Beiträge von Psovaya Borzaya

    facebook sorgt schon dafür, dass ich die zois nie vergessen kann und insbesondere dawn fehlt mir auch noch 3 jahren immer noch extrem. wahrscheinlich ist es bei ihr stärkter, weil es halt schon länger her ist, auch wenn sich das paradox anhört.

    hallo zusammen


    Ich mach mir bisschen Sorgen um Ömi.

    Ich weiss nicht, ob es beginnende Demenz ist, eine Marotte oder was weiss ich🤷‍♀️


    Ich hatte nun einige Nächte frei und beobachtete jetzt ab und an, dass sie sobald wir zu Bett gehen stark hechelt, immer wieder aufsteht, von A nach B geht, sich dort hinlegt, wieder aufsteht, einmal im Kreis dreht, sich wieder hinlegt etc.


    Kennt ihr das von alten Hunden?

    nein, wobei ich sagen muss, keine meiner windhunde ist so alt geworden, dass sie zeit hatten überhaupt dement zu werden.

    ich habe aber einen dementen kater und der zeigt, halt einfach umgemünzt auf katze, manchmal etwas ähnliches, wobei es eher tagsüber ist. er läuft dann in den oberen stock, holt dort eine socke, laut miauend wieder runter, legt sie ab, geht wieder hoch, holt ein anderes kleidungsstück. oder aber er geht richtung Kaklo und weiss dann offenbar nicht mehr was er dort wollte (und pinkelt dann hin und wieder ausserhalb eines klos).

    aber ich hörte schon von anderen, dass ihre alten hunde solche symptome zeigten.

    Mein belgier war auch im hohen alter von fast 14 noch völlig klar im kopf. unruhig war der eher in jungen jahren.

    bei den barsois wird weniger zwischen show- und rennlinie unterschieden, da ist es eher russische und amerikanische, die den unterschied machen. die russische ist eleganter, oft schmaler und etwas hochbeiniger. wobei es in russland selbst noch zuchten gibt, die die barsois wirklich zur jagd verwenden und einen solchen hier möchte ich dann nicht haben. die amis arbeiten ausserhalb von jagd schon lange mit ihren barsois und deshalb sind diese in meinen augen führiger, extrovertierter und für mich passender. meine beiden waren amis, die mutter von nastassja war ein direkter US import aus einem kennel, der für seine weissen barsois bekannt ist. aber jagen tun sie alle und alle sind für die selbständige jagd gezüchtet. trotzdem waren meine beiden amerikaner, vor allem sicher nastassja "heilige kirchenlichter" wenn ich sie mit andern vergleiche. ich hoffe aber, dass meine einstellung, die sich mit denen der meisten windhundbesitzer nicht deckt, auch etwas beigetragen hat und die tatsache, dass sie mit katzen und kleintieren aufwuchsen und mir wichtig war, sie an schafe, kühe, pferde, hühner... zu gewöhnen. der allerwichtigste unterschied ist für mich wirklich, dass amilinien viel extrovertierter sind. die schönheit macht es in meinen augen nicht aus - auch wenn die hocheleganten russen natürlich ein toller anblick sind.


    bei den whippets gibt es eigentlich sogar 3 linien: renner (die kriegt man nur wenn man wirklich rennen machen will), show (dazu zählt auch meine) oder S+L (manche nenen sie auch coursinglinie). showlinien wie jendayi haben an rennen keine chance, da muss man sich nichts vormachen. manche machen aber coursings mit ihnen.

    die renner behaupten, die showies wären alle zu dick und keine richtigen whippets mehr. jendayi ist der beweis, dass dem keineswegs so sein muss. sie ist feingliedrig, eher klein und schmal. und es gibt auch unzählige viel zu grosse renner. für mich ist klar, ich würde nie einen renner nehmen, einfach weil ich an windhundesport kein interesse habe.

    ob und wie der whippet jagt, hängt nicht in erster linie von den linien ab, den jagdtrieb haben sie alle in sich. ich kenne renner, die problemlos frei laufen, showies die extremen jagdtrieb haben und deshalb geb ich da nicht viel drauf. ich hatte wohl einfach glück mit jendayi. fakt ist, das was die amis an whippen manchmal so zeigen, hat für mich mit einem kaninchenjäger nicht mehr viel zu tun. die tendenz die beim retriever längst sprichwörtlich ist, finde ich grauslich bei einem whippet (also eigentlich auch beim retriever...). ich will zwar nicht, dass jendayi kaninchen oder sonst irgend etwas jagt, aber sie sollte es können und das ist der fall. so soll es meiner meinung nach sein. extreme showlinien haben noch keiner rasse gut getan meiner meinung nach. und es weckt zudem falsche erwartungen.

    kenne aber auch einen Fall von angeleintem Schäfer, der einen freilaufenden, der zu ihm kam, verletzte und der "Opferhundehalter" vom Vetamt zu hören bekam, er solle halt seinen Hund nicht zu angeleinten Hunden lassen. Die Halterin hat übrigens noch darum gebeten den Hund abzurufen.

    einen hund mit eher rundem rücken wie der barsoi mit 4 monaten noch auf den rücken zu drehen kann arg in die hose gehen. ergo - nein, mache ich natürlich nicht. wie andere schon sagten: 1. bin ich kein hund und 2. habe ich noch keine mutterhündin gesehen, die im alter von 4 oder gar 5 monaten sowas noch macht (und meine züchterin behält fast immer einen welpen aus den würfen, kann das verhalten dort also in dem alter gut beobachten).

