicht mehr frontal vor sich sieht.

    bei hundebegegnung würd ich wohl aussitzen. stehen bleiben, micht vom hund, der da kommt, abwenden, den eigenen hund kurz nehmen aber nicht fast direkt am halsband halten und nichts sagen (er ist ja nicht unfreundlich, deshalb gibt es hier für mich keinen grund für ein nein oder ähnliches). er soll selber merken, was ich mir wünsche. erst wenn er ruhig neben mir ist (später mich anguckt) dann gehen wir weiter.

    wichtig finde ich auch, dass man selber andere hunde als tooodlangweilig betrachtet, sprich völlig desinteressiert mit dem hund an die situation latscht. aufregung nehmen die hunde sooo schnell wahr.


    ich würde ihn übrigens auch dann, wenn man beschliesst, die hunde zusammen spielen lassen, niemals in erregungssituation frei lassen. erst wenn er ruhig warten kann, darf er los zum andern hund hin. kriegt er das nicht hin, gibt es heute eben kein spiel.

    jendayi liess sich schon immer überall anfassen, auch von fremden, die barsois sowieso. krallen schneiden ging aber nur zu zweit, sie war einfach zu ungeduldig und wand sich wie ein aal und ich hatte angst, ihr so ins leben zu knipsen. jetzt kann ich das sehr gut auch alleine machen, nach dem spaziergang und sie muss nicht mal mehr angeleint werden, steht einfach da und lässt mich knipsen.


    aber seit nastassjas tod weicht sie zurück, wenn fremde sie anfassen wollen, vor allem wenn es sehr schnell und direkt ohne vorherige kontaktaufnahme kommt. sie knurrt nicht oder so (das tut sie sowieso nie) aber sie weicht aus. sie macht es nicht bei allen, manche findet sie gleich supertoll und dann muss ich sie dran hindern an denen hochzustehen um zu betteln. ich erkläre es mir so, dass, da die barsois halt endlos extrovertiert waren, sie einfach nicht zurück stehen wollte. jetzt wo keine "konkurrenz" mehr da ist, sieht sie keinen nachteil, wenn sie sich zurück nimmt. davor fürchtete sie wohl, die andern könnten was fressbares kriegen, das ihr dann entgeht. auch das ist ein punkt: von 80% der leute nimmt sie kein futter mehr an, was früher nie passiert wäre.

    dafür frisst sie auch unterwegs nichts mehr, dies aber schon seitdem dawn nicht mehr ist, denn nur diese neigte zum staubsaugen und zeigte ungewollt auch den andern fressbares.

    jo der knöchel erholt sich wieder, ist wahrscheinlich nur irgend ein band etwas überdehnt... da merk ich dann das alter, glaube ich. wenn ich "kalt" irgend einen sprung mache oder loslaufe, passiert mir das schon mal. früher ging das...:noidea: ne, der kutscher schien absolut nicht die kontrolle verloren zu haben, der war wohl einfach so unterwegs, er trieb die pferde nach der kurve auch noch verbal an obwohl auf dem weg in den er einbog auch viele fussgänger unterwegs waren. wenn da ein freilaufender hund dabei ist, der pferde nicht so gelassen nimmt wie meine oder die des andern hundehalters, dann gute nacht. oder ein velofahrer "im weg" ist.

    hier hat es viele kutschen und reiter sowieso, aber so sind wir jetzt doch noch nie einer begegnet. smilie_sh_019

    ja die velofahrer sind echt auch nicht meine freunde, obwohl ich selber einer bin.

    heute hatten wir eine begegnung der anderen art... laufen der thur entlang und an einer kreuzung kommt von inks ein pferd und hinter diesem pferd ein zweispänner und zwar in schnellem trab. wundere mich noch, denn der weg ist grad mal so breit wie die kutsche, er kann also das pferd nicht überholen und dieses geht im schritt. von rechts her kommt über die brücke noch ein mann mit hund und dort will offenbar das pferd hin, das vor der kutsche hergeht. dummerweise geht das dann schief, denn die reiterin, die über die brücke will muss anhalten, da die brücke auch schmal ist und der hundehalter ja noch drauf ist. die kutsche wird nicht langsamer und das pferd hat offenbar panik vor kutschen und obwohl ich still stehe und noch sicher 10 m vom pferd entfernt bin, müssen wir uns plötzlich retten, denn das pferd scheut wegen der kutsche hinter ihm, die reiterin verliert die kontrolle und schon rast es auf uns zu.

    einmal mehr war ich froh, jendayi nicht angeleint zu haben, so konnte sie mit einem satz einfach über das bänkli dort hüpfen. ich rettete mich auch, habe mir aber den knöchel vertreten. die kutsche fuhr einfach weiter, nach mir die sintflut. äh ja...

    rubahe : ich glaube, den kenne ich auch. ich sah hinterher aus wie ein ferkel. er ist ja sehr lieb aber völlig distanzlos und aufdringlich und er sprang jendayi auf den rücken. ich erkläre geduldig (obwohl innerlich auf 180) warum dies für meine hündin gefährlich ist. antwort: sie kann sich ja wehren... nein, das kann sie nicht. sie wehrt sich fast nie und verlässt sich auf mich (was sich viele ja wünschen würden). und als ich ihr sagte, dass ich es nicht nett finde, dass ihr hund einfach alle anspringt und sie nichts dagegen tut meinte sie spitz "ach so, ich dachte Sie mögen hunde"... ja ne is klar...

    Mit einem souveränen Hund kann man schon gelassen bleiben.


    schön wär's... ich werde genau an dem tag entspannt sein, wenn endlich der hinterletzte depp gelernt hat, dass man hundekontakt nicht ohne erlaubnis des andern zulässt, dass das anschleichen, ducken, fixieren nichts mit "er macht nüt" zu tun hat und dass man keine 5 grosse hunde auf eine alte, 10 kg leichte hündin ohne die geringste pufferzone in form von fettschicht oder fell zulässt. ganz ehrlich, ich bin weit entspannter wenn mir ein tarek bzw. grosser hund mit MK und angeleint aber unter umständen etwas "theater machend" oder ein mir bekannterweise völlig unverträglicher mali der aber einen super gehorsam hat und vor allem IMMER abgerufen wird, entgegen kommt als diese tutnixler, die oft alles andere als harmlos sind. neulich sagte tatsächlich ein schäferhalter, sorry, ich kann nicht ableinen, sie mag keine andern hunde. nothing to say sorry about... ist mir wirklich mittlerweile das liebste und meiner hündin auch. und ich bin vermutlich nicht die einzige. dies nur weil es immer leute gibt, die denken, sie müssten sich schämen, weil ihr hund eben nicht alle toll findet. dabei wäre unter den "alle toll findenden" bei näherem hinschauen solche, die ganz unbedingt gesichert gehören würden.