Beiträge von Lagotto

    Bei Hundebegegnungen könnte meine lockere Haltung Einfluss auf meinen Rüden haben. Diesbezüglich ist er sehr cool. Aber ansonsten ist er der absolute Hibbel und muss immer alles mitkriegen, was einer Daueraufgeregtheit entspricht (nur draussen). Da habe ich mit meiner ruhigen Art null Einfluss. Teilweise orientiert er sich an mir und andererseits kommt sein unveränderlicher Charakter zum Vorschein.

    Ich würde auf einen Tick tippen und ihn konsequent, wie schon beschrieben, anbinden oder in eine Box geben. Zumindest mal für die erste Zeit und nach zwei bis drei Wochen mal ausprobieren, ohne ihn zu begrenzen, ob er noch mit dir zusammen strullert oder er es sich abgewöhnt hat.

    Na, das klingt ja vielversprechend :zwinker:

    Ich habe in den letzten Jahren alles Mögliche gegen „Knallangst„ ausprobiert, geholfen hat bisher rein gar nichts. Bin gespannt, was Du berichtest.

    Ich könnte mir vorstellen, das der Wirkstoff die aktive Immunreaktion im Körper (Bildung von Antikörpern) anregt, während Quecksilber oder andere Aluminiumverbindungen (die in Kombipräparaten enthalten sind) als Fremd-bzw. Giftstoffe vom Körper erkannt werden. Mit Hilfe von Thuja kann der Organismus, vermute ich, diese Stoffe besser abbauen oder abtransportieren.

    Meine Erfahrung ist, wenn es keine fleischigen Knochen sind, lieber vorsichtig füttern, oder Fleisch dazu geben. Reiner Knochen gibt harten Kot und kann zu Verstopfung führen. Fleischige Knochen bekommt mein doggie täglich.

    Das stimmt. Ohne einen Vorfall kann man gar nichts machen. Ich finde es wichtig, zu beobachten und gegebenenfalls so zu handeln, wie Holger es beschrieben hat. In diesem Fall ist eine Gefährdungsmeldung sinnvoller, als der Gang zur Polizei, das sehe ich ein 😉

    Ganz klar, eigene Emotionen sollten dabei keine Rolle spielen.

    Noch hinzufügen möchte ich, mit einem schweren Alkoholiker kann man nicht mehr „vernünftig“ reden, zumal ich eine Fremde für die Dame bin. Die Schäden im Gehirn sind zu gross und das Verhalten verändert. Das kann ich aus Erfahrung sagen.

    Ja, da gebe ich euch recht, Appenzeller sind „anders“ als Goldis. Meiner Meinung nach wird ein Hund aber überwiegend von dem Menschen geprägt, der ihn hält. Ergo gibt es auch aggressive Goldis. Aggressiv ist für mich schon, wenn ein Hund bellend (und nicht nur ein Gekläffe, sondern ein Drohen) in die Leine Richtung Kind springt, was mit dem Tretroller vorbei rollt. Ob er nun Frauchen beschützen will oder nicht, so etwas geht gar nicht.

    Das war jetzt nur ein Beispiel von vielen. Ich vermute, dass die Frau die Situation schlichtweg unterschätzt. Sie pöbelt ja selber die ganze Zeit mit ihren Mitmenschen herum und ist ungehalten. Der Hund reagiert halt genauso. Das, was ich problematisch finde ist, sie ist ständig im Dorfzentrum unter vielen Menschen, die wiederum Kinder und Hunde dabei haben. Die Gefahr besteht darin, wenn sie nicht ständig ihren Hund beaufsichtigt und ihn abschirmt, gibt es Stress. Verängstigte Passanten sind sehr unsicher, wenn sie an ihr und ihrem Hund vorbei müssen. Vielleicht gab es schon eine Meldung bei der Polizei und ich wäre dann eine von vielen...

    Interessante, wenn auch traurige Beobachtung.

    Eine Alkoholikerin bei uns im Dorf (ältere Dame, ist immer mit anderen Obdachlosen trinkend zu sehen), hatte jahrelang eine Goldiedame, die hinter ihr her schlurfte. Fröhlich wirkte die Hündin nicht, aber sie war harmlos. Nach dem Tod dieser Hündin hat sie wieder einen Hund übernommen, ein Appenzeller Mix, der anfangs neugierig und freundlich war. Mittlerweile ist er das gar nicht mehr. Das Verhalten von Frauchen, pöbelnd, laut und ungehalten anderen Menschen gegenüber, hat sich auf ihn abgefärbt. Er ist aggressiv geworden. Wenn ein Kind an ihm vorbei springt, geht er es an, andere Hunde werden schon aus der Entfernung verbellt, usw. Die „Dame“ weiss dann nichts anderes zu sagen wie, „früher warst du doch so lieb...“:rolleyes:

    Ich denke, die Frau ist krank, geschädigt durch den Alkohol oder sonst irgendetwas. Wie sie zu dem Hund kam, bzw. wieso sie den überhaupt halten darf, ist mir ein Rätsel.