    3. nicht alles was trainer sagen muss ich 1:1 übernehmen. überwiegt das positive, bleibe ich für die (im TG obligatorischen) welpenprägungstage dort ansonsten suche ich halt was anderes. nach der welpenzeit kann ich immer noch entscheiden was ich dann mache, auf freiwilliger basis.

    eine gute schule für mich ist hundeschule chäsi horben, aber halt leider gar nicht im limmattal.

    also wenn nach einer begegnung die ambulanz kommen muss, sehe ich da jetzt auch nicht mehr sooo viel normales... und du sprichtst von "er" also geh ich jetzt einfach mal davon aus, der andere war ein rüde. ari ist eine hündin, eine doch eher kleine. was wenn ari aber ein, sagen wir mal schäferrüde, gewesen wäre, der sich nicht einfach unterworfen hätte? du würdest diesen rüden, da dein eigener, ja kennen und hättest womöglich anders reagiert. und hier kennen die meisten eben ihre hunde auch - und reagieren auch anders. ich habe auch eine, die sich unterwirft, noch dazu eine hündin. aber anders als ein pudeltier ist da kein fell und nach einer woche hundesitter ist sie wirklich mager. so ein kleiner biss in den nacken endete womöglich beim TA. ambulanz, tierarzt, zeitverlust, ärger... sorry, dass da auch ich dann so einem hund einfach (und ganz entspannt...) - genau, ausweiche. ich finde es gut, wenn du aus deiner sichtweise erzählst, aber nicht immer bin ich mir sicher, ob du die andere so ernst nimmst.

    in einem muss ich holger recht geben: wir sind CH bzw. wir leben in der CH und haben andere verhältnisse als in D. ich bin noch in diversen hundeforen auf facebook (windhundspezifische aber auch allgemeine) und der grossteil der mitglieder kommt aus D, daneben einige aus A und CH und ein paar "exoten" von überall her. da sind die verhältnisse nun mal anders. die dame in dubai lässt ihre salukis regelmässig hasen jagen oder was es in der wüste sonst so gibt... sie erntet ein bewunderndes "so möchte ein saluki leben" von den einen (dem geringeren teil der mitglieder) und ein empört aufschreiendes "wie kann man nur, gehts noch..." vom rest der mitglieder.

    nun ist D - CH wohl nicht sooo unterschiedlich wie VAE-CH aber halt eben doch anders. in D gibt es viel mehr leinenpflicht, viel mehr hunde in grossstädten und da sind solche hundefreilaufzonen oft eine der wenigen auslaufmöglichkeiten (erst recht für einen windhund). die hunde wachsen damit schon auf, das ist nicht zu vergleichen mit einem hund den wir hier immer schön von welpe an nur mit "geeigneten" hunden zusammen kommen lassen, immer schon anleinen bei fremdhundebegegnung etc. pp und dann mit 5 jahren fahren wir nach D in urlaub und setzen ihn einem solchen grossen freilaufgebiet aus und das soll dann funzen. kann es, wird es aber in den meisten fällen nicht und muss es meiner meinung nach auch nicht. deswegen darf man aber nicht die in frage stellen, die es mit ihren hunden seit jeher tun.


    in allem andern bleibe ich dabei: für meinen hund ist es nichts und hier erlebe ich viele, die ihre hunde schlecht und andere gar nicht lesen können. aber vielleicht könnte man gerade in solchen zonen so etwas eher lernen - nur haben wir die hier nicht. und bei allem was ich an D mag - ich hoffe doch, wir werden sie hier nie nötig haben und immer genügend möglichkeiten geboten bekommen, die hunde frei zu lassen (sofern sie freilauftauglich sind), andern zu begegnen oder eben auszuweichen.

    meine hätte da nix davon, ergo gehe ich nicht hin. Nastassja in ganz jungen Jahren lernte das kennen im Urlaub und fand es toll. Ich glaube auch nicht, dass bei 60 Hunden alle Spaß haben ohne es auszuschließen. Aber im Alltag erlebe ich hier in der CH zu viele die Hunde nicht lesen können, die eigenen nicht und noch weniger fremde. Aber ich sah ein Video von einem mir gut bekannten Whippet, der hier bei uns wirklich nicht unkompliziert ist bei Hundebegegnungen. Genau dieser wuselte völlig gelassen im Grunewald zwischen sehr vielen Hunden und alle frei aber Besitzer auch alle in Bewegung.