    Wenn ich dieses aggressive Verhalten des Hundes noch öfter beobachte, werde ich wohl eine Meldung bei der Polizei machen. Nicht auszudenken was passiert, wenn sie mit besoffenem Kopf den Hund mal nicht mehr halten kann...

    Traurig, der arme Kerl war mal friedfertig und ein absolut liebenswerter Hund.

    Hallöchen!


    Nach dem Motto, rechnest du noch oder fütterst du schon...;)

    Überwiegend barfe ich, aber ab und zu (aus Bequemlichkeit oder ich habe vergessen Fleisch aufzutauen, oder Ferien) gibt es zwischendurch auch TroFu. Da berechne ich gar nix, wenn es mal zuviel Futter war, sehe ich das ja an der Kotmenge, gibt es am nächsten Tag wieder weniger, oder es wird auch einfach mal eine Mahlzeit ausgelassen (alternativ nur einen Kauknochen).

    Ach Du grüne Neune, sogar auf dem Tisch... obwohl, es muss nur ein bißchen gewittern, dann macht das Meiner auch :rolleyes: und wenn ich recht überlege, diskutieren tun wir nach sieben Jahren auch noch täglich. Es gibt Sachen, da will der Herr sich partout nicht unterordnen. Da machste nix. Also, mein nächster Hund könnte prinzipiell auch ein Beagle werden :pfeifen:

    Magi , da reagiert wohl jeder Hund anders. Meinem Hund habe ich wegen seiner Hibbeligkeit draussen das 6% CBD Öl gegeben, zwei mal täglich mehrere Tropfen. Anfangs hatte ich den Eindruck, das es wirkt. Nach drei Wochen musste ich feststellen, das es das nicht tut. Gerade auf Geräusche, wie bei einer nahenden Gewitterlage oder Schussübungen in der Nähe, reagierte er trotz Öl stark gestresst und zitterte am ganzen Körper. Vielleicht hilft es besser gegen Schmerzen, auf das Nervenkostüm meines Hundes hatte es leider keinerlei Einfluss.

    Ja, das glaube ich mittlerweile auch, das es an der Sympathie und auch am Charakter des Hundes liegt und nicht ob kastriert oder unkastriert.

    Manchmal ändert sich sogar die Akzeptanz unter Hunden, nach einiger Zeit, von alleine. So geschehen mit einem kastrierten Rüden aus der Nachbarschaft. Er und mein Rüde mochten sich ca. drei Jahre lang gar nicht und plötzlich ging es, keine Ahnung, was passiert ist...🤔 Die besten Kumpels werden sie nie, aber sie tolerieren sich gegenseitig.

    Für mich sind homepages nicht aussagekräftig, ob es um Tiere oder andere Sachen geht (z.B. Therapien). Da wird viel beschönigt und versprochen (Rassebeschrieb). Je professioneller die Seite ist, desto misstrauischer werde ich. Für mich zählt ausschliesslich das persönliche Kennenlernen und Gespräch, sowie Besichtigung des Tieres.

    Ich gebe meinem doggie seit 10 Tagen das CBD 6%ige, zweimal täglich 2 Tropfen. Ich habe den Eindruck, dass er entspannter geworden ist und das haben mir auch andere Leute, die ihn gut kennen, so bestätigt. Gerade im Freilauf habe ich beobachtet, dass er nicht mehr so aufgedreht ist und mehr nach mir schaut. Kann natürlich auch Zufall sein, ich hoffe aber, dass es so bleibt :zwinker:

    Ein starkes Gewitter hatten wir in letzter Zeit nicht mehr, kann daher leider nicht beurteilen, ob sich das Öl positiv auf das Geknalle auswirkt. Werde auf jeden Fall mit den Tropfen fortfahren.

    Hm, einen optimalen Tipp zu geben ist wohl schwierig, da musst Du wohl ausprobieren. Würde sagen, Du machst es doch sehr gut... ich habe es so gemacht und mache es auch heute noch so, dass ich meinen doggie nicht ständig ableine. Wenn ich merke, er wird unruhig, weil Wild in der Nähe ist, kommt er an die Leine. Seinen Spielball habe ich immer parat, damit ich ihn ablenken kann, wenn ich das Wild vor ihm sehe. Also aufpassen muss ich immer und einfach nur so frei rumlaufen lassen kann ich ihn nicht. Denke aber, das ist sehr individuell vom Hund abhängig. Also ob er (starken) Jagdtrieb hat, oder nicht.