    Ja, die Irish Setter neigen zu Fellveränderung nach der Kastration, wobei klar Gesundheit vor Optik kommt. Was ich aber noch erwähnen möchte: Gerade bei grossen Hunden ist mit der Kastration die Gefahr von Inkontinenz da. Das wäre mir ein wichtiger Grund, wirklich nur bei gesundheitlichen Problemen zu kastrieren.

    gilt laut meinem TA nicht für jede rasse gleich, beide barsois wurden nicht inkontinent (also nastassja am schluss stuhlinkontinent, aber das hatte natürlich eine andere ursache), aber labis kenne ich grad mehrere und laut TA sei es beim boxer zb. schon fast vorprogrammiert. ich finde grundsätzlich, kastriert wird, wenn ein massives problem besteht, das durch eine kastra behoben werden kann oder mit grosser wahrscheinlichkeit behoben wird. gerade barsois neigen zu knochenkrebs, eine kastra verstärkt dies. ich habe es mir wirklich dreimal überlegt vorher... das fell war bei beiden nach wie vor sehr schön und unterschied sich rein äusserlich nicht von intakten (nur der haarwechsel veränderte sich).

    falls ihr ab zürich fliegt: es gibt dort eine kleine wiese mit robidog, dort kann man ihn direkt vor check-in nochmals versäubern lassen. war einmal mit nastassja dort als ich mit ihr meinen freund vom flughafen abgeholt habe. ich selber würde auch nicht mit hund fliegen.

    wie jessy schon sagte; scheinschwanger wird jede hündin und auch wenn die meisten weder plüschis herumräumen noch milcheinschuss haben; ein verändertes wesen haben in der zeit die allermeisten. meine dawn war richtggehend depressiv in dieser zeit und bekam dagegen homöopatische mittel vom TA, bis ich sie mit 6 dann kastrieren liess. das fell (und darum geht es ja beim setter vermutlich auch) blieb wie es war. dies ist vor allem ein faktor bei frühkastra, also vor der 1. läufigkeit.


    bei einer sterilisation würde die hündin weiterhin läufig und alles bliebe wie es jetzt ist, bloss aufnehmen könnte sie nicht mehr. ich denke daher, du meinst nicht ster, sondern eben kastra. ich würde niemals eine hündin sterilisieren lassen.


    wenn die hündin keine überwiegenden probs hat, würd ich die scheinschwangerschaft sicher nicht mit hormonen unterdrücken. wären ihre probleme hingegen so extrem, dass ich das müsste, würde sie kastriert werden.

    wir können aber nicht wissen, in welchem zustand deine hündin ist, ich würde das daher am ehesten mit dem TA (oder ev. der züchterin, die sollte von settern ja am meisten ahnung haben) besprechen.

    Und: FCI-Rassen in Dilute sind verboten? Ne, einfach nicht zur Zucht zugelassen

    bei labis, dobis (und co, also bei den rassen um die es im bericht geht) ist das dilute gen tatsächlich nicht erlaubt unter FCI. gilt aber eben nicht für jede rasse (doggen, weimaraner...). beim whippet zb. gibt es auch blau, als verdünnung von schwarz und man darf damit auch züchten, aber du darfst nicht blau mal blau nehmen (also wie zb. beim border nicht merle mal merle bzw. double merle). trotzdem stellt man fest, blaue whippets sind oft etwas anfälliger für alles mögliche als solche ohne verdünnung.

    die Welpen sind 8 Wochen alt, die werden nicht mehr gesäugt, sie haben Zähne, das tut der Mutter weh, ergo wehrt sie ab. Ich finde ihr Verhalten völlig normal. Die Welpen sind bereit zur Abgabe, die Mutter braucht es nicht mehr, ergo spielt es keine Rolle ob sie anwesend ist oder nicht.


    Bei meiner Barsoizüchterin gibt es eine Welpenkiste, anfangs können die Babies diese nicht verlassen, die Mutterhündin schon. Also kann sie kommen und gehen wie sie will. Ganz zu Beginn geht sie nur weg um sich zu versäubern. Mit der Zeit dehnt sie diese Auszeiten aus, die andern erwachsenen Tiere dürfen dann auch zu den Babies und erziehen mit (hin und wieder gibt es eine, die dabei beobachtet werden muss, aber bei meiner Züchterin sind eigentlich alle sehr gut welpenkompatibel. Noch ein wenig später zügeln die Welpen ins Welpenzimmer und die Mutter bestimmt selber wann sie unten ist und wann nicht. Und ab etwa 4 Wochen beginnt schon die Nahrungsaufnahme "extern" und die Mutterhündin lässt das säugen mit der Zeit immer weniger zu. Sobald die Welpen dann raus gehen, dürfen auch Besucherhunde zu den Babies und erziehen wohl auch nochmals mit. Eine Mutter kann man mit ihren Babies lassen ohne einzugreifen, ich finde dies muss so sein, sonst stimmt irgendwas nicht